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THEMA: Hobbytrain BR189 Stromabnahme

THEMA: Hobbytrain BR189 Stromabnahme
Startbeitrag
Enemy - 20.05.26 13:02
Hallo zusammen,

ich habe eine BR189 von Hobbytrain, und trotz diverser Reinigungsversuche hat die Lok erhebliche Kontaktprobleme, so dass ein sinnvoller Betrieb eigentlich nicht möglich ist.
Ich hatte sie auch mal digital in Doppeltraktion probiert, damit falls eine mal stehen bleibt, die andere sie anschubst.
Das hat mich dann einen Decoder gekostet...

Wo liegt das Problem und wie kann man das beheben?
Ich persönlich denke, dass diese Blechkontakte, welche vom Drehgestell zum Federkontaktbleck im Chassis führen dran Schuld sind, aber sicher bin ich mir nicht.

Wie gesagt, die Lok ist sorgfältig entölt und gereinigt.

Gruß Thomas

Hallo Thomas.
Vielleicht liegen die Randschleifer nicht eng genug an. Habe ich schon öfters erlebt.
Grüße
Klaus
Hallo Klaus, welche Randschleifer meinst du genau?
Oder meinst du Radschleifer?

Gruß Thomas
Hallo,
Radschleifer.  Schreibfehler wenn man mit den Handy schreibt.
Habe mir gerade die Anleitung angeschaut. Die Drehgestelle sehen gleich aus mit denen der BR248.
Hast du Die beiden Bleche ebenfalls gereinigt, eventl. mit einen Glashaarpinsel.
Es könnte sein das sich eventl. ein Ölfilm auf die Kontaktbleche gelegt hat.

Grüsse
Klaus

Ok, ja, alles gereinigt. Mittlerweile 3x.
Die Kontakte hab ich alle mit Isopropanol und dann mit 1000er Schleifpapier und dann nochmals mit Isopropanol gereinigt. Die sind Furztrocken und sauber.
Die Radschleifer sind in gleicher Weise gereinigt und die Räder/ Achsen ebenfalls.
Radschleifer liegen auch gut an, zumindest soweit man das feststellen kann, denn von dieser sche.. Konstruktion halte ich genau gar nichts.
Den Federkontakt im Chassis hab ich entnommen und sowohl diesen als auch den Sitz des Federhalters ebenfalls gereinigt/ von Öl befreit.
Hab schon überlegt an das nach oben rausstehende Blech des Drehgestells ein Kabel anzulöten, welches ich dann zum Federkontakt im Chassis führe und dann dort ebenfalls anlöte, weiß aber nicht ob das Abhilfe schaffen würde.
Ich hab keine Ahnung wo das Kontaktproblem besteht.

Gruß Thomas

Leg mal die Lok ohne Gehäuse auf den Kopf und halte mal an jedes Achse einzeln eine 9 Volt Blockbatterie oder ähnliches, da solltest an schnellsten fündig werden und dabei die Drehgestelle bewegen!

Gruß, Micha
Hallo Thomas,

es klingt als wäre der Motor defekt. Defekte Motoren können schon mal ein Decoder himmeln.
Wenn du die Möglichkeit hast, dann Messe doch mal den Motor-Strom im Leerlauf.

Gruß Christian
Ok, trotzdem nochmal kurz zur Info, ich habe zwei dieser Loks und beide haben das selbe Problem. Und zwar von Anfang an. hab sie damals neu vom Händler erworben.

Micha, wenn ich den Fehler gefunden hab, wie behebe ich das dann?
Christian, Ich bin was das Messen anbelangt nicht so versiert. Multimeter hab ich aber.

Gruß Thomas
Hallo,

schalte das Messgerät in den Ohm Bereich und miss an jeder Achse zwischen linkem und rechtem Rad. Da muss ungefähr die gleiche Größenordnung angezeigt werden (Innenwiderstand Motor).

Ich vermute da leitet ein ganzes Drehgestell zumindest auf einer Seite keinen Strom..

Grüße, Peter W
Auf der 200k Einstellung zeigt er mir bei der Digitalen auf allen Achsen 6,5 an.
Bei der Analogen wo ich den Decoder entfernt und den Brückenstecker drin habe zeigt er 0,01 an.

