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THEMA: Frage zu Einteilung eines Blockabschnitts (Traincontroller)
THEMA: Frage zu Einteilung eines Blockabschnitts (Traincontroller)
Odipar - 24.02.18 21:03
Hallo,
ich bin gerade am Verkabeln meiner Anlage - zu folgender Situation habe ich eine Frage:
Ich möchte gerne einen Block aus zwei Teilstrecken zusammenfassen. Konkret ist etwa ein Drittel der Blockstrecke vor einer Weiche und die anderen zwei Drittel hinter der Weiche. Die Weiche habe ich quasi ausgespart von der Blocksteuerung - sie wird elektrisch komplett separat an die Zentrale angeschlossen, also nicht an den Belegtmelder.
Bei der Blockstrecke (Trennschiene - schwarzes Kabel) fasse das erste Drittel und die anderen zwei Drittel zusammen und schließe das einen Ausgang des Belegtmelders an. Das rote Kabel (durchgehende Schiene) läuft dann über die Zentrale.
Hoffe, ich habe das anschaulich erklärt.
Nun also zur Frage: Ist das so richtig - bzw. praktikabel?
P.S. Ich fahre mit Rautenhaus RMX 7/950 USB und (in Zukunft) mit SLX-Belegtmeldern + TC Silber
Gruß Ralf
ich bin gerade am Verkabeln meiner Anlage - zu folgender Situation habe ich eine Frage:
Ich möchte gerne einen Block aus zwei Teilstrecken zusammenfassen. Konkret ist etwa ein Drittel der Blockstrecke vor einer Weiche und die anderen zwei Drittel hinter der Weiche. Die Weiche habe ich quasi ausgespart von der Blocksteuerung - sie wird elektrisch komplett separat an die Zentrale angeschlossen, also nicht an den Belegtmelder.
Bei der Blockstrecke (Trennschiene - schwarzes Kabel) fasse das erste Drittel und die anderen zwei Drittel zusammen und schließe das einen Ausgang des Belegtmelders an. Das rote Kabel (durchgehende Schiene) läuft dann über die Zentrale.
Hoffe, ich habe das anschaulich erklärt.
Nun also zur Frage: Ist das so richtig - bzw. praktikabel?
P.S. Ich fahre mit Rautenhaus RMX 7/950 USB und (in Zukunft) mit SLX-Belegtmeldern + TC Silber
Gruß Ralf
Beitrag editiert am 25. 02. 2018 09:28.
Hallo Ralf,
bevor Du Dir die Mühe mit dem Verkabeln machst, würde ich Dir dringend dazu raten, Dich mit der Funktion von Blöcken und den zugehörigen Rückmeldern in digitalen Systemen zu beschäftigen
MfG Achim
bevor Du Dir die Mühe mit dem Verkabeln machst, würde ich Dir dringend dazu raten, Dich mit der Funktion von Blöcken und den zugehörigen Rückmeldern in digitalen Systemen zu beschäftigen
MfG Achim
Hallo Achim,
danke für den Tipp - aber genau dass habe ich getan. Das beantwortet aber leider nicht meine "Spezialfrage".
Nochmal - zusammengefasst:
In dem betroffenen Block befindet sich ein Abzweig (Weiche). Ich möchte also das kurze Stück (1.Drittel) vor der Weiche mit dem längeren Stück (2.+3.Drittel) nach der Weiche zu einem Block zusammenfassen. Das kurze Stück ist etwa 60 cm lang und ist für einen separaten Block zu kurz.
Die Blöcke davor und danach sind ohne Weichen - stellen also die typische Blocksituation dar.
Ich hatte gelesen, dass das strommäßige Separieren von Weichen bzw. Weichenstraßen bei Blockbetrieb eigentlich obligatorisch ist.
Deshalb nochmal die Frage zu meinem "Spezialblock":
Hat jemand eine ähnliche Situation auf seiner Anlage so realisiert und ist das praktikabel im Hinblick auf Automatikbetrieb (TC)? Oder gibt das u.U. Probleme?
Gruß Ralf
danke für den Tipp - aber genau dass habe ich getan. Das beantwortet aber leider nicht meine "Spezialfrage".
Nochmal - zusammengefasst:
In dem betroffenen Block befindet sich ein Abzweig (Weiche). Ich möchte also das kurze Stück (1.Drittel) vor der Weiche mit dem längeren Stück (2.+3.Drittel) nach der Weiche zu einem Block zusammenfassen. Das kurze Stück ist etwa 60 cm lang und ist für einen separaten Block zu kurz.
