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THEMA: Piko BR 216 (40520) auch ein Problemkind?
Gibt es bereits Langzeitberichte über diese 216, speziell was die Haltbarkeit des Motors angeht? Über die V200 bzw. BR 220 sind je bereits die wüstesten Berichte veröffentlicht worden. Das geht von kaputten Motoren über zerschossene Decoder bis hin zu zerstörten Platinen. Alles wurde wohl vom Motor verursacht.
Betrifft das nur die 200er Serien bis zu einem gewissen Zeitraum, oder muss ich bei meiner 216 mit gleichen, oder ähnlichen schlimmen Effekten rechnen? In einem anderen Thread schrieb ich ja bereits von unzureichender Geschwindigkeit, die nach Warmfahren noch gerade so erreicht werden kann. Daran hat sich noch nichts geändert...
Gruß
Freddie
Jedenfalls habe ich vor zwei Wochen eine neue BR221 aus der neuen Serie erhalten, und die läuft seitdem bei mir im Dauereinsatz. Mindetens schon 20 Stunden seitdem.
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Freddie
In einem anderen Thread schrieb ich ja bereits von unzureichender Geschwindigkeit, die nach Warmfahren noch gerade so erreicht werden kann. Daran hat sich noch nichts geändert...
Hallo Freddie,
hast Du mal versucht, die Trimmeinstellungen hochzusetzen? Ich habe 4 Soundloks der Baureihe von Piko und die haben alle das Geschwindigkeitsproblem. Mit den CV 66 und 95 auf über 150 statt dem Standard 128 hat es bei mir ganz gut funktioniert. Eventuell klappt das bei den Nicht-Soundloks auch.
VG Martin
Ich besitze die Modelle in orientrot sowie die 216.0 analog. Die Fahreigenschaften beider Modelle sind hervorragend. Leise, ausgewogen, nicht zu schnell und die zuglasten sind in Ordnung. Ich kann nicht klagen.
Gruß
Martin
ich besitze auch eine orientrote 216. Auch die fährt sehr gut. Die Geschwindigkeit ist realistisch, wie bei Brawa auch. Die anderen sind oft viel zu schnell.
Gruß
Jürgen
Ich habe mir aus der aktuellen Serie eine V160 zugelegt und selbst einen Sounddecoder eingebaut. Sie läuft seidenweich und ist sehr feinfühlig steuerbar. Vmax habe ich nicht gemessen, aber meiner Ansicht nach ist die ok.
Sollte der Motor auch nur ansatzweise Zicken machen, fliegt er raus und wird durch einen GAM ersetzt.
LG
threedots
die feinen Fahreigenschaften von Pikos DB-Dieselloks sind allgemein bekannt.
Doch geht es Faden-Eröffner Freddie doch gar nicht hierum, sondern allein um die zerstörungsfreie Dauerfestigkeit der hier allgemein als kritisch bekannten Motoren (zu der ich selbst aufgrund bislang zu geringer Laufleistungen dieser Modelle noch nichts Valides beitragen kann).
Hier sind die "Zkm-reichen" Heavy-User nach ihren Langzeit-Erfahrungen gefragt.
Beste Grüße, Norrskenet
eine gut laufende Piko 216 impliziert auch das Vorhandensein eines intakten Motors.
Also, ich hatte bisher keinen defekten Motor. Auch nicht mit der Vorserien 216, die ich in #4 vergaß. Auch meine anderen Piko-Modelle hatten noch keine Motorschäden oder Schäden an den Platinen. Auch nicht die problematische 221, wie man hört und liest.
Auch ich bin kein Heavy User. Die Frage ist, wie möchte Freddie sie einsetzen? Wenn man damit 3 oder 4 n-Wagen ziehen möchte, wird die Lok das locker mitmachen.
Wer so eine Lok natürlich den ganzen Tage fahren lässt und 20 - 30 Güterwagen zieht, könnte sie schon in Mitleidenschaft ziehen. Das gilt auch für Loks anderer Hersteller. Ob das jetzt eine Referenz ist, muss jeder selbst entscheiden.
Gruß
Jürgen
meine Vorserien-216, die ich gleich nach deren Erscheinen gekauft hatte, hat im Vergleich zu anderen meiner Lokomotiven bereits eine recht hohe Laufleistung. Sie hat bislang noch keine Probleme bereitet und läuft noch immer sehr gut.
Viele Grüße
Jürgen
bei meiner Lok hat mich hauptsächlich die nicht oder nur schwer zu erreichende Vorbildgeschwindigkeit geärgert. Um das überhaupt zu erreichen, hatte ich seinerzeit die Netzteilspannung für die z21 von 15 auf 16V erhöht, immer den Gedanken im Hinterkopf wie lange und ob der Motor das überhaupt aushält. Seit dem fahre ich mit den 16V ohne Probleme, allerdings hatte die Piko auch keinen großen Anlageneinsatz mehr. Wenn sie dann mal aus der Vitrine kommt, dann zieht sie entweder einen Reisezug mit 4-5 D-Zug Wagen oder einen Güterzug mit 8-10 Einachs-Anhängern.
Wenn ich jetzt die CV 66 und 95 bemühe (noch nicht probiert) und kann dann zurück auf 15V Spannung gehen, dann soll mir das mehr als Recht sein, zumal dann auch alle anderen Loks mehr "geschont" werden. Zwar muss ich dann alle neu einmessen, aber ich habe ja Zeit und es ist ein Hobby.
Gruß
Freddie
ich fahre mit 18 V an der z21 und bisher hat kein Motor dadurch den Geist aufgegeben.
Gruß
Jürgen
mit Heavy User (nicht Duty) meinte ich nicht, dass sie schwerste Züge pullen muss, sondern dass die Lok wirklich Strecke (daher "Zkm") macht.
Und eine zu Beginn noch gut laufende Lok impliziert keinesfalls das Vorhandensein eines viele Zkm lang (nicht Zeit; auch ein zehn Jahre altes 1:1-Auto ist meist gerade wenige Wochen wirklich gefahren) intakten Motors.
Das kann sich wie bei Billigschuhen verhalten.
EDIT: Ich stelle mir aufgrund gewisser Erfahrungen gerade so manchen Moba-Lok-Motorentest bei Herstellern vor: Wenn die Lok ein paar Jahre in der Vitrine gestanden hat, wird festgestellt: "Unser Motor hält lange" 😉.
Beste Grüße, Norrskenet
Wie er es bestätigte, ging es ihm auch um die Geschwindigkeit und er hat Angst, die Spannung zu erhöhen, um dem Motor nicht zu schaden.
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
und er hat Angst, die Spannung zu erhöhen, um dem Motor nicht zu schaden.
Nunja, wenn ich mit den CV 66 und 95 die Lok dazu bekomme, dass sie annähernd ihre Vorbildgeschwindigkeit erreicht, dann kann ich eher die Spannung reduzieren, erhöhen würde ich sie sowieso nicht mehr.
Grundsätzlich ist für jeden der kleinen Motoren eine niedrige Spannung besser als eine zu hohe. Ich werde die Piko gleich mal unter 15V mit den zugehörigen CVs testen.
Gruß
Freddie
Das Problem ist vielmehr vielfach auf YT beschrieben: der Motor hat zwei feine Edelstahl Kontaktfederchen, die offensichtlich zu schwach dimensioniert sind (oder waren). Das Federchen bricht ab und verursacht einen Kurzschluss, der zuerst die Lok langsamer fahren lässt und einige Meter weiter dann die Platine zerstört.
Ich hoffe, dass das Problem bei der neuen Serie behoben ist. Bis jetzt fährt meine neue analoge 221 tadellos. Aus den aktuellen Sonderangeboten habe ich mir 2 digitale Sound 216er bestellt, die werden ebenfalls im deutsch-französischen Grenzverkehr als Test-Dauerläufer auf Strecke gehen. Ich lasse mich gerne positiv überraschen! Denn wenn sie dauerhaft halten würden, wären die Piko Loks perfekt.