Ob ich das richtig messe weiß ich natürlich nicht...
Hallo Thomas
In der Regel ist der Innenwiderstand von digitalen Loks bei ca, 4,5 kOhm.
6,5 k ist zu hoch.
Ich würde die Kontaktstellen mal mit etwas Tuner 600 besprühen.
Trocknet rückstandsfrei und beseitigt Übergangswiderstände,
Die Kontakte sind dann blitzblank und wieder optimal leitend.
Gutes Gelingen wünscht
Dieter


Hallo Thomas,
ich habe gerade 2 Loks durchgemessen und beide hatten 5,7 und 5,9 kOhm. Also können die 6,5 schon ok sein.
Hast Du den Motor schon einmal im ausgebauten Zustand getestet?
Gruß
Schorsch
Hallo Dieter, danke für die Info. Das Mittel hab ich leider nicht da.
Schorsch, den Motor hatte ich natürlich auch schon ausgebaut, aber da gab es keine Auffälligkeiten.

Gruß Thomas
Hallo Thomas,

ich habe bei mindestens 2 Loks (Vectron Hobbytrain) ähnlichen Jahrgangs die gleichen Probleme. Alles wie Du gesäubert etc... . Auch mit Kontaktöl wie im Thread beschrieben behandelt (von LUX und hierfür empfohlen).

Wenig bis leichte Besserung. Ich selbst will die Tage mal an den CVs rumbasteln, warte aber wie Du auf die noch folgenden Ratschläge.

Schöne Grüße

Manfred
Moin Manfred,

mit den CVs hat das m.M.n. nichts zu tun. Wenn kein Strom ankommt, bringen die Einstellungen in den CVs nichts.

Gruß Thomas
Moin Thomas,

liegen denn - davon war hier noch gar nicht die Rede - die Motorkontakte oben richtig an der Platine an?

Btw.: Die zeitgemäß modern völlig kabellosen Konstruktionen von Hobbytrain (und vor allem Kato) sind an sich per se genial:

● Denn wo keine Drehgestellkabel, da können zum einen (an den Lötstellen) auch keine abbrechen (inzwischen ein kostenträchtiges Standardproblem bei verkabelten Modellen).

● Zum anderen liegen dann an den Drehgestellen auch keine (durch - sich über die Jahre noch versteifende - Kabel verursachte) Drehhemmungen vor, welche Kurvenfahrten bremsen können.

Einziger, doch banaler Punkt ist, dass man die Federkontakte natürlich nicht verbiegen darf.

Beste Grüße, Norrskenet
Vielleicht noch ein kleines Detail zum Prüfen.
Die Drehgestellstromabnehmer haben kleine Spitzen als Kontakt zu den Chassishälften.
Die sind zu einer Seite hin gebogen und können bei falscher Montage die Freigängigkeit der Drehgestelle begrenzen.
Ist etwas schwer zu beschreiben. Wer die Lok schon mal auseinandergebaut hat, sollte das verstehen können.
VG Frank
Anbei mal paar Fotos wie die Drehgestelle und das Chassis aussehen.



Gruß Thomas

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So wie das aussieht war das bereits von Beginn an.
Ich sehe nicht wo hier das Kontaktproblem sein sollte.
Norrskenet, soweit ich das sehe liegen auch die Kontakte am Motor problemlos an.
Ob die Konstruktion bei Hobbytrain so gut ist, daszu sage ich mal nichts. Bei Kato hatte ich jetzt noch kein Problem. Hab da aber nur die SD70.

Gruß Thomas
Hallo Thomas,
sind die Räder spitzengelagert?
Mach bitte ein Bild von den Drehgestellkontakten.
Gruß
Schorsch
Drehgestelle sehen normal aus.
Ich habe einige Hobbytrain mit diesem Chassis. Und die laufen alle problemlos und ohne Kontaktprobleme.
Nur die Motoren sind problematisch, schon einige haben den Geist aufgegeben. Und das kann mit Ruckeln losgehen, hatte ich schon.
Man kann an denen nichts prüfen oder warten. Wenn kaputt muss gewechselt werden. Am besten dann gleich auf GAM.
@Thomas, könntest du probehalber mal den Motor einer anderen HT-Lok einbauen, sofern kompatibel ?
VG Frank
Hier mal ein Foto vom zerlegten Drehgestell.
Hab noch ne Taurus von HT. Will da aber eigentlich nicht dran rumfummeln weil die läuft.
Nochmal kurz zur Erinnerung. Die beiden 189er waren neu. Und ich gehe jetzt nicht davon aus, dass bei beiden ab Werk der Motor hinüber war. Zudem, wenn ich die Drehgestelle bewege, fährt sie wieder. Denke also nicht das es am Motor liegt. Lasse mich aber natürlich gerne eines Besseren belehren.
Gibt es fertige Motorumbausätze von GAM? Denn ich werde sicherlich keine Ritzel abziehen und aufdrücken. Etwas Basteln ist ok, aber irgendwann sehe ich das dann ehrlich gesagt auch nicht mehr ein wenn es zu viel wird. Vor allen Dingen wenn es dann ein im Nebel gestocher ist.

