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THEMA: Graham Farish

THEMA: Graham Farish
Startbeitrag
ThomasDK [Gast] - 01.01.05 18:39
Wer kann etwas über die Modelle von Graham Farish sagen ?
Wie ist die Qualität ?
Wie sind die Fahreigenschaften ?
Haben die Loks eine Schnittstelle ?
Können diese auf unseren Schienenmaterial fahren ? Volt , 3 Leiter ? u.s.w.

Frohes neues Jahr aus DK
Thomas

hallo,
hab grad leider keine zeit, aber werde dir ausfuehrlich morgen berichten
gruss sandra aus GB
Hallo Thomas,

gutes neues Jahr aus Franken.

Allgemein kann man sagen, daß Grafar-Modelle nicht an deutsche Standards heranreichen. Fleischmann z. B. ist um Klassen besser. Sie sind aber trotzdem nett anzuschauen. Die Qualität ist wohl eher gemischt (z. B. habe ich 3 Class 08, zwei fahren gut, eine taumelt leicht in einer Richtung), aber nicht so, daß man Grafar von vorneherein verdammen müsste.
Sie können ohne Probleme auf unseren Gleisen fahren, der Maßstab ist zwar 1:148, die Spurweite aber 9 mm. Auch spannungstechnisch ist alles im grünen Bereich.
Fahreigenschaften: Ich habe einige meiner Loks auf der Anlage eines Freundes gefahren und war entsetzt, die Zugkraft war, milde ausgedrückt, bescheiden. Jede Steigung war ein Problem. Ich habe seitdem keine weiteren Tests gemacht (ich habe noch keine eigene Anlage, auch keine Testanlage).
Schnittstelle: Die alten Fahrzeuge (vor der Produktionsverlagerung nach China) haben keine, für die neuen weiß ich es nicht.
Fazit: Wer britisch fahren möchte, kommt an Grafar nicht vorbei. Optisch o.k., aber die Zugkraft... also vor dem Kauf testen.

Wolfgang K.
Hmm, vor den "alten" GF-Loks kann man nur warnen...  Weder optisch noch lauf-
technisch auf dem (damaligen) Stand der Technik. Wir haben genau eine GF-Lok,
die ich 1980 von einer Interrail-Tour durchs Vereinigte Königreich mitbrachte, aber
gefahren ist die eigentlich nie....

http://www.n-joern.de/Dampf/GWR_GrF.JPG  
Bei unserem Besuch 2000 in Birmingham wurde uns von englischen Modellbahnern erklärt, sie würden GF-Modelle zwar kaufen,aber danach aufrüsten : mit besseren Motoren,Superung des Äusseren, Veränderung der Fahrgestelle.

Rein optisch gesehen stuften wir die GF-Modelle technisch auf den Stand der 70ger Jahre ein.
vom  aufrüsten, supern usw. lebt auf der Insel eine ganze Industrie. Drüben ist es ganz normal das der Modellbahner noch selbst Hand an seinem Modell anlegt, man"n" bekommt auc alles was man dazu braucht um einen vernünftigen Preis.

Die neue V2 von Bachmann/Farish braucht sich meiner Meinung nach aber nicht mehr verstecken sicher kann man da auch noch was verbessern aber dann hätten die Kleinserienhersteller nix mehr zum verdienen
hallo,
endlich hab ichs geschafft.
wie bereits in einigen beitraegen erwaehnt sind die grafar modelle ziemlich "basic", wobei ich dennoch sagen muss, dass gerade 2004 sich einiges zum positiven geaendert hat. die fahreigenschaften sind wesentlich besser geworden und die modelle sehen auch besser aus. das bezieht sich auf die neuerscheinungen.
die meisten modeller hier in GB ruesten ihre modelle auf, wie brummel schon erklaerte. es gibt hier alles von verschiedenen herstellern.
dafuer kosten die grafar modelle auch nur die " haelfte" von den gfn modellen. und die britischen n-bahner wollen es auch gar nicht anders. ich habe ein "getuntes" grafar dampfmodell und bin hochzufrieden. ich habe den motor gelassen und ein neues schneckengetriebe eingebaut, dann noch ein paar verfeinerungen am gehaeuse und es kann sich durchaus sehen lassen. das modell kostete mich 60 teuro, der umbau 20 teuro.
gruss aus wales
sandra
@3, n-frank
um himmels willen frank, na das ist ja auch das allerletzte modell !!!
bis heute hat sich da viel geaendert.....  
Graham Farish ist von Bachmann übernommen worden. Die locs werden heutzutage in China produziert. Ich habe eine kleine Rangierloc van Grafar (dreiachser). Die Laufeigenschaften auf Arnold Gleisen sind gut, aber bei Fleischmann bleibt er auf den Herzteilen (isoliert) der Weichen stehen wenn ich nicht schnell genug drüber fahre. Das selbe pasiert ja zuch beim Köf von Arnold. Am sonnsten nicht so toll detailliert, aber laufruhig und genügend Zugkraft.

