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Thema: Entwurf eines Rbfs - Kritik erwünscht
Jemand Andres - 16.05.18 12:09

Guten Tag liebes Meckerforum

Ich erbitte eure konstruktive Kritik zu dem von mir geplanten Rangierbahnhof.
ich hoffe, ich habe den Plan ausreichend beschriftet.
"Leider" stehen mir "nur" 6 x 0,6 m zur Verfügung, daher musste ich ein paar Kompromisse finden. Vielleicht habt ihr ja bessere Ideen dazu.


Damit ihr auf dem Plan etwas erkennen könnt, habe ich ihn hier hochgeladen:
http://moritz.undnixandres.de/Bilder/Rbf.png

Ich möchte euch nur bitten keine Diskussion über den Abrollberg anzufangen. Dazu gibt es andere Beiträge. Ich kenn meine Rangierloks, ich kenn meine Wagen. Dat geit!

Gruß Moritz


Hallo Moritz,

gefällt mir sehr gut.

In welcher Epoche bist du unterwegs ?
Was soll in die Taschen? Bei den angegebenen Maßen und den Karos schätze ich den verfübaren Platz auf max. 10 cm, was mir knapp erscheint. U.U. die Werkstatt weiter hoch und die Taschen etwas länger machen. Z.B. die beiden Umfahrungsleise unter den Taschen über die Taschen legen.

Viele Grüße

Claudio

Moin Claudio,

Auf dem Rbf werd ich mich auf die Epochen V-VI beschränken.
Ein Karo entspricht 10x10cm. Das Gleis der Taschen ist 38cm lang, reicht also bequem für 2 Loks.

Die beiden Umfahrungsgleise, wie du sie bezeichnest, sind eigentlich Abstellgleise für je 4 Loks.

Gruß Moritz

Wozu sind "Taschen" gut? Mir erschließt sich der betriebliche Nutzen noch nicht.

Gruß
Klaus

Moin,

in den Taschen können 2 Loks unabhängig voneinander geparkt werden.
Spart einem lästiges rangieren/telefonieren, wenn man an die letzte Lok will, und dazwischen auch noch ne Private steht, wo niemand da ist. Hab ich mir sagen lassen.

Gruß Moritz

Hallo Moritz,

gefühlsmäßig hätte ich die Taschen "in die andere Diagonale" gelegt, vom Ablauf (Zug kommt, Lok kuppelt ab, fährt zur Tankstelle, wird in Tasche abgestellt) erscheint mir das sinnvoller (weniger Sägefahrten).
EDIT: Die "Tankstelle" habe ich an dem einzelnen Stumpfgleis oberhalb des Wortes interpretiert. Wenn die unterhalb liegt, dann stimmt die Richtung der Taschen. Nur die Lokwerkstatt ist über die rechte Seite schwerer aus den Taschen zu erreichen...

Ist mal was ganz anderes, der Betrieb dürfte interessant sein.

Viele Grüße
Michael


Moin Michael,

der Rangierbahnhof wird elektrifiziert. Dieselloks werden, bis auf bei den Rangierloks, eine Ausnahme bleiben. Daher würde ich den Aspekt eher nachrangig beachten.

Gruß Moritz

Hallo
Die Taschen heißen in Österreich Harfe und gibts auf jedem Grösseren Rangierbahnhof! Was mir fehlt ist eine Wendeschleife wenn der Zug in die andere Richtung ausfahren soll und ein Ausfahrgleis am Rollberg vorbei, das könnte hinter der Lokwerkstatt vorbeiführen. Ich kenne eigentlich keinen Bahnhof wo der Zug wieder über den Rollberg ausfährt da schon alleine wegen der Überhöhung am Scheitelpunkt des Berges keine Lok darüber kommen würde!
Lg Peter

Moin Peter,

was meinst du mit Wendeschleife?

Von hinter der Lokwerkstatt komme ich nie wieder auf die Hauptstrecke.
Die Rückfahrt übern Berg ist ein Kompromiss, für den ich leider (noch) keine andre Lösung hab. Bin da für jede Idee offen.

Gruß Moritz

Hallo Moritz
Du kannst vom Rollberg nur in eine Richtung, am Plan nach rechts, ausfahren, wie fährst du aber wenn der Zug nach links ausfahren soll?
Lg Peter

12 Loks können also in den Taschen geparkt werden und es gibt 4 kombinierte Ein-/Ausfahrgleise... das erscheint mir nicht verhältnismäßig zu sein!

Das Berggleis kreuzt den ganzen Bahnhof, das macht betrieblich keinen Sinn. Dann lieber einmal aus der Einfahrgruppe quer durch den Bahnhof ausziehen und dann kreuzungsfrei abdrücken. Wenn Du beim Abdrücken den ganzen Bahnhof zuparkst, wird da kein Spaß aufkommen.

Wendeschleife hab ich noch nie gesehen. Die Wagen werden ja in der Ablaufanlage solange sortiert, bis der Zug die richtige Wagenreihung hat. Und da kann es ja kein "verkehrt rum" mehr geben.

Loks über den Berg schicken zu müssen, ist keine Option. Es gibt Lokbaureihen, die sind nicht für Ablaufberge geignet. Da kommt es auf den Halbmesser des Berges an. Manche Loks würde es da die Drehgestelle aushebeln. Welche Baureihen welche Ausrundungen befahren dürfen, ist den entsprechenden Tabellen zu entnehmen.

Gruß
Klaus

Hallo Klaus
Wir reden vom Ausfahren, nicht vom Einfahren oder reihen!
Lg Peter

Edith: Wieso sind 12 Abstellplätze zuviel? 4 die von den Einfahrgleisen kommen und 8 für die Abfahrenden! Ok, macht im Original vielleicht nicht soviel Sinn, bei der Modellbahn vielleicht schon!

@7

Mahlzeit,

das ist nicht unüblich, dass gegen den Berg wieder aus dem Bahnhof gefahren wird. In Hagen-Vorhalle ist das z. B. bei Zügen die Richtung Wanne-Eickel/Oberhausen fahren der Fall.
In Oberhausen-Osterfeld kommt das auch gelegentlich vor und wenn man dort von Westen einfährt, muss man unweigerlich über den Berg.
In Wanne-Eickel Rbf wird auch regelmäßig gegen den Berg ausgefahren.

Gruß
Marco

Moin Peter,

wenn du dir den Plan genau anschaust wirst du sehen, dass man vom Ablaufberg gar nicht vom Rbf runterkommt.

@Klaus, insgesamt werden wohl 25 Loks abgestellt werden können, dazu kommt dann noch die Werkstatt.
Ich werde also in etwa gleich viele Loks und Wagen parken können
Das ich lieber 3 Loks, als einen Wagen kaufe wird auch da wohl recht deutlich. Ist ein Makel, denn ich bewusst in Kauf nehme.

Um die Blockade durchs Abdrücken ein wenig abzuschwächen kann das Ausziehgleis über das darunterliegende Gleis umfahren werden.
Leider weiß ich nicht, wie ich das Ausziehgleis ganz nach oben bekomme. Vielleicht hast du ja eine Idee?

Über den Berg müssen nur Rangierloks.
Für eine Umfahrung habe ich aktuell nur grobe Ideen.

Gruß Moritz

wenn du dir den Plan genau anschaust wirst du sehen, dass man vom Ablaufberg gar nicht vom Rbf runterkommt.

Wie kommst jetzt auf das?
Lg Peter

Weil ich weiß was ich geplant hab

Schau dir mal die Weichenverbindungen genau an. Ich kanns leider grad nicht einzeichnen. Aber du wirst ziemlich schnell vor nem Prellbock stehen.

Gruß Moritz

Hallo Moritz,

prinzipiell kann man das so machen.

Als größten Kritikpunkt sehe ich den gleichen wie Klaus: Das Auszieh, bzw. Abdrückgleis für den Berg kreuzt alle Fahrwege außer der Ein- und Ausfahrt. Bedenke, dass dort lange Züge mit Schrittgeschwindigkeit geschoben werden. So lange kann man nicht alles andere blockieren!

Darüber hinaus finde ich die Peripherie-Anlagen (Lokwerkstatt/Wagenwerkstatt/Lokabstellung/Tankstelle usw) zu umfangreich für einen Bahnhof mit 12 Gleisen. Es gibt durchaus Ablaufberge in 12-gleisigen Bahnhöfen, aber dann kann man froh sein, wenn man noch 2 Lokabstellplätze hat. Natürlich will man im Modell nicht auf alles verzichten, aber etwas reduzieren kann nicht schaden. Ich würde dann versuchen, die etwas reduzierten Anlage eher links in den Zwickel zwischen Richtungsgleise und Strecke zu legen, dann hast Du weniger Konflikte mit dem Ausfahrgleis.