LG Mike
ich glaube auch nicht, dass die Spannung das Problem ist. Das Thema wird ja oft intensiv und kontrovers im Rahmen des Digitalbetriebs diskutiert.
Ich sehe da auch einige Widersprüche. Einige raten zu niedrigen Spannungen, weil die Motoren leiden. Auf der anderen Seite verkauft z.B. Roco die weiße z21 und empfiehlt das große Netzteil. So hat man 18 V ohne Einstellungsmöglichkeiten. Auch Doehler & Haass empfiehlt eine höhere Spannung, weil sonst die Motoren nicht anlaufen.
Vielleicht ist es der Unterschied zwischen Spitzen- und Effektivspannung der PWM. Die Spitzenspannung wird benötigt, um den Motor anlaufen zu lassen, die Effektivspannung regelt die Drehzahl dess Motors. Die Effektivspannung ist niedriger. Daher laufen die Loks vermutlich auch unter diesen Bedingungen.
Nicht vergleichen kann man das mit dem Analogbetrieb.
Ich denke auch, es ist die Bauart der Motoren. Da wird eben gespart. Der Preisunterschied zu den Modellen der Hersteller Minitrix und Fleischmann muss ja irgendwo herkommen. Und bitte, ich möchte jetzt keine Diskussion darüber lostreten.
Gruß
Jürgen
Wenn ich lange an den CV Einstellungen herumspiele, dann beschleunigt sie sanft bis zur Endgeschwindigkeit. Drehe ich den Regler zum Anhalten auf "0" Stellung, dann reagiert sie erst nach einigen Sekunden. Gut, das mag am Decoder liegen. Vergessen wir das mal.
Also 15V sind nun eingestellt und die CV 66 und 95 stehen auf dem Wert 200. Damit kommt sie auf ihre 120 km/h. Aber allein das Laufgeräusch - und da habe ich auch mit den Empfehlungen für GAM von D&H gearbeitet - nein, das bekommen andere Hersteller tatsächlich besser hin.
Fleischmann verbaut ja nun seit einiger Zeit auch diese "Wergwerf-Motoren" aber die hört man überhaupt nicht mehr. Die Loks laufen ruhig und leise, so leise, dass man sie in Kriechfahrt gar nicht hört. Und selbst die alten 3-Poler, die ich so liebe, laufen ruhiger als die damalige 2021er Neukonstruktion von Piko. Meine 216 kratzt so vor sich hin, egal in welchem Tempo.
Das ist nach dem heutigen Stand der Technik absolut nicht zeitgemäß und unterm Strich steht für mich: noch eine Piko kommt mir nicht ins Haus.
Gruß
Freddie
gibt's da so'ne große Streuung? Ich hab die 2610 010 unmittelbar nach Erscheinen gekauft, mit einem LoPi digitalisiert und die Lok läuft seitdem bei mir störungsfrei und einwandfrei und ist superleise.
Dto auch eine 221 aus dem selben Stall, die nach meinem Empfinden feiner fährt, als ihre Fleischmann-Schwester...
LG
Peter
wie schon von #16 Mike beschrieben, gab es bei Piko Probleme mit der Haltbarkeit der Motoren. Ich hatte Piko geschrieben, dass ich für einen besseren Motor auch gern einen angemessen höheren Preis zahlen würde. Antwort von Piko: "Es gibt kein Motorproblem". Darum habe ich Anschaffung von Pikos 200er, 221er und 216er und überhaupt Piko lange gemieden.
Ich hätte es fair gefunden, wenn Piko ganz offen damit umgegangen wäre und demonstrativ einen Motor mit besserer Qualität vorgestellt hätte. Bei üblichen Einkaufpreisen solcher Motoren kann das auch kein Preisproblem sein.
Es wurde beschrieben, dass bei Motorschaden auch gleich die Platine mitgenommen wurde, die gibt es zumindest derzeit als Ersatzteil, allerdings für happige 54 €.
Piko, leider wird das so noch nichts mit uns beiden, sehr schade wegen der wirklich schönen Modelle.
Schöne Grüße aus Hildesheim
Ulrich Analogfahrer
die BR 216 von Piko hat bei mir bislang kein Motorproblem. Ich besitze immerhin 6 Exemplare. Dagegen haben von meinen 9 V 200 (BR 221) bereits 4 den bekannten Motorschaden, allerdings haben alle Platinen überlebt. Neben dem Motor sind bei beiden Baureihen die Pufferaufnahmen problematisch, weil die Löcher als Sacklöcher ausgeführt sind und sich der Pufferrest wohl nur ausbohren läßt, wenn ein neuer Puffer montiert werden soll.
Grüße
Der Maikäfer
wenn von einigen Leuten hier gepostet wird, dass sie Motorprobleme haben, wird sofort schlussgefolgert, das ganze Produkt sei problembehaftet.
Wie kommt Ihr eigentlich dazu?
Schaut erst mal auf die absoluten Verkaufszahlen der jeweiligen Modelle und dann auf die Schäden/Probleme, die aufgetreten sind. Und dann setzt das mal ins Verhältnis zueinander. Dann kommen 0,xx Promille Ausfälle raus. Und das betrifft uneingeschränkt alle Hersteller gleichermaßen.
Ich denke da an die Fleischmann BR23, die Zugkraftprobleme hat oder die Arnold 18201 oder letztens die Minitrix E-Lok aus der Startpackung, die partout nicht im Gleis bleiben wollte. Da kann man von Problemfällen reden, weil sie die ganze Serie betreffen.
Ich fahre aktuell übrigens die V160, E91 und demnächst mit der V200 von Piko. Sollten die Motoren nicht halten, kommt kurzerhand ein GAM rein.
Und noch eine Anmerkung. Modellbahnen sind Spielzeuge und somit nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt. Geschweige denn für den Dauerbetrieb mit ständigen Lastwechseln, wie es bei Pendelstrecken im Automatikbetrieb der Fall ist. Sorry NMike, aber 4 defekte Piko-Loks und 5 mal Defekt am Arnold Bügeleisen machen mich etwas nachdenklich.
Die Betriebsbedingungen auf der eigenen Anlage spielen auch eine wesentliche Rolle, wie lange so ein Lok fährt. Ich will hierzu aber nicht weiter ins Detail gehen.
Und für den sorglosen Dauerbetrieb mit wechselnden Belastungen könnt Ihr ja mal schauen, ob Ihr passende Industrie-Grade Motoren findet. Maxxon und Faulhaber sind da nur zwei Namen. Aber schaut selbst.
LG
threedots
Bei der Piko 221 ist schon was dran. Ich habe eine defekte Lok günstig angekauft und den Fehler analysiert: Eine der beiden Metallbürsten ist gebrochen. Je nach Stellung des Ankers kann man Kurzschluss, normalen Innenwiderstand oder unendlich messen. Ob wirklich alle Exemplare betroffen sind, lässt sich nicht sagen. Möglicherweise kommt es auch auf das Nutzungsverhalten an, z.B. ob auf der Anlage stsrke Steigungen vorhanden sind oder ob stundenlang Gsnzzüge digital mit Vollgas gefahren wurden. .
Grüße, Peter W
Du hast das richtige Stichwort verwendet: Nutzungsverhalten. Dass ein Hersteller, der unter Kostendruck Komponenten auswählen muss, auch mal eine Minderqualität erwischt, die beim Komponententest nicht als solche auffällt, sondern erst in der Serie, ist in der Industrie ja nix Neues. Ich erinnere da nur mal so an die unzähligen Rückrufe diverser KFZ-Hersteller wegen Problemen mit den Airbags.
Und ja, Volllastfahrten, Dauerfahrten, Wendezugbetrieb usw. fördern den Verschleiß, je nach Pflege und Wartung mal mehr oder weniger.