Viele Grüße Thomas

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Hi Thomas,
wenn die Loks neu sind, sollten die Motoren eigentlich ok sein, sehe ich genauso wie du.
Aber dann fällt mir kein weiterer Grund für deine Probleme ein.
Die anderen Ratschläge haben dir ja offensichtlich auch nicht helfen können.
Schade, VG Frank
Moin nochmal Thomas,

nach dem Wiederzusammenbau bitte unbedingt sorgfältig - per am besten (Handy-)Taschenlampe - prüfen, ob die vier aus den Drehgestellen nach oben ragenden Kontaktnasen wirklich alle (auch beim Drehen der Drehgestelle) genau auf die chassis-seitig federnden Kontaktbleche treffen und dort nicht seitlich abrutschen.

Denn soweit hier (vgl. letzten Absatz in #15) ggf. etwas verbogen ist und seitlich (z.B. bei Kurvenfahrten) abrutscht, ist es mit der Stromübertragung sofort vorbei.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo Thomas,
stelle die Lok ohne Gehäuse aus ein Stück Gleis aus der Bastelkiste. Nehme dein Widerstandsmessgerät und klemme eine Messleitung an einer Schiene.
Mit der anderen Messleitung geht Du jetzt von Punkt für Punkt weiter bis zum Motorkontakt. Immer den Widerstand messen.
Falls der Widerstandswert höher wird liegt da der Fehler. Danach die andere Schiene, das gleiche.
Er sollte eigendlich ziemlich niedrig sein.
Zudem würde ich mal testen ob die Gehäusehälften nicht zu stramm sind. Könnte auch eine Fehlerquelle sein, wenn der Motor nicht richtig läuft
Aber ich tippe wie mein Vorredner auf den nach oben ragenden Kontaktnasen an den Drehgestellen.
Grüsse
Klaus

Danke euch für die Tipps. Meine Idee wäre dünne Litzen wie bei Decodern etwas unterhalb der nach oben ragenden Kontaktbleche anzulöten und diese dann zusätzlich an die Kontaktbleche im Chassis anzulöten.
Wäre das eine Möglichkeit?

Gruß Thomas
Hallo Thomas,

ich denke dies sollte die letzte Möglichkeit sein. Nachdem die Drehgestelle ausgebaut sind, miss die Lok doch erst einmal ohne diese durch: Beide Gehäusehälften, dann von den Kontaktblechen usw.
#23 und#24 dürften auf der richtigen Spur sein.

Gruß

Schorsch
Hallo,

Ich hatte mal eine Hobbytrain Lok dieses Konstruktionstyps, da war eine Kontaktlasche nicht richtig eingerichtet, die fuhr grausam.

Mich wundert nur,  dass es hier gleich zwei Exemplare sind.

Grüße,  Peter W
Hallo Peter,

so unüblich ist das Phänomen nicht. Habe gut 8 Stück von den HT Vectrons. 2-3 davon (ausgerechnet alle CD Loks) weisen dieses Problem auf.

Bin auch auf der Suche, finde aber rein gar nichts....

Schöne Grüße

Manfred
Hallo,

Durchgemessen hast Du die betreffenden Loks? Sind die Räder vielleicht zu stark brüniert?

Grüße,  Peter W
Hallo zusammen,

ich setzt mich heute Aben oder morgen da nochmal dran.
Das mit den brünierten Rädern könnte noch sein.
Was für eine Kontaktlasche Peter?

