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THEMA: DDR (DR) Reichsbahn - Nachtzüge

THEMA: DDR (DR) Reichsbahn - Nachtzüge
Startbeitrag
Eisenbahner1983 - 18.07.13 19:58
Moin,

mich interessiert was für Nachtzüge die ehemalige DR auf dem Gebiet der DDR befördert hat ?

Es gibt einige Epoche III MITROPA  Modelle. Aber ist die DR da auch noch in Epoche IV/V mit gefahren ? Mir ist nur von LS Models ein Wagen bekannt. Gibt es weitere ? Oder kamen Wagen aus dem Ausland ? Ungarn usw. ?

Gruß Björn


Hallo Björn,

als Nachtzüge verkehrten der D 328 / 329 "Ostsee-Express" von Kopenhagen nach Berlin und der D 318 / 319 "Saßnitz Express" von Stockholm nach Berlin. Die Züge verkehrten auch mit ausländischen Wagen.

Weitere Infos und auch Fotos findest Du hier:

http://www.ts-werkstatt.de/Screens_int_OE.htm
http://www.ts-werkstatt.de/Screens_int_SE.htm
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de/Statistiken/IMG-IZ-DR.html

Gruß
DR-Oli
Hallo!

Die Anzahl und Vielfalt der Schlaf- und Liegewagen auf den Strecken der Reichsbahn dürfte recht groß gewesen sein. Es gab im Binnenverkehr nur einige wenige Verbindungen, z.B. von Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) nach Rostock oder von Berlin nach Eisenach / Meiningen. Der Schlafwagen von und nach Meinigen fuhr ab / bis Erfurt im Personenzug mit. So hatten auch Dörfer wie Rohr oder Gehlberg ihre Direktverbindung in die Hauptstadt. Diese Verbindung bestand bis Anfang der 1970-ziger Jahre. Es dürften in Epoche IV im Binnenverkehr auch noch einige "Altbau" Schlaf- und Liegewagen gefahren sein, dann aber sicher mit angebauten Gummiwulstübergängen!?
Neben den Schlaf- und Liegewagen der DR gab es im internationalen und Interzonen-Verkehr eine Reihe von Schlaf- und Liegewagen anderer Bahnverwaltungen, z.B. DSG, Schlafwagen (sov vagn) der schwedischen Staatsbahn (rot) und blaue der ungarischen Staatsbahn, ebenfalls blau waren die Schlafwagen der CSD und PKP. Nicht zu vergessen die sowjetischen Weitstreckenwagen, die teilweise auch mit, als verschlossene Wagen, in normalen Personenzügen verkehrten um die Armeeangehörigen von der UdSSR in ihre Kasernen in der DDR zu befördern. Solche Züge gab es auch auf Nebenbahnen wie zum Beispiel zwischen Zossen und Jüterbog!
Ich selbst bin mit CSD Liege- oder Schlafwagen öfter von Dresden (später Ebersbach/S) in die Hohe Tatra gefahren. Besonders am Anfang als es noch Kurswagen von Dresden gab, war das nächtliche Umhängen in Praha recht interessant. Zum Teil wurden die Kurswagen extra zwischen den Prager Bahnhöfen hin und her rangiert. Wenn der Zug aus Berlin / Dresden zuviel Verspätung hatte, kam es schon mal vor, dass man dann die halbe Nachte in Prag stand, um dann am frühen Morgen mit den ersten Zug Richtung Slowakei weiterzufahren. 6 h Verspätung waren da keine Seltenheit!
Das soll erstmal reichen!

Herzliche Grüße, Wieland.
Hallo, Wieland,
bei den Kurswagen in die Tatra kommen bei mir auch schöne Erinnerungen auf. Ich habe es  im August 1978 sogar auf 10 Stunden Verspätung gebracht. Da war aber ein großes Unwetter, und wir mussten schon ab Riesa mit der Taxe nach Dresden fahren. Der Zug Berlin- Pressburg hatte auch Verspätung und da verpassten die Kurswagen den Anschlusszug nach Kaschau. Eine Zeitlang fuhr der Zug direkt von Dresden (zeitweise sogar von Leipzig!) nach Kaschau über Zittau, den würde ich mir jetzt gern wieder wünschen. Jetzt muß man in Prag umsteigen oder man fährt von Franzensbad mit Liegewagen in die Tatra.
1980/81 bin ich mehrmals mit dem Liegewagen nachts von Leipzig nach Rostock gefahren. Ich habe so einen Aufpreis von 6 Mark in Erinnerung. Es gab Nachtzeuge mit Mitropa- Liege- und Schlafwagen.
Viele Grüße Christian
Hallo,

ich kann mich auch an die Verbindung Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) - Rostock über u.a. Leipzig, /Potsdam u.a. erinnern.
Von 1972 bis 75 bin ich da mehrmals im Liegewagen gefahren, es hingen auch Schlafwagen dran. Die Mehrzahl der Wagen waren aber normale Abteilwagen.
Später, so um 1978 - 81 bin ich noch mal gefahren, aber nur bis Potsdam. Da haben wir aber nicht die Liegemöglichkeiten genutzt, sondern nur in der ersten Phase, als ich noch nach Rostock musste.

Gruß André
Hallo Björn,

also nach meinem Wissensstand gab es in N von Minitrix das Set 13719. Da war ein Epoche IV WL der DR enthalten.
Dann gab es in dem Display 15919 einen Bc (UIC Y) der DR in Epoche 4.

Weitere Ergänzungen (wenn vorhanden) gerne

Gruß
Daniel

P.S.: Wärmstens empfehlen zur Thematik kann ich das EK Buch "Internationale Schnellzüge in der DDR" von Rico Bogula!
Hallo,