LG
threedots
woher kommt das? Es kommt daher, weil sich in Foren in der Regel nur Modellbahner melden, wenn sie Probleme mit einem Modell haben. Diejenigen, bei denen alles funktioniert, bleiben meistens stumm. Daher entsteht dieser Eindruck.
Die Laufleistung von Motoren dürfte, wie so vieles im Leben, standardnormalverteilt sein. Allerdings kann es bei den Produktionslosen durchaus signifikante Unterschiede geben. Ob sich Piko Statistiker leistet, die verschiedene Zeitreihen unterschiedlicher Lose durch Tests vergleicht, wage ich zu bezweifeln. Sie werden es vermutlich nur Rücksendungen merken. Die Anzahl dürfte kleiner sein, als die tatsächliche Fallzahl. Auch Händler und Modellbahner selbst tauschen die Motoren aus. Man liest ja nicht selten, dass dann GAMs eingebaut werden.
und wie auch Peter in #23 schrieb, die Laufleistung wird durch das Nutzungsverhalten beeinflusst.
Meine These ist, dass Hersteller durchaus wissen, dass es Probleme gibt, dies aber nach außen nicht zugeben. Fleischmann wurde oft wegen der verölten Motoren angesprochen. Meist bekommt man keine Antwort oder man kenne keine Probleme. Sie arbeiten aber daran und versuchen im Stillen die Probleme abzustellen. Die bauen jetzt zunehmend andere Motoren ein. Und auch die letzte BR 221 scheint keine Probleme zu machen.
Gruß
Jürgen
selbstverständlich hat das Nutzerverhalten eine wesentliche Auswirkung auf die Lebensdauer eines Motors. Dies ist bei jeder Technik eine unumstößliche Tatsache und nennt sich natürlicher (!) Verschleiß.
Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass gewisse Motoren einzelner Modellbahn-Fabrikate eine (komparativ betrachtet) unterirdische Qualität besitzen und ihren Geist unerhört schnell aufgeben.
Und dazu gehören nunmal definitiv die Motoren jener ersten Piko-V200 und zahlreicher 216er wie z B. auch jene der ersten Fleischmann-DR-V100 (alle genannten mit "skandalös" sensiblen und damit praktisch völlig betriebsuntauglichen Metallbürsten) sowie viele Fleischmann-Fünfpoler (primär aufgrund ihrer scharfkantigen Kollektoren).
Da beißt die Maus keinen Faden ab: Die meisten anderen Moba-Motoren besitzen definitiv eine WEITAUS höhere Standfestigkeit.
Beste Grüße, Norrskenet
wer sich aktuell eine alt- bzw. orientrote Sound 216 zulegen möchte, die Jungs mit den grünen Kartons bieten die für 169,99 € als Restposten an.
Gruß
Jürgen
Ich bin weit entfernt von Herstellerbashing, ich glaube jeder der meine Posts liest weiss das auch. Arnold und Piko sind meine Lieblingshersteller, Fleischmann folgt unmittelbar danach. Aber Probleme sollten benannt werden. Und ich bin nun mal ein „heavy user“. Bei mir stehen die Dinger nicht im Schrank, sondern müssen laufen und arbeiten. Die Piko Motoren machten nach einer gewissen Laufzeit schlapp, die Decoder in den Bügeleisen vertrugen keinen Kurzschluss. Die waren teilweise bereits nach einigen Minuten Laufzeit defekt. Also völlig unterschiedliche Dinge, und ich bin nicht der einzige… auf YT und (im Fall der CC14000) in französischen Foren sieht und liest man das gleiche.
Aaaaaber… beide Hersteller haben nachgebessert. Piko hat offensichtlich in der neuen Serie einen anderen Motor drin, und Arnold bzw. Esu hat den Decoder geändert. Darüberhinaus wurden alle meine Problemloks auf Garantie ausgetauscht bzw. repariert. Also bringt es vielleicht doch etwas, wenn man fair aber wahrheitsgemäß berichtet.
LG Mike
ich denke, frei über Probleme zu berichten ist völlig in Ordnung. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Hersteller am ehesten offen und ehrlich antworten oder reagieren, wenn man sachlich und höflich bleibt. Ich schrieb ja auch, dass Hersteller durchaus nachbessern. Man darf nur keine Antwort erwarten, ' ja, wir haben Mist gebaut '. Die Hauptsache ist, sie handeln. Und das machen sie. Die letzte Anfrage betraf die Android Version der z21-App an Roco. Ich hatte festgestellt, dass ich dort nur 165 Einträge machen konnte. Ich bekam zwar keine Antwort, aber es kam ein Update und es ging danach.
Und wenn hier über Probleme berichtet wird, hat das auch eine Begründung. Mir ging es nur darum, dass ein verzerrtes Bild entsteht, weil kaum jemand darüber schreibt, dass bei ihm alles läuft. Nur vereinzelt im Rahmen solcher Beiträge.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich mit allen Piko Fahrzeugen sehr zufrieden bin. Auch mit meinen beiden Spur G Fahrzeugen. Die sind wenigstens seniorengerecht
Auch die Ersatzteilversorgung ist vorbildlich. Leiferung in wenigen Tagen. Da kann nur Minitrix mithalten. Bei Fleischmann dauert es zwei bis drei Wochen. Ist aber auch ok.
Ich bin auf jeden Fall ein Modellbahner, der die Modellbahn positiv sieht und auch einmal selbst Hand anlegt. Meckern ist mir fern.
Gruß
Jürgen
dann sind wir uns ja im Prinzip einig. Mir stoßen persönlich halt solche Aussagen auf, bei denen ein Hersteller pauschal an den Pranger gestellt wird.
Klar wird im Rahmen der Konstruktion gespart, wo es möglich ist, manchmal auch auf Kosten der Qualität. Ich denke da nur an meine alten Nürnberger Modelle diverser Hersteller, die plötzlich unter Zinkpest litten oder deren Lokgehäuse sich urplötzlich vom Lack trennte. Ob das nun Einzelfälle waren oder ob es sich um produktionsbedingte Fehler handelte, kann ich nicht sagen.
Defekte Motoren habe ich seit jeher nach dem Motto Verschleißteile ohne Murren gewechselt, auch wenn sie erst ein paar Laufstunden hinter sich hatten.
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: spur.n.bahner
Ich bin auf jeden Fall ein Modellbahner, der die Modellbahn positiv sieht und auch einmal selbst Hand anlegt. Meckern ist mir fern.
Jürgen, da schließe ich mich an.
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: NMike
Die Piko Motoren machten nach einer gewissen Laufzeit schlapp, die Decoder in den Bügeleisen vertrugen keinen Kurzschluss. Die waren teilweise bereits nach einigen Minuten Laufzeit defekt. Also völlig unterschiedliche Dinge, und ich bin nicht der einzige… auf YT und (im Fall der CC14000) in französischen Foren sieht und liest man das gleiche.
Tja, und Du bringst das Problem ja selbst auf den Punkt. Erstmal sind diese Spur-N Spielgeräte nicht hot-pluggable konstruiert, sonst würden die Hersteller das laut propagieren. Und dann nennst Du ja selbst Kurzschlüsse als Ursache für den Tod von Decodern Deiner Bügeleisen. Aufgeschnittene Weichen, Drehscheiben oder Schiebebühnen sind im Digitalbetrieb absolute No-Gos! Wenn ein Hersteller auf Kulanz trotzdem austauscht, dann Chapeau!
LG
threedots
das Forum ist nicht dazu da, um Lobhudeleien zu posten. threedots hat zwar eine V 160 von Piko, bei der V 200 wird er aber auch demnächst wahrscheinlich nicht mitreden können, wenn er ein aktuelles Modell mit geändertem Motor kauft.
Die E 91 fahren bei mir auch problemlos und vorbildgerecht langsam ( was einige Spielbahner ärgert, ebenso wie bei der hier besprochenen V 160 ).
