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THEMA: lohnt sich produktion?

THEMA: lohnt sich produktion?
Startbeitrag
Miki - 19.01.05 18:23
folgende fragen habe ich mal an alle n-mobahner:
lohnt sich die herstellung von rollmaterial in kleinserie für einen neueinsteiger?
welche art von kleinserie? limitierte auflage/ bausätze/teilmontiert/ mit oder ohne lackierung/ resingehäuse oder messingätz/glockenankermotor(faulhaber-maxxon-escap)  3 poler oder mashima 5 pol/ serienmäsig mit decoder/sx- dcc- multiprotokoll/ finescale-rp25-nem?
welche modelle?
VT 72
BR 624
E80
ELNA's
versuchs und industrieloks von MAK und Henschel
köf 2  (akku lok-holzvergaser-kurzer motorvorbau) ?
was fehlt an waggons?
direktvertrieb oder über fachandel (oder beides?)
was darf es kosten/wo liegt die schmerzgrenze?
ich bitte um ehrliche antworten und um disskusion und vorschläge,
weil ich schon länger mit dem gedanken spiele modelle zu produzieren.
ACHTUNG : DIES IST KEINE VORANKÜNDIGUNG
will erstmal eure meinung und anregungen dazu hören
mfg mike

Hallo Mike,

ich denke, Umbau(-sätze) könnten ein lohnender Einstieg sein, da die Initialkosten überschaubar sind.

Komplette Konstruktionen / Fertigmodelle bedürfen wohl weitreichender Vorfinanzierung und auch entsprechender Erfahrung/Vorbildung.
Das Fahrverhalten ist halt kritisch und umso kritischer, je teurer das Modell ist.

Dein Thread könnte eine echte "ich wünsch mir was" Orgie auslösen.
Das WAS kannst du in den vielen Wunschlisten hier im Forum zusammen suchen.

Das WIE ist wohl entscheidender.

Der Vertriebsweg "Fachhandel" wird für einen Kleinserienhersteller und dann auch noch in N wohl kaum realisierbar sein.

Die Kooperation mit anderen Kleinserienherstellern könnte dann schon eher nützlich sein (z.B bei KH oder Kuswa kriegt man auch Teile anderer Hersteller).

Ach ja und kosten darf das Ganze eigentlich nicht
Nein mal ehrlich: für ein besonderes Modell sind viele bereit bis 2x den Preis eines entsprechenden Grußserienmodells zu bezahlen, denke ich.

Nur so meine Meinung.

Lavamat

P.S.: ich bin der Typ "Bausatz", d.h. ich baue gern selber (um).
Und wenn ich mit ein Wagenmodell wünschen darf, dann den Gbs 245.
bei Loks wäre es imho eine Idee, die "modernen Standardtypen", die es nicht zu einem Großserienmodell bringen, weil unter den Bestellern keine Staatsbahn ist zu bringen. Hierbei wird das Modell (imho Kunststoffmodell mit Metallteilen "dran") dann entweder in einigen lackierten Versionen angeboten, aber auch unbeschriftet (für die nicht abgedeckten Bahnen).
Der Motor sollte imho ein günstiger 5poler, zur Not auch schräg genuteter Dreipoler sein. DCC-Decoder wäre optional (inklusive separat angeschlossenem Schlußlicht) eine gute Idee, andere Systeme lohnen imho nicht fertig.
Die Räder sollten NEM mit 0,5mm Spurkranz sein.

Was den Preis angeht:
imho hängt der zulässige Preis SEEEEHR deutlich von der Informationspolitik ab. Ein Kleinserienhersteller kann nur zu wenig informieren!!!
Meine Vorstellung: schon bevor überhaupt entschieden wird, ob das ganze in Serie geht, sollte ein Muster existieren, von dem eine größere (=2stellig) Zahl hochauflösender Bilder auf der Website liegen sollte. Eine detailierte Auflistung über die "inneren Werte" des Modells (also Motor, Getriebe, Decoder, Schwungmasse....) sehe ich als selbstverständlich an.
Schön wäre auch eine art "Newsletter", über den alle Besteller und interessierte automatisch über den Werdegang informiert werden. Diese Informationen gehören natürlich auch auf die Website. Und dort bitte regelmäßig informieren!
Hi MiKi,

Ob sich das lohnt, hängt von der Vorbildauswahl, der
Ausführungsqualität, Kompatiblität zu verbreiteten Standards und dem
Preis ab.
Je nach potenziell zu erwartendem Absatz kannst Du dann über
die Herstellungsverfahren entscheiden, welche ebenfalls den Preis und
somit wiederum den Absatz beeinflussen.

Zum VT 24 (624):

Evtl. gibt es da von uns eine Paralellentwicklung für 1:120/TT und
1:160/N. Das ist aber noch nicht ganz spruchreif, d.h. mit
Sicherheit nicht mehr 2005 (eher 2006).

Viele Grüße aus Berlin, Frank Gutschow (MeisterModell).
Für mich als N - Bahner muß ich leider sagen das ich nicht die Mittel habe mir öffters im Jahr Modelle von über 300 € zu kaufen. Das sind bei Kleinserien oft keine utopischen Preise, verständlicherweise. Ich glaube das es vielen N- Bahnern so geht wie mir das sie sich genau überlegen müssen welches Modell für sie in der Prioritätsliste ganz oben steht, und welches sie als nächstes kaufen oder besser gesagt kaufen können. Würde es jedoch begrüssen wenn es wieder einen neuen Hersteller in der Spur N geben würde.