Ein grundsätzliches Problem sehe ich den Gleisabständen: Wenn ich das richtig interpretiere (Außenbogenweiche, unterschiedliche Weichenlängen) ist das Peco. Der Gleisabstand ist dort umgerechten bei 4,25m. Das ist schon vor ein Signal zwischen den Gleisen zu wenig (im Bahnhof außerhalb der druchgehenden Hauptgleise mindestens 4,5m.). In Rangierbahnhöfen braucht man aber deutlich mehr Platz, damit die Rangierer laufen können, Bremsprobeanlagen Platz haben, Gassen für Lampen usw. usw. Da passen eher 5,3m. Dann lasse sich auch im Modell die Wagen besser abhängen.
Anbei eine recht interessante Lektüre: https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ibv/gvb/resso...b2_glbff.pdf?lang=de

Viele Grüße

Dirk

Moritz
Mir gehts darum das wenn Du mit einem Zug aus dem Rollberg ausfährst nicht nach links ausfahren kannst, um was anderes gehts mir nicht da das Vorbildgerecht wäre habe ich Dir das vorgeschlagen!
Meine Idee wäre das Du die Hauptstrecke auf der linken Seite nicht wieder hoch ziehst sondern unten weiter ziehst! Den dadurch frei werdenden Platz nützt Du für die Wagenwerksatt, anstelle der Wagenwerkstatt kommt die Lokwerstätte hin, die Ausziegleise legst Du über die Tasche. Somit hättest Du alles halbwegs ausgefädelt und vielleicht rechts am Ende noch Platz für eine Kehrschleife!
Lg Peter

Edith: Willst Du von der Reihungsgruppe ausfahren oder willst Du die Züge wieder zurück auf die 4 Ein/Ausfahrgleise stellen bevor du Abfährst? Dann wäre meine Wendeschleife wirklich sinnlos!


@ Peter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Mir gehts darum das wenn Du mit einem Zug aus dem Rollberg ausfährst nicht nach links ausfahren kannst,


Du kannst ja auch nicht nach rechts ausfahren, da man nur ins Ausziehgleis kommt. Es ist also prinzipiell so, dass Du den in den Richtungsgleisen gebildeten Zug über das Ausziehgleis in die Ausfahrgruppe umsetzt und dort bespannst. Daher ist es auch egal, dass Du links nicht direkt auf die Strecke kommst. Wobei das natürlich ein Aufwand ist, den man vermutlich beim Vorbild vermeiden würde, der aber in die Logik des 3-geteilten Rbfs passt und ich daher nicht grundsätzlich verteufeln würde Im Gegensatz zu einer Kehrschleife, die ich außer in Weil am Rhein sonst gar nicht kenne (außer indirekt in großen Bögen über mehrere Strecken, wie zum Beispiel Braunschweig).

Viele Grüße

Dirk

@Peter: meine Eintrag hat sich mit deinen Edit erledigt

@Nspurbodi
Die Züge fahren nicht von den Richtungsgleisen, sondern von der Ein-/Ausfahrgruppe auf die Strecke aus... Nach rechts mit Lok vorne dran, nach links ebenfalls mit Lok vorne dran
Daraus folgt: Aus den Richtungsgleisen fährt kein einziger Zug aus auf die Strecke. Sondern so wie die Wagenschlange von der Einfahrgruppe in die Richtungtsgleise kam, genau so kommt sie auch wieder zurück in die Ausfahrgruppe

@Moritz
Ich finde den Plan ziemlich gut durchdacht, Kompliment. Dass das Berggleis alle anderen kreuzt - nun, eine Lösung ist schwierig... Shit happens.

Vielleicht so? Man könnt das Ausziehgleis nach hinten verlegen. Die Wagenschlange kreuzt dann die anderen Gleise nur auf dem Weg von der Einfahrgruppe ins Ausziehgleis. Beim Abdrücken über den Berg werden die anderen Gleise nicht mehr gekreuzt.
(Anm.: Das Ausziehgleis muss gar nicht so lang sein, dass ein kompletter Zug aus dem Einfahrgleis ins Ausziehgleis passt. Man kann auch zweimal übern Berg. - Diese Sichtweise ergibt "Luft" für die Längenentwicklung.)

Was mir aber fehlt, ist eine Abstellgruppe für zur Zeit nicht benötigte Güterwagen. Die Wagenreparatur ist dafür kein Ersatz.

Schau mal hier: "Die zehn Gebote der Rangierbahnhofplanung"
http://www.housatonicrr.com/yard_des.html
Da ist (auf Englisch) gut beschrieben, was ein Rangierbahnhof alles können muss damit er funktioniert.
U.a. zwei Dinge fallen mir dabei auf mit Blick auf deinen Bhf:
• Plane ein Ausziehgleis, das funktioniert (also nicht behelligt dadurch dass es alles andere kreuzen muss)
• Führe die Streckengleise "hinten rum", so dass die Richtungsgelise nahe bei der Bedienerseite zu liegen kommen.

Felix


Vielen Dank für die ganzen Beiträge!

Ich werd also nochmal versuchen das Ausziehgleis weg zu legen. Mal schauen was mir da einfällt. Dürfte auf jeden Fall ein größerer "Umbau" werden.
Wie sich die Menge der Abstellgleise dann ergibt wird sich zeigen. Diese bewusst reduzieren möchte ich hingegen nicht. Dafür sind mir Loks generell zu wichtig.

@Dirk der Hinweis auf die Gleisabstände ist sehr gut. Das hab ich tatsächlich nicht überall berücksichtigt. Aber vermutlich werd ich das erst beim Bau als Feintuning beachten. Die Lektüre werd ich mir mal durchlesen. Mal schauen was ich so verstehe...

@Felix freut mich, dass sich die Monate der Planung ein wenig gelohnt haben

Das Ausziehgleis hätte ich gerne genauso lang, da mich das Zerlegen der Züge durchaus stören wird und auch nicht sonderlich vorbildgerecht ist.
Hatte ich in einer früheren Version allerdings durchaus mal so gehabt.

Eine Abstellung für nicht benötigte Wagen... Wäre durchaus interessant, aber ob das nicht sinnvoll passt.
Den Link habe ich mir mal angeschaut.

Gruß Moritz

Ich glaube, mein Ansatz wäre, die Richtungsgleise zwischen die Ein-(/Aus-)fahrgruppe zu setzen. Ich würde auch probieren, die Richtungsgleise auch gleich als Ausfahrgleise zu nutzen und in beiden Richtungen befahrbar zu machen. Damit die Wagen nicht in den Weichenbereich hineinlaufen, würde ich versuchen, mir eine Art Wagenbremse zu bauen - vielleicht eine Art Radlenker, bei dem der Abstand zur Schiene immer enger wird. Über einen Servo/Weichenmotor und einer Feder würde der "Radlenker" an die Schiene gedrückt. So könnte der Wagen sanft abgebremst werden. Müßte man aber mal ausprobieren - nicht, daß die Wagen entgleisen. Um nicht über den Abrollberg ausfahren zu müssen, könnte man die äußeren beiden Richtungsgleise mit Weichen in Gegenrichtung ausstatten (stumpfe Seite zum Ablaufberg), deren Gleise dann um den Ablaufberg herumführen. Wenn das nicht reicht, könnte man auch bei den zweitäußeren jeweils eine DKW einbauen. Je näher man jedoch an den Ablaufberg kommt, desto größere Problem dürfte man mit den Höhen bekommen.

Klaus

Beim Vorbild würde man sowas nicht so bauen. Ist die Frage, ob das hier das Ziel sein soll.
Was stört ist neben der schon diskutierten ungünstigen Lage des Ausziehgleises auch dass dieses im Bogen verläuft. Da bekäme man die Wagen gar nicht auseinander. Ein Umfahrgleis für den Ablaufberg bräuchte man auch, um Wagen dran vorbei schieben zu können, die nicht über den Berg dürfen.
Eine Richtungsgruppe, die am Prellbock endet, hab ich auch noch nirgendwo gesehen.

Ich denke, beim Vorbild würde man für sowas eine Gleisgruppe mit ca. 10 Gleisen bauen und einem Ausziehgleis mit Ablaufberg.

Das ist ja so keine komplette Anlage. Was passiert denn links und rechts? Vielleicht kann man die Flächen auch noch nutzen.

Carsten

Hallo Carsten

Eine Richtungsgruppe, die am Prellbock endet, hab ich auch noch nirgendwo gesehen.

Doch, gibt es zB die Feinreihung in Wien Kledering, allerdings kann man von der Zugmäßig ausfahren!
Lg Peter


Moers hatte zumindest ein Teil der kombinierten Richtungs- und Ausfahrgleise als Stumpfgleise. Diese waren nur nach Süden angebunden und wurden für Ziele on Richtung Süden genutzt. Allerdings konnte man von dort direkt ausfahren.

