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THEMA: Gleisplan N-Anlage Endbahnhof

THEMA: Gleisplan N-Anlage Endbahnhof
Startbeitrag
Herb - 02.01.05 00:16
Hallo Leute!

Ich plane und plane schon seit 6 Wochen und es kommt nichts "gescheite" dabei heraus. Vielleicht habt ihr ja eine brauchbare Idee?

Ich hätte gerne im "Norden" einen großen Endbahnhof mit einigen Bahnsteigen, Gütergleisen und ein paar Abstellgleisen. Dann soll links im Bogen ein BW anschließen und die 2-gleisige Strecke an der Wand entlang laufen. Im "Südosten" käme dann die eingedeckte Wendeschleife eventuell mit einem 2. Anschluß für eine Nebenbahn.

Die Module - vor allem jene im "Westen" und "Süden" sollen alle einen Normanschluß haben. D.h. an den Modulübergängen dürfen keine "sonderlichen" Übergänge (Fluß, Straße, etc.) sein um die Module auch in anderer Zusammensetzung bzw. im Rahmen unserer Vereins-Modulanlage anwenden zu können.

Epoche-, oder Stilvorgaben gibt es keine. Fahren soll alles was gefällt. Als Gleismaterial soll PECO55 verwendet werden.

Ich freue mich auf eure Ideen und Vorschläge.

Gruß aus Wien

Herbert

...ach ja. Hier noch ein "unwesentliches" Detail: Der Plan mit den Abmessungen:

http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Gleisplan.jpg

Du hast zu viel Platz! Ernsthaft! Dich schreckt die "grosse weisse Fläche".

Bei der Wendeschleife bist du ja schon ziemlich weit gekommen. Gut! Als Nächstes plane jetzt die Gleisharfe des Endbahnhofs. Mach einfach mal einen Versuch, auch wenn's nochmal ändern sollte. Geh übungshalber mal von einem Normübregang aus.

Hat dein Verein ein Standardmass (Länge x Breite) für die Module? Wenn die Länge nicht definiert ist: Entscheide dich für deine Module für ein fixes Mass, das du möglichst einhaltne willst, z.B. 120cm. Durch eine möglichst identische Länge mal Breite wird der Transport *wesentlich* vereinfacht.

Der kritische Punkt auf deiner Skizze ist daher die Ecke links unten: Da kommt ein 90° Bogenmodul hin. (oder 2x 45°) Von den Abmessungen gibt es da wohl am wenigsten Spielraum. Ergänze nun die beiden Enden des Bogenmoduls mit geraden Standard-Modulen, bis du rechts bei der Wendeschlaufe anstösst. Ebenso, bis du oben ans BW stösst. Vielleicht musst du deine "Standardlänge" nochmal anpassen, damit es aufgeht. Einige cm Differenz machen jedoch nichts. Du musst so oder so 5 bis 10 cm Luft lassen, damit du die Module im Zimmer überhaupt montieren kannst. Zimmerböden und Wände sind nie gerade, haben Fertigungstoleranzen - und Modulkästen auch.

Der Modulkasten des BW ergibt sich zum Schluss von selbst.

Wenn die Modulkästen im Raum verteilt sind, zeichnest du die Gleislage der Normübergänge ein. Dann die Gleise innerhalb der Module. Für den Moment reicht es, auf den Modulen schnurgerade Gleise einzuzeichnen, auch wenn das später anders kommt.

Ich denke mir, die Ideen für die Gestaltung der Module (und die effektive Gleisführung) kommen mit der Zeit von selbst. Der Grundsatz ist: Jedes Modul hat ein eigenes Thema, einen spezifischen gestalterischen Schwerpunkt. Man kann natürlich auch zwei Module zu einem Doppelmodul zusammenfassen. Dann muss zwischen diesen beiden Modulen nicht mal ein Normübergang sein.

Für den Transport hat es sich bei mir bewährt, wenn ich jeweils zwei Module mit dem selben Grundriss "Landschaft gegen Landschaft" zusammenschraube. Ich verwende dazu spezielle Transportbretter, die an die Stirnseite der beiden Module geschraubt werden. So ergeben sich kompakte Klötze, die relativ robust gegen Beschädigung der Landschaft sind. Jedoch muss man aufpassen, dass sich die Baumwipfel und Berge der beiden Module nicht in die Quere kommen. Am besten schon bei der Planung beachten!

Soviel für heute
... und ach ja, hier...
http://de.geocities.com/k_f_geering/modellbahn/meineanlage/modulideen.htm
http://de.geocities.com/k_f_geering/modellbahn/gleisplaene/index.htm

Felix
Hallo Felix!

Vielen Dank für deine Anregungen. Im Verein haben wir genormte Modulübergänge mit 40 cm Breite und SOK 120 cm. Die Länge ist variabel. Jedoch würde ich die von dir vorgeschlagenen 120 cm gerne einhalten (ich denke da an "einklappbare Standbeine" um die SOK zu erreichen.

Den Transport haben wir ähnlich wie du gelöst: gleiche Modullänge und "gegengleiche" Geländeformen kopfüber miteinander verschraubt.
@Herb
bist du mit 120cm Modulhöhe sicher?
wenn ich eure Fotos von euren Treffen anschaue, hat diese aber weniger; alos zumindest beim Bisamer Treffen.
Bei 120cm Modullänge auch immer an das Gewicht denken, vor allem wenn zwei gegeneinander geschraubt werden.
Jürgen
@4
Yep! 120 ist amtlich. Jedoch erst seit unserer letzten Ausstellung im Oktober
Die Bilder auf unserer Homepage sind alle noch mit 91 cm Höhe.
Hallo nochmals!
Ich habe nun dank der Hilfe von Felix G einen halbwegs vernünftigen Gleisplan hingebracht:

http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Gleisplan neu.jpg

Nun gibt es noch leichte Troubles mit den Weichenstraßen. Vielleicht habt ihr da Tipps?
Hier der richtige Link (vielleicht lerne ich es mal...):

http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Gleisplanneu.jpg

Hier nochmals der Bahnhof etwas größer:

http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/bahnhofgroß.jpg

Hallo Herb,

bei einer Anlage die auf Ausstellungen gezeigt wird eine SOK von 120cm
( in Worten Einhundertzwanzig ) !!???  

Hab ihr auch mal daran gedacht das Behinderte und Kinder (der Mobaner-Nachwuchs) auch was sehen möchten ? Ein gesunder Erwachsener kann sich ruhig bücken- aber keine halbe Stunde ein Kind tragen.

Unsere Vereinsanlage hat eine SOK von 60cm und wir bekommen auf jeder Ausstellung sehr positive Rückmeldungen ob dieser Anlagenhöhe.

http://www.mak-kaarst.de/

mfG Willi
...und noch ein Nachsatz:

Es kann entweder Ausfahrt A/B oder C/D gebaut werden. Beide eher nicht!
Herb:
Was ich nicht verstehe: Warum sin auf den Kurvenmodulen an den Enden so enge Bögen und in der Mitte nur so ein flacher Bogen?
Warum zeihst du den Bogen nicht geleichmäßig?
Wenn du die Strechenmodule asymetrisch machst, dann würde ich vorschlagen, dass die Gleise zur Raummitte hin liegen, so ergöbe sich eine bessere Möglichkeit zur Landschaftsgestaltung.

Grüße

Edward
@10 Brummel

Bitte sei mir nicht böse, aber ich halte es falsch an dieser Stelle die SOK unseres Vereines diskutieren zu wollen. Eventuell machen wir das in einem gesonderten Beitrag?
von mir aus gerne , Herb....mir fiel es nur negativ auf...und da konnt ich nich an miich halten...schmunzel
@12

Die Gleislage habe ich nur mal so "auf die Schnelle" eingezeichnet. Vielen Dank für deine Tipps. Die werde ich noch "einarbeiten". Eigentlich geht es mir momentan eher um die Bahnhofseinfahrt.
@15
Hallo Herb,
hier ein Vorschlag meinerseits zur Bahnhofseinfahrt

http://img41.exs.cx/img41/5553/bahnhofgr1fp.jpg

mfG willi
@10
Anlagenhöhe... Du hast schon recht. Allen Eltern kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen: Kinderwagen wieder aus dem Keller holen, dann hat man eine mobile Aussichtsplattform.

@13
nur ganz kurz wegen der Beine... Also für Ausstellungen ist 90cm sicherlich ideal, und dazu sind die Beine ja vorhanden. Für clubintern ist dann 120cm wieder vorteilhafter. Aber ob das zwei Sätze Beine rechtfertigt?

Bahnhofseinfahrt: So aus dem Bauch raus würde ich C-D bevorzugen. Da kannst du die Weichenstrasse nach beiden Seiten entwickeln (wird einfacher) und der Platz ganz hinten kann ein paar Abstellgleise aufnehmen. Und ganz wichtig,  Edward (Nr.12) hat natürlich recht mit den Radien!

Felix
Guten Morgen!

...und täglich grüsst....

Bitte unbedingt Parallelagen von Gleisen zu Raum- und Anlagenkanten vermeiden!

CU
WE
Hallo Wutz!
Guckst du #15 ...
@7
> Hier der richtige Link (vielleicht lerne ich es mal...):

Tipp: Nur Buchstaben A-Z a...z und Zahlen 0...9 und _Unterstrich_ verwenden.
Alle Sonderzeichen können Probleme machen, deshalb vermeiden.

Felix
zu schnell...

Alle Sonderzeichen inkl. Leerzeichen können Probleme machen, deshalb vermeiden.
na geh herb ned so an 08/15 Gleisplan nach dem Motto viele Gleise und nix dahinter. I hätt mir von Dir schon mehr Kreativität erwartet
Hallo Seidi!
Guckst du #15 ...
hab ich herb hab ich
@Brummel 15

rein optisch sieht Dein Plan eigentlich nicht schlecht aus, aber ich halte ihn für nicht sehr sinnvoll:
Wie soll man bitte in die Abstellgleis 9-16 gelangen? Du hast sie nur an das möglich BW angeschlossen, sonst nur über das ausziehgleis zu erreichen, das heißt, Güterzüge müssen erst in den Personenbahnhof und dann umsetzten, relativ unsinnig (`tschuldigung), und was spricht dagegen, die Nebenbahn auch für Güterzüge erreichbar zu machen. Des weiteren finde ich die doppelte Bahhofseinfahrt etwas übertrieben, es erhöht die kapazität nicht gerade sehr, es wäre sinnvoller, wenn es auch zwei zweigleisige Strecken gebe.
@herb
Ich würde Dir empfeheln anstatt nur Stumpfgleise zu machen zumindest in ein oder zwei gleise auch am Ende noch eine Weiche zu bauen, dass man auch umsetzten kann, das lockert das Bild auf und gibt neue Fahrmöglcihkeiten

Gruß
Dirk
Hab mich da etwas gespielt, ist aber nicht ganz so geworden, wie ichs gerne gehabt hätte. Zwei Varianten:

http://www.modell-bahner.net/plan/bhfkopf1.gif
http://www.modell-bahner.net/plan/bhfkopf2.gif

Bin leider auf keine bessere Verbindung Nebenbahn-Bahnsteiggleise und BW-Bahnsteiggleise gekommen. Wenn jemand Vorschläge hat, änder ichs gerne.

Grüße Flo
Doch noch eine dritte Variante, hier ist die Anbindung zum BW etwas besser. Und gefällt mir optisch auch besser als die ersten beiden:

http://www.modell-bahner.net/plan/bhfkopf3.gif

-hmm, so richtig Großstadtbahnhofsatmosphäre kommt bei dem Gleisvorfeld aber nicht auf. In Flo´s Plan scheinen die Fahrwege ja schon zu stimmen, ich habe aber arge Zweifel, ob man auf der zur Verfügung Stehenden Länge ein stimmiges Gleisvorfeld für einen Kopfbahnhof dieser Größenordnung hinbekommt.Schließlich sollten ja angekommene Zuggarnituren, die nicht gleich weiterfahren, in eine Abstellgruppe abgezogen und neue Bereitgestellt werden können. Ich würde dazu tendieren,das Gleisvorfeld etc. auf die beiden anschließenden Module auszudehnen und so auch die Winkel der Einfahrtsweichenstraßen zu entschärfen.
-dann wirds mit den Modulübergängen und der Verkabelung aber richtig kompliziert.
Grüße,Jörg
@25
hallo Dirk,
die Gleis 9-16 würde ich auch nicht als Gütergleise nehmen,ein Güterbahnhof brauch mehr als ne Abstellgruppe. Auch ist mir kein Güterbahnhof bekannt in dem gekopft wird.

Ich würde diese Gleis als Bereitstellungsgleis für den HBF nutzen..über das Ziehgleis Wagengruppen abstellen bzw. bereitstellen. (Vielleicht hätte ich besser kenntlich machen sollen, dass alle Kreuzungsweichen als DKW gedacht sind)

Eine 2te 2-gleisige Strecke einzuplanen steht herb ja immer noch offen

Deinen Tip mit zusätzlichen Weichenverbindungen zum Umsetzen würde ich sogar auf alle Gleise des HBf erweitern sofern sinnvoll.

mfG Willi
@28
damit hast du eindeutig recht, für einen Großstadtbhf ist das Vorfeld, bzw. der Platz der dafür zur Verfügung steht einfach zu klein.

Als ich mir den Plan vom Raum jetzt noch mal angesehen habe ist mir folgende Idee gekommen: Den Güterbahnhof weglassen, bzw. statt diesem nur wenige Gleise für Stückgut- oder Postverladung. Vor allem die Post hatte gleich neben Personenbhf Hallen zur Verladung. So wirkt auch der Bahnhof nicht mehr so überladen, wie im ersten Entwurf. Somit würde ein stimmigeres und weitläufigeres Vorfeld möglich.
Dafür im Eck, also nach/bei der Bahnhofsausfahrt einige Industrieanschlüsse, mit interessanten verschubmöglichkeiten. Auf der anderen Seite der Strecke ein BW. Eventuell im Bogen liegend eine Abstellgruppe für Personenzüge.
Die Verkabelung wird natürlich komplizierter, je mehr Gleise über die Modulübergänge kommen, aber ich glaube es lohnt sich, wenn danach die richtige Atmosphäre aufkommt und ein ordentlicher Betrieb möglich ist.

Grüße Flo
Moin,
-ja genau so in etwa hab ich mir das auch gedacht, die Idee mit der Post ist gut und bringt Rangierspaß.
Grüße, Jörg
Hallo Leute!
Vielen Dank für eure laufenden Beiträge. Echt super!

@28 + 30
Keine Sorge um die Verkabelung. Es kommen 25-polige Sub-D-Stecker zum EInsatz. Das haben "wir" im Griff.

Denkt ihr, wenn ich die Gleise der Abstell- bzw. Postgruppe "etwas früher" nach oben "ziehe", daß ich den mittleren Modulübergang (C+D) verwenden kann? Hintergedanke ist einfach, daß ich bei unseren Ausstellungen jedes Normmodul an den Bahnhof anschließen könnte. Beim jetzigen Entwurf geht das erst nach dem Bogenmodul.

Die Idee von Flo, das BW erst am nächsten Modul ist echt gut und sollte wohl unbedingt umgesetzt werden! Ideal wäre der Bahnhof mit ca. 320 cm, abgehendem Nebenanschluß und 2-gleisigem Norm-Abgang (A+B oder C+D) zur Hauptstrecke. Dann das Bogenmodul mit Abzweig zur Industrie. Und dann mit 120 cm das BW mit beidseitigen 2-gleisigen Norm-Übergängen. Das wäre was! Da könnte man dann allenfalls alle 3 "Teilstücke" gesondert in die Modulanlage einbauen!

Meine nächste Frage dreht sich um die minimale Gleisnutzlänge. Bei der derzeitigen Planung habe ich ca. 180 cm zur Verfügung. Langt das?

"Langt das?"
Welche Zuglängen fahrt ihr im Verein, oder gibts da noch keine "Norm"?
180 cm sind schon nicht schlecht, reicht für 10 Personenwagen. Und viel mehr ist bei einer Gesamtlänge von 320 cm auf nicht drinnen, man kann die Einfahrt ja nicht beliebig stauchen.

Den Abgang C+D sollte man schon verwenden können, aber ich glaube der erste Gleiswechsel hat nicht mehr am Bahnhofsmodul Platz, rückt also aufs Bogenmodul, oder aufs Modul mit dem BW.
Da eine Postgruppe nicht so lang sein müsste, hättest du etwas mehr Spielraum.

Grüße Flo
@brummel
ich hatte das als Gütergleise interpretiert, weil es so im 1. Eintrag von herb so angedacht war, sonst stimme ich dir schon zu.
Die Idee mit den Post und Ortsgütergleisen halte ich für sinnvoll. Eine Wagenabstellgruppe würde ich aber eher ins Gleisvorfeld, vielleicht parallel zu den Gleisen, die ins BW führen legen. Ich denke, das man beim Vorbild versuchen würde ein Hin- und herfahren beim einfachen Bereitstellen eines Zuges zu vermeiden.

Gruß
Dirk
Hallo!
Vielleicht bringt ein Blick zum Vorbild den entscheidenen "Gedankenblitz"?!

Auf www.ausderluft.de kann viele Städte(Bahnhöfe) Deutschlands von Oben ansehen!

Gruß
Markus H.
Funzt nicht! Vielleicht so
www.ausderluft.de/

Markus H.
Ich Eumel: Sorry!
http://www.ausderluft.de/
Irgendwelche Vorschläge welche Stadt da eventuell in Frage käme?
Herb ich würds an Deiner Stelle bescheidener anlegen nach dem Motto weniger ist mehr. Ich sag nur "Westbahnhof"
@39

Das war ein unfairer Schlag tief unter die Gürtellinie! Das wäre nicht nötig gewesen....

Aber du hast ja Recht. Ich will jedoch nur endlich eine für mich (und auch alle anderen) befriedigende Lösung für den Speicherbahnhof mit Gegend und Deko und halbwegs Vorbild und BW und Signalbrücke und Empfangsgebäude und Abstellanlage und und und. Du kennst ja das leidige problem. Das wäre nun mein 4. Speicherbahnhof und sollte eigentlich auf längere Sicht der Letzte werden....

Jedenfalls darf ich mich mal zwischendurch bei allen bedanken die sich hier die Köpfe zerbrechen.
Also wenn das ein *Speicherbahnhof* werden soll statt ein Betriebsbahnhof, dann stellt das natürlich ganz andere Anforderungen... Ganz sicher brauchst du dann eine Abstellgruppe (zur Gleisvermehrung), wo du nicht benötigtes Material speichern kannst. Also einige Stumpfgleise, die vom Kopfbahnhof direkt erreichbar sind. Da kommt eigentlich nur noch das BW-Modul in Frage.

Was das allfällige Platzproblem betrifft: Dieses ist wahrscheinlich bei einer Ausstellung am allerwenigsten vorhanden, d.h. auf der Ausstellung kann der Bahnhof wahrscheinlich immer mit BW betrieben werden.

Felix
Hallo Felix!

Nun darf ich doch etwas "ausschweifen". Derzeit betreibe ich einen (mittlerweile den Dritten) "nackten" Speicherbahnhof auf einem 260 cm-Modul mit 40 cm Breite. 13 Gleise, Weichenharfe in "Bogenlage" und die 2gleisige Ausfahrt über einen Normanschluß. Keine Deko, kein Vorbild - nur reine Funktion. Nun habe ich - im Rahmen dieses "Projektes" die Möglichkeit mich etwas mehr zu "entfalten".

Daher der Gedanke zunächst - dank eurer Hilfe und eurer "Empfehlungen" - beim "großen" Bahnhof zu beginnen. Z.B. war es schon ein ganz heißer Tipp die von mir ursprünglich "gewünschte" Abstellgruppe als Post- und Güteranlage auszuführen. Guter Gedanke. Und Seidi hat mit "weniger ist mehr" natürlich auch Recht.

So würde ich mich über eure weitere Hilfestellung freuen und hoffe hier bald weitere Fortschritte "unseres" Projektes präsentieren zu können.
Ich habe eure Tipps nun "eingearbeitet". Was haltet ihr davon:

http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/BHF1.jpg

Wäre es "vertretbar", daß ein Gleis (ganz unten) am Bahnhof vorbei führt? Ich denke da an die Möglichkeit eventuell eine Umfahrung anzuschließen.

Weiters die Frage inwieweit die Gleiskreuzung als Abzweigung der Nebenbahn vertretbar ist.
An was denkst Du bei der Umfahrung?