Grüße
Der Maikäfer
Das wollte ich doch gar nicht. Aber wenn wir schon mal dabei sind und die KFZ Industrie wird als Vergleich herangezogen: warum bietet PIKO im Problemfall, also einer defekten Lok nicht eine kostenfreie Rückrufaktion an? Auch wenn Piko zu den preiswerten Herstellern gehört wird an einer Lok doch wohl immer noch verdient. Diese Philosophie der Aussagen, wie: "da haben wir noch nie Probleme gehabt" ist für den Endkunden nur schwer verständlich.
So eine Aktion würde nicht nur die Kundenzufriedenheit erheblich steigern, sondern auch die zukünftigen Neuverkäufe. Wie ich schon sagte: mir kommt keine PIKO mehr auf die Platte, gutes Aussehen allein reicht mir nicht.
Damit will ich nicht pauschal den Hersteller schlecht reden, aber ein gebranntes Kind (ja, eine V200 mit Sound hatte ich auch schon von PIKO) scheut nun mal das Feuer.
Gruß
Freddie
Bei Fischer-Modell ist sie mit 153,30 € am günstigsten.
Wir wollen doch nicht überzahlen...
Bringt aber etwas Wartezeit mit sich.
Gruß Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: Freddie
warum bietet PIKO im Problemfall, also einer defekten Lok nicht eine kostenfreie Rückrufaktion an?
Warum sollten sie das im vorliegenden Fall tun? Wieviel Prozent des Modells sind denn tatsächlich betroffen und weisen den Defekt auf? So werden die wirklich defekten Modelle nach und nach repariert und blockieren nicht alle auf einmal für Monate den Service.
Wenn es sich um etwas Sicherheitsrelevantes handelt, dann wird herstellerseitig schon reagiert, wie der Nightjet-Rückruf im HO-Bereich letztes Jahr gezeigt hat.
Eben kam übrigens die erste DCC/Sound 160 aus dem Angebot an. Sie war in einem riesigen Karton verpackt, etwa so gross wie ein Benzinkanister. Ich dachte schon: wouw, gut verpackt! Beim Öffnen stellte sich heraus: die Lok lag ganz unten ohne Polsterung im Karton. Darüber hatte der Mitarbeiter dann 15cm Luftpolsterfolie gepackt 🤬
Wollen wir hoffen, dass sie es unbeschadet überstanden hat. Morgen abend probiere ich sie aus 👍
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
. Aufgeschnittene Weichen, Drehscheiben oder Schiebebühnen sind im Digitalbetrieb absolute No-Gos!
Ich sag mal so… das ist im permanenten Anlagenbetrieb kaum zu vermeiden. Die Zentrale (Z21) schaltet dann allerdings sofort ab. Und alle meine anderen Soundloks diverser Hersteller (auch Arnold selbst) haben das Problem nicht. Denen macht eine aufgeschnittene Weiche null aus. Es ist wirklich nur der ESU Platinendecoder in den ersten Modellen der CC14000 gewesen. Und dankenswerterweise hat Herr Krella von Arnold E-Teile das dann hier ja gelesen und mir die Lok repariert. Seitdem läuft sie, seit mehreren Monaten sogar in Doppeltraktion!
Und auf meine Drehscheibe(n) und Schiebebühne will ich nun wirklich nicht verzichten, auch im Digitalbetrieb 😎
LG Mike
P.S. auf jeder Lokverpackung steht: „Achtung, kein Spielzeug“! Also gehe ich davon aus dass das Arbeitsgeräte sind 😜😜😜
Da hast Du jetzt ein Faß aufgemacht.
Auf meiner Piko E91 Kiste steht nix von „Achtung, kein Spielzeug“. Da steht wörtlich:
Original- und maßstabsgetreuer Modellartikel, der für Sammler bestimmt ist, die mindestens 14 Jahre alt sind.
Zumindest die letzte Anforderung erfüllen wir mit unseren deutlich mehr als 50 Lenzen. 👍
LG
threedots
eben komme ich von einer Testfahrt meiner 216 zurück. Es ist zum heulen, denn nachdem sie gestern ihre 120 km/h erreicht hatte, schaffte sie eben nur noch 80 km/h im "kalten" Zustand und nach 10 Minuten Fahrt immerhin 100 km/h. Auf die 120 habe ich nicht mehr warten wollen.
Das ist doch echt eine Krücke.... Ich werde sie nun abkühlen lassen und morgen mal einen Analogtest machen, also Decoder ganz raus und Brückenstecker wieder rein. Mal sehen, was sie so am Trafo sagt.
Gruß
Freddie
Wie wäre es in die Bucht zur Ausmusterung bevor sie den Geist auf der Strecke aufgibt
🤷♂️🤷♂️
Gruß
Eberhard
ich hatte sehr wohl eine alte V200 (40501) von PIKO. Allerdings nicht in der Epoche III Ausführung, auf die ich mich eigentlich fokussieren wollte. Das war sicherlich ein Modell aus den betroffenen Produktionslosen.
Bei mir lief das Maschinchen einwandfrei. Ich habe zwar keine Messfahrt zur Ermittlung der Vmax gemacht, allerdings vermittelte mir der Fahreindruck nicht das Bild einer lahmen Ente.
Bleibt festzuhalten, dass es bei den ursprünglich verbauten Motörchen eine sehr sehr breite Streuung gab,
Bei der E91 gebe ich Dir recht, geschwindigkeitsmäßig wäre die mit den angeprangerten Motoren (sofern die passen würden) immer noch eine Rennsemmel.
Vielleicht bringt die neue V200 ja neben dem neuen Motor andere Neuigkeiten mit sich?
Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name: Freddie
eben komme ich von einer Testfahrt meiner 216 zurück. Es ist zum heulen, denn nachdem sie gestern ihre 120 km/h erreicht hatte, schaffte sie eben nur noch 80 km/h im "kalten" Zustand und nach 10 Minuten Fahrt immerhin 100 km/h. Auf die 120 habe ich nicht mehr warten wollen.
Du Armer! Wie wärs mit einem kleinen AW-Aufenthalt zum Motorwechsel?
https://www.sb-modellbau.com/index.php?page=details&path=7010
LG
threedots
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Aufgeschnittene Weichen, Drehscheiben oder Schiebebühnen sind im Digitalbetrieb absolute No-Gos!
Das kann man so nicht sagen. Das Auffahren von Weichen ist durchaus möglich es dürfen nur keine mit leitenden Herzstücken sein. Ich fahre einige Weichen durchaus auf und auch auf meiner Gartenbahn mache ich das grundsätzlich bei Ausweichstellen.. Und Drehscheiben funktionieren ebenso im Digitalbetrieb.
Gruß
Jürgen
darüber denke ich nach. Allerdings will ich erst den Decoder ausbauen und die Lok analog fahren lassen. Stellt sie sich da nicht so zickig an (was ja sein kann), dann bleibt der Decoder in der Schublade und die Lok wird analog angeboten.
@ threedots: ja, so weit kommt es noch. Ich kaufe eine nagelneue Lok und wechsle als erstes den Motor aus? Dann hätte ich gleich eine 216 eines anderen Herstellers nehmen können.
Gruß
Freddie
Ich habe noch einen anderen next18 Decoder, allerdings auch von D&H. Der ursprüngliche von DM toys eingesetzte ist DH18A. Ich habe einen Pd18mu hier. Versuchen will ich das auf jeden Fall noch. Ich werde berichten...
Gruß
Freddie
Grüße,
Harald.
* Meine ESU Switch-Pilot Servo vergaßen ab und zu die Einstellungen wenn sie nur vom Gleisstrom versorgt wurden was dann den Weichen nicht gut tut wenn die Servos spinnen.
LG Mike
Gruß Tom
ich habe eben noch einmal den Decoder gewechselt: ohne Erfolg, die Lok kriecht bei 15V Netzteilspannung vor sich hin. Da ich ein stabilisiertes Netzteil mit variabler Ausgangssspannung habe, habe ich während der Fahrt auf 16V erhöht und man konnte sofort am Laufgeräusch hören, dass die Lok nun schneller fährt. Als ich dann auf 18V geschaltet habe, konnte sie umgehend ihre Vorbildgeschwindigkeit erreichen.