Die Blöcke davor und danach sind ohne Weichen - stellen also die typische Blocksituation dar.
Ich hatte gelesen, dass das strommäßige Separieren von Weichen bzw. Weichenstraßen bei Blockbetrieb eigentlich obligatorisch ist.
Deshalb nochmal die Frage zu meinem "Spezialblock":
Hat jemand eine ähnliche Situation auf seiner Anlage so realisiert und ist das praktikabel im Hinblick auf Automatikbetrieb (TC)? Oder gibt das u.U. Probleme?
Gruß Ralf
Hallo Ralf,
ich weiß nicht wie Rautenhaus und TC mit Blöcken umgehen, ich benutze Blöcke in Rocrail. Dort ist die Maxime ein Block ist ein Stück, in dem sich ein (ganzer) Zug befinden kann. Dazwischen gibt es freie Strecke, die belegtmeldet wird, aber keinem Block bilden muss. Daher sind bei mir Blöcke so Sachen wir Bahnsteiggleise, Aufstellgleise, Haltestellen o.ä. wo der Zug nicht hält ist auch kein Block. Weichen gehören danach nie zu Blöcken. Des Weiteren braucht der Block eine Meldung für's Befahren (=Belegtmeldung, in Rocrail heißt der "enter") und eine Meldung für "vollständig drin" (=Punktmelder oder eine Loklänge am Blockende, in Rocrail "in"). Sollte nun innerhalb des Blocks eine Weiche liegen, würde ich am ersten Teil das "enter" definieren und am Ende einen Punktmelder für "in" setzen. Die Belegtmeldung kannst du für beide Teilem mit einem einzigen Sensor machen, aber wenn ein Zug abbiegt, sieht das komisch aus, weil beide Stücke angezeigt werden.
Vielleicht helfen dir die Gedanken bei dir weiter.
Viele Grüße,
Steffen
ich weiß nicht wie Rautenhaus und TC mit Blöcken umgehen, ich benutze Blöcke in Rocrail. Dort ist die Maxime ein Block ist ein Stück, in dem sich ein (ganzer) Zug befinden kann. Dazwischen gibt es freie Strecke, die belegtmeldet wird, aber keinem Block bilden muss. Daher sind bei mir Blöcke so Sachen wir Bahnsteiggleise, Aufstellgleise, Haltestellen o.ä. wo der Zug nicht hält ist auch kein Block. Weichen gehören danach nie zu Blöcken. Des Weiteren braucht der Block eine Meldung für's Befahren (=Belegtmeldung, in Rocrail heißt der "enter") und eine Meldung für "vollständig drin" (=Punktmelder oder eine Loklänge am Blockende, in Rocrail "in"). Sollte nun innerhalb des Blocks eine Weiche liegen, würde ich am ersten Teil das "enter" definieren und am Ende einen Punktmelder für "in" setzen. Die Belegtmeldung kannst du für beide Teilem mit einem einzigen Sensor machen, aber wenn ein Zug abbiegt, sieht das komisch aus, weil beide Stücke angezeigt werden.
Vielleicht helfen dir die Gedanken bei dir weiter.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Ralf,
ich denke, wenn Du innerhalb einer Blockstrecke die Weiche ausklammerst, tust Du Dir rückmeldemäßig nicht unbedingt einen Gefallen. Sinn würde es m. E. nur machen, wenn vor und hinter einer Weiche(nstraße) jeweils ein anderer Block liegen würde. So hast Du vielmehr einen Abschnitt, bei der sich z.B. ein Lokzug oder ein Wagen direkt auf der Weiche verstecken könnte während der Block selbst als frei gilt. Das ist dann aber wohl eher nicht gewünscht. Ich habe es bei mir sogar so gemacht, dass Weichen generell einem Block zugeordnet sind. So spare ich mir auch die Problematik, die nicht überwachten Abschnitte mit zusätzlichen Dioden auszustatten, wie es bei meinen Blücher Rückmeldern ansonsten erforderlich wäre. Bei mir gibt es auch keine nicht überwachten Abschnitte. Im Automatikbetrieb mit dem TC habe ich hier bisher keine Probleme.