Viele Grüße
Dirk

Hallo Moritz,
warum verlegst du den Ablaufberg nicht oberhalb der Lokwerkstatt, bzw. in den Bereich des Feiles.
Ich habe das mal grob skizziert. Dann hast du eine getrennte Ausfahrt und blockierst beim Abdrücken nicht den restlichen RBF.

Die von Golf-Lima zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


@25: Vermutlich kann man dann aus dem Einfahrgleis nicht mehr den ganzen Zug rausziehen, da der Abstand zum rechten Ende nicht mehr lang genug ist, um auf den Berg zu schieben....

Irgendwie muß man da wohl noch mal komplett aufräumen ;)

Gruß
Klaus

Moin Klaus (#21), das habe ich bereits versucht zu planen. Aber das passt nicht. Oder die Züge haben Spielzeuglänge. Ich empfinde die 2m Züge jetzt schon als viel zu kurz :D

Der Spaß wird in die Vereinsanlage der Ebf Schwarzenbek kommen. Da gibt es keinen festen Nachbarn ;)

@Carsten (#22), daran habe ich noch gar nicht gedacht, dass die Wagen getrennt werden müssen, wenn sie im Ausziehgleis stehen. Da ist mir wohl ein kapitaler Fehler unterlaufen. Das muss dann neu. Mal schauen wie das klappt...

@25 Weil man da echt schlecht hinkommt. Deine Variante wird auch nicht funktionieren, bzw. nur mit sehr viel sägen...
Und wie Klaus sagt, das Gleis wird doch recht kurz.


Also im nächsten Versuch wird das Ausziehgleis umgelegt, begradigt und die Richtungsgleise nach Möglichkeit mit einer direkten Ausfahrmöglichkeit versehen.
Mal schauen was da möglich ist

Gruß Moritz



Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: teppichbahner

Es gibt Lokbaureihen, die sind nicht für Ablaufberge geeignet



Hallo Klaus,

bei Loks der Epochen V/VI? Welche Baureihen sollen das denn sein? Bei den Loks sehe ich weniger das Problem, aber bei den Güterwagen mit Gefahrgut. Daher sollte es parallel zum Ablaufberg ein ebenes Gleis geben. Das kann dann auch beim Ausfahren genutzt werden.

Grüße
Markus


Hallo Moritz,

nur ganz kurz: Du hast Dir bei der Planung sehr viel Mühe gemacht und vielen Dank fürs Einstellen Deines Entwurfs.

Ich würde Dir empfehlen, Deinen Plan einmal auf eine große Papierffläche aufzuzeichnen, dann Züge, Loks und Wagrn daraufzustellen und einfach mal den Ablauf des Rangierbetrieb durchzuspielen.
Recht schnell wirst Du merken, dass es an dem Plan noch einiges nachzufeilen gibt.

Die Loktaschen gibt es nur in Maschen und in Riem. Ansonsten heißt es bundesweit Loks aus einer Reihe herausrangieren. Das ist ganz normaler Alltag. Loktaschen gibt nur in den allerneuesten und allergrößten Rbfs.
Oder Du planst eine Schiebebühne mit E-Schuppen (Minitrix), siehe auch Google Maps das BW Mannheim Rbf.

Die Richtungsgleis sind nicht optimal platziert. In die Richtungsgleise kommt man nur über den Ablaufberg. Was soll eigentlich mit den Wagen passieren, die nicht über den Ablaufberg rangiert werden dürfen?
De Ablaufberg benötigt unbedingt einen Bypass!

Sobald auf dem Ablaufberg rangiert wird, ist die eine Zufahrt zum Lokschuppen blockiert. Und bis ein Zug "über den Berg" ist, das kann dauern.

Ich war vor 2 Jahren mal mit einer Ausbildungsgruppe (Auzubis) in Mannheim Rbf unterwegs https://m.youtube.com/watch?v=AW_2VOeMVrg&t=7s

Viele Grüße,
Andreas



Hallo,mit der Richtungsgruppe die am Prellbock endet  so was wird heute noch neu gebaut ich sage nur Halle(S) der neue "hypersuperrangierbf." wo noch keiner so genau weiß wie das mal funtionieren soll ich lass mich da mal überraschen Grüße Wulf

In Karlsruhe stehen aber die prellböcke auf der Seite des Ablaufbergs (Rückbauzustand, kein Ablaufbetrieb mehr).

In halle gibt es das für ein paar Gleise (für die Zugbildung?), die überwiegende Zahl ist aber beidseitig angebunden.

München Nord Rbf hat auch Taschen.

Ablaufberge mit zweigleisiger Zuführung sind nicht dazu da, um parallel ablauifen zu lassen, sondern um im Betrieb mit 2 Bergloks den 2. Zug schon "spitz" ranfahren zu können, so dass nach Abdrücken des 1. Zugs sofort mit dem 2. weiter gemacht werden kann. dafür ist diese Anlage hier aber sowieso zu klein.

Carsten




Hallo Carsten,

stimmt, du hast recht. Bei der Vorbeifahrt sah es aus dem Zug danach aus, aber bei Google sieht man es.

Grüße
Markus

@10

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Loks über den Berg schicken zu müssen, ist keine Option. Es gibt Lokbaureihen, die sind nicht für Ablaufberge geignet. Da kommt es auf den Halbmesser des Berges an. Manche Loks würde es da die Drehgestelle aushebeln. Welche Baureihen welche Ausrundungen befahren dürfen, ist den entsprechenden Tabellen zu entnehmen.



Was meinst Du, wie die Loks von der Einfahrgruppe in die Lokabstellung gelangen? Die Loks müssen dann unweigerlich über den Ablaufberg fahren. Natürlich darf der Radius des Ablaufberges nicht ´unendlich` klein sein, aber die allermeisten Ablaufberge sind so konstruiert, dass auch (fast) alle BR darüber fahren dürfen. Mir ist momentan kein noch aktiver bzw. befahrener Ablaufberg bekannt, wo bestimmte BR Bergverbot haben.


@ 28

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bei den Loks sehe ich weniger das Problem, aber bei den Güterwagen mit Gefahrgut. Daher sollte es parallel zum Ablaufberg ein ebenes Gleis geben. Das kann dann auch beim Ausfahren genutzt werden.




Gewisses Gefahrgut darf nicht abgedrückt oder abgestoßen werden, aber die Wagen dürfen trotzdem über den Ablaufberg fahren. Sie müssen dann nur mit der Rangierlok ins Tal gefahren werden. Kesselwagen die Bergverbot haben fallen mir spontan keine ein.
Wagen die häufig Bergverbot haben sind einige Bauarten von Trag- oder auch Autotransportwagen, eben Wagen mit langem Achs- oder Drehzapfenabstand.


Gruß
Marco


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Umfahrgleise an Ablaufbergen sind eher die Ausnahme, denn die Regel.

Mir fällt kein Rbf ein, der kein Umfahrgleis hat oder bei dem gar die anbringende Streckenlok über den Berg muss und ich warte gespannt auf Gegenbeispiele.

Carsten

@ 34

Ja, du hast recht, ich habe mir die Gleispläne nochmal grob durch den Kopf gehen lassen, von den Rbf die ich regelmäßig anfahre.... peinlich *g*
Bis auf Köln-Eifeltor am Nordberg haben die meisten ein solches, allerdings sind die Umfahrgleise i. d. R. auch nur von einem, max. zwei Gleisen in der Einfahrgruppe aus zu erreichen. Wo wir beim nächsten wären, wenn nur eins oder zwei Gleise an die Umfahrung angeschlossen sind, wie sollen denn die Loks ins Bw kommen, wenn nicht über den Berg? Glaube mir, ob Gremberg, Osterfeld, Wanne, Vorhalle, Eifeltor... überall fährt man i. d. R. über den Berg in die Abstellung, weil es einfach nicht anders geht.
Beispiel Osterfeld: http://stredax.dbnetze.com/Dokumente/ISR/BS/NBS/E/EOS_NBS.pdf
Am Ostberg ist das Umfahrgleis Wv135, dieses ist nur über 201 aus zu erreichen, ergo alle anderen Züge, die von Osten einfahren, deren Loks müssen über den Berg.
Da am Westberg kein Ablaufbetrieb mehr stattfindet, müssen die Züge, die von Westen einfahren unweigerlich über den Ostberg fahren, wenn 201 besetzt ist oder für den einfahrenden Zug zu kurz.

Gruß
Marco... der langsam ins Bett muss...

Ah, interessant, die NRW-Rbf kenne ich nicht so.

Es hat mich jetzt doch mal gereizt, etwas mit dem Gleisplanprogramm rumzuspielen und zu schauen, was man auf 6m hinbekommt. Auf der Basis der mittleren Pecoweiche könnte man sowas basteln. ist nur ins Grobe, um die Längenentwicklungen abzuschätzen. Gleisabstand ist 5m.

