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THEMA: Versorgungsspannung: AC oder auch DC möglich?
THEMA: Versorgungsspannung: AC oder auch DC möglich?
rfg - 28.09.18 08:24
Guten Morgen.
Ich muß diese "einfache" Frage stellen, da ich das vergessen habe:
An Digitalmodulen wird häufig eine Versorgungsspannung benötigt, Bei ESU, bei LDT.
Mir ist nicht klar, ob das Wechselspannung sein muß, oder ob eine gleichgerichtete Spannung "ausreicht".
Ich wäre für eine rasche Aufklärung dankbar, da ich heute in die Stadt komme, wo ich sowas dann eventuell bekomme.
Und verzeiht mir die Anfängerfrage, ich will mir nur das WE nicht verderben.
Ansonsten: schönes Wochenende für Euch!
Rainer
Ich muß diese "einfache" Frage stellen, da ich das vergessen habe:
An Digitalmodulen wird häufig eine Versorgungsspannung benötigt, Bei ESU, bei LDT.
Mir ist nicht klar, ob das Wechselspannung sein muß, oder ob eine gleichgerichtete Spannung "ausreicht".
Ich wäre für eine rasche Aufklärung dankbar, da ich heute in die Stadt komme, wo ich sowas dann eventuell bekomme.
Und verzeiht mir die Anfängerfrage, ich will mir nur das WE nicht verderben.
Ansonsten: schönes Wochenende für Euch!
Rainer
Hallo Rainer,
in der Regel kannst du Gleichspannung verwenden, da die Wechselspannung für die Elektronik eh gleichgerichtet werden muss. Es gibt nur wenige Ausnahmen, das sind dann meist Geräte, die für Märklins Sonderweg mit der durchgehenden Masse konzipiert sind, z.B. die Intelliboxen und ein paar Booster.
Viele Grüße
Carsten
in der Regel kannst du Gleichspannung verwenden, da die Wechselspannung für die Elektronik eh gleichgerichtet werden muss. Es gibt nur wenige Ausnahmen, das sind dann meist Geräte, die für Märklins Sonderweg mit der durchgehenden Masse konzipiert sind, z.B. die Intelliboxen und ein paar Booster.
Viele Grüße
Carsten
danke!
Frank;
Das stimmt wohl ist aber sicher nicht wünschenswert.
Da denn fur die Weichensteuerung oder Signale auch "teures" Digital-strom genutzt wird.
Also eigentlich immer Signal und Power separat!
Und bis auf Magnetspule ist eigentlich alles geeignet fur Gleichspannung. (und ja sogar die Magnetspule gehen mit DC Spannung!)
Also ich betreibe mein bahn mit ein Digikeijs DR5000 zentrale (die hat sein eigene Netzteil zum Stromversorgung! Sollte auch immer so sein!)
Für alles andere (servo-Antriebe, weichen/Signaldecoder und Beleuchtung) nutze ich 12Vdc Spannung.
Mfg Joost van Dijk
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Prinzipiell kann eigentlich jeder Digitalbaustein auch ohne zusätzliche Energiequelle versorgt werden, sofern nicht ausdrücklich etwas Anderes im Waschzettel steht.
Das stimmt wohl ist aber sicher nicht wünschenswert.
Da denn fur die Weichensteuerung oder Signale auch "teures" Digital-strom genutzt wird.
Also eigentlich immer Signal und Power separat!
Und bis auf Magnetspule ist eigentlich alles geeignet fur Gleichspannung. (und ja sogar die Magnetspule gehen mit DC Spannung!)
Also ich betreibe mein bahn mit ein Digikeijs DR5000 zentrale (die hat sein eigene Netzteil zum Stromversorgung! Sollte auch immer so sein!)
Für alles andere (servo-Antriebe, weichen/Signaldecoder und Beleuchtung) nutze ich 12Vdc Spannung.
Mfg Joost van Dijk
Hallo zusammen,
das Argument "teurer Digitalstrom" ist immer wieder zu hören bzw. zu lesen.
Die Idee daran ist ja auch grundsätzlich richtig. Digitalstrom wird von einem Booster geliefert, Versorgungsstrom von einem Trafo oder Netzteil. Und ein Booster ist halt teurer.
Bei mir sieht die ganze Sache etwas anders aus:
ich habe für Fahren und Schalten getrennte Zentralen und getrennte Booster.
Die Booster fürs Fahren sind gut ausgelastet.
Der Booster fürs Schalten nicht mal zur Hälfte.
