1zu160 - Forum



Anzeige:
FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Welche Netzteilbetriebsspannung? 15 oder 18V?-Final Cut

THEMA: Welche Netzteilbetriebsspannung? 15 oder 18V?-Final Cut
Startbeitrag
verifier - 30.05.26 19:54
Hallo,

ich möchte mein Kommandopult und die ganze Versorgung komplett neu aufbauen. Dabei würde ich auch die Zentrale (von DR5000 auf Yamorc) austauschen sowie gleich Booster mit einbauen.

Die Frage an sich wurde ja bestimmt schon öfter gestellt, dennoch möchte ich nochmals fragen:

Würdet Ihr 15V oder 18V Netzteile kaufen? Oder besser die Versorgungsspannung mit 15V oder 18V liefern.

Ich habe ja oft mit Soundloks das Problem, dass mit Sound die Loks oft beim Anfahren stehen bleiben. Bei der jetzigen Konfiguration ohne zusätzlichen Booster konnte ich das Problem mit der Umstellung auf 18V leicht in den Griff bekommen, aber nicht abstellen. Jetzt soll ein Booster mit integriert werden.

Ich weiß, das die Frage auch ein Glaubensthema sein kann.

Also sorry, aber vielen Dank für Eure Kommentare im vorab.

Grüße

Manfred



Hallo Manfred,

folge einfach der Anleitung von Yamorc, dann ist es keine Glaubensfrage mehr.

Gruß Rolf
Was ist yamorc.
Gruss Jürgen
Moin Jürgen,

ein Suchbegriff, den du bei der Suchmaschine deiner Wahl eingeben kannst...

Gruß
Kai
Hallo Manfred,

im Prinzip solltest du die Spannung so niedrig wie möglich wählen; es wird auf diese Weise in den Decodern weniger Verlustleistung=Wärme erzeugt. 15 Volt könnten allerdings etwas knapp werden, mit 18 Volt wärst du wahrscheinlich besser bedient. Behalte aber im Hinterkopf, dass das die bekannten Pufferkondensatoren auf 16 Volt Spannung ausgelegt sind, solltest du diese einsetzen wollen. Mit 18 Volt Eingangsspannung des Netzteils wirst du die ziemlich ausreizen und solltest in diesem Fall die Gleisspannung vor deren Einsatz noch einmal kontrollieren; sie sollte dann nicht wesentlich höher als 17 Volt sein. Für die gängigen Decoder selbst hingegen ist diese Spannung kein Problem.

Viele Grüße, Jürgen


PS, zur Sicherheit: Die Werte beziehe ich auf die Ausgangsspannung eines Gleichspannungsnetzteiles. Solltest du hingegen ein Wechselspannungsnetzteil einsetzen, erhöht sich dessen Spannung nach der Gleichrichtung um den Faktor 1,4!
Hallo,
was Jürgen schreibt trifft zu, ist aber nur die "halbe Warheit".
Es kommt eignetlich nur darauf an, welche Spannung letztendlich am Gleis bzw. am Decoder ankommt.
Sind deine gewünschte Zentrale und Booster (und auch deine alte Zentrale) für Versorgung mit mit Wechselspannung ausgelegt, dann haben die sicherlich einen Gleichrichter verbaut.

Versorgst du diese Geräte  mit Wechselspannung, dann steigt die Ausgangsspannung um ca. Faktor 1,4.
Versorgst du jedoch mit Gleichspannung, dann reduziert sich die Ausgangsspannung um Faktor 1,4.

Auch prüfen musst du, ob die Booster mit der Zentrale "reden". Sonst fängst du dir evtl. ein neues, recht teueres Problem ein.

Abschnitt Boosterbereich ( meine Booster reagieren nur auf die Kommandos der Zentrale. Geben aber keine Info an die Zentrale, wenn sie wegen einem Kurzschluss abgeschaltet haben).
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...mp;sb3=mannikla#aw22

Sonst verschmorst du dir die eine oder andere Lok.

Gruss Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: maNNikla

Sind deine gewünschte Zentrale und Booster (und auch deine alte Zentrale) für Versorgung mit mit Wechselspannung ausgelegt, dann haben die sicherlich einen Gleichrichter verbaut.



Außer Intellibox, die ja zwingend Wechselstrom benötigt.
Daher fehlen noch ein paar Infos um wirklich helfen zu können.

Welche Netzteile/Trafos? Welche zentrale und wie hoch soll der Strombedarf sein? Auch vernünftige Zuleitungen sind bei den Leistungen wichtig, 0,14 qmm scheiden aus.

Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Klaus


Versorgst du diese Geräte  mit Wechselspannung, dann steigt die Ausgangsspannung um ca. Faktor 1,4.
Versorgst du jedoch mit Gleichspannung, dann reduziert sich die Ausgangsspannung um Faktor 1,4.


Klaus, bist Du Dir da sicher? Die Ausgangsspannung ist bei Speisung mit Gleichspannung um ca. 1,4 V niedriger als die Eingangsspannung, nicht um den Faktor 1,4.

Grüße
Zwengelmann
Jepp,

da fallen nur ca. 1,4V Spannung an den Gleichrichterdioden ab.

LG
threedots
Uuuppps,

ihr habt natürlich recht.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Versorgst du jedoch mit Gleichspannung, dann reduziert sich die Ausgangsspannung um Faktor 1,4.


muss natürlich heissen - reduziert sich die Spannung um ca. 1,4 Volt.

War bisschen in Eile heute morgen.