tatsächlich wurde bei der DR die Nacht intensiver zum Reisen genutzt, als das heute der Fall zu sein scheint. Neben den internationalen Zügen, die in der Literatur gut dokumentiert sind, gab es auch eine Vielzahl nationaler Verbindungen. In aller Regel bestanden diese hauptsächlich aus den bekannten Sitzwagen, selten wurde Liege- oder Schlafwagen beigestellt. Wohl 1959 bin ich mit meinem Eltern von Dresden nach Barth gereist - im Schlafwagen der Vorkriegsbauart, evtl. ein "Hechtwagen" (Bitte - ich war damals ganze acht Jahre). 1969 von Leipzig nach Rostock mit zwei Doppelstock-Gliederzügen samt doppelstöckigem Packwagen - ohne Schlaf-, Liegewagen oder sonstige Mitropa-Versorgung. 1970 hatte ich den Zug Dresden-Rostock-Dresden zu begleiten, der nur aus den vierachsigen Reko-Wagen (Bghw(e) - Brawa) bestand. Dienstbeginn war in Dresden morgens gegen 08:00, Dienstende etwa am Tag darauf um die gleiche Zeit - mit sechs Stunden "auswärtiger Ruhe". Die Rückfahrt ging also durch die Nacht. Etwa 1980 bin ich wiederum nach Züssow gereist - diesmal im Liegewagen und dann weiter mit normalen Sitzwagen nach Wolgast, am frühen Morgen schlaftrunken über die Brücke und dann weiter auf der Insel Usedom bis Koserow. Auch eine Nachtverbindung führte von Leipzig nach Burgas.  Da stimmte der Fahrpaln nicht. Demnach hätte der Zug in Bukarest halten sollen, dort kam aber nur ein Zugteil an - ebenfalls (nur) Bghwe-Wagen (1974). Der übrige Zugteil war schon weit vorher getrennt worden. Auf der Rückfahrt (2 Tage) gab es dann einen Liegewagen.
Natürlich gab es auch noch den edlen Tourex - mit Autotransport. Und natürlich einige Verbindungen in Richtung UdSSR mit den absolut bequemen russischen Weitstreckenwagen - viel Platz. Das waren dann aber meist Ganzzüge, evtl. lief ein Speisewagen bis Warschau oder weiter bis zur Umspurung mit (1972 Berlin - Moskau). Das wäre mit den alten Piko-Schätzchen gut nachzubilden.
Ich weiss nicht recht, ob das Deine Frage beantwortet. Aber vielleicht ist es doch interessant. Reisen in der DDR nach dem Motto: Nur die Harten komm' in Garten!
Grüsse aus der Schweiz
Oft waren die Verbindungen auch so abgestimmt, das die Soldaten nach Dienstschluss bei verlängerten KU noch nach hause kamen und dann Montags pünktlich zum Wecken wieder in der Kaserne sein konnten. Ohne Nachtfahrt wäre vom Kurzurlaub garnix geblieben.
(der sogenannte Lanzerexpress)
Hallo zusammen,
in Ergänzung zu @6 folgende Literaturangabe:
R. Bogula, Internationale Schnellzüge in der DDR und deren Reisezugwagen, Freiburg 2007 (EK- Verlag)..
In dem 304 Seiten starkem Buch sind viele Zugbildungspläne und Fotos von den Zügen enthalten. Behandelt werden auch Tageszüge.
Beste Grüße
Klaus
Hallo,

hatte am Wochenende nochmals mein letztes erhaltenes DR-Kursbuch durchgesehen (1990/91). Ausgewiesen ist etwa ein Dutzend nationale Schlaf- und Liegewagenverbindungen. Nicht alle waren während der ganzen Fahrplanperiode im Angebot. Typischerweise sind das Verbindungen von Nord nach Süd oder umgekehrt, nicht alle paarweise. Welches Wagenmaterial eingesetzt wurde, geht daraus leider nicht hervor. Daneben natürich noch die onternationalen Züge.

n'schönen

Struwelpeter

@7: Soldaten werden wohl kaum den Schlaf- oder Liegewagen benutzt haben (trotz wohl 75 % Ermässigung).
Moin,

danke ... da ist ja schon mal was zusammen getragen worden!  Dankeschön an dieser Stelle.

Zugbildungen mit was in N Verfügbar ist wäre natürlich genial.

Gruß Björn

P.S. Die sogenannten "Russenzüge" sind mir mit den Weitstreckenwagen bekannt. Hier können wir uns ja nur mit Piko altmaterial bedienen. Wäre schön wenn Piko die in richtiger Länge neu raus bringen würde.
Hallo zusammen,
eine Frage von Björn ist unbeantwortet geblieben:
Welche MITROPA- Modelle gibt es in Epoche III?
* RIVAROSSI  hatte einen ex CIWL- Wagen als Schlafwagen #9611 im Programm
* RIVAROSSI hatte einen ex CIWL- Wagen als Speisewagen #9612 im Programm
Arnold hatte 2012 ein Wagen- Set mit MITROPA- Wagen angekündigt #4114.
Ausserdem hatte Roco seinen Hecht- Schlafwagen mit MITROPA- Dekor angeboten #24006;
Fleischmann seinen 35er Speisewagen mit MITROPA- Beshcriftung #8743
Minitrix hat seinen Schürzen- Schlafwagen auch mit MITROPA- Beschriftung #15718.
Beste Grüße
Klaus
zu @9 und @7
Ob die Verbindungen so abgestimmt waren, kann ich heute nicht mehr sagen und würde ich auch nicht behaupten.
Fest steht aber, dass es (Nacht)Züge gab, die für solche Fahrten attraktiv waren - mal abgesehen von der Vergünstigung die man hatte.
Ich jedenfalls bin wie unter @4 geschrieben in der Zeit von 1973 bis 1975 oft von Rostock nach Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) bzw. zurück gefahren.
Auch wenn der Urlaub erst z.B. 10.00 Uhr begann haben wir es fast immer geschafft, bereits am Abend vorher zu fahren. Das war so gegen 22.00 oder 23.00 Uhr - genau weiß ich es nicht mehr ab Rostock. Am Tag nach dem Urlaub war der Zug so früh wieder in Rostock, dass man noch rechtzeitig "zum Dienst" ankam.
Der Zug hatte überwiegend Sitzwagen (Abteile), Liege- und Schlafwagen. Letztlich war diese Verbindung auch sehr günstig und damit beliebt für Urlauber, egal zu welcher Jahreszeit.

Ob es andere Verbindungen dieser Art gab, weiß ich natürlich nicht mehr.

Gruß André
Hallo!
Es gab noch von Fleischmann einen Liegewagen in Epoche III (8744) und PIKO hatte in      Epoche IV einen CSD Liegewagen (Y bzw. B Wagen) im Angebot.
Die ROCO-Wagen sehen zwar schön aus, sind aber von der Beschriftung her recht dürftig! Da fehlt z.B. die komplette Längsträgerbeschriftung!
Es gab bei der DR (Sicher auch bei der DB.) Nachtzüge ohne Schlaf- und Liegewagen. Besonders im Sommer gab es ab den 70-ziger Jahren verstärkt Nacht-D-Züge aus dem Süden Richtung Ostsee. Ein solcher Zug war z.B. der D 1918 Zittau - Stralsund. Wobei Zugnummer und Laufweg von Jahr zu Jahr variabel waren. In der Regel aber über Ebersbach - Löbau - Görlitz - Weißwasser - Cottbus - Frankfurt (O) - Bad Freienwalde - Pasewalk - Stralsund. Im Jahr 1981 fuhr der Zug als D 1918 über Königs Wusterhausen ohne Halt in Berlin (!) und Bernau nach Stralsund. Die Rückleistung war dann immer ein Tages-D-Zug! Ab Zittau fuhren in der Regel 5 bis 6 Wagen, der Rest wurde dann beim Lok- und Richtungswechsel in Görlitz angehangen. Bis Görlitz gab es manchmal eine BR 52 als Zuglok, die Regel waren wohl aber eine oder auch zwei Diesellok`s der BR 110! Ab Görlitz war es dann wohl lange Zeit ein BR 03!? Ähnlich Züge gab es ab Arnstadt, Gotha, Zwickau und Halberstadt. Einige wenige Nachteilzüge (E 329 Leipzig - Cottbus) und Nachtpersonenzüge (582 Frankfurt (0) - Zossen - Jüterbog - Potsdam - Magdeburg) gab es auch. Der 582 ist ein in Antwort 2 beschriebener "Russenzug" gewesen.

