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Thema: Fleischmann Piccolo Gleisgeometrie
Wolfgang von Wolfenstein - 09.08.18 13:46

Guten Tag mein Name ist Wolfgang, ich betreibe schon seit meiner Kindheit das Hobby Modellbahn im Maßstab H0 Zweileiter Gleichstrom und Dreileiter Wechselstrom dieses Jahr habe ich angefangen mit der Spurweite N.

Da ich ich von meiner H0 Bahn noch einige Fleischmann Kataloge und Trafos besitze viel meine Wahl auf Fleischmann Piccolo ich war in H0 auch immer zufrieden mit der Qualität aber in Spur N habe ich echte Probleme.
Sind in Spur N die Gleisbögen viel zu eng auf einander.


Ich besorgte mir einige Schienen von Fleischmann Piccolo um eine kleine Anlage zu bauen.
Nach dem Aufbau der zwei Kreise Fleischmann R1 und R2 und der ersten Testfahrt stellt ich folgendes Problem fest und zwar das sich beide Züge in den Kurven mit den 165 mm langen Personenwagen von Fleischmann sich berühren.
Mein erster Aufbau entsprach so ziemlich den Gleisplänen aus einem Fleischmann Katalog der einzige unterschied war zur Vorlage das ich im Kurvenscheitelpunkt noch die FL 9101 einbaute damit der Kreis ein wenig größer wird und die Bogenweichen wurden mit den FL 9403 getrennt damit ich zwei Züge über zwei Trafos Analog fahren lasen kann.
Habe schnell noch Gleisplan nachträglich gebastelt damit man es sich auch vorstellt kann, wie es aussehen soll, ich hoffe man kann die Nummern der Gleise erkennen.
http://up.picr.de/33519547xm.jpg
Meine frage gibt es eine Möglichkeit die zwei Kreise weiter auseinander zu bekommen weil es gibt keine Werks Ausgleichstücke ob hier schon jemand eine Lösung dafür sich überlegt hat ?



Hallo,
die Radien 1/2 sind bei allen Festgleissystemen in N zu nah aneinander, wenn man Wagen über 160 mm Länge einsetzen möchte.
Der Gleisabstand muss über 35 mm sein, auch lt. Norm. Flm hat 33,6. Hatten da auch schon Probleme im Schattenbahnhof, dass sich Halberstädter untereinander berührten (Roco, auch 33,6 mm), minimale Umbauten Richtung 35 mm Gleisabstand unterbanden Berührungen, schön ist aber anders.
VG
Horst

Wenn man die Gleise sauber verlegt, berührt sich da nichts.

Hallo Horst danke für die schnelle Antwort, Ich ich besitze noch aus einem Konvolut zwei FL 9100 mit 222mm Länge die zum Teil einen Schaden haben und so nicht mehr zu gebrauchen sind.
Meine Idee war die zwei FL 9101 mit ihren 111mm Länge aus dem R1 auszubauen und die zwei kaputte FL 9100 mit einer Gehrungssäge auf je 105 mm zu kürzen so hätte ich schon mal die oberen zwei Bögen weiter auseinander gebracht aber was mache ich unten an meinem Bahnhof und den vier Bogenweichen ?

Hallo Wolfgang,

das Berühren der langen Reisezugwagen in R1 und R2 war für mich der Grund, Fleischmann Gleise mit Bettung mit denen ohne Bettung zu mischen.
Ich habe also statt (Piccolo) Radien R1 und R2 die Radien 3 und 3a (ohne Bettung) genommen, da mir die Radien 3 und 4 (mit Bettung) zu groß waren. (Inzwischen habe ich die auch in Betrieb)

@ Kai (#2)
Da hast du ausnahmsweise leider nicht Recht, da kann man noch so sauber verlegen, das funktioniert leider nicht.

Grüße
Alex

Hallo,

ja wenn 4achser in R1 und R2 gleichzeitig fahren, knallt es. Mein Tipp: Lange Wagen nur in R2 laufen lassen, die kurzen in R1. Sieht auch optisch besser aus.
Fahr einer Mal in H0 1:87 exact in R1...

Grüße, Peter W.

Zitat

Wenn man die Gleise sauber verlegt, berührt sich da nichts.  



Guten Tag Kai glaub mir ich habe die Gleise exakt ausgerichtet mit meiner Digitalen Schieblehre habe ich sogar zum Schluss alle vier Bögen abständen zu einander kontrolliert, entweder scheren die Personenwagen in Spur N zu weit aus oder die Gleisgeometrie von Piccolo stimmt hinten und vorne nicht.

Hallo,

ja wenn 4achser in R1 und R2 gleichzeitig fahren, knallt es. Mein Tipp: Lange Wagen nur in R2 laufen lassen, die kurzen in R1. Sieht auch optisch besser aus.

Vergiss nicht, die Wagen in sind nicht verkürzt! Also müssen die ausscheren.

Fahr mal in H0 1:87 exact in R1...

Grüße, Peter W.

Hallo Wolfgang,

ja, mit den Fleischmann Radien R1/R2 kommt es zum Berühren der 165 mm langen Wagen. Die vierachsigen Speisewagen sind ja sogar maßstabsgetreu 170 mm lang.

Als Lösung könntest du im Außenkreis vor und nach der 180° Kurve noch je 1x das Gleis 9104 verbauen. Dann kommen die beiden Außenkreise 27,75 mm weg und dein Problem ist gelöst.

Grüße
Markus

Hallo Markus,

und was macht Markus dann  mit den Bogenweichen-Verbindungen?