In der Wunschliste würde bei mir ganz oben in der Liste stehen leistbare 1020 in orange; 1014 und die CAT(bin Österreicher).

lg
ghost296
Hallo,

Mal was zu den MaK-Loks: Hier würde ich mich für eine C-gekupplete Stangenlok (400C/450C) interessieren. Dise Loks wurden in recht großen Stückzahlen gebaut und an Wers-und Privatbahnen geliefert. Sicher sind solche Loks wie die G3000, die 2000BB oder die DE1500 interessante Einzelstücke, nur ist hier die Frage, ob die wirklich in der notwendigen Menge gekauft werden.

  Gruß Lothar
Hallo Miki,

es kommt halt auf mehrere Faktoren an.  Es gibt da ja auch unterschiedliche Sammler. Manche nehmen nur die schönsten (Hammerschmid, Lemaco etc.), andere nehmen es damit nicht ganz so genau, wenn es eine Modell ist, das sonst nicht kommen wird. Aber da sind dann auch die Stückzahlen entsprechend niedriger, notfalls kann man da auch gewisse Kompromisse eingehen (z.B. Industriefahrwerk). Es gibt Leute, (speziell in Österreich) die bauen einiges selber in Miniserien und die finden durchaus ihre Liebhaber.
Wenn "richtige" Kleinserie, dann natürlich auf entprechendem Niveau, RP 25, Glockenanker muss nicht unbedingt sein, sehr guter Auslauf, 1a Finish (daran hapert es leider oft).

Was mir z.B. abgeht, sind Umbausätz/Fertigmodelle auf Basis Großserienloks für Rekoloks (z.B. 03, 41, 50, 52). Die könntest du als Bausatz und als Fertigmodell anbieten. Und wenn dich der Hafer sticht, noch die 58.30 und 22 (da wäre natürlich einges mehr zu tun). Da wäre evtl. auch eine Zusammenarbeit mit den einschlägig Verdächtigen möglich. Die Loks existieren ja teilweise schon,z.B. von H. Emmermann. Davon ließen sich sicher auch gewisse Stückzahlen absetzten.
Und wenn ich schon träumen darf: Die großen tschechischen Dampfloks z.B. 498.1 wären traumhaft (da wärst du absolut exklusiv .

Viele Grüße
Georg
Lothar: MaK-Loks sowieso immer her damit. Die Loks sind so gut wie durchweg massenware. Auch sowas modernes wie G450B (sind nachdem sie mal "MK" der DSB waren überall verstreut, u.a. bei DB Fern, MWB und OHE)!
Moin Miki,

Wünsche wird es viele geben, MOBAhner die Kleinserienpreise zahlen können weniger. Zudem wird es nicht einfach sein mit "Spezialitäten" bekannt zu werden. Es wird ein langer mühsamer Weg für dich. Als Neueinsteiger solltest Du die lieben netten Macken der MOBAhner kennen, dann wird es mit uns einfacher . Ein schnelles Geschäft solltest Du nicht vor Augen haben. Ich selber baue mir seit einem Jahr eine Existenz als Anlagerbauer auf (mit 25 Jahren MOBAerfahrung) und es ist harte Arbeit, die aber Freude bereitet. Desweiteren erlebe ich die Erfolge und Mißerfolge beim Geschäftsaufbau, die ein befreundeter MOBAhner mit Kleinserien in Spur II mit Rollmaterial durchlebt. Viel Erfolg wünscht dir

Herbert
Ob es sich lohnt ? Beantworte die Frage mal mit einer Gegenfrage: Für wen soll es sich denn lohnen ? Habe mich auch schon mit dem Gedanken beschäftigt mal selbst was zu machen. Die Überlegungen gehen im Moment eher erstmal zu einem Wagen (kombinierte Messing-/Resin-Bauweise). Habe auch schon was ins Auge gefaßt. Aber egal ob Wagen oder Triebfahrzeuge: Man kann nicht einfach was ankündigen machen zu wollen und dann damit rechnen, dass die Bestellungen einen überschwemmen. Als Hersteller muß man erstmal was vorzuzeigen haben. Man tritt also erstmal in Vorleistung. Modellauswahl, Ausführung und Preis entscheiden dann über Erfolg oder Mißerfolg. Meiner Erfahrung nach ist der Kleinseriensektor überschaubar und man trifft doch immer auf die gleichen Leute. Treue Kunden, aber es wird auch Qualität erwartet. Unrühmliche Beispiele für seit Jahren angekündigte Modelle / Bausätze oder gar schlecht laufende Kleinserienmodelle gibt es genug und wurden auch hier im Forum schon diskutiert.
Meiner persönlichen Meinung nach ist es evtl. sinnvoll, sowohl Fertigmodelle als auch Bausatz anzubieten, da der Interessent dann selbst je nach eigenen Fähigkeiten entscheiden kann. Andererseits haben bisher eher Modelle, die es nicht als Bausatz gibt, eine höheren Erfolg gebracht (Lemaco, Hammerschmid, MKK).
Gruß
Frank    
@9

Frank,

woran machst du die Aussage
>Andererseits haben bisher eher Modelle, die es nicht als Bausatz gibt, eine höheren Erfolg gebracht <
fest?