Da rechne ich dann etwas anders: die elektrische Leistung für das Schalten und die Verkabelung steht eh zur Verfügung. Die Kabel für die Versorgung der Schaltmodule für Weichen, Signale u. ä. müsste ich zusätzlich verlegen. Und die Netzteile / Trafos müsste ich auch zusätzlich bereitstellen.
Von der zusätzlichen Zeit um das alles einzubauen und zu warten rede ich sehr wohl. Und es geht hier nicht in erster Linie um die Arbeitszeit, sondern um die Lebenszeit. Vor 10, 20, 30 Jahren war das nie ein Thema. Aber heute überlege ich mir schon wofür ich meine Zeit einsetze und wofür nicht.
Und um irgendwelchen Argumenten vorzubeugen: nein, mir steht bei weitem nicht beliebig viel Geld zur Verfügung.
Es ist gut und richtig, nachzurechnen was was kostet. Ganz klar. Aber man sollte auch darauf achten, dass man den Strich, unter dem man zusammenzählt, weit genug unten zieht, damit es keine Milchmädchenrechnung wird.
Einen Punkt möchte ich noch etwas beleuchten: den Gleichzeitigkeitsfaktor. D. h. wieviele Weichen werden gleichzeitig geschaltet. Es gibt Anlagen, bei denen mit Diodenmatrizen alle Weichen für eine Fahrstraße gleichzeitig geschaltet werden. Das kann dann schon mal locker einige Ampére bedeuten. Und die müssen ja irgendwo herkommen.
Wenn man wie ich mit einer Software steuert werden die Weichen typischerweise alle einzeln geschaltet. Was dann ca. 1 A wäre. Und zwischen diesen Beiden Betriebsarten gibt es viele Übergangszustände.
Ich habe genau eine Stelle, an der zwei Weichen parallel geschaltet sind.
Mein Fazit: Digitalstrom ist teuer. Aber was kostet mich die Alternative?
Freundliche Grüße
Reinhold
das Argument "teurer Digitalstrom" ist immer wieder zu hören bzw. zu lesen.
Die Idee daran ist ja auch grundsätzlich richtig. Digitalstrom wird von einem Booster geliefert, Versorgungsstrom von einem Trafo oder Netzteil. Und ein Booster ist halt teurer.
Bei mir sieht die ganze Sache etwas anders aus:
ich habe für Fahren und Schalten getrennte Zentralen und getrennte Booster.
Die Booster fürs Fahren sind gut ausgelastet.
Der Booster fürs Schalten nicht mal zur Hälfte.
Da rechne ich dann etwas anders: die elektrische Leistung für das Schalten und die Verkabelung steht eh zur Verfügung. Die Kabel für die Versorgung der Schaltmodule für Weichen, Signale u. ä. müsste ich zusätzlich verlegen. Und die Netzteile / Trafos müsste ich auch zusätzlich bereitstellen.
Von der zusätzlichen Zeit um das alles einzubauen und zu warten rede ich sehr wohl. Und es geht hier nicht in erster Linie um die Arbeitszeit, sondern um die Lebenszeit. Vor 10, 20, 30 Jahren war das nie ein Thema. Aber heute überlege ich mir schon wofür ich meine Zeit einsetze und wofür nicht.
Und um irgendwelchen Argumenten vorzubeugen: nein, mir steht bei weitem nicht beliebig viel Geld zur Verfügung.
Es ist gut und richtig, nachzurechnen was was kostet. Ganz klar. Aber man sollte auch darauf achten, dass man den Strich, unter dem man zusammenzählt, weit genug unten zieht, damit es keine Milchmädchenrechnung wird.
Einen Punkt möchte ich noch etwas beleuchten: den Gleichzeitigkeitsfaktor. D. h. wieviele Weichen werden gleichzeitig geschaltet. Es gibt Anlagen, bei denen mit Diodenmatrizen alle Weichen für eine Fahrstraße gleichzeitig geschaltet werden. Das kann dann schon mal locker einige Ampére bedeuten. Und die müssen ja irgendwo herkommen.
Wenn man wie ich mit einer Software steuert werden die Weichen typischerweise alle einzeln geschaltet. Was dann ca. 1 A wäre. Und zwischen diesen Beiden Betriebsarten gibt es viele Übergangszustände.
Ich habe genau eine Stelle, an der zwei Weichen parallel geschaltet sind.
Mein Fazit: Digitalstrom ist teuer. Aber was kostet mich die Alternative?