Ich denke, dann müsste man die innere Bogenweiche nach oben setzen und mittig ein drittes Gleis einbauen.

Grüße, Peter W.

http://www.miba.de/morop/nem112_d.pdf
Meine genannten 35 mm sind sogar noch etwas gering gegriffen, geht schon in "graue" Zone mit noch mehr nötigem Abstand.
Ne Lösung zwecks Bogenweichen habe ich auch nicht. Außer kleine Zwischengeraden und den Rest mit Flexgleis oder ähnlichen Lösungen ausgleichen.

Übrigens gab es das Abstandsproblem auch bei Piko, auch schon bei den kurzen Y-Wagen.
VG
Horst

Hallo Peter,

das würde dann so aussehen:


Grüße
Markus


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Hallo Wolfgang,
wie wäre es mit den Minitrix großen Bogenweichen? Oder die von Tomix (R280/317)? Klar, R1 komplett vergessen und unter Umständen mit Geraden die Radiendifferenzen kompensieren.
Grüße,
Gabor

Edit: angesprochene Person

Hallo Wolfgang,

hier mal die Variante mit den Minitrix Bogenweichen R3/R4:

Grüße
Markus



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Hallo,

@Markus: intessante Konstruktion, muss ich Mal aus Interesse aufbauen um zu sehen ob das in echt so zusammen geht.

@Wolfgang:: Ich schlage vor, den breiten Abstand auch im Bahnhof fortzusetzen, das sieht besser aus und ermöglicht den Einbau eines Mittelbahnsteiges mit Dach etc. was bei 33 mm nicht geht. Das äußere Gleis kriegt einen Aussenbahnsteig, das innere den Hausbahnsteig des Bf.

Grüße, Peter W.

Hallo Markus,
Die Gebogenen stimmen nicht wirklich, befürchte ich. Auẞen soll der größere Radius sein. Mit Gleisplanungssoftware geht das meistens nicht, weil man die eine Bogenweiche (im inneren Kreis Zungenseite) um 4 Grad Richtung außen knicken muss relativ zum vorigen Gleis. Denn die beiden Kurvengleise in der Bogenweiche sind auch um etwa 4 Grad verdreht. Nur so kommt der Parallelgleisabstand in der Kurve hin.

Viele Grüße,

Gabor

Hallo,

Ich habe da noch eine Idee: Die beiden abzweigenden Gleisstränge der Weichen mit je einem 7,5° Stück im gleichen Radius verlängern.

Dadurch dreht sich eine Weiche um 15° und der Gleisabstand vergrößert sich. Wenn man dann ein 9120 mit seinen 30° in 3x 15° auflöst (1x vor, 2x nach der Weiche) müsste alles passen, ganz ohne Flex - theoretisch jedenfalls...

Grüße, Peter W.

Hallo Wolfgang,
laß' bitte die Finger von den großen Trix Bogenweichen... Ich wollte die für meinen kleinen Testaufbau auch verwenden, musste aber feststellen, dass die Geometrie im Bereich der Zunge hinten und vorne nicht stimmt. Meine Weichen haben eine so extreme Spuraufweitung, dass die Radsätze teilweise zwischen die Profile gefallen sind.

Ich habe dann letztlich Bogenweichen von Shinohara verbaut. Allerdings kranken auch die an den zwar normgemäßen, aber extrem breiten Rillenmaßen, so dass Waggons mit niedrigen Spurkränzen in die Herzstücke fallen und dementsprechend unschön über die Weichen rumpeln.

Viele Grüße,
Torsten

Hallo Torsten
Ich verwende etliche Bogenweichen von Trix, beide Radius, habe bis anhin nie Probleme gehabt mit dem entgleisen. Und fahre doch mit sehr lange und vielfältige Züge darüber.
Was ich jetzt aber feststellen musste das sich die Flachbänder im Herzstück, die die Stromleitung erfüllen sich anheben durch die Hitze. ( Ausdehnung des Materials)
Abhelfen kann man dagegen, indem man bei der Schienenverbindung der kurzen Schienen Stückle bei der ausfahrt der Weiche etwas Luft lässt, dass sich das Schienen Stück ausdehnen kann.
Seither habe ich keine Entgleisungen mehr

Gruss
Henri

Hallo Henri,

bei einem Wärmeausdehnungskoeffizient von Neusilber von: 16·10−6 bis 17·10−6 K−1

halte ich deine These für etwas gewagt

meint

Günter

Hallo Wolfgang,

nach einigen Versuchen denke ich, es ist besser:
- keine Bogenweichen verwenden
- kein R1 verwenden
- keine Kreise, sondern Klotoiden verwenden
- soviel wie möglich Flexgleis verwenden

Leider braucht man dafür mehr Platz, und Flexgleise eignen sich schlecht für fliegenden Aufbau...

Grüße
Sebastian

Hallo Günter
Kann leider nichts anfangen mit komplizierten und hochgeschraubte  Formeln.sowie Theorien.
Was für mich zählt, ist die Praktische Erfahrung und das erzielte Ergebnis, was auf dem Tisch in Wahrheit ist.
Meint der Praktikant Henri  

Vielleicht ist es weniger ein thermischer als ein mechanischer Effekt - habe von so einem Problem noch nie gehört. Ich selbst habe Weichen eigentlich bislang nur mechanisch zerstört durch unbeabsichtigtes heraus reissen der Schienenprofile beim Abziehen von Schienenverbindern. Dann lösen sich mitunter auch die Bleche.

Grüße, Peter W.


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