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THEMA: Schattenbahnhof-Überwachung

THEMA: Schattenbahnhof-Überwachung
Startbeitrag
Jürgen K. [Gast] - 24.12.04 13:03
Hallo Zusammen.
Eine kleine Frage eines  spätberufenen Anfängers an die Profis:
Welche  preiswerten Möglichkeiten gibt es einen nicht einsehbaren Schattenbahnhof zu überwachen?
Ich dachte schon an das Bestetztmeldermodul  5206 von Viessmann.
Ich fahre SX / Schalten Analog
Schon jetzt vielen Dank und Euch allen noch friedvolle Weihnachtstage, einen schwungvollen Jahreswechsel und alles erdenklich Gute für 2005.

Jürgen K.

auch das beste gleisbesetztmeldesystem oder sowas schützt nicht vor verlorenen/vergessenen wagons.

mach doch aus dem "nicht einsehbaren" schattenbahnhof einen einsehbaren!
billige s/w chip-kamera rein, ne billigen oder alten schwarz/weiß fernseher dran und schon haste den "durchblick"

mfg. f.
(frohe weihnachten!)
Hast du schon mal an den Einsatz von Lichtschranken gedacht? Die Dinger melden ein besetzes Gleis und du kannst dir dann den Zustand entweder nur am Stellpult anzeigen oder aber sogar die Weichen entsprechend schalten lassen.

Da gab es einmal einen Riesenbericht in einer Zeitschrift. ich mach mich mal auf die Suche.....

Herbert aus Wien
Hallo

Bei mir ist es zwar nicht der Schattenbahnhof(habe keinen ), aber da sich die Anlage bis in den Nebenraum zieht überwache ich hier mit einer Kamera und nem kleinen Monitor. Habe mir das von einem Türkischen Händler besorgt. Den gibts schon lange hier und Garantie ist auch drauf.Hab schon einiges von ihm gekauft. Für 55 Euro als komplettset mit allen kabeln usw. Das war die beste Lösung und ich muss nimmer hin und her laufen . Seit Montag nun auch nen Kammerawagen   Jetzt kann ich im Wohnzimmer auf der Couch lümmeln und mir das geschehen im Keller aus der Lokführerperspektive ansehen.

Gruß Roschi
@roschi,

was hat denn der Kamerawagen gekostet ???? - wie funzt das denn so ??

gruß klaus

der leider keine Digitale anlage hat , und nix zu thema sagen kann ))
nochmal @roschi,

hat der händler noch von den kameras mit monitor........ oder wie das war !?!?!?
und könntes Du sowas besorgen ????

gruß klaus  - der neugierig ist
@Roschi:

erzähl doch bitte mal ''n paar Deteils zu Deinem Kamerawagen...
Ich habe mir vor ein paar Monaten selbst einen gebaut. Dazu gibbet es irgendwo einen Thread...

Schöne Weihnachten
wünscht

Tom
Und falls Du doch das Modul 5206 von Viessmann nehmen willst, das ist noch
nicht verfuegbar. Laut Viessmann Forum im Oktober 2004. Mein Haendler
hat's allerdings noch nicht.
Ich habe mir das auch ausgeguckt, weil ich das zur Rueckmeldung/Steuerung
einsetzen moechte und's vom Preis/Leistungsverhaeltnis (der kontaktlosen/nicht-optischen Besetztmelder) am guenstigsten ist.

Merry Christmas,
Lutz
Hallo Jürgen,
ich baue mir gerade den 2ten halbautomatischen Schattenbahnhof (im Detail jetzt noch etwas verfeinert).
Das Prinzip:
1./Als Einfahrweichen benutze ich elektrische Arnoldweichen -über den Antrieb bekomme ich eine Rückmeldung- je nachdem wie die Weiche gestellt ist- rote oder grüne LED´s leuchten auf dem Display. Der Fahrstrom kommt über die Weiche. Zusätzliche Absicherung über ein Relais, da mit zunehmenden Alter der Weichen schon mal eine Stromdurchschaltung aus bleibt.
2./Als Ausfahrweichen benutze ich Minitrixweichen- an denen ich das Innenleben heraus genommen habe, sodass die Weichenzunge problemlos durch den ausfahrenden Zug aufgedrückt wird.
3./Am Ende des Einfahrgleises ist ein Reedkontakt installiert, dieser wird durch einen Magnet unterhalb der Fahrzeuge aktiviert und schaltet die Einfahrweiche/Relais.
4./Für die Ausfahrt brauchst Du nur noch einen Taster betätigen der die Einfahrweiche/Relais wieder umschaltet. Vorher muss allerdings der Reedkontakt stromlos geschaltet werden!!!
5./Vor der Inbetriebnahme müssen alle Weichen auf EINFAHRT gestellt werden, auf dem Display leuchten alle Lämpchen grün. Nun kommt der erste Zug und fährt auf Gleis 1 usw.
6./Das Problem bei dieser Variante ist nur -wenn man den Schattenbahnhof nicht einsehen kann-, man weiss nicht wo welche Zuggarnitur steht.
Aber ansonsten funktioniert es sehr sicher und ist sehr kostengünstig.
MfG
Ht
@7

