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Basteln

Thema: Leuchtfarbe der Viessmann LED-Peitschenleuchten "altern"
kilowatt - 02.01.18 22:28

Hallo,

unsere Anlage spielt um 1968.

Daher haben wir darauf geachtet, dass alle Leuchten eher gelbstichig leuchten, gleich ob sie mit LEDs oder mit Glühbirnen bestückt sind.

Nun haben wir erstmals weiße LED eingebaut, und zwar die Peitschenleuchten von Viessmann, Art.-Nr. 64906. Im '68er-Umfeld sieht die Leuchtfarbe recht futuristisch aus ...

Deshalb möchte ich Euch fragen:

Hat jemand die Leuchtfarbe einmal erfolgreich gealtert, ohne dass die Leuchtmittel ausgetauscht wurden? Hat zum Beispiel jemand die Leuchtenschirme oder die LEDs eingefärbt, und wenn ja, mit welchem Stift?


Vielen Dank

Klaus



Hallo Klaus,
1968 ist mir ja sympathisch . Ich habe mit einem orange-farbigen Edding Lack Stift weiße LED an Formsignalbausätzen behandelt. Die leuchteten durch die grünen Farbscheiben blau und waren viel zu hell. Mit der farblichen Behandlung war das Ergebnis erträglich.
Zur Erklärung: Früher waren je eine rote und grüne LED parallel verbaut. Die wurden später durch eine weiße ersetzt. Von den roten und grünen LED wurde je eine durch die vorgesetzten Farbscheiben erfolgreich abgedeckt.
Ob das auch bei den Peitschenleuchten auch gut aussieht kann ich natürlich nicht sagen.
Viele Grüße
Friedhelm

Hallo,

also habe ich meinen Mut und einen Stift zusammengenommen und die LEDs und die Innenseiten der Abdeckhauben gegelbt. Das Ergebnis kann sich schön funzelig sehen lassen!


Allen viel Spaß beim Modellbahnen wünscht

Klaus

Hallo Klaus,

welchen Stift hast Du benutzt?

Gruß
Franz

Guten Abend,

Ich hab von Revell Dosen für den Modellbau in transparenten Farben.

https://www.revell.de/produkte/farben-kleber-co/email-color/id/32730.html

Es gab auch mal gelb.

Gruß Werner

Hallo, Franz,

gegelbt wurde mit Staedtler non-permanent Lumocolor wasserlöslich. Wasserlöslich für den Fall, dass die Farbe sich als ungeeignet herausstellt und wieder entfernt werden soll. Mal sehen, wie sie sich auf Dauer bewährt. Ggf. werde ich berichten.


Viele Grüße

Klaus

Im Netz liest man immer wieder, dass die LEDs mit Glühlampen-Tauchlack gefärbt werden. Einfach danach suchen im Netz.

Zu beachten wäre allerdings, dass die LED dadurch leicht(er) überhitzen kann, da etwaige Wärme durch den Lack nicht so schnell abgegeben werden kann. Aber da in der Regel die LEDs (meiner Meinung nach) eh viel zu hell leuchten und man sie sowieso deutlich drosseln sollte, spielt auch das keine wesentliche Rolle.

Hallo zusammen,

das Anliegen kann ich nicht so sehr nachvollziehen.
Gerade früher, in den 60er und 70er Jahren waren waren die Straßenbeleuchtung  und insbesondere die Peitschenleuchten mit kaltem Neonlicht ausgestattet.
Hmmmm, ist das verfunzeln nicht eher eine 'Verschlimmbesserung"?

Viele Grüße
Barbara


Hallo Klaus,

ich verwende dazu seit Jahren den Erbert Glühlampenlack gelb:
http://www.erbert-signale.de/Eingang/unten/zub/page1.htm
Ein Tropfen auf die LED selbst, kurz trocknen lassen, dann das milchige Deckglas wieder drauf.

Viel Erfolg

Klaus

Hallo Barbara,

vermutlich gibt es durchaus Unterschiede je nach Leuchtentyp, Region und individueller Erinnerung ...

Unsere Erfahrung und unsere Eindrücke sind:

Neonlicht der 1960er Jahre ist nicht so weiß wie LED-Licht.

Die Viessmann-Leuchten mit weißen LEDs erzeugen werkseitig schneeweißes und hart wirkendes Licht. Die Behandlung mit gelber Farbe hat das Weiß abgemildert, so dass es viel mehr wie Neonlicht aussieht, in jedem Fall nicht mehr wie LED-Licht, das es in den 1960er Jahren ja gar nicht gab.

Ein heutiger Blick von unseren Modellbahn-Leuchten durch ein Fenster hinüber auf eine Peitschenleuchte, die neben unserem Haus steht, zeigt uns, dass die etwas funzelig wirkende Leuchtfarbe ähnlich ist, jedenfalls ähnlicher als zuvor.