Umsatz, Stückzahlen, Profit, Presseecho?

Gruss
Lavamat
hallo nochmal.

also wie ich das so lese , scheint es so,als ob sich ja doch sehr wenige gedanken zu
diesem thema machen.
die fragen sollten stellvertretend vieleicht auch für andere kleinserienhersteller gelten?!
wie schon gesagt, das ist jetzt keine vorankündigung sondern mal sozusagen meinungsforschung.
wenn mann nicht weiß was die mehrzahl wünscht kann man m.E. nicht zu einem vernüftigen ergebnis kommen.
natürlich wird es immer welche geben die meckern oder jammern .
(muss wohl so sein)

dank an diejenigen die sich bis jetzt beteiligt haben. ich hoffe, es werden noch ein paar mehr.

zu @ 9

hallo frank,
natürlich soll es sich für den produzierenden lohnen.das problem ist doch das aufwand und ertrag in einem vernüftigen verhältnis stehen solten.
sozusagen je einfacher das modell umso größer die stückzahl umso niedriger der preis
und umgekehrt
eigentlich ganz einfach
siehe fragen am anfang

mfg mike

Mal eine Frage an Kleinserienhersteller.

Lohnt es sich nicht von auf den Markt befindlichen Modellen Farb-oder
Beschriftungsvarianten herzustellen?
Reiner (12):

Das kommt halt auf die Stückzahlen an. Die Einrichtungskostenpauschale
wird auf die Auflage verteilt, die Kosten für den einzelnen
Druck sind dann immer so ziemlich gleich.


Gruß, Frank.

@10
Lavamat

...woran ich es fest mache ? Modelle von Schlosser, Freudenreich, KH-Modellbau erzielen sowohl bei eBay als auch außerhalb nicht so hohe Preise wie z.B. die Modelle von MKK, Lemaco, Hammerschmid, Railino, SB-Modellbau.
Gut, auch bei diesen Herstellern gibt es Qualitätsunterschiede, aber auch Faktoren wie "limitiert oder nicht limitiert", Zertifikat ?, Auflage ?, spielen eine nicht unwichtige Rolle.

@12

Habe für mich selber aus der Roco Ellok BR 191 unter Zuhilfenahme des Reitz-Umbausatzes und meiner Airbrush als Variante eine Ausführung der Deutschen Reichsbahn Ep. II und eine preußische Variante Ep. I erstellt (E 91 ,grau, mit schwarzen Zierlinien, die dann noch weiß abgesetzt wurden, Dachaufbauten und Stirnfronten geändert, andere Stromabnehmer, Messingbeschriftung, ähnlich die preußsch grüne Variante mit schwarzen ZIerlinien, etc.). Die loks sind prima geworden und mit der grauen Variante habe ich sogar einen Lackierwettbewerb gewonnen. Habe auch schon zahlreiche Anfragen bekommen "Kannst du mir auch so ene machen....?" Aber beim Preis läßt das Interesse dann schlagartig nach.
Man überlege: Der Bausatz von Reitz kostet ca. 60 EUR zzgl. Versand. Dazu kommen noch Stromabnehmer (wahlweise Sommerfeld für 20,-- EUR oder Hammerschmid für 50,-- EUR). Hinzu kommt ein Faulhaber für ca. 55,-- EUR (Umbausatz). Faulhaber einbauen inkl. fräsen ca. 1,5 Stunden, einarbeiten der neuen Stirnfronten dauert ezwas mehr als 1 Stunde inkl. einpassen und schliessen. Für die graue mit schwarz-weißen Zierlinien fallen 5 verschiedene Lackiervorgänge pro Lokseite an. Zudem werden die Dachaufbauten komplett abgetrennt und die neuen Leitungen angebracht, Zurüstteile lackiert und angeklebt, etc. man kommt ohne weiteres insgesamt auf ca. 10 Stunden (wohlbemerkt: neben der Hauptarbeit also in den Abendstunden oder am Wochenende).
Wenn man jetzt für eine Stunde Freizeitausfall zwischen 10 und 20 EUR ansetzt (Handwerkerstunde ist deutlich teurer, also Mittelwert 15,-- EUR) würde man schon als Arbeitslohn auf 150,-- EUR kommen, dazu käme dann noch das Material (Umbausatz, Stromabnehmer, Faulhaber und Kleinteile für ca. 150,-- EUR). Macht also schon rund 300,-- EUR und die Lok kommt nochmal dazu. Jetzt die Frage: Für wen soll sich das lohnen ? Geboten hat man aber schon Lokanlieferung und 100,-- EUR. Wie soll dass gehen, wenn allein das Material schon fast 150,-- EUR verschlingt ?
ALso: Das mit dem Lohnen ist so ene Sache bei Umlackierungen. Und wer trägt das Risiko, dass beim Lackieren mal was schiefgeht ? Klar, der Lackierer.
.....Sollte aber nur ein Beispiel darstellen.....  

