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THEMA: Zugkraft der FLM BR 52 (Sound) erhöhen
THEMA: Zugkraft der FLM BR 52 (Sound) erhöhen
Freddie - 19.04.18 09:25
Hallo liebe N-Bahner,
ich weiß, dieses Thema ist schon häufig behandelt worden, dennoch möchte ich eine Frage zu einem bestimmten Produkt stellen: BULLFROG SNOT.
Das die Zugkraft der BR 52 unter aller Kanone liegt ist mir bekannt, auch die Gewichtszugabe im Tender haben wir hier schon besprochen. Die Reinigung der Haftis ist auch wichtig - alles soweit gut. Wenn aber die Lok mutterseelenallein auf einer etwas steileren Steigung mit durchdrehenden Rädern stehen bleibt, dann ist guter Rat teuer.
Ich habe ein Video bei YT gesehen, welches auf die Anwendung von Bullfrog Snot eingeht. Der Anstieg der Zugkraft ist absoluter Wahnsinn. Gut, es ist ein Werbevideo und da sieht immer alles klasse aus. Die Anwendung ist dort auch sehr gut dargestellt wobei ich nicht weiß, bei wie vielen Loks der Anwender das schon durchgeführt und wie viele Radantriebe er vorher zugeklebt hat.png)
Ist das ein gutes Produkt, was die Anwendung angeht oder sollte man besser die Finger davon lassen?
Im Video wird an einer H0 Lok gearbeitet, bei unseren wesentlich kleineren Loks stelle ich mir das nicht so einfach vor. Hat das schon mal jemand probiert und wie war der Erfolg?
Hier das Video:
https://www.youtube.com/watch?v=nOawcCRpxmo
Gruß
Freddie
ich weiß, dieses Thema ist schon häufig behandelt worden, dennoch möchte ich eine Frage zu einem bestimmten Produkt stellen: BULLFROG SNOT.
Das die Zugkraft der BR 52 unter aller Kanone liegt ist mir bekannt, auch die Gewichtszugabe im Tender haben wir hier schon besprochen. Die Reinigung der Haftis ist auch wichtig - alles soweit gut. Wenn aber die Lok mutterseelenallein auf einer etwas steileren Steigung mit durchdrehenden Rädern stehen bleibt, dann ist guter Rat teuer.
Ich habe ein Video bei YT gesehen, welches auf die Anwendung von Bullfrog Snot eingeht. Der Anstieg der Zugkraft ist absoluter Wahnsinn. Gut, es ist ein Werbevideo und da sieht immer alles klasse aus. Die Anwendung ist dort auch sehr gut dargestellt wobei ich nicht weiß, bei wie vielen Loks der Anwender das schon durchgeführt und wie viele Radantriebe er vorher zugeklebt hat
Ist das ein gutes Produkt, was die Anwendung angeht oder sollte man besser die Finger davon lassen?
Im Video wird an einer H0 Lok gearbeitet, bei unseren wesentlich kleineren Loks stelle ich mir das nicht so einfach vor. Hat das schon mal jemand probiert und wie war der Erfolg?
Hier das Video:
https://www.youtube.com/watch?v=nOawcCRpxmo
Gruß
Freddie
Hallo Freddie,
Ich find dass eine sehr gutes product. Habe dass schon angewend fur fleischmann Br23 , einige Arnold loks for welche ich kein haft reifen mehr hatte . Es is einfang an zu wenden aber mann soll dass sorgfaltig machen.
M gr gr
Dirk Jan
Ich find dass eine sehr gutes product. Habe dass schon angewend fur fleischmann Br23 , einige Arnold loks for welche ich kein haft reifen mehr hatte . Es is einfang an zu wenden aber mann soll dass sorgfaltig machen.
M gr gr
Dirk Jan
Hallo Freddie,
ich hatte erst kürzlich das Vergnügen, von einer 52 dieses Zeug wieder entfernen zu müssen. bei der wurden die Haftis durch den Snot ersetzt. Es ist kaum runterzukriegen. Eigentlich ist das Zeug nicht für Räder mit Nut gedacht und es ist nicht einfach die so zu füllen, dass das Rad danach wirklich rund läuft.
Ich persönlich würde es mit neuen Haftis und etwas Blei im Tender versuchen.
Viele Grüße
Carsten
ich hatte erst kürzlich das Vergnügen, von einer 52 dieses Zeug wieder entfernen zu müssen. bei der wurden die Haftis durch den Snot ersetzt. Es ist kaum runterzukriegen. Eigentlich ist das Zeug nicht für Räder mit Nut gedacht und es ist nicht einfach die so zu füllen, dass das Rad danach wirklich rund läuft.
Ich persönlich würde es mit neuen Haftis und etwas Blei im Tender versuchen.