Die Länge zwischen den senkrechten Endlinien sind 6 Modellmeter. Der Ablaufberg rects ist mit zwei Parallellinien markiert. ich hab zwei "offene Enden" gelassen, wo man Bw und Güterwagenwerkstatt anschließen kann. Auch Güterwagenabstellgleise wären sicherlich sinnvoll (eher über den rechten Anschluss wg. des Ausziehgleises)

http://www.zusi.de/forum/rbf.png

Carsten

Guten morgen
Hab jetzt mal darüber nachgedacht! So wie Du es planst entzieht das dem Rollberg meiner Meinung nach die Sinnhaftigkeit! Was ist der Sinn eines Rollberges? Ein Zug kommt, wird über den Berg geschoben und dabei die Wagen auf ihre Ziele verteilt, wieder zusammengekuppelt, Bremsprobe (mit oder ohne Lok) , Lok drauf, und weg ist er wieder dh, der Vorgang, um ankommende Züge zu neuen Zügen zusammen zu stellen, geht sehr schnell. So wie Du es machen willst mag es für den Laien recht interessant wirken, nur das abziehen des Zuges, dann über den Berg drücken um ihn dann wieder auf Abfahrgleisen bereit zu stellen, kommt einer Behandlung auf einem normalen Rangierbahnhof gleich also wozu dann der Abrollberg? Hier wäre es sinnvoller so wie zB in St Pölten oder Bruck an der Leitha im Ausziehgleis einen kleinen Berg zu haben, ca 1 -1,5m hoch. Das wird nur in der Moba nicht funktionieren da solche Anlagen bereits die erste befahrene Weiche schon wieder in der Ebene haben und soweit rollen unsere Wagen dann leider nicht das sie das Zielgleis erreichen geschweige denn in dem Gleis noch eine Strecke zurücklegen! Die von mir in einem vorigen Beitrag angesprochene Feinreihung in Kledering ist anders angelegt als bei Dir! Dort werden Wagen, die schon mal den ersten Rollberg passiert haben, ein zweites mal gereiht, dh eine Verschublok holt sie, zieht sie runter zur Feinreihung, drückt sie dann über den Berg und von dort wird dann sofort als Zug ausgefahren. Wenn Du soviel Platz hast, warum baust Du nicht eine Einfahrgruppe und die Reihungsgruppe hintereinander und fährst von selbiger gleich wieder aus? Das wäre dann wirklich toll! So habe ich es bei meiner Anlage vor wobei ich aus Platzgründen die Einfahrgruppe auch in einen Bogen legen muss!
Lg Peter

Zitat

Ein Zug kommt, wird über den Berg geschoben und dabei die Wagen auf ihre Ziele verteilt, wieder zusammengekuppelt,



Das ist aber wohl eine sehr vereinfachte Darstellung. Erst mal kann man davon ausgehen, daß die Züge nicht sofort beim Eintreffen über den Berg können. Rangieren nach Fahrplan dürfte selten von Erfolg gekrönt sein. Des weiteren wird wohl kaum mit der Zuglok rangiert.

Als nächster Schritt steht immer erst mal das "Langmachen" an, auch das wird man nicht am Bergleis machen, denn man hat nur eines! Also findet das in der Einfahrgruppe statt.

Und dann laufen die Wagen i.d.R. nicht einmal über den Berg, sondern mehrfach! Sortiert wird ja nicht nur nach Zielbahnhof, sondern auch noch nach der Wagenreihung, wie sie in der Zustellung zum Endkunden gebraucht wird. Und es wird nicht erst grob vorsortiert und dann am Zielbahnhof nochmal zerlegt. Wenn ein Zug "aufgemacht" wird, dann wird er gleich so zusammengestellt, daß es möglichst weniger weiterer Arbeitsschritte erfordert. Denn das teuerste im Einzelwagenverkehr ist das Sortieren.

Insofern erfüllen bei kleineren Rangierbahnhöfen, die es allerdings in Epoche V wohl schon gar nicht mehr gibt, die Richtungsgleise auch die Funktion der Reihungsgleise. Auf größeren Anlagen wird auf getrennten Gleisen erst die Richtung und dann auf anderen Gleisen die Wagenreihung sortiert. Und je weniger Richtungs- und Reihungsgleise ein Bahnhof hat, desto öfter gehts über den Berg und das kostet Zeit und viel Geld!

Der hier dargestellte Bahnhof ist also schon eine winzige Anlage!

Gruß
Klaus



Hallo Klaus
Seit wann wird nach der Wagenreihung sortiert?
Lg Peter

Braunschweig Rbf hatte dafür extra Gleisgruppen. Ich denke aber vor allem für die Züge, die als Übergabe losfuhren, damit man die Wagen in der Reihenfolge der Bedienung im Zug hatte und nicht vor Ort einzeln rausrangieren muss.
Bei Fernzügen, die am Ziel noch einmal über den Berg gehen, dürfte das eher uninteressant sein.

carsten

Hallo Carsten
Wenns so wäre hätte ich mir schon eine Menge Arbeit, vor allem in der Nacht erspart, schön wärs
Lg Peter

Hallo,

nur zur Richtigstellung:
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: AK

Die Loktaschen gibt es nur in Maschen und in Riem.


In Riem (Münchner Osten) gibt es keine Loktaschen, nur sowas ähnlich aussehendes für die LKWs (ohne Gleise)
Im Rbf München Nord gibt es allerdings Loktaschen -- verwechselt?

Nochmal was zu den "Bergfahrten":
Ich bin früher stundenlang beim Ablaufberg in Regensburg an der Kirchmeierstraße gestanden (gibt es so seit Jahren nicht mehr , wird alles zurückgebaut ) und habe begeistert zugeschaut. Nur ganz selten wurde ein Wagen neben dem Berg in die Richtungsgruppe gebracht... Aber über den Berg ist bestenfalls mal eine  V60 solo gefahren.
Die Richtungsgruppe (östlich vom Berg) hatte Ausfahrmöglichkeiten in beide Richtungen, die Einfahrgruppe war westlich vom Berg und ebenfalls aus beiden Richtungen erreichbar.

Wenn ich jetzt mal zusammenrechne und von ca. 2m Nutzlänge ausgehe, wird es auf den 6m schon recht knapp. Der Vorschlag von Carsten in #36 müsste noch neben den Richtungsgleisen um eine Einfahrgruppe (2-3 Gleise) ergänzt werden, von der man in die Ausziehgleise hinter dem Berg kommt, ohne über den Berg fahren zu müssen. Sollte machbar sein...

Viele Grüße
Michael

Hi !

Ist zwar H0 aber immer wieder schön anzusehen.

https://www.youtube.com/watch?v=tQiLAgtq72o

Gruß Thomas

Zitat

Seit wann wird nach der Wagenreihung sortiert?



Seit dem es Güterverkehr auf der Bahn gibt

Bei der Übergabe, also der eigentlichen Zustellung der Wagen an die Anschließer oder Ladestellen, müssen die Wagen im Zug genau die Reihenfolge haben, wie sie für die Zustellung benötigt wird. Anschlußgleise und Ladestellen sind meist nur mit einer Seite an das Gleis angeschlossen, ein Umfahren des Zuges zur weiteren Sortierung bei der Zustellung ist also i.d.R. ausgeschlossen und wäre auch zu zeitintensiv. Insbesondere bei Anschlußstellen auf der freien Strecke eine unzumutbare Situation.

Also werden die Wagen in der benötigten Reihe sortiert, so daß bei der Zustellung die Wagen in Gruppen oder einzeln vom Übergabezug getrennt werden können und an die passende Stelle des Kunden gebracht werden können. Dabei werden dann auch die dort abzuholenden Fahrzeuge mitgenommen.

Probier es einfach mal auf Papier aus:

Mal Dir einen langen Strich ( das Streckengleis ) und 3 oder 4 Anschlußstellen. Dort postierst Du abzuholende Wagen. Dann häng Dir einen Zug zusammen mit Wagen, die Du zustellen willst. Dann laß die Fuhre mal auf die Strecke. Aufgabe: Mit nur einer Fahrt auf die Strecke und zurück alle Wagen zustellen und abholen!

Wenn Du das bei nur einseitig angeschlossenen Anschlußstellen schaffst ohne die Wagen vorher zu sortieren, dann bekommst Du den Förderpreis der Eisenbahnen

Und weil nun das Aufteilen der Wagen für den "Fernverkehr" schon eine Zugteilung notwendig macht, nutzt man den Zustand, alle Wagen bereits einzeln zu haben, aus, um alle Wagen bereits in der nötigen Zielreihenfolge zusammen zu stellen. Am letzten Bahnhof vor der Übergabe werden dann nur noch die Wagengruppen auf die Übergabezüge verteilt. Ein erneutes komplettes Zerlegen versucht man einzusparen, denn es würde unnötig den Aufwand des kompletten Trennens des Zuges in alle einzelnen Fahrzeuge bedeuten. Das ist ja schlicht unnötig! Und unnötig gibt keiner Geld aus

Gruß
Klaus

Aha
Und von wo weißt Du das?
Lg Peter

@36

Wenn ich das nächste mal in einem der genannten Rbf bin, mache ich mal ein Handyvideo.