Herzliche Grüße, Wieland.

Hallo...
...es ist so schlimm, dass man so vieles vergisst. Aber an was ich mich noch erinnern kann, ist die Tafel im Görlitzer Bahnhof mit der Wagenreihung. Da gab es die (vor allem internationalen Zuege) Waggons die mit dem Bett/Liege gekennzeichnet waren.
Wieland hat dies ja schon so erwähnt und erklärt.
Schöne Frage/Fred - da lernt man wiedermal was dazu bzw Erinnerungen kommen hoch...

(Moskau)-Wroclaw-Görlitz-DD-Leiptsch-FFaM-(Paris)
Einen solchen Zug stelle ich (in Anlehnung) bei mir dar - allerdings ohne Liege-/Schlafwagen.
(1+5) DDR-PIKO BR118 mit Fenstereinsatz, Minitrix oceanblau DB, Fleischmann DB-Wagen umlackiert zu PKP, und 3 Arnold elfenbein/gruen DR

OT: Wieland dein Nickname gefällt mir ob das in der heutigen Zeit noch geht ? ---- wobei ich  zum Bleistift ehern "(Tu) ocke ni jechn" sagen wuerde.

mfNG jens

Tante Edith sagt, dass ich natuerlich noch zu Björns Frage (Mitropa Wagen) sagen wollte, dass ich mich an keinen Mitropa in dem oben genannten Zug erinnern kann - bilde mir aber ein WARS-Speisewagen (rot) WARS-Schlafwagen blau eingereiht gesehen zu haben...

Hallo!

Ein Blick ins Kursbuch läßt mich an meiner Erinnerung zweifeln der D 207 / 208 bzw. später 450 / 451 hatte mit Sicherheit einen blauen Wars-Speisewagen (Dresden - Warschau) gehabt, ansonsten sagen mir verschiedene Kursbücher, dass es nur Liegewagen (Warschau / Krakow - Frankfurt/M) waren!!! Einen Schlafwagen gabe es nur zwischen Dresden und Frankfurt/M (vermutlich DSG oder MITROPA) und auch nicht in jeden Fahrplan. Kurswagen aus der UdSSR findet man auch nicht für den Zug. Bin mir aber ziemlich sicher, das da welche dranhingen!? - Das waren dann vermutlich auch Wagen für Angehörige der Sowjetarmee!? Einen Kurswagen  nach Paris habe ich auch nicht gefunden! Würde aber behaupten, vor 30 Jahren in Löbau vor einen solchen Kurswagen gestanden zu haben!
Hallo Jens - noch ein kleiner Zusatz zur Sproche. Man kann sicher auch ni sagen, das ist ja in der Oberlausitz manchmal von Dorf zu Dorf unterschiedlich. Als Seifhennersdorfer bin ich mir ziemlich sicher, dass es da "ne" heeßt (heißt). "Tu ..." ist auch möglich, aber eher eine Auffoderung an Zweite oder Dritte. "Oack ne jechn!" - ist dann eher als persönliche Aussage und Verbundenheit mit der Heemat (Heimat) gedacht.
Herzliche Grüße, Wieland.
Hallo....
...nur Liegewagen - Mensch wo hab ich denn dann den roten WARS-Speisewagen gesehen -- hätte mir eingebildet sonst nur blaue WARS gesehn die fuer mich immer Schlaf~ ggf Liegwagen waren. Aber dass es blaue speisewagen von WARS gab, wie du sie im DD-Warschau gesehen hast, wusste ich nicht.
ABER!!! Zitat
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Einen Kurswagen  nach Paris habe ich auch nicht gefunden! Würde aber behaupten, vor 30 Jahren in Löbau vor einen solchen Kurswagen gestanden zu haben


Du musst das in Löbau richtig gesehen haben! Den musses gegeben haben! Mein Vater (der Kursbuecher wie Krimis gelesen hat) hat dies auch erwähnt - vllt gab es den nur in einem gewissen Zeitraum...?

Wieland - kannst du mal in deinem Kursbuch die Wagenreihung fuer den Zug der abends so gegen 19.00 / 19.30uhr (in den Jahren 85-87 von Görlitz aus PL kommend Richtung DD gefahren ist nachsehen?

Zum Geräde noch a bissl - "ne" fuer Seifhennerschdurf stimmt ocke, ihr habbt och "nimi" waswa in Gerlitz goni ham - aba wir sagn "ni"
(((desswegen hab ich geschrieben, dass ich ehern "ni" sagen wuerde -- nicht um dich zweifeln zu lassen )))

mfNG jens
Hallo miteinander,

irgendwann in den 80ern hatte ich mir mal am Fahrkartenschalter Göttingen so ein dubioses DR-Kursbuch gekauft. Ich weiß noch, daß ich es etwas beschämt in Empfang nahm - wie eine verbotene Schrift, die auf dem Index steht.

Dann begann ich den Inhalt zu verschlingen und stellte irgendwann fest, daß die Nachtzüge in der DDR teilweise ganz schön happige Ankunftszeiten an ihren Zielorten hatten:

- D 1914 aus Dresden erreichte Putbus(Rügen) um 04:36
- D 718 aus Leipzig erreichte Binz(Rügen) um 04:44
- D 1558 aus Meiningen erreichte Barth um 05:18
- D 1638 aus Erfurt erreichte Bad Doberan um 04:49
- D 559 aus Stralsund erreichte Eisenach um 05:15
- D 711 aus Binz erreichte Leipzig um 05:37

Das waren die Endstationen! Ich fragte mich, ob die auf Rügen in den Sommerferien nachts um 3 Uhr wohl den Bettenwechsel machten? Also auch wenn die Republik für echte Langstreckenläufe viel zu klein war, die morgendlichen Ankunftszeiten erschienen mir doch sehr unattraktiv.

Leider habe ich noch nie einen Augen- und Zeitzeugen fragen können, welche Szenen sich rund um solche Ankünfte abgespielt haben. In Leipzig oder Erfurt werden die Leute sich in der Stadt (nach Hause) oder in frühe Anschlußzüge verteilt haben. Aber in den Urlaubsgebieten an der See? Wie haben die übernächtigten Bahnreisenden und Urlauber morgens um 20 vor 5 die Zeit auf dem Bahnhof Binz verbracht, bevor es zum Strand oder ins Ferienlager ging? Denn ich denke nicht, daß diese Züge nur von NVA-Angehörigen auf dem Weg zur volkseigenen Kaserne genutzt wurden.

Würde mich sehr freuen, wenn jemand was zum Alltag in den DR-Nachtzügen erzählen kann!

Beste Grüße!

Olaf
Hallo,
Kurz nach der Wende fuhr ein Nachtzug von München nach Warschau über Nürnberg, Dresden, Görlitz. Wir haben den einmal benutzt, und er fuhr auch nur ein oder zwei Fahrplanperioden.
Es war im zeitigen Frühjahr, und es war sehr kalt. Mir war damals aufgefallen, dass der Schlafwagen noch mit Kohleofen beheizt wurde. Warum weiß ich nicht. Wisst ihr mehr darüber?
Gruß Gerd.
Hallo!