Soll das heissen, der da kann gar nicht liefern:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&am...6688787&tc=photo

@saarkarl

Der Händler hat bestimmt noch was, da müsste ich halt mal hingehen und fragen. Kann das gerne machen wenn du Interesse hast. Ist übrigens alles anschlussfertig dabei, nur anstöbseln und los gehts Packungsinhalt: Kamera mit netzadapter , Verlängerungskabel 5m, Monitor B/W mit Radio und antenne mit Netzadapter , selbiger kann auch mit batterien oder Akkus betrieben werden.

Funkkamera ist von Ebay : Kamera (Farbe) L/B/H 25X22X22 mm mit integriertem Sender und Antenne und anschluß an 9 Volt Block. Es muss nur ein Kippschalter zwischengeschaltet werden sonst ist der Saft schnell alle . das passt dann gut auf einen Hochbordwagen. Am besten einen Drehgestellwagen nutzen bei dem die Drehpunkte soweit als möglich aussen liegen dann schwenkt die kamera nicht so wild wie ein Kuhschwanz. Also ja kürzer der Wagen je weniger Schwenkt die Kamera.Sieht dann super aus im TV .  Versuche haben das ergeben.
Empfängerbauteil mit Antenne und Netzadapter sowie den beiden Anschlusskabeln für den Fernseher. Es ist auch ein Adapter für Skartanschluss dabei. Reichweite in Gebäuden soll 35 meter sein. Bei mir geht das vom Keller bis in den zweiten Stock ins WZ ohne Probleme und das für 60 Euro + Versand.

Guckst du Ebay

Roschi
PS. Am Wagen muss natürlich für die Kamera eine Stirnwand entfernt werden. An den Seitenwänden wurde auch noch etwas gekürzt werden. Die Kamera wurde dann direkt auf den wagenboden geklebt.

Roschi
@saarkarl:
hier einige Bilder meines Kamerawagens. Die Kamera ist von ebay (ca. 55,-- Euro):

http://www.uni-ulm.de/~tfaerber/pics/BILD005.JPG
http://www.uni-ulm.de/~tfaerber/pics/BILD006.JPG
http://www.uni-ulm.de/~tfaerber/pics/BILD007.JPG
http://www.uni-ulm.de/~tfaerber/pics/BILD008.JPG
http://www.uni-ulm.de/~tfaerber/pics/BILD011.JPG

Den riesigen Stecker habe ich entfernt und die Schraubenfassungen an der Seite sind mittlerweile abgefräst, damit wurde er noch etwas schmäler.

Gruß
Tom
@9: Ei, gucke da!

@9: Ei, gucke da!

Na, vielleicht bekomme ich ja zumindest die groben Holzarbeiten dies Jahr noch hin
Lutz

@Tom

Iss wohl das gleiche Set . Nur der Wulst links und rechts am Kameragehäuse ist bei mir nicht dran. Ansonsten fast baugleich. Die entfernung des Steckers habe ich doch glatt unterschlagen

Roschi
@Tom
habe gestern bei ebay auch ein komplettes system für den kamerawagen gesehen , ging für 43 Euro über den screen.......

sieht so ähnlihc aus aus wie deiner !! - muß ich mal im auge behalten.......

@roschi

ich schicke Dir eine mail !!!

Gruß Klaus
Moin, moin!
Habe auch mit der Minikamera experimentiert. Werde das Teil auch für
die Schattenbahnhofüberwachung einsetzen. Bewegte Bilder sind netter
als LED´s von der Überwachung und schneller installiert.