Wo man z. B. mit der Ellok nicht über den Berg fährt, ist Oberhausen-West, dort endet auf dem Berg der Fahrdraht, der kann links und rechts umfahren werden.

Welcher Rbf mir noch ohne Umfahrgleis einfällt ist Bochum-Langendreer, ähnlich wie bei Eifeltor vermute ich, dass die kurz nach Einstellung des Ablaufbetriebes entfernt wurden (in Langendreer endete dieser 1998, Eifeltor weiß ich es nicht, kenne den Bf nur ohne Ablaufbetrieb, vermute um die Jahrtausendwende).

Gruß
Marco

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der Vorschlag von Carsten in #36 müsste noch neben den Richtungsgleisen um eine Einfahrgruppe (2-3 Gleise) ergänzt werden, von der man in die Ausziehgleise hinter dem Berg kommt, ohne über den Berg fahren zu müssen. Sollte machbar sein...

Das bekommt man aber nicht hin. Also bei 6m und 2m Nutzlänge bleibt eigentlich nur eine Konstruktion wie von mir dargestellt. z.B. Paderborn geht in die Richtung. Eine Gleisgruppe, die zum Ein- und Ausfahren dient und an einem Ende über einen Ablaufberg mit Ausziehgleis verfügt.

Carsten

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Als nächster Schritt steht immer erst mal das "Langmachen" an, auch das wird man nicht am Bergleis machen, denn man hat nur eines!



@ 38

Das stimmt so nicht, große und auch größere Anlagen haben i. d. R. zwei oder gar drei Berggleise. Gerade bei großen Anlagen wie z. B. Gremberg oder Hagen-Vorhalle müsste man vor dem Berg sämtliche Gleise der Einfahrgruppe zusammenführen (und das sind einige), was die Anlage unnötig in die Länge ziehen würde und obendrein wurde früher häufig mit zwei Loks abgedrückt. Wenn die erste am Berg den letzten Wagen abgedrückt hat, fing die zweite mit dem nächsten Zug schon an zu drücken (kenne ich leider nur aus Erzählungen von älteren Kollegen), was bei einem Bergleis unmöglich wäre.
Sobald es hinter dem Berg ins Tal geht, befinden sich im Gefälle schon die ersten Weichen, damit alle Talgleise von sämtlichen der Einfahrgruppe aus erreichbar sind.

Gruß
Marco

Hallo
Wien kledering hat zwei Gleise zum abdrücken, g "gelockert" werden die Kupplungen schon in der Einfahfgruppe bevor noch die Lok zum abdrücken draufkommt, deswegen muss man den Zug auch immer leicht einbremsen und und aufdrücken, das gibts aber nur in Ö bei der DB ists soweit ich weis verboten !
Lg Peter

Edith: "Abgezupft müssen die Wagen auch noch werden damit sie luftleer am Berg ankommen!

@49

Auflaufen lassen und einbremsen ist in Deutschland verboten, verstehe ich das richtig?
In Deutschland wird es ähnlich, wie in Österreich gemacht: man fährt rein, lässt den Zug etwas auflaufen durch anlegen der direkten (Lok-) Bremse, bringt den Zug mit der indirekten (Zug-) Bremse zum stehen, geht in Vollbremsstellung und hängt die Zuglok ab.
Dann wird der Zug ggf. noch mit Handbremse oder Hemmschuhen - je nach örtlicher Regelung - gesichert, danach lang gemacht und gleichzeitig luftleer, bis auf den letzten Wagen, dort wird - je nach örtlicher Regelung - noch ein Hemmschuh gelegt und der Lrf, der den Zug abdrückt, entfernt den Hemmschuh und zieht den letzten  (von ihm aus gesehen ersten) Wagen ab und dann wird mit Zustimmung des Weichenwärters abgedrückt.

Gruß
Marco


Zitat

langmachen in den Einfahrgleisen...


Zitat

Das stimmt so nicht, größere Anlagen haben i. d. R. zwei oder gar drei Berggleise.



Ja genau, entweder man hat extra Gleise, wo man langmachen kann, oder man macht es in den Einfahrgleisen. Und der hier gezeigte Plan hat nur ein Berggleis. Also stimmt noch alles

Zitat

Und von wo weißt Du das?


Aus meiner Zeit, als wir auf der Talbahn in Hagen noch Güterwagen zugestellt haben, die in Vorhalle abzuholen waren.

Des weiteren sei auf die Literatur verwiesen:
https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=2...%3D20%26an%3Dmueller

Hier wird sehr detailliert die Planung von Bahnanlagen behandelt. Insbesondere Kostenaspekte des Betriebs werden hier behandelt. Der autor stellt verschiedenste Bahnhofskonzepte gegenüber und benennt Vor- und Nachteile hinsichtlich u.a. Leistungsfähigkeit und Platzbedarf usw.

Wenn Du Dich mit vorbildlichem Bahnbetrieb näher auseinandersetzen magst, sind die 2 Bücher wirklich lesenswert.

Ich hoffe weiter geholfen zu haben ;)

Gruß
Klaus

Danke Klaus
Aber mir reicht die Arbeit, in Österreich ist es herzlich egal wie die Wagen gereiht sind, so wie sie eintreffen werden sie weitergereicht, ob das dann im nächsten Bahnhof stimmt ist bei uns egal, das ist dann Angelegenheit des betreffenden Bahnhofs!
Lg Peter

Hallo,

@Marco
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Beispiel Osterfeld: http://stredax.dbnetze.com/Dokumente/ISR/BS/NBS/E/EOS_NBS.pdf
Am Ostberg ist das Umfahrgleis Wv135, dieses ist nur über 201 aus zu erreichen, ergo alle anderen Züge, die von Osten einfahren, deren Loks müssen über den Berg.


Meinst Du nicht alle anderen Züge die von WESTEN einfahren? Aber diese haben ja die Einfahrgruppe West Bez IIIa mit den 400er Nummern. Enden Züge vom Westen nicht erst am Westberg und dann als Rangierfahrt ggf. in die Osteinfahrt?

@all
Im Allgemeinen verstehe ich grade euer Problem mit der Einfahrt nicht: Moritz hat doch unten die 4 Einfahrgleise, wo ich auch langmachen kann. Die kreuzenden Fahrwege des Ausziehgleises und das erneute Umsetzen aus den Richtungsgleisen für die Ausfahrt sehe ich als größeres Manko.

Viele Grüße

Dirk

Moin Dirk,

am Westberg in Osterfeld wird nicht abgedrückt. Der wurde vor Jahren teuer modernisiert, aber nicht mehr in Betrieb genommen.
Die Züge, die von Westen kommen, fahren i. d. R. über 137 und dann über den Berg in die Einfahrgruppe. Über das Umfahrgleis wird gelegentlich mal ein Zug von Westen kommend nach 201 gelassen, meist dann, wenn alle anderen Gleise belegt sind und/oder gleichzeitig noch abgedrückt wird oder eben wenn Wagen mit Bergverbot im Zug sind.
Züge die von Osten kommen, da ist es eben umgekehrt, wenn der Zug in 201 Frühhalt bekommt, kann die Zuglok über das Umfahrgleis verschwinden, ansonsten geht es nur über den Berg.

Gruß
Marco

Hallo,

ich meinte die Ergänzung _neben_ den Richtungsgleisen, ist vielleicht (siehe #47) nicht so verständlich von mir formuliert worden. Die Zeichnung von Carsten aus #36 habe ich diesbezüglich mal prinzipiell "umgepinselt", ohne die Radien oder ähnliches jetzt zu berücksichtigen. Die Feinplanung darf wer anders machen...  

Viele Grüße
Michael

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mmhh, sind halt 3 Gleise mehr - wo ist da der wesentliche Unterschied?

carsten

Hallo Carsten!

Zitat - Antwort-Nr.: 56 | Name: Carsten Hölscher

sind halt 3 Gleise mehr - wo ist da der wesentliche Unterschied?


das ist die Einfahrgruppe:
- jedes Einfahrgruppen-Gleis aus allen Richtungen erreichbar
- von jedem Einfahrgruppen-Gleis kann der Zug um den Berg auf eines der Ausziehgleise gezogen werden
Der Lokführer kann seinen Zug bringen und in Ruhe abstellen und danach mit der Lok wieder verschwinden. Die Rangierer können sich den "loklosen" Zug dann abholen, wenn´s passt.
Was ich nicht berücksichtigt habe: wohhin fährt die Zuglok nach dem Abkuppeln... und welche Gleise benutzt sie dann...  ==> Feinplanung Mir ging es ja nur um die Anordnung der Einfahrgruppe.

