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Fleischmann Diesellokomotive 212 DB

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Einbaubeispiel Variante 1 - Überblick

Decoder: Kuehn N025
Digitalformat: DCC
Schnittstelle: Nein
Fräsarbeiten: Nein

Einbau

Die Fleischmann Dieselloks der Baureihen BR V100 oder BR212 können problemlos digitalisiert werden. Der Decoder findet im Führerhaus genügend Platz. Der Anschluss des Decoders erfolgt in einer Festverdrahtung über die Anschlussdrähte des Decoders am Schleifer und den Motorkontakten. Dabei muss die Masse-Leiterbahn zweimal durchtrennt werden.

Einbauschritte

Zerlegung der Lok

a. Abnahme des Gehäuses. Danach wird der Entstörsatz entfernt - an den vorhandenen Lötpunkten erfolgt später der Decoderanschluss.
b. Die Leiterbahnen zur vorderen und hinteren Fahrtrichtungsbeleuchtung werden ebenfalls durchtrennt (im Bild blau markiert).
c. Die Masse-Leiterbahn wird an beiden Punkten durchtrennt (im Bild rot markiert).


Einsetzen und Anschluss des Decoders

a. Der Decoder wird mit einem Stück Doppelklebeband quer zur Fahrtrichtung auf dem Motor angeklebt.


b. Die Drähte werden nach Bedarf abgelängt und einzeln angelötet. Zunächst habe ich die Motoranschlüsse (ORANGE = Rechts) und (GRAU = Links) an den Lötpunkten der Motorkontaktfedern angelötet.
c. Danach werden die Anschlussdrähte zum Schleifer (ROT = Rechts und SCHWARZ = Links) angelötet.
d. Anschließend erfolgt der Anschluss der Decoderdrähte für die Fahrtrichtungsbeleuchtung (WEISS = vorne; GELB = hinten).
e. Das nachfolgende Bild zeigt den vollständigen Anschluss des Decoders.


Zusammenbau und Testlauf

Die Lok wird wieder vollständig zusammengebaut und der Testlauf kann beginnen - Fertig!

Anmerkungen

Der Umbau der BR 100 ist recht einfach. Wichtig ist die vollständige Trennung des Motors von der Masse. Die vorhandenen Lötpunkte an der Leiterplatine können genutzt werden. Der reine Arbeitsaufwand betrug etwa 20 Minuten.
Ich habe nach diesem Muster vier verschiedene Loks der V100-Serie ohne Schwierigkeiten digitalisiert.


Danke an Detlef Cords-Michalzik für die Zusendung.


Einbaubeispiel - Variante 2 - Überblick

Decoder: Lenz LE0511A (ungeregelt)
Digitalformat: DCC
Schnittstelle: Nein
Fräsarbeiten: Nein

Einbau

Der Decoder wurde auf der Platine aufgeklebt, der Decoder hat ohne Fräsarbeiten Platz. Die Leiterbahnen müssen an einigen Stellen unterbrochen werden.
Der Motor sprach auf "Silent Drive" (hochfrequente PWM) nicht gut an und wurde daher abgeschaltet.
Setup-Empfehlungen: CV 50 = 4 und CV 2 = 20



Danke an P. Wagner und C. Drohm für die Zusendung der Bilder und den Informationen.

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Das sagen User zu diesem Thema (die letzten 5 Beiträge, 18 Beiträge insgesamt):

Von: chiotie
Am: 17.08.19 06:22

Guten Morgen Leute
Mein Problem war nicht der Einbau des Decoders
Sonders die Einstellung eines D&H Decoder
Die Lok läuft eigentlich sehr gut, nur stelle ich die Lokmaus auf Null, macht die einen kurzen ruck und läuft noch kurz zum endgültigen halt
Kann mir jemand sagen welche CV dafür zuständig ist ?
Danke schon mal im voraus
Am: 02.02.19 22:26

Hallo,
die Drahtbrücke nicht vergessen, damit hat auch das zweite Drehgestell auf einer Seite wieder Kontakt zum Gleis hat. Das ergibt eine bessere Stromabnahme insbesondere bei Weichenfahrten.
[url=http://abload.de/image.php?img=drahtbrckejfjaj.jpg][img]https://abload.de/img/drahtbrckejfjaj.jpg[/img][/url]
Es wurde zwar in vorangegangenen Beiträgen schon mal erwähnt, aber ohne Bilder. Ich habe es leider auch überlesen, deshalb hier eine genauere Beschreibung, wo die Unterseite der Platine zu isolieren ist:
An der Unterseite der Platine sind die umgebogenen Halterungen für die Stirnbeleuchtungen zu isolieren (gelbe Pfeile) und die kleinen Kontakte der Federbleche die zum Motor führen (rote Pfeile).
[url=http://abload.de/image.php?img=platinenkontakt4tkk5.jpg][img]https://abload.de/img/platinenkontakt4tkk5.jpg[/img][/url]
Am Chassis hat Fleischmann zwar eine kleine, Vertiefung ins Chassis gefräst, damit die Motorkontaktfeder keinen Kontakt zum Chassis hat. Dies aber nur EINSEITIG. Macht im Analogbetrieb Sinn, zerstört aber bei Digital den Decoder. Ist mit bloßem Auge schwer zu erkennen, siehe rote Pfeile.
[url=http://abload.de/image.php?img=kontaktstellejzkob.jpg][img]https://abload.de/img/kontaktstellejzkob.jpg[/img][/url]
Gruß
Frank
Von: Jörn
Am: 28.01.19 07:48

Ich habe gestern meine erste Lok mit der Anleitung digitalisiert. Klappte wunderbar. Vielen Dank.
Am: 03.09.18 09:33

Hallo,
für die Baureihe 212 eignet sich ein solider genügsamer Update fähiger (Firmware) Doehler & Haass Decoder DH05C mit Litzekabel m. M. n. am Besten. Er passt quer ins Führerhaus ohne mechanische Bearbeitung. Auf der Unterseite muss nur ein gutes wärmebeständiges doppelseitiges Haftklebeband angebracht werden, das gleichzeitig den Decoder isoliert. Die Spule und der Kondensator (HF Tiefpassfilter) sind zu entfernen, der Decoder regelt den Motor dann sauber aus, sodass die Funkentstörung bestehen bleibt. Die übrigen Arbeiten wie in der Umbaubeschreibung ausführen.
Viel Spass mit der schönen 212er Maschine.
Von: LuigiD
Am: 24.08.18 23:52

Ich habe heute den Decodereinbau ebenfalls durchgeführt. Ebenfalls mit einem Kühn N025.
Entscheidend war es tatsächlich die Platine von unten zu isolieren, damit keine unerwünschten Verbindungen mehr bestanden. Insgesam ist der Platz für den Decoder doch ziemlich knapp - man muss die Leitungen schon sehr platzsparend kürzen.
Beim Anschluss der Spitzenbeleuchtungen musste ich allerdings die gelbe bzw. weiße Litze tauschen.
Leider merkt man beim Überfahten eine Minitrix-Weiche, dass bei langsamer Fahrt der Kontakt unterbrochen wird und bei zu langsamer Fahrt bleibt die Lok stehen. Die Fahreigenschaften sind einwandfrei.



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