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Thema: Kurzzeitiger zeitverzögerter Schaltimpuls (14V Plus)
ClaGru - 13.07.18 15:21

Hallo

ich habe ein Problem bei der Steuerung meines Schattenbahnhofes.

In allen Gleisen sind Schaltgleise eingebaut. Wenn auf Gleis 1 der Zug einfährt löst der letzte Wagen mittels Magnet den Impuls aus. Dadurch wird die Weiche vor der Lok auf gerade gestellt, dass der Zug auf Gleis 2 ausfahren kann und der auf Gleis 1 stehenbleibt. Nun muss aber noch die Weiche hinter dem Zug auf gerade gestellt werden. Um zu verhindern dass der Zug mit dem Magnet über dem Schaltgleis stehen bleibt muss der Plus Impuls zeitverzögert und nur kurz für diese Weiche sein.

Ich habe mir schon viele Schaltungsmöglichkeiten angesehen, aber noch keine gefunden.

Wer kann mir hier weiterhelfen?

Viele Grüße


Hi !

So ganz habe ich es nicht verstanden, welche Weiche soll denn zeitverzögert schalten und warum.
Für mich wäre es logisch, dass der Schaltvorgang beide Weichen für den ausfahrenden Zug schaltet. Denn dann ist doch die Strecke frei, für nachfolgende Züge.

Gruß Thomas

Hallo,

soll es so wie im Bild aussehen ? Geht der auslösende Impuls nach Plus oder 0V ? Ist t1 notwendig und falls ja, wie lange soll er sein ? Ist 0,2 sec für t2 ok ? Verstehe ich es richtig, dass der Ausgangsimpuls nach Plus schalten soll ? Hast Du 14 V als Betriebsspannung oder wie hoch ist sie ? Soll es eine reine Transistorschaltung sein, oder dürfen auch ICs enthalten sein (15V CMOS) ?

Viele Grüße, Joni

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Hallo Claus,
ich habe das mit einem NE555 und Relais gelöst.
Anbei ein Ausschnitt aus meiner Platine .Da ich alles mittels Belegtmelder die gegen Masse schalten erfasse, sind für die Belegtmeldung  Relais eingebaut (Hier K3). An JP 12 Kontakt 1 kommt der Schaltimpuls (Signalwechsel) herein. Der Eingang geht auf Masse und beleibt auch da. Daraufhin erzeugt der NE555 einen positiven Impuls von ca. 1 Sekunde. Der Transitor steuert durch und läßt das Relais für den Weichenanschluß anziehen. Da der NE555 nur auf den negativen Schaltimpuls reagiert, kann der Magnet auch über den Schaltkontakt stehen bleiben.
JP12 Kontakt 2 ist Masse Kontakt 3 ist mit dem Relais verbunden. Das Relais liegt bei mir an +12V DC

Gruß Gerd

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Hallo Gerd

leider ist das be mir keine Möglichkeit, da ich den Schattenbahnhof auch über ein Stellwerk steuern kann und diese dann an der Weiche nicht mehr funktioniert.

Gruß Claus

Hallo John,

ich habe 14V Betriebsspannung. Es sollte eine kleine Schaltmethode sein, wenn nicht anders möglich dann mi IC.

Gruß Claus

Hallo Claus ,
das verstehe ich jetzt nicht. Die Relais steuern bei meiner Version die Weichenantriebe(Spulen) und parallel zu den Weichenanschlüssen kommt das Gleisstellpult. Die Schalter des Gleisstellpultes steuern die Weichenantriebe direkt an. Bei meinem Gleisstellpult kommen modifizierte Arnoldschalter zum Einsatz.( Umgebaut auf LED mir 22V DC Versorgung) und Arnold Weichen mit Endabschaltung)
Aber welche Spannung die Relaisausgänge steuern ist unbedeutend. Ob DC oder AC egal.
Gruß Gerd

Hallo Gerd,
wenn der Magnet über dem Schaltkontakt bleibt habe ich doch ein Dauerplus auf der Platine.
Gruß Claus

Hallo,

Conrad hat so Mini-timer im Angebot (Modellbahn -> analoge Steuerung ) vlt. was dabei.

Gruß kkStB

Moin Claus,

mal eine Frage: Wieso befürchtest Du, dass der Magnet über dem Kontakt stehen bleibt? Fährt der Zug mit sooo langsamer Geschwindigkeit in das Gleis ein, dass er sofort stehen bleibt? Normalerweise sollte ihn die Trägheit der Masse durch die Geschwindigkeit noch einige Millimeter / evtl. sogar etwas mehr "durchrutschen" lassen.

Gruß aus Nordertown

Hallo

da die Weiche am Ende des Zuges sofort geschaltet wird ist auf dem Gleis kein Strom mehr, also bleibt der Zug sofort stehen.

Gruß aus Bayern

Hallo ClaGru,
ist das so zu verstehen, dass die Gleise durch die Stopweichenfunktion abgeschaltet werden?
Gruß aus BaWü

Hallo Claus,

könntest Du bitte die restlichen Fragen in #2 beantworten ? Danke !

Viele Grüße, Joni

Hallo Claus,
bei meiner AnalogBahn hatte ich Schaltprobleme mit einem Baustein der Firma Uhlenbrock -Schaltverzögerungsbaustein gelöst. Schau mal bei Uhlenbrock nach; falls Du welche brauchst, melde Dich bei mir.Habe welche übrig. Bei diesen Bausteinen kann man die Zeitspanne, wann der Schaltimpuls weitergegeben werden soll, mit Poti einstellen.