So etwas wie eine S-Bahn Strecke, die im Gleisvorfeld abtaucht und unterirdisch dann eine Schleife und dann entweder zurück auf die Strecke oder unter dem Endbahnhof eine Schleife fährt und auf dem gleichen Weg wieder ans Tageslicht zurückkommt?

Falls Du komplette Züge den Bahnhof umfahren lassen willst würde ich mir Gedanken machen, die Züge erst gar nicht ins Gleisvorfeld des Bahnhofs fahren zu lassen und auf einem anderen Modul auszufädeln.

LG Claus
Sorry, habe ich vergessen....

Der Bahnhofsplan gefällt mir sehr gut.

LG Claus
@43
An der Gleisharfe gefällt mir, dass sie keinen unnützen Ballast mitführt (Weichendschungel).

Ich hab mir erlaubt, ein paar Ergänzungen als Vorschlag anzubringen:
http://img21.exs.cx/img21/5966/bhf1vorschlag7qk.jpg

Das unterste Gleis hab ich weggenommen, da es "absturzgefährdet" ist. Ausserdem ist ein Umfahrungsgleis in dieser Lage IMHO nicht sehr glaubwürdig.

Oben hab ich vier Abstellgleise hinzugefügt. Sie sind zwar nicht aus allen Gleisen erreichbar, aber sie sind dennoch hilfreich. Ich habe die Abstellgleise auf das links anschliessende Modul verlängert. Dazu musste ich den Modulrahmen anpassen: Vom Modulübergang *senkrecht* weg. Das ist etwas, was in allen deinen Plänen bisher schlecht dargestellt war und dir unnötig Möglichkeiten verbaut.

Dann hab ich beim Postbahnhof noch ein paar "wilde" Abstellgleise hinzugefügt: Für Kurswagen, Güterwagen, Loks, was auch immer...

Dann hab ich das Stw 2 etwas verschoben, damit es Platz gibt für die Herausführung in die andere Abstellgruppe / BW.

Die Kreuzung bei der Nebenbahn ist kein Problem. Ebenso, dass die Nebenbahn nicht alle Gleise erreichen kann. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Es sieht auf deinem Plan harmonisch aus - und das ist das wichtigste.

Felix
Hallo Felix!

Vielen Dank. Du hast mir - wie schon so oft - echt weiter geholfen.

Beim untersten Gleis dachte ich an ein Umfahrgleis für den "Notfall". Du mußt dir vorstellen, daß wir bei unseren Modulausstellungen den Bahnhof als Endbahnhof für die 2-gleisige und zumindest eine 1-gleisige Strecke einsetzen. Vermutlich künftig auch noch für eine Zweite oder sogar Dritte. D.h. es könnte sich zu "Spitzenzeiten" einiges abspielen. Und das unterste Gleis könnte dazu dienen um ankommende Züge bei voll besetzem Bahnhof als "Durchgang" entweder gleich wieder "auf die Reise" zu schicken oder in einem nachfolgenden Speicherbahnhof aufzunehmen.

Wie ich das Bahnhofsvorfeld mit der querenden Bahntrasse gestalte, ist mir noch nicht ganz klar. Irgendwelche Ideen? Ich denke z.B. daran die Zufahrtsstraße und einen großen Teil des Vorplatzes auf -1 zu legen. Wir haben hier in Wien z.B. im Bereich Genochplatz http://www.wien.gv.at/stadtplan/ eine ähnliche Situtaion. Allerdings mit einem Durchgangsbahnhof.

Eine Absturzgefahr sehe ich nicht, da ich vor habe die beiden Längskanten des Bahnhofes durch "Mauer", Geländer, usw. zu sichern. Sonst wäre da auf den Ausstellungen schon einiges passiert...

Der Modulübergang ist (leider) aufgrund der Raumsituation vorgegeben
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Gleisplanneu.jpg  
und läßt sich leider auch kaum ändern. Eventuell könnte ich die Abstellgruppe dann auf dem Bogen-Modul links vom Bahnhof aus der Strecke ableiten?

Noch ein "kleines" Problem: seht ihr irgendeine Möglichkeit daß ich im Bahnhofsbereich auch noch eine Drehscheibe unterbringe? Dann könnte ich den 320 cm-Bahnhof für "enge" Ausstellungen auch ohne angeschlossenes BW einsetzen. Das Einzige was bei einem "Soloeinsatz" fehlen würde ist die Wendemöglichkeit für die Loks.
Drehscheibe? Klar, kein Problem. Neben dem Postbahnhof ist noch Platz. Dann entfallen halt die "wilden" Gleise, aber das macht nichts. Eine Drehscheibe ist auch ein Wert. Gibt dann halt eine kleine Sägefahrt für die Loks.

Modulübergang... wie war das mit dem Raum? Was ist mit der gelben Fläche hier:
http://img143.exs.cx/img143/8333/gleisplanneu14gk.jpg
da ist doch noch jede Menge Platz... Ich habe an den drei Bogenmodulen an der hinteren Seite noch Fläche hinzugefügt. Beim roten Modul könnte man durch asymmetrisch Bauen des Kastens auch die gestrichelte Fläche noch hinzugewinnen, dann kriegst die Abstellgruppe viergleisig hin. Oder hab ich was falsch verstanden?

Felix

Was meinst du dazu, nur den oberen Teil der "wilden Gleise" wegzulassen und als Gleisdreick mit der Nebenbahn zu verbinden?

Das würde auch die Möglichkeit auftun, im Falle eines Betriebes ohne das Bw Modul zusätzliche Lok-Bereitstellungsgleise zu haben.

Als komplett andere Alternative könnte ich mir vorstellen, die Gleise 2 bis 5 in einer Drehscheibe enden zu lassen.

LG Claus
Ich fürchte fast, das muß ich mir als "Reserve" für Ein- und Ausbau (das Ganze soll ja unbedingt mobil bleiben und zumindest 3-4 x jährlich ab- und wieder aufgebaut werden) sowie als Toleranz für die Wände lassen. Vor allem der große "Wandbogen" links oben macht mir Sorgen. Ist unmöglich dort exakt zu vermessen. Die durch dich gelb "markierte" Fläche ist ca. 10 cm (an der schmalsten Stelle) bis 18 cm (an der breitesten Stelle) schmal. Das wird mir sonst zu eng!

Dein Vorschlag mit der Drehscheibe wird sicher umgesetzt! Eventuell fällt "uns" auch für die kurze Abstellgruppe noch was ein...Würde sich die Drehscheibe eventuell auch "im Norden" ausgehen? Welchen Ø hat so eine Scheibe in etwa? Und eventuell bringe ich noch ein paar Lokschuppen unter? So ähnlich:

http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/BHF2.jpg


Die "wilden Abstellgleise" auf dem Plan von Felix finde ich etwas zu wild, ein paar weniger tuns auch.
Drehscheibe passt sowohl im Norden als auch zwischen Nebenbahn und Postgleise. Im Norden würde sich sogar ein "glaubhaftes BW" ausgehen, Einfahrt aus den Gleisen 2 und 3.

Grüße Flo
Ach ja, Gleisplan gefällt mir gut. Gleisharfe wirkt großstadttauglich ;)
@52
Mit einem BW im Norden wird es wohl etwas eng. Der Platz oberhalb des oberen Hauptgleises bis zur Kante misst gerade mal 18 cm in der Breite und 114/48 in der Länge. Das wird eng.

Wie groß ist nun so eine Drehscheibe? Und wieviel Platz bauchen die Lokschuppen?
Hallo Herb,

bei der GFN Drehscheibe ist die Drehbrücke 183 mm lang, das Aussenmass von Gleissegment zu Gleisegment dürfte ca. 252 mm sein.

Planst Du mit dem GFN Ringlokschuppen (9475), der 3 Stände hat wird das Einbaumass bei ca. 60 cm, gemessen vom Gleissegment gegegnüber dem Lokschuppen bis zur hinbteren Wand des Schuppens. Du kannst eine BR64 komplett sichtbar vor dem Schuppen abstellen, bei Schlepptenderloks wird es eng.

Gruss Claus
...das gibt Zoff! Damit hat sich das Thema Drehscheibe im Norden wohl endgültig erledigt. Eventuell bringe ich da gerade noch einen Schuppen für Dieselmaschinen oder eine Tankstelle oder so unter. Wäre das eigentlich vertretbar? Im Norden ein abgespecktes BW für Diesel und im Süden eine Drehscheibe und Lokschuppen?
Oder wäre es besser im Süden nur die Scheibe einzubauen?
Ähmm, ja, auf 18 cm wirds wirklich eng :(
Im Süden wirds aber mir einem vernünftigen Anschluss auch knapp, wegen der Nebenbahn. Diesel-Bw im Norden und Drehscheibe im Süden wäre eine Alternative, ähnliches wirds sicher auch beim Vorbild geben.

LG Flo
Bin ich da auf dem richtigen Weg? Oder wirkt das schon zu "überladen?

http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/BHF3.jpg

Ich bin auf ein weiteres Problem gestoßen, bei dem ihr mir - hoffentlich - helfen könnt:

Der Bahnhof ist ein KIBRI 7701 http://www.reynaulds.com/Kibri/temp.asp?item=7701 und im rechten Winkel dazu kommen die Bahnhofshallen KIBRI 7750 http://www.discounttrainsonline.com/Kibri-Buil...py/item405-7750.html

Die Fragen sind nun folgende:

1.) Ich habe 8 Stk. solcher Hallen. Wie sollen die angeordnet werden? 2 Bahnsteige mit je 4 Hallen überdachen? Oder 2 x 3 + 1 x 2 Hallen?

2.) Problem entkuppeln: Nun fährt ein zug am Gleis ein und die Lok steht ganz vorne am Prellbock. Wenn nun die Bahnsteighallen die Bahnsteige überdachen, wie soll ich die Lok abkuppeln? Ein händischer Eingriff ist da schwer möglich. Entkupplerschienen einbauen? Oder wäre es halbwegs vorbildgerecht die Bahnhofshallen um die maximale Loklänge Richtung Gleisharfe zu setzen? Ist der Übergang vom Bahnhof zu den Bahnhofshallen eigentlich immer komplett überdacht?
Ist denke ich der richtige Weg ;)
Ich würde aber den Lokschuppen im Norden direkt über eine Weiche zwischen Gleis 3 und 4 verbinden, bzw. dazwischen ein kurzes Abstellgleis und dann mit einer DKW zum Lokschuppen.

zu 1) gleiche Längen der Bahnhofshallen wirkt imho besser. Außer du machst auch die Bahnsteige unterschiedlich lange, zB einer nur für kurze Regionalzüge. Da bin ich mir aber nicht sicher obs gut ausschaut. Ich würde nur 2 x 4 Hallen machen.
zu 2) Mir ist kein Fall bekannt, dass der Übergang vom Bahnhofsgebäude zu den Bahnhofshallen nicht komplett überdacht ist. Entkuppeln geht hier wohl eher nur mit Entkuppler im Gleis.

Grüße Flo
alles gut und schön ABER wohin ziehst Du Garnituren/Loks aus die abgestellt werden sollen? du musst alles über die 2gleisige Bahnhofseinfahrt bzw. die anschließenden Streckengleise machen und damit blockierst Dir alles ein vernünftiger flüssiger Verkehr ist dann nicht mehr möglich.
Seidi hat recht, durch die Sägefahrten blockierst Du Dir das ganze Gleisvorfeld. Die zurückbleibenden Loks können erst ausfahren, wenn der ausgefahrene Zug die Fahrstrasse freigegeben hat. Je nach Zugdichte auf den Anlagenmodulen steht dann irgendwann die ganze Anlage. Das Rangieren und Drehen der Loks braucht Zeit.

Ausserdem halte ich einen 5 Stände für die Dimension des Kopfbahnhofes fast für zu wenig. Theoretisch solltest Du für jeden Zug 2 Loks planen, die untergebracht sein wollen. Da Du den Kopfbahnhof als Speicherbahnhof betreibst, was ich so verstehe, dass meistens die Gleise belegt sind und die Züge dann schon vorne und hinten bespannt sind, sehe ich die meisten Loks im Bahnhof. Allerdings, je mehr Module angeschlossen werden desto höher wird die Vielfalt der Züge.

Die Thematik "Entkupplung" stellt sich mir auch gerade. Im Kopfbahnhof denke ich über eine Zwangsentkupplung nach. Speziell unter Bahnhofshallen ist ein punktgenaues Anhalten schwierig. Bei elektrischen Entkupplungsgleisen, die manchmals nicht zuverlässig entkuppeln, ist das Hin-und Herfahren manchmal nervig.

Ich glaube, ich erzähle schon wieder zuviel....

Sonntägliche Grüsse
Claus
Hi Jester!

Du erzählst mit Sicherheit nicht zuviel! Im Gegenteil Ich "sauge" alle Infos hier wie ein Schwamm auf!

Zwangsentkupplung? Hört sich gut an! Lass uns gemeinsam "spinnen"! Das wäre ja eine geniale Lösung! Wie stellst du dir das vor?

Allgemein sollte es mit dem "Verkehrsaufkommen" im Bahnhof - hoffentlich - keinen Ärger geben. Das ist ja nur die Minimalkonfiguration. Selbstverständlich soll dann - je nach Platzbedarf - am nächsten Modul ein "ordentliches" BW mit ausreichend Platz und einer Abstellgruppe kommen. Aber wenn die Örtlichkeiten bei einer Ausstellung beschränkt sind (Seidi: Gsdf.), soll der Bahnhof als solches "funktionstüchtig" sein.
@59+60
Ihr habt natürlich absolut recht, bloss habt ihr eines übersehen: Dies ist die BW "Minimal-Variante", wo links der Gleisharfe bereits die Strecke anschliesst. So wie wir das alles andiskutiert hatten, war durchaus die Rede davon, eure Anliegen auf den links anschliessenden Modulen ("BW-Modul") unterzubringen - zusätzlich zu den Einrichtungen auf dem Gleisharfenmodul.

Felix
Zwangsentkupplung -> ganz einfach-> Gleisende minus längste zu erwartende Lok einfach eine abgeschrägte Leiste die die Kupplungen beim überfahren automatisch anhebt und entkuppelt mittig ins Gleis einbauen.
@63
Hast du sowas mal ausprobiert? Weil:
-> mittig einbauen ist nicht, Standardkupplung entkuppelt dann garantiert nicht. Die Leiste muss aussermittig angebracht werden, damit sich nur ein Kupplungsbügel hebt. Vgl. beliebiges Industrie-Entkupplungsgleis
-> Die Leiste muss so hoch kommen, dass die meisten Drehgestellloks drauf aufsitzen und mangels Kontakt stehen bleiben
-> Trotz hoher Leiste entkuppelt es nicht zwangsläufig, wenn die Kupplungen eine unterschiedliche Montagehöhe aufweisen oder sonstwie ungünstig kombiniert sind.

Felix
@61

Hallo Herb,

danke für die Aufmunterung. Ich bin noch nicht so lange hier im Forum und möchte nicht als Besserwisser verstanden werden. Ich sehe, dass Du genau auf die gleichen Probleme stösst, über die ich mir schon des längeren den Kopf zerbreche, allerdings ohne bisher für alles Lösungen gefunden zu haben. Kannst Du hier sehen: http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=103536&start=1

Der Gedanke der Zwangsentkupplung, mehr ist es im Moment wirklich noch nicht, enstand aus der Tatsache, dass im Kopfbahnhof nahezu alle Loks entkuppeln müssen (Ausnahme Wendezug). Bei bisherigen Kopfbahnhöfen hatte cih die GFN Entkupplungsgleise verbaut. Ein punktgenaues Anhalten war nur möglich, wenn ich den Zug genau beobachtet habe. Da der Regler zu weit weg war und die Entkupplungsgleise durch Bahnsteige und deren Dächer schlecht sichtbar waren, wurde der Entkuppler betätigt, hat laut "knurrend" gejammert, weil er die Lok nicht hochheben konnte (das DG hat den Entkuppler runtergedrückt) und nachdem die Lok über das EG drüber war, meistens (!) entkuppelt. Nur sind manche Loks halt auf dem Entkuppler stehengeblieben......naja.

Ganz grob ausgedrückt könnte ich mir vorstellen, zwischen die Gleise eine antriebslose Bohle zu befestigen, die in der Mitte durch eine Feder weit genug hochgedrückt wird um ein sicheres Entkuppeln zu ermöglichen. Der Federdruck darf natürlich nur so stark sein, dass eine darüberfahrende Lok die Bohle sicher herunterdrücken kann. Bedingt durch das beidseitige Überfahren der Loks müssen beide Enden abgeflacht sein. Ist vom Prinzig her ein konventionelles Entkupplungsgleis ohne Antrieb, dauerausgelöst durch eine Feder.

Hat natürlich den Nachteil, dass Wendezüge, die mit Lok vorne einfahren, auch entkuppelt werden.

Wie gesagt, im Moment nur eine von vielen Ideen, die so im Kopf rumschwirren. Im Moment befasse cih mich wie Du mit der Anlagenplanung.

und Felix G hat mich überredet, nein eher doch überzeugt, die Dimensionierung der Zufahrten neu zu überdenken.....

LG Claus
Seidi und Felix waren schneller...
Ganz so einfach ist das leider nicht. Ich habe da eben ein wenig herumprobiert. Die Höhe zwischen Schwellenoberkante und Lokboden-Unterseite reicht leider nicht aus um das einwandfreie Entkuppeln sicher zu stellen.
@67

Genau, um ein sicheres Entkuppeln zu ermöglich muss die überfahrende Lok die Entkupplungsbohle runterdrücken. Ein verlängern der Kupplugszapfen kommt auch nicht in Frage, sonst verhakeln die sich an Weichen, Bahnübergängen usw.

@64

In Fahrtrichtung "Einfahrt" nach links versetzt, dann würde sich die Kupplung der Lok heben
Mal grob hingeschmiert und eingescannt:

http://img101.exs.cx/img101/6919/entkupplung8hp.jpg

So in etwa könnte ich mir das vorstellen (würde mich wundern, wenn es nicht schon jemand umgesetzt hat).

Kann wie bei den Repa Antrieben von PECO auch elektrisch betrieben werden.

LG Claus
Salü zusammen

auch wir haben uns zum Thema entkuppeln ein paar Gedanken gemacht. Warum soll man das Problem nicht mal von einer ganz anderen Seite angehen. Ich stelle mir das so vor: Das Entkupplungsgeleise wird so konstruiert, dass es sich an  der "Entkupplungsseite"  hochheben lässt. Ideal währe natürlich nur die Schienen, aber es müsste auc hmit dem Geleise klappen. Die Lok würde in etwa so auf das Geleise auffahren, dass nur die Lok auf dem zu hebenden Gleisstück steht. Das "Rangierspiel würde etwa 1,5 - 1.8 cm betragen, also auch von eher weiter weg leichter zu steuern sein. Dann wird die Lok gehoben, bis die Kupplung aushängt, das sind bei der Standartkupplung etwa 2-3 mm und funktioniert auch bei leichtem Druck oder Zug auf der Kupplung. Mit der Profikupplung haben wri nicht getestet. Die entkuppelte Lok bleibt dann angehoben, bis die Wagen vorne wieder angekoppelt und weggezogen wurden, dadurch wird ein unbeabsichtigtes wiederankuppeln beim Ankuppeln der neuen Lok verhindert. Beim Analogbetrieb könnte mit dem Hebevorgang auch gleich die Lok stromlos gestellt werden.
Was sich da für ein Antrieb für den Hebevorgang eignet, weiss ich noch nicht, es müsste aber sicher ein passender gefunden werden.

Wenn man so eine Vorrichtung im Rangierbahnhof einbauen würde, hätte es sogar noch den Vorteil, dass die entkuppelten Wagen gleich selbständig von der "Rampe" fahren würden.

Ich geb zu, so ganz vorbildgerecht ist die Idee sicher nicht, doch würde man in den meisten Kopfbahnhöfen eh nicht viel sehen. Uns als reine Spielbahner würde dies allerdings nicht stören.

Was meint Ihr, so vom technischen her müsste das doch eigentlich klappen, oder?

Mit Gruss

Walo
Hab noch eine Idee, wie man genau über dem Entkuppler stehen bleiben könnte, weiß aber nicht obs funktioniert und habs noch nie ausprobiert:
Ein Lichtschranken, ein paar Millimeter nach dem Entkuppler, also Richtung Gleisende, etwas über der Pufferhöhe. Wenn die Lok am Lichtschranken vorbei ist, das heißt durch den Spalt zwischen Lokkasten und Wagenkasten vom ersten Waggon Licht zum Empfänger gelangt, müsste die Stromzufuhr zum Gleis unterbrochen werden. Wenn der Zug langsam fährt müsste der realtiv genau auf dem Entkuppler stehen bleiben, vorausgesetzt die Lichtschranke arbeitet genau genug. Sollte man aber so einstellen können.
Was haltet ihr davon?