Leider ist meine "Kursbuchsammlung" sehr Lückenhaft und bei den DB-Kursbüchern fehlt fast immer das Kurswagenverzeichnis. Ich habe inzwischen nach der 2. Durchsicht der Kursbücher entdeckt, dass es den Zug Warschau - Görlitz - Farnkfurt/M schon ab dem Winterfahrplan 1965 / 1966 gegeben hat (Laut EK "Die Deutsche Reichsbahn vor 25 Jahren" - 1965 auch schon im Sommer 1965). Er hat da die Zugnummer D 7 / D 8 und Schlafwagen (Mitropa) Dresden - Warschau, Speisewagen (Mitropa) Eisenach - Görlitz und Kurswagen (Sitzwagen) Krakow - Paris, der Rest dürften Sitzwagen Frankfurt/M - Warschau gewesen sein. Die Angabne zu den Wagen stammen aus dem Kursbuchverzeichnis vom DB-Kursbuch (Winterfahrplan) 1965 / 1966.  In den DR-Kursbüchern ab 1961 finden sich dann plötzlich keine Angaben mehr zu internationalen Zugläufen, selbst Züge wie Vindobona oder Hungaria verkehren laut DR-Kursbuch nur zwischen Berlin und Dresden und umgekehrt!!! Erst ab 1966 findet man dann wieder Reisezüge mit Zielen auch außerhalb der DDR. Die Angst der DDR-Führung das ihre Bürger trotz Mauer stiften gehen, muss schon sehr gewesen sein! Nochmal zurück zum D-Zug Warschau - Frankfurt/M: Im DB Kursbuch von 1977 (Sommer) finde ich dann doch den Zuglauf Warschau / Krakow - Görlitz - Frankfurt/M - Paris (Im DR Taschenfahrplan - Winterfahrplan von 1972 / 1973 verkehrt der Zug nur bis Frankfurt/M!). Laut DB-Kurswagenverzeichnis mit Liegewagen (PKP) von Krakow und Warschau nach Paris und Schlafwagen DSG Dresden - Frankfurt/M. Einen Speisewagen der MITROPA gab es auch zwischen Dresden und Warschau. Der rote Wagen, Jens, den Du gesehen hast, war dann sicher der MITROPA Speisewagen. Mit der verbindung nach Paris war dann aber schon Anfang der 1980-ziger Jahre Schluß. Im DR-Kursbuch (Winterfahrplan) von 1981 / 1982 verkehrt der Zug nur noch bis Frankfurt/M. Blaue Wagen der PKP scheint es bei dem Zug dann wohl gar nicht gegeben zu haben, die Liegewagen der PKP sind sicherlich grün gewesen!? Das soll es erstmal zum D 450 / D 451 gewesen sein!
Interessiert das überhaupt jemanden?
Teil II folgt gleich.
Herzliche Grüße Wieland.
Hallo!
Ich schon wieder!
Wieland - kannst du mal in deinem Kursbuch die Wagenreihung fuer den Zug der abends so gegen 19.00 / 19.30uhr (in den Jahren 85-87 von Görlitz aus PL kommend Richtung DD gefahren ist nachsehen?
Laut "Internationalen Kursbuch der DR" (Jahresfahrplan ! 1987/88) fuhr 19.14 Uhr der D 968 von Görlitz nach Reichenbach/V ob.Bf., etwas später 20.42 Uhr der vielfach erwähnte D 450 Warschau - Frankfurt/M und bereits um 16.52 Uhr der D 484 Rzeszow - Görlitz - Magdeburg mit Kurswagen (Sitzwagen) Krakow - Magdeburg - Köln!
Laut DB-Kurswagenverzeichnis von 1977 (Sommer) wurden die Liege- und Sitzwagen des D 450 von Paris nach Krakow bereits in Leipzig an Gegenzug des D 484 - den D 485 nach Rzeszow angehangen!
Frühe Ankunftszeiten der Züge am Zielort an der Ostsee: In der Regel war man froh einen preiswerten FDGB-Urlaub bekommen zu haben, wen man Glück hatte noch dazu ein Privatquartier zu bekommen, war das Warten meistens kein Problem. Man ging ins Ouartier stellte sein Gepäck ab und unternahm gleich einen ersten Stadtbummel. Ansonsten zählte ja eh das Warten auf ... zu den Tugenden der DDR-Bürger. Meine Eltern waren übrigens Lehrer, da bekam man eh nur aller x-Jahre (Weil kein Proletariat!) einen FDGB-Urlaubsplatz zugeteilt und dann eher im Gebirge als an der Ostsee! Soweit ich mich erinnern kann sind meine Eltern in 40 Jahren DDR 3x mit dem FDGB verreist, davon 2x Ostsee und 1x Harz. 1986 haben sie ihren FDGB-Platz zurückgegeben und sind lieber in die Hohe Tatra gefahren!
Nachtzug München - Görlitz - Warschau: Der Zug fuhr ja nur an 2 Tagen in der Woche und wohl das erste Mal bereits 1988! Leider fehlt mir das Kurswagenverzeichnis vom DB-Kursbuch. Laut DB-Kursbuch gab es auch keine Kurswagen. Sitz-,Schlaf- und Liegewagen fuhren alle von München bis Warschau durch. Die Beobachtung das es da Kohleofen gab, läßt auf sowjetische Weitstreckenwagen schließen!? Da findet sich aber im Kursbuch kein Hinweis!? Übrigens die Wagen stammten, soviel ich weis, alle aus DDR-Produktion (Reparationsleistung bis 1990 an den "Großen Bruder") und sind auch noch heute im Einsatz. Im russischen Winter würden wahrscheinlich elektrische Heizungen sehr schnell einfrieren!
Soll erstmal reichen!
Herzliche Grüße, Wieland.
Hallo Wieland...
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Interessiert das überhaupt jemanden?


das denke ich doch - und vielen Dank fuer´s niederschreiben hier. Danke auch fuer deine Antwort betreffs meiner Frage.


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Beobachtung das es da Kohleofen gab, läßt auf sowjetische Weitstreckenwagen schließen!?


das war genau mein Gedanke als ich den Beitrag von eN / Gerd las.
Ammendorf und Görlitz haben die fleissig gebaut....und PIKO in N

mfNG jens
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: stecker*

Wie haben die übernächtigten Bahnreisenden und Urlauber morgens um 20 vor 5 die Zeit auf dem Bahnhof Binz verbracht, bevor es zum Strand oder ins Ferienlager ging?