Die Richtungsgleise können bei Deiner Zeichnung ja bereits von jedem Gleis in jede Richtung ausfahren -- also eigentlich optimal

Viele Grüße
Michael

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

- jedes Einfahrgruppen-Gleis aus allen Richtungen erreichbar
- von jedem Einfahrgruppen-Gleis kann der Zug um den Berg auf eines der Ausziehgleise gezogen werden

DAs trifft auch auf alle meine Gleise zu.

carsten

Hallo Carsten,

meines Wissens nach fährt man aber nicht in die Richtungsgleise ein -- stelle ich mir bei Ablaufbetrieb lieber nicht vor...
Die Einfahrgruppe kann _jederzeit_ angefahren werden (also, dann wenn der Zug kommt), ohne dass eine Betriebspause erforderlich wäre.
Als Beispiel die Situation, wenn ein Zug von rechts kommt und nur eines der oberen Gleise frei ist, da müsste der Betrieb stoppen, damit der Zug einfahren könnte. Die Einfahrgruppe kann jedoch ohne zu behindern angefahren werden. Die dient ja als ein Zwischenspeicher für den zu behandelnden Zug.

Eventuell wäre es sogar günstig, den Ablaufberg auf das oberste Gleis zu verlegen. Dadurch kann man eine nicht den Betrieb störende Weichenstraße aufbauen -- habe ich geändert.
Und für die abgekuppelte Zuglok gibt es links jetzt auch eine Weichenverbindung.
Ich habe nochmal mit etwas Farbe am Plan rumgemalt, hoffentlich wird dadurch deutlicher, was ich meine...

Viele Grüße
Michael

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Man müßte schon mal etwas kosntruieren. z.B. das "Gewusel" am rechten Ende Deiner Gruppe läßt sich so ja gar nicht bauen. Da braucht man viel mehr Länge und dann dürfte die Nutzlänge der Gleise nicht mehr reichen.
Und die durchgehenden Hauptgleise sollen ja sicherlich auch schnell befahren werden können.

Bei kleineren Bahnhöfen (der Begriff Rbf ist hier ja nicht zutreffend) kann in die Ablaufgleise auch eingefahren werden.

Carsten

Hallo
schaut Euch einmal Wels Verschiebebahnhof in Österreich an, vielleicht wäre der ein Vorbild, ich hoffe der link klappt jetzt!
Lg Peter

https://goo.gl/maps/ruTHvcvVwEK2

Da braucht man aber mindestens 8m Anlagenlänge.

Carsten

@Carsten
Na ja, man kanns ja auch verkleinern aber von den Anlagen her was wie wo ist wärs interessant! Ich versuch jetzt auch mal einen Plan zu zeichnen
Lg Peter

Hallo,

es gibt durchaus Bahnhöfe in denen man die gleichen Gleise sowohl einfahren als auch abdrücken kann. Wobei ich dann nicht sagen würde dass man in die Richtungsgleise einfährt, sondern bei Mangel an Richtungsgleisen in die Einfahrgleise abdrückt. Von der Sicherheit ist das kein Problem: Im Ablaufbetrieb werden die erforderlichen Gleise als Nahstellbereich an den Bergmeister abgegeben und dann sind Fahrten in den Ablaufbereich hinein technisch ausgeschlossen.
Carstens Beispiel aus 36 trifft das ganz gut. Ich würde nur die Gleisharfengröße tauschen: Die obere 4er Gruppe als Einfahrgruppe an die Strecke und die größere nach oben. Züge können in die unteren 4 Gleise einfahren, in die obere Gruppe wird abgedrückt und von dort auch ausgefahren. Sollte die Richtungsgruppe voll sein, könnte man ausnahmsweise über die doppelte Weichenverbindung in die 4 Einfahrgleise abdrücken. Dsnn wären aber Einfahrten technisch ausgeschlossen.

Viele Grüße
Dirk

Zitat

könnte man ausnahmsweise über die doppelte Weichenverbindung in die 4 Einfahrgleise abdrücken.



Wo gibt es denn so etwas? Ich kenne keinen Bahnhof, wo man Gleise so eingerichtet hätte. Im Ablaufbetrieb gelten für Weichen ja nun mal andere Bedingungen und es würde voraussetzen, daß man alle potentiellen Zielgleise mit solchen Weichen ausstattet. Die Weichen selbst bekommen meist "schnelle" Antriebe, die Steuerung vom Stellwerk erfolgt z.B. über Ablaufspeicher und eben nicht mehr über Rangierfahrstraßen. Aber es soll ja alles irgendwo mal gegeben habe... aber wo?

Gruß
Klaus

Das schon erwähnte Paderborn dürfte so ein Fall sein. Ingolstadt wär auch ein Kandidat.
Aber diese eher kleinen Anlagen sind sicher nicht mit Ablaufrechner usw. ausgerüstet.

Carsten

@Klaus
In St. Pölten in Österreich wird über die Einfahrweichen am Westkopf des Güterbahnhofs abgedrückt, das ist allerdings eher ein Rollhügelchen denn ein Rollberg
Lg Peter

Hallo Klaus,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wo gibt es denn so etwas? Ich kenne keinen Bahnhof, wo man Gleise so eingerichtet hätte. Im Ablaufbetrieb gelten für Weichen ja nun mal andere Bedingungen und es würde voraussetzen, daß man alle potentiellen Zielgleise mit solchen Weichen ausstattet. Die Weichen selbst bekommen meist "schnelle" Antriebe, die Steuerung vom Stellwerk erfolgt z.B. über Ablaufspeicher und eben nicht mehr über Rangierfahrstraßen. Aber es soll ja alles irgendwo mal gegeben habe... aber wo?



zum Beispiel in Moers.

Das Foto zeigt die alte Nahbendienstelle, quasi das Ablaufstellwerk (auf die Schnelle vom Dia abfotografiert). Wie man sieht, fand da zur Zeit des Fotos kein Ablaufbetrieb mehr statt. Ich habe mal grob die die Gleise nachgezogen. Unterhalb des roten Striches ist der erste Nahstellbereich, oberhalb der zweite. Meist wurde vom Fdl nur der untere Nahbedienbereich übernommen, dann konnten Züge noch gleichzeitig in den Gleisen 101-106 Einfahren. Wenn der Fdl auch den oberen, dunkelgrünen Bereich abgegeben hat, konnte man auch in diese Gleisgruppe abdrücken. Die erste Weiche links vom Berg, über die ja nur die Wagen vom Berg kamen, war meines Wissens nach eine Schnellläuferweiche, über die auch keine Zugfahrten stattfanden, bei den anderen hatte man per Handbedienung genug Zeit.

Heute sind noch 13 Gleise sowie das Ausziehgleis nach rechts in Betrieb, die drei Weichen, von denen man früher auf den Berg kamen sind mittlwerweile augebaut.

Viele Grüße

Dirk

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Hallo Leute
Ich muss Euch jetzt schnell noch vor dem schlafen gehen kritisieren, Ihr dürfts mich nachher dafür hauen . Leider sagt mir scarm das ich nach einer Reihungsgruppe und einer Tasche schon alle Möglichkeiten verbaut habe, also werde ich mich jetzt verbal ein bisschen äußern . Was ich nicht ganz verstehe ist diese "zusammenpicken" von Einfahrgruppe und Reihungsgruppe. Das soll doch für die Eisenbahnfreunde Schwarzenbeck kommen, oder? Ihr habt doch eh genug Platz, warum baut Ihr nicht eine anständige Einfahrgruppe mit 8 Gleisen und eine Reihungsgruppe mit 16 Gleisen. Wien Kledering hat 3 mal so viele Reihungsgleise wie Einfahrgleise. Diese 4 +8 Gleisgeschichte kommt mir irgendwie vor wie ich will und ich kann nicht, und wenns gross nicht geht, warum macht Ihr nicht einen einfachen Verschiebebahnhof der eben an einem Ende auch einen Rollberg hat. Das würde auf mich viel imposanter wirken als mal dort einen Zug hinschieben, dann da hinschieben usw. Wenn Ihr Betrieb wollt, da habts mit einem einfachen Verschiebebahnhof mit Rollberg schon genug zu tun. Ich möchte auch mal einen Rollberg bauen aber der soll so einfach wie möglich sein. Zug fährt ein , Lok fährt über die Umfahrungsgleise in die Tasche, Verschublok drückt den Zug über den Berg, dann kommt vorne auf die fertigen Züge wieder eine Lok drauf und dann gehts über Schleifen in alle Richtungen. Das wird genug Betrieb sein, da brauch ich mir nicht noch zusätzlich irgendwelche Pferdefüße einbauen! So, und jetzt dürfts auf mich eindreschen
Lg Peter

Hallo,

ich habe mal versucht den Rangierbahnhof grob umzubauen.

Ich habe dabei versucht die Einwände, das es keine Umfahrung für den Berg gibt und das die anderen Gleise beim Abdrücken blockiert werden mit den anderen Wünschen zu verbinden. Zum Rangieren stehen immer mindestens 2m Gleislänge zur Verfügung.