Aber was sagt uns das jetzt. Piko liefert zu seinem Hauseigenen Fahrregler ein Schaltnetzteil mit 18V, allerdings begrenzt der Fahrregler die Ausgangspannung auf 16V. Bei der Z21 (start) sieht es nach Recherche so aus, dass die Zentrale die Eingangsspannung -1V ans Gleis abgibt. Demnach hat man 17V am Gleis und das halte ich für die Motoren für zu hoch. Zwar dreht der Motor dann ordentlich und die Lok kann sogar etwas eingebremst werden. Ob das aber auf Dauer gut für die Motoren ist.
Stellt sich eigentlich nur noch die Frage: was macht eigentlich der Decoder mit den 17V? Gibt er die 1:1 an den Motor weiter oder reduziert er die Spannung, die von der Zentrale geliefert wird durch die PWM weiter nach unten?
Wie ich schon weiter oben schrieb, rast die Lok am analogen Trafo mit etwa 12-14V mit Überschall über die Bahn.
Jetzt wird es technisch, hat an dieser Stelle gar nichts mehr mit der einen Lok zu tun und ich würde es gern verstehen
Gruß
Freddie
Am Brückengleichrichter eines Decoders fällt die effektive Spannung um ca. 1,2 bis 1,4 Volt ab. Unsere „N-Decoder“ werden ja auch in H0 Loks verbaut und betrieben, also halten Sie das aus.
Final kann ich Dir nach dem zuvor Geschriebenen nur zum Motortausch raten, SB hat einen GAM Umbausatz mit der Nr. 7010. Bei DM-Toys/Micromotor könntest Du mal anfragen, ob sie einen Umbausatz zusammenstellen würden. Der kostet dann nämlich nur die Hälfte von SB wegen des günstigeren GAM.
LG
threedots
Mach das doch einfach! Viele von uns betreiben ihre Z21 mit dem originalen Netzteil, und wenn das wirklich ein Problem wäre hätten wir hier im Forum längst davon gehört. Und allen die eine Fleischmann Startpackung gekauft haben müssten früher oder später die Motoren durchgebrutzelt sein. Man hört bei FLM aber nur von… Fett 😬
LG Mike
Nee, der gesamte Strom vom Gleis muß durch den Brückengleichrichter am Decoder.. Da fallen zwangsweise 1,2 bis 1,4 Volt Spannung ab, Die volle Ausgangsspannung des Gleichrichters wird dann per PWM zur Regelung zerhackt.
Und zum Netzteil der Z21 kann ich Dir nur beipflichten. Warum liefert Roco/Fleischmann ein 18Volt Netzteil mit der Z21 aus, wenn diese Spannung schädlich für Spur N sein sollte. Wenn dem so wäre, würden sie ihren Zentralen Netzteile mit variablem Spannungsbereich beipacken oder spurweiten-spezifische Sets zusammenstellen.
@Freddie,
an dem Punkt kann Dir jetzt wirklich keiner mehr helfen. Entweder volle Pulle mit 18 Volt Netzteil fahren oder aber Motorwechsel ….
LG
threedots
so viel Spannung fällt heute nicht mehr ab. In der Regel benutzt man je nach Design moderne Schottky Dioden mit einer Vf von 0,2…0,5 V - mal 2 ergibt das rund 0,5…1 V Abfall am Decoder, an der Endstufe sind es Dank MOSFET nur mehr Millivolt. Manche Decoderdesigns benutzen auch MOSFET als Gleichrichter, dadurch sinkt auch der Spannungsabfall (und damit die Verlustleistung) am Eingang erheblich.
Grüße, Peter W
zum Netzteil: Weil es bisher nur ein einziges Schaltnetzteil am Markt mit Spielzeugzulassung gibt, das man in Startsets packen darf und das ist das von Steger Trafobau.
Minitrix liefert angeblich inzwischen ein 16 V Netzteil, welche Zulassungen das hat, ist mir aber nicht bekannt.
LG, Peter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Und zum Netzteil der Z21 kann ich Dir nur beipflichten. Warum liefert Roco/Fleischmann ein 18Volt Netzteil mit der Z21 aus, wenn diese Spannung schädlich für Spur N sein sollte. Wenn dem so wäre, würden sie ihren Zentralen Netzteile mit variablem Spannungsbereich beipacken oder spurweiten-spezifische Sets zusammenstellen.
Genau, das ist auch meine Auffassung. Die Effektivspannung ist bei der PWM geringer. Nur die Spannungsspitzen sind eben höher. Das ist etwas ganz anderes, als wenn man analog mit dauerhaft 18 V fährt. Die Lok würdet ihr kaum sehen, so schnell wäre sie weg. Die Motordrehzahl wird durch die Effektivspannung geregelt. Das zeigt, dass die Effektivspannung im Digitalbetrieb wesentlich geringer ist.
Und ich kann mich nur immer wieder wiederholen, von meinen 196 Digitalfahrzeugen hat noch keines den Geist aufgegeben an der z21 start mit 18 V.
Ich muss mal testen, wie schnell meine beiden 216er fahren. Da ich eher wegen des Streckenverlaufs langsamer fahren, ist mir die Höchstgeschwindigkeit zumindest bis heute nicht negativ aufgefallen. Man nimmt eben nur den Unterschied zu den Rennsemmeln war. Ich steuere auch nur mit Reglern und nicht einer Software.
Gruß
Jürgen
die eine Geschichte ist, tatsächlich auf 18V umzustellen (wegen dieser einen Lok). Dadurch ergeben sich allerdings andere Probleme: alle meine Reisezüge sind mit LED Stripes für die Innenbeleuchtung ausgerüstet. Einige Pufferkondensatoren sind (wegen der geringeren Baugröße) 16V 100 uF. Die werden das vermutlich nicht lange aushalten, demzufolge wäre eine Umrüstung auf Kondensatoren mit 25V nötig. Das ist eine Menge Arbeit, aber vertretbar.
Wie threedots/Roland empfiehlt, wäre über einen Motorumbau nachzudenken. Allerdings wird SB sich auf den Motor in einer analogen Lok beziehen und schreibt: Geschwindigkeit nach Umbau = 120 km/h. Für den Analogbetrieb macht das Sinn, bedenkt man wie schnell die Lok im analogen Betrieb ist. Wie verhält sich der Motor aber, wenn ein Decoder in der Lok die Regelung übernimmt? Mit dem Originalmotor wird das digitale Tempo bereits um etwa 50% reduziert. Macht die Lok mit dem SB Motor dann nur noch 60 km/h?
Gibt es da Erfahrungswerte?
Die dritte Variante wäre tatsächlich, die Lok analog bei eBay anzubieten. Sie ist ja quasi noch neu und hat außer den Programmierfahrten noch nichts leisten müssen. Und Analog klingt auch der Motor sehr viel sauberer.
Und jetzt zu vier: möchte sie jemand von hier haben? Dann bitte ein entsprechendes Angebot als PN
Gruß
Freddie
habe ich das richtig verstanden, dass Du die Lok nachträglich mit einem D&H Decoder ausgestattet hast?
Wie sähe es denn mit einem Piko Decoder aus. Vielleicht harmonieren die besser.
Gruß
Jürgen
es wäre hilfreich, wenn ihr bei den V200.1/BR216 zusätzlich noch die Artikelnummer angebt. Lt. Piko sind die 40510/40511/40512 und 40513 Neuheiten 2026. Haben meiner Meinung nach den neuen Motor oder liege ich da falsch?
Und laut Bedienungsanleitung ist die 40511 (N Sound-Diesellokomotive BR V200.1 DB III , inkl. PIKO Sound-Decoder) für Gleichstrom DC 0-12V ausgelegt. 18V sind dann nach meinem Verständnis außerhalb der Spezifikation.
