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THEMA: Schnittstellenstecker
THEMA: Schnittstellenstecker
Hallo,
ich möchte meine alten Lok's auf Digitalbetrieb umbauen und dazu neue Adapterplatinen ätzen und mit Schnittstellenbuchsen versehen. Frage:
Halten sich alle Decoderhersteller an die NEM 651-Norm, d.h baben alle Lokdecoder die gleiche Steckerform (Reihenstecker) oder gibt es da Ausnahmen?
Gruss
Gerd
ich möchte meine alten Lok's auf Digitalbetrieb umbauen und dazu neue Adapterplatinen ätzen und mit Schnittstellenbuchsen versehen. Frage:
Halten sich alle Decoderhersteller an die NEM 651-Norm, d.h baben alle Lokdecoder die gleiche Steckerform (Reihenstecker) oder gibt es da Ausnahmen?
Gruss
Gerd
Hallo!
Bei der Norm wurde zwar die Anordnung der Stecker genormt aber nicht deren Aussehen. Daher gibt es je nach Hersteller runde oder flache Steckkontakte, die aber immer im Rastermass richtig angeordnet sind.
Wenn du nun eine Industriebüchse verwendest (wie z.B. Roco und Brawa), dann tust du dich mit den flachen Steckkontakten (z.B. Zimo) schwer (bis unmöglich).
lg
ismael
Bei der Norm wurde zwar die Anordnung der Stecker genormt aber nicht deren Aussehen. Daher gibt es je nach Hersteller runde oder flache Steckkontakte, die aber immer im Rastermass richtig angeordnet sind.
Wenn du nun eine Industriebüchse verwendest (wie z.B. Roco und Brawa), dann tust du dich mit den flachen Steckkontakten (z.B. Zimo) schwer (bis unmöglich).
lg
ismael
enby [Gast] - 19.01.05 15:43
Mach dir ein Version mit großen Lötpads wo du die Pins anlöten kannst. Dann hast du 100%ige Sicherheit.
cheers
Norman.
cheers
Norman.
Hallo Gerd,
ich würde bei dem Projekt gerne mitmachen!
Bedenke aber dass Du doppelseitige Printplatten mit Durchkontaktierungen benötigst sowie z.T. komplizierte Bohrungen/Ausfäsungen vornehmen musst.
Alle Decoder mit Anschluß nach NEM651 haben die Lötpads im Raster 1,27 mm egal ob in der Kabel- oder Stiftversion. Bei allen Decodern sind diese an der Schmalseite (die Kante mit ca. 9 mm) ausgeführt, bei den meisten auch symmetrisch mittig angeordnet. Lediglich beim alten LE011XF und beim DHL161 (bei Rautenhaus und Viessmann, nicht bei MTX - warum eigentlich) sind die Anschlüsse asymmetrisch.
Hallo Ismael,
die flachen Stifte von Zimo sind eigentlich extra so designed, dass sie sowohl in die MTX Klemmbuchse als auch in einer Industriebuchse (für Rundstifte) passen, dort auch fest halten und guten Kontakt haben. Hattest Du damit schon Schwierigkeiten? Die Maßhaltigkeit sollte eigentlich gegeben sein da diese Flachstifte im Ätzverfahren als "Kamm" hergestellt, verlötet und dann erst abgelängt werden.
Grüße, Peter W.
ich würde bei dem Projekt gerne mitmachen!
Bedenke aber dass Du doppelseitige Printplatten mit Durchkontaktierungen benötigst sowie z.T. komplizierte Bohrungen/Ausfäsungen vornehmen musst.
Alle Decoder mit Anschluß nach NEM651 haben die Lötpads im Raster 1,27 mm egal ob in der Kabel- oder Stiftversion. Bei allen Decodern sind diese an der Schmalseite (die Kante mit ca. 9 mm) ausgeführt, bei den meisten auch symmetrisch mittig angeordnet. Lediglich beim alten LE011XF und beim DHL161 (bei Rautenhaus und Viessmann, nicht bei MTX - warum eigentlich) sind die Anschlüsse asymmetrisch.
Hallo Ismael,
die flachen Stifte von Zimo sind eigentlich extra so designed, dass sie sowohl in die MTX Klemmbuchse als auch in einer Industriebuchse (für Rundstifte) passen, dort auch fest halten und guten Kontakt haben. Hattest Du damit schon Schwierigkeiten? Die Maßhaltigkeit sollte eigentlich gegeben sein da diese Flachstifte im Ätzverfahren als "Kamm" hergestellt, verlötet und dann erst abgelängt werden.
Grüße, Peter W.
Gerd [Gast] - 19.01.05 16:25
Hallo Peter,
warum müssen das doppelseitige Platten sein? Ich will ja keinen Decoder bauen, sondern nur die Printplatte neu konstruieren, die in (fast) jeder Lok oben sitzt, und zwar lokspezifisch.
Zudem wäre es doch sinnvoll, den Schnittstellenstecker an ein ca. 2-3 cm langes Kabel zu löten, damit in der Wahl der Plazierung ziemlich variabel ist.
Grüße, Gerd K.
warum müssen das doppelseitige Platten sein? Ich will ja keinen Decoder bauen, sondern nur die Printplatte neu konstruieren, die in (fast) jeder Lok oben sitzt, und zwar lokspezifisch.