Lokbehandlung und "Taschen" sind grau, die Wagenbehandlung gelb sowie die Ein / Ausfahrgleise grün. Ausziehgleise, Richtungsgleise und Ablaufberg in blau und die weiteren Gleise (weiß). Die Streckengleise sind in rot.

http://fs5.directupload.net/images/180517/k6cpzuf5.jpg

Lg  FraNk


Idee finde ich sehr gut
Wird das ein Teil deiner modellbahn oder ist das alles?

Es bleibt aber der komlpizierte Ablauf, dass man sehr viel hin- und herhobeln muss, was man ja eigentlich in einem Rbf mit Ablaufberg nicht will.

Carsten

@70
Ich finde den Plan gut! Erstaunlich, wie das mit den 2m Gleislängen aufgegangen ist.

@72
Sooo viel Sägen ist nun auch wieder nicht. Und abgesehen davon - das ist der Preis dafür, dass wir halt bei der Modellbahn in die Breite statt in die Länge bauen.

Felix

@#70

Dein Plan ist schon interessant nur verbaust du zu einem die wesentlich steileren Fleischmann Weichen, und missachtest leider das Moritz die Hauptstrecke verschwenkt. Dies tut er wegen der Modulnorm. (Gleismitten 12 & 15cm von der Kante)  wenn nun Peco DKW und mittlere Weichen eingesetzt werden und dazu noch der Verschwenker eingebaut wird bleibt nicht mehr viel übrig.

Guten morgen
Jetzt hab ich mal eine andere Idee! Was haltet Ihr von einem Baukastensystem? Einfahr, Reihungsgruppe,  Rollberg, Taschen, und Werkstätten sind separate Module die je nach Bedarf und Platzverhältnisse hintereinander oder nebeneinander zusammengesteckt werden können. So könnte man auch zB die Einfahrgruppe nur als einfachen Rangierbahnhof benutzen.
Lg Peter

@#75
Wir haben zwar einen großen Raum aber 6m brauchen so schon Platz und noch länger zu bauen halte ich für etwas unnötig. Unsere Modulanlage fährt nicht auf Ausstellung sondern ist nur modular damit wir umstellen können und nicht immer die gleiche Anlage präsentieren.

Hallo!

Zitat - Antwort-Nr.: 72 | Name: Carsten Hölscher

Es bleibt aber der komlpizierte Ablauf, dass man sehr viel hin- und herhobeln muss, was man ja eigentlich in einem Rbf mit Ablaufberg nicht will.


Genau das wurde füher im Münchner Rbf Laim (hinter Nymphenburg, weitgehend abgebaut) und in Rbf Berg am Laim (zwischen Ostbahnhof und Riem, viele Gleise liegen noch) gemacht: die eingefahrenen Züge wurden von einer Berglok (in Laim habe ich mal eine alte Stangen-E-Lok gesehen, war aber zu blöd, die zu fotografieren ) am Berg vorbei auf ein langes Ausziehgleis (in Berg am Laim war dazu sogar eine Brücke notwendig, die gibt´s heute noch, ein Gleisfragment sieht man auch noch nördlich neben den drei Gleisen Richtung Riem) gezogen und dann über den Berg gedrückt.
Also "ein Sägezacken" war nicht so ungewöhnlich.

Viele Grüße
Michael

#74 Ich habe ,wie geschrieben, mal grob geplant und dabei das Fleischmann Gleissystem genutzt, weil mir das bekannt war. Aber natürlich habe ich die Herausforderung angenommen und versucht es mit dem Peco Gleissystem umzusetzen. Es werden auch da Fehler drin sein, aber es könnte gehen. Es wäre noch etwas Platz da um etwas zu entzerren oder anderes umzusetzen.

http://fs5.directupload.net/images/180518/t6bx84xt.jpg

LG FraNk

Hallo Michael,
  
die alte Stangenlok in Laim war eine E191, die hatte mich auch immer begeistert. Also habe ich mir ein Roco Exemplar besorgt, die zieht jetzt eine Güterwagen Garnitur.

Viele Grüße
Enrico

Hallo Enrico,

danke für die Info. Ich könnte mich heute noch in den A..... beißen, dass ich nur Augen für eine alte Weichenlaterne hatte und auch nur diese fotografierte (und vermaß)....

Gibt´s ansonsten hier für den Thread was neues? Neuer Gleisplan? Erkenntnisse?

Ich weiß, ich bin neugierig

Viele Grüße
Michael

Moin Michael,

ich habe bereits einen neuen Plan erstellt, dem ich leider noch nicht so viel abgewinnen kann. Daher habe ich erstmal verzichtet ihn hier zu präsentieren

Gruß Moritz

Moin,

das wäre jetzt die besagte Variante, in der ich hoffentlich alles berücksichtigt habe. Allerdings bin ich mit den Loktaschen und der Werkstatt gar nicht glücklich. Mir fällt nur momentan nichts mehr. Ihr habt bestimmt noch gute Ideen

Die maximale Zuglänge ist leider auch von 2,3m auf 2m runter. Weniger darf es dann echt nicht werden.

http://moritz.undnixandres.de/Bilder/RbfV5.1.1.png

Vielen Dank schonmal!

Gruß Moritz

Sinnvoll ist der plan, schön ist anders

Hallo Moritz,
Was mir dazu einfällt:
Die Verbindung von den Richtungsgleisen zu den Loktaschen würde ich weglassen,wird nur von Rangierloks befahren.
Die Waggonhalle und die Loktaschen würde ich tauschen.
Die Anzahl der Loktaschen verkleinern dafür noch ein paar Lokabstellgleise
für mehrere Loks hintereinander.
Gruß
Thomas

Hallo Moritz,

hier mal mein "Senf" dazu:
- die Halle der Wagenwerkstatt leicht schräg nach hinten anordnen und die rechte Anbindung kappen ggf. an die neue Bw-zufahrt anschliessen, die Gleise vor der Wagenhalle zusätzlich nach links verlängern, dadurch verschieben sich auch die weiteren Vorratsgleise für die Werkstatt nach links,
- die neue Hauptzufahrt zum BW und zu den Loktaschen (für die größe des vorhandenen Bahnhofs zu viele Abstellplätze) als Unterquerung (ggf. als Brücken oder Tunnel anlegen) des Ablaufberges und des Nebenweges von zu den Richtungsgleisen mit anbindung an das Umfahrungsgleises unterhalb der Wagenwerkstatt anbinden, das ergibt erst eine Sinnvolle Anbindung, da derzeit wärend des Ablaufbetriebes alle Wege vom/zum Bw blockiert sind, die  eventuelle Neigung des Gleises kann auch etwas stärker sein da nur TFZ bzw. nur kurze Rangierabteilungen verkehren.
- das linke Stumpfleis im BW an die nun neue obere Zufahrt anbinden;
- die untere Bw anbindung kann nun entfallen ggf. ist auch die Verbindung spiegelverkehrt weiter rechts erstellbar und als Rampengleis zu dem rechten Stumpfgleis der Ausziehgleise;
- beide Ausziegleise rechts in einem kurzen Stumpfgleis zusammenlaufen lassen

durch diese umgestalltung enstehen zwangsläufig auch Höhenunterschiede zwischen Bw und den Ausziehgleisen, aber auch zwischen den Ausziehgleisen und der rechten Bahnhofsein-/Ausfahrt was wohl etwas gefälliger aussehen wird.

Gruß Roland

Hallo Moritz!

Ich hatte ja schon alternative Pläne entwickelt, auch mit Peco Gleisen.

Du hältst in deinem neuen Entwurf wieder an einigen Sachen fest, bei denen ich nicht verstehe warum.

Die Sache mit den Loktaschen hast du ja schon erklärt und das ist nachvollziehbar. Aber warum müssen die Lokhalle und die Wagenhalle von beiden Seiten aus befahrbar sein? Du willst doch den Ablaufberg als Hauptaugenmerk und nicht ein Ausbesserungswerk, oder?

Und soll von den Rangiergleisen direkt auch die Ausfahrt möglich sein, oder warum ist sind nun die Loktaschen dahin angebunden?

Gruß FraNk  

Hallo Moritz,

manchmal hängt man sehr stark an Parametern, die einem bei der Lösung im Weg stehen mögen.