Grüße Flo
@70 Walo,

hmmmm....interessante Idee.

Man müsste das Gleis inklusive Prellbock als eine Art Wippe einbauen und das eine Ende der Wippe zum Beispiel mit einer oder 2 Zahnstangen (Führung) hochdrücken. Oder mit dem Stellhebel eines hochkant eingebauten Hoffmann oder Conrad....

Habe mir auch schon Gedanken gemacht, die Kupplungen der Loks durch Metallkupplungen zu ersetzen und die Lokkupplung mit einem Elektromagneten nach unten zu ziehen....aber dann wieder verworfen

@Herb

Noch einen Gedanken zum Thema Umfahrung


Der Hauptbahnhof Dresden ist sowohl Kopf- als auch Durchgangsbahnhof. Du könntest die beiden aüsseren Gleise auf Höhe -1 führen und die Gleise entweder miteinander verbinden oder an ein Fiddle Yard anschliessen.

Gruss Claus
Ach was, Herb soll nicht so knausrig sein und sich ein paar Rangierer anstellen )
Ich hätt da noch eine Kupplung von einem englischen Kleinserienhersteller die man mit magneten entkuppeln kann aber das ist schon wieder übers Ziel hinausgeschossen.
...am besten die Familie Simplex fragen

*duckundwech*

LG Claus
@73
Die Sache mit den Magnetkupplungen werde ich wohl eher lassen. Wenn ich denen vom Verein sage die sollen alle Wagen umbauen....

Aber eine andere Idee: Manche kennen mich ja schon zur Genüge als "Spinner" und Fantasten. Aber wie wäre es mit Druckluft? Ihr habt richtig gelesen: DRUCKLUFT!!

Angenommen man nimmt eine kleine Luftpumpe aus dem Aquarienbereich und legt über ein Verteilersystem zu jedem Gleis einen dünnen Schlauch. Ebenso wie bei jedem Entkuppler muß die Auslass-Düse vom Prellbock minus maximale Loklänge entfernt montiert sein. Die Luftanlage wird - eventuell durch den einfahrenden Zug automatisch (?) - in Betrieb gesetzt und die Lok fährt darüber hinweg. Sobald die Kupplung über die Düse rollt wird sie hochgeblasen und die Lok rollt alleine weiter. Der "Rückzug" des Wagenverbandes sollte eigentlich ein Überrollen der Düse durch den ersten Wagen verhindert werden.

Müsste man mal ausprobieren. Ein soeben durchgeführter Strohhalmtest war eigentlich schon recht vielversprechend...
Hallo Herb
Das mit der Druckluft stell ich mir schwierig vor. Nicht alle Wagen und Loks sind schwer genug, um nicht mit in die Luft gehoben zu werden. Und auch nicht alle Kupplungen sind so beweglich. OK, das könnte man korrigieren. Probiers doch einfach mal aus und gib uns deine Erfahrungen weiter. Ich hätte da auch noch einen weit vom Stellpult entfernten Industrieanschluß....
Gruß aus Schwerin  Errel
@75

Mit einer Aquariumpumpe wirst Du den Luftstrahl vermutlich nicht mit ausreichend Druck hinkriegen. Du wirst lachen, ich habe gerade eine kleine Eheim an eine Kupplung gehalten. Ich denke, das liesse sich nur mit Magnetventile realisieren, gibt es die in 1:160?.

Ein Minikompressor müsste es schon sein. BTW, dabei würde auch ständig ein "frischer Wind" durch den Bahnhof wehen )))))

LG Claus
Hallo,
nachdem ich in den 70ger es schonmal versuchte,aber mangels entsprechendem Knowhow und Material scheiterte,habe mir auch ein paar Gedanken zum Thema automatisches Entkuppeln gemacht- hier das Ergebnis

http://img97.exs.cx/img97/7897/entkupp4mv.jpg

Werde das mal bei nächster Gelegenheit probieren.

Im übrigen erinner ich mich dran das mE GFM vor 2 oder 3 Jahren in Dortmund eine Messeanlage mit einem ca 10 gleisigem Kopfbahnhof zeigte, welcher in allen seinen Funktionen über PC gesteuert wurde- dh auch Lokwechsel.

Gruss Willi
@ 72

Salü Claus

genau so. Was mir an der Sache gefällt, ist, dass einerseits abgekoppelt wird, das unbeabsichtige wiederankoppeln verunmöglicht wird und gleichzeitig die Lok stromlos geschaltet wird. Ich selber baue keinen Kopfbahnhof aber auch bei Rangiergeleisen hätte die Wippe Vorteile.
Ich muss mal testen, wie viel Kraft für den kleinen Hebevorgang benötigt würde und was für  einen geeigneten Antrieb in Frage käme. Auch muss ich mir mal zwei Profi-Kupplungsköpfe besorgen und mit denen testen, es könnte ja sein, dass man spähter mal umrüstet.
Bei Bedarf kann ich Dir mal ein Foto der "Versuchsanordnung" zukommen lassen.

Mit Gruss

Walo
Hallo Walo!

Also deine Version hört sich auch gut an. Bitte lass uns da weitere Infos zukommen.

Die Luftsache mit der Aquarienpumpe funzt leider nicht. Ich habe soeben den ultimativen test durchgeführt. Die Kupplungsverbindung ist unter Zug leider zu fest. Sobald die Lok stehen bleibt ist die Kupplung zugentlastet und die Verbindung könnte "verblasen" werden. Das bedingt aber wiederum einen punktgenauen Halt. Etwas zu weit und den 1. Wagen hebt es vom Gleis.
Hallo Herb,

schade, dass es bei Dir auch nicht geklappt hat, die Idee fand ich sehr interessant.

Übrigens, mit meiner dummen Wind Bemerkung habe ich mich weder üder Dich noch Deine Idee lustig gemacht!!!

@79

Hallo Walo,

danke für das Angebot, an Fotos bin ich sehr interessiert. Stell' sie doch hier ins Forum

Mit den Kräften hast Du einen sehr wichtigen unkt angesprochen, die Konstruktion muss das Gewicht der schwersten möglichen Lok, der Wippe und des Gleises "stemmen". Wie schon gesagt, wichtig ist auch die Führung der Wippe, damit beim Zurückfahren eine sauberer Gleisstoss sichergestellt ist.

Ich werde wohl meine Idee wie unter 65 und 69 weiterverfolgen. Kommt was vernünftiges dabei heraus kann ich Euch das gerne mitteilen.

LG Claus
Leute, jetzt werdet ihr über meine Dummheit gleich alle ganz laut auflachen: Wäre es absolut abwegig, wenn die Lok bereits im Gleisvorfeld abgekuppelt und der Wagenverband von einer Verschublok in den Bahnsteig geschoben wird?
Vermutlich nicht wirklich vorbildgerecht. Aber praktisch....
Bei einem Güter(verschiebe)bf durchaus nicht abwegig - bei einem Personen-Bf (oder -zug) allerdings "interessant" und rein rechtlich gesehen nicht erlaubt.

LG

Enrico
Wäre es eigentlich absolut abwegig die Bahnhofshallen soweit in Richtung Gleisfeld zu versetzen, daß die Lok am Prellbock im Freien stehen würde? Würde das händische Entkuppeln ermöglichen und mir eine Menge Arbeit und Kosten für den Einbau von Entkupplern ersparen. Allerdings werden die Preiserleins bei Regen naß...

Was haltet ihr davon?
Es gibt ja auch Kopfbahnhöfe, die keine Querhalle haben und die Reisenden werden über Abgänge eine Ebene tiefer geleitet (in Frankreich schon gesehen). Die Reisenden kommen dann sozusagen auf einer Längsseite aus dem Bahnhof, eine Ebene unter der Gleisebene. Dadurch könnte dann das Dach der Bahnhofshalle sehr wohl 15cm vor dem Prellbock enden und Du könntest manuell entkuppeln.

LG

Enrico
Beim Vorbild sind die Hallen mehr dafür gedacht, die Reisenden nicht im Regen stehen zu lassen. In Stuttgart Hbf sind die Gleise nicht überdacht. Ist auch bei Dampfbetrieb nachvollziehbar, damit der Rauch abzieht.

Die Bahnhofshallen im Modell (kenne ich nur aus Katalogen) sind seltsamerweise so abgebildet, dass die Züge trocken bleiben, die Stützen der Hallen stehen immer auf Bahnsteig.

Hast Du eventuell die Möglichkeit, Deine Bahnhofshallen auf Bahsteigbreite zu schmälern, damit Du mit einem gebogenen Draht von oben manuell entkuppeln kannst?

Gruss Claus
Salü Claus und Herb

hier also ein paar Fotos, die meine Idee etwas klarer vermitteln sollen. Einen funktionierenden Prototypen habe ich noch nicht gebaut, die Fotos sind nur "gestellt".

http://img119/1466/Var1.jpg

Hier sieht man den Zug vor dem Entkuppeln.

http://img/119/5599/Var1entk.jpg

Hier das ganze gehoben, also entkuppelt. Deutlich ist zu erkennen, dass gut 1 cm Spiel vorhanden ist, also nicht punktgenau angehalten werden muss. Die Lok ist abgehängt, ohne Strom, und ein unbeabsichtigtes wiederankoppeln ist nicht möglich. Als Drehpunkt für das zu hebende Geleise wird ein Stück Schiene (ca. 2cm)  umgedreht, quer von unten an Schienen gelötet. Feine Rille und eine Sicherungsschraube reichen für die Verankerung. Diese Version kann auch auf freier Strecke Verbaut werden.

http://img119/9106/Var2.jpg

Vor dem entkuppeln.

http://img119/9190/Var2entk.jpg

Hier nun angehoben. Bei dieser Version liegt der Drehpunkt etwa in der Mitte das zu hebenden Geleises. Der grosse Vorteil liegt darin, dass es deutlich weniger Kraft für den Hebevorgang benötigt, der Nachteil ist der, dass eine Verteifung in die Platte nötig ist. Eingebaut werden kann diese Version nur im Kopfbahnhof.

Natürlich ist das ganze nicht vorbildgerecht, aber unsere Dieselloks fahren ja auch mit Strom, die Danpfloks ewerden vom tender geschoben, ein Kompromis mehr verträgt es schon noch.

Mit Gruss

Walo
hab grad gesehen, dass die Links nicht gehen, vielleicht finde ich ja noch heraus, voran es liegt.

Walo
Salü Enrico

na dann, vielen Dank erst mal. Ich werde ncohetwas üben. Einzelne Fotos konnte ich schon mal einstellen, das mit den vier (erst einzeln per Hand aufgeschrieben) auf einmal klappte nicht, aber ich komm auch noch drauf.

Mit Gruss

Walo
Hallo Walo!

Zunächst vielen Dank für eure Mühen. An sich ist mir die Idee dank der sehr guten Bilder schon klar. Könnte auch toll funktionieren. Ich werde mal am Wochenende eine Testanordnung konstruieren. Wenn das funktioniert kann demnächst die  
Serienproduktion beginnen...

Hallo Walo!

Zunächst vielen Dank für eure Mühen. An sich ist mir die Idee dank der sehr guten Bilder schon klar. Könnte auch toll funktionieren. Ich werde mal am Wochenende eine Testanordnung konstruieren. Wenn das funktioniert kann demnächst die  
Serienproduktion beginnen...

Moin,
@ 43: was mich an dem Bahnhof stört: da ist ein sehr breite Post-/Güterbahnsteig, aber nirgenwo auch nur Platz für einen LKW, von dem/in dem die Güter verladen werden, von einem Güterschuppen ganz zu schweigen...
Auch eine Ladestraße wäre durchaus vorbildgerecht.

Gruß
Kai
@ 86

Hallo Jester ,

du irrst- der Stuttgarter Hbf hat sehr wohl eine Überdachung der Bahnsteige !!!

Zu Walo' Entkupplungsvorschlag-
tut mir leid,aber DAS gesamte Gleish anheben find ich einfach GRAUSIG, egal ob von der Optik oder von der Vorbildtreue her !!! Mir streubten sich die Nackenhaare beim Betrachten der Fotos....

Dann lieber von Hand,gegebenenfalls mit einem entsprechendem Werkzeug (Haken o.ä.).

Gruss Willi
(der noch immer koppschüttelnd vorm Pc hockt )
Hallo Brummel!
Eventuell hast du da etwas "überlesen": Wenn ich die Bahnhofshallen halbwegs vorbildgerecht direkt vom Bahhof weg Richtung Weichenanlage setze, so ist nichts mit Werkzeug, langen Haken, usw. Die beiden Hallen-Reihen überdecken 4 Gleise auf eine Länge von ca. 90 cm (siehe http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/BHF3.jpg ). Da gibt es keinen Zugriff auf die Lok! Es sei denn du hast die ultimative Idee. Also bleibt nur

1.) Die Hallen um die maximale Loklänge Richtung Weichenanlage versetzen und wie "gewohnt" händisch entkuppeln. Da werden die Preiserleins bei Regen allerdings naß.

2.) Eine Möglichkeit zum Entkuppeln
     2a.) automatische Entkupplung durch handelsübliche Entkuppler (Herkat, etc.)
     2b.) Entwicklung einer alternativen Entkupplung (Wippe, etc.)

Tja...


@95 + 96

Was Jester sagt ist, dass die _Gleise_ frei liegen und die "Hallen" nur die _Bahnsteige_ überdachen in Stuttgart (ob das für alle Gleise gilt, weiss ich nicht, bei einigen ist das so: www.polar.sunynassau.edu/ ~fanellis/stutt.html ).

Damit wären die Gleise frei zum "Handentkuppeln"

Nochwas zur Drehscheibe im Bahnhofsbereich:
Ist es nicht vorstellbar, dass in diesem Bahnhof Loks nur gedreht werden und nicht behandelt (wenn ohne BW-Modul aufgebaut)?
So als "Legende". Gab's sowas im Vorbild ?

Gruss
Lavamat

Hi.
DS Ohne BW? Ja ! War mal im Harz an der Strecke über Clausthal-Z zum Endbhf (?): Dort war wohl eine DS ohne sonstirgendwas!
CU
WE
@95

Hallo Brummel,

ich war lange nicht mehr im Stuttgarter Hauptbahnhof. Wenn meine Erinnerung nicht total versagt sind die Bahnhsteige überdacht, die Gleise selbst also nicht.

Anders wie z.B. beim Frankfurter Hbf, bei dem alles unter einer Kuppel untergebracht ist.

LG Claus
siehe Tabelle ganz unten!:

http://www.akeson.de/hlghhaltt.html

CU
WE
Yep, ihr habt Recht. Es wird mit Sicherheit nur eine Drehscheibe. Alles andere wäre Blödsinn. Für Lokschuppen und so wäre auch für das zugehörige "Umfeld" zu wenig Platz. Nur 2 oder 3 Lokschuppen hinstellen wäre nicht so toll. Da braucht es doch noch eine Menge "Drumherum". Also kommt nur eine Drehscheibe und vielleicht ein kleiner Lokschuppen für 1 oder 2 Verschubloks. Alles andere kommt auf das gesonderte BW-Modul. Einverstanden?

Punkto Bahnhofshallen darf ich nochmals klar stellen: Es wird der Bahnhof: KIBRI 7701 http://www.reynaulds.com/Kibri/temp.asp?item=7701 plus 8 Stk. Hallen KIBRI 7750 http://www.discounttrainsonline.com/Kibri-Buil...py/item405-7750.html die nebeneinander in 2 Reihen zu je 4 Hallen angeordnet werden: http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/BHF3.jpg
Da ist weder zwischen noch neben den Hallen Platz zum händischen Entkuppeln!



Der Bahnhof ist ein und im rechten Winkel dazu kommen die Bahnhofshallen KIBRI 7750 http://www.discounttrainsonline.com/Kibri-Buil...py/item405-7750.html
Im BW Wanne-Eickel ist oder war die Schuppenanlage als Teleskopschuppen angelegt und die Drehscheibe als "Wendescheibe" der Schuppenanlage vorgelagert.

Quelle: EI Alagenbau und Planung, Bahnbetriebswerke Heft 4.

Eine Trennung von Drehscheibe und Schuppenanlage ist durchaus vorbildgerecht und wurde nach meinem Verständnis beim Vorbild durch die Platzbestimmungen bestimmt.

Für den Notbetrieb ohne Bw Modul wäre mein Vorschlag, an die Drehscheibe noch ein paar Bereitstellungsgleise (natürlich mit Wasserkränen) anzuschliessen.

Als schwierig sehe ich dann die Kreuzung mit der Nebenstrecke.

LG Claus
Hi
Bitte entschuldigt, wenn ich nicht alles gelesen habe und beurteilt die folgenden Fragen dementsprechend:
Ist eine DS/DB denn von den benötigten Fahrzeugen her überhaupt notwendig?
Ich habe keine Dampfer mehr und wollte trotzdem eine DS. Dies hätte unweigerlich zu Überladung geführt. Wenn es ohne ginge wäre sicher ein gewinn bei den Platzverhältnissen.
Wenn s denn unbedingt sein muss, dann bitte auslagern. Oft waren die BW s weit weg vom eigentlichen Bhf (München)

CU
WE
Hallo Wutz,

Herb hatte mal gepostet, dass er einen "Notbetrieb" ohne Bw Modul für möglich hält und wollte für seine Dampfer (nehme ich an) die Drehscheibe mit auf das Bahnhofsmodul packen, bzw. vom Bw Modul auf das Bahnhofsmodul verlagern.

Bitte korrigiert mich wenn ich mich irre.

Was Du sagst gilt natürlich auch für Abstellanlagen. Gerade in München wurden auch viele Abstellfahrten durchgeführt.

Für Herbs Problem, wenn er die Loks nicht über die Anlage drehen möchte, sehe ich nur ein Gleisdreieck oder eine Wendescheibe.

LG Claus
@103,104
Tja, nachdem es sich um einen Endbahnhof für sämtliche Züge handelt brauche ich die Möglichkeit um die Loks zu "stürzen".

1.) Der Zug fährt - Lok A voran (no-na) - am Bahnsteig ein.

2.) Die Lok A wird - wie auch immer - abgekuppelt

3a.) Lok B kuppelt am "Ende" des Wagenverbandes an und fährt wieder ab.

3b.) Verschublok C holt den Wagenverband und "zerlegt" ihn

4.) Lok A fährt zur Drehscheibe, wendet und wird für den nächsten Zug bereit gestellt.

Alles klar?
Ich habe einmal versucht, einen Entwurf für Herb in WinTrack umzusetzen. Ein Bild davon ist hier:

http://img132.exs.cx/my.php?loc=img132&image=kopfbfentwurf7gr9nc.jpg

LG

Enrico
So gehts noch etwas größer:

http://img132.exs.cx/img132/7346/kopfbfentwurf7gr9nc.jpg

Enrico
@Enrico
Cool! schöne Einfahrt.  Und gute Idee, den "Postbahnhof" und die Halle zu tauschen. Das einzige, was irgendwie nicht passt, ist die Drehscheibe... allzu knapp, und die Sägefahrt zur Drescheibe...

Im "Süden" wäre mehr Platz. Wenn man Abstellgruppe und Drehscheibe tauscht? Dann müsste es möglich sein, ein vernünftiges BW hinzukriegen, und erst noch direkt aus dem PB erreichbar.

http://img128.exs.cx/img128/9196/kopfbfentwurf7b5vu.gif

Felix
Meinst Du etwa so (Umsetzung Deiner Skizze):

http://img63.exs.cx/img63/360/kopfbfentwurf8gr1dv.jpg


LG

Enrico
So schauts in 3D aus (ohne Bf-Gebäude)

http://img63.exs.cx/img63/9039/kopfbfentwurf83d4nv.jpg

Enrico
@96

Hallo Herb,

les doch nochmal bezüglich des Entkuppelns Nr.78, da hatte ich bereits eine Möglichkeit aufgezeigt.  

Gruss Willi
Moin, Moin

Ganz schön weichenlastig diese Einfahrt, sieht aber gut aus.
Nachteilig für den Ausstellungbetrieb könnte sich jedoch die eingleisige Zufahrt zum Bahnsteigteil auswirken, da hier gleichzeitige Ein- und Ausfahrten unmöglich sind.