@Tom und Roschi
Allerdings gab´s bei der Bewegung während der Fahrt häufig Streifen im
Bild. Entfernung Sender und Empfänger waren keine 3 m. Vielleicht zu nah??
Ist´s bei Euch störungsfrei?
Gruß
Torsten
Hallo zusammen,

also TV-Überwachung usw. hat nichts mit der Betriebsicherheit in einem S-Bhf zu tun. Wer beobachtet schon stets den Monitor, wenn irgendwo anders der Kurswagen an einen FD-Zug angekoppelt wird.
Bei einem wirklich betriebssicherern S-Bhf muß alles bis auf die Ausfahrt automatisch ablaufen: Einfahrweichen stellen, Zug anhalten, wenn alle Gleise besetzt sind, automatisch das Umfahrgleis freigeben, Zugeinfahrt erst erlauben, wenn in dem S-Bhf keine Zugbewegung mehr stattfindet.
Alles andere ist halbherzig durchgeführt.

Wer hat, lese doch bitte mal in der MIBA 7/99 den Anforderungskatalog für S-Bhf durch.

Grüße Michael Peters
@Roschi,
die Wulste an der Seite sind die Schraubendurchführungen um die Gehäusehälften zusammen zu halten. Diese habe ich mittlerweile abgfräst und das Gehäuse verklebt.

@Torsten,
den Kamerawagen nehme ich nicht für die Überwachung des Schattenbahnhofs. Dafür habe ich die Schattenbahnhofsteuerung von Lauer. Zusätzlich werde ich eine stationäre USB-Web-Cam installieren. Ich habe eine USB-Cam von 3Com HomeConnect (sehr Lichtstark) und liebäugle derzeit mit einer zweiten Webcam - einer Logitech Quickcam 4000 Pro (sehr gutes Bild).

Um "gute" Bilder mit der FunkCam des Kamerawagens zu bekommen braucht es viel Licht! Die unterirdische Beleuchtung im Schattenbahnhof wäre für die Funkcam etwas wenig.
Bei gutem Licht funktioniert es recht gut. Allerdings darfst Du von der Bildqualität nicht allzu viel erwarten. Aber für eine Führestandsmitfahrt isses gut genug. Die Reichweite geht über zwei Stockwerke   Es kann aber auch Loks geben die Störungen (Streifen) verursachen. Mein Kamerawagen hängt meist als dritter oder vierter Wagen hinter der Lok. Die Wagen davor sind Flachwagen, so habe ich von hinten einen Blick über die Lok. Klasse!

@saarkarl,
achte darauf, dass die Cam im "legalen" 2,4 GHz-Bereich funktioniert. 1,2 GHz sind nur für den Export. (Auf einem Modultreffen, auf der auch ein Kamerawagen fuhr, wurde die Frequenz sogar mal von offizieller Seite kontrolliert!)

Gruß
Tom
hier noch ein Bild eines anderen Kamerawagens. Er wurde von einem englischen N-Moduler gebaut und hat den Vorteil, dass der 9V-Block tiefer liegt und damit besser unter manchen Brücken durchpasst. Ich werde meinen nächsten Kamerawagen auch so ähnlich bauen (nur mit Ein/Aus-Schalter und etwas kürzer) ...

http://www.uni-ulm.de/~tfaerber/pics/Bild012.JPG

Gruß
Tom
eine preiswerte und effektive Form der Schattenbahnhofüberwachung lässt sich mit 2 Reedkontakten und 1 bistabilen Relais pro Gleis sowie einem Magneten unter jedem Endwagen eines Zuges realisieren: am Anfang und Ende eines Gleises die Kontakte einbauen-bei der Einfahrt wird über den Kontakt und das Relais eine LED oder Lampe eingeschaltet-besetzt....bei der Ausfahrt über den 2ten Kontakt wieder ausgeschaltet-frei. Diese Art Schaltung lässt sich auch in eine Standart-Blockschaltung integrieren und zeigt (indirekt) auch getrennte Zugverbände an. Eine einfachere Möglichkeit wäre noch die der Gleisbesetztmeldung mittels LED und Widerstand,diese reagiert jedoch nur auf Triebfahrzeuge oder Wagons mit leitenden Achsen.
hier noch der link zur Geisbesetztmeldung :
http://img134.exs.cx/img134/815/besetzt21ix.png
Super.
Vielen Dank für die vielen Tipps.