Viele Grüße
Carsten
Hallo Freddie !
Hab das auch schon ausprobiert, ist sagenhaft
Wichtig ist die Schicht so dünn wie möglich aufzutragen und nur auf Räder ohne Haftreifen.
So wie Carsten schreibt ist es fast unmöglich die Nut so zu füllen, damit die Sache Rund läuft.
Von normalen Rädern lässt es sich auch ganz leicht wieder abziehen.
Einmal nur ein Rad auf einer Seite probieren und dann das nächste.
Schöne Grüße
Herbert
Hab das auch schon ausprobiert, ist sagenhaft
Wichtig ist die Schicht so dünn wie möglich aufzutragen und nur auf Räder ohne Haftreifen.
So wie Carsten schreibt ist es fast unmöglich die Nut so zu füllen, damit die Sache Rund läuft.
Von normalen Rädern lässt es sich auch ganz leicht wieder abziehen.
Einmal nur ein Rad auf einer Seite probieren und dann das nächste.
Schöne Grüße
Herbert
Hi Freddie !
Die Lok ist lernbar
dann schafft sie auch mehr. ).png)
Nee ernsthaft wie hier in diesen Video zusehen ist, ist glaube ich das einfahren das A und O bei dieser Lok leider.
Zum Anfang zog sie nur die Kesselwagen mehr recht als schlecht, mit den bekannten Macken langsam werden durchdrehen der Antriebsräder usw.
Aber dann waren wir doch alle ziemlich erstaunt.
https://www.youtube.com/watch?v=2_kdiksEo9g
Gruß Thomas
Die Lok ist lernbar
Nee ernsthaft wie hier in diesen Video zusehen ist, ist glaube ich das einfahren das A und O bei dieser Lok leider.
Zum Anfang zog sie nur die Kesselwagen mehr recht als schlecht, mit den bekannten Macken langsam werden durchdrehen der Antriebsräder usw.
Aber dann waren wir doch alle ziemlich erstaunt.
https://www.youtube.com/watch?v=2_kdiksEo9g
Gruß Thomas
Hallo und danke für die Anregungen.
@ Carsten: habe ich schon gemacht, der Tender steckt voller Blei und die Haftreifen sind sauber, trotzdem bringt die Reinigung der haftis nur kurzfristig etwas.
@ Herbert: den Snot wollte ich tatsächlich nur auf die Achsen ohne Haftis aufbringen, zumal ich meine gesehen zu haben, dass sich der Tender leicht anhebt wenn die Lok auf dem Gleis steht. Alle Versuche, die Kuppelstange etwas zu biegen haben nichts gebracht.
@ Thomas: ihr fahrt doch auch nur in der Ebene, da zieht meine 52er auch alle Wagen. Nun habe ich aber auch Steigungen auf meiner Bahn, die jenseits der Realität im Bereich von 4% liegen (anders war es leider nicht machbar). Ich könnte das Gebirge für die 52 sperren lassen, ein Anruf bei der Fahrdienstleitung würde reichen.png)
Ist aber auch nur die eine Lok, die das Problem hat, alle anderen (BR41, BR01, die Diesel mit Drehgestellen sowieso und dem TEE macht das gar nichts aus, egal wie lang er ist) schaffen die Steigungen mühelos.
Aber schön, dass es zum Bullfrog Snot Erfahrungswerte gibt - positiv wie negativ.
Beste Grüße
Freddie
@ Carsten: habe ich schon gemacht, der Tender steckt voller Blei und die Haftreifen sind sauber, trotzdem bringt die Reinigung der haftis nur kurzfristig etwas.
@ Herbert: den Snot wollte ich tatsächlich nur auf die Achsen ohne Haftis aufbringen, zumal ich meine gesehen zu haben, dass sich der Tender leicht anhebt wenn die Lok auf dem Gleis steht. Alle Versuche, die Kuppelstange etwas zu biegen haben nichts gebracht.
@ Thomas: ihr fahrt doch auch nur in der Ebene, da zieht meine 52er auch alle Wagen. Nun habe ich aber auch Steigungen auf meiner Bahn, die jenseits der Realität im Bereich von 4% liegen (anders war es leider nicht machbar). Ich könnte das Gebirge für die 52 sperren lassen, ein Anruf bei der Fahrdienstleitung würde reichen
Ist aber auch nur die eine Lok, die das Problem hat, alle anderen (BR41, BR01, die Diesel mit Drehgestellen sowieso und dem TEE macht das gar nichts aus, egal wie lang er ist) schaffen die Steigungen mühelos.
Aber schön, dass es zum Bullfrog Snot Erfahrungswerte gibt - positiv wie negativ.
Beste Grüße
Freddie
Hallo Freddie,
die Achsen ohne Haftis sind nicht angetrieben. Zieh mal neue Haftis auf.