Außerdem führen alle Fahrwege über eine zentrale DKW. Wenn sich hier ein Problem ergibt (Schaltung, Entgleisungen) kann der gesamte Bereich (zumindest für diese Ausstellung) nicht mehr genutzt werden.

Gruß

Bernd

@109
Ja, etwa so. Wobei man die unteren Abstellgleise auch weglassen könnte, dann ergeben sich mehr Gleise an der Drehscheibe. Die Abstellgruppe kommt dann eher auf das links anschliessende Modul. Aber das ist eher Kosmetik bzw. Geschmackssache.

@112
Du hast schon recht mit der DKW. Es hat ja noch mehr davon... Aber man kann nicht alles haben. Wenn man auf die DKW verzichtet, geht der Weichenkopf nicht mehr.

Felix
He Leute!
Weniger ist mehr.
(Mann kann auch Schienen nur so auf eine Platte schütten   )
Ich meine überladet doch bitte nicht alles so x-trem!!
Ich weiss wovon ich rede. Hatte zu Beginn auch wenig geplant und es begann zu "wuchern" solange bis es fast zu viel wurde. Hab das grade noch so begrenzt und trauere schon dem Eingangsplan mit "weniger" nach.
Und dann noch ein wenig mehr "Dynamik" in das ganze = "Entsterilisieren"!
CU
WE
@114

Na dann mach doch einen Vorschlag wie Felix (simple Skizze) und ich vollzieh ihn dann nach.
Ich habe ja auch absichtlich den Entwurf für den Felix nachvollzogen, damit man sieht, wie unterschiedlich eine Skizze und die Realisierung dann ist. Meines Erachtens nach ist die südliche Abstellgruppe unnötig, da auf grund der Länge ein Ausziehen nur in Teilen möglich ist - die Drehscheibe allerdings hat dort gut Platz.

@112
Eine zentrale DKW ist dort leider notwendig, sonst benötigt man um etwa 45cm mehr für die Auflösung - und das hieße dann, dass die nutzbare Länge im Bahnhof noch kürzer wird. Wenn eine DKW ausfällt, wird sie einfach (händisch) auf eine Hauptrichtung gestellt und der Ausstellungsbetrieb ist (ein wenig eingeschränkt, aber doch) möglich.
Wie meinst Du die "eingleisige Zufahrt zum Bahnsteigteil"? Kannst DU das skizzieren?

LG

Enrico
Es gab ja schon diverse interessante Diskussion über Gleispläne von Endbahnhöfen. Was mir aber immer wieder auffällt: Es fehlen häufig Gleisanlagen mit einer vernünftigen Umsetzmöglichkeit für Lokomotiven!
Hi
Leider habe ich zwischendrin nicht immer die zeit (und auch evtl nicht die Mittel hier) um dem Wunsch nachzukommen.
Aber was ich meine ist auch mit Worten zu sagen.
Das "Gerät" ist nun total überladen! Und es muss nicht jede "Querverbindung" fahrbar sein. Sägen "tut" (ich weiss man tut nicht...) auch das Vorbild.
Was bringt die "Milion" paralleler Gleise?
Warum nicht originalere breitere Bstg. !!?
versteht mich bitte richtig. ich denke halt nur man sollte lieber vorher reden ehe man dann vor der Chose steht und s dann doch nicht OK ist
CU
WE
@115
> Meines Erachtens nach ist die südliche Abstellgruppe unnötig,

Einverstanden. Ich denke auch, im Norden sollte man sich entscheiden zwischen Abstellgruppe und Lokschuppen. Da wir im Süden (bei Verzicht auf die Abstellgruppe Süd) genügend Gleise an die Drehscheibe anfügen können, würd ich mich wohl eher für die Abstellgruppe entscheiden.

Vielleicht so:
Norden: Nur die beiden Bereitschaftsgleise, die am nächsten beim Streckengleis sind (Platz für je zwei Loks hintereinander). Oberhalb und rechts davon insgesamt drei lange Abstellgleise.
Süden: Keine Abstellgruppe, nur Drehscheibe. Jedoch zwei Drehscheibengleise so anbinden, dass sie von den untersten 5 PB-Gleisen direkt erreichbar sind (ohne den Umweg über die Drehscheibe). Platz für je zwei Loks hintereinander. Gibt eine DKW direkt unter der DKW zur Drehscheibenzufahrt. (und natürlich noch eine Weiche dazu.) Dies beschleunigt den Lokwechsel drastisch!

Kannst du dazu noch einen Entwurf machen? Dann soll Herb wieder mal was sagen.

@112
Eingleisige Zufahrt ist kein Problem. Der Flaschenhals am System ist der Kopfbahnhof an sich, da ändert ein anderer Weichenkopf nicht viel. Die paar Augenblicke, bis eine Lok vom/zum BW gefahren ist, kann man schon warten aufeinander.

@116
> Umsetzmöglichkeit
Hast du gesehen? Das ist ein Kopfbahnhof. Da werden keine Loks umgesetzt, sonder Loks werden *gewechselt*. Natürlich muss auch das vernünftig gehen... Darum ist die Drehscheibe jetzt vom PB-Teil aus direkt zugänglich.

@117
Hast durchaus recht. Aber lies die Aufgabenstellung von Herb

Felix
115+118
Habe nachgedacht über Mittag. Gleise hat es ja genug... da ist wohl eine brauchbare "Lok-Garage" auch für de Nordteil wichtiger als eine zusätzliche Abstellgruppe. Jedoch würde ich dann das südlichste Gleis der Abstellgruppe Nord weglassen.

Felix
Moin, Moin
@115
mit der eingleisigen Bahnsteigzufahrt meine ich den Abzweig am BW, an der die Zufahrt zum südlichen Teil aus der zweigleisigen Strecke ausfädelt.
Bei der Masse an Gleisen wird es, wenn diese belegt sind, betrieblich kritisch sobald ein Zug auf den Bahnhof zufährt, da dann aus diesem Teil nicht ausgefahren werden kann und der Teil zugefahren wird.

Gerade bei Ausstellungen (wimre war das doch im Gespräch) ist das eine häufig zu beobachtende "Krankheit", wenn nicht grundsätzlich die Zahl der Züge beschränkt wird.

Hier wird das Problem zusätzlich dadurch verschärft, dass bei den Zügen die Lok gewechselt werden soll und die Zufahrt zum BW ebenfalls über diese Gleisverbindung erfolgen muss.

Wie Wutz schon bemerkte "weniger ist mehr".
Lieber einige Gleise weniger und dafür eine klare Zuordnung zu den Strecken und Fahrstrassen die möglichst keine Kreuzungen zwischen Ein- und Ausfahrten erfordern.

Gruß

Bernd
Hallo Leute! Also der letzte Plan sieht doch schon sehr gut aus. Wenn man bedenkt was am Anfang stand....

Dennoch ein paar "Inputs" als Vorschlag:
1.) Die südliche Abstellgruppe weglassen und dafür den 2-ständigen Diesellokschuppen aus dem Norden in den Süden verlegen und über die Drehscheibe anknüpfen.

2.) Die Abstellgruppe im Norden entsprechend dem freigewordenen Platz verlängern.

3.) das Anschlußgleis zum BW komplett entfernen. Der Anschluß an das BW soll erst am benachbarten Modul erfolgen. So kann jedes unserer Normmodule (im platzbedingten "Notfall") direkt an die Bahnhofseinfahrt anschließen.

4.) Leider fehlt im Norden des Bahnhofes der Güter- und Postbahnsteig. Weiter stellt sich mir die Frage welchen Zweck das bahnhofsgleis ganz im Süden (das allererste von unten) erfüllen soll. Aber eventuell bin ich da zu ahnungslos? Ich dachte eigentlich an folgende Anordnung im Süden beginnend:
a) Gleis 1, Hauptstrecke
b) Bahnsteig 1/2 - überdacht durch Bahhofshalle
c) Gleis 2 und 3 - überdacht durch Bahhofshalle, Hauptstrecke
d) Bahnsteig 3/4 - überdacht durch Bahhofshalle
e) Gleis 4 und 5 - überdacht durch Bahhofshalle, Hauptstrecke
f)  Bahnsteig 5/6 - überdacht durch Bahhofshalle
g) Gleis 6 -  nicht überdacht, Hauptstrecke
h) Gleis 7 - nicht überdacht, f. Regionalzüge, Nebenbahn
i)  Bahnsteig 7/8 - nicht überdacht
j)  Gleis 8 - nicht überdacht, f. Regionalzüge, Nebenbahn
k) Gleis 9 -  - nicht überdacht, Post- und Güterzüge
l)  Bahnsteig 9/10 - verbreitert, teilüberdacht
m) Gleis 10 als Stumpfgleis an Bahnsteig 9/10
n) Gleis 11 - nicht überdacht, Post- und Güterzüge
o) Gleis 12 bis ? Abstellgruppe Nord-Ost
p) Gleis 99 ganz im Norden als frei bleibendes Umfahrgleis bzw. Ausziehgleis für die Abstellgruppe Nord-West

Tja, was haltet ihr davon?
>Jedoch zwei Drehscheibengleise so anbinden, dass sie von den untersten 5 PB-Gleisen direkt erreichbar sind (ohne den Umweg über die Drehscheibe). Platz für je zwei Loks hintereinander. Gibt eine DKW direkt unter der DKW zur Drehscheibenzufahrt. (und natürlich noch eine Weiche dazu.) Dies beschleunigt den Lokwechsel drastisch!

Ohne kurze Skizze kann ich das nicht nachvollziehen.

Enrico
> 1.) Die südliche Abstellgruppe weglassen und dafür den 2-ständigen Diesellokschuppen aus dem Norden in den Süden verlegen und über die Drehscheibe anknüpfen.

find ich gut


2.) Die Abstellgruppe im Norden entsprechend dem freigewordenen Platz verlängern.

find ich auch gut

3.) das Anschlußgleis zum BW komplett entfernen. Der Anschluß an das BW soll erst am benachbarten Modul erfolgen. So kann jedes unserer Normmodule (im platzbedingten "Notfall") direkt an die Bahnhofseinfahrt anschließen.

OK

4.) Leider fehlt im Norden des Bahnhofes der Güter- und Postbahnsteig. Weiter stellt sich mir die Frage welchen Zweck das bahnhofsgleis ganz im Süden (das allererste von unten) erfüllen soll. Aber eventuell bin ich da zu ahnungslos?

Du wolltest irgendwann eine Durchfahrtsmöglichkeit haben, die aufgrund der Größe des gewählten Bf sowieso nicht mehr besteht.

> Ich dachte eigentlich an folgende Anordnung im Süden beginnend:
a) Gleis 1, Hauptstrecke

Das Gleis 1 befindet sich aber in der Mitte aller Gleise... (ohne Weichenablenkung erreichbares Gleis ist Gleis 1)

b) Bahnsteig 1/2 - überdacht durch Bahhofshalle
c) Gleis 2 und 3 - überdacht durch Bahhofshalle, Hauptstrecke
d) Bahnsteig 3/4 - überdacht durch Bahhofshalle
e) Gleis 4 und 5 - überdacht durch Bahhofshalle, Hauptstrecke
f)  Bahnsteig 5/6 - überdacht durch Bahhofshalle
g) Gleis 6 -  nicht überdacht, Hauptstrecke
h) Gleis 7 - nicht überdacht, f. Regionalzüge, Nebenbahn
i)  Bahnsteig 7/8 - nicht überdacht
j)  Gleis 8 - nicht überdacht, f. Regionalzüge, Nebenbahn
k) Gleis 9 -  - nicht überdacht, Post- und Güterzüge
l)  Bahnsteig 9/10 - verbreitert, teilüberdacht
m) Gleis 10 als Stumpfgleis an Bahnsteig 9/10
n) Gleis 11 - nicht überdacht, Post- und Güterzüge
o) Gleis 12 bis ? Abstellgruppe Nord-Ost
p) Gleis 99 ganz im Norden als frei bleibendes Umfahrgleis bzw. Ausziehgleis für die Abstellgruppe Nord-West

Welche Gleise du überdachst ist weniger wichtig als zu wissen, wo du deine Bahnsteige (zwischen welchen Gleisen) haben möchtest.

Enrico
@123
Die Gleise werden normalerweise von 1 bis n durchnummeriert, wobei 1 das Gleis ist, das dem AG am nächsten ist. Ok, das ist etwas schwieriger beim Kopfbahnhof, da man sich für eine Seite entscheiden muss. Hier würde ich vorschlagen: Gleis 1 ist im PB zu ausserst, also hier unten. Dann nach oben durchnummeriert. Mit den Weichenstrassen gerade oder gekrümmt hat das nichts zu tun...

Wegen der Drehscheibe: Ich dachte einfach, die DrS sollte von mindestens zwei Orten angefahren werden können - dann kann bereits wieder eine Lok anrücken, wenn die andere am drehen ist. Werden Eloks eingesetzt, die ja nicht auf die Scheibe müssen, können 2-4 Loks im Weichenfeld warten, das ist schneller. Skizze kommt heut abend.

Felix
zu schnell...

@Herb + Enrico: Das vierte Gleis von oben ist ein Lokwartegleis. Ich denke, wenigstens dieses eine ist dringend erforderlich.

Felix
@127
Goil! Besonders auch die Situation bei Gleis 10 gefällt mir gut; lockert die ganze Sache etwas auf.

Hmm... da ist noch ein Fleck frei... wenn wir die zweite Drehscheibenzufahrt dorthin legen, wird der Platz etwas gleichmässiger verteilt. Sollte gehen...
dadurch kann die zweite Drehscheibenzufahrt 5 statt nur 2 Gleise direkt versorgen.
http://img43.exs.cx/img43/1308/kopfbfentwurf9b2cn.gif

und wenn's noch Platz hat, könnte man noch ein Stumpengleis anfügen (gestrichelt in der Skizze)

und wenn es erlaubt wäre, die Nebenlinie asymmetrisch auf den Modulkopf zu führen, kriegten wir zwischen Nebenlinie und Drehscheibe wieder mehr Platz...

oder aber wir könnten beginnen, den durch die entfallene BW-Abfahrt frei gewordenen Platz dazu zu nutzen, DKW's durch Einzelweichen zu ersetzen.

Felix
Ich denke, dass jetzt schon fast zuviel Funktionalität auf den armen 3m20 drauf sind - die restliche Fläche könnte man ja auch mit Wasserkran, Kohlebunker, etc füllen, es müssen ja nicht unbedingt Gleise sein

Die symmetrische Anbindung an ein weiteres Nebenbahnmodul ist meines Erachtens deswegen notwendig, dass man universell bleibt, asymmetrische Module gibts soviele nicht.

Wird die zweite Drehscheibenzufahrt weiter nach Nordwesten verlegt, geht es sich nicht mehr aus, da eine DKW deutlich länger als eine einfache Weiche ist (die Idee hatte ich auch, nur geht es sich leider nicht aus ohne grobe Änderung).

Die DKW (Einfahrtsweiche der Nebenbahn) läßt sich nur auflösen, wenn der "Bahnsteigteil" um ca 40 - 45cm kürzer wird.

Enrico
Leute ihr seid echt Spitze.

Ich hoffe, es macht euch auch einigermaßen Spaß und wage es gar nicht euch weitere Kopfschmerzen zu bereiten.

Die hervorragende Idee von Felix den Anschluß der Nebenbahn asymetrisch zu setzen finde ich nicht so schlecht. Zum einen würde ich sofort ein 1-gleisiges "Wechselmodul" symetrisch/asymetrisch bauen. Damit wäre die sofortige Anbindung der 1-gleisigen Vereinsmodule machbar. Und zum anderen sollten ja eigentlich im Verein künftig die asymetrischen Module die "Regel" sein.

Eventuell könnte man dann die DKW der Nebenbahn durch eine Weiche tauschen und um 1 "Element" nach links und die Weiche der Drehscheibenzufahrt hoch auf das Einfahrtgleis setzen? Dadurch könnte die Drehscheibe und der Dieselschuppen http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/dhalle.jpg mit einem Schlag von allen Gleisen aus angefahren werden! Ohne Sägefahrt!

Den größeren Kummer bereiten mir leider die Bahnsteige. Ich habe heute die Bausätze geliefert bekommen. Die Bahnsteige 1/2, 3/4 und 5/6 sind jeweils 38 mm breit. Die Abstände dazwischen haben 56 mm. Diese Maße sind durch die Bahnhofshallen vorgegeben. http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Halle.jpg
Bahnsteig 7/8 wird wohl 29 mm breit werden. Da kann ich auf einen Vorhandenen zurück greifen den ich gerne verwenden würde. Die Breite des Bahnsteigs 9/10/11 ist an sich frei definierbar. Eventuell könnte ich hier einen vorhandenen Güterschuppen einsetzen? Da müßte man den Bahnsteig dann mit 75 mm berücksichtigen und 2 "Stummelgleise" berücksichtigen.
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Ghalle.jpg Hier zur besseren Übersicht: http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/BHF5.jpg
Allerdings macht mich das Gütergebäude weder optisch noch betriebstechnisch wirklich glücklich. Es ist eindeutig für eine LKW-Zufahrt vorgesehen und da wären einige "Adaptionen" notwendig. Eventuell habt ihr da andere Empfehlungen?
Naja- nun hab ihr es ja fast geschafft die gesamte Fläche voll zu bekommen !
Aber links der Nebenbahntrasse is noch Platz- hab ihr den vergessen !? *fg*

Mit Verlaub gesagt- stampft die Pläne ein und fang neu an unter der Prämisse " Weniger ist Mehr" ! ( Wie der Moba-Kollege Wutz schon mehrfach treffend bemerkte.)

Ich werd zu diesem Wahnsinn hier keine weiteren Worte hier verlieren.

Gruss Willi
Geduld, Geduld - es wird schon schön langsam.

Schau Dir doch zuerst diese Weiterentwicklung an:

http://img89.exs.cx/img89/9337/kopfbfentwurf10gr6hv.jpg

Da sind bereits viele Dinge erfüllt - einige DKW aufgelöst, weniger vollgepampft, die Bahnsteighallen gehen sich aus, 2 Stumpfgleise für die Post, weniger Wahnsinn also Die Welt ist ja auch nicht in 6 Wochen erschaffen worden

LG

Enrico
@herb

Die Länge der Bahnhofshallen sind noch interessant , um es ganz genau hinzubekommen.

LG

Enrico

Die Hallen sind pro Stück 235 mm lang. Die ganze Halle wird somit ca. 940 mm haben. Aber ich darf hier nochmals fragen, ob ich tatsächlich 2 Reihen mit je 4 Hallen oder doch 2 Reihen mit 3 und 1 Reihe mit 2 Hallen anordnen soll. Oder gar 4 Reihen mit je 2 Hallen? Wie seht ihr das?

@131 Brummel
Vielen Dank für deine konstruktiven Anregungen. Selbstverständlich hast du und auch Wutz vollkommen was das Überladen betrifft. Aber es gab und gibt nunmal gewisse Minimal-Anforderungen an den Bahnhof. Inklusive beengter Platzverhältnisse. Und nun können wir daran gehen die Entwürfe zu optimieren.
(sorry Leute, daß ich von "wir" schreibe. Die meiste Arbeit habt ja ihr).
Jedenfalls würde ich mich sehr freuen, wenn auch du dich weiterhin für unser "Projekt" interessieren würdest und durch konstruktive (und gerne auch kritische) Beiträge unterstützen könntest. Einfach nur "Ich werd zu diesem Wahnsinn hier keine weiteren Worte hier verlieren." wäre mir persönlich zu einfach...

@132,133
Enrico besonderen Dank für die viele Arbeit. Ich hätte nie gedacht, daß sich das so ausgehen würde. Ich hoffe nur, daß die PECO-Weichen in WinTrack maßlich tatsächlich stimmen....Hast du das schon mal überprüft?
Die Weichen stimmen in WinTrack sehr genau, selbst ausprobiert, da ich meinen Bf auch mit 391/392F geplant und dann gebaut habe.

Der Entwurf 10 geht von 3 nebeneinanderliegenden Reihen aus, wo Du bis zu 6 dieser Dächer hintereinander reihen kannst (in Summe dann 18x Dächer). Reicht das?

LG

Enrico
@132
Gut! Wird tatsächlich ruhiger

Ahem, nun ist aber Platz, um die zweite Drehscheibenzfuahrt weiter "oben" einzubinden. Gleichzeitig würde ich die DKW mehr nach Südwesten legen. Und ich persönlich finde lediglich vier Drehscheibengleise "zu übersichtlich", zu wenig. Eins oder zwei mehr würden einen glaubwürdigeren Drehscheibenkomplex ergeben - vom Nutzwert gar nicht zu reden!