Ich bin 1987 die Verbindung (Meiningen) - Suhl - Barth im Liegewagen gefahren. An die genaue Ankunft kann ich mich nicht mehr erinnern, es war aber etwa 05:30 Uhr. Mein FDGB- Quartier war in Zingst, jedoch nicht im FDGB- Ferienheim, sondern in einer Privat- Unterkunft.
Als der Zug in Barth ankam, mussten natürlich erst mal alle Leute aussteigen, das dauert schon mal etwas .....  Dann wurde erst mal ne Rede gehalten, was man für ein Glück hatte, dass die DDR den Werktätigen so schöne Urlaubsplätze anbot. Danach wurden die unterschiedlichen Gruppen von Urlaubern zusammen gestellt und per Bus zu den entsprechenden Orten gefahren. Da war es auch schon gegen viertel sieben.
Im Urlaubsort angekommen, ging es erst mal ins FDGB- Heim, wo wieder eine Rede gehalten wurde. Danach bekam jeder Urlauber entweder seine Zimmernummer im Ferienheim oder die Adresse seines Privat- Quartiers im Ort. Das Reisegepäck blieb dann erst mal im Foyer stehen und man ging zum ersten Frühstück, da war es schon etwa halb achte.
Ich musste danach noch mein Gepäck etwa 20 min durch den Ort zu meinem Quartier schleppen, die Quartiersleute zeigten mir dann das Zimmer und ich hatte erst mal meine Ruhe. In den Privat- Quartieren gab es keine Versorgung. Zu den Mahlzeiten musste man entweder ins Ferienheim oder in eine Gaststätte, die die Versorgung übernahm.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich fragte mich, ob die auf Rügen in den Sommerferien nachts um 3 Uhr wohl den Bettenwechsel machten?



Die Abreise war immer am Vortag der Anreise. Die privaten Quartiersleute waren ja auch den ganzen Tag arbeiten und konnten die Zimmer gar nicht im fliegenden Wechsel reinigen.

Am Ende des Urlaubs ging es leider nicht mit einem Nachtzug heim, da fuhr ich in normalen D- Zügen über Rostock, Berlin, Leipzig und Erfurt heim.

Ich erinnere mich jedoch, dass so manche Arbeiterzüge in den frühen Morgenstunden von Erfurt nach Meiningen auch teilweise Liegewagen (genutzt als Sitzwagen) eingereiht hatten.

Gruß,
Harald

http://marsch-modellbau.beepworld.de/
also für mich ist es auch interessant, zumal ich nie wirklich mit Kurswagen in Kontakt kam.

zur Nachtankunft:

Neben den Zeitraubenden Reden die "Individualturisten" nicht hatten waren diese ja auch oft noch nicht am Ziel. Diese hatten dann vielleicht ihr Quartier  ein paar Dörfer weiter oder wollten gar auf einen Campingplatz.
Da kam dann nach Ankunft des Zuges oft noch 30min minimum umsteigen in den Arbeitermorgenbus in das Zieldorf. Dort wusten die Wirtsleute oft auch wann ihre Gäste kamen, und dann wurde halt die Übergabe auch mal bei bedarf  so früh gemacht. Dann konnte der "Gastgeber" anschließend auch noch pünktlich eventuell sogar mit der Rücktour des Busses zur Arbeit fahren.
Ich kann mich auch an eine Fahrt zum Campingplatz erinnern (70er Jahre) , da sind die Zelte und ein Fahrrad im Gepäckwagen mit gereist,   wurden dann in Waren-Müritz ausgeladen, die Zelte auf den Drahtesel verladen und dann ging es zu Fuß zum Campingplatz. Das dauert auch gern mal 1-3 Stunden. Von Binz aus ist der Campingplatz auch sicher nicht in 5 min bei Gepäckmarsch zu erreichen.
Auch das die komplette Zeltausrüstung als Handgepäck im Gang transportiert wurde gab es.

Hallo, ich muss das Thema nochmal aufnehmen.
Mitte der 60er Jahre ist der D-Zug Warschau- Dresden- Frankfurt- Paris über Döbeln gefahren. Welche Wagenreihung könnte der gehabt haben und welche N- Wagen wären dafür geeignet? Bespannt war er mit der Dr- BR23, die es leider in N nicht gibt.
Christian
Hallo Christian!

Stimmt. Der D 8 (Warszawa - Dresden - Frankfurt/M) fuhr am Anfang scheinbar immer über Meißen / Döbeln. Laut dem Winterfahrplan von 1966 / 1967 hat er zwischen Dresden und Leipzig nur in Meißen und Döbeln gehalten. Der Gegenzug D 7 scheint dagegen immer über Riesa gefahren zu sein. Im Kurswagenverzeichnis der DB vom Sommer 1965 finden sich folgende Hinweise auf die Wagenreihung:
Sitzwagen 1. & 2. Klasse Warszawa - Frankfurt/M
Sitzwagen (Kurswagen) "nur" 2. Klasse Kraków - Frankfurt/M - Paris
Speisewagen (Mitropa) Görlitz - Eisenach
Schlafwagen (Mitropa) gab es nur zwischen Warszawa und Dresden.
Zu erwähnen wäre noch, dass im DR - Winterfahrplan 1966 / 1967 der D 8 mit oG gekennzeichnet ist, er also mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Packwagen auf dem Gebiet der DDR mitführte. Gleiches gilt auch für den Gegenzug D 7. Postwagen wohl auch nicht, da der Zug im Postleitheft (Kursbuch) vom Sommer 1966 nicht entsprechende gekennzeichnet ist.
Übrigens im Kursbuch Winterfahrplan 1968 / 1969 fahren beide D-Züge als D 207 / 208 über Riesa.
Die Frage nach Wagen dürfte dann historisch korrekt in die Epoche III fallen. Da es sich um einen internationalen Zug gehandelt hat, wird der Zug kaum DRG-Altbauwagen mitgeführt haben. Oder doch? Wenn, dann sicher mit angebauter Gummiwulst. Um den Zug in Spur N nachzubilden, würde ich auf die Mod-Wagen von Hornby / Arnold zurückgreifen, eventuell auch einen Brawa Reko-Wagen B4mle dazwischen, natürlich auch entsprechende DB-Wagen einschließlich Silberling (?). Ein französischer 2. Klasse Wagen der SNCF in Epoche III wäre sicher auch möglich. Ein PKP-Wagen als Industriemodell ist mir nicht bekannt. Als Mitropa-Speisewagen käme der Schürzenwagen von minitrix aus dem Wagenset 13728 in Frage. Gibt es manchmal auch einzeln bei ebay und co. Ein Schlafwagen wäre ja nicht unbedingt nötig. Der Zug führte mit Sicherheit auch DR Y (B) - Wagen, leider gibt es davon in Epoche III nur die kurze PIKO-Variante oder die zu langen (mit einem Fenster zuviel) Arnold-Wagen aus den frühen 90-ziger Jahren. Arnold hat da einfach nur die DB-Wagen umlackiert und als DR-Wagen beschriftet. Alternativ könnte man noch auf entsprechende minitrix- Wagen zurückgreifen. Da müsste man aber die Beschriftung ändern, da die minitrix-Wagen Epoche IV Beschriftung besitzen.

