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THEMA: Probleme mit Motor mit sehr kleinem Innenwiderstand
THEMA: Probleme mit Motor mit sehr kleinem Innenwiderstand
Werner P - 28.12.17 14:56
Hallo Zusammen,
ich versuche seit Tagen eine betagte BR 89 von Minitrix zu digitalisieren. Ich habe es mit mehreren DH05C und gerade mit einem ESU LokPilot micro V4.0 DCC versucht. Die Decoder waren vor Einbau und nach Ausbau einwandfrei. Sie lassen sich auch programmieren.
Das Problem ist vermutlich der Motor der Lok, der einen Innenwiderstand von gemessenen ca. 8 Ohm hat. Würde ja bedeuten, dass bei einen Spannung von 12 Volt ein Strom von 1,5 Ampere fließt. Zuviel für die Decoder.
Hat jemand von euch einen Rat?
Grüße - Werner P
ich versuche seit Tagen eine betagte BR 89 von Minitrix zu digitalisieren. Ich habe es mit mehreren DH05C und gerade mit einem ESU LokPilot micro V4.0 DCC versucht. Die Decoder waren vor Einbau und nach Ausbau einwandfrei. Sie lassen sich auch programmieren.
Das Problem ist vermutlich der Motor der Lok, der einen Innenwiderstand von gemessenen ca. 8 Ohm hat. Würde ja bedeuten, dass bei einen Spannung von 12 Volt ein Strom von 1,5 Ampere fließt. Zuviel für die Decoder.
Hat jemand von euch einen Rat?
Grüße - Werner P
Arnold_Huebsch - 28.12.17 15:40
Hi!
Der Motor baut durch das Drehen im Magnetfeld eine Gegenspannung im Anker auf, die wird dann auch zum EMK Messen der Drehzahl verwendet. Damit ist die Betrachtung als rein ohmscher Verbraucher schon dahin. Die GegenEMK "erhöht" beim Drehen sozusagen den Innenwiderstand des Motors wenn man das so sehr simplifiziert beschreibt.
Häufigste Ursache für Regelungsprobleme sind die Kondensatoren quer zum Motor. Märklin hat an sich gute Techniker, aber sie haben auch Anwälte und wenn letzte technische Entscheidungen, was oft passiert, treffen dann haben die Löschkondensatoren statt 5-20nF halt 1µF und mehr.
Zweite klassische Fehlerquelle bei den MäTrix Modellen sind die Varistoren, auch Bauteile die quer zum Motor geschaltet sind. Die können defekt sein und wirken dann auch wie ein Motorkurzschluss. Die Lösung mit den Varistoren hat hehre Ziele nur auch hier die in der Praxis sind sie hauptsächlich als Spaßverderber genutzt.
Hoff, einer der Hinweise hilft weiter.
-AH-
Der Motor baut durch das Drehen im Magnetfeld eine Gegenspannung im Anker auf, die wird dann auch zum EMK Messen der Drehzahl verwendet. Damit ist die Betrachtung als rein ohmscher Verbraucher schon dahin. Die GegenEMK "erhöht" beim Drehen sozusagen den Innenwiderstand des Motors wenn man das so sehr simplifiziert beschreibt.
Häufigste Ursache für Regelungsprobleme sind die Kondensatoren quer zum Motor. Märklin hat an sich gute Techniker, aber sie haben auch Anwälte und wenn letzte technische Entscheidungen, was oft passiert, treffen dann haben die Löschkondensatoren statt 5-20nF halt 1µF und mehr.
Zweite klassische Fehlerquelle bei den MäTrix Modellen sind die Varistoren, auch Bauteile die quer zum Motor geschaltet sind. Die können defekt sein und wirken dann auch wie ein Motorkurzschluss. Die Lösung mit den Varistoren hat hehre Ziele nur auch hier die in der Praxis sind sie hauptsächlich als Spaßverderber genutzt.
Hoff, einer der Hinweise hilft weiter.
-AH-
Hallo Werner,
hast du den Motor mal gereinigt?
Viele Grüße
Carsten
hast du den Motor mal gereinigt?
Viele Grüße
Carsten
Michael Peters - 28.12.17 16:32
Hallo Werner,
wie Carsten schon schrieb: Motor reinigen = Kollektorspalten auskratzen wenn es der alte Motor ist. Bei dem neuen gekapselten Motor ist ein neuer von z.B. Conrad fällig.
Grüße Michael Peters
wie Carsten schon schrieb: Motor reinigen = Kollektorspalten auskratzen wenn es der alte Motor ist. Bei dem neuen gekapselten Motor ist ein neuer von z.B. Conrad fällig.
