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THEMA: Decodereinbau Minitrix 12859 BR 155 110 1

THEMA: Decodereinbau Minitrix 12859 BR 155 110 1
Startbeitrag
IJK - 14.05.26 14:22
Hallo und noch einen schönen Feiertag.
Kann mir jemand sagen wo ich eine schöne Bescreibung für einen Decodereinbau an einer Minitrix 12859
BR 155 der ohne Schnittstelle finde.

Im Vorraus einmal Danke u. noch einen Feiertag


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Hallo Namensvetter,

eine Umbauanleitung habe ich nicht gefunden. Da viele Minitrix Modelle aus der Zeit innen nach gleichem Muster aufgebaut sind, kannst Du auch andere Anleitungen zur Hilfe nehmen.. Z.B. einer älteren 110 oder 140.

Grundsätzlich ist allen dieser Loks gemeinsam, dass der zweite Pol komplett über das Chassis läuft. Dazu muss das Kontaktfähnchen an der einen Kohlehalterung des Motors entfernt werden, das eine Verbindung zum Chassis hat.. Ich schließe das schwarze Kabel des Decoders immer an eine der beiden Befestigungsschrauben an. Ansonsten sind die üblichen Trennungen der Leiterbahnen durchzuführen. Teilweise erreicht man die durch Auslöten der Drossel, zumindest einseitig. Den Kondensator entferne ich auch immer.

Ich hoffe es hilft Dir ein wenig. Vielleicht findet ja doch jemand eine Anleitung für diese Baureihe.

Gruß
Jürgen
Noch ein Nachtrag. Die alte 103 sieht sehr ähnlich aus. Dazu gibt es eine Umbauanleitung:

https://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/mtx-103alt.php

Die ist allerdings meiner Meinung nach zu generisch gehalten, gerade für ungeübte Modellbahner. Im Prinzip ist egal wie herum die Kabel angelötet (rot/schwarz)werden. Da ich schwarz mit dem Chassis verbinde kommt grau an die Seite des Motors, auf der vorher das Kontaktblech war.

Gruß
Jürgen
Hallo,

I
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

m Prinzip ist egal wie herum die Kabel angelötet (rot/schwarz)werden


Das ist eigentlich nicht egal,  speziell wenn Analogbetrieb, ABC und/oder Railcom richtig funktionieren sollen.

Nur bei D&H Decodern gibt es eine elektronische Möglichkeit der Vertauschung.

Grüße,  Peter W
Hallo Peter,

die Loks sind in der Regel so aufgebaut, dass man die Gehäuse verdrehen kann, wenn man Wert darauf legt, das FS 1 vorne ist. Du musst natürlich weiß/gelb sowie grau/orange gleichlautend anlöten. Wo gibt das dann Probleme im Analogbetrieb oder bei ABC und Railcom? Verstehe ich jetzt nicht.

Ich löte den Decoder so an, weil der andere Pol mit einem roten Kabel nach oben geführt wird. Dann kommt rot an rot.

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,

Du kannst auch die E151 des Herstellers heranziehen. (Nur das Gehäuse ist anders)

Eine gute Anleitung wirst du hier unter:
Digital
Digital-Decoder-Einbau-Anleitungen
Einbaubeispiele
https://www.digitronic-brand.de/wiencirz/
finden.

Mit freundlichem Gruß
FraNk 🚂
Moin Spur N Bahner,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

die Loks sind in der Regel so aufgebaut, dass man die Gehäuse verdrehen kann,



kann sein, ist aber meist falsch.
Bei fast jeder Lok findet sich ein Tank, Trafo oder sonstwas zwischen den Drehgestellen. Die Teile sind meist nicht spiegelbildlich aufgebaut, dann stimmt die Optik nicht. Wem das egal ist der scheitert dann oft daran, dass das Dach nicht symmetrisch aufgebaut ist und dann passt das Gehäuse nicht andersrum drauf weil Teile auf der Platine eine Erhöhung im Dach brauchen.
Peter hat seine Gründe warum er seinen Einwand brachte, auch wenn die "nur" elektrischer Art sind. Es gibt eigentlich keinen Grund Kompromisse zu empfehlen, die nicht nötig sind. Also warum nicht richtig machen wenn es ohne Aufwand möglich ist.

Grüße Torsten
Hallo Torsten,

mir ist das ehrlich gesagt völlig egal. Ich fahre auch mit FS 2 voraus. Da ich in beide Richtungen auf der Moba fahre, so, wie die Vorbilder auch, ist das für mich in Ordnung.

Und das Argument mit dem Dach verstehe ich nicht. Das Dach bleibt doch das Dach. Der Lokkasten verändert sich doch nicht.. Wenn, sind höchstens die Tanks bei Dieselloks oder die Batteriekästen bei E-Loks eventuell falsch herum. Aber wenn ich z.B. die alte 216 von Minitrix ansehe, befindet sich der Tank am Gehäuse und ist auch nur mehr oder weniger angedeutet.

Und die Minitrix Platinen der alten Bauart sind alle flach. Das Problem bekommt man eher bei Platinen mit Steckschnittstellen. Ich habe mehrere Loks dieser Bauart digitalisiert und bei keiner das Problem gehabt. Es gibt Modelle, da kann man die Decoder aus Platzgründen oben ohnehin nicht montieren. Da muss man sie irgendwo seitlich unterbringen..

Die ganz Genauen schauen sich die Lok einfach vorher genau an und löten die Kabel so, damit sie beruhigt damit fahren können. Ich hatte nur gesagt, wie ich es gemacht habe und auch ein bekannter Modellbahner, der viele Digitalisierungen vornimmt und in YT veröffentlicht, hat es auch so herum gemacht,

Und elektrisch spielt es keine Rolle.

Gruß
Jürgen
Hallo,

meine 155 habe ich wie auf angehängtem Bild mit einem DH 10C digitalisiert. Das ging sehr einfach und unkompliziert. Der Decoder fand unter der Dachhaube Platz.

Seitdem fährt die Lok sehr kultiviert. Die zu hohe Anfahr- und Höchstgeschwindigkeit konnten damit gedrosselt werden.

Empfehlenswert ist übrigens der Ersatz der bruchanfälligen Dachleitung durch den Zurüstsatz von Eichhorn.  

Viele Grüße
Steffen

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