Herzliche Grüße, Wieland.
Vielen Dank, Wieland,
es gibt ein Foto des durchfahrenden Zuges in Nossen aus der Zeit des Winterfahrplanes 1966 im Buch von Peter Wunderwald, Fahrtrichtung Leipzig. Die Wagen sehen mir wie D- Zugwagen um 1930 aus. Sie haben an den Wagenenden abgerundete Dächer und eingezogene Türen, so wie die Wagen des Rheingold- Express aus dieser Zeit. Der erste Wagen ist Mitropa, rot. Es scheint ein Speisewagen zu sein  Die anderen Wagen haben soviel man erkennen kann, die gleiche Bauart. Definitiv keine DR Y (B) Wagen. Der letzte Wagen scheint ein Gepäckwagen zu sein.  Nach Deinen Hinweisen können Schlafwagen auf diesem Streckenteil also ausgeschlossen werden.
Ich kann mich nur an die internationalen Züge der 70er Jahre erinnern. Da waren immer auch ausländische Wagen dabei.  Aber ob das 1966 auch schon so war, das weiß ich nicht. Die Züge von und nach Polen hatten blaue Wars- Schlafwagen.
Vielen Dank
Christian
Also- der Zeltplatz in Binz doch. Der lag sozusagen direkt am Bahnhof. Es gab seinerzeit eine Leistung des Bw Halle P, da fuhr man nachts hin, blieb den Tag über dort- mitsamt Lok und Zug und hatte Pause und fuhr dann mittags zurück, an die Zeiten kann ich mich nicht mehr erinnern, nur, dass der Zeltplatz gleich nahebei war und man bei gutem Wetter natürlich mal in die Ostsee gehüpft ist
KarsteN
Hallo zusammen,

bei dieser Gelegenheit darf ich an das Buch von R. Bogula, Internationale Schnellzüge in der DDR, Freiburg 2007 erinnern. Das Buch hat 304 Seiten.
In dem Buch werden die eingesetzten Reisezugwagen, die Züge mit und ohne Namen, deren Wagenreihung incl. Tourex- Züge beschrieben. Ca. 200 Fotos der Züge meistens mit der Zuglok.
Nachtzüge weniger (Foto schwieriger), aber viele der Züge kamen nachts ans Ziel.

Mit besten Grüßen
Klaus


  
Hallo Klaus,

Schönes Buch, aber niergends zu finden.

Gruß
Zoltán
Hallo Christian und alle,

tatsächlich hatte die DR wegen der noch eingleisigen Strecke Dresden - Riesa - Wurzen - Leipzig eine Art Richtungsverkehr eingeführt, um die Durchlassfähigkeit der Strecke zu erhöhen. M.E. ging es aber Richtung Leipzig über Riesa und Richtung Dresden über Döbeln-Nossen-Meissen? In den Jahren 1967 - 1969 bin ich so immer in die Winterferien nach Thüringen gekommen. Das endete wohl erst mit der Elektrifizierung der  LD-Linie und dem dann abgeschlossenen zweigleisigen Ausbau.
Allerdings gings nach Thüringen auch über Karl-Marx-Stadt - Glauchau - Gera - Jena - Weimar - Erurt, da fuhr auch bis in die späten 80er ein Tageszug nach Katzhütte, der in Jena West Kopf machen musste. Mit dem musste ich mindestens einmal im Monat nach Jena, um mir im Kombinat Carl Zeiss die "richtungsweisenden Hinweise" abzuholen. Das lief dann unter der Überschrift "Fünf-Bezirke-Rundfahrt".
N'schönen
Struwelpeter  

Hallo, Zoltán,
das Buch gibts antiquarisch für etwa 100,- €. Da geh ich lieber in die Deutsche Bücherei.

Struwelpeter, der Zug Warschau- Paris soll nur im Winterfahrplan 1966 über Döbeln gefahren sein. Die Fahrtrichtung auf dem Foto ist von Dresden nach Leipzig. Das würde sich mit dem Richtungsverkehr im Güterverkehr decken. Dort sollen die Züge bis 1971 auch aus Richtung Dresden über Döbeln nach Leipzig und aus Richtung Leipzig über Riesa nach Dresden gefahren sein.
Es gab noch Eilzüge zwischen Dresden und Wernigerode oder Halberstadt über Döbeln. Von Zügen nach Thüringen ist mir außer der kurzen Zeit im Winterfahrplan 1966 nichts bekannt.
Hast Du noch eine Erinnerung, welche Wagen in diesen D- und Eilzügen fuhren? Ich kann mich nur noch an Fenster mit Lederriemen und langen Trittbrettern erinnern. Und von welchen Bahnverwaltungen die Wagen im internationalen Zug waren? Gab es da wirklich keinen Schlaf- oder Liegewagen?
Vielen Dank für Eure Ideen und Erinnerungen
Christian
Hallo Christian!

Das Bild aus dem Buch würde mich interessieren. Vielleicht kannst Du es mir ja per mail schicken?
Das Buch selbst kenne ich nicht.
Was die Erinnerung angeht, geht es mir ähnlich. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in Löbau schon vor dem Zug gestanden habe, dass habe ich in den vorherigen Antworten schon beschrieben. Das waren aber die späten 70-ziger und 80-ziger Jahre.
Die blauen Wars-Schlafwagen gab es dann vermutlich, bei diesem Zug ja wohl eher nur Liegewagen (?) - siehe dazu # 19, auch erst in Epoche IV. In den 60-ziger Jahren wird es wohl ein roter Mitropa-Schlafwagen gewesen sein. Wie lange der fuhr kann ich leider nicht sagen.
Die Möglichkeit, dass es am Anfang Altbauscnellzugwagen gewesen sind, würde Dein Bild belegen. Dann passt der Mitropa-Speisewagen von minitrix ja Bestens. Kann man auf dem Bild erkennen, welcher Bahnverwaltung die Wagen gehören? Altbauschnellzugwagen der DR in Epoche III gab es von Fleischmann und minitrix. So wie Du die Wagen beschreibst, könnten es auch Schürzenwagen gewesen sein. Die gibt es mit dem Speisewagen im Set von minitrix, passen aber auf Grund ihres farblichen Aussehens (hellgrün / dunkelgrün) nicht so ganz zum D 8. Die Einstellung von Wagen ausländischer Bahnverwaltungen bei internationalen D-Zügen mit mehreren Kurswagen dürfte auch in den 60-ziger Jahren in der DDR normal gewesen sein. Ich habe mir gerade nochmal das Bild des "Ost-West- Expreßes" aus dem Jahr 1967 im Buch "Sputnik, Dampf & Fliegender Kramer" angeschaut, zwischen russischen Weitstreckenwagen und DR Y-Wagen ist ein belgischer Schnellzugwagen (Altbau) eingereiht.

Herzliche Grüße, Wieland.

Hallo Christian!

Mit # 31 warst Du etwas schneller.
Der D 8 ist nicht nur im Winterfahrplan 66 / 67 über Döbeln gefahren. Im DB-Wagenverzeichnis des DB-Kurchbuches vom Sommer 1965 ist der Laufweg auch über Döbeln angegeben. Ich vermute, dass der Zug, der meines Wissens ab Sommer 1965 verkehrte, mindestens bis zum Winterfahrplan 1966 / 1967 über Döbeln verkehrte. Leider fehlen mir dann die entsprechenden Kursbücher. Im (Ab ?) Winterfahrplan 68 / 69 verkehrt der D 8 dann auch über Riesa.