Gruß,

Coltrane
Dass keine Misverständnisse entstehen:
britische Lokmodelle sind oft nicht so sehr detailliert - richtig. Es gibt aber auch weniger nachzubilden - britische Dampfloks sind nicht übersät mit Leitungen usw - sie sind ohnehin viel "kahler" als deutsche.
NB
sind halt zwei komplett verschiedene Philosophien im Modellbau GB <-> Kontinent
hier die "out of the box" Mentalität, kaufen, auspacken, auf ide Anlage fertig
drüben wird noch fest gebastelt, getüftelt und selbst gebaut.
N Loks mit Innentriebwerken, Zugsgarnituren mit "echten" Kupplungen, usw. usw.
@ enby (Nr. 9):

Aber Speichenräder (keine Vollguss-Reliefräder) haben britische dampfloks i. d. R. schon, ebenso Klotzbremsen an den Rädern...

Grafar geht detaillierungsmäßig eher in die richtung "Salzteig" - aber auch die Dapol 14xx finde ich eher enttäuschend.

Gruß, Volker
@Volker
guckst Du Nr.10
@seidi: Ich halte mir seit Jahrenden den Railway Modeller, zeitweise hatte ich auch British Railway Modellig abonniert. Was Du beschreibst sind absolute Ausnahmen, auf den meisten veröffentlichten N-Anlagen dominieren Grafar-Klumpen mit Relief-Rädern, unverglasten Führerhäusern und serienmäßiger Klaue. Bestenfalls sind die Loks am Gehäuse zugerüstet, und mehr oder weniger kunstvoll eingedreckt. Selbst- und umgebaut wird eher in 00 oder noch mehr in 0. Und natürlich in den Schmalspurbaugrößen, aber British-N ist ziemlich viel "out-of-the-box".

Gruß, Volker
@13

solltest vielleicht mal im Mutterland der Eisenbahn auf ein paar Austellungen gehen.
Seidi, vielleicht organisierst du mal eine Vereins-Exkursion und wir nehmen Volker [Gast] mit? Falls ihn Volker[Gast]-Mamma lässt...

Ansonsten: nicht ärgern lassen....

PS: Würde mich freuen, wenn sich hier im Forum etwas weniger Beitragschreiber hinter einem Gast-Eintrag verstecken müssten.
Sorry, ich war einfach davon ausgegangen, dass diese Zeitschriften eher den besseren Durchschnitt der Anlagen veröffentlichen. Nach England fahren? - gerne, nur brauche ich dann noch einen Sponsor

Gruß, Volker
@15
man müßte halt den zugang zum Forum ähnlich wie beim Offtopic bereich für Gäste aufs Lesen einschränken.
nix für ungut Volker, es wird schon genug Material "out of the Box" eingesetzt aber
sehr viele basteln rum an Ihren Modellen. Auf den Shows der N Gauge Society und der 2mm Associaton gibts immer kleine Wunderwerke zu bestaunen.
die British Railway Modelling ist nicht gerade "die" Modellbahnerzeitschrift ich würde Dir die Model Rail (www.model-rail.com) empfehlen.  
Moin
Bin am Weekend in London und will versuchen, mir das eine oder andere Modell live anzugucken und vielleicht mitzunehmen. Kennt jemand nen empfehlenswerten Shop rund um Leicester Square oder Charing Cross oder in akzeptabler U-Bahn Entfernung?
Gruss, Stefan
empfehlen kann ich:

The Engine Shed, 745 High Road, Leytonstone
Station Leytonstone mit der Central Line, wenn Du Zeit hast dann steig in Stratford aus is ein guter Platz zum Trainspotten.

oder

Ian Allan Bookshop 45-46 Lower Marsh, Waterloo
Station Waterloo
hat eine kleine Modellbahnabteilung, is aber unschlagbar wenn man entsprechende Lektüre braucht.