Ausgehend von deinem ersten Plan (Begriffe in meiner Aufzählung beziehen sich auf die Orte in deinem Plan) würde ich versuchen ein paar Umsortierungen vorzunehmen:
1. Ein-/Ausfahrgruppe diagonal platzieren, das linke Ende bleibt an Ort und Stelle, das rechte endet auf Höhe des Schriftzugs »Ablaufberg« und mündet in die
2. Ausziehgleise, nun oberhalb der Lokwerkstatt
3. Die Lokwerkstatt mit den -taschen kommt in die Mitte, etwa zwischen den Schriftzügen »Wagenwerkstatt« und »Haupstrecke«
4. Die Wagenwerkstatt wandert nach rechts zwischen zukünftigen Ausziehgleise und Hauptstrecke und wird linkerhand und unten flankiert von der
5. Anbindung der rechten Ein-/Ausfahrgruppe an die Hauptstrecke

Viel mehr als gute 2 Meter Nutzlänge in Ein-/Ausfahrgruppe, Ausziehgleis(en) und Richtungsgleisen werden sich auf dem vorgesehenen Platz trotzdem nicht realisieren lassen. Etwas Nutzlänge ließe sich schinden, wenn die Gleiswechsel der Hauptstrecke auf Nachbarmodule verlagert werden könnten. Das hängt natürlich von den Vereinsgegebenheiten ab.

In Teilen habe ich versucht, das zeichnerisch umzusetzen. Nutzlängen in allen Bereichen inkl. oberem Ausziegleis > 200 Zentimeter. Die Ein-/Ausfahrgruppe finde ich bisher zu schmalbrüstig und habe deswegen auf 6 Gleise erhöht. Davon die unteren beiden Gleise mit noch etwas größerer Nutzlänge.
Bis auf Weichen in der Hauptstrecke, sind es die mittleren Pecos. Streng genommen müssten in der Ein-/Ausfahrgruppe dann auch lange Weichen verbaut werden, um mit der auf diesen Weichen erlaubten Geschwindigkeit ein-/ausfahren zu dürfen.
Nicht enthalten sind Details in den Bereichen Lokwerkstatt und deren Anbindung, sowie der Komplex Wagenwerkstatt. Die Intention dürfte hoffentlich erkennbar sein.

Schöne Grüße, Carsten

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Hallo Carsten
Auch wenn ich mit dem Konzept noch immer nix anfangen kann aber Dein Plan ist der erste brauchbare meiner Meinung nach
Lg Peter

Hallo Peter,

danke für die Blumen.

Zwischen Moritz’ wesentlichen Eckpunkten von Vorbild, Anlagengröße und Einbindung in die Vereinsmodule, sowie »Showelementen« muss eben abgewogen werden.

Als Epoche-IV-ler sind mir hier erstmals »Loktaschen« bewusst geworden. Da sie ein starkes Wunschelement von Moritz sind, nicht verhandelbar. Deren Prinzip verstehe ich, für diesen Rbf allerdings aus meiner Sicht oversized = Showelement, bzw. Präsentationsort für viele Lokschätzchen.

Wichtiger finde ich die Wagenwerkstatt mit Drumherum. Vermutlich auch größer gedacht, als beim Vorbild, dürfte sie echter wirken.

Bedauerlicherweise scheinen die sechs Meter Länge das Maximum zu sein. Zwei Meter extra brächten allenthalben viel Entspannung. Das Maß dürfte Moritz im Verein hinlänglich diskutiert haben und kann als gesetzt gelten, zumindest für uns. Vielleicht lassen sich ja die Gleiswechsel auf Nachbarmodule wegmogeln?

Was solche Planungen angeht, stecken wir alle mal ganz verliebt im aktuellen Stand fest und sehen keine Alternativen. Eventuell geht es Moritz so, mit der recht streng Anordnung aller Betriebsteile parallel zur Modulkante/Hauptstrecke, bzw. deren Reihenfolge? An der Stelle hatte ich versucht anzusetzen.

Schöne Grüße, Carsten

Moin,

Carsten hat das gut erfasst, manchmal ist man selber ein wenig blind. Daher sind mir eure Ratschläge auch so wichtig.

@Roland, auch wenn ich deine Ideen gut finde, bin ich von Brücken/Tunneln eher nicht zu begeistern.

@Frank bei solchen Hallen kommen die Loks/Wagen vorne rein und hinten raus. Daher die 2 Einfahrten. In wie weit die fürs große ganze hilfreich sind, wäre eine andere Frage, die ich mir mal stellen sollte.

@Peter Danke... 😅

Carsten, die Idee, die Einfahrgleise in einen Bogen zu legen finde ich sehr gut. Die werd ich definitiv übernehmen. Ich denke da tatsächlich sehr symmetrisch.

Dass meine Wünsche bezüglich Lokabstellplätze komplett überdimensioniert sind, ist mir durchaus bewusst. Das sieht man auch an meiner Sammlung wo auf 1 Lok, 2 Wagen kommen...  Vielleicht erklärt das den Wunsch ein wenig

Das mit der Länge ist so eine Sache... Theoretisch ist es mein Modul und ich bestimm die Länge. Praktisch muss es sich halt noch in die Anlage integrieren lassen und das wird dann schon deutlich schwieriger. Und wenn man es sich genau überlegt sind 6m auch schon ziemlich viel. Das wirkt nur auf dem Plan alles so klein

Gleiswechsel wegmogeln funktioniert allerdings gar nicht. Die Nachbarmodule werden relativ häufig wechseln und so viele Gleiswechsel haben wir auf der Anlage nicht. Das endet in ewigen Gegengleisfahrten.

Ich danke euch für eure Ideen und werd mich gleich mal ransetzen und weiter planen.

Gruß Moritz

Hallo Moritz,

du solltest eine PN von mir erhalten haben mit ein paar Orginal Gleisplänen einger Rbf. Vieleicht findest du ja darin Ideen.

Mfg Drakaisyl

Hallo Moritz,

ausgehend von Deinem Plan in #82 habe ich die einzelnen Funktionsblöcke etwas verschoben, eine Feinplanung müsste dann noch gemacht werden (habe aber selbst kein Planungsprogramm). Aber vielleicht sind ein paar für Dich brauchbare Ideen dabei:
- es gibt eine Umfahrung um den Berg
- die Loktaschen sind an exponierter Stelle, zur "Ausstellung" der Lokmodelle geeignet
- der Ablaufbetrieb und Ein-/Ausfahrten stören sich nicht
- Loks können ohne sehr zu behindern zu oder von den Loktaschen fahren
- Ausfahrt aus den Richtungsgleisen nach rechts (Hauptabfuhrrichtung?) ist möglich
- oberhalb der beiden Ausziehgleise wäre noch Platz für eine Bahnmeisterei, wo mehrere Fahrzeuge abgestellt werden könnten (diese Fahrzeuge können zwischen den Rangierleistungen ein- und ausrücken)

Viele Grüße
Michael

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Moin Michael,

gefallen tut mir dein Plan, aber leider sind die Ausziehgleise so sehr kurz.

Ich bastel gerade an Carstens Plan rum. Ich muss sagen er gefällt mir immer besser. Es werden wohl nur 5 Einfahgleise, das 6. stört nur, aber dafür komme ich jetzt in jedem Bereich auf mindestens ein 2,2m langes Gleis.
Und bei der Lokwerkstatt kann ich mich auch so richtig austoben.
Also vielen Dank Carsten für den Plan und die Anregungen.

Ich hoffe morgen einen konkreten Plan zeigen zu können.

Gruß Moritz

Hallo Moritz,

der Plan ist auch nur als Vorschlag gedacht, da stimmt maßlich nichts so richtig... Schließlich ist er nur aus dem obigen Plan zusammen gestückelt ohne Gleisplanprogramm.
Insgesamt könnte der obere Teil nach links gerückt werden, was zwar die Richtungsgleise etwas verkürzt, aber meiner Meinung nach nicht so schlimm ist. Dafür können die Ausziehgleise länger werden.

Viel Spaß beim Planen und viele Grüße
Michael

Hallo Moritz,

freut mich, dass du mit meiner Anregung etwas anfangen kannst.
Nur noch zur Info, die Gleismittenabstände in Ein-/Ausfahrgruppe und Richtungsgleisen betragen in meinem Plan 30 Millimeter.

Bin gespannt, wie dein Plan aussieht

Schöne Grüße, Carsten

Moin Michael,

Auch unabhängig von der Maßstäblivhkeit deines Plans passt es leider nicht. In die Richtung hatte ich bei meinem Plan auch schon gedacht.
Durch Carstens Idee passt das aber sehr gut.

Heute Abend wird es die nächste Gleiswüste zu sehen geben.

Gut, dass du mich erinnerst, ich wollte den Gleisabständen noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit geben.

Gruß Moritz

Zur

Zitat - Antwort-Nr.: 96 | Name: Jemand Andres

Gleiswüste



würde ich noch das »Weichengrab« ergänzen. Bietet jemand mehr?



Schöne Grüße, Carsten

Vergleiste Holzwüste...

Gruß
Marco

Moin,

da der Beitrag sich dem Ende neigt und die Diskussion zu meinem neuen Plan doch sehr kurz werden würde, findet ihr ihn nun im Teil 2 meines Weichengrabes: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1051446

@Marco, so wird das nur die ersten 10 Jahre während des Baus aussehen 😂

Gruß Moritz


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