Herzliche Grüße, Wieland.
Hallo Zoltan,

gibts in Ungarn eine Fernleihe? Hier gibt es die Möglichkeit, in jeder öffentlichen Bibliothek Bücher aus zu leihen, die nicht in deren Bestand sind. Die Bibliothek fragt online bei anderen Bibliotheken (auch Fachbibliotheken) nach, ob das Buch vorhanden und leihbar ist. Diese Leihe ist teurer (wg. Versand) als die Leihe von Bestandsbücher, aber sicher günstiger, als die o.g. Buchpreise.

Beste Grüße
Klaus
Wie viele Vorkriegs-Schlafwagen hatte die Mitropa eigentlich? Ich finde nur Nummern 054-001 bis 021 und 101 bis 109. 122 ist definitiv schon ein (erhaltener) OSShD Typ B..

Gruß Kai
Hallo, Wieland
das Bild ist im Buch  "Peter Wunderwald Der Eisenbahnknoten Nossen Eine Erinnerung in Farbbildern aus Anlass der Einstellung des Reiseverkehrs" enthalten. Ich habe es ganz neu und erst jetzt mit der Lupe betrachtet.
Der erste Wagen ist ein roter Mitropa- Wagen wie Arnold Nr. HN4114, Baujahr wohl ab 1936. Der Wagen von Minitrix - Art.Nr. 13769 von ab 1929 passt nicht so gut. Die Wagen danach sieht man nur undeutlich, hauptsächlich das Dach. Es scheint aber durchgängig der gleiche Grund- Typ zu sein. Der zweite und dritte Wagen könnte blau sein.
Interessant, dass der Zug doch längere Zeit über Döbeln gefahren ist.
Vielen Dank
Christian
Hallo,

vom Bogula soll wohl eine überarbeitete Auflage in Vorbereitung sein.

Gruß
Rainer
Hallo Christian!

Danke für den Hinweis auf den exakten Buchtitel und die Bildbeschreibung. Ist schon schlimm, dass es in und um Nossen keinen schienengebundenen ÖPNV mehr gibt. Das ist aber ein anderes Thema.
Das ist dann mit Sicherheit der Mitropa-Speisewagen aus dem Hornby / Arnold - Set. Die blauen Wagen könnten 1. Klasse Wagen der DB sein.? Hatte die DB auch blaue Altbau-1.Klasse Wagen? Eventuell dann doch DB und DR Neubauwagen?
Interessant ist auch der Packwagen am Zugschluss. Laut Kursbuch (Winter 66 /  67) war der D 8 mit oG im Kursbuch gekennzeichnet, dass hieß in der Praxis in der Regel ohne Packwagen. Wie wir wissen, sind besonders im Sozialismus Theorie und Praxis selten identisch gewesen.

Herzliche Grüße, Wieland.

Hallo!

Hab im Buch "Anstrich und Bezeichnung von Trieb- und Reisezugwagen" nachgelesen.
Es könnten auch blaue Altbau - 1.Klassewagen der DB gewesen sein. Diese Wagen dürften dann aus den F (Fernschnellzug) Wagenpark der DB zu Beginn der 50-ziger Jahre stammen. Die Wagenkästen der F-Schnellzüge waren wohl alle stahlblau lackiert.

Herzliche Grüße, Wieland.
Hallo,
An Kai (Frage Nr. 35) :

Mitropa Schlafwagen bei der DR mit einem Baujahr vor 1945:
Es gab ein Total von 29 WL (also sehr wenig), davon:

- 11 ex-CIWL Wagen - Arnold
- 3 ex-Pr. Wagen - FLM
- 7 Gr. 23 Wagen (Hecht) - Roco
- 6 Gr. 28 Wagen - MTX
- 2 Prototypen.

Es ist interessant zu notieren dass es keine Gr.35 WL und keine Gr. 39 WL in Bestand der DR gab.

Kamen dazu:

- 27 WLC 50 (Umbau von C4ü 35). Wurden später als Bc benutzt - FLM
- 8 WLAB 51 (Umbau von C4ü 39). Wurden später als Bc benutzt - MTX.

Info aus dem Rico Bogula'Buch.
Grüss, luc
Gruppe 35 wusste ich, dass bis auf einen alle zur DB gekommen sind. Der [22060] ist dann wohl Kriegsverlust. Gruppe 39 ist bei 6 Wagen der Verbleib komplett unklar, einer kam zur SZD (!). 5 sind als Kriegsverlust verbucht, einer [22089] allerdings mit letztem Standort Falkensee (war dann wohl irreparabel?).

Gruß Kai
Hallo Kai,
Hast Du Information über den Bestand der Schnellzugwagen (ex-DRG Wagen) ?
Ich habe Fotos von D-Züge mit Pr. Wagen, auf andere Fotos kann ich hier und da  eine Gr. 28 erkennen aber die andere Wagen sind maskiert oder nicht erkennbar.
Wie sah die Zugbildung von D-Züge (Ep. III bis 1960) aus ? Mit gemischte Gruppen (wie die P-Züge) oder fast einheitlich ?  
Zur Zeit, lauft auf meine Anlage einen Zug mit 1 Pw, 3 Hecht, 2 ex-Pr., 1 Gr. 28, 2 Gr. 39, 1 ex-Würrt. und 1 WR. Ist es plausibel ?
Viele Fragen...
Grüss, Luc
Hallo Christian (aka 38 205),
wie schon erwähnt, ist es ziemlich schwierig, sich an die Reihung der Züge zu erinnern. Schliesslich ist das Ganze ja schon fast 50 Lichtjahre entfernt. Auch ist mir mittlerweile nicht mehr klar, ob wir noch über Nachtzüge reden oder speziell über die Döbelner Schiene.
Also, woran erinnere ich mich mit einiger Sicherheit:
- Sommer 1966 mit D-Zug Dresden-Erfurt, über Karl-Marx-Stadt .... Wahrscheinlich nur Sitzwagen, Altbau.
Abfahrt abends ab Dresden, Bespannung mit V 180 und 03 über die noch nicht elektrifizierte Tharandter Rampe
- Februar im Olympiajahr 1968, Rückfahrt von ??? via Saalfeld und Leipzig. Von Leipzig aus mit dem Eilzug Wernigerode- Dresden. Der bestand aus einem Doppelstock-Gliederzug DGB (in N nur bei Schlosser) und kam bis Leipzig mit der blauen V 100 001, weiter über Döbeln mit 23.10, etwa kurz nach Mittag ab Leipzig.
Im Dezember 1969 gab es noch eine 1. Klasse-Wagen Altbau Dresden-Leipzig-???. Im Sommer auf der gleichen Linie wohl die Mod-Wagen, bei denen plötzlich eine Tür während der Fahrt offen stand.
1970 oder 1971 war ich Zugbegleiter, auch auf der Strecke Dresden - Döbeln. Hier hatten schon die Halberstädter Reko-Wagen das Regime übernommen. In einem Dienst hatte ich einen "Schaffnerzug" Dresden-Döbeln, d.h,  der Lokführer war gleichzeitig Zugführer. Und bis Nossen mussten zwei alte vierachsige Abteilwagen mitgenommen werden. Also musste ich in Nossen "vereinfachte Bremsprobe" machen, zu der ich eigentlich gar nicht berechtigt war.
Zu eben dieser Zeit Personenzug Dresden-Meissen mit DB 13 und 23.10. Die konnte in Meissen nicht wenden, musste also eine Tour Tender voraus fahren.
1972 zu Ostern oder Pfingsten durften ja auch die Westberliner wieder in die DDR, mit einem entsprechendem Ansturm auf die DR. Auch hier ein Altbau-Speisewagen von Lichtenberg nach Stralsund.
Schlaf- und Liegewagen waren weitgehend den internationalen Zügen vorbehalten, also Pannonia-, Balt-Orient-, Sancoussi-, aber die sind ja gut dokumentiert. Hier kamen die Wagen aus aller (Ost-) Herren Länder. Unbeliebt die Speisewagen aus der CSSR, weil extrem teuer. Genauso unbeliebt die 1. Klassen aus Bulgarien und Rumänien wegen "Flohgefahr" . Die Züge Wroclaw-Görlitz ... Frankreich kamen wohl immer mit PKP-Material. Aber in geringerem Umfang gab es eben auch nationale Schlaf-, Liege und Speisewagen.
Neben dem o.g. Buch aus dem EK-Verlag ist auch das spezielle Wagen-Buch von G. Meyer sehr ergiebig, auch wen dort vor allem auf die Altbau-Wagen fokussiert ist.
Sonntagsgrüsse aus der Schweiz (in der es wieder mal "Schnürli" regnet)
Struwelpeter
Hallo!

