Anzeige:
THEMA: Hundeknochen- und Kehrschleifenfragen
THEMA: Hundeknochen- und Kehrschleifenfragen
N-Bahn-BarNi - 19.02.18 19:04
Hallo zusammen,
ich sitze schon den ganzen Nachmittag und lese Forenbeiträge und Suchergebnisse, aber so eine bescheuerte Idee wie meine ist mir noch nicht wirklich untergekommen. Ich habe mal ein Schema meiner Anlagenidee angehängt. Auf den ersten Blick bloß ein blöder Hundeknochen, aber:
- der linke Kringel ist der Schattenbahnhof. Hier soll Einrichtungsbetrieb im Gegenuhrzeigersinn stattfinden. Das Wendegleis (innerster Kringel) wäre im Griff.
- der rechte Kringel soll dann der sichtbare Teil der Anlage werden. Hier ist eine eingleisige Hauptstrecke geplant nebst Abzweig zu einem Endbahnhof einer Nebenstrecke. Diese Hauptstrecke soll von beiden Seiten aus befahren werden können, eventuell auch gleichzeitige Einfahrten in den Bereich. In diesem Bereich hätte ich gerne die Gleisseiten fest den "Polen" der Digitalzentrale/des Boosters zugeordnet, um unerwarteten Effekte aus Umpolungen wegen Vermeidung von Kurzschlüssen aus anderen Bereichen (Kehrschleifen) zu entgehen.
- das Mittelteil des Knochens ist nur als Verbindung Sbf - Aussenwelt gedacht und soll wegen der nötigen Länge im Blockbetrieb dann zusätzlichen Speicherraum bieten. Es ist daran gedacht, den Gleiswechsel in der Nähe des Ausgangs zur "Aussenwelt" zu platzieren. Ab Gleiswechsel in Richtung Schattenbahnhof gibt es nur Einrichtungsbetrieb. Ich hätte in dem Bereich vor dem Gleiswechsel gerne automatische Erkennungen einerseits für Züge, die im Uhrzeigersinn von der "Aussenwelt" in den Untergrund kommen, also eigentlich falsch rum, andererseits für die im Uhrzeigersinn in die "Aussenwelt" fahrenden, um den Gleiswechsel wieder in Grundstellung zu bringen. Mir fehlen da noch Ideen zur fahrtrichtungsabhängigen Betätigung irgendwelcher Einrichtungen.
Könnt Ihr mir, gerne auch zu Einzelproblemen oder -themen, da mit ein paar frischen Ideen helfen? Ich bin elektrisch und elektronsich auch nicht ganz unbeleckt, denn wenn es auch mittlerweile über vierzig Jahre her ist , etwas ist noch aus der Ausbildung zum Elektromechaniker/Elektronik hängen geblieben.
Ach ja: gefahren werden soll digital, Selectrix und DCC.
Vielen Dank im Voraus für Euren Input!
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
Die von N-Bahn-BarNi zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich sitze schon den ganzen Nachmittag und lese Forenbeiträge und Suchergebnisse, aber so eine bescheuerte Idee wie meine ist mir noch nicht wirklich untergekommen. Ich habe mal ein Schema meiner Anlagenidee angehängt. Auf den ersten Blick bloß ein blöder Hundeknochen, aber:
- der linke Kringel ist der Schattenbahnhof. Hier soll Einrichtungsbetrieb im Gegenuhrzeigersinn stattfinden. Das Wendegleis (innerster Kringel) wäre im Griff.
- der rechte Kringel soll dann der sichtbare Teil der Anlage werden. Hier ist eine eingleisige Hauptstrecke geplant nebst Abzweig zu einem Endbahnhof einer Nebenstrecke. Diese Hauptstrecke soll von beiden Seiten aus befahren werden können, eventuell auch gleichzeitige Einfahrten in den Bereich. In diesem Bereich hätte ich gerne die Gleisseiten fest den "Polen" der Digitalzentrale/des Boosters zugeordnet, um unerwarteten Effekte aus Umpolungen wegen Vermeidung von Kurzschlüssen aus anderen Bereichen (Kehrschleifen) zu entgehen.
- das Mittelteil des Knochens ist nur als Verbindung Sbf - Aussenwelt gedacht und soll wegen der nötigen Länge im Blockbetrieb dann zusätzlichen Speicherraum bieten. Es ist daran gedacht, den Gleiswechsel in der Nähe des Ausgangs zur "Aussenwelt" zu platzieren. Ab Gleiswechsel in Richtung Schattenbahnhof gibt es nur Einrichtungsbetrieb. Ich hätte in dem Bereich vor dem Gleiswechsel gerne automatische Erkennungen einerseits für Züge, die im Uhrzeigersinn von der "Aussenwelt" in den Untergrund kommen, also eigentlich falsch rum, andererseits für die im Uhrzeigersinn in die "Aussenwelt" fahrenden, um den Gleiswechsel wieder in Grundstellung zu bringen. Mir fehlen da noch Ideen zur fahrtrichtungsabhängigen Betätigung irgendwelcher Einrichtungen.