Jürgen K.
wenn du eh SX-fahrer bist, nimm doch einfach einen SX Rückmelder und einen Encoder "A" (oder Baugleiche)  und lass Dir die Belegtzustände im Gleisbildstellpult anzeigen...

Gruß Marco
Hallo,

habe die Bestetztmeldermodul  5206 von Viessmann bei meinem Händler bestellt.
Der kann die nicht liefern weil die Teile gemäß Email von Vissmann wegen
Materialproblemen nicht vor Mitte 2005 ausgeliefert werden.

Nachdem ich mit Besetztmeldern experimentiere, Uhlenbrock mit Relais, habe ich mir jetzt vom Conrad Elektronik ein Funkkameraset gekauft. Das Set mit 1 Kamera
und einem kleinen 8" Monitor kostet 129,- EUR. Am Monitor können gesamt 3
Funkkameras betrieben werden. Ich hab mir noch eine zweite für 59,- EUR geordert. Testaufbau war schon recht gut. Evtl. werde ich noch eine Beleuchtung unten im Schattenbf. einbauen. Jetzt kann ich sowohl den Einfahr- alsauch Ausfahrbereich prima überblicken.

Herzliche Grüße

Thomas Fischer

P.S. Das System setze ich für meinen ersten Schattenbf. (6 Gleise) ein. Werde den 2. Schattenbf. (11 Gleise) ebenfalls mit Kameras überwachen. Da bin ich aber noch nicht so weit.
Hallo MoBahner,

Ich hole den Thread mal wieder hoch! Hat denn jemand schon den GBM 5206 von Viessmannn oder stimmt der voraussichtliche Termin Nov 2006?
Ich warte nämlich schon seit 10 Monaten auf das Teil

Grüße,
Matthias
Hallo zusammen

Kann mir jemand erklären, was der Viessmann 5206 für ein Mega-Super-GBM ist ? Warum wartet man monatelang auf diesen, wenn es zahlreiche alternative Besetzmelder gibt ?

Was ist denn daran so speziel ?

Grüsse, Kessi
@28(Kessi)

Also ich warte Monatelang, weil ich alle 2 Monate vertröstet wurde und es mir auch nicht eilt. Deshalb wurden daraus 10 Monate. Ob es ein Mega-Super-GBM ist, kann ich doch nicht sagen, weil ich ihn noch nicht habe

Was hast Du denn eigentlich für zahlreiche alternative (und natürlich in der Funktion vergleichbare, also min. 8 Gleise) Melder, vielleicht ist ja was für mich dabei? Nenne mir doch bitte ein paar, ich werde für meine Anlage sicher mehrere brauchen, und muß mich absolut nicht auf Viessmann festlegen!

Danke Dir schon mal und viele Grüße,
Matthias
@Matthias

Ich habe die Besetztmelder der Firma Stärz ( www.firma-staerz.de ). Ich fahre und schalte mit Sx. Dafür sind diese  auch ausgelegt.

Weitere gibt es bei www.mdvr.de oder www.digirail.de.

Allerdings melden die alle ins Sx System. Vielleicht das aber genau das, was Du nicht gebrauchen kannst. Dann kenne ich mich weniger aus. Persönlich würde ich dann zum Selbstbau tendieren. Das ist aber natürlich nicht jedermann's Sache.

Meine Frage war übrigens ernsthaft gemeint, weil ich den Viessmann nicht kenne und immer interessiert an Alternativen bin

Grüsse, Kessi
Hallo,
ich habe eine einfache und zugleich  kostengünstige  Art bei mir in Betrieb. Die Gleise im S.bf sind 2 Loklängen vor dem Ende abschaltbar. Ist nun das Gleis eingeschalter (Schalter oben) ist ein Zug rausgefahren und das Gleis frei.  Fahre ich nun einen Zug in den S.bf  wird das Gleis abgeschaltet. So kann ich an der Schalterstellung sehen ob ein Gleis frei oder besetzt ist. Das klappt seit vielen Jahren (fast)  fehlerfrei.

Gruß Rainer
Hallo Kessi,

ich fahre DCC und habe auch noch nie über einen Selbstbau dachgedacht, da ich hier nicht so fit bin, auch deshalb warte ich auf den Viessmann-GBM!
Aber dankeschön trotzdem für Deine Tips
Ob der Viessmann als Alternative kommt für Dich in Frage kommt, kann ich leider nicht sagen, aber hier mal der Link dazu.

http://www.viessmann-modell.com/de/suche/suche.php

Und bei der Produktsuche "5206" eingeben.