Liebe Grüße
André
ich denke, wenn Du innerhalb einer Blockstrecke die Weiche ausklammerst, tust Du Dir rückmeldemäßig nicht unbedingt einen Gefallen. Sinn würde es m. E. nur machen, wenn vor und hinter einer Weiche(nstraße) jeweils ein anderer Block liegen würde. So hast Du vielmehr einen Abschnitt, bei der sich z.B. ein Lokzug oder ein Wagen direkt auf der Weiche verstecken könnte während der Block selbst als frei gilt. Das ist dann aber wohl eher nicht gewünscht. Ich habe es bei mir sogar so gemacht, dass Weichen generell einem Block zugeordnet sind. So spare ich mir auch die Problematik, die nicht überwachten Abschnitte mit zusätzlichen Dioden auszustatten, wie es bei meinen Blücher Rückmeldern ansonsten erforderlich wäre. Bei mir gibt es auch keine nicht überwachten Abschnitte. Im Automatikbetrieb mit dem TC habe ich hier bisher keine Probleme.
Liebe Grüße
André
Hallo Ralf,
Was du als "Blöcke" im Traincontroller einträgst, sind nicht unbedingt Blöcke im eisenbahntechnischen Sinn. Ich würde das vermeiden. Selbst wenn ich nur noch einen Belegtmelder frei hätte, wäre das keine Lösung. Der Traincontroller wird da verwirrt. Also, ein Zug fährt durch deinen Block. Der Block ist belegt, danach kurz frei und wieder belegt. Das bringt die Zugverfolgung aus dem Takt. Wenn ein Block im Automatik-Betrieb belegt ist, wird der Block davor für den Zug reserviert. Wird der Block nun frei, erwartet der TC die Belegung des Folgeblocks. Statt dessen kommt die Wiederbelegung des alten Blocks. Nach der Logik des TC muss das ein anderer, unbekannter Zug sein. Der Block wird wieder als belegt angezeigt aber ohne Bezeichnung des Zuges. Die Weiterfahrt in den Folgeblock wird blockiert, denn die ist ja für den Zug reserviert, der sich gerade "in Luft aufgelöst hat". Also darf der "unbekannte" Zug nicht einfahren.
Mein Vorschlag wäre, entweder den kurzen Abschnitt nicht in den Block einbeziehen, also direkt von der Zentrale versorgen oder als eigenen Block anschließen. Weil er so kurz ist, bekommt er keine Blocksignale und wird als "kritischer Abschnitt" definiert. Das bedeutet, dass eine Einfahrt nur möglich ist, wenn auch ausgefahren werden kann. Damit sind beide "Blöcke" im TC zusammen faktisch ein Block. Wird der Abschnitt in beiden Richtungen durchfahren, muss man etwas tricksen. Kann ich bei Bedarf erläutern
Viele Grüße
Friedhelm
Was du als "Blöcke" im Traincontroller einträgst, sind nicht unbedingt Blöcke im eisenbahntechnischen Sinn. Ich würde das vermeiden. Selbst wenn ich nur noch einen Belegtmelder frei hätte, wäre das keine Lösung. Der Traincontroller wird da verwirrt. Also, ein Zug fährt durch deinen Block. Der Block ist belegt, danach kurz frei und wieder belegt. Das bringt die Zugverfolgung aus dem Takt. Wenn ein Block im Automatik-Betrieb belegt ist, wird der Block davor für den Zug reserviert. Wird der Block nun frei, erwartet der TC die Belegung des Folgeblocks. Statt dessen kommt die Wiederbelegung des alten Blocks. Nach der Logik des TC muss das ein anderer, unbekannter Zug sein. Der Block wird wieder als belegt angezeigt aber ohne Bezeichnung des Zuges. Die Weiterfahrt in den Folgeblock wird blockiert, denn die ist ja für den Zug reserviert, der sich gerade "in Luft aufgelöst hat". Also darf der "unbekannte" Zug nicht einfahren.
Mein Vorschlag wäre, entweder den kurzen Abschnitt nicht in den Block einbeziehen, also direkt von der Zentrale versorgen oder als eigenen Block anschließen. Weil er so kurz ist, bekommt er keine Blocksignale und wird als "kritischer Abschnitt" definiert. Das bedeutet, dass eine Einfahrt nur möglich ist, wenn auch ausgefahren werden kann. Damit sind beide "Blöcke" im TC zusammen faktisch ein Block. Wird der Abschnitt in beiden Richtungen durchfahren, muss man etwas tricksen. Kann ich bei Bedarf erläutern
Viele Grüße
Friedhelm
Hallo,
danke für die bisherigen Antworten. Ich glaube, ich komme der Sache schon langsam näher ....
@Friedhelm:
das hast Du sehr gut erklärt. Bezüglich der "beiden Richtungen" komme ich ggf. nochmal auf Dich zu, wenn es mit dem TC und den Belegtmeldern soweit ist (noch habe ich beides nicht) ....