Könnt Ihr mir, gerne auch zu Einzelproblemen oder -themen, da mit ein paar frischen Ideen helfen? Ich bin elektrisch und elektronsich auch nicht ganz unbeleckt, denn wenn es auch mittlerweile über vierzig Jahre her ist , etwas ist noch aus der Ausbildung zum Elektromechaniker/Elektronik hängen geblieben.
Ach ja: gefahren werden soll digital, Selectrix und DCC.
Vielen Dank im Voraus für Euren Input!
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
Die von N-Bahn-BarNi zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Abend Bernhard,
sind die beiden Stummel im mittig rechten Kringel noch verbunden (wenn ja, wie? Weiche oder Schleife) oder enden die einfach stumpf ohne einen weieten Abzweig?
Gruß, Felix B.
sind die beiden Stummel im mittig rechten Kringel noch verbunden (wenn ja, wie? Weiche oder Schleife) oder enden die einfach stumpf ohne einen weieten Abzweig?
Gruß, Felix B.
N-Bahn-BarNi - 20.02.18 10:18
Hallo Felix,
geh mal davon aus, dass da maximal ein Stumpfgleis dranhängt.
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
geh mal davon aus, dass da maximal ein Stumpfgleis dranhängt.
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
Okay, also dann wie auf der linken Seite - ein Stumpfgleis mit zwei Zufahrten.
Somit hast du in der Mitte eine parallele Strecke mit fester Polung und zwei angeschlossene Kehrschleifen - eine links ( 3 äußeren Gleise) und eine rechts ( 2 äußere Gleise). Die Kehren sind mind. so lang wie der längste Zug.
Das setzt jedoch voraus, das eine Kehre von nur einem Zug befahren ODER verlassen werden kann. Ein gleichzeitiges Einfahren und Ausfahren zweier Züge wäre nicht möglich.
Gruß, Felix B.
Somit hast du in der Mitte eine parallele Strecke mit fester Polung und zwei angeschlossene Kehrschleifen - eine links ( 3 äußeren Gleise) und eine rechts ( 2 äußere Gleise). Die Kehren sind mind. so lang wie der längste Zug.
Das setzt jedoch voraus, das eine Kehre von nur einem Zug befahren ODER verlassen werden kann. Ein gleichzeitiges Einfahren und Ausfahren zweier Züge wäre nicht möglich.
Gruß, Felix B.
Hallo Bernhard
Es geht mit einem KSM, auf der rechten Seite nach der geraden Strecke letzte Weiche bis zur ersten Bogenweiche die umpolstrecke einbauen, muss aber länger sein als der längste Zug.
Den rest alles gleich einspeisen mit Fahrstrom.
Gruss Henri
Es geht mit einem KSM, auf der rechten Seite nach der geraden Strecke letzte Weiche bis zur ersten Bogenweiche die umpolstrecke einbauen, muss aber länger sein als der längste Zug.
Den rest alles gleich einspeisen mit Fahrstrom.
Gruss Henri
Hallo Berngard,
da Dein Plan ja nur eine Prinzip-Skizze ist, fällt es schwer eine gute Lösung zu finden. Du möchtest ja den mittleren Teil im Blockbetrieb betreiben. Da wären Längeninfos nicht schlecht.
Ich habe aber mal eine mögliche Variante angehangen.
KSM1 - links, rote Linie
KSM2 - rechts, dunkelblaue Linie
Das muss aber länger werden. Wenn Du sicher bist, dass die rechten Stummel nicht verbunden werden, kannst Du den hellblauen Abschnitt mit einbeziehen. Dieser muss aber nicht die ganze Strecke einnehmen, sondern nur etwas länger als der längste Zug sein.
NUR eine KSM
Aber es wäre auch möglich mit einer KSM. Dann nutzt Du die rote und hellblaue Strecke und die 2 Weichen dazwischen. Jeweils die rote und hellblaue Strecke muss etwas länger als der längste Zug sein. Aber dann wird es etwas schwieriger mit dem Blockbetrieb.
Dein linkes Wendezuggleis muss nicht in die KSM einbezogen werden. Hier reicht es die Polung des Gleises in Abhängigkeit der Weichenlage zu schalten.
