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THEMA: MINITRIX 16269 - Bügelfalte 112 Rheinpfeil ist da
o.g. Lok wird bei Haertle mitsamt Fotos vorgestellt:
https://www.haertle.de/Modelleisenbahn/Spur+N/L...ound+MHI+Spur+N.html
Auf den ersten Blick ganz hübsch, aber auf den zweiten...
Wo ist die Schürze???
Eine Schürzen-Bügelfalte sieht ohne Schürze nicht nach Schürzen-Bügelfalte aus, finde ich.
Die Lackierung ist zum Teil lackiert und zum Teil digital gedruckt.
Auf die Lok hatte ich mich gefreut, aber ohne Schürze möchte ich sie nicht und die Lackierung scheint auch nicht ganz gelungen
Etwas enttäuscht grüßt der Lange
Edith: Ottografie
die "Farbtrennkante" an der Ecke zwischen Front (lackiert?) und Seitenwand (bedruckt?) ist ja grauslich.
Dass MTX sich nicht schämt,...
kopfschüttelnd
Chris
für mich sieht das schon gelungen aus.
https://lokbildsammlung.de/Pages2/PhotoDetail?Src=0&PictID=SP_0905_00012
Und hier sieht der Übergang auch anders aus finde ich:
https://modellbahn-center-re.de/minitrix-trix-n...bstneuheit-2025.html
MfG
Tobias
Danke für den Link.
Ich glaube, die Bilder des Modellbahn-Centers zeigen Konstruktionszeichnungen, gerenderte CAD-Abbildungen. Schau dir mal das Gleis auf dem dritten „Foto“ an.
Gruß, Mike
für den von Minitrix genannten Betriebszustand um 1971 sollte die 112 noch die Schürtzen besitzen:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,10331862,10332206
Grüße
Markus
ein paar Fotos der 112 310:
https://lokbildsammlung.de/pic_large/SP_0905_00012.jpg
Hagen / 20.11.1974
Mit Schürze, Pufferverkleidung, durchgehendem Lüfterband und Regenrinne (Ursprungszustand)
https://www.eisenbahnhobby.de/Wuppertal/SW701-2...eldorf_31-7-75_S.JPG
Düsseldorf 31.7.1975
ohne Schürze, ohne Pufferverkleidung, mit Lüfterband aus Klatte Einzellüftern und ohne Regenrinne.
Zwischen beiden Fotos lag eine U3 im AW Opladen, Abnahme 28.5.1975 ( https://www.revisionsdaten.de/tfzdatenbank/tfz_detail.php?sa&id=25383 )
Das "Modell" soll angeblich den Betriebszustand von 1971 darstellen. Selten so gelacht ...
Gruß Engelbert
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: memab
Ich glaube, die Bilder des Modellbahn-Centers zeigen Konstruktionszeichnungen, gerenderte CAD-Abbildungen. Schau dir mal das Gleis auf dem dritten „Foto“ an.
Das bei Härtle sieht wirklich nicht gut aus. Dass große einfarbige Flächen in Digitaldruck besch... aussehen, sollte mittlerweile jeder in der Branche wissen. Das Ganze mitten in der Fläche mit normaler Lackierung zu kombinieren. Ich will nicht wissen, wer auf solche Ideen kommt. Dach und Dachaufbau haben auch unterschiedliche Farbtöne. Die Salzteig-Optik um die Trittflächen an der Front helfen auch nicht.
Eine Rheinpfeil E10 wäre in meinem Beuteschema. Mätrix mit Zwangsdecoder ist es nicht und so schon gleich dreimal nicht. Man kann noch warten, ob mehr Fotos auftauchen. Aber für mich ist die Sache eigentlich schon gelaufen.
Gruß
Andi
hier noch ein Bild von 1972:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,11270035,page=all
MfG
Tobias
man sollte sich von der Wirkung nicht zu sehr vom Foto täuschen lassen, die Lok am Monitor ist ein Vielfaches größer....
Trotzdem: wenn das wirklich die Lok ist, wie sie in den Handel gekommt ist, wäre ein Tiefschlag. Die Trennkannte mit dem dann unschön endenden Zierstreifen, Digitaldruck für die seitliche Fläche und eine sehr unsaubere Farbtrennkante an der Front (nach oben zum Beige als auch zum Schwarz nach unten). Ohne Schürze. 😬
Ich will das nicht wahrhaben...