Das "aufräumen" hat dem Weichenkopf wirklich gut getan.

Felix
Kannst Du mir bitte erklären, warum eigentlich die zweite Drehscheibeneinfahrt a) notwendig und b) weiter oben (nördlich) sein soll?

Welche DKW meinst Du denn? Die zwischen Gleis 1 und 2?

Ein oder zwei Gleise von der Drehscheibe gehen sicher noch

LG

Enrico
Hallo Herb, Enrico,

ich verfolge euer "Projekt" nun schon eine ganze Weile.
Hat sich ja (unter Herbs Vorgabe: "Fiddle yard" für Modularrangement) interessant entwickelt.

Hier nun noch 3 Gedanken von mir:

1) das nördlichste Gleis würde ich mit mehr "Fingerabstand" zum nächsten Gleis anlegen, damit hier Züge ein- und ausgesetzt werden können, ohne den Betrieb auf dem Nachbargleis zu stören.

2) Gleis 12 ist nur über Sägefahrten in die Einfahrt mit einer neuen Lok zu versehen.
Vorschlag: hinter (rechts) der DKW zu Gleis 13 eine Weiche zu Gleis 12

3) wie beim Vorbild: Lokwartegleise vor die (einige) Bahnsteige. Damit wäre ein schneller Wechsel (wie ja auch beim Vorbild gewünscht) möglich, ohne immer die Einfahrt zu blockieren.
Bietet sich speziell für Gleise 4 und 5 an.
Im Betrieb:
Gleis 1 und 2 vorrangig für dampflokbespannte (Personen-) Züge (direkte Anbindung an DS)
Gleis 3 vorrangig für Wendezüge (schlechtere Anbindung an DS bzw. Wartegleise)
Gleis 4 und 5 für Diesel/Elok bespannte Züge mit Lokwechsel (eigene Lokwartegleise).
Die Post- und Gütergleise verlangen ja nicht unbedingt einen schnellen Lokwechsel.

Nur so als Anregung.

Gruss
Lavamat
@138
Danke für die Hinweise - ich kann sie aber erst am Abend wieder einarbeiten, da ich WinTrack nur zu Hause, nicht jedoch im Büro habe...

LG

Enrico
@137
> Kannst Du mir bitte erklären, warum eigentlich die zweite Drehscheibeneinfahrt
>a) notwendig und b) weiter oben (nördlich) sein soll?

Notwendig deswegen, damit die DS quasi per "Doppelspur" angebunden wird. Der Durchsatz der DS wird dadurch gewaltig höher! Stell dir vor, es wird mit Dampfern gefahren. Jeder Damper muss gewendet werden.

Eingleisige Anbindung: Dampfer rein, wenden, Dampfer raus. Erst dann kann der nächste Damper zur DS anrücken.

Zweigleisige Anbindung: Dampfer rein, wenden. Während dem Wenden kann bereits der nächste Dampfer anrücken. Dampfer 1 raus über das zweite Gleis. Dampfer 2 vom ersten Gleis auf die DS, wenden etc.

Es liegt auf der Hand, dass die zweigleisige Anbindung ihren Zweck nur erfüllt, wenn sie möglichst zentral angeordnet ist. Sonst wird die Zeit wieder mit "sägen" vertrödelt.

Ich halte die Drehscheibe durch die Erfordernis des ständigen Drehens für "langsamer" als eine Gleisharfe mit Lokwartegleisen.

Mit der zweigleisigen Anbindung der DS will ich einen leistungsfähigeren Drehscheibenkomplex erreichen, der sicherstellt, dass die Züge auch wieder ausfahren. Sonst ist bald alles "zugespült", oder?


> Welche DKW meinst Du denn? Die zwischen Gleis 1 und 2?

ja

Felix
@ Felix:

Danke für die Erklärungen - aber .......

* südlicher geht die DKW (zw. Gl.1 und 2) nicht mehr, weil sonst der Radius in die Gleise 1+2 unter 170mm kommt. Da sind dann Dampfer mit Vorlaufrädern schnell draußen;

* nördlicher (oder genauer nordwestlicher) würde gehen (zB anstelle der Weiche, deren Abzw. ins Gl 4 geht). Hast Du vielleicht das gemeint?

@ Lavamat:


zu 1) finde ich gut, erleichtert sicher das (händische) Einstellen der Züge von dieser Seite

zu 2) ich werd das einmal ausprobieren, wie sich das ausgeht

zu 3) auch das erscheint mir erstens logisch und zweitens gescheit , ich werde es einmal ausprobieren. Dadurch, dass die Bahnsteige breiter geworden sind, wirds auch optisch gut passen, betriebsablaufmäßig ist es sicher gescheit.

Wenn wir jetzt die zweite Drehscheibenanbinding weiter oben abzweigen lassen, dann sind die Dampfer natürlich für die Gleise 1-4 gut geeignet.

Danke vielmals für das Feedback!

LG

Enrico
Sorry ich hab da ein wenig den Überblick verloren, mit welchem Gleismaterial soll das gebaut werden?
Sorry ich hab da ein wenig den Überblick verloren, mit welchem Gleismaterial soll das gebaut werden?
@141
> anstelle der Weiche, deren Abzw. ins Gl 4 geht). Hast Du vielleicht das gemeint?

Anstelle der Weiche, die ins Gleis 5 geht.

@142
schau doch mal ganz oben... (Nr. 0)

Felix
@142+143
PECO. Was sonst? Ich bzw. Enrico hat da schon begonnen zu rechnen...
Hi zusammen,

verfolge die interessante Diskussion schon die ganze Zeit mit, lese ich da richtig, 320cm länge ...(Träum...).

In meinen Augen aber alles hoffnunglos überladen, und steril bis zum abwinken.

OK, es gibt die Vorgabe mit dem Modulanschluss, aber eine leicht winklige Anordnung des Kopbahnhofes wirkt viel lockerer. Also die Gleise nicht parallel an der Platte(rand) langführen, sondern eine (leichte) Diagonale rein !

Auch der "Postbahnhof" muss nicht zwingend genau parallel zum Personenbahnhof verlaufen, nochmals: Winkel wirken viel lockerer !

Einige End-Gleise könn(t)en am Ende mit Weichen verbunden werden, so dass die ankommende (Dampf-)Lok abkuppelt, und zum Auffüllen auf dem anderen Gleis zum BW zurückfahren kann.

Ansonsten schliess ich mich im Gedanken an die "weniger ist mehr"-Fraktion an.

Gruss
Marcus
Tja Marcus, danke für deine Meldung. Teilweise hast du sicher Recht. Aber lies dir bitte die Minimal-Vorgaben durch. Es handelt sich hier um einen mobilen, modularen Speicher-Bahnhof, der - unter anderem - Teil unserer Modulanlage sein soll. D.h. wenn ich die Gleise in Schräglage setze, verliere ich Platz. Wie du das mit dem Postbahnhof meinst, verstehe ich auch nicht ganz. Wo siehst du einen Postbahnhof parallel zum Personenbahnhof?
Ich werde mir den Plan jedenfalls nochmals aus deiner "Winkelüberlegung" heraus ansehen. Eventuell "geht" da noch was....Wie sehen das die anderen?
Moin Marcus,

in Ergänzung zu Herb bedenke noch folgendes: bei Modulübergängen ist eine senkrechte Anordnung der Gleise am Modul-/Segmentende immer die beste.

Gruß
Kai
@146
> leicht winklige Anordnung des Kopbahnhofes wirkt viel lockerer. Also die Gleise
> nicht parallel an der Platte

Aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen: "leicht winklige Anordnung / nicht parallel zur Platte" ist nicht sichtbar, wenn man vor dem Modul / der Platte steht. Und wenn man weiter weg ist, ist es sowieso nicht sichtbar... Also vergiss es. Vergebene Liebesmüh, "unparallel" ist den Aufwand nicht wert...

Was gut anzusehen wäre, wäre ein kleiner Winkel zwischen den bahnsteiggleisen ("Personenbahnhof") und den bahnsteiglosen Gleisen (Herb: "Postbahnhof"). Wenn man den Postbahnhof ein wenig nach unten schwenkt, kostet das aber zwei Gleise (Nr. 10 + 11) und damit geht auch Abwechslung verloren...

Felix
Also hier ist nun der 11. (!) Entwurf mit den Lösungen der Feedbacks von Lavamat und Felix:

http://img65.exs.cx/img65/6488/kopfbfentwurf11gr6xo.jpg

sowie als 3D

http://img65.exs.cx/img65/5784/kopfbfentwurf113d6er.jpg

Schön langsam sieht das wie ein recht netter, universeller Bahnhof aus - lustig wird allerdings das Gleisstellpult mit den Diodenmatrizen werden , wenn man auch Verschubfahrstraßen machen will. Erinnert mich irgendwie an meine Logikaufgaben mit Wahrheitstabellen .... schaut mir nach einem Logic Array aus, das wir programmieren werden, Herb...

LG

Enrico

PS: Natürlich bitten wir wie immer um Feedback - allerdings bitte um Verständnis - schrägstellen der Gleise ist für den Moduleinsatzzweck kontraproduktiv.
Moin, Moin

ich will ja den Plan nicht miesmachen, aber möglicherweise ist bei der Planung in Vergessenheit geraten, dass der Bahnhof Teil einer Modulanlage werden soll.

So wie ich das auf dem Plan gesehen habe, wird der Teil mit der Weichenstraße entweder 2 Meter lang (und ist entsprechend schwer zu transportieren) oder die Modultrennung geht mitten durch die Weichen.

Wollt ich nur zu Bedenken geben

Bernd
Mit zwei x 125cm + 70cm sind die Trennschnitte jeweils handhabbar (keine Weichen werden geschnitten)

Enrico
@150
Jetzt find ich's gut!! Kompliment! Sogar Lokwartegleise 3a und 5a hast du noch hingekriegt...

Beim 3D Bild habe ich gestaunt, wie lange das Weichenvorfeld wird!

Zwei Dinge könnte man noch. aber das ist nur noch Kosmetik:
- Die Drehscheibengleise etwas "unparallel" anordnen. Einfach die Gleise etwas mehr aufspreizen. Und die Prellböcke nicht alle auf einer Reihe... Hier ist das möglich ohne viel Platzverschleiss, und es bringt wirklich etwas für die Optik.
- In der Zufahrt zum Gleis 12 ist so ein Umfahr-Schnipsel, hat das eine Funktion? Sonst könnte man zwei Weichen einsparen.

Ach ja, die Weichenstellerei... Darüber haben wir uns noch gar keine Gedanken gemacht. Wie sollen die Weichen denn gestellt werden?

Motorantriebe? -> Diodenmatrix ist möglich, aber wir müssen einen Weg finden, wie wir trotzdem Start- und Zieltastenbedienung hinkriegen. Sonst wird die Bedienung zu umständlich. Möglich wäre: Jede Taste (egal ob Start oder Ziel) schaltet eine Anzahl Relais. Die Kombination aus Start- und Zielkontakt schaltet dann die Fahrstrasse über die Diodenmatrix.

Doppelspulenantriebe? -> Dann brauchen wir eine sequentielle Weichensteuerung, die die Weichen nacheinander schaltet (zur Entlastung der Stromversorgung). Wie wäre es mit Spurplantechnik - wie beim Vorbild? http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=59283

Handbetrieb? -> Nun äh... Na ja, beim Vorbild gabs das lange Zeit auch...

Herb, gib uns mal ein paar Infos, wie du die Weichen stellen willst.

Felix
Weichenstellen ist das eine. Fahren ist das andere. Wie soll eigentlich gefahren werden? digital oder analog?

Felix
Das Umfahrschnipsel ist die von Lavamat angeregte (und sehr sinnvolle) Gl 12 auf 13 Verbindung, um vom Gl. 12 auch in die Ausziehgruppe zu kommen.

Der Fahrbetrieb ist analog, die Weichenstellerei schwebt mir z.B. als programmiertes Logic Array (PAL) mit sequentieller Abkaufsteuerung mit Motorrantrieben vor. Auch ein Tiny Tiger (einfacher µP) könnte den gesamten Bf. steuern - wesentlich simpler als eine verdrahtete Logik wie bei einem Spurplan. Wobei bei dieser Lösung sogar eine Schnittstelle zu einem PC gemacht werden könnte...

LG

Enrico
Das Schöne am Spurplan ist, dass Weichen und Gleise "Objekte" sind, die entsprechend dem Gleisplan (Spurplan) miteinander verknüpft werden. Damit ist das Meiste der Fahrstrassenlogik erledigt. Nix Tabellen ausfüllen. Wenn die Objekte mal da sind, ist es egal, ob man 2 oder 200 Weichen hat...

Spurplan hin, Diodenmatrix her, ich hab mal am Bedienpult gearbeitet:
http://img144.exs.cx/img144/1073/kopfbahnhofbedienpult6vf.gif

Weiss sind die Start- und Zieltasten. Jede Taste kann sowohl Start als auch Ziel sein (Es wird nicht nach Fahrtrichtung unterschieden). (101, 201 und 12a sind Tasten, die zur Einstellung von Umweg- bzw. Rangierfahrten benötigt werden.)

Blassgelb sind Weichen-Rückmelde-LED. Kräftig gelb sind "brennende LED".

Blassgrün sind Fahrstrassen-Rückmelde-LED. Kräftig grün sind "brennende LED".

Es werden nur die LED einer gültigen Fahrstrasse ausgeleuchtet (Rest bleibt dunkel):
- Weichenstellungen gelb
- Kontrolllampe bei der Start- und Zieltaste grün

Im Bild sind beispielhaft die folgenden Fahrstrassen eingestellt:
Strecke 300 nach Gleis 8
Gleis 51 nach Gleis 2
Gleis 12 über 12a nach Strecke 200
Gleis 24 nach 15

Das Gleisbild basiert auf einem 60° Raster.
Es gibt natürlich auch andere Konzepte.

Gut Nacht!

Felix

Hallo Felix!

Das Bedienpult schaut ja richtig profimäßig aus, super!

Was mir noch nicht ganz klar ist (ich habe mich das letzte Mal mit Spurplan vor rund 25 Jahren beschäftigt):

Die (möglichen) Verknüpfungen der einzelnen Objekte miteinander ergeben ja in Summe per se eine Tabelle - einerseits der Fahrstraßen, andererseits der Verschubfahrstraßen. Diese Tabelle (mit Eingängen, Ausgängen und den Funktionen dazwischen) als Grundlage einer Steuerung kann ich nun zB per Verdrahtung (mit Relais), Diodenmatrizen, Logikbauteilen oder per Programm machen. Die 29 (weißen) Tasten stellen die Eingänge, die Weichen, Signale und LEDs die Ausgänge dar - die eben über die Funktionen der Tabelle miteinander verknüpft sind.
Würde man jetzt noch Weichengruppentasten für das manuelle Stellen von Weichen, Ausleuchtungen, Hilfsfahrstraßentasten sowie Auflösungstasten machen, dann wären wir letztendlich beim großen Vorbild - ob jetzt mit Spurplan oder elektronischem Stellwerk...

Haben wir da das selbe Verständnis, nur unterschiedlich ausgedrückt oder liege ich da flasch ?

LG

Enrico
Guten Morgen liebe Leute! Ich bin von eurer Leistung echt begeistert. Da schalte ich meinen Rechner an, schau ins Forum und finde einen fertigen Bahnhof samt Stellpult! Sensationell! Was mir allerdings dann echte Schuldgefühle entlockt sind die Uhrzeiten der Beiträge! Schaut euch das mal an.

Noch ein paar "Anregungen" und Fragen. Bitte sagt mir eure Meunng dazu:

1) Ich würde das Gleisstück 113 und den rechts daneben liegenden Gleiswechsel komplett weglassen. Die Weiche zur Abzweigung Nebenbahn könnte als DKW ausgeführt werden und der Modulübergang zur Nebenbahn kann auch asymetrisch verlaufen (Ist in der Vereins-Modulnorm vorgesehen).
Dadurch kann auch der gesamte Drehscheibenbereich und die Weichenanlage wesentlch weiter nach links verlegt werden und die Bahnhofsgleise könnten um ca. 20 cm länger sein...

2) verstehe ich die DKW Verbindung 390F - Drehscheibe (oberhalb der Drehscheiben-Abstellgruppe) nicht. Die verläuft parallel zur Abzweigung von der "Hauptstrecke" und bringt eigentlich nicht wirklich viele Vorteile außer das auf einem relativ kurzen Stück der Verkehr eventuell entlastet wird. Auch hier könnte man das Gesamtbild eventuell "auflockern" und die Verbindung weglassen.

3) Ob die Abstellgleise der Drehscheibe nun parallel liegen oder nicht ist tatsächlich Geschmackssache. Vielleicht sollte man nicht generell "aufspreizen" sondern das dritte Gleis von unten gerade aus der Scheibe führen und die beiden untersten Gleise parallel dazu legen. Sollte sich mit dem unteren Plattenrand ausgehen. Aber das sind Dinge, die sich dann wohl beim Bauen zeigen.

4) Sollte ich am Ende der Bahnhofsgleise vor den Puffern Gleiswechsel einbauen? Aber an sich wird - wie schon in #105 beschrieben - der Zug abgekuppelt und der Wagenverband "abgezogen". Dadurch hätte die "verbliebene" Lok ohnehin freie Ausfahrt. Wäre das OK oder macht der Gleiswechsel sonst noch Sinn? Eventuell auf den Post- und Abstellgleisen?

5) Der Betrieb erfolgt IN JEDEM FALL ANALOG OHNE PC! Ich bin ein Fan des "Eisenbahnspielens". Vor dem PC sitze ich ohnehin den ganzen lieben Tag...

Liebe Grüße

Herbert

2)
@Enrico

Ich finde, der Plan ist Dir sehr gut gelungen. Die Fläche ist optimal genutzt. Wenn im weiteren Verlauf durch Gebäude optische Schwerpunkte (Hingucker) gesetzt werden, fällt die gleismässige "Überladung" meiner Meinung nach nicht mehr so auf.

Etwas ist mir noch aufgefallen. Habt Ihr Euch die notwendige Bewegung einer abgekuppelten Lok, die gedreht werden und ins Bw muss näher angeschaut? Die Säge-und Sperrfahrten werden umfangreich und blockieren die Strecke. Ist eventuell eine zusätzliche Ausfahrt von der Drehscheibe mit Kreuzung der Nebenbahn angezeigt?

@153

Hallo Felix,

super Bedienpult. Eine Frage dazu.

Der Fahrbetrieb soll analog sein. Wenn ich nicht falsch liege, bedeutet das eine Gleistrennung in den Bahnhofsgleisen, damit eine neue Zuglok an den Zug rangiert werden kann und bei der Ausfahrt des Zuges die zurückbleibende Lok auch stehen bleibt. Ist es dazu notwendig, für das Lokgleis zusätzliche Start- und Zieltaster einzufügen?

LG Claus
@157
> Die (möglichen) Verknüpfungen der einzelnen Objekte miteinander ergeben ja in
> Summe per se eine Tabelle

nicht zwingend. Die Tabelle ist nur dazu da, dass du den Überblick behältst oder dass du die Fstr in der Diodenmatrix oder der SPS programmieren kannst. Oder auch für die Prüfung.

"Spurplantechnik" meint eigentlich: Die Starttasten, Weichen und Zieltasten werden entsprechend dem Spurplan (Gleisplan) geografisch verbunden mit mehradrigen Kabeln. (in Software OOP wäre es dann die Verknüpfung zum Nachbarobjekt.) Beim Drücken von Start- und Zieltaste schicken Start- und Zieltaste je ein Signal raus auf jeder Seite, und irgendwann haben sich Start-und Zieltaste gegenseitig gefunden. Sie wissen aber nicht, wo der Weg durchgeht. Sie wissen nur, dass da eine passende Partnertaste gedrückt wurde und geben also die Einstellung der Fahrstrasse frei. Die zwischen Start- und Zieltaste liegenden Weichen wissen auch nichts davon, wo die Reise durchgeht. Sie haben aber während dem Verbindungsaufbau zwischen Start- und Zieltaste einen Hinweis bekommen, dass sie sich in die eine oder andere Lage schalten sollen. Das machen sie dann, wenn Start- und Zieltaste den Aufbau der Fstr freigeben. Die Elemente im Spurplanstellwerk "wissen" also nichts von der benötigten Fahrstrassenlogik! Diese wird vollständig durch die "optisch-geografische Programmierung" erledigt. Das ist das Schöne an der Spurplantechnik! Was bei der Diodenmatrix die Dioden in den Leiterbahn-Kreuzungen sind, sind beim Spurplan die Verbindungen zwischen den Elementen. Bisschen klarer jetzt?