Grüße,
Matthias
Neben der Gleisbesetztmeldung überlege ich zusätzlich eine Kamera-Überwachung zu installieren.
Hallo,
die bis jetzt dargestellten Lösungsvorschläge erfüllen, so wie ich das verstehe, nicht eine Betriebssicherheit. Alle Rückmeldesysteme arbeiten wie folgt, hat die Weiche geschaltet oder nicht, bekommen ihre Informationen von dem Weichenantrieb. Also wenn der Antrieb nicht schaltet, bekomme ich die Info auch über die Rückmeldung. Dies ist aber leider nur eine Fehlerquelle. Nach meiner Erfahrung liegt die größte Fehlerquote in der Mechanik der Weiche.
Der Antrieb schaltet, Rückmelder zeigt dies auch an, die Weichenzungen haben sich jedoch nicht bewegt oder liegen nicht vst. am Gleis an. Für mein Verständnis würde hier nur ein Mikroschalter helfen. Je Weiche also 2 Stck. welche die Lage der Weichenzunge ermittelt und dann ein Nothalt auslöst.
Ob sich dieser Aufwand letztendlich lohnt muß natürlich jeder für sich entscheiden.
Das Grundübel sind die Weichen. Hier sollte man ansetzen. Viele Weichen von diversen Großfirmen sind von der mechanischen Seite einfach nicht zuverlässig. Wem hilft das beste Sicherungssystem, wenn bedingt durch einen mechanischen Ausfall, die Anlage auf Nothalt geht und man anschließend unter die Platte gehen muß und den Zugverband vom Gleis zu nehmen. Hier kommt dann  auch keine Freude auf.
Eine Kamera ist zwar sehr schön, aber bei Betrieb ist man nicht in der Lage einen Schattenbahnhof zu überwachen.
Also für mich gibt es nur eins, in der Vorplanung jegliche Infos über die unterschiedlichen Weichensysteme einzuholen. Selbstverständlich werden auch alle S-Gleise über einen GBM überwacht. Achsen der Wagen ohne Beleuchtung mit Widerstandslack, somit werden auch abgekoppelte Wagen erkannt. Eine 100% Sicherheit werde ich dadurch auch nicht erreichen.
Die Frage ist doch einfach, muß dieser Aufwand sein?
Letztendlich geht es hier nicht um Menschen, wie bei der großen Bahn.

Gruß Gunther
Alternative zum Viessmann :

Wie wär's damit ?

http://www.jokashop.de/

Grüsse, Kessi
Hallo Gunther ,

... Du schreibst hier in dem "alten" Thread :

>>Nach meiner Erfahrung liegt die größte Fehlerquote in der Mechanik der Weiche.<<
>>Der Antrieb schaltet, Rückmelder zeigt dies auch an, die Weichenzungen haben sich jedoch nicht bewegt oder liegen nicht vst. am Gleis an. Für mein Verständnis würde hier nur ein Mikroschalter helfen. Je Weiche also 2 Stck. welche die Lage der Weichenzunge ermittelt und dann ein Nothalt auslöst.<<
... beschreibe bitte mal Deine "Erfahrungen" konkret : WELCHE Weichenmechaniken haben bei Dir versagt - und mit WELCHEN Antrieben und von welchen Firmen - und wie sah die Stromversorgung für die Antriebe genau aus ... ?

Eine unterflurgetriebene Weiche braucht nur die beweglichen Zungen und keine weitere "Mechanik in der Weiche".
Die Umpolung kann eh über Kontakte des Antriebes erfolgen.

Du beschreibst hier aber Kontakte, die durch die "Endlage" der anliegenden Zungen geschaltet werden sollen. Wo gibts das ?
Wer braucht so etwas ? - diese Frage hast Du schon richtigerweise selbst gestellt ...

>>Viele Weichen von diversen Großfirmen sind von der mechanischen Seite einfach nicht zuverlässig.<<
Bitte nenne mal die Weichen und die "Großfirmen" konkret !

>>Also für mich gibt es nur eins, in der Vorplanung jegliche Infos über die unterschiedlichen Weichensysteme einzuholen. <<
... oder kann es sein, das also Dein gesamtes "Wissen um die Antriebsprobleme" vielleicht nur aus angelesener "Forums- Theorie" besteht ? ...