Eine Frage noch:
Auf den strommäßig separierten Weichen bzw. Weichenstraßen und sonstigen Nicht-Blockabschnitten "verschwindet" ja die Lok als stromführendes Teil für eine gewisse Zeit. Wie wird bei TC (Silber) und den SLX Belegtmeldern gewährleistet, dass es bei Automatikbetrieb zu keinen Verwicklungen kommt ? Wird das dann als "kritischer Abschnitt" im TC definiert ?
Gruß Ralf
danke für die bisherigen Antworten. Ich glaube, ich komme der Sache schon langsam näher ....
@Friedhelm:
das hast Du sehr gut erklärt. Bezüglich der "beiden Richtungen" komme ich ggf. nochmal auf Dich zu, wenn es mit dem TC und den Belegtmeldern soweit ist (noch habe ich beides nicht) ....
Eine Frage noch:
Auf den strommäßig separierten Weichen bzw. Weichenstraßen und sonstigen Nicht-Blockabschnitten "verschwindet" ja die Lok als stromführendes Teil für eine gewisse Zeit. Wie wird bei TC (Silber) und den SLX Belegtmeldern gewährleistet, dass es bei Automatikbetrieb zu keinen Verwicklungen kommt ? Wird das dann als "kritischer Abschnitt" im TC definiert ?
Gruß Ralf
Hallo Ralf,
Ich verwene auch RocRail. Dort muss man folgendes beachten:
1. Ein Block ist immer ein zusammenhängender Streckenabschnitt.
2. Ein Zug kann diesen durchfahren oder kann dort auch halten.
3. Der Zustand des Blocks (frei/belegt) wird über Rückmelder erfasst.
4. Je nach Betrieb kann dieser Block entweder in einer Richtung oder auch wechselseitig durchfahren werden.
5. Weichen sind in dem Sinne keine Blöcke, den dort sollte ein Zug niemals halten.
Ich habe nicht verstanden, warum Du den Bereich vor und hinter der Weiche zu einem Block zusammenfassen willst. Ich habe ähnliche Abschnitte auf meiner Anlage. Dort habe ich für jeden Block den Enter und In Melder spendiert. Da ich mit dem BiDib System von Fichtelbahn fahre, habe ich bei mir sämtliche Weichenabschnite beidseitig von den angrenzenden Weichen isoliert und mit einem eigenen Ausgang versorgt. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Meine Empfehlung daher: Trennen der einzelnen Blöcke. In RocRail kann man z.B. in Fahrplänen Abschnitte nacheinander anfahren.
Beste Grüße
Achim
Ich verwene auch RocRail. Dort muss man folgendes beachten:
1. Ein Block ist immer ein zusammenhängender Streckenabschnitt.
2. Ein Zug kann diesen durchfahren oder kann dort auch halten.
3. Der Zustand des Blocks (frei/belegt) wird über Rückmelder erfasst.
4. Je nach Betrieb kann dieser Block entweder in einer Richtung oder auch wechselseitig durchfahren werden.
5. Weichen sind in dem Sinne keine Blöcke, den dort sollte ein Zug niemals halten.
Ich habe nicht verstanden, warum Du den Bereich vor und hinter der Weiche zu einem Block zusammenfassen willst. Ich habe ähnliche Abschnitte auf meiner Anlage. Dort habe ich für jeden Block den Enter und In Melder spendiert. Da ich mit dem BiDib System von Fichtelbahn fahre, habe ich bei mir sämtliche Weichenabschnite beidseitig von den angrenzenden Weichen isoliert und mit einem eigenen Ausgang versorgt. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Meine Empfehlung daher: Trennen der einzelnen Blöcke. In RocRail kann man z.B. in Fahrplänen Abschnitte nacheinander anfahren.
Beste Grüße
Achim
Hallo Achim,
danke für Deine Ausführungen. Der Grund für die Zusammenfassung war, strom-/anschlusstechnisch einen kurzen Abschnitt mit einem längeren Abschnitt zu einem sinnvoll langen Block zu kombinieren.
Inzwischen habe ich aber verstanden, dass dies ablauftechnisch für einen Automatikbetrieb nicht sinnvoll bzw. sogar kontraproduktiv ist. Ich werde das beim Verkabeln entsprechend berücksichtigen.