Ahem, ich glaube, dieses Stellwerk passt nicht mehr in einen Microcontroller... 30 Tasten, 20 Weichenlagenmeldungen, 40 Weichenlage-Stellbefehle, 70 LED macht 50 Eingänge und 110 Ausgänge. Das ist ein klarer Fall für eine kleine SPS.

Wenn die SPS in OOP programmiert werden kann, kann auch die Steuersoftware in Spurplantechnik erstellt werden. Ich hab da mal mit Visual Basic ein Test-Projekt ausgebrütet, womit ich Bedienpulte simulieren kann. Aber es ist natürlich auch Aufwand.

Verschubwege: Schau dir mal den Gleisplan an. Ich glaube, es braucht nicht mehr als die drei zusätzlichen Tasten 101, 201, 12a für die Verschubwege. Weil an einer Weichenspitze kann eine Lok nicht halten, dazu benötigt sie ein Stück Gleis. Nimm mal den Gleisplan und spiele die Verschubwege im Kopf durch, dann wird klar, wo diese beginnen und enden.

@158
Den Gleiswechsel brauchts! Sonst kommste nicht von Strecke 100 nach Gl. 12-15.
Die zweite Anbindung der Drehscheibe braucht es, damit die Drehscheibe nicht den ganzen Bahnhof blockiert. Solange die am drehen ist, fahren keine Loks vom oder zum BW, wenn da nur eine einzige Anbindung ist. Ausserdem: Auf dieses Gleis kommt es nun auch nicht mehr an.

Studiere auch mal das Bedienpult, durch die stilisierte Darstellung sind da manche Dinge besser sichtbar.

@159
Ja richtig, die Gleistrennung. Ich würde das so machen: Einen stromlosen Halteabschnitt am Ende des Gleises, der nach dem Stellen der Fahrstrasse mit einem Momenttaster zugeschaltet werden kann. Es genügt je ein Taster für die Gleisgruppen 1-5, 6-11, 12-15.

Felix
Hallo Felix - danke für Deine ausführliche Erklärung der Spurplantechnik.

Dieses Stellwerk passt sogar in den Tiny Tiger 512kB RAM, 512kB Flash, 2 Peripheriebausteine - macht in Summe etwa 100 Euronen.
Die 30 Tasten werden über einen SW-Multiplexer abgefragt, die 20 Weichenlagen über einen Optokopplerbaustein, die Stellmotore werden über Optolopplerausgänge angefahren. Der Tiny Tiger IST eine kleine SPS und zusätzlich noch in einem sehr eleganten Multitasking Basic programmierbar.
Aber herb bevorzugt eh das "nackte Schalten" *kicher*

@herb
> 1) Ich würde das Gleisstück 113 und den rechts daneben liegenden Gleiswechsel komplett weglassen. Die Weiche zur Abzweigung Nebenbahn könnte als DKW ausgeführt werden und der Modulübergang zur Nebenbahn kann auch asymetrisch verlaufen (Ist in der Vereins-Modulnorm vorgesehen).
Dadurch kann auch der gesamte Drehscheibenbereich und die Weichenanlage wesentlch weiter nach links verlegt werden und die Bahnhofsgleise könnten um ca. 20 cm länger sein...

Es würde um max 113mm länger sein, ja wenn nicht die DKW wesentlich länger als eine 392F Weiche wäre - bei der Auflösung der ursprünglichen DKW (weiß nicht mehr in welcher Version) war ich ja überrascht, dass es mit so geringem Verlust machbar war.
Der asymmetrische Modulübergang hat sogar den Nachteil, dass der Radius von der Hauptstrecke (Gleis 100) in die Nebenbahn sehr klein wird, also ein echter (Platz)Gewinn schaut nicht heraus.

Die Steuerung des Bahnhofs würde auch mit µController keinen PC benötigen, es geht nur darum, wie zwischen Gleisbildstellpult mit Tasten und LEDS und den gesteuerten Elementen (Weichen, Signale) die "beste" Lösung aussehen könnte.
Natürlich kann man auch "raw" die Weichen steuern und Trennbereiche machen - Du wirst sowieso mindestens 2-3 Trafos für die Steuerung benötigen, sonst kannst ja nicht einmal getrennt verschieben oder im Drehscheibenbereich fahren. Allerdings brauchst dann für diesen Bahnhof 3 Fahrdienstleiter

@159
> Etwas ist mir noch aufgefallen. Habt Ihr Euch die notwendige Bewegung einer abgekuppelten Lok, die gedreht werden und ins Bw muss näher angeschaut? Die Säge-und Sperrfahrten werden umfangreich und blockieren die Strecke. Ist eventuell eine zusätzliche Ausfahrt von der Drehscheibe mit Kreuzung der Nebenbahn angezeigt?

Leider gibts in PECO keine "steile" Kreuzung, also etwa 30°, damit ist das nicht machbar. Eine Lokleerfahrt von der Strecke zur Scheibe ist eher unwahrscheinlich.

LG

Enrico
Hi Felix!

Noch eine Frage fällt mir dazu ein:

Wenn nun der Bediener die Taste 1 und die Taste 22 drückt, müßte dass im Spurplan keine Lösung ergeben, richtig?

Enrico
Hi
Ich finde es prima wie und was hier gemeinsam geschaffen wurde, doch komme ich nicht umhin immer noch eine Überladung und eine Sterilität feststellen zu müssen. Da sollte nochmal druber nachgedacht werden.
Leute schaut mal raus: Nicht alle Gleise liegen so supersymmetrisch und mit immer =em Abstand.
CU
WE
@162
1 und 22 sind keine *sinnvollen* Tasten - das gibt keine Lösung, hast du richtig gesehen.

Es gibt da aber noch ein anderes Spielchen:
Von 100 auf 8
oder von 6 auf 200
oder von 12 auf 201
oder...
gibt es mehrere Fahrmöglichkeiten (Wahlfahrstrassen). Diese müssen bei der Spurplantechnik als Spezialfall berücksichtigt werden. Man entscheidet sich für eine Vorzugfahrstrasse, die normalerweise einläuft. Will man einen Umweg einstellen, braucht es eine dritte Taste. (Man kann den Umweg auf ganz weglassen, wenn man will.)

DKW: Mit zwei Antrieben (Peco, Roco) ist die spurplanmssig kein Spezialfall, sondern einfach das Äquivalent von zwei spitz aneinander anschliessenden einfachen Weichen. Das einzige Problem ist, dass die Antriebe (Stellschwellen) an der Weiche in der umgekehrten Reihenfolge liegen als in der Spurplanlogik bzw. auf dem Bedienpult.

Felix
@161

>Eine Lokleerfahrt von der Strecke zur Scheibe ist eher unwahrscheinlich<

Irgendwie müssen die Loks ins Bw Modul kommen, es sei denn Herb hat die Idee/Vorgabe aufgegeben. Gilt natürlich nur für Loks, die gedreht werden müssen.

@163

Ich stimme Wutz zu, mein Beifall wie das Projekt öffentlich diskutiert und Lösungen ausgeknobelt werden. Da wird sehr viel Erfahrung vermittelt und kommt auch gut rüber. Was passiert nach Antwort 200?

Ein Grossteil der Sterilität fällt meines Erachtens nach wenn die Anlage "angezogen" wird, sprich durch Bebauung eine optische Auflockerung erreicht wird.

LG Claus
Was wir noch brauchen, sind Einfahrsignale mit Halteabschnitten (Zwangshalt). Dort bleibt ein Zug stehen, bis er vom Fdl zru Einfahrt abgerufen wird. Diese Abschnitte müssen aber definitif auf die Nachbarmodule.

Felix
@ Jester:

Die Fahrten ins BW werden wohl zwangsweise über das Streckengleis 100 durchgeführt werden, da ja Herb eine zusätzliche Ausfahrt ins BW am Nachbarmodul (glaube bei Version 7, will jetzt aber nicht nochmal nachsehen ) als nicht notwendig klassifiziert hatte.

Nach Antwort 200 machen wir einen neuen Thread auf und beginnen von vorn *ROFL*

Ich sehe das auch so - allein schon die Gebäude des Bahnhof, seine Überdachung, diverses Zubehör (zB Sandbunker, Zufahrtsstraße ins BW, Preisers u dgl) beleben dann schon die Szene.

@Felix
Danke für die Antwort - Sägefahrten sind dann nun natürlich mehrere (mögliche) getrennte Fahrten quer durch den Weichendschungel...

@Wutz

Steril ist die Darstellung meines Erachtens in WinTrack, wenn es quasi unbelebt ist - ich hab zB in WinTrack keine 3D-Dateien für Bf. und Hallen und in die Entwürfe zeichne ich sicher keine Büsche und Sträucher, kein hohes Gras oder Preisers ein. Wenn der Plan einmal seine Endversion erreicht hat, kann ich ja ein paar Züge und Gebäude hineinstellen sowie div. Ausschmückungen, dann siehts gleich anders aus.
Wenn Du mit Sterilität die Parallelität der Gleise meinst, dann sieh Dir doch bitte im Vergleich das an:

http://www.architekturweb.at/news/pics/westbahnhof/Neumann%202.jpg

Kopfbahnhöfe sind nun mal in Natura zumeist mit parallelen Gleisen versehen....

LG

Enrico
@167
Die Sägefahrten werden einzeln eingestellt (eine pro Richtung), das ist richtig.

Sägen geht auf mehrere Arten:
12 - 101 - 11 - 71
12 - 201 - 11 - 71
12 - 200 - (101) - 11 - 71
statt ... - 11 - 71 ist natürlich auch ... - 5a - 51 oder andere Kombinationen denkbar.

Nochmals zum Gleis 12a: Dank dem Spurwechsel von 12 auf 13 und weiter nach 23/24 kann Gl. 12a auch weggelassen werden. Oder aber wir behalten es als Lokwartegleis; deshalb hat es auch eine eigene Taste bekommen.

Felix
@158

Herb, zu deiner Frage 2):

Dieses 2. Gleis ("51" im Bedienpult) entlastet auch die Ein-/Ausfahrt von Gleis 6 bis 15 im Falle, dass die Loks aus 4a und 5a vor einen Zug gesetzt werden.

Dieses Gleis würde ich aber in 2 Abschnitte trennen, um z.B. eine Lok Richtung DS abzustellen (z.B. wartet darauf gedreht zu werden) und gleichzeitig eine Lok aus 4a oder 5a ausziehen zu können (2 Zieltasten?)

Theoretisch können so mind. 4 Aktionen geleichzeitig ablaufen.
Z.B.:
1) Lok wird gedreht
2) Lok wird vor Zug gesetzt auf Gleis 1-5
3) Zug fährt ein uf Gleis 6-11
4) Zug fähr aus auf Gleis 12-15

Wobei nur 2) in diesem Moment händisch gesteuert werden muss.
Die anderen Aktionen werden (wurden) durch Start-Ziel-Tastendrücke eingeleitet.
Viel Äkschön auf einmal. Staunende Zuschauer sind gewiß!

Lavamat

P.S.: ob da auf Dauer wirklich 3 Fahrdienstleiter ausreichen? )
> P.S.: ob da auf Dauer wirklich 3 Fahrdienstleiter ausreichen? )

Dank Felix' Spurplan bzw. einer vernünftigen Steuerung reichen 3

LG

Enrico
167:
Kannst Du dei beiden Rad sehen?!!
Im rechten Gebäudeausleger und in der Gleisgradiente im 1. Drittel.
Auch bringen 1000 Häuser + Gräser nichts wenn
-alle Gradienten parallel und
den =en Abstand haben
-alles Parallel den Anlagenkanten!
Keine Schlenker, keine versch Abstände!
Bedenket!!
Hist. bedingt (Gepäckbahnsteige Kanaldeckel/Schöchte) musssten berücksichtigt/umgangen werden!
Zwischen den Gleisen lagen Wartungswege Wasser Versorgung Zugvorheizen etc etc!!
Da muss noch einiges geschehen!
CU
WE
Die Erklärung parallel zu den Anlagenkanten gab es schon ein paarmal - das ist ein Modul, keine künstlerisch gestaltete Heimanlage... es geht um gute Ausnutzung der Möglichkeiten des Moduls, ob da ein 5° Schwenk eine optische Auflockerung bringt, wage ich zu bezweifeln.
Alleine schon die Anordnung der Gleise mit unterschiedlichen Abständen durch unterschiedlich breite Bahnsteige ist doch schon etwas, oder nicht?
Beim Bau eines Gleises in einem Bahnhof kannst Du sicher sein, dass ein bestehender Kanal rausfliegt, wenn er im Weg sein sollte, auch Kabeltrassen und dgl. werden "umgelegt", da sorgt schon "Planung und Engineering" dafür. Zwischen den Gleisen kann ja auch jetzt Wasserversorgung oder Zugvorheizung sein, dagegen spricht ja nichts...

LG

Enrico
PS: zu schnell gedrückt
Sei doch bitte so lieb und skizziere Deine Vorschläge - ich meine, wir sollten das diskutieren. Zu sagen - da muss noch einiges geschehen! - ist mir zuwenig, bitte bring doch ein, was "einiges" ganz speziell auf den jetzigen Entwurf 11 sein sollte.

Enrico
vernünftige Steuerung, ja... Vorausgesetzt, Enrico macht die Weichensteuerung mit dem Tiny Tiger und er hat noch etwas Reserve, hab ich da noch eine Möglichkeit zur Fahrspannungslenkung angedacht. Werd ich heut abend zeichnen... Einfach mal so als Input: Die Strecken 100, 200, 300 können per Z-Schaltung auf ihren Streckenfahrregler oder den lokalen Regler 1 oder den lokalen Regler 2 aufgeschaltet werden. Die Gleise 51, 71, sowie 22-25 können per Z-Schaltung auf den lokalen Regler 1 oder 2 aufgeschaltet oder ganz abgeschaltet werden. Von diesen Gleisen aus wird die gewählte Fahrspannung entsprechend der eingestellten Fahrstrasse bis zuhinterst am Prellbock durchgereicht - bei gleichzeitigen Fahrten mit mehreren Regler, wohlverstanden... dynamische Stromkreisgrenzen. Und alles mit analogem Fahrbetrieb. Verdrahtung zwar aufwendig (wir haben 19 Weichen [DKW zählt doppelt]), aber übersichtlich.

coming soon...

@Wutz
Bei allem Respekt für deine Anliegen: Module, die regelmässig an Ausstellungen geschleppt werden, leiden ganz erheblich. Für den stimmigen Gesamteindruck ist es wichtiger, dass robust gebaut wird; dass nicht überall defektes Zubehör rumhängt. Ob da noch ein Schlenker mehr da ist, ist Peanuts. Versteh mich richtig - ich hab nichts gegen Schlenker. Ich meine einfach, Module stellen andere Anforderungen als eine Heimanlage.

Felix
172:
Ich weiss!
Ich habe Segmente und es geht auch!
Es genügen schon 1- 1,5 Grad!!
Und was soll "KUNST" Hallo MODELLbahn bildet natur nach!
Wieviele Anlagen hast Du schon gebaut/gesehen? Und wie das was bringt!
Der Kanal fliegt eben nicht raus: Gehe nach
Stuttgart (Neue S Bahnzufahrten)
München (Unterirdischer Tunnel für Postexpress wurde sogar neu gemacht. Die Paul Heyse Unterführung kannst du nicht wegzaubern und insbesondere deren Lich/Luftschächte!
Frankfurt! Packetbstg.
etc
etc
Ich bleibe dabei. Das Konzept ist gut, die endgültige Ausführung muss ("natürlichiert" werden)
CU
WE
PS Wenn s eine Spielbahn werden soll sag ich nix mehr wenn s um eine Modellbahn geht schon.
Wutz - ich denke, ich hab schon genug Eisenbahnen (im Vorbild und Modell gesehen), ich arbeit ja erst 30 Jahre beim Vorbild . Und wenn da was im Weg ist bei einer Gleisneulage, dann fliegts raus, wird gehoben (Brücke), umgelegt (kabel) etc.
Und ich bleib dabei:
> Sei doch bitte so lieb und skizziere Deine Vorschläge - ich meine, wir sollten das diskutieren. Zu sagen - da muss noch einiges geschehen! - ist mir zuwenig, bitte bring doch ein, was "einiges" ganz speziell auf den jetzigen Entwurf 11 sein sollte.

By the way - es IST eine Modellbahn...

Enrico
Kleiner Kopf mit "Dynamik":
http://www.lokbahnhof-sonneberg.de/G_Plan/Gleisplan_Lauscha.html
CU
WE
PS: Ich poste hier in der Arbeit in kleinen Pausen; kann (will schon) leider nicht gross zeichnen....
Besuch mich doch mal, dann zeige ich Dir die Schächte in der Paul Heyse UFührung bei uns in Mü Hbf. Die DB wird den Teufel tun und da dran was tun, sonst muss sie das ja zahlen. So tut es die Stadt oder eben auch nicht
Wenn die Messe nicht wäre tät ich ja schon mal z Haus was "hinkritzeln"
Weisst Du s geht ja nicht um komplexe radikale EIngriffe, lediglich um "Auflockerung"
CU
WE
Ich versteh schon was Du meinst, aber Lauscha würde ich zB auf 3 Module aufteilen, dann gehts halt ums Eck. Bei Herb kann es auf Grund der Vorgaben nicht ums Eck gehen...
Und ich bitte sehr um die Auflockerung....

LG

Enrico

PS: Na klar, dass die DB keine neue Unterführung zahlen will - aber zB eine Verbreiterung um 1 Gleis, so möglich und notwendig, würde sie wohl zahlen. Und wenn dann Kabeln im Weg wären oder andere Einbauten, würde die DB die auch umlegen (müssen).
Klar, man kann ja ein (Strecken-)Modul auch schnurgerade auf einen Kistendeckel bauen, oder aber so
http://www.railimages.com/albums/felixgeering/afo.gif
Mehr Info hier http://de.geocities.com/k_f_geering/modellbahn/gleisplaene/streckenmodul1.htm

so rein grundsätzlich, mein ich

Felix
@ Felix - 179:

ach Du kleiner Trickser, Du   - eh klar, ein STRECKENMODUL....

man kann auch so bauen

http://img36.exs.cx/img36/5609/ottenschlag2ln.jpg

LG

Enrico
Hallo Leute!

Bitte, bitte nicht! Bitte geratet euch wegen mir nicht in die Haare! Wutz hat natürlich teilweise Recht. Der nackte Gleisplan sieht etwas steril und dadurch überladen aus. Aber wie schon treffend bemerkt: Noch ein wenig "herumfeilen" und durch Deko-Artikel auflockern und die Sache sieht schon anders aus. Aber eines möchte ich allen nochmals verdeutlichen: Das Projekt soll den derzeitigen Speicherbahnhof ersetzen. Der derzeitige "Bahnhof" besteht aus 13 schnurgeraden ROCO-Gleisen und einer wilden Weichenstraße mit handbetriebenen Oberflur-Weichen verschiedener Hersteller (Enrico kennt das Leid). Und nun würde ich gerne als Ersatz einen umfangreichen Endbahnhof als Kompromiss zwischen "Speichermöglichkeit" und "gestaltetem Bahnhofsmodul" bauen. Und ich bin der Meinung, daß "wir" uns nun dank der intensiven Unterstützung von euch allen (und die Betonung liegt bei ALLEN, auch den Kritikern!!) in Richtung Endfase bewegen.

Ab Beitrag 200 werde ich einen neuen Thread mit speziell definierter Themensetzung eröffnen. Oder wäre es zielführender für jedes "Sachthema" (z.B. Ansteuerung, Dekoration, Entkupplung, Betrieb, etc.) einen eigenen Thread zu eröffnen? Was meint ihr?
So, nun zum Thema Steuerung, wie versprochen. Ein Wort vorab: Trotz SPS brauchen wir einige Relais (zur galvanischen Trennung des Fahrstroms.) Geht nicht anders, ist aber nicht weiter tragisch. --

**********
Konzept: Der Bahnhof wird analog betrieben. Züge kommen und gehen, und es müssen Loks verschoben werden. Das braucht mehr als einen Fahrregler... nämlich:
- Fahrregler "Strecke 100"
- Fahrregler "Strecke 200"
- Fahrregler "Strecke 300"
- Fahrregler "Lokal 1"
- Fahrregler "Lokal 2"
Bewährt hat sich, die Fahrregler NICHT fix ins Modul einzubauen, sondern sozusagen fünf Steckdosen am Modul zu haben, wo die Fahrregler ihre Fahrspannung ins Modul einspeisen.