MfG alfred

Beitrag editiert am 23. 09. 2006 09:41.
Hallo Alfred,
meine ersten Weichen waren von Fleischmann, Trix, Arnold und Roco alle Spur N.
Im S-Bahnhof nur Fleischmann.
Mit diesen Weichen hatte ich folgende Probleme. Steuerung über PC mit der Software TC.
Die Software schaltet vst. Weichenstraßen, der Schaltvorgang und auch die Lage wurde auf dem Bildschirm richtig dargestellt. Es kam immer wieder vor, dass die Zugeinheit seinen Fahrweg, aus mir damals unerklärlichen Gründen, verlassen hat und somit das Programm den Zug verloren hat. Habe dann nach der Ursache gesucht und festgestellt, dass die Weichenzunge an einer Weiche nicht geschaltet hatte. Darstellung PC zeigte jedoch eine richtige Lage an. Es war nicht immer die gleiche Weiche. Alle meine Weichendecoder haben einen zusätzlichen Anschluß, also Schalten erfolgt nicht über den DIGISTROM. Auf Grund von Nachfragen bei der Firma LDT, Decoder sind aus diesem Haus, wurde mir das Rückmeldemodul von Hr.Litfinski empfohlen.
Auch durch diesen Einsatz kam dieser Fehler immer wieder vor. Selbstverständlich habe ich auf Grund dieses Mangels meine Frage im Forum platziert und auch LDT angesprochen.
Hier erfuhr ich, dass die Weichenrückmeldung nur die Info über den Weichenantrieb bekommt, ein mechanischer Mangel der Weiche wird nicht erkannt. Dort wurde auch berichtet über die Möglichkeit mittels Mikroschalter das Problem darzustellen.
Habe ja nicht behauptet das dieser Lösungsweg von mir kommt. Meine Entscheidung war halt  nur für mich, dass sich dieser Aufwand nicht lohnt und nichts anderes habe ich hier als meine persönliche Erfahrung dargestellt.
Es ist ja wohl legitim seine persönliche Unwissenheit in einem Forum oder beim Hersteller abzufragen und dann seine ganz persönlichen Entschluß weiterzugeben.
Im übrigen habe ich meine Weichen auf Hofmann Weichen umgestellt, also Motorantrieb.
Seit dem keine Probleme mehr auch keine Rückmeldung einbezogen.
Nur zu Deiner Info, auch diesen Hinweis bezüglich der neuen Weichen habe ich aus diversen Foren. Dies meinte ich auch mit einer guten Vorplanung.
Durch den 1. Einsatz der obigen Weichen hatte ich doch erhebliche Zusatzkosten und reichlich Umbauarbeit.

Gruß Gunther
Hallo Gunther ,

>>meine ersten Weichen waren von Fleischmann, Trix, Arnold und Roco ...<<
>>... folgende Probleme. Steuerung über PC mit der Software TC.<<
... waren die Schaltzeiten im Programm richtig eingestellt ? , wurden die Weichen nur einzeln geschaltet (nacheinander angesteuert) und wie hoch war die Versorgungsspannung ?

Und : wenn an Weichendekodern genug Versorgungsspannung anliegt, heißt das noch lange nicht, das auch genug "durchgeschaltet" wird. Ich kenne die Dekoder nicht - bitte prüfe selbst nach ...

Bei alten AR-Weichen und GFN DKWs brauchte es früher bei mir immer 18 V ~ zur sicheren Schaltung ...

>>Es war nicht immer die gleiche Weiche. <<
Einbaulage geprüft ? - mechanische Hemmung in Weiche / Antrieb ? - richtige Weichencodierung ?
Ich hatte auch mal Arnoldantriebe in Merkur-Bettung verbaut. Diese Kombination war leider sehr empfindlich - zumal die Gleise nicht mit der Bettung verklebt waren.

>> ... ein mechanischer Mangel der Weiche wird nicht erkannt. <<
Das ist klar - wie auch ?

>>Dort wurde auch berichtet über die Möglichkeit mittels Mikroschalter das Problem darzustellen.<<
... das verstehe ich nicht - Microschalter durch Zungenendlage betätigt ? ? ?

>>Seit dem keine Probleme mehr auch keine Rückmeldung einbezogen.<<
>>auch keine Rückmeldung einbezogen.<< ??? ... verstehe ich nicht ... ???