Freundliche Grüße
Reinhold
Hi Folks,
das inspiriert mich zu folgender Gegenfrage:
Wo wird denn Wechselstrom zwingend gebraucht?
Gruß aus Nordertown
das inspiriert mich zu folgender Gegenfrage:
Wo wird denn Wechselstrom zwingend gebraucht?
Gruß aus Nordertown
im Digitalbereich überhaupt nicht, da dort der Wechselstrom gleichgerichtet, geglättet und stabilisiert wird und dann in hochfrequente Digitalsignale umgewandelt wird.
Spulenantriebe im Modellbahnbereich arbeiten besser mit AC, aber ... ( wie gehabt )
Weichenmotore können mit (AC-) Halbwellen sparsamer, einfacher betrieben werden
Thyristorsteuerungen arbeiten nur mit nicht geglättetem DC, denn man meist nur aus nicht stabilisierten, gleichgerichteten AC-Netzteilen erhält.
Ältere 100Hz getriggerte PWM Fahrpulte arbeiten mit AC am Eingang.
Ältere Fallermotoren. Faller Pumpe (?)
Märklin (?)
Da das Hausnetz aber eben die 240V AC bringt und die meisten (älteren) Trafos den in 14-18V AC umwandeln - und von der Digitalindustrie eben als gegebene vorhandene Stromversorgung angenommen wird.
Neuerdings kommen aber eben immer mehr Schaltnetzteile ( EU ) zum Einsatz und die liefern mehr oder weniger geglätteten DC. Schaltnetzteile benötigen z.B. auch keine teuren Trafos, da sie intern anders beschaltet sind ( Google ):
Fast alle modernen (Modellbahn-) Steuerungen müssen den vorausgesetzten AC am Eingang erst aufwändig in störungsfreien DC umwandeln....
Man könnte auch entsprechend leistungsfähige Akkus einsetzten. Sie liefern den perfekt glatten DC.
Also, die oben erwähnten Booster können durch entsprechend dimensionierte DC-Einheiten ersetzt werden. Aber, Ausnahmen gibt es anscheinend auch da!
Gruß kkStB
Übrigens, die höhere verlangte DC-Spannung resultiert aus der Effektivspannung des AC. diese entspricht nach Gleichrichtung und Glättung durch einen Kondensator dem 1,4-fachen der Eingangsspannung! Z.B. 14V AC sind dann 19,6V DC ( Spitze der jeweiligen Halbwelle ), bei 16V AC sind das schon 22,4V DC
Spulenantriebe im Modellbahnbereich arbeiten besser mit AC, aber ... ( wie gehabt )
Weichenmotore können mit (AC-) Halbwellen sparsamer, einfacher betrieben werden
Thyristorsteuerungen arbeiten nur mit nicht geglättetem DC, denn man meist nur aus nicht stabilisierten, gleichgerichteten AC-Netzteilen erhält.
Ältere 100Hz getriggerte PWM Fahrpulte arbeiten mit AC am Eingang.
Ältere Fallermotoren. Faller Pumpe (?)
Märklin (?)
Da das Hausnetz aber eben die 240V AC bringt und die meisten (älteren) Trafos den in 14-18V AC umwandeln - und von der Digitalindustrie eben als gegebene vorhandene Stromversorgung angenommen wird.
Neuerdings kommen aber eben immer mehr Schaltnetzteile ( EU ) zum Einsatz und die liefern mehr oder weniger geglätteten DC. Schaltnetzteile benötigen z.B. auch keine teuren Trafos, da sie intern anders beschaltet sind ( Google ):
Fast alle modernen (Modellbahn-) Steuerungen müssen den vorausgesetzten AC am Eingang erst aufwändig in störungsfreien DC umwandeln....
Man könnte auch entsprechend leistungsfähige Akkus einsetzten. Sie liefern den perfekt glatten DC.
Also, die oben erwähnten Booster können durch entsprechend dimensionierte DC-Einheiten ersetzt werden. Aber, Ausnahmen gibt es anscheinend auch da!
Gruß kkStB
Übrigens, die höhere verlangte DC-Spannung resultiert aus der Effektivspannung des AC. diese entspricht nach Gleichrichtung und Glättung durch einen Kondensator dem 1,4-fachen der Eingangsspannung! Z.B. 14V AC sind dann 19,6V DC ( Spitze der jeweiligen Halbwelle ), bei 16V AC sind das schon 22,4V DC
Beitrag editiert am 29. 09. 2018 07:55.
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