Die fünf Fahrregler werden mit einer einfachen Z-Schaltung auf die Gleisanlage aufgeschaltet und zwar an folgenden Stellen:
- Streckengleis 100
- Streckengleis 200
- Streckengleis 300
- Gleis 51
- Gleis 71
- Drehscheibe
- Weiche 23 (Gl. 24+25)
- Weiche 24 (Gl. 22+23)

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Bedienpult: Dieses wurde entsprechend abgeändert.
kleines Bild http://img155.exs.cx/img155/7891/kopfbahnhofbedienpultv2klein0k.gif
grosses Bild http://img155.exs.cx/img155/2043/kopfbahnhofbedienpultv23ik.gif
Die Taster sind farbig geworden und es hat einige weitere Elemente gegeben!
Rechts im Bild ist eine Legende.

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Z-Schaltung: In den Streckengleisen 100, 200, 300 befinden sich "Ein-Aus-Ein" Kippschalter, mit welchen aus je drei Spannungsquellen eine ausgewählt und ins Gleis gespiesen werden kann. Dazu bedarf es eines kleinen Tricks und zweier Relais: Der Kippschalter schaltet nicht den Fahrstrom, sondern die beiden Relais. Diese schalten dann die "1 aus 3" Fahrspannung. Eine Schaltungsskizze befindet sich hier http://img155.exs.cx/img155/4482/kopfbahnhofeinspeisungen8rh.gif (erste Skizze von links)

In der Nähe des Kippschalters befinden sich immer zwei LED in einem gemalten Dreieck (oder "Pfeil"). Diese LED werden so geschaltet, dass sie die Fahrrichtung der am Gleis anliegenden Spannung anzeigen. Das ist wichtig, weil nach dem Einstellen der Fstr sofort der Fahrstrom ins Bahnhofsgleis durchgeschaltet wird und die Züge ohne weitere Warnung losmarschieren. Dumm, wenn es in die falsche Richtung ist!

In den Gleisen 51, 71 und der Drehscheibe befinden sich ebenfalls "Ein-Aus-Ein" Kippschalter. Diesmal wird die "Aus" Funktion benötigt. Die beiden anderen Stellungen wählen "1 aus 2" Fahrspannung. Also den üblichen 2-poligen Schalter verwenden. (Zweite Skizze von links im Bild mit den Schaltungsskizzen.)

In den Gleisen 22-25 befindet sich derselbe Schalter wie Gl.51 etc, aber die Gleise haben mehr als eine Berührungsstelle zum restlichen Gleisfeld. Darum brauchen wir einen kleinen Trick: Ob die Fahrspannung tatsächlich eingespiesen wird, hängt davon ab, ob eine gültige Fahrstrasse in die betreffenden Gleise eingestellt ist. Dies detektieren wir mit dem Relais "MF" ("Markierung Fahrstrasse"). Die grünen LED werden ja von der SPS am Start und am Ziel einer Fahrstrasse angeschaltet, solange alle Weichen, die zur Fstr gehören, in der richtigen Lage sind. Nun hängen wir parallel zu jeder grünen LED ein Relais 2xum - das Relais MF. (vierte Skizze.) Damit lassen sich elegant einige Dinge lösen. In die Einspeisung der  Gleise 22-25 schalten wir nun diesen MF Kontakt. (dritte Skizze). Damit werden die Gleise 22-23 bzw. 24-25 nur eingespiesen, wenn eine gültige Fstr eingestellt ist.

**********
Kopfgleisabschnitte: Bei den Gleisen 1-15 kann der MF Kontakt verwendet werden für die Anschaltung des Kopfgleisabschnittes. (keine Schaltungsskizze.) Der Kopfgleisabschnitt des Gl. 1 erhält Fahrspannung, WENN MF G1 angezogen UND der Kopfgleistaster Gl.1 betätigt ist. Gleise 2-15 sinngemäss. Das ermöglich es, die Spannung für die Kopfgleistaster nicht durch das Weichenfeld zu schleifen, sondern einfach generell z.B. an die Nordschiene anzuschliessen.

Bei den Drehscheibengleisen machen wir es direkt über die Taster; ich denke das würde sonst zu kompliziert.

**********
Einfahrsignale: Dies ist ein Kopfbahnhof. Es muss damit gerechnet werden, dass der Bahnhof NIE bereit ist um einen ankommenden Zug einfach aufzunehmen. Vielmehr muss der Bahnhof erst bereit gemacht werden: Es muss eine Fstr in ein freies Gleis gestellt werden. Dazu muss natürlich vorher das Gleis von "feindlichen Fahrzeugen" geräumt werden. All das braucht Zeit. Deshalb legen alle ankommenden Züge beim Einfahrsignal (Esig) einen Zwangshalt ein. Wenn die Fstr zur Einfahrt gestellt ist, ruft der Fdl den Zug ab, indem er den grünen Esig-Taster einen Moment drückt (bis die Lok vom Halteabschnitt runter ist.)

Alle drei Streckengleise können für einfahrende Züge verwendet werden (Gleiswechselbetrieb). Demnach auch für Ausfahrten. Wenn die Fahrspannung auf "Ausfahrt" gepolt ist, wird der Halteabschnitt mit einer Diode überbrückt.

**********
Fahrstrasse einstellen: Beispiel: Einfahrt von Strecke 300 nach Gleis 8.
- Tasten 300 und 8 miteinander drücken.
-> Die SPS schaltet die Fahrspannung im Gleis 300 ab. Das ist wichtig, damit während des Umsteuerns der Weichen die Fahrzeuge keine "Bocksprünge" machen.
-> Die SPS steuert die Weichen sequentiell (eine nach der anderen) an.
-> Die Weichen-Istlage wird in die SPS zurückgelesen.
Wenn alle benötigten Weichen in der richtigen Stellung sind:
-> Die SPS schaltet die zwei grünen LED bei Start- und Zieltaste an und damit auch die beiden MF Relais MF G300 und MF G8).
-> Die SPS schaltet die Fahrspannung im Gleis 300 an.
-> Die SPS kontrolliert dauernd, ob die eingestellte(n) Fahrstrasse(n) noch gültig sind, d.h. ob die Weichen noch in der richtigen Lage sind. wenn nicht, werden die grünen LED abgeschaltet.

**********
Umwegfahrstrasse einstellen: Beispiel: von Gleis 6 nach Strecke 200
- Regelfahrstrasse sei "Rechtsdrall", also 6 - 201 - 200 -> Tasten 6 und 200 drücken.
- Umweg sei "Linksdrall", also 6 - 102 - 200 -> Tasten 6 (rot) und 102 (weiss) drücken. Taste 102 loslassen. Taste 200 (rot) drücken. Fstr läuft ein.
(Hinweis: Die Nummern der Gleise 101, 102, 202 sind in den Plänen nicht eingezeichnet

**********
Weichen umsteuern: Das haben wir in einem Beitrag weiter oben bereits behandelt. Hier sei mal ein Plan, in dem die Weichen durchnummeriert sind (DKW heist z.B. "9a" und "9b") http://img155.exs.cx/img155/7824/kopfbahnhoftrennstellen4ln.jpg
Auf dem Plan sind auch die Einspeisungen und Trennstellen eingezeichnet.

**********
Trennstellen: Jetzt kommt's... Weichensteuerung und Z-Schaltung taugen noch nichts, wenn der einfahrende Zug seinen Fahrstrom nicht bis zuhinterst ins Zielgleis mitnehmen kann! Und zwar für mehrere gleichzeitige Fahrten. Dazu brauchen wir dynamische Stromkreisgrenzen. Und das geht so: Die zahlreichen Trennstellen sind im Gleisplan eingezeichnet (Link oben). Gemäss Peco-Doktrin muss immer dort getrennt werden, wo sich zwei Weichen Stumpf auf Stumpf berühren oder eine Speisung auf einen Weichenstumpf stösst. Zusätzlich noch an ein paar weiteren Orten, wo es Sinn macht, so z.B. beidseits der Gleise 201 sowie 12a - da soll auch mal was abgestellt bzw. rangiert werden können.

Mitten im Gleis 201 ist auch eine Trennstelle. Der linke Teil ist ein Flankenschutz-Halteabschnitt für Weiche 1. Das heisst, eine Rangierfahrt kann von den Gleisen 12-15 nach Gleis 201 anrücken (Sägefahrt...), während von Gl. 1-11 über 102 nach 200 eine Ausfahrt stattfindet. Dieser eine Flankenschutzabschnitt halte ich für unverzichtbar. Mehr dazu unten.

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Fahrstromlenkung: Eine Skizze hat es hier http://img155.exs.cx/img155/4091/kopfbahnhoffahrstromlenkung8pw.gif Die Skizze zeigt den einen Pol der Fahrstromversorgung. Der andere Pol wird sinngemäss aufgebaut. Die Stellung der Kontakte in der Skizze entspricht den im Bedienpult-Bild eingestellten Fahrstrassen.

Die Fahrstromlenkung braucht zwei freie Umschaltkontakte pro Weiche - zusätzlich zur Herzstückpolarisierung. Es drängt sich also auf, beim Einlesen der Weichen-Istlage in die SPS mit der Meldespannung auch gleich ein 2xum Relais mitzuschalten. Mit diesen Weichenlagekontakten werden die Gleisabschnitte je nach Fahrstrasse dynamisch zusammengeschaltet, sodass die Fahrspannung von der Einspeisestelle (Gl. 100, 200, 300, 51, 71, 22, 23, 24, 25) bis ans Ziel durchgereicht wird.

Von dort an, wo sich keine stumpf befahrenen Weichen mehr im Fahrweg befinden, sind auch keine Trennstellen mehr eingezeichnet. Beispiel: Gl.1-5a werden alle von der DKW 14a erreicht. Dort entspricht das Gleisbild des Abschnitts einer simplen Gleisharfe. Hier sorgt die Peco-Stopweichenfunktion dafür, dass nur der Zug fährt, den wir wollen. Herzstückeinspeisung über Zusatzkontakt SEHR empfohlen!

**********
Einspeisung Gleis 201: Mir fällt gerade auf, dass ich die vergessen habe. Überhaupt ist die Start-/Zieltaste 201 eine "Krücke": Betrieblich ist es sinnvoll, wenn man von und nach 201 fahren kann, während von oder nach 200 eine Zugfahrt stattfindet. Aber wie unterscheiden wir im Gleis 201, ob nun vom Gleis 200 gespiesen wird oder über den (fehlenden / nicht gezeichneten) Z-Schaltungs-Kippschalter bei Taste 201? Das hab ich nicht mehr hingekriegt. Aber ihr sollt ja auch noch was zu knoblen haben...

**********
Relais: Die beiden galvanisch getrennten Umschalter sind durch nichts zu ersetzen. Trotz Computerzeitalter. Immerhin gibt es einen kostengünstigen 2xum Typ (knapp 2 € / Stück): Siemens "Kleinrelais D2 neutral" V23105. Die Kontaktbelastbarkeit von 2A ist für Moba ausreichend und es sind verschiedene Spulentypen erhältlich. Die 12V Spule zieht bloss 12mA! Auf eine Europakarte passen 12 Stück.
http://www.google.ch/search?hl=de&ie=ISO-8859-1&q=siemens+v23105

Ist bisschen viel geworden, aber dafür nur ein Beitrag von den verbliebenen verbraucht

Felix
Nachtrag: Ich habe noch ein paar Fehler bemerkt. Als Grundlage für die folgenden Ausführungen dient das wiederum angepasste Bedienpult V3
kleines Bild: http://img42.exs.cx/img42/3787/kopfbahnhofbedienpultv3klein1m.gif
grosses Bild: http://img42.exs.cx/img42/6049/kopfbahnhofbedienpultv32pl.gif

**********
Z-Schaltung: Die Einspeisung ins Gleis muss an ALLEN Stellen abgeschaltet sein, solange keine gültige Fahrstrasse eingestellt ist (so, wie bereits für die Gleise 22-25 beschrieben). Sonst kommt es zum Kurzschluss: In der hier http://img42.exs.cx/img42/2923/kopfbahnhoffahrstromlenkung3qd.gif gezeigten Stellung der Weichen steht Weiche 5 auf Links. Das heisst, infolge der Herzstückpolarisierung besitzt der rechte Strang von Weiche 5 auf beiden Schienen die gleiche Polarität (aka Kurzschluss). Das ist nicht schlimm, solange dieser kurzgeschlossene Strang nicht an eine Spannungsquelle geschaltet wird. Genau dies ist aber über W3 und W2 an Speisung 100 der Fall: Speisung 100 wird durch W5 Linkslage kurzgeschlossen.

Deshalb wird in die Zuleitung sämtlicher Einspeisestellen (ausgenommen Drehscheibe) der Kontakt des Relais MF geschaltet. Dieser Kontakt trennt das kurzgeschlossene Gleis von der Spannungsquelle. Ich habe die Schaltungsskizze angepasst: http://img42.exs.cx/img42/8355/kopfbahnhofeinspeisungen0fv.gif

**********
Fahrstrasse einstellen: Die An- und Abschaltung der Fahrspannung während des Stellvorgangs ist durch den MF Kontakt auch erledigt.
Beispiel: Einfahrt von Strecke 300 nach Gleis 8.
- Tasten 300 und 8 miteinander drücken.
-> Die SPS schaltet die grüne LED und damit Relais MF G300 und damit die Fahrspannung im Gleis 300 ab. Das ist wichtig, damit während des Umsteuerns der Weichen die Fahrzeuge keine "Bocksprünge" machen.
-> Die SPS steuert die Weichen sequentiell (eine nach der anderen) an.
-> Die Weichen-Istlage wird in die SPS zurückgelesen.
Wenn alle benötigten Weichen in der richtigen Stellung sind:
-> Die SPS schaltet die zwei grünen LED bei Start- und Zieltaste an und damit auch die beiden MF Relais MF G300 und MF G8).
-> Durch Relais MF G300 wird die Fahrspannung im Gleis 300 angeschaltet.
-> Die SPS kontrolliert dauernd, ob die eingestellte(n) Fahrstrasse(n) noch gültig sind, d.h. ob die Weichen noch in der richtigen Lage sind. Wenn nicht, werden die grünen LED abgeschaltet und durch Abfallen von Relais MF G300 wird Gleis 300 spannungslos.

**********
Einspeisung Gleis 201: Das Gleis 201 ist bereits geteilt in zwei Abschnitte. Nennen wir sie Gl.201a (bei Weiche 1) und Gl.201b (bei Weiche 4).

Wenn keine Fstr ab Taste 201 eingestellt ist, sind die beiden Abschnitte über den Ruhekontakt von MF G201 verbunden. Wenn nun eine Fstr von/nach Gl.200 eingestellt wird, wird die Fahrspannung des Gleises 200 über W1, MF G201, W4 etc. in den Bahnhof durchgereicht.

Wenn eine Fstr ab Taste 201 eingestellt ist, wird durch den Kontakt von MF G201 das Gl.201a abgetrennt und Gl.201b wird ab dem Z-Schalter 201 eingespiesen. Die Fahrspannung wird dann über W4 etc in den Bahnhof durchgegeben.

Wenn W1 noch auf Links steht, ist Gl.300 und Gl.201a elektrisch verbunden. In diesem Fall kann (darf) aber die grüne LED bei Taste 300 nicht leuchten, da ab Gl.300 keine Fstr über Gl.201 eingestellt sein darf, wenn schon eine ab Gl.201 besteht. Gl.300 ist also von der Speisung 300 abgetrennt, Gl.300 und Gl.201a spannungslos. Ansonsten käme es zum Zusammenschalten der Speisungen von Gl.300 und Gl.201a, sobald eine Lok die Trennstelle zwischen Gl.201a und 201b überfährt!

Wenn W1 auf Rechts steht, ist Gl.300 und Gl.201a nicht verbunden - das Problem besteht nicht.

Es sind also gleichzeitige Fahrten von/nach Gl.300 über W1 rechts und Fahrten von/nach Gl.201 möglich!

Hier noch die angepassten Schemas mit der Einspeisung 201 (es sind die selben Links wie oben in diesem Beitrag):
http://img42.exs.cx/img42/8355/kopfbahnhofeinspeisungen0fv.gif
http://img42.exs.cx/img42/2923/kopfbahnhoffahrstromlenkung3qd.gif

Alle Angaben natürlich ohne Gewähr (jede Haftung wird abgelehnt) aber es sollte nun eigentlich funzen.

Felix
Moin Moin

auch wenn hier bereits über die Elektrik des Bahnhofs diskutiert wird, habe ich mal versucht, die Gleisanbindung so hinzukriegen, dass in den Zufahrten keine Weichen mit kleinem Radius liegen.

http://img154.exs.cx/img154/193/kopfbahnhofentwurf7ji.jpg

Leider sind dieser Planung die Lokwartegleise an den Bahnsteigköpfen zum Opfer gefallen

ranger
Noch ein Nachtrag:

***********
Flankenschutz: Dieser ist durchgehend vorhanden. Da der ganze Bahnhof in Grundstellung "spannungslos" ist, fährt vorerst mal gar nichts. Gefahren wird nur dort, wo eine gültige Fahrstrasse eingestellt ist. Da wir keine Kreuzungen verwendet haben, können sich gültige Fahrstrassen nicht kreuzen. Somit sind Flankenfahrten unmöglich.

@185
Interessanter Plan! Die Elektrik lässt sich natürlich sinngemäss anpassen, ist keine Hexerei, wenn man mal die Trennstellen und die Fahrstromlenkung begriffen hat.

Den Gedanken an schlankere Weichen hatte ich auch. Insbesondere die äussersten Weichen (W1,2,3,4,5) könnten mit sehr wenig Aufwand verschlankt werden. Ich bin dann wieder von der Idee abgekommen, da beim Vorbild eh nur mit max. 40km/h in einen Kopfbahnhof eingefahren werden darf (Prellbock!!) Da spielen dann "schnelle" Weichen auch keine Rolle mehr...

Felix
Hallo Felix!

Hut ab - zumindest symbolisch, ich bin nämlich kein Hutträger Das Spurplan macht schon einen äußerst netten Eindruck und du hast dir da einen Haufen Arbeit gemacht.
Bin schon gespannt, was Herb von sich gibt ...

@185

Danke für den Entwurf! Das gibt ja im Bf ganz nette Nutzlängen...

LG

Enrico
@134

Hallo Herb,habe mir deine Worte zu Herzen genommen und melde mich daher nochmals zu Wort

So wie sich dieses Projekt weiterentwickelt,ich verfolge es nach wie vor, lauft ihr Gefahr euch im Planungseifer völlig zu vergalloppieren...dazu ein paar Gedanken/Fragen/Hinweise :

Gleisabstände/Lichtraumprofil:
wenn ich das so durchrechne wirds bei 60cm Modultiefe verdammt eng:
15 Gleise a 1,3 cm Breite = 19.5 cm
14 Gleisabstande a 25mm (schon sehr eng-eher Güterbahnhof tauglich) = 35 cm
macht in der Summe 55 cm, bleiben je 2,5 cm für die Randgestaltung.

dieser Bahnhof ist gequetscht und wird auch bei Fertigstellung trotz der netten 3D Ansichten von Enrico so gequetscht aussehen.(schüttel)

der Gleisplan selber :
um von Gleis 12-15 zur Drehscheibe zu gelangen , sind Sägefahrten unter in Anspruchnahme und Blockierung aller 3 Streckengleise nötig. Bei Bahnhöfen dieser Grössenordnung beim Vorbild undenkbar.
Das gilt auch für die vor Kopf liegenden Lokwartegleise-auch hier wieder (wenn auch nur eine) Sägefahrt. Beim Vorbild liegen diese Gleise im Vorfeld, so das die Loks ihr Ziel auf direktem Wege erreichen, auf das Projekt übertragen hiesse das ober und unterhalb der Ein/Ausfahrgleise und /oder dazwischen.

Abstellgleise oben links :
auch nur über Sägefahrt zu bedienen und mindstens eines der Gleise 12-15 muss freigehalten werden. (Sind wir hier im Sägewerk????)