Gruß Thomas
Hallo zusammen
Ich hatte auch schon einige Probleme mit der BR189.
Nur war es kein Kontaktproblem, sondern der Kardanantrieb.
Das Kunststoffteil auf der Welle hatte einen Riss.
Dadurch wird die Welle nicht mehr angetrieben und der Motor gab den Geist auf.
Dies war ein schleichender Prozess und hat auch zuerst wie ein Kontaktproblem ausgesehen.
Habe Ersatzteile bekommen, die den Fehler schon bei Auslieferung hatten.

Gruß Peter A.
Kurze Aktualisierung.
Habe die Radkontaktbleche nochmals geschliffen und die Brünierung von den Achsspitzen und der Auflagefläche der Bleche entfernt.
Die Analoglok fährt nun auf meiner 1m Teststrecke mit zwei 15° Bögen ohne Probleme.

Bei der Lok mit dem PD10MU4 Decoder habe ich das selbe gemacht. Die fuhr aber erst gut als ich die Chassishälften etwas gelöst habe. Leider wird der Decoder aber dermaßen heiß, das man ihn kaum anfassen kann. So will ich die Lok nicht zusammen setzen. Da muss was nicht stimmen. Auch die Lok hab ich auf der 1m Teststrecke fahren lassen. Das ist kein Kreis sondern eine Gerade, aber daran kann es ja nicht liegen.

Gruß Thomas

Hallo Thomas,

den Kondensator zwischen den Motoranschlüssen hast Du entfernt?

Grüße, Peter W
Hallo Peter,

die Lok hat ne NEM651 Schnittstelle. Da muss ich doch nichts entfernen, oder?
Hab das oben in pd10mu4 geändert, sorry.

Gruß Thomas
Hallo Thomas,

denkste, gerade bei alten Hobbytrain mit 6pol. Schnittstelle ist das häufig eine Falle. Wenn der Decoder heiß wird, deutet das fast immer auf den Entstörkondensator. Das Ganze haben sie anscheinend erst mit den Soundloks wirklich kapiert, d.h. bei Versionen mit Next18 passt es endlich.

Grüße,  Peter W
Was soll denn da genau weg, und muss das wirklich sein?

Gruß Thomas

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Guten Morgen

Entferne dieses markierte Bauteil. Du wirst sehen das die Lok einwandfrei fährt.

LG Gernot

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Moin Peter und Gabor,

was bei u.a. Minitrix der hypersensibel störende Polyswitch, ist also bei Hobbytrain wirklich der "störende Entstörkondensator"?!

Wer denkt sich denn bei den Produzenten solche Pseudolösungen aus; das sind doch wohl keine Anfänger?

Danke für den Tipp; der kommt bei mir ins "Medizin-Lexikon" des Ausbesserungswerkes.

Der Ausbau des Entstörkondensators hat aber ggf. Folgen auf den Rundfunkempfang der Nachbarn:

Müsste man da anschließend nicht (ggf. auch aus gesetzlichen Gründen) ersatzhalber eine andere Entstörung einbauen?

Beste Grüße, Norrskenet

Hallo Gernot,

danach kann die Lok aber nicht mehr analog genutzt werden, richtig?

Gruß Thomas
Moin Thomas,

wie kommst du darauf?

Gruß
Kai
Guten Morgen,

na für irgendwas muss das Bauteil ja sein.
Oder kann ich die Lok analog auch ohne dieses Bauteil nutzen?

Gruß Thomas
Hallo Thomas,

ohne den Entstörkondensator sollte die Lok auch analog trotzdem noch funktionieren. Die Lok erfüllt damit aber nicht mehr die gesetzlichen Vorschriften bzw. EMV-Normen. Nur aufgrund dieser Vorschriften bauen die Hersteller diese Entstörkondensatoren ja eigentlich ein. Mit dem Digitalbetrieb hat das Hobbytrain offensichtlich nicht richtig getestet.