Letztlich halte ich eine eher gelbstichige Beleuchtung für die 1960er Jahre allein schon deshalb für geeignet, da es selbst heute noch "richtig gelbe" Leuchten gibt (die noch nicht ausgetauscht wurden).

Viele Grüße

Klaus

Hallo Klaus,

die "richtig gelben" (oder orangen) Leuchten sind aber im Normalfall eher Quecksilberdampflampen oder ähnliches, außerdem ist eine gelbe Beleuchtung bei bestimmten Gegebenheiten sogar vorgeschrieben (da war was mit einer Führererscheinprüfungsfrage... lang ist´s her).
Ansonsten stimme ich Barbara zu: Die "Neonlampen" aus der Anfangszeit hatten eher ein Licht, das ein rose oder bläulich wirkendes ("kaltes") Spektrum hatte, dafür wenig gelbe Anteile drin. Deshalb sah man auch in diesem Licht immer leicht "krank" aus. Gerade bei dem Blaustich versuchte man, mit gelblichem Glas (?) oder einer anderen Maßnahme natürlicher zu werden, was dann einen Grünstich zu Folge hatte und einen noch kränker aussehen ließ...
Im Gegensatz zum grünlich-gelbweißen Gaslicht waren die Neonlampen deutlich mehr Richtung kaltweiß als gelblich. Sie hatten aber noch nicht die Leuchtkraft späterer Röhren, deshalb hätte ich die Viessmann-Leuchten eher mit einem (zusätzlichen?) Widerstand gedimmt -- das ändert dann auch die Lichtfarbe etwas Richtung "warmweiß" und würde meinem Empfinden nach besser passen.
Euere Anlagenzeit trifft übrigens auch meine: ca 1965-1975

Viele Grüße
Michael

Hallo Klaus,

nun, das ist natürlich immer auch eine Frage der persönlichen Wahrnehmung.
Das sehr grelle LED-Licht habe ich ebenfalls als zuviel empfunden und mit Widerständen so lange experimentiert, bis das mir das Licht als authentisch im "Neonstyle" erschien. Insofern stimme ich mit Michael völlig überein.


Letztlich ist aber entscheidend, ob man selbst mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Gute Nacht wünscht
Barbara

Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die "Neonlampen" aus der Anfangszeit hatten eher ein Licht, das ein rose oder bläulich wirkendes ("kaltes") Spektrum hatte,



Die rosa Lampen gibt es auch an Autobahnen, da nennt es sicht Tageskunstlicht und soll dem Farbspektrum von Tageslicht in etwa entsprechen.
Mir kam das nie so vor.

Gruß Kai

Hallo!

Ich hatte auch mal weiße LEDs mit edding "gegelbt".
Welcher Stift das genau war weiss ich leider nicht mehr.
Nach 2-3 Jahren leuchten war von der Farbe nahezu nichts mehr übrig.
Ich hätte heute in richtigen Glühlampenlack mehr vertrauen.

Gruß
Woddel

Hallo,

@6: Bei Einfärbung des Gehäuses besteht bezüglich einer evtl. Überhitzung keine Gefahr. Bei Halbleitern wird die im Kristall entstehende Wärme zum allergrößten Teil über die Anschlußbleche (im Fachjargon Leadframe) bzw. den Keramikgrundkörper an die Umgebung - hier die angelöteten Kabel - abgeführt; die transparente Abdeckplastik des Gehäuses ist dazu auch gar nicht geeignet. Wenn eine LED so heiß wird, daß man in derartigen Kategorien zu denken beginnt, hat man etwas ganz anderes falsch gemacht :)
Für unsere Anwendungen würden in diesem Fall die Leuchtdioden ohnehin viel zu hell leuchten. Nach meiner Erfahrung genügt bei weißen LED ein Betriebsstrom im Bereich von 100 µA bis max. 1 mA für eine angemessene Helligkeit. In diesen Bereichen braucht man auf Kühlung keinen Gedanken zu verschwenden.

Zum Thema Leuchtfarbe: Ich habe nach Umbau der Viessmann-Lampen auf LED letztere mit einem Tropfen UV-Kleber im Lampengehäuse fixiert, die LED ist zur Gänze darin eingebettet. Dieser Kleber absorbiert offenbar den Blauanteil des Lichtes, denn allein dadurch wurde die Lichtfarbe deutlich wärmer, so daß ein weiteres Einfärben meinerseits nicht mehr nötig war. Allgemein verwende ich auch bei Straßenlampen nur warmweiße LED, bei kaltweißen ist die Lichtfarbe auch bei den beschriebenen Maßnahmen zu hart.

Grüße, Jürgen


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