Gruß
Frank
        


Gruß
Frank
@14

O.k. Frank, verstehe deine Argumentation.
IMHO sind "Bausatzmodelle" (KH u. andere) über Ebay nicht in Ihrer Qualität zu beurteilen, soll heissen, die können besser oder schlechter zusammengebaut sein.
Bei Lemaco usw. weiss man, wer's zusammengebaut hat. Man weiss alos (oder glaubt zu wissen) auf was man sich einlässt.

Ich würde den "Erfolg" der Modelle im Hinblick auf den Eröffnungs-Thread halt anders definieren. Nicht, was ich bei Ebay dafür bekomme, wenn ich's wieder verkaufe, sondern wie profitabel es für den Hersteller ist.

Wenn ich Mike richtig verstehe, sucht er Produkte mit "Stückzahlen".
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus halte ich Bausätze als Einstieg für geeignet. Für nicht Selbstbauer könnte man ja (a la Klunker, KH, ...) auch Fertigmodelle bieten. Wenn diese dann ein Zertifikat haben, könnte auch bei Ebay besser Spreu von Weizen getrennt werden.

Noch eine Bemerjung zu "Bausatz": leider ist nicht jeder Bausatzkonstrukteur/Hersteller auch ein guter technischer Redakteur.
Will sagen, die meisten (Um-)Bausätze, die ich kenne, haben eher dürftige Anleitungen. Hier liegt m.E. der Erfolg oder Misserfolg begründet.

Gruss
Lavamat
hallo lavamat,

wie ich das so lese hast du das schon alles richtig verstanden worum es mir hier geht.
habe eigentlich von  den forumsusern gedacht es würde  mehr darüber diskutiert wie evtl. modell  "A " auszusehen hat, welche technik ,ob bausatz oder lieber fertig.
da ich auch kein millionär bin und mit meinem budget haushalten muss  habe ich mir
mal so  die preisentwicklung der letzten 20 jahre angeschaut und musste feststellen, das sich ; wenn man den allgemeinen preisanstieg zugrunde legt bei den grossserienherstellern nicht viel getan hat. zum vergleich: fleischmann br 56 85' ca. 130 DM heute ca 200 euro/ trix  br55  85 ca 145 DM heute ca 280 euro.
kleinserien z.b. lemaco gabs damals für ca . 500DM  (fertigmodelle) und heute
kosten selbst bausätze so an die 400-500 euro.
das kann sich m.E. doch der größte teil nicht leisten, auch wenn es die lok ist,die mann schon immer haben wollte aber  nur einer baut sie .
so könnte ich nun hoffen, daß sich irgendwann mal einer erbarmt und die E80 bringt und ich sie mir trotzdem nicht kaufe weil: zu teuer/nicht als bausatz / nur in ganzmessing , weils toll aussieht zum fahren aber zu wertvoll (zu teuer falls sie mallumkippt)ist .
der gedanke ist nun selber bauen und falls interesse  auch eine kleinserie anzubieten.daraufhin habe ich mich gefragt, was wird wohl besser ankommen:
allerfeinst a'la einschlägiger hersteller , oder lieber doch etwas einfacher aber däfür nicht nur  für bankdirektoren , industriemanager und lottokönige bezahlbar.
frage: wass muss sein und wo sind abstriche machbar oder erwünscht.
zur disskusion: ich würde bausätze kaufen wenn preislich  den fertigprodukten der
grossserie entsprechend , nicht überall unbedingt einfaulhaber drin sein muss,mashima tut es auch sehr gut und die montage nicht in frust endet,weil
nicht die passenden werkzeuge für 0,2 mm gosse teile vorhanden die beim ersten zupacken sowieso abbrechen.

mfg mike


MiKi:

In welchem Verfahren Du die E80 sinnvoll herstellst, hängt vom zu
erwartenden Absatz ab. Da mußt Du ansetzen.

Viele Grüße aus Berlin, Frank.
Hallo Mike,

ich habe hier in den letzen Tagen gefragt wer denn Interesse an Rekoloks hat, die können ja auf Basis Großserie, zumindest 03, 41 und 50 noch relativ problemlos erstellt werden (ich kann sowas leider nicht aber vielleicht du?). Das Ergebnis war leider ernüchternd. Obwohl da immer wieder danach gefragt wird, kommt dann kaum Reaktion. Da darf man sich natürlich nicht wundern, wenn selbst Kleinserienhersteller dann nichts unternehmen (Fulgurex hatte die 22 mal angekündigt und mangels Interesse wieder zurückgezogen).

Aber nochmal: Vielleicht wäre es doch möglich die Kessel und nötigen Zurüstteile sowohl als Rohbausatz, vormontiert oder auch als komplettes Fertigmodell anzubieten. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es hier durchaus Nachfrage gibt. Mit dieser Methode können sowohl Bastler als auch nicht ganz so geschickte als auch reine "Fertigkäufer" angesprochen werden.