Bild die Teil der Bedienungsanleitung von Piko.
Gruß Rainer
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es sollte reichen einen Vorwiderstand in die Ladeschaltung des Kondensators zu integrieren um die Spannung für selbigen auf 15V zu begrenzen.
Mit dem original Decoder von ESU/Piko läuft die Lok problemlos, allerdings habe ich mich nicht mit dem D&H auseinandergesetzt, laufen sollte das auf jeden Fall.
Wenn ich wieder in DE bin setze ich mich damit gerne auseinander. Jetzt ist Urlaub 😉.
Gruß Rolf
nein, ich habe die Lok bereits digital bei DM-Toys gekauft. Dort wird aber kein PIKO, sondern ein DH18A von Doehler & Haass verbaut. Bis ich das wusste ging ich davon aus: wenn digital angeboten wird, dann wird die Lok wohl ab Werk digital sein, also einen Piko Decoder haben.
Da ich grundsätzlich nichts gegen die D&H Decoder habe war mir das bis dahin auch Wurscht. Ich glaube auch nicht, dass die Lok mit einem PIKO Decoder besser laufen würde. Es liegt meines Erachtens nicht am Decoder, denn wenn wir uns erinnern wird die Lok nach 10 Minuten warm fahren schneller.
Gruß
Freddie
ich verwende, falls möglich, nur D&H Decoder. Mit denen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass Piko die eigenen Decoder einbaut.
Gruß
Jürgen
davon muss man auch ausgehen, wenn man die Lok im Piko Onlineshop kauft. Meine kam, wie gesagt, von DM Toys und vermutlich werden die bei Piko die analoge Version einkaufen. Im Shop bei DM hat man dann die Möglichkeit auszuwählen, on man nun die analoge oder digitale Variante möchte. Je nach Auswahl setzen die dann vor Ort einen Decoder ein. Bei Auswahl von DCC erscheinen dann zwei ** die besagen: Bei individuell digitalisierten Artikeln ist das Widerrufsrecht ausgeschlossen, sofern die Individualisierung bereits begonnen wurde.
Das hat mir damals schon nicht gefallen. Denn wenn ich die analoge Version kaufe, hier zu Hause den Decoder einstecke und es ist etwas nicht ok mit der Lok (zum Beispiel das nicht erreichen der Vorbildgeschwindigkeit), dann nehme ich den Decoder wieder heraus und mache vom Recht auf Widerruf Gebrauch. Da ich die Lok Digital gekauft habe, habe ich das vor gut 2 Jahren verwirkt... Aber das ist ein ganz anderes Thema.
Gruß
Freddie
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Piko_40529.html
Gruß Rolf
Zitat - Antwort-Nr.: 57 | Name: Rookie_N
Und laut Bedienungsanleitung ist die 40511 (N Sound-Diesellokomotive BR V200.1 DB III , inkl. PIKO Sound-Decoder) für Gleichstrom DC 0-12V ausgelegt. 18V sind dann nach meinem Verständnis außerhalb der Spezifikation.
Das ist völliger Quatsch, was da aufgedruckt steht. Selbst die alten analogen Spur-N Modelle aus dem letzten Jahrtausend waren auf 16 Volt ausgelegt. Fleischmann bedruckt seine Schachteln aktueller Modelle auch nur mit 14 Volt, was ebenso Quatsch ist. Bei MTX stehen auch nur 12 Volt auf der Packung- völlig sinnfrei.
@Freddie,
ein guter Einwand zum SB Motor. Du solltest da mal anrufen und denen das Problem schildern, Es gibt Varianten der GAM mit unterschiedlichen Drehzahlen, da sollte durchaus was machbar sein, um das "Lame Duck" Phänomen nachhaltig zu umgehen.
LG
threedots
Zitat - Antwort-Nr.: 63 | Name: kein Name
Das ist völliger Quatsch, was da aufgedruckt steht. Selbst die alten analogen Spur-N Modelle aus dem letzten Jahrtausend waren auf 16 Volt ausgelegt. Fleischmann bedruckt seine Schachteln aktueller Modelle auch nur mit 14 Volt, was ebenso Quatsch ist. Bei MTX stehen auch nur 12 Volt auf der Packung- völlig sinnfrei.
Die NEM 630 gibt für N (und auch H0) 12 V vor.
wenn ich bei Minitrix in den Waschzettel schaue sehe ich Analog 14 Volt=, digital 19 Volt~ (Seite 4)
https://static.maerklin.de/damcontent/ba/5e/ba5...a43f811744869523.pdf
gruß Detlev
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
wenn ich bei Minitrix in den Waschzettel schaue sehe ich Analog 14 Volt=, digital 19 Volt~ (Seite 4)
Also, dann sind 18 V kein Problem.
Bezüglich der Decoder muss man bei DM-Toys unterscheiden. Die Sound-Versionen werden so bei Piko mit Sound Decoder bestellt. Bei den reinen DCC-Versionen bauen die dann wohl D&H Decoder ein.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 66 | Name: Jürgen
Also, dann sind 18 V kein Problem.
D&H gibt bei aktuellen Produkten inzwischen 30V als Obergrenze an.
Grüße
Markus
die Decoder selbst können bis zu 30 V vertragen. Es gibt Bedenken wegen der Motoren.
Gruß
Jürgen
es geht ja auch nicht um die Hatbarkeit der Decoder und welche Spannungen sie verarbeiten können/dürfen. Es geht um die Haltbarkeit der Motoren.
Ich habe mir mal den Spaß gemacht und auf 12V zurückgestellt: die Piko Lok läuft nicht einmal an und meldet der Zentrale einen Kurzschluss
Also wieder auf 16V erhöht, an die 18 traue ich mich tatsächlich nicht so ran. Die Gründe dafür habe ich ja bereits beschrieben (und parallel dazu schon mal 25V Elkos für meine Reisezüge bestellt). Man weiß ja nie (speziell bei der Bahn) wo die Reise hin geht und ob sie überhaupt stattfindet.
Was ich aber noch festgestellt habe: wenn ich, entgegen den D&H GAM Empfehlung, die CV 49 NICHT auf 0 setze, sondern auf 1 belasse, dann wird die Lok schneller. In den häufigen Fragen wird es so abgehandelt: Falls der Decoder die CV 09 (par054) „Motorfrequenz“ unterstützt, programmieren Sie den Wert 0 (32 kHz).
Programmieren Sie in die CV 50 (par052) „Regelvariante“ den Wert 3.
Programmieren Sie in die CV 49 (par053) „Impulsbreite“ den Wert 0.
Sollte das Fahrverhalten Ihrer Lokomotive ungleichmäßig sein, programmieren Sie in die CV 50 (par052) „Regelvariante“ den Wert 2.
Ich werde also weiter noch an den CV spielen bis ein akzeptables Ergebnis bei 16V Netzteilspannung greifbar ist.
Gruß
Freddie
[quote nr=#64 name=Dietrich M. ] Die NEM 630 gibt für N (und auch H0) 12 V vor.[/quote]
Und in der NEM 641 steht wieder was Anderes. Die NEM 630 gilt übrigens schon seit 1982, die NEM 641 kam 2017 raus. Beide Normen sind als verbindlich deklariert. Da sind Leute am Werk, die ihre eigenen Regeln nicht kennen.
Aber das trägt nichts zu Freddies Problem bei. Wenn er seine 216er per CV Programmierung beschleunigen kann, ists doch ok.
LG
threedots
Schaltnetzteil 18 V -> z21 -> Gleis 17 V -> Gleichrichter im Waggon -> 16 V
Wenn es sich um Becher-Elkos handelt, sind 18 V für einen 16 V Typ noch kein Problem, auch nicht bei Keramikkondensatoren.. Bei Tantals ist das etwas knapper. Hier würde ich parallel zu 16 V Ko's eine 16 V Zener Diode schalten (sollte man sowieso), dann kann eigentlich nichts passieren.