Beim "Stöbern" in der Staatsbiliothek nach alten DR-Kursbüchern ist mir das Auslandskursbuch der DR Sommer 1964 aufgefallen. Darin ist für jeden internationalen D-Zug ein eigener Fahrpaln mit Anschlüßen und Wagenreihung enthalten. Den D 7 / 8 Frankfurt (M) - Warszawa gab es zwar noch nicht, wohl aber den Vorgängerzug D 190 / 191 Erfurt - Warszawa.
Interessantes Detail: Bei D 190 nach Erfurt lief am Schluß laut Wagenreihung zwischen Dresden und Leipzig ein Doppelstockwagen mit.

HG, Wieland.

Die von Oack ne jechn! zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Moinsen,

mir ist nur ein Nachtzug Frankfurt - Warschau bekannt, in den 80ern trug der die Nummern D 450/451 (gerade im DB Sommer ´82 geschaut), in den 70ern verkehrte der sogar von/bis Paris Est als D 454/455 (Stand Winter ´74/75) und der von Dir erwähnte D 190/191 ist ein Tages-D-Zug. In beiden erwähnten Kursbüchern konnte ich keinen Tages-D-Zug zwischen den beiden Metropolen entdecken.

In welchem Zeitraum verkehrte denn der D 7/8?

Gruß
Marco
Hallo Marco!

Zeitraum D 7 / 8: Siehe dazu # 33.
Der vermutlich ab Sommer 1965 verkehrende D-Zug Frankfurt (M) - Warszawa hatte im Laufe seiner Geschichte verschiedene Zugnummern. Gestartet ist er als D 7 / 8. Im Kursbuch von 1969 hat er die Zugnummern D 207 / 208. Die 400-Nummern erhielt er dann vermutlich in den 70-ziger und 80-ziger Jahren. Da fuhr er auch zum Teil offiziell bis Paris. Der D 7 / 8 hatte "nur" Kurswagen 2. Klasse Krakow - Frankfurt (M) - Paris. Laut DB-Kursbuch Winter 1965 / 66.
Der D 190 / 191 ist quasi sowas wie der Vorläufer des D 7 / 8 und folgende Nummern gewesen, vor allem was den Laufweg ab Erfurt betrifft.

HG, Wieland.
Abend,

ein kleiner Einwurf nebenher. Doppelstockeinzelwagen gab es in den 60zigern noch nicht. Also muss das wohl etwas anderes gewesen sein.

Gruß
Flo
Hallo Flo!

Das hab ich mich auch gefragt. Ich vermute, es wird sich um einen DB 7 oder 13 gehandelt haben. Zwischen Dresden und Leipzig hatte der D 190 ja "nur" (ohne Doppelstockwagen) 7 Schnellzugwagen am Haken.

Herzliche Grüße, Wieland.
Guten Tag,

zu den letzten Kommentaren:
In Schnell- und Eilzügen (sofern diese die Bezeichnung überhaupt verdienten) setzte dei DR eigentlich kein Doppelstockzüge DB 13 ein und sicher schon gar keine DB 7. Ich muss mal nachschlagen, ob die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Grund gewesen sein könnte. Denkbar ist aber, dass ein Doppelstock-Gliederzug (DGB) zum Einsatz kam, oder sogar mehrer. Dazu gab es auch doppelstöckige Pack- und Speisewagen, wie schon an andere Stelle erwähnt.

Stzruwelpeter
Guten Abend!

Ich hole mal den alten Thread wieder hoch. Letzte Woche war ich zu Besuch bei meiner Mutter. Wir sprachen über "Alte Zeiten". Zum Schluss holte sie mein Kindertagebuch, was sie für mich bis zum Beginn der Schulzeit geschrieben / geführt hat. Darin findet sich eine interessante Eintragung, die eigentlich nichts mit mir zu tun. Es handelt sich dabei um eine Notiz zum D-Zug Warschau - Görlitz - Dresden - Eisenach - Frankfurt/M. Meine Mutter schreibt dazu: "Es ist der härteste Winter des Jahrhunderts. Seit Totensonntag 1969 liegt Schnee und es ist bitter kalt. Zwischen Löbau und Bautzen blieben im Januar 1970 2 D-Züge und 1 Güterzug stecken. Der Expreßzug Warschau - Paris kommt über Seifhennersdorf mit 6 Std. Verspätung." Eine für mich absolut interessante Entdeckung. Ich habe gleich im Familienkreis nachgefragt, leider konnte sich keiner meiner Verwandten an den "Expreßzug" erinnern, nur dass der Winter sehr kalt und schneereich war. Mindestens an einen Tag im Januar 1970 wurde der D-Zug Warschau - Görlitz- Frankfurt/M ab Görlitz über die Neißetalbahn nach Zittau und weiter über die Nebenstrecke (!) Großschönau - Varnsdorf (CSD) - Seifhennersdorf - Eibau und dann weiter nach Dresden über Wilthen (Bautzen?) umgeleitet. Schade, dass ich mich daran überhaupt nicht erinnern kann. Ich war damals 5 Jahre (fast 6) alt.

HG, Wieland.
Hallo Wieland,

das wird der D450/451 (bzw. von der Zugnummer her ein Vorgänger davon) gewesen sein:

Zuglauf von Warszawa über Wroclaw, Zgorzelec, Görlitz, Dresden-Neustadt, Leipzig-Hbf, Weißenfels, Erfurt-Hbf, Eisenach, Gerstungen, Bebra und Fulda nach Frankfurt/Main-Hbf. Bis 1981 Zuglauf bis/ab Paris und zeitweise führte der Zug auch Kurswagen von und nach Krakow.

Quelle:
https://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de/Statistiken/IMG-IZ-DR.html

Grüße
Markus


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