Auch bei der Elektrik seh ich es wieder kommen- warum einfach wenns kompliziert geht : 5 Trafos ....SPS...
Felix...versuchs doch erstmal mit 2 Trafos (ich würde sowieso eher über eine zentrale Festpannung und LM 317 bzw 350 Regler mit Umpolung gehen) und für die Fahrstrassen/Weichen eine Diodenmatrix.
Schliesslich handelt es sich hier um Module die auch auf Ausstellungen sollen. Und da ist nicht viel Zeit für Fehlersuche..also lieber einfach und robust bauen! Was ist los wenn mal die SPS ausfällt-Stillstand ! Und die Zuschauer gehen weiter...es läuft ja nix bei denen! (hab einmal miterlebt wie eine G&Rm gesteuerte Anlage nen halben Tag aufgrund eines Steuerungsfehlers stand,-peinlich)

Noch eine Anmerkung zu Gleisübergängen bei Modulen:
Fast jeder Übergangswinkel ist machbar solang die Gleisenden beim Verlegen und verschraubten Modulen auf Messingschrauben/Messingbleche oder Leiterplatten aufgelötet werden und erst danach mit der Flex auf der Modulgrenze getrennt werden. Dieses Verfahren hat den Vorteil das auch später noch kleine Korrekturen in der Ausrichtung möglich sind..nicht jeder Hallenboden ist ideal eben und Holz wie auch Metall arbeiten bei Temperaturwechseln. Zudem ist eine einfache Möglichkeit der Stromeinspeisung gegeben.

Leider habe ich , da in Kur , z.Z. nicht die Zeit und nicht die Software , um genaue Pläne zu erstellen....aber mein Plan für einen solchen Kopfbahnhof würde sowieso ganz anders ausehen..schmunzel.

Gruss Willi
Brummi for Präsident!
ich kann Brummi nur voll und ganz zustimmen.
Hallo Willi!

Ich möchte vorausschicken, dass ich um des Lernens Willen das Diskutieren will, nicht um quasi als Sturkopf zu agieren.

Grundsätzlich sollten wir uns darauf einigen, dass es sich um eine Modellbahn handelt, also eine möglichst naturgetreue Nachbildung der Wirklichkeit.

Der Gleisabstand (Mittelachse zu Mittelachse) innerhalb eines Kopfbahnhofs (zB Wien Südbahnhof) beträgt 5m - das ergibt im Maßstab 1:160 einen Abstand Mittelachse zu Mittelachse von 31,25mm.

Im Entwurf sind es 35mm von zB Gleis 2 zu Gleis 3. Bist Du der Meinung, dass dieser Abstand nicht ausreichend ist?

Als Beispiel habe ich einfach in WinTrack einmal von der Mitte beginnend mit Gleisabstand 35mm (entspr. 5,6m) begonnen, um einen Eindruck für den Plan zu gewinnen - die äußersten Gleise haben 50mm Abstand (entspr. 8m).

Bild: http://img134.exs.cx/img134/8828/gleisabstand8be.jpg

Für meinen Eindruck liegt das Optimum zwischen 35 und 40 mm.

Was meinst Du?

LG

Enrico
in 3D: http://img134.exs.cx/img134/2117/abstand4ln.jpg
@190
"Grundsätzlich sollten wir uns darauf einigen, dass es sich um eine Modellbahn handelt, also eine möglichst naturgetreue Nachbildung der Wirklichkeit."
Gut! Das mit den 5m halte ich für ein böses Gerücht - selbst bei Schüttbahnsteigen sind mindestend 6m vorgeschrieben! Hast du evtl. eine "1" vergessen?
Ich habe mal in "Broschdorf Eisenbahnwesen" nachgesehen, was da zu Bahnsteigbreiten steht:
Inselbahnsteige sollten min. 9m Gleisabstand haben (bei 4,75m Gleisabstand 9,5m), sind Treppen vorhanden ist min 10,50m zu wählen, besser 3*4,50=13,50m.
Mir leigt z.B. eine Zeichnung von einem geschwungenen Betonbahnsteigdach vor, dass oben 11,75m breit ist, bei einem Gleisabstand von 15m.
Stell mal auf deinem 3D Bild eine Reisegruppe mit 10 Kegelbrüdern plus Gepäck auf, dann ist der Bahnsteig dicht, nicht nur der Club selber!

Edward
Es geht nicht um den Abstand zwischen zwei Gleisen mit Bahnsteig dazwischen, sondern Bahnsteig - Gleis - Gleis - Bahnsteig.
Ich denke, Du meinst Gleis - Bahnsteig - Gleis.
Oder verstehe ich da was falsch?

Enrico
@192
Ah, das meinst du

Da wären wir bei 4,75m bei Personenbahnsteigen als Regelabstand. Der ergibt sich aus der Forderung, dass feste Gegenstände (z.B. Lampenmaste) min 3,0m von der Gleisachse entfernt stehen müssen, damit winkende Fahrgäste ihre Hände an den Unterarmen behalten ...
Soll zw. den Gleisen ein Post/Versorgungsbahnsteig angelegt werden, so ist da ganze natürlich auseinander zu ziehen. Die Breite dieser Bahnsteige ergibt sich meist aus der Forderung, dass die Bahnsteigkarren profilfrei aneinander vorbeikommen, wenden können und evtl. noch ein Aufzugsschacht vorhanden ist.

Edward

Edward
@188 Willi Brummel:
Ich darf dich an dieser Stelle nochmals auf diverse meiner "Beiträge" sowie mein "Planungsziel" hinweisen. Es soll ein als Endbahnhof dekorierter Speicherbahnhof für unsere mobile Modulanlage werden. D.h. es sind nunmal Kompromisse zwischen "möglichst viel" und "vorbildgerecht" zu schliessen. Daher halte ich die derzeitige Diskussion über Bahnsteigbreiten am Wiener Südbahnhof derzeit nicht wirklich für zielführend. Wie ebenfalls schon mehrfach angeführt ist die Verwendung der KIBRI-Hallen fix und daher die Bahnsteigbreite mit 38 mm und der Abstand zweier Gleise zwischen den Bahnsteigen mit 56 mm vorgegeben.
Das mit deiner Kur tut mir echt leid. Nicht nur aus (deiner) gesundheitlicher Sicht. Sondern auch in Ermangelung deiner PC-technischer Möglichkeiten. Ich werde den Beginn der Bauarbeiten in jedem Fall verschieben, bis du wieder "einsatzbereit" bist! Du mußt dich unbedingt melden, sobald du wieder Vollzugriff auf deinen Rechner hast! Das ist fix!
Was nun die Modulübergänge betrifft, so kann ich dir - was die Schräglage betrifft - leider nicht ganz zustimmen. Auch bei erstklassiger Präzisionsarbeit und Anwendung sämtlicher "Tipps und Tricks" wie das Anlöten an Messingscharauben, usw. kann ein dauerhaft reibungsloser Übergang leider nicht garantiert werden. Du mußt dir vorstellen, daß Module während der Lagerung, dem Transport und der Ausstellung selbst unter Umständen extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind und die während der Auststellung auftretenden Veränderungen echt schlimm (Seidi: Bisamberg 2002). Ein mehrgleisiger Übergang sollte daher unbedingt mit Schienenverbindern hergestellt werden. Und bei mehreren Gleisen in Schräglage ist das fast unmöglich.
@188
> Gefahr euch im Planungseifer völlig zu vergalloppieren...

Danke für den Hinweis! Wir bleiben dran...
Dennoch, mir scheint, du hast da im Eifer des Gefechtes einiges übersehen:

> der Gleisplan selber :
> um von Gleis 12-15 zur Drehscheibe zu gelangen , sind Sägefahrten unter in
> Anspruchnahme und Blockierung aller 3 Streckengleise nötig.

das ist nur teilweise richtig. Während dem Vorziehen von Gl.12-15 nach Gl.201 kann von Gl.1-11 nach 100,200,300 (und umgekehrt) frei gefahren werden.
Während dem Zurücksetzen von Gl.201 nach Gl.11 (genauer: 6-11) kann von Gl.1-5a nach 100,200,300 frei gefahren werden. Während dem Verschieben von Gl.6-11 zur Drehscheibe (Gl.71) kann von Gl.12-15 nach 100,200 frei gefahren werden. Es sind im ganzen Bahnof bis zu vier gleichzeitige Fahrten möglich! Das Problem hier ist nicht die Anzahl Fahrten, die der Bahnhof bewältigen kann - sondern der Fahrdienstleiter, der die Übersicht verliert.

> Bei Bahnhöfen dieser Grössenordnung beim Vorbild undenkbar.
> Das gilt auch für die vor Kopf liegenden Lokwartegleise

Das ist natürlich richtig. Es handelt sich hier um typische Moba-Kompromisse, die aus der beschränkten Länge entstanden sind. Was willst du? Wir alle müssen ständig Kompromisse machen. Nur Wolfgang Frey ist die Ausnahme von der Regel

> (Gleise 22-25) Sind wir hier im Sägewerk????

Jemand sagte mal in Bezug auf Rangieranlagen: "Im Sägen liegt Segen"...

Ich habe auf dem Fiddleyard meiner Heimanlage eine ähnliche Situation. Der Betrieb läuft hauptsächlich über die Gleise, die direkt erreichbar sind (hier: 1-15). Dennoch bin ich froh, dass ich noch einige Gleise mehr habe, auch wenn sie über Sägefahrten zu erreichen sind. Die Gleise 22-25 eignen sich besonders gut, um Wendezüge wegzustellen!

> Auch bei der Elektrik seh ich es wieder kommen- warum einfach wenns
> kompliziert geht : 5 Trafos ....SPS...
> Felix...versuchs doch erstmal mit 2 Trafos
> und für die Fahrstrassen/Weichen eine Diodenmatrix

Nicht alles durcheinander mischeln! Es gibt zwei Aufgaben:

1) Weichen stellen:
Eine Diodenmatrix ist mit diesem Bahnhof heillos überfordert!
Warum?
- Wir haben hier 30 Weichenantriebe. Für die längste Fahrstrasse (Gl.1 nach 200)müssen 11 Weichen gestellt werden. Die Diodenmatrix stellt alle 11 Weichen gleichzeitig. Rechne mal den Strombedarf aus! Selbst bei Motorantrieben und angenommenen 250mA pro Motorantrieb macht das fast 3A Strombedarf. Woher nimmst du die Stromversorgung? Und die 3A fliessen über die Fahrstrassenleiterbahn in der Diodenmatrix und über die Fahrstrassentaster.
- Wir haben 27 Punkte, die Start oder Ziel sein können. Diese Start- und Zielpunkte können kreuz und quer verknüpft werden. Es kommt deswegen nur eine Zweitasten-Bedienung mit Start- und Zieltaste in Frage. Aber die Diodenmatrix unterstützt keine Zweitastenbedienung.

Diodenmatrix ist für kleine Bahnhöfe. Wir brauchen etwas leistungsfähigeres: Wir brauchen eine sequentielle Weichensteuerung zur Schonung der Stromquelle, und wir brauchen eine Zweitastenbedienung (bei Umwegfahrten Dreitastenbedienung).

Man kann diese Aufgabe mit einem Spurplanstellwerk in Relaistechnik lösen - wie beim Vorbild (DB: SpDrS; bei der SBB: Domino 67), wobei wir natürlich die Spurplantechnik auf die Anforderungen der Modellbahn "verkleinern". Aber es gibt überschlagsmässig trotzdem einen Relaisfriedhof von ca. 400 Relais 2xum.

Eine andere Möglichkeit ist eine kleine Profi-SPS. Es werden folgende Ein- und Ausgänge benötigt:
30 Eingänge für Tasten
30 Eingänge für Weichenlagen
27 Ausgänge für LED grün (Rückmeldung Fahrstrassen)
60 Ausgaben für Ansteuerung der Weichen
60 Ausgaben für LED gelb (Rückmeldung Weichenlagen)
Mit 60 Eingängen und 150 Ausgängen ist die SPS gar nicht mehr so klein...

> Was ist los wenn mal die SPS ausfällt-Stillstand ! hab einmal miterlebt wie eine
> G&Rm gesteuerte Anlage nen halben Tag stand

G&R ist ein PC. Das würd ich auch nicht auf einer Ausstellung wollen. Noch schlimmer - eine Moba von Windows gesteuert!

Eine SPS ist etwas anderes! Beim Vorbild wird der automatische Betrieb mittels SPS gesteuert. Die SPS ist das zuverlässigste am ganzen Stellwerk! Eine SPS fällt "nie" aus.

> kompliziert geht : 5 Trafos ....SPS...
> Felix...versuchs doch erstmal mit 2 Trafos

Die zweite Aufgabe:

2) analoger Betrieb, also Z-Schaltung und automatische Fahrstromlenkung aufgrund der Weichenstellungen.

Letzteres ist vollständig mit Weichenlage-Kontakten erledigt und funktioniert sogar, wenn die Weichen von Hand gestellt werden. Wir brauchen dazu 27 Relais 2xum, die den grünen LED parallel geschaltet sind, und 30 Relais 2xum, die mit der Weichenlage umlaufen. Diese 57 Relais sind unumgänglich, da wir für die Fahrstromlenkung potentialfreie Kontakte benötigen.

Gratis dazu bekommen wir vollständigen Flankenschutz im ganzen Bahnhof - etwas, das eine digitale Verdrahtung prinzipbedingt gar nicht können will, das aber trotzdem sehr, sehr sinnvoll ist.

Zur Anzahl Trafos: Die Festspannungsregler für die Strecken 100,200,300 sind sowieso schon vorhanden. Sie müssen nicht zwingend auf dem Bahnhof vorhanden sein. Der Bahnhof braucht nur die *Möglichkeit*, von irgendwo die Festspannung aus den Strecken 100,200,300 abzugreifen. Damit ist es möglich, dass der Zug vollständig mit dem Festspannungsregler bis zuhinterst an den Prellbock fährt oder auch wieder direkt mit einem anderen Festspannungsregler raus.

Bleiben noch zwei Trafos, die im Bahnhof physisch vorhanden sein müssen - die Lokalregler 1 und 2. Ist dies in deinem Sinn?

Man kann dank Z-Schaltung auch fein anfahren mit dem Lokalregler und während der Fahrt durch den Bahnhof auf den Streckenfahrregler (Festspannungsregler) umschalten.

Die Z-Schaltung selber: Es gibt lediglich einem Kippschalter an jeder Einspeisestelle. Ich bin der Meinung, damit ist das Optimum an Schaltern erreicht. Weniger geht nur, wenn auf Funktionalität verzichtet wird. Das heisst, die Anzahl gleichzeitige Fahrten wird reduziert, da ich der Meinung bin, pro gleichzeitige Fahrt braucht es einen analogen Regler (egal wo der steht).

Logisch könnte man sich die Z-Schaltung und die Trafos sparen bei Digitalbetrieb. Aber das war nicht die Aufgabestellung. Ausserdem finde ich es interessant, mal zu zeigen, wie man so einen Bahnhof analog betreiben kann mit bis zu vier gleichzeitigen Fahrten (mehr geht auch digital nicht, wegen der Weichenstrassen) und mit einem möglichst intuitiv zu bedienenden Stellpult.

Felix
@Herb

Wie Du siehst, war die Diskussion über die Gleisabstände wichtig, weil man nirgends so leicht aneinander "vorbeiredet" als in einem Forum, wo halt "nur" geschrieben wird. Der Eine meint den Abstand von einer Schwellenkante zur nächsten, der Andere meint Gleisachse zu Gleisachse. Das ist mindestens die Differenz eines kompletten Gleises... und wenn' dann noch multipliziert wird, sieht man die Missverständnisse deutlicher.

@Felix:
Tolle Darstellung - jetzt wirds dann wirklich interessant , wenn wir in die Realisierung kommen...
Aber ein Bahnhof dieser Größenordnung hat ja halt nun einmal viele Weichen....

LG

Enrico
Hallo Leute!

Nachdem wir uns der 200er Grenze und dem Ende des Threads nähern möchte ich die Gelegenheit nutzen und zum Schlußwort kommen.

Anfangs dachte ich eigentlich daran euch um eure Meinung zu meinen "Spinnereine" zu ersuchen. Was daraus wurde ist schlicht und einfach sensationell! Ihr alle habt mir eigentlich geholfen alle Probleme zum und rund um das Projekt zu lösen. Auch wenn manche Meinungen sehr kritisch und manche Diskussion sehr kontraversiell geführt wurde, so steht am Schluß doch eine hervorragende Leistung aller. Eure Beiträge, Informationenen und Meinungen haben es mir erst ermöglicht das Projekt unter den richtigen Voraussetzungen anzugehen und schwere Fehler bereits im Vorhinein zu vermeiden.

Leider habe ich derzeit kaum Gelegenheit euch meinen Dank irgendwie auszudrücken. Daher kann ich nur versuchen verstärkt durch Beiträge und Informationen hier im Forum eventuell zur Lösung eurer Probleme beizutragen.

In diesem Sinne freue ich mich auf noch recht viele Beiträge und wünsche euch allen immer "Strecke frei"

Herbert
@197
Halt uns auf dem Laufenden, z.B. im Wochenbericht - ok?

Felix
@ 190
hallo Enrico,
wenn der Parallelgleisabstand zw. Gl. 2 u 3 35mm beträgt kann ich nur staunen und nicht mehr messen! Zumal die Bahnsteige deutlich ins Lichtraumprofil eingreifen lt. Plan. Mir ist schleierhaft wie du mit win.trak oder jedem beliebigen anderen Progi bei einer Anlagentiefe von 60cm 15 Gleise selbst bei den von mir angenommenen 25mm Parallelgleisabstand (57,5cm gesamt) noch Bahnsteige von einer Gesamtbreite von 23cm unterbringen willst - das gibt bei mir nach Adam Riese 80cm , und dazu brauch ich keinen Compi !!!! Dieser Plan ist rein rechnerisch nicht machbar oder Wintrack rechnet mit 75-80 cm schreibt aber 60 .....

@ 194
hallo Herb- das von mir beschriebene Verfahren der Gleisverlegung an Modulübergängen wenden wir in unserem Verein (Modellbahn-Arbeitsgemeinschaft Kaarst = MAK)
http://www.mak-kaarst.de
seit über 20 Jahren mit Erfolg an. Schienenverbinder haben wir anfänglich eingesetzt und als zu instabil verworfen!

@ 195
hallo Felix- bei einem solchen Weichenchaos und den vielen Zickzack-Fahrten (Sägewerk) kein Wunder das so 2-3A zusammen kommen- !
Aber auch das wäre über eine Diodenmatrix lösbar - auch mit Start-Zieltasten ! Zudem - wenn wirklich der Stromverbrauch zu hoch wird- kann man auch die Schaltvorgänge aufsplitten -ala von A über B nach C !
Eine andere Variante ist die- Gruppen von Weichen über zeitgesteuerte Relais (mit NE 555) zu schalten .

Bei viel Zeit strick ich dir mal eine solche Diodenmatrix...lächel.

Um diesen Bahnhof auf herkömmliche Weise mit Diodenmatrix und Relais zu beschalten sind auf jedenfall keine 400 (lach..die haben wir ja nicht mal in unsrerer Vereinsmodulanlage mit max 70m Frontlänge) Relais nötig.

Bei mir verfestigt sich unweigerlich der Gedanke ---ihr denkt zu kompliziert.

Anbei mal ein Gleisplan in ANLEHNUNG an den bisherigen...würde der nicht vollkommen reichen ???.(Herb...nicht heulen..einen Zugspeicher würde ich auf den anderen Modulen als Schattenbahnhof einrichten- mit der Möglichkeit hinter der Kulisse Züge aufzustellen bzw von der Anlage zu nehmen).

http://img64.exs.cx/img64/765/bfherb2wu.jpg

Gruss Willi


Nachtrag zu 199
@ 194

Herb,Planungsziele sind nötig für den Bau einer Modellbahn, nur sollten sie kein Absolut darstellen. Wenn man feststellt dass wie bei diesem Projekt die Ziele zwar verwirklicht- die Anlage aber überladen, der Gleisplan zu kompliziert (11 Weichen bei einer Zugfahrt) und teilweise betriebsunlogisch ist, dann sollte man anfangen seine Ziele zu überdenken.

An meinem Gleisplanvorschlag ist sicher auch was zu optimieren, zb könnte die DS etwas nach rechts...dann wär auch ein Ringlokschuppen machbar...aber was die Gleise/Weichen anbetrifft , würde ich schauen ob es nicht mit noch weniger ginge. Das heisst für mich optimieren.
Denn Eines habe ich lernen müssen....weniger ist oft MEHR !

Ihr seid noch ein sehr junger Verein und werdet Erfahrungen sammeln- aber warum nicht mal über Hinweise (ich denke an die Modulübergänge) nachdenken?

soooooo...nu sind die 200 Beiträge voll....neue Seite bitte !!! )

Gruss Willi


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