Grüße , Peter W
Die D&H Sounddecoder bieten doch ein automatisches Einmessen der Motorparameter per CV 136 an. Schon probiert?
LG
threedots
es handelt sich um eine Lok OHNE Sound, trotzdem wird die CV in den Unterlagen erwähnt. Die Cv 135 Multiplikation Geschwindigkeitsrückmeldung 0 = ab Werk ausgeschaltet, Regelbereich 0-255,
CV 136 Division Geschwindigkeitsrückmeldung 0 = /1, 1 = /2, 2 = /4, 3 = /8, 4 = /16, 5 = /32, 6 = /64 ab Werk ausgeschaltet, Regelbereich 0-6.
Und nun kommt die ganz dumme Frage: was bewirken die denn? Davon steht nämlich nichts in den Unterlagen. Die Google KI sagt zumindest, dass die beiden CV in Verbindung mit Railcom stehen. Wegen anderer Maleschen habe ich vor Jahren aber Railcom in der Zentrale deaktiviert (weil ich es nicht brauche).
Haben die evtl damit zu tun, dass die Lok erst nach etwa 3-4 Sekunden auf die Nullstellung der MM reagiert und vorher nicht abbremst? Das macht nur die Piko, alle anderen Loks rollen unmittelbar aus.
Gruß
Freddie
Zitat - Antwort-Nr.: 70 | Name: Kein Name
Und in der NEM 641 steht wieder was Anderes. Die NEM 630 gilt übrigens schon seit 1982, die NEM 641 kam 2017 raus. Beide Normen sind als verbindlich deklariert. Da sind Leute am Werk, die ihre eigenen Regeln nicht kennen.
NEM 630: Gleichstromzugförderung
NEM 641: Digitale Zugförderung
In NEM 641 stehen deshalb höhere Werte für die Gleisspannung, damit am MOTOR wieder etwa die 12 V anliegen, für die diese Motoren gebaut sind.
Bei Piko ist das die CV 53: Gedehnte Langsamfahrt.
Ein Wert von 255 deaktiviert das Verhalten.
Grüße, Peter W
bezieht sich dein Hinweis auf das verspätete Abbremsen? Dann muss ich noch einmal anmerken: es ist kein Piko Decoder in der Lok, sondern ein D&H. Da macht die CV 53 die Dimmung für das Abblendlicht.
Ich habe unter anderem festgestellt, dass die CV 4 erst ab einem Wert von über 5 den Bremsvorgang verspätet einleitet. Das kann nicht am Decoder liegen, da alle anderen Loks alter Bauart sanft ausrollen (Wert zwischen 8 und 10).
Demzufolge muss es mit der Piko Platine zusammenhängen.
Gruß
Freddie
OK, dann hat es vermutlich was mit der Entstörschaltung zu tun. Bei D&H reiche ich das Wort weiter an die Experten.
Grüße, Peter W
https://youtu.be/8R1D8-G3S3A?is=a-DS0qqKA-9q6NwH
Viel Spass! LG Mike
hallo an alle Anteilnehmenden,
ich schlage vor, wir gehen zurück auf Anfang und hören auf, diesen Thread zuzumüllen.
Also die Eckdaten:
- Die Lok fährt deutlich zu langsam.
- 16 V Gleissignalspannung ist fix !
- DCC Decoder DH18A oder PD18MU
Freddie, lege Dich auf einen der beiden Decoder fest, dann gehen wir weiter. Die ParXXX Angaben kommen von Selectrix, die können wir hier getrost weglassen.
Und zu Deiner Frage bzgl. Bremsverzögerung. Die hat nix mit der Z21 zu tun, das ist Decodersache. Mit CV12 = 0 muß die Lok annähernd sofort stehen, wenn Du den Fahrtregler auf Null stellst. Der Standardwert bewirkt eine Bremszeit von 3 Sekunden ausgehend von Vollgas. Das deckt sich in etwa mit Deiner Beobachtung.
Betroffene CVs für die Motorsteuerung sind folgende CVs (mit angegebenen Standardwerten:
CV05=92, CV09=1, CV48=5, CV49=1, CV50=2 sowie CV56=3, CV57=3, CV58=1 und CV59=3.
Stelle zunächst die Motorfrequenz mit CV09 von 1 auf 2 (niederfrequent) und laß den Decoder die Regelung übernehmen mit CV50 auf 2 (weiches Regelverhalten). Und zusätzlich auf CV05 auf 127 setzen.
Dann sollte die Lok etwas schneller unterwegs sein. Übrigens empfiehlt D&H die Entfernung von Kondensatoren an den Motoranschlüssen, siehe hier: https://doehler-haass.de/cms/pages/haeufige-fragen.php#a2bd
Teste das mal und berichte bitte wieder. Ich habe übrigens eine V160 40524, aber mit einem ESU SoundPiloten bestückt. Die hat übrigens dieselbe Elektronikplatine wie Deine Lok. Ich werde mal nach dem Wochenende deren Vmax bestimmen, bisher erschien sie mir auf den ersten Blick nicht zu langsam.
LG
threedots
wie ich sehe, fährt Deine 216 mit Sound völlig vorbildlich. Ich habe die in Orientrot und fährt genauso.
Allerdings ist die 216 von Freddie eine ältere Vorserienmaschine. Und das mit D&H Decoder.
Gruß
Jürgen
Egal, ob nun PD oder DH Decoder in der Lok verbaut ist, beide verhalten sich 1:1 gleich. Momentan ist wieder der DH18A verbaut.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Mit CV12 = 0 muß die Lok annähernd sofort stehen, wenn Du den Fahrtregler auf Null stellst.
Macht sie definitiv nicht, wobei es auch nicht um die Bremszeit, sondern vielmehr um die Zeit bis zum Einleiten der Bremsphase geht. Die Lok brauch für die Reaktion auf die Nullstellung die 3 Sekunden, nicht für das Bremsen wie in CV 4 definiert. Lasse ich die CV 4 auf Werkseinstellung 3, dann bremst die Lok sofort, aber mit einem Bremsweg der die Fahrgäste sicher durch den Wagen fliegen lassen wird. Nach etwa 15cm steht die Lok und das passt so gar nicht zum Original.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Stelle zunächst die Motorfrequenz mit CV09 von 1 auf 2 (niederfrequent) und laß den Decoder die Regelung übernehmen mit CV50 auf 2 (weiches Regelverhalten). Und zusätzlich auf CV05 auf 127 setzen.
Die Motorfrequenz bei einem GAM auf niederfrequent? Nunja, ich werde das probieren. Die CV 5 auf 127 zu setzen wird nicht funktionieren, da ab Wert 92 keine messbare Steigerung mehr vorhanden ist. Das wurde bereits in einem alten Thread diskutiert.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Betroffene CVs für die Motorsteuerung sind folgende CVs (mit angegebenen Standardwerten:
CV05=92, CV09=1, CV48=5, CV49=1, CV50=2 sowie CV56=3, CV57=3, CV58=1 und CV59=3.
Die CV 56 - 59 sind nur dann relevant und aktiv nutzbar, wenn die CV 50 auf 0 gesetzt wird.
Ich habe das nun mal wieder durchgespielt und muss sagen: die besten, wenn auch nicht ganz zufriedenstellenden Fahrwerten erreiche ich mit denen aus dem Screenshot meines Datenblattes.
Das Abbremsen ist dort noch nicht berücksichtigt.
Gruß
Freddie
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wieso kommst Du drauf, in der Lok sei ein GAM verbaut? Nur weil keine Kohlen rausschauen?
Piko hat da billige Gleichstromer verbaut.
LG
threedots
diese Motore sind definitiv keine GAM, und haben keine Kohlen sondern Blechschleifer als Bürsten - im Fachjargon nennt man das "precious metal brushes ".