Grüße Michael Peters
Hallo Michael,
ich würde das mit dem Auskratzen lassen, dabei kann zu viel schiefgehen. In der Regel genügt es, den Kollektor sanft zu reinigen (Waschbenzin und Zellstoff-Tuch). Auch gekapselte Motoren kann man oft zerlegen und reinigen. Ist nur etwas schwieriger bzw. kann schneller was kaputt gehen.
Viele Grüße
Carsten
ich würde das mit dem Auskratzen lassen, dabei kann zu viel schiefgehen. In der Regel genügt es, den Kollektor sanft zu reinigen (Waschbenzin und Zellstoff-Tuch). Auch gekapselte Motoren kann man oft zerlegen und reinigen. Ist nur etwas schwieriger bzw. kann schneller was kaputt gehen.
Viele Grüße
Carsten
Hallo Zusammen,
ich habe den Kollektor gereinigt, ich habe die Kollektorspalte gereinigt. Der parallele Kondensator und die Drossel in Reihe sind auch raus.
Der Motor läuft an einer Gleichspannungsquelle einwandfrei. Ich habe die Lok auch schon digital auf meinem Testkreis laufen gehabt. Aber leider ist das nicht immer wieder reproduzierbar.
Beim Programmieren habe ich ganz selten mal ein Motorruckeln als Quittierung gehabt.
Grüße - Werner P
ich habe den Kollektor gereinigt, ich habe die Kollektorspalte gereinigt. Der parallele Kondensator und die Drossel in Reihe sind auch raus.
Der Motor läuft an einer Gleichspannungsquelle einwandfrei. Ich habe die Lok auch schon digital auf meinem Testkreis laufen gehabt. Aber leider ist das nicht immer wieder reproduzierbar.
Beim Programmieren habe ich ganz selten mal ein Motorruckeln als Quittierung gehabt.
Grüße - Werner P
Hallo Werner,
wieviel Strom zieht das Ding denn?
Viele Grüße
Carsten
wieviel Strom zieht das Ding denn?
Viele Grüße
Carsten
Hallo Carsten,
ich habe gerade bei einem Testaufbau 130 mA bei 7 Volt unter Last, sprich die Lok läuft auf dem Rollenprüfstand, gemessen.
Grüße - Werner P
ich habe gerade bei einem Testaufbau 130 mA bei 7 Volt unter Last, sprich die Lok läuft auf dem Rollenprüfstand, gemessen.
Grüße - Werner P
Hallo Werner,
das ist aber schon ne Hausnummer für sone kleine Lok. Möglicherweise hat der Motor ne Macke, z.B. nen Wicklungsschluss. Miss bitte mal die einzelnen Spulen durch. Der Widerstand sollte jeweils halbwegs gleich sein. Dazu musst du aber den Motor zerlegen.
Viel Grüße
Carsten
das ist aber schon ne Hausnummer für sone kleine Lok. Möglicherweise hat der Motor ne Macke, z.B. nen Wicklungsschluss. Miss bitte mal die einzelnen Spulen durch. Der Widerstand sollte jeweils halbwegs gleich sein. Dazu musst du aber den Motor zerlegen.
Viel Grüße
Carsten
Hallo Carsten,
ich habe die Lok mittlerweile, ich bin etwas frustriert, zurückgebaut. Habe aber trotz allem Widerstände messen können. Ich habe an den Spulen jeweils 20 Ohm gemessen. Ist sicher nicht vergleichbar mit Werten eines zerlegten Motors, aber da alle Spulen nahezu die gleichen Messwerte haben schließe ich den Defekt einer Spule aus.
Weiterhin läuft die Lok auch wieder analog und das auch recht gleichmäßig. Ich hatte mal eine Lok mit einer defekten Ankerspule. Diese lief schlecht an und auch recht unruhig.
Ich für mein Teil, begrabe das Vorhaben diese Lok zu digitalisieren.
Grüße - Werner P
ich habe die Lok mittlerweile, ich bin etwas frustriert, zurückgebaut. Habe aber trotz allem Widerstände messen können. Ich habe an den Spulen jeweils 20 Ohm gemessen. Ist sicher nicht vergleichbar mit Werten eines zerlegten Motors, aber da alle Spulen nahezu die gleichen Messwerte haben schließe ich den Defekt einer Spule aus.
Weiterhin läuft die Lok auch wieder analog und das auch recht gleichmäßig. Ich hatte mal eine Lok mit einer defekten Ankerspule. Diese lief schlecht an und auch recht unruhig.
Ich für mein Teil, begrabe das Vorhaben diese Lok zu digitalisieren.
Grüße - Werner P
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