Grüße
Berthold

Hallo Joni,
#2 der Schaltimpuls muss 14V + sein da Weichen geschaltet werden. t1 sollte ca. 1 sek. dauern.
Meine Spannung beträgt 14V. Die Schaltung sollte wenn möglich so einfach wie möglich sein.

Gruß Claus

Hallo Claus ,
entschuldige das ich erst jetzt die Frage aus #7 beantworte.
Das Relais K3 kann auch durch einen Widerstand von ca. 10KOhm ersetzt werden. Er dient nur dazu den Eingang 1 auf +12V ( VCC) zu halten. Wird der Reesdschalter durch den Magneten geschaltet ,geht der Eingang 1 auf 0V (GND). Dadurch wird über den Kondensator C1 eine negative Flanke erzeugt und der NE555 wird getriggert. Da nur der negative Triggerimpuls ausgewertet wird, kann der Eingang auf 0 V bleiben, bis der Zug das Gleis wieder verlässt.
Bei mehreren Gleisen lässt sic auch der Doppelbaustein NE556 verwenden. Der hat 2 Ne555 Bausteine integriert.

Gruß Gerd.

Hallo Gerd,

ich glaube ich habe in der zweischzeit die Lösung gefunden. Siehe Anhang

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Hallo Claus,
das ist genau meine Schaltung. Nur habe ich der Einfachhalber  einen Ausschnitt aus meiner Platine gewählt. Ich habe nur keinen Motor bzw. Spulenabtrieb genommen sondern ein nicht abgebildetes Relais um die Spulenspannung und die Betriebsspannung zu entkoppeln.

Gruß Gerd

Hallo Claus,
hier kommt ein Schaltungsvorschlag mit 2 Flip-Flops, die in einem CMOS-IC 4027 enthalten sind.

Funktion:

Der Grundzustand ist Eingang = L, Q1 = L und Q2 = Ausgang = L. Die Spannungen an den Reseteingängen R1 und R2 ist 0V (= L).

Schaltet nun der Eingang = Clock 1 auf H, dann übernimmt Q1 den H-Pegel von J1 und springt ebenfalls auf H. Clock 2 springt auf L, d.h. am Flip-Flop 2 passiert nichts und der Ausgang bleibt auf L.

Jetzt steigt die Spannung am R1-Eingang des Flip-Flops 1 (Reset 1) langsam an.

Erreicht dieser Wert etwa 0,5 * Ub (was nach t1 = ca. 1 sec der Fall ist), dann wird das Flip-Flop 1 wieder zurückgesetzt, Q1 springt auf L, Q1 = Clock 2 springt auf H. Dadurch übernimmt Q2 den H-Pegel von J2 und geht ebenfalls auf H. Über die Diode D1 geht die Spannung an Reset 1 sehr schnell auf 0 V zurück.

Jetzt steigt die Spannung an R(eset) 2-Eingang langsam an.

Wenn hier wieder etwa 0,5 * Ub erreicht sind (t2 = ca. 0,1 sec), dann wird Flip-Flop 2 wieder zurückgesetzt und Q2 springt auf L. Die Spannung an Reset 2 darf langsam sinken (keine Diode erforderlich) und erreicht nach ca. 0,5 sec wieder 0 V.

Jetzt kann das ganze wieder von vorne beginnen. Ob der Eingang nach dem L  H Wechsel länger auf H bleibt oder gleich wieder auf L zurückgeht, spielt keine Rolle. Die LEDs kannst Du auch weglassen. Dann entfällt R5. R3 wird aber weiterhin benötigt damit der Clock-Eingang einen definierten Pegel erhält falls der Eingang offen ist. R4 dient dem Schutz des Clock1 Einganges. So überlebt das Flip-Flop problemlos, falls die Spannung am Eingang größer +Ub oder kleiner 0V ist. Die Kondensatoren sind an +Ub und nicht an GND angeschlossen, damit beide Flip-Flops beim Einschalten der Versorgungsspannung zurückgesetzt werden (Q = L). Nicht eingezeichnet, aber empfehlenswert ist eine Kondensator zwischen +Ub und GND mit etwa 100 nF.

Am Ausgang fehlt noch ein Leistungsverstärker.

Der einzige Nachteil der Schaltung ist, dass sie auf Störimpulse am Eingang empfindlich reagiert. Falls deshalb die Schaltung fehlerhafte Ausgangsimpulse liefert, also Ausgangsimpulse kommen ohne dass dürften, dann kann die Ergänzung mit 2 Invertern des CMOS-IC 40106 nach Bild "Claus-Eingang" Abhilfe schaffen. C1 ist auszuprobieren: Einerseits groß genug dass keine Störimpulse mehr die Schaltung zum Arbeiten bringen. Andererseits nicht so groß dass die Auslöseimpulse des Magneten nicht verschluckt werden. Probier Mal mit 10 nF. Die Inverter des 40106 haben Schmtt-Trigger-Verhalten, was für diesen Zweck sehr empfehlenswert ist.

Viele Grüße und viel Erfolg, Joni


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Hallo zusammen,

jetzt habe ich die richtige Schaltung zusammenstellen können.
Habe Sie gebaut und getestet funktioniert einwandfrei.
Wenn der Zug den Schaltkontakt überfährt bekommt die Schaltung einen Plus-Impuls.
Dadurch wird die Weiche vor dem Zug freigeschaltet für Gleis 2.
Zeitverzögert wird dann die Weiche hinter dem Zug geschaltet, damit ist gewährleistet, dass der Zug nicht auf dem Schaltkontakt stehen bleibt und bis zu einem bestimmten Punkt vorzieht.
Außerdem ist gewährleistet, das ich mit dem Stellwerk die Weichen trotzdem noch beinflussen kann.

Viel Grüße
Claus

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