Wagen sehe ich nur als Bausatz als sinnvoll an, einfach aus dem Grund, dass die meisten Leute nicht bereit sind z.B. 200 -250 € für einen Wagen auszugeben.
Ich würde zu Direktvertrieb und noch über einige ausgewählte Kleinserienhändler tendieren.
Die Kostenfrage ist halt ganz heikel. Wenn die Qualität stimmt, gibt es einen kleineren Kreis die sich das auch was kosten lassen, aber der Kreis ist überschaubar und damit auch die abzusetzende Stückzahl. Der Rest ist kaum bereit oder in der Lage mehr als für ein Großserienmodell zu zahlen.
Reine Lokbausätze werden sicher einige Liebhaber finden, abe ob es so viele gibt die sich sowas zutrauen und können?
Ich weiß ja nicht ob du vorhast sowas nebenbei oder vielleicht auch hauptberuflich zu machen. Aber schätze das ganz realistisch ein, es wird viel gefordert und gewünscht, aber die wenigsten kaufen dann auch was , noch dazu wenn es etwas teurer ist. Und mach nicht den Fehler die Kosten zu niedrig anzusetzen. MKK hat die E71 anfangs für 960 DM verkauft, das war wohl ein Draufzahlgeschäft.

Viele Grüße
Georg
Ergänzung: Natürlich wär 'ne E80 eine tolle Sache....... würde sie mir auch zulegen, aber eben z.Z. nicht bauen wollen. VErsuche mich erstmal an einem schönen Güterwagen, der von Epoche I bis III gelaufen ist.....
Gruß
Frank H.
*neugierigfrag*

Was denn für einen?

Lavamat
@20

Ich denke mal, dass es selbstverständlch ist, dies' hier nicht zu verraten. Habe mir auf jeden Fall einen Wagen ausgesucht, der sich in den von mir bevorzugten Epochen einsetzen läßt (Ep. I und II) und den ich also in verschiedenen Ausführungen bauen kann (also hier I bis III). Der Wagen ist zumindest etwas ungewöhnlicher und den gibt es auch noch nicht in Großserie. Es macht aber hier auch nicht viel Sinn, mehr zu erzählen. Ich will erstmal weiter planen und dann einen Prototyp bauen. Aber meine Zeit ist halt begrenzt. Irgendwann wird es soweit sein, und wenn ich was vorzuzeigen habe, dann werde ich es auch zeigen.

Gruß
Frank H.
@21

Wenn ich dich recht verstehe, baust du den Wagen nicht nur für dich selbst sondern denkst an ein (Klein-)Serienmodell?
Lass hören, wenn fertig. Könnte mich interessieren

Gruss
Lavamat
hallo miteinander,
habe diesen theard nochmals hervorgekramt.
folgendes möchte ich nochmals wissen. habe bodenbleche und ;drehgestellblenden und aufbau für die br E80 weitgehend fertig gezeichnet.( vorlagen zum  ätzen.) nun geht es daran das antriebskonzept zu realisieren.da ich das modell später auch verkaufen möchte ist die frage, wie hoch ist das interesse an einem fertigmodell in messeing /weissmetallbauweise mit faulhaber oder maxxonmotor und wie steht es mit einem bausatz in messing/resinteilen mit 3 oder 5pol motor.
sollte ein decoder (D& H dcc/ sx) im lieferumfang enthalten .
ich bitte zu bedenken für alle interessenten, daß ich erst nach eingehenden
antworten einen ungefähren preis kalkulöieren kann. werde bilder vom modell eijnstellen, sobald das urmobel fertig ist. wird aufgrund meiner begrenzten zeit aber erst end sommer anfang herbst werden.
mfg miike
Also auch von mir was:
1. Zur E80 - find ich ein tolles Teil und als Sonderling ein besonderes Bonbon. Würde mich dafür interessieren, wenn es nicht gerade eine Ellok wäre, stehe auf Dampf oder bei Elloks nur auf Stangenloks - aber die Marks E71 zB war mir erheblich zu unerschwinglich (damit wäre die Preisdiskussion schon mal angeschnitten)
2. Umbausätze, die gut realisierbar sind, halte ich für wichtiger, ich bin auch der Typ "Umbauer" oder auch ganz "Selbstbauer" - aber dabei bin ich bereit Kompromisse zu machen. Ich muss mich darauf einlassen, dass ich in vielen Stunden Kleinstarbeit etwas schaffe, was ich mit meinen Fähigkeiten und meinen technischen Möglichkeiten schaffen kann - und ich heiße nicht Fleischmann/Minitrix, die hohe Kosten investieren können, um was zu realisieren. Nur als Beispiel: Habe mir zwei Doppelstockgliederzüge geätzt. Mindestens zwei Züge habe ich für den Müll produziert, bis ich klar hatte, welche Faltnaht wirklich wo an der richtigen Stelle sitzen muss. Das heißt - nur die nackten Züge haben ein halbes Vermögen gekostet, wenn man Zeit, Filme, Materialien und Ätzkosten einrechnet. Allein das Herstellenlassen der Beschriftungen hat 150 Euro gekostet, die Linien als Aufreiber noch mal 80 Euro. Ich bin dabei gespannt auf den von Schlosser (der als "Fachmann" sicherlich die besseren Voraussetzungen hat. Und das ist ein tolles fahrzeug, aber wird er "hunderte" davon verkaufen können???
3. Umbausätze müssten für die Industrie interessant sein, denn die "Großen" verkaufen damit auch ihre Serienmodelle. Vielleicht sollte man ja die mal an einen Tisch bringen, um mit denen im Vorfeld Kooperationen zu besprechen, von denen alle was haben (ich weiß, einige sagen, hoffnungloser Utopist)
4. Lohnen (was immer das heißt: Finanziell und "befriedigungsmäßig" für den Herstellenden und was den Lok/Wagenpark des Kaufenden angeht für den Nutzer) muss es sich, das geht aber nur, wenn es nicht zu teuer ist. Ich warte seit Ewigkeiten auf einen guten Kohlenstaubwagen, ein markantes Fahrzeug, von Märklin schon in den 50ern zu haben - aber das Kleinserienmodell aus dem Harz für 200.--DM damals einfach zu teuer) (http://www.hnk-kn.de/fertige_Projekte/hauptteil_fertige_projekte.html)
Was ich sagen will: Gute Modellergänzungen, Umbausätze, auch Kleinserien, die in einem Preisgefüge sich bewegen, die eben deshalb, weil sie nicht zu teuer sind, auch höhere Verkaufszahlen schaffen, das wäre das erstrebenswerte. Solche Dinge zu bewerben ist schwierig, aber dafür könnten ja solche Foren wir hier dienen.
5. Zur Rekolokdiskussion: Ich bin DR-Liebhaber, warte also wirklich sehnlich auf gute Rekovarianten, und das müsste die Industrie eigentlich raffen - und wenn nicht, bitte tut was dafür, dass wir es irgendwoher bekommen.
Gruß
Stefan Troitzsch
@Stefan
100% Zustimmung!
Jens
@ Miki
Stell doch einfach mal ein paar Bilder von Deinen bisherigen Arbeiten ins Netz, damit sich das Publikum eine Vorstellung von der angebotenen / anvisierten Ware machen kann!