Viele Grüße,
Simon
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Dennoch waren die Preise auch schon hoch . Ebenso jetzt um das will-ich- haben(/sparen )-Sentiment hoch zu halten .ðŸ¤
Meint
Rae
Der Lokführer muss sich seine eigene Leiter von Zuhause mitbringen.
Alles in Allem finde ich das nicht gelungen und nicht dem Vorbild entsprechend.
MfG,
Dominique.
möglicherweise liegt eine ansteckbare Schürze bei, wer weiß?
In der Schürze wären dann auch die Aufstiege integriert.
Auch bei der V 90 lagen schließlich einzelne Leitern zum Selbstanstecken bei. Das könnte doch auch hier der Fall sein, denn vermutlich wird es doch irgendwann auch Lokvarianten ohne Schürze geben, z.B. eine ozeanblaue oder verkehrsrote 110, oder eben auch die "Maus-Lok". Formenbau ist schließlich sehr, teuer...
Also wie immer bei Neuvorstellungen - ersteinmal das tatsächliche Modell und den Lieferumfang real und live sehen.
Positiv hervorheben möchte ich die deutlich gelungenere Frontpartie gegenüber den Vorgängermodellen aus dem Hause Minitrix.
Persönlich werde ich mir dass Modell auf jeden Fall einmal im Fachhhandel genauer ansehen, bevor ich mir ein abschließendes Urteil bilde.
Viele Grüße
uNdercover
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Also wie immer bei Neuvorstellungen - ersteinmal das tatsächliche Modell und den Lieferumfang real und live sehen.
Das ist auch vernüftig. Das Zerreden der Modelle bevor sie jemand in der Hand hat, macht keinen Sinn.
Ich denke, der Grundlokkasten wird dem de1 TRI Elefantenexpress 110 entsprechen. Den finde ich sehr gut gelungen. Lediglich der Sound wird ebenso durchschnittlich sein. Was ich bisher nicht eruieren konnte, welches Schaltwerk in der 112 310-8 verbaut war. Der Sound der TRI 110 deckt den mit einem W29T Schaltwerk ab. Ein kurzes Knacken und sonst nur Lüfterrauschen. Wenn die 112 noch ein N28H Nockenschaltwerk hatte, wäre der Sound falsch.
Gruß
Jürgen
was Du siehst, sind gerenderte Konstruktionsansichten. Es ist also eine virtuelle Darstellung.
Viele Grüße
uNdercover
Hallo Dominique
Wofür Lokführer? Der sitzt doch am Trafo?😀
Es soll wohl Reinfall und nicht Rheinpfeil heißen.
Für den Preis können die die Lok sowieso behalten
Gruß
Frank
Carsten
Hier ist bisher leider noch nichts von einer beigelegten Schürze zu finden , wenn ich nichts übersehen habe :
https://www.maerklinshop.de/SpareParts/index?iB...ubmit=im+Shop+suchen
Aber vielleicht sind Zurüstteile nicht immer alle aufgeführt.
Schöne Grüße
Dirk
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Von allen Bügelfalterversionen hat Hobbytrain meines Erachtens die Form noch am besten getroffen bisher und die gab's teils für um die 25€ bei Conrad wenn ich mich recht entsinne.
Ich bin immer noch von der älteren 112 von Fleischmann überzeugt. Die gefällt mir auf jeden fall sehr gut. Sie ist auch robuster vom Antrieb her als die Hobbytrain Loks. Das ist wichtig für mich. Ich habe sie mit Gewichten von Wutz aufgelastet, so zieht sie auch sehr gut.
Die Minitrix 112 wird das aber toppen. Aber, ob das reicht, um noch eine 112 zu kaufen, weiß ich nicht.
Gruß
Jürgen
wir haben sie heute bekomme. Es liegen Schürzen bei, aber ganz ehrlich: Die Montage ist eine Qual und sie sitzt nie richtig. Die Schürzen sind aus Metall und trotz Feinwerkzeug, gutem Licht und ruhiger Hand hält es leider einfach nicht.