Grüße
Markus
Über den Sinn oder Unsinn der Entstördrosseln bei digitalen Loks gehen die Meinungen krass auseinander.
Fragt man 5 Leute, kriegt man mindestens 6 verschiedenen Antworten.
Der Sinn der Entstörung im analogen Betrieb ist sicher nachvollziehbar, wie weit das im digitalen Betrieb noch gilt, keine Ahnung.
Wenn ich Loks digitalisiere, entferne ich die Entstördrosseln eigentlich immer. Nur bei Märklin-Loks  verbaue ich brav die bei den Hochleistungsmotoren mitgelieferten Drosseln.
Digitale Loks oder Loks mit Schnittstelle haben die auch noch drin und die lasse ich immer drin. Auch bei Hobbytrain-Loks.
Wenn Peter W. sich zum Entfernen des Bauteils so sicher ist, kann Thomas den ja mal ausbauen, vielleicht erstmal auf einer Seite ablöten und Lok testen, dann könnte er ihn problemlos wieder einlöten.
Sowohl digital als auch analog wird die Lok sicher noch fahren. Bin gespannt, ob die Kontaktprobleme besser werden.
Thomas, bitte uns hier informieren.
VG Frank
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wer denkt sich denn bei den Produzenten solche Pseudolösungen aus; das sind doch wohl keine Anfänger?


Manchmal habe ich den Eindruck, die Modellbahnhersteller sind in puncto Elektrik und Elektronik nicht so firm wie man glauben möchte - vor allem diejenigen, die keine eigenen Elektroniker beschäftigen sondern auf externe Konstrukteure und Produzenten angewiesen sind.
Beschweren müsste man sich eher beim Staat und bei der EU, wo völlig überzogene DIN-EN-Normen für die EMV-Verträglichkeit von Kinderspielzeug geschrieben wurden. Zum einen dürfen kleine Kinder nicht mehr damit spielen, zum anderen müssen Hersteller sündteure Prüfungen finanzieren und haben bei jedem neuen Modell mehr oder weniger Angst, bei der Prüfung durchzufallen und eine zweiten Termin eintakten und finanzieren zu müssen. Darum baut man lieber ein was geht, nach dem Motto: "Viel hilft viel".
In den Anleitungen von Loks und Decodern steht häufig, dass Du Entstörbauteile (auf eigene Gefahr) ausbauen musst. Das steht bei Hobbytrain wenn ich mich recht erinnere definitiv drin.

In der Regel haben die Kondensatoren parallel zum Motor und möglichst nahe an den Motorkontakten die beste Wirkung. Deshalb will man sie offenbar nicht so gerne auf den Analogstecker verlegen.
Hobbytrain hat bei späteren Serien mit 6pol-Schnittstelle tatsächlich einen kleineren Kondensator parallel zum Motor eingebaut und einen größeren auf den Analogstecker, und seit Next18 und Sound ist das Thema gegessen. Es tritt also nur bei den älteren Chassis auf.

Und ja, wie schon von in den Postings davor dargestellt, Das Fehlen von Entstörbauteilen verhindert natürlich nicht den Analogbetrieb.

Grüße, Peter W.
Hallo Thomas,

Auf dieser Homepage gibt es zu Loks ohne Schnittstelle Einbaubeispiele. In den Kommentaren zum HT Taurus gibt es auch einen Link zu diesem Thema:
/forum_show.php?id=626412

Da ist auch die Entfernung des Kondensators beschrieben und auch andere Lösungsansätze.

VG Roberto
@44: Hallo Peter,

danke für Deine Ausführungen, doch hmh:
Über die Gesetzgeber würde ich an dieser Stelle eher nicht schimpfen, denn die Teile besitzen durchaus ihre mitmenschliche Bewandtnis:

Die Entstör-Features sorgen für ungetrübten, rausch- und rasselfreien Rundfunk-Empfang bei den Nachbarn - das lernte ich schon als Kind in einem soliden Märklin-Handbuch.

Nur sollten die Moba-Hersteller da eben standhafte Teile einbauen und nicht so kurzlebige wie auch bei den aus genau diesem Grunde berühmt-berüchtigten Polyswitches.

Und m.E. kann jeder kollektorbehaftete Motor die Nachbarn stören - egal ob er analog oder digital gefüttert wird, denn der Motor selbst bleibt ja der gleiche. Lediglich bei GAMs mag das - in beiden Fällen - anders aussehen.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo zusammen,

aktuell habe ich wenig Zeit, aber Sonntag melde ich mich wieder und werde berichten.
Roberto, das was dort beschrieben wird, ist die Version ohne Schnittstelle. Meine Platine ist anders aufgebaut, siehe Foto oben.

Viele Grüße
Thomas



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