Muß ja nichts mit der ins Auge gefaßten Produktion zu tun haben. Nur was Du bisher so gemacht hast. Wäre sicher aussagekräftig.

Sorry wenn ich jetzt etwas vierkant hier reinplatze und Dir einen vor den Latz knalle :o)

Trolle, die bei unseren braven Forumsusern mit wilden Ankündigungen / Gerüchten das Blut und mehr in Wallung brachten, hatten wir schon genug. Deshalb auch mein Mißtrauen. Nix für Ungut.

Cave Danaee et dona ferentis...oder so ähnlich
Diesel
Lieber Miki:

Jeder macht mal Fähler, aber:
Ich weiß daß es mittlerweile fast als unhöflich angesehen wird, wenn man eine Email oder einen BBS- Post in annähernd korrekter Rechtschreibung postet. Auch Korrektur lesen vor dem Posten scheint fast ein "Faux- Pas" zu sein.

Und komme mir jetzt bitte nicht mit "Pisa". Zumindest seinen Namen in der Unterschrift sollte man doch noch hinkriegen (mike statt "miike" @ #23)

Wenn Du Deine Modelle ähnlich nachlässig fertigst, wie Du hier im Forum postest, möchte ich wohl lieber auf eine Bestellung verzichten...

ok ich weiß das jerzt vioele dagegenhalten weredn von wegen, laß ihn doichm aber läßt sich solcjes (jetzt überspitzt dargestelltes) kauderwelsch wirklich gut lesen?

@ ALL:
---------------

Für wen schreibt ihr? Für euch und euer Ego, oder für eure Leser?

Dann schreibt *bitte* auch in einer Form, die euren Lesern keine chronischen Kopfschmerzen verursacht!

Nur mal so gesagt was mir schon lange stinkt!
Diesel
@Stefan Troitzsch

Ich muß Stefan aus meiner Sicht Recht geben. Wenn sich jemand an die Produktion einer Kleinserie heranwagt, hat er wohl keine andere Wahl als erst einmal ein Urmodell anzufertigen und dies dann hier oder auch in der Fachpresse vorzustellen. Die Kosten für dieses Urmodell wird er wohl oder übel investieren müssen.
Die Frage die man sich stellen muß wenn man so ein Projekt in Angriff nimmt, ist doch eigentlich nur ob man damit Geld verdienen will oder es aus Spaß am Hobby macht, oder?


Gruß Gerd


Cave Danaos et dona ferentes

Besser:

Cave scriptores et autores corrigentes

Hüte Dich vor Schreibern, vor allem, wenn sie andere meinen korrigieren zu müssen (und dabei selber Fehler machen)

Lasst doch diesen ganzen Besserwisserquatsch und kümmert Euch in diesen Foren um das, um das es hier geht: Um vernünftigen Austausch in Sachen Modelle in Spur N. Meinst Du wirklich @Benzin ähh Diesel, dass dein Rächtschräibunksforum wirklich jemanden interessiert?
Gruß
Sdevan
Hallo Miki,

Die E80 scheint ein interessantes Objekt zu sein, einerseits "exotisch" genug, damit nicht so bald mit einem Großserienmodell zu rechnen ist (das dann jeglichen Kleinseriengedanken wieder im Keim ersticken lassen würde) und andererseits jedoch wieder so populär, dass sich auch bei gutem Preis-Leistungsverhältnis ein ausreichendes Interessenpotential finden lassen dürfte. Immerhin können Fans aus mehreren Epochen damit befriedigt werden, und sogar aufgrund Ihres Vorbildeinsatzes wäre das so gut wie die einzige Elok, die auch überzeugend auf einer Nichtelektrifizierten Anlage eingesetzt werden könnte.