Viele Grüße
Carsten
die Achsen ohne Haftis sind nicht angetrieben. Zieh mal neue Haftis auf.
Viele Grüße
Carsten
Hallo,
ich möchte mal ein kurzes Update zu diesem Thema geben: neue Haftreifen habe ich immer noch nicht aufgezogen, aber ich habe die vorhandenen Haftis mit einem speziellen Gummireiniger in der Lokliege gereinigt. Es handelt sich um einen Walzenreiniger für Gummiwalzen (in Kopierern, Druckern etc.) Feuerzeugbenzin wäre auch gegangen, aber nur für kurze Zeit. Dieser Walzenreiniger reinigt nicht nur, sondern macht das Gummi insgesamt auch wieder weich falls es bereits zu einer Verhärtung gekommen ist. Allerdings ist höchste Vorsicht geboten, da einige Kunststoffe die Flüssigkeit nicht vertragen.
Als nächstes habe ich vorsichtig den Tender geöffnet und nach passenden Hohlräumen gesucht. Auf dem Motor ist über den Achswellen Platz für jeweils ein Bleigewicht (Gardinenblei, etwa 6mm lang und 4mm im Durchmesser), diese habe ich mit einem Tropfen Sekundenkleber fixiert. Links und rechts vom Motor (Richtung Lok) befinden ebenfalls zwei mögliche Hohlräume, auch dort sind jetzt 2 Gardinenblei Stücke eingesetzt (man muss sie etwas mit einer Zange stauchen, sonst sind sie zu hoch und der Deckel passt nicht mehr). Viel mehr Platz ist im Tender nicht.
Von außen kann man den Gewichtsblock (die Kohlenatrappe) entnehmen und darunter ein zugeschnittenes Stück Dachblei einlegen. Da nun der "Kohlehaufen etwa 1 - 1,5mm höher liegt, sollte man Dachblei und Kohle mit einem Tropen Uhu o.ä. versehen.
Wieviel Gramm das zusätzliche Gewicht auf den Tender bringt kann mir meine Küchenwaage so leider nicht sagen. Auch das Auswiegen der gesamten Lok hat nicht zum Erfolg geführt, hier wäre eine Laborwaage sicher besser - die habe ich aber nicht.
Im Ergebnis ist die Lok nun aber maximal beschwert und hat wesentlich weniger Probleme, meine Steigungen zu bewältigen. Auch im Betrieb mit 5 Personenwagen schafft sie es durch die Berge.
Gruß
Freddie
ich möchte mal ein kurzes Update zu diesem Thema geben: neue Haftreifen habe ich immer noch nicht aufgezogen, aber ich habe die vorhandenen Haftis mit einem speziellen Gummireiniger in der Lokliege gereinigt. Es handelt sich um einen Walzenreiniger für Gummiwalzen (in Kopierern, Druckern etc.) Feuerzeugbenzin wäre auch gegangen, aber nur für kurze Zeit. Dieser Walzenreiniger reinigt nicht nur, sondern macht das Gummi insgesamt auch wieder weich falls es bereits zu einer Verhärtung gekommen ist. Allerdings ist höchste Vorsicht geboten, da einige Kunststoffe die Flüssigkeit nicht vertragen.
Als nächstes habe ich vorsichtig den Tender geöffnet und nach passenden Hohlräumen gesucht. Auf dem Motor ist über den Achswellen Platz für jeweils ein Bleigewicht (Gardinenblei, etwa 6mm lang und 4mm im Durchmesser), diese habe ich mit einem Tropfen Sekundenkleber fixiert. Links und rechts vom Motor (Richtung Lok) befinden ebenfalls zwei mögliche Hohlräume, auch dort sind jetzt 2 Gardinenblei Stücke eingesetzt (man muss sie etwas mit einer Zange stauchen, sonst sind sie zu hoch und der Deckel passt nicht mehr). Viel mehr Platz ist im Tender nicht.
Von außen kann man den Gewichtsblock (die Kohlenatrappe) entnehmen und darunter ein zugeschnittenes Stück Dachblei einlegen. Da nun der "Kohlehaufen etwa 1 - 1,5mm höher liegt, sollte man Dachblei und Kohle mit einem Tropen Uhu o.ä. versehen.
Wieviel Gramm das zusätzliche Gewicht auf den Tender bringt kann mir meine Küchenwaage so leider nicht sagen. Auch das Auswiegen der gesamten Lok hat nicht zum Erfolg geführt, hier wäre eine Laborwaage sicher besser - die habe ich aber nicht.
Im Ergebnis ist die Lok nun aber maximal beschwert und hat wesentlich weniger Probleme, meine Steigungen zu bewältigen. Auch im Betrieb mit 5 Personenwagen schafft sie es durch die Berge.
Gruß
Freddie
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