ansonsten guckst Du hier:

http://www.ukmodelshops.co.uk

Moin
Danke für den Tipp! Leider bin ich eine Station zu früh ausgestiegen... es gibt auch eine High Road in Leyton (ohne Stone)
Dann bin ich in Lower Marsh fündig geworden....
"Klumpen" Räder und auch "Salzteig" habe ich nicht gefunden. Statt dessen sehr moderne und detaillierte Loks und Wagen.Der britische Fuhrpark ist im Vorbild weniger mit Beschriftung versehen, entsprechend sehen auch die Modelle etwas "kahl" aus.
Ich hab mir eine Class 40 der 60er Jahre und eine kleine Rangierlok geholt. Erstere mit zwei vierachsigen Drehgestellen, die andere mit drei gekuppelten Achsen. Beide mindestens genauso gut detailliert und bedruckt wie die neueren Modelle hierzulande. Fahreigenschaften der großen Lok mit 2 Schwungmassen prima. Sind beide super Loks, vor allem für den Preis. Sehr nett finde ich die "weathered" Version, gips ja bei uns kaum.
Ich glaube, es verhält sich ähnlich wie mit deutschen Modellen, auch hier gibt es alte Gurken - man sollte sich vor Pauschalisierungen hüten und die Teile selber angucken. Die neuen sind klasse. Gruss, Stefan
@21
schad, der Shop wär in Leytonstone quasi ums Eck gewesen.
Auch ein wenig Trainspotten gewesen?
Nee, aber beim nexten Mal werd ichs bis Leytonstone schaffen. Isses noch weit zum Schopp vonner Bahn aus? Haben die auch Nicht-Rollmaterial, das preislich interessant ist? Woodland, Messingkrams, Bausätze?
Gruss, Stefan
vielleicht 2min Fussweg von der U Bahn weg. Is ein typisch englischer Modellbahnshop vollgepackt mit allerei interessanten Sachen.
Sehr gut, dann kömmt der auffe timetable next visit. Schade, dass der grad in der entgegengesetzten Richtung zum Flughafen liegt. Irgendwo soll es noch einen in Knightbridge geben... woscht, bin mal gespannt, ob sich der Peco Import lohnt.
Gruss, Stefan
Hallo!
Bin ebenfalls neu dabei ein englisches "N-Layout" zu bauen und habe bisher 4 Loks erstanden.
Die erste war eine Dapol 16xx (2-6-2): Das Modell mit Kunststoffgehäuse ist sehr gut detailiert, nahezu vergleichbar deutschen Herstellern, der Aufdruck jedoch in seiner Feinheit vergleichsweise mangelhaft. Das Fahrverhalten ist mehr oder weniger digital - Trafo (FLM 6735), keine Langsamfahrt möglich, bei höherer Spannung zwar gleichmäßige Fahrt, dann jedoch bis ca. 300 km/h! Also langsam nicht möglich und noch oben hinaus viel zu schnell.
Die zweite ist eine 27 Jahre alte Dampflok 4-6-0 mit Tender und dreipoligem Motor. Hier war nach Gebrauchtkauf praktisch kein Fahrbetrieb möglich. Nach sorgfältiger Reinigung von Motor und Getriebe war ich total überrascht - ein Anfahren aus minimaler Spannung (2,0 V) extrem langsam und gleichmäßig war dank des hervorragenden Trafos möglich, eine gleichmäßige Beschleunigung bis zu einer leicht überhöhten realistischen Geschwindigkeit wird auch von einer gewissen Geräuschkulisse begleitet - trotzdem eine zufriedenstellende Lok.
Die dritte ist der "Flying Scotsman" (4-6-2 mit Tender / ältere Ausführung ohne Windleitbleche / Motor 5-polig). Fahreigenschaften von Anfang an hervorragend, noch eine kleine Klasse besser als die 3-polige Vörgängerin. Das Äussere ist etwas dürftig aber es siehe auch Antwort 9!
Die vierte (gestern angekommen), eine neue Class 4MT (2-6-4 / 5-poliger Motor) - genial! Extrem leises Summen, kleinste Schleichfahrt möglich, wobei man noch während der Fahrt die geprägten Speichen zählen kann! Maximalgeschwindigkeit ist auch ok.
Alle Loks fahren bei mir auf Peco 55 Gleisen. Zur Zugkraft kann ich noch nicht viel sagen, aber eine Steigung von ca. 1:25 ist für die GF-Loks mit 4 4-achsigen Personenwagen scheinbar die äußerste Grenze, für die Lok von Dapol 16xx jedoch unmöglich. Dazu muß aber noch gesagt werden, dass die Personenwagen noch nicht saniert und gereinigt sind, d.h. einige Achsen eiern dermaßen, das es den ganzen Wagen schüttelt und die Lager sind auch noch nicht sauber.

Soweit meine bisherigen Erfahrungen, was ich noch suche sind "working Signals" in Baugöße N und englischer Bauart.  Vielleicht kann mir jemand einen Lieferantentipp geben ??? Gruß Henning


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