Was das Fahrwerk angeht, so wäre es im Interesse guter Fahreigenschaften bei gleichzeitig kostengünstiger Beschaffung sicher am besten, ein passendes Großserienobjekt zu finden. Ich gestehe, ich habe mich genau mit diesem Thema - und einer evtl. Selbstbau E80 - schon recht lange beschäftigt und hätte deshalb auch einen konkreten Vorschlag:

http://img235.exs.cx/img235/7592/fahrwerke808al.jpg

Wenn es interessiert: Basis ist eine F7 von Life-Like (Vertrieb Brawa), im Original mit schräggenutetem 5-pol. Motor und dadurch schon ohne Schwungmasse sehr gute Fahreigenschaften (auch wenn die Getriebe in den Drehgestellen mit Modul 0,5 recht grob sind). Aus der im Original 4-achsigen Lok läßt sich leicht eine 6-achsige machen, indem die jeweils mittleren kurzen Zahnradachsen duch längere (wie bei den anderen Achsen; = über Brawa als Ersatzteile zu beziehen) ausgetauscht werden.
Die Räder schließlich wurden ebenfalls ausgetauscht und solche von den bekannten Austauschradsätzen von Bernd Thomschke, jeweils isoliert,  verwendet, wobei nach Wegfräsen der auf den Radinnenseiten überstehenden Kunststoffbuchsen sich exakt richtige Radsatzinnenmaße ergeben.

Ob dann der Originalmotor bleiben wird oder mit seinen 14,7 mm evtl. etwas breit ist und dann durch einen Glockenankermotor, dann wohl mit SM, ersetzt wird, muß man sehen, das wird dann auch von den entsprechenden Gehäuse-Innenmaßen abhängen. Ebenso ist dann natürlich auch noch die Kunststoff-Fahrwerksplatte entsprechend der Aufbau-Maße zu beschneiden.

Was den Aufbau der Lok incl. Drehgestellblenden usw. angeht, da reichen meine eigenden Fähigkeiten dann leider nicht mehr weit. Hier besitze ich zwar ein nur eher nicht vorzeigbares "Einfachstmodell" und ich wäre deshalb also gerne, wenn das berühmte Preis-Leistungsverhältnis in einem ordentlichen Rahmen bleibt, ein willkommener Abnehmer, dann gerne auf Bausatzbasis...

Gruß Horst
@ Horst
Siehste, da habe ich ein Problem:
Warum ust Dein "Einfachstmodell" nicht vorzeigbar??
Es ist allemal besser als gar keins und macht auch Leutenm Mut, die nur eineinhalb rechte Hände haben.
Bedenke, Du und andere: Viele zählen bei anderen die Nieten und saugen sich an um 1,5 Tausendstel zu großen Puffern fest. Zeigen sie denn, wie man es besser macht?
Die Ansprüche hier im Forum sind mit Worten teilweise riesig hoch, da hat man an den schönsten Modellen was auszusetzen (Wer kauft schon eine 01.10, bei der das Innentriebwerk nicht mitläuft? . Über solchen Ansprüchen steigen die Preise ins unermessliche...
Und:
Der einzelne wird entmutigt.
Habe auf meiner Seite einige sicherlich nicht perfekte Modelle stehen, gebe den Link, damit Du Mut bekommst, deines (Du und andere) auch zu zeigen:
http://home.debitel.net/user/troitzsch/n-fahrze.htm
Gruß
Stefan
Bevor wieder einige über die Rächtschreibung motzen:
Ich habe dicke Finger (oft zu dick für die dumme Tastatur) und baue trotzdem in N
*grins*
Stefan
Tag Mike,
aus meiner Sicht lohnt Kleinserie für Neueinsteiger nicht.
(siehe Argumentation in 14)
Falls Du mal was zum vorzeigen hast, und dann Fotos oder Vorserie o.Ä. einstellst, finden sich viele die eigentlich nur daran Rumkriteln.
Teilweise vielleicht mit Recht, teilweise halt nur um auch was zu sagen.
Viele von den Kritikern haben vermutlich noch nie versucht mal selbst was auf die Beine zu stellen und das dann auch noch dem Modellbahnerkreis vorzustellen.(nicht nur Freunden und Bekannten)
Entweder muss dein Produkt so billig sein, dass jede Kritik über den Preis zum Verstummen gebracht wird, oder es muss bis auf die letzte minimale Detaillierung perfekt sein. Dann werden aber die Kritiker den Preis nicht akzeptieren (weil von den Meckerern keiner weiss was sowas für Umstände, Kosten und Zeit verursacht)  und Du musst Dir Sachen anhören wie ; der will wohl mit Gewalt reich werden o.Ä.
Das trifft für Fertigmodelle, umgebaute Modelle oder Umbau/Nachrüstsätze gleichermassen zu.
Sicher wissen viele besser, wie"s besser geht, aber selber machen, oder ein im Gesamteindruck stimmiges Modell als Bereicherung zu akzeptieren, geht wohl nicht ohne böse Meckerei.
Über diese Fakten musst Du Dir in Vorneherein im klaren sein, Enthusiasmus und Engangement wird leider nicht immer Belohnt.
Übrigens lasse ich mir das nicht nehmen, vorher auch eine mail korrektur zu lesen, ich würde mich eher schämen, wenn zu viele, auf den ersten Blick sichtbare, Fehler enthalten sind.
Jeder macht mal Fehler, aber einige kann man ja beim nochmaligen Lesen ausbessern, es gibt also doch Menschen, die auch im www noch Wert auf gewisse Formen legen.
mit freundlichem Gruss,
M. L.
Hallo  Zusammen,
Also zur Rechtschreibung muss ich sagen,  zu@ 23  war Gestern sehr spät und ich hatte ,nachdem ich den ganzen Abend am Bildschirm gesessen habe keine Lust mehr Korrektur zu lesen. Wäre wahrscheinlich besser gewesen, weil es teilweise wirklich nach Legasthenie ausschaut.
Nun zu den Bildern: würde gerne mal das Gehäse meiner Köf 2 zeigen und den Umbau einer uralt Trix E 03 . Habe die schwenkbaren Pufferbohlen/Drehgestelle umgebaut mit richtiger Schürze und  Drehgestellen. Die Formteile sind aus Resin und der Umbau geht recht einfach.Muß mir nur noch was wegen der Kupplungsaufnahme/ Befestigung einfallen lassen.
Da ich anscheinend zu dumm bin, daß mit den Bildern hinzubekommen , kann mir da einer weiterhelfen?
MfG mike
Hallo allerseits,