VG. Frank L.
Die von Jack C. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
da Dein Plan ja nur eine Prinzip-Skizze ist, fällt es schwer eine gute Lösung zu finden. Du möchtest ja den mittleren Teil im Blockbetrieb betreiben. Da wären Längeninfos nicht schlecht.
Ich habe aber mal eine mögliche Variante angehangen.
KSM1 - links, rote Linie
KSM2 - rechts, dunkelblaue Linie
Das muss aber länger werden. Wenn Du sicher bist, dass die rechten Stummel nicht verbunden werden, kannst Du den hellblauen Abschnitt mit einbeziehen. Dieser muss aber nicht die ganze Strecke einnehmen, sondern nur etwas länger als der längste Zug sein.
NUR eine KSM
Aber es wäre auch möglich mit einer KSM. Dann nutzt Du die rote und hellblaue Strecke und die 2 Weichen dazwischen. Jeweils die rote und hellblaue Strecke muss etwas länger als der längste Zug sein. Aber dann wird es etwas schwieriger mit dem Blockbetrieb.
Dein linkes Wendezuggleis muss nicht in die KSM einbezogen werden. Hier reicht es die Polung des Gleises in Abhängigkeit der Weichenlage zu schalten.
VG. Frank L.
Die von Jack C. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Ah genau Frank,
grad die Lösung mit nur einem KSM klingt interssant. Aber auch hier gilt: ist ein Zug in den farbigen Abschnitten, muss immer gewartet werden bis dieser den Abschnitt verlassen hat. Heißt zwei aufeinander folgende Züg müssten mind 2. Zuglängen Anstand haben. Auch wenn das vorbildfremd ist - auf meiner Anlage habe ich das ständig. Aber das lässt sich hier womöglich nicht anders lösen...
Gruß, Felix B.
grad die Lösung mit nur einem KSM klingt interssant. Aber auch hier gilt: ist ein Zug in den farbigen Abschnitten, muss immer gewartet werden bis dieser den Abschnitt verlassen hat. Heißt zwei aufeinander folgende Züg müssten mind 2. Zuglängen Anstand haben. Auch wenn das vorbildfremd ist - auf meiner Anlage habe ich das ständig. Aber das lässt sich hier womöglich nicht anders lösen...
Gruß, Felix B.
N-Bahn-BarNi - 21.02.18 10:10
Hallo zusammen,
zunächst einmal vielen Dank für Euren Hirnschmalz, das hilft mir einiges weiter. Ich werde es wahrscheinlich mit zwei KSM's lösen, die in die oberen Gleise der Skizze links und rechts des Spurwechsels reinkommen. Der Spurwechsel selbst, der Schattenbahnhof (linker Kringel) und die Aussenwelt (rechter Kringel) sind dann "starr" miteinander über die unteren Gleise verbunden. Das Wendegleis im Schattenbahnhof (innerster Bogen) wird mittels Relais jeweils richtig gepolt. Bei den Gleislängen bin ich soweit flexibel, dass das passt.
Händisch wäre das gut zu steuern, ich würde mir aber noch Automatismen ausdenken, damit der Gleiswechsel beim Verlassen der Aussenwelt (ist ja beliebig!) immer zum ordnungsgemäßen Richtungsverkehr zum Schattenbahnhof führt und Zugfahrten vom Schattenbahnhof nach "draussen" nicht zu Kollisionen mit Heimkehrern führen. Wäre Hillfreich, da der Gleiswechsel nicht im Sichtbereich sein soll.
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
zunächst einmal vielen Dank für Euren Hirnschmalz, das hilft mir einiges weiter. Ich werde es wahrscheinlich mit zwei KSM's lösen, die in die oberen Gleise der Skizze links und rechts des Spurwechsels reinkommen. Der Spurwechsel selbst, der Schattenbahnhof (linker Kringel) und die Aussenwelt (rechter Kringel) sind dann "starr" miteinander über die unteren Gleise verbunden. Das Wendegleis im Schattenbahnhof (innerster Bogen) wird mittels Relais jeweils richtig gepolt. Bei den Gleislängen bin ich soweit flexibel, dass das passt.
Händisch wäre das gut zu steuern, ich würde mir aber noch Automatismen ausdenken, damit der Gleiswechsel beim Verlassen der Aussenwelt (ist ja beliebig!) immer zum ordnungsgemäßen Richtungsverkehr zum Schattenbahnhof führt und Zugfahrten vom Schattenbahnhof nach "draussen" nicht zu Kollisionen mit Heimkehrern führen. Wäre Hillfreich, da der Gleiswechsel nicht im Sichtbereich sein soll.
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