Fakt ist - wird ein Booster, ausgelegt für Versorgung mit Wechselpannung, mit 18 V Wechselspannung eingespeisst, wird die Ausgangsspannung am Booster um ca. Faktor 1,4 höher.

Wird der gleiche Booster mit 18 V Gleichspannung versorgt, wird die Ausgangspannung um ca. 1,4 V reduziert.

Werden an diesem Booster 18 V eingespeisst kommen auf jeden Fall keine 18 V mehr raus.
Bei Wechselstrom 18 V mal Faktor 1,4 = ca. 25 V
Bei Gleichstrom 18 V  minus 1,4 V = ca. 16,6 V

Ich hab deswegen vor Jahren meine Ringkerntrafos von 18 V auf 15 V umgewickelt - hab mir damit aber wieder andere Probleme eingefangen.
Inzwischen bin ich auf stufenlos einstellbare Gleichstrom Netzteile umgestiegen.

Gruss Klaus
Noch ein Bild zu #5

das kann passieren, wenn Booster und Zentrale nicht miteinander reden.

Gruss Klaus


Die von maNNikla zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo,

geschmolzenes Herzstück hatte ich auch schon gesehen "dank" zu dünner Strippen wurde ein Kurzschluss nicht abgeschaltet

Peter
Hallo,

erstmal Danke für Eure Kommentare.

Das neue Kdo-Pult wird mit einer Yamorc Zentrale und Yamorc Boostern ausgestattet. Beide reden miteinander

Zentrale und Booster werden mit Gleichstrom versorgt.

Jetzt warte ich noch auf Eure Kommentare bis heute Abend, dann wird bestellt. Netzteile und DCC Equipment von Yamorc....

Nochmals Danke und Grüße

Manfred
Wenn auf einer Boostertrennstelle was schmort dann fließt Strom. Also kann die andere Seite nicht komplett getrennt sein, vielleicht nur auf beiden Schienen auf 0V geregelt. Das ist zwar auch "aus" aber auf eine andere nicht so pfiffige Weise. Scheint mir da Unterschiede von Booster zu Booster zu geben.

Wechselstromtrafo vor Booster oder Zentrale ohne eigene Spannungsregelung finde ich nicht so schlau. Die Notlösung braucht man 2026 nicht mehr.

Grüße
Harald
Hallo,
@ Harald - ich bin eigentlich mehr Mechaniker als Elektroniker. Trotzdem muss da, nach meinem Verständnis, Strom fliessen.
Der Boosterbereich, ich nenne den Bereich mal Booster 1, der zuerst abgeschaltet hatte tut das ja nicht nur weil er keine Lust mehr hat.
Auf diesem Boosterbereich ist irgendwo ein Kurzschluss aufgetreten. Jetzt kommt vom Nachbar Boosterbereich, Booster 2, eine Lok und überbrückt die Trennstelle. Der Kurzschluss auf Booster 1 besteht aber immer noch.
Da hat doch der Booster 1 eigentlich nichts mehr damit zu tun.
Der Strom fliesst über die Lok (die die Boosterbereiche überbrückt) und über den Kurzschluss im Boosterbereich 1. Und Booster 2 regelt seine Leistung nach, um die Lok am Laufen zu halten und bruzzelt damit die Lok.
Zum Abschalten ist dieser gesamte Bereich aus Booster 1 und Booster 2 inzwischen zu hochohmig, damit auch Booster 2 einen satten Kurzschluss erkennen könnte.

Ich hatte dazu mal schon mal in diesem Thread aus 2014 geschrieben.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...mp;sb3=mannikla#aw52

Zitat daraus:
( das hatte ich seinerzeit nicht erwähnt - unser Versorgungsleitung besteht aus 1,5mm².

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dafür haben wir ab der Einspeisung einen langen Strang (ca. 25-30 Module) durchverkabelt.

Dann auf den einzelnen Modulen eine " satten" Kurzschluss (Kabelverbindung zwischen den Schienen ) erzeugt und mal geprüft, wie lange der Booster sauber abschaltet.
Nach 15 - 18 Modulen war es vorbei mit der Kurzschluss Erkennung, Der Booster hat nicht mehr abgeschaltet.



Wir haben daraufhin Boosterbereich entsprechend angepasst, die Einspeispunkte in den Boosterbereichen entsprechend positioniert, damit jeder Booster einen Kurzschluss in seinem Bereich mit ausreichen Sicherheitsreserve sicher erkennt UND eine externe Kuzschlussabschaltung aufgebaut, die dafür sorgt, das ALLE  Booster abgeschaltet werden, wenn in irgendeinem der Boosterbereiche eine Kurzschlussabschaltung stattgefunden hat.

Seither betreibe ich eine Modelleisenbahn und keine Lökbräterei mehr.

Gruss Klaus
Hallo Manfred,

schön, dass Du dich für die Garantie erhaltende Variante entschieden hast. Du bist bei diesem Hersteller für deine Bedürfnisse sicher gut ausgehoben.

Gruß Rolf
Guten Morgen,

erst mal die Nachricht: Der Austausch der alten Zentrale wird durch komplettes Yamorc Equipment vollzogen. Mit 15V.

Wie gesagt, Yamorc spricht mit seinen Boostern und reagiert auf etwaige Kurzschlüsse immer. Egal wo. Es kommt halt auf das einheitliche Equipment darauf an.

Nochmals Danke für konstruktive und andere Kommentare. Mir hats bei meiner Entscheidung geholfen

Viele Grüße

Manfred


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;