ob sich eine Produktion von Kleinserien oder Bausätzen lohnt wird wohl schwer bis gar nicht beantwortbar sein. Jedenfalls hängt es stark von der Modellauswahl ab. Die wiederum ist für den einzelnen Kunden dann entweder von Interesse oder nicht. Ich selbst vermisse noch einige Modelle, die in die DR-Zeit so etwa 1970-80 passen. Das sind z.B. die oft angesprochenen Reko-Loks, oder auch die E 04, oder die vierachsigen Vorkriegs-Triebwagen, oder eine 106 oder eine 107 und noch einige andere. Aber auch manche Wagen interessieren mich wie z.B. Kalkkübelwagen oder Kohlenstaubwagen. Da ich außerdem eine kurze Schmalspurstrecke eingebaut habe interessieren mich auch entsprechende Dampfloks.
Die Modelle könnten zwar durchaus in einigen Details Vereinfachungen aufweisen, oder auch mal etwas in den Abmessungen "daneben" liegen, aber das Gesamtbild sollte schon stimmig sein. Bausätze sind da wohl etwas idealer, man kann sie ja gegebenenfalls mit Zurüstteilen z.B. von KH ergänzen. Einen Schwerpunkt bei Loks oder Triebwagen würde ich eventuell in fahrbereiten "Antriebseinheiten" sehen, vielleicht tun sich dann auch andere Bastler etwas leichter. Ein Gehäuse traue ich mir schon zusammenbauen, aber ein einwandfrei fahrendes Triebwerk? Insgesamt gesehen würde ich Bausätze in der Qualität von Schlosser oder auch Klunker erwarten. Vielleicht bin ich auch etwas davon verwöhnt *grins*, jedenfalls sind die hervorragend und haben meiner Meinung nach Maßstäbe gesetzt an denen sich jeder Neueinsteiger wohl messen lassen muß.

Gruß, Peter E.
Hallo Peter BR95,

wenn Du schreibst
"Insgesamt gesehen würde ich Bausätze in der Qualität von Schlosser oder auch Klunker erwarten. Vielleicht bin ich auch etwas davon verwöhnt *grins*, jedenfalls sind die hervorragend und haben meiner Meinung nach Maßstäbe gesetzt an denen sich jeder Neueinsteiger wohl messen lassen muß."

kann ich Dir nur voll zustimmen, zumindest bei Schlosser, von Klunker kenne ich nichts. Vor allem möchte ich noch hinzufügen, daß bei Schlosser neben der hervorragenden Detaillierung die Technik des Fügens das eigentlich Geniale ist.
Die ganze Falterei macht schon Spaß und wie die Stirnwände dann eingehängt werden, das kann nach einiger Übung wahrscheinlich jeder, der schon mal irgendein Modell gebaut oder umgebaut hat. Unter diesem Niveau möchte ich auch keine Bausätze mehr haben.

Ich weiß noch, wie ich mit Freudenreich-Bausätzen angefangen habe. Die Detaillierung war schon ganz ordentlich. Doch bei einigen Bausätzen hatte man nur flache Platinen mit den Wänden. Die hatten keinerlei Positionierungshilfen, was mich das an Nerven gekostet hat. Ich habe sie dann zwar zusammengefummelt, doch den Aufwand an Vorrichtungen und allenmöglichen Hilfskonstruktionen würde ich mir heute nicht mehr antun.
@35

Halo Peter!

Leider kenne ich die Bausätze von Schlosser und Klunker nicht. Gibt es da einen Link oder eine Adresse wo ich mir die Bausätze mal ansehen kann?

MfG Gerd


@35
... für Schlosser schau mal hier: http://home.arcor.de/lok-schlosserei/  
Noch nicht auf der Schlosser-Homepage ist das Foto, als weiteres Beispiel für die gute Schlosser-Detailierung, der N-Ausführung des DR-Doppelstock-Gliederzuges http://www.lbforum.com/images/Messe2005/NSchlosserDRcoachDGZ-1.jpg  , jetzt lieferbar.


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