Grüße, Peter W
Dann vergessen wir mal die GAM Empfehlungen von D&H, die hatte ich letztes Jahr schon herausgenommen.
Aber ich kann nun etwas zum Abbremsen sagen: diese unglaublich lange Pause bis zum eigentlichen Abbremsen hängt offenbar stark an der CV 5: wenn ich hier den Wert auf etwas über 50 setze, dann bremst die Lok ab wie sie soll, nämlich gleich. Die Lok wird dadurch auch nicht langsamer sondern fährt die Messstrecke immer bis zum gleich Punkt ab. Wenn ich den Wert 92 eingebe, dann hat die die 4 Sekunden bis zur Reaktion auf den Abbremsbefehl.
Dann habe ich mal einen VT 628 mit seiner Endgeschwindigkeit von exakt eingemessenen 120 km/h fahren lassen und die Piko mit einem Abstand von etwa 40cm hinterher. 6 Runden auf der Platte hat das sehr gut geklappt (das sind etwa 30m Strecke), als beide Züge nach der 7. Runde aus dem Tunnel kamen, klebte die 216 hinten am 628. Demnach muss sie, nachdem sie warm gefahren war, offenbar den Nachbrenner gezündet haben.
So heftig hätte ich mir das nicht vorstellen können: irgendwo auf 5m laufender Strecke hat sie die 40cm Abstand komplett ignoriert. Das macht nicht eine meiner anderen Loks - und die sind mit "0" Technik Schnickschnack versehen, nur eine Platine, auf der nichts mehr vorhanden ist und der Decoder. Alle diese Loks, zwischen 10 und 35 Jahren alt halten sicher ihr Tempo.
@ Mike: schönes Video. Ist aber auch klar, dass du kein "Kratzen" im Motorlauf hörst. Schalt doch mal den Sound ab und lass die Lok allein fahren. Meine krächzt bis zur Halbgeschwindigkeit so vor sich hin. Wenn ich einen Zug mit 5 Reisezugwagen dran hänge, dann höre ich den Motor auch nicht mehr. Zumindest sind die Rollgeräusche in etwa gleich laut.
Gruß
Freddie
ich habe gerade mit Heleen von Micromotor.eu einen sehr netten E-Mail Austausch gehabt. Für unsere Piko 216/V160 wird nächsten Monat ein Umbausatz rauskommen, dann wird es aber noch 3-4 Wochen dauern, bis DM-Toys seine eigenen Motorhalter 3D-gedruckt hat.
Nur zur Info.
Frohe Pfingsten und LG
threedots
LG Mike
Aber schalte doch mal bitte den Sound ab: was hörst du noch vom Motor? Vor allem bei Kriechfahrt wäre das interessant. Ich habe als Vergleich nur meine FLM BR 043 mit ähnlichem "wartungsfreien" Motor und von der hört man absolut nichts.
Gruß
Freddie
PS: bis auf den TEE habe ich mich von allen meinen Soundloks getrennt. Der Grund: wenn ein Reisezug mit 20 Achsen hinter einer Soundlok hängt, dann machen die Achsen auf der Schiene mehr Sound als die Loks selbst, stellt man den Sound lauter klingt er unnatürlich. Ist aber nur mein persönliches Empfinden und ich wollte es mal erwähnt haben.
ihr habt mich nun aus der Reserve gelockt. Nachdem Mike seine neue 216 vorgestellt hat und sehr mit ihr zufrieden ist, habe ich nun meine Vorserien 216 aus dem Lokschuppen geholt.
Hier gibt es einen kurzen Fahrbericht:
https://www.youtube.com/watch?v=Mu4LsJvpHgg
Das ist die digitale Sound-Version, die parallel zur 40520 verkauft wurde. Auch bei diesem Modell konnte ich nicht feststellen, dass es die Höchsgeschwindigkeit von 120 km/h nicht erreicht. Nicht gemessen, aber vom optischen Eindruck her.
Und der starke Maybach-Sound übertönt alles.
Gruß
Jürgen
DAS wollte ich hören
Das Thema mit der Endgeschwindigkeit und dem verpäteten Abbremsen konnte ich nun auch lösen:
CV 3 = 10
CV 4 = 8
CV 5 = 50 (nicht wie vorher 92) alles über 50 hat bei der Lok überhaupt nichts an Tempo gebracht, aber zum späten reagieren auf die 0-Stellung des Reglers geführt.
Das Vorbild-Tempo hat letzten Endes die CV 66 (Vorwärts Trim) erreicht, wobei ich diese von werksseitig 0 auf 254 angehoben habe.
Jetzt läuft die Lok zwischen 120 und 130 km/h je nach Betriebstemperatur bei voll aufgedrehtem Handregler.
Schauen wir mal, was die Zukunft so bringt und wie lange der Motor läuft. Nachdem die Lok jetzt mehr in der Vitrine als auf dem Gleis stand, wird sie nun öfter zum Einsatz kommen.
Gruß
Freddie
LG Mike
https://youtu.be/3BNIsZDzFUA?is=7JSG06uZP4tusjTM
Ich kam ja noch nicht dazu, bei meiner Lok zu messen.
Aber es ist erfreulich zu lesen, dass Deine 216 zu vorbildgerecht fährt. Es gibt für den Rückwärts Trimm noch CV95.
LG
threedots
schön, dass Deine 216 jetzt auch richtig fährt. Die Fahrgeräusche sind so und sind unbedenklich. Ich habe gerade mit einem Mobafreund telefoniert. Der hat auch so eine 216. Da hatte ihm der Händler einen ESU-Decoder eingebaut. Die macht auch die Geräusche.
Gruß
Jürgen
auch meine Lok fährt ohne Soundausgabe mit einer angenehmen Lautstärke, aber scheinbar ist meine Trittschalldämmung des Gleiskörpers besser als die von NMike. Es kann aber auch an der Aufnahme liegen. Jedenfalls sind die Rollgeräusche ab mittlerer Geschwindigkeit (wie hoch die immer auch ist) deutlicher wahrnehmbar als das Motorgeräusch.
Mögen unsere Diven doch möglichst lange fahren.
LG
threedots
ich fahre auf den Bettungen von Noch, die dämmen sehr gut. Mike fährt auf Kato-Gleisen. Das ist schon ein Unterschied, quasi wie Schotter und Betonfahrbahn.
Aber der Maybach übertönt alles
Ich wünschen unseren Damen auch ein langes Betriebsleben.
Gruß
Jürgen
#86: Lokführergruß?
Grüße,
Norman
Die Arnold 181 hat tatsächlich einen akustischen „Servus Loki“ Lokführergruss!
LG Mike
ich habe ja vergangene Woche versprochen, die Vmax meiner V160 zu messen.
Sie läuft mit 135 km/h Modellgeschwindigkeit im kalten Zustand durchs Modelloval, was als ok anzusehen ist. Nach 10 Minütigem Warmlaufen kommt sie auf 141 km/h.
Also kein Grund zur Beanstandung.
LG
threedots
Zitat - Antwort-Nr.: 97 | Name: kein Name
Sie läuft mit 135 km/h Modellgeschwindigkeit im kalten Zustand durchs Modelloval, was als ok anzusehen ist. Nach 10 Minütigem Warmlaufen kommt sie auf 141 km/h.
ja, digital gefahren mit 15 Volt Schaltnetzteil an der MäGB, also so um die 1rV Spitze am Gleis, effektiv entsprechend weniger. Ich habs allerdings nicht gemessen.
LG
threedots
diese Lok war damals der Grund, von 15V auf 16 zu gehen. Mit 15V wird das bei mir überhaupt nichts. Ich habe alle verfügbaren Spannungen mal ausprobiert (nicht die 24V aus dem Netzteil): bei 12V fährt diese Lok überhaupt nicht an und meldet stattdessen einen Kurzschluss an die Zentrale. Das 12V u.U. sowieso zu wenig sind, war mir aber klar..
Das sollte nur eine Randinfo sein.
Gruß
Freddie
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