>>meine ersten Weichen waren von Fleischmann, Trix, Arnold und Roco ...<<
Dann beschreibe doch bitte mal die durchgeführten Änderungen für den Stellmotorantrieb : bei welchen Weichenfabrikaten war eine Abänderung der Weichenmechanik erforderlich - oder hast Du nur die Magnetantriebe gegen Motorantriebe getauscht ?

MfG alfred
Hallo Gunter, hallo Alfred,
auch ich hatte Probleme mit den Fleischmann-Weichen. Bei mir hat die Software auch die entsprechenden Weichen angesteuert, aber die Weichenzungen haben sich nicht bewegt. Bei mir sind von 92 Weichenantrieben innerhalb von 10 Jahren ca. 20 Antriebe ausgefallen.
Ich habe dieses Problem gelöst, in dem ich bei den gestörten Weichen die Endabschaltung überbrückt habe. Ich habe nämlich festgestellt, dass bei den Weichen entweder die Kontaktbahnen oxydiert waren, bzw. der Druck des Federblechs für die Endabschaltung nachgelassen hat. Die so manipulierten Weichenantriebe sind nicht mehr ausgefallen.
Hinweis: Nach dem Ausbau der Endabschaltung muss natürlich sichergestellt werden, dass die Schaltspannung nicht dauernd anliegt, da sonst die Spulen zerstört werden.
Eine Umstellung auf Motorantriebe mit der Konsequenz, auch die Decoder zu wechseln, habe ich aus Kostengründen nicht durchgeführt.

Viele Grüße Gebhard
Hallo,
Meine ältesten GFN Weichenantriebe sind nun sieben Jahre alt. Von ca. 50 Stück ist bisher keiner ausgefallen.Da ich ja auswärts überwinter kommt es vor, dass die Anlage bis zu sechs Monate nicht in Betrieb ist. Bei Inbetriebnahme nach langer Standzeit kam es vor, dass einzelne Antriebe (nicht mehr als 2-3) nicht schalteten. Durch mechanisches Bewegen (von unten zugänglich) konnte immer eine Funktion erreicht werden.
Ich bin zufrieden mit den GFN Antrieben.
Benutze auch TC, mit den vorgegeben Schaltzeiten und Rautenhaus Decoder. Diese schalten sowieso nacheinander. Die Versorgungspannung liegt bei 18V am Eingang Decoder. (alter Märklin Trafo)
Mit 14 Volt hatte ich "zu schlappe" Schaltungen, laut Herrn Radtke (MDVR) können bis 22 Volt angelegt werden, da die Impulszeit sehr kurz ist.

Grüße,
Jürgen H.
Hallo Alfred, Gebhard, Jürgen,
meine Versorgungsspannung 18V. Welche Spannung nach dem Decoder anlag, kann ich nicht sagen. Über TC wird die vst. Weichenstraße, welche vorher mittels des Recorders aufgenommen wurde, geschaltet.
Die Veränderung der Schaltzeiten in TC brachte für mich keinen erkennbaren Erfolg. Das Problem war, es war nicht immer die gleiche Weiche welch nicht geschaltet hat.
Die jeweilige Weiche konnte ich von Hand leicht schalten, ohne erkennbaren Widerstand.
Das Problem tauchte auch nicht bei jedem Spielabend auf. Es war halt sehr nervig wenn mehrere Zugeinheit unterwegs waren und dann der ganze Ablauf durch diese Fehlschaltung durcheinander kam.
Bei der Suche nach Lösungen konnte ich damals feststellen, dass dieses Problem doch sehr oft von mehreren Modellbahner geschildert wurde.
Positives wurde immer über Motorantriebe berichtet
Hatte damals die Weichenantriebe und auch die Decoder ausgetauscht.

Nach Rücksprache mit Hr. Hofmann, habe ich mir eine Info eingeholt, wie kann ich die vorhandenen Weichen mit einen Motorantrieb einsetzen. Danach einen Antrieb gekauft und baute eine Weiche nach seiner Vorgabe um. Der Umbau ging auch relativ problemlos. Mehr Mühe machte es die Weichen aus dem vorhandenen Verbund auszubauen, wieder einzubauen und die Antriebe einzubauen und einzustellen.

Das Federsystem der Weichen wurde vst. ausgebaut, der Zungenbalken wurde mit einer Bohrung versehen, Aufnahme für den Stelldraht des Motorantrieb.

Da ich nach diesem Umbau keinerlei Probleme mehr hatte, habe ich aus Kostengründen auf die Rückmeldemodule verzichtet.