Ich will mit Traincontroller (TC) Silber fahren - und Friedhelm hat weiter oben ja schon erwähnt, dass man den kurzen Abschnitt als "kritischen Abschnitt" definieren kann. Damit wird wohl softwaretechnisch das erreicht, was ich strom-/anschlusstechnisch erreichen wollte. Hoffe, ich habe das richtig verstanden ....
Vielleicht kann jemand von der Traincontroller-Fraktion noch auf meine Frage aus #6 ("Verschwinden" auf Weichenstraßen) eingehen. Ich gehe davon aus, dass es dafür auch eine softwaremäßige Lösung beim TC gibt.
P.S. Habe die Themenüberschrift noch ergänzt ("Traincontroller")
Viele Grüße
Ralf
danke für Deine Ausführungen. Der Grund für die Zusammenfassung war, strom-/anschlusstechnisch einen kurzen Abschnitt mit einem längeren Abschnitt zu einem sinnvoll langen Block zu kombinieren.
Inzwischen habe ich aber verstanden, dass dies ablauftechnisch für einen Automatikbetrieb nicht sinnvoll bzw. sogar kontraproduktiv ist. Ich werde das beim Verkabeln entsprechend berücksichtigen.
Ich will mit Traincontroller (TC) Silber fahren - und Friedhelm hat weiter oben ja schon erwähnt, dass man den kurzen Abschnitt als "kritischen Abschnitt" definieren kann. Damit wird wohl softwaretechnisch das erreicht, was ich strom-/anschlusstechnisch erreichen wollte. Hoffe, ich habe das richtig verstanden ....
Vielleicht kann jemand von der Traincontroller-Fraktion noch auf meine Frage aus #6 ("Verschwinden" auf Weichenstraßen) eingehen. Ich gehe davon aus, dass es dafür auch eine softwaremäßige Lösung beim TC gibt.
P.S. Habe die Themenüberschrift noch ergänzt ("Traincontroller")
Viele Grüße
Ralf
Beitrag editiert am 25. 02. 2018 09:25.
Hallo Ralf,
dass ein Zug zwischenzeitlich in keinem Block gemeldet wird, ist für den Traincontroller kein Problem. das ist ja Standard, z.B. bei einem Bahnhof. Der Zug ist im letzte Block der Strecke zum Bahnhof, ein Bahnhofsgleis ist für ihn reserviert, dort wird der Zug hellgrau angezeigt. Dann fährt er über verschiedene Weichen und erreicht dann das Bahnhofsgleis und damit wieder einen Belegtmelder. Das Bahnhofsgleis wird rot und das Zugbild farbig.
Der "kritische Abschnitt" hat zur Folge, dass dort ein Zug nicht vom TC im Automatikbetrieb angehalten wird. Das kann verschiedene Gründe haben, auch den, dass der Abschnitt zu kurz ist. Ich habe z.B. einen sehr kurzen Abschnitt zwischen 2 Weichen als "Block" definiert, weil ich dort bestimmte Fahrtregeln (nur eine Fahrtrichtung erlaubt) eintragen wollte. Dort soll aber nie ein Zug halten, also kritischer Abschnitt. Wenn jetzt das Bahnhofsgleis noch belegt ist, hält der Zug vor dem Einfahrtsignal, wie es sich gehört und nicht zwischen den Weichen.
Viele Grüße
Friedhelm
dass ein Zug zwischenzeitlich in keinem Block gemeldet wird, ist für den Traincontroller kein Problem. das ist ja Standard, z.B. bei einem Bahnhof. Der Zug ist im letzte Block der Strecke zum Bahnhof, ein Bahnhofsgleis ist für ihn reserviert, dort wird der Zug hellgrau angezeigt. Dann fährt er über verschiedene Weichen und erreicht dann das Bahnhofsgleis und damit wieder einen Belegtmelder. Das Bahnhofsgleis wird rot und das Zugbild farbig.
Der "kritische Abschnitt" hat zur Folge, dass dort ein Zug nicht vom TC im Automatikbetrieb angehalten wird. Das kann verschiedene Gründe haben, auch den, dass der Abschnitt zu kurz ist. Ich habe z.B. einen sehr kurzen Abschnitt zwischen 2 Weichen als "Block" definiert, weil ich dort bestimmte Fahrtregeln (nur eine Fahrtrichtung erlaubt) eintragen wollte. Dort soll aber nie ein Zug halten, also kritischer Abschnitt. Wenn jetzt das Bahnhofsgleis noch belegt ist, hält der Zug vor dem Einfahrtsignal, wie es sich gehört und nicht zwischen den Weichen.
Viele Grüße
Friedhelm
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