Zudem wäre es doch sinnvoll, den Schnittstellenstecker an ein ca. 2-3 cm langes Kabel zu löten, damit in der Wahl der Plazierung ziemlich variabel ist.
Grüße, Gerd K.
Gerd [Gast] - 19.01.05 16:26
Nachtrag: Die Version von Norman, mit Lötpads, sollte man auch überlegen.
Tschüss!
Tschüss!
@Peter:
Bei mir mochte ein Zimo Decoder nicht an einer Industriebuchse - bin dem aber nicht weiter auf den Grund gegangen und hab einen Decoder mit Rundfüße genommen.
lg
ismael
Bei mir mochte ein Zimo Decoder nicht an einer Industriebuchse - bin dem aber nicht weiter auf den Grund gegangen und hab einen Decoder mit Rundfüße genommen.
lg
ismael
Kai F. Lahmann - 19.01.05 16:35
oftmals reicht ein Loch in der Platine, da der Decoder selbst nicht dicker ist. Kabelstecker gibt es schon Decoderseitig, da GFN es so will. Diese Lösung sorgt in N-Loks meist für Probleme, da die Strippe im Weg ist.
@Gerd,
wenn du ohnehin Drähte zwischen Platine und Buchse vorsehen möchtest, brauchst Du gar keine neue Platine ätzen. Löte alle Bauteile von der Lokplatine ab, trenne ggf. Leiterbahnen, und löte die Drähe zur Buchse an den entsprechenden Kontaktstellen an.
Allerdings benötigen die Drähte dann auch wieder Platz und selbst 3 cm Decoderlitze mal 6 Leitungen ergibt in einer kleinen N Lok ein ziemliches Gewurstel. Es auch Fälle wo der Buchsen- und/oder Steckerkorpus viel Platz brauchen.
@Ismael,
vielleicht war das Zinn beim werksseitigen Anlöten auf die Stifte gelaufen, das habe ich schon bei einem Exemplar gesehen. Dann könnte es sein dass das Zinn das Einstecken in die Buchse unmöglich macht.
Grüße, Peter W.
wenn du ohnehin Drähte zwischen Platine und Buchse vorsehen möchtest, brauchst Du gar keine neue Platine ätzen. Löte alle Bauteile von der Lokplatine ab, trenne ggf. Leiterbahnen, und löte die Drähe zur Buchse an den entsprechenden Kontaktstellen an.
Allerdings benötigen die Drähte dann auch wieder Platz und selbst 3 cm Decoderlitze mal 6 Leitungen ergibt in einer kleinen N Lok ein ziemliches Gewurstel. Es auch Fälle wo der Buchsen- und/oder Steckerkorpus viel Platz brauchen.
@Ismael,
vielleicht war das Zinn beim werksseitigen Anlöten auf die Stifte gelaufen, das habe ich schon bei einem Exemplar gesehen. Dann könnte es sein dass das Zinn das Einstecken in die Buchse unmöglich macht.
Grüße, Peter W.
Gerd [Gast] - 19.01.05 17:49
Hallo Peter,
es ist ein Unterschied zwischen Stecker und Buchse. Die Buchse soll fest an der Platine sitzen, der Stecker ist, wie bei Fleischmann an einem kurzen Kabel befestigt.
Grüße, Gerd K.
es ist ein Unterschied zwischen Stecker und Buchse. Die Buchse soll fest an der Platine sitzen, der Stecker ist, wie bei Fleischmann an einem kurzen Kabel befestigt.
Grüße, Gerd K.
Hallo Gerd,
ok, man kann natürlich auch die Buchse irgendwo passend mit Superkleber auf die Platine kleben und zu den Kontaktstellen hin verdrahten.
Ist genug Platz, steckt man einfach einen Decoder mit Stiften rein, reicht der Platz nicht, kann man einen Einbauraum schaffen und den Decoder mit Kabel+Stecker anschließen.
Beispiele dazu:
http://guido.bruck.bei.t-online.de/nem/nem-s.htm
Grüße, Peter W.
ok, man kann natürlich auch die Buchse irgendwo passend mit Superkleber auf die Platine kleben und zu den Kontaktstellen hin verdrahten.
Ist genug Platz, steckt man einfach einen Decoder mit Stiften rein, reicht der Platz nicht, kann man einen Einbauraum schaffen und den Decoder mit Kabel+Stecker anschließen.
Beispiele dazu:
http://guido.bruck.bei.t-online.de/nem/nem-s.htm
Grüße, Peter W.
Gerd [Gast] - 19.01.05 20:18
Hallo Peter,
ich stelle mir vor, dass es so einfacher ist, verschiedene Decoder in einer Lok auszuprobieren, um so die unterschiedlichen Fahrverhalten zu testen.
Grüße, Gerd K.
ich stelle mir vor, dass es so einfacher ist, verschiedene Decoder in einer Lok auszuprobieren, um so die unterschiedlichen Fahrverhalten zu testen.
Grüße, Gerd K.
Das mache ich bei Loks ohne Schnittstelle vor dem Umbau, indem ich die Decoder zwischen Gleis und Zentrale schalte. Das bisschen Ruckeln bei eventuellen Schmutzstellen am Testgleis muss man sich dabei dann wegdenken.
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