>Ich habe dieses Problem gelöst, in dem ich bei den gestörten Weichen die >Endabschaltung überbrückt habe. Ich habe nämlich festgestellt, dass bei den >Weichen entweder die Kontaktbahnen oxydiert waren, bzw. der Druck des Federblechs >für die Endabschaltung nachgelassen hat. Die so manipulierten Weichenantriebe sind >nicht mehr ausgefallen.

Wie hast Du das umgesetzt? Bei FL. ist doch nur so ein Kunststoffteil und eine Spiralfeder verbaut. Ist die Endabschaltung nicht im Antrieb?

Gruß Gunther
Zum Ausbauen einer Weiche aus einem Verbund habe ich schon mal die Schienenverbinder aufgebogen bis sie ganz flach waren. Sie passen dann unter der Schiene durch.Die Weiche kann nun nach oben abgehoben werden. Den Neueinbau ohne
Verbinder habe ich verlötet. Die Prozedur wurde mal nötig bei einer Erweiterung.
Die Endabschaltung bei GFN sitzt im Antrieb.

Jürgen H.
Hallo Jürgen,
Du schreibst, Endabschaltung bei GFN  liegt im Antrieb.
Leider habe ich die Vorgehensweise wie unter @39 von Gebhard berichtet nicht
verstanden. Wo sitzt bei GFN Weichen im Antrieb eine Feder???
Kannst Du das erklären?

>Ich habe dieses Problem gelöst, in dem ich bei den gestörten Weichen die >Endabschaltung überbrückt habe. Ich habe nämlich festgestellt, dass
>bei den Weichen entweder die Kontaktbahnen oxydiert waren, bzw. der
>Druck des Federblechs für die Endabschaltung nachgelassen hat. Die so >manipulierten Weichenantriebe sind nicht mehr ausgefallen.

Den Ausbau von Weichen aus einem Verbund löse ich wie folgt. Am Gleis vor der Weiche drücke ich die Schienenverbinder vst. nach unten, entnehme das Gleis und kann dann die Weiche entnehmen, Vorgehensweise auch bei  Weichenstraßen, nach dem Tausch der Weiche bekommt das Gleisstück neue Verbinder, da diese nicht angepresst sind, lassen sich diese vst. auf das Gleis aufschieben. Gleis an der alten Stelle einlegen und Verbinder mittels kleinen Schraubenzieher über den Übergang schieben.

Gruß Gunther


Beitrag editiert am 24. 09. 2006 23:45.
Hallo Gunther,
Ich habe noch keinen Antrieb zerlegt. Ich denke aber, dass ein Andruck der Kontakte erfolgen muss. Dazu sollte ein kleiner gewölbter Blechstreifen dienen.Ich weiss es aber nicht genau.
Nur , dass die Endabschaltung im Antrieb liegt, ist klar, sonst wäre ja eine Verkabelung
mit der Weiche nötig.
Die Schienenverbinder lassen sich leider nicht weitgenug auf GFN- Schienen zurückschieben. Am ersten Kleineisen ist Schluss. Die lose zu kaufenden Verbinder haben nicht die gleiche Form, wie die orig. verbauten, sie drücken die Schiene einige Zehntel in die Höhe.(Sie haben nicht diese kleine Einbuchtung einseitig) Das führt zu unsauberen Übergängen. Für mich daher nur Löten und glattschleifen. Gibt auch eine bessere Stromführung.

Jürgen H.
Hallo Gunter, hallo Jürgen H,
ich habe die Überbrückung der Endabschaltung auf meiner Homepage unter "Gleise, 2.1" dokumentiert. http://www.gk-moba.de/Beschreibung.html

Viele Grüße Gebhard
Hallo Gebhard,
danke für diese Info.
Wie Du schreibst, hast Du seit dem keinerlei Probleme mehr. Bei meinen Weichenproblemen lag die Ursache an dem Federwerk unter der Weiche. Hatte damals auch die Weichenantriebe teilweise getauscht, konnte das Problem aber nicht beseitigen.

Wird durch das Löten der Verbinder direkt an der Weiche ein Austausch dieser, falls nötig, nicht sehr stark erschwert?
Bevor ich die Verbinder aufschiebe, gehe ich mit dem Dremel, kleine Schleifscheibe, stirnsetig in die Freimachung und vertiefe das ganze etwas. Übergänge liegen sauber an.

Gruß Gunther


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