Ich wollte gerne ein Produktfoto mit montierter Schürze für unseren Shop machen, aber ich bin wohl zu blöde.
Grüße,
Daniel
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Das Zerreden der Modelle bevor sie jemand in der Hand hat, macht keinen Sinn.
Hallo,
das stimmt natürlich, aber das der rote Streifen vorne mit dem Farbnebel und dem Übergang zum pixeligen Druck nicht gut aussieht, kann man auch anhand der Bilder feststellen. Wie doll das dann am Modell auffällt, wird sich zeigen.
VG
Nico
muss man die mit Zapfen einstecken? Wenn sie nicht hält, evtl. mit MicroKristalklear fixieren? Vielleicht kannst du trotzdem kurz ein Foto machen, wie die Teile aussehen.
Viele Grüße
Georg
Minitrix spart sich die zweite Formvariante mit der Schürze und legt die einfach zum Nachrüsten bei. Klasse Idee. Produktionskostenoptimierung. In BWL ProWi 1 echt gut aufgepasst, Glückwunsch.
Der Lange mit den groben Fingern verzichtet daher auf die Anschaffung der eigentlich ersehnten Lok. Und deshalb bestellt er auch die Rheinpfeil-Wagen nicht, die er eigentlich schon dazu eingeplant hatte und liebäugelt statt dessen mit Arnolds AKE Wagen. Vertriebs-GAU. Im Marketing Grundkurs leider durchgefallen. Schade.
Beste Grüße vom Langen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Klasse Idee. Produktionskostenoptimierung. In BWL ProWi 1 echt gut aufgepasst, Glückwunsch.
Was ist daran falsch, die Produktionskosten zu minimieren? Du möchtest auch nicht unnötig viel für ein Modell zahlen.
Modellbahnhersteller sind keine Wohlfahrtsunternehmen.
Gruß
Jürgen
erstmal ist das ok, Produktionskosten zu minimieren. Natürlich wollen wir nicht zu viel zahlen. Wenn die Hersteller klug produzieren, profitieren alle davon. Und die Hersteller müssen Geld verdienen, sonst produzieren sie nämlich nichts mehr. Da sind wir einer Meinung.
Im Falle der Bügelfalte könnte es sein, dass aufgrund des Kostendrucks die gestalterische Sorgfalt leidet. Es wurden offenbar nicht mehrere Formvarianten des Modells entwickelt und produziert. Statt dessen legt der Hersteller ein paar Anbauteile bei, mit denen der Kunde sich die Formvariante selbst zusammenbasteln kann. Wie Daniel schildert, ist das wohl nicht ganz einfach. Und eventuell gibt es noch einen unschönen Spalt.
Das wiederum führt dazu, dass ich das Modell nicht kaufen werde. Vielleicht entscheiden sich noch mehr Modellbahner deswegen gegen das Modell. Somit sinkt der Umsatz bei Minitrix für die Neukonstruktion. Dadurch könnte bei Märklin der Eindruck entstehen, es lohne sich überhaupt nicht, noch irgendwas in N neu zu entwickeln (ich vermute, den Eindruck haben die bereits).
Letztlich ist es eine Managemententscheidung, ob aufwändig und sorgfältig und damit teuer entwickelt und produziert wird und im Ergebnis aber höhere Umsätze erzielt werden. Oder wird gespart, was aber einige Kunden vom Kauf abhalten könnte?
Wofür hat sich das Management bei der Bügelfalte entschieden?
Wofür ich mich entscheide: ich kaufe die Lok nicht, obwohl sie im Beuteschema ganz oben ist.
Beste Grüße vom Langen
dieses Junktim sehe ich nicht, aus zwei Gründen:
1. es wird offensichtlich weiter Spur N verkauft, weil selbst die kleinen Hersteller bei guter Vorbildwahl und Umsetzung ihr Zeug loswerden.
2. Der NCI scheint ein deutlich engeres Verhältnis zu Trix zu pflegen, als z.B. dieses Forum, womit ein Draht zur Szene besteht und nicht nur ein Blick von außen. Da erwarte ich solche Fehlanalysen nicht.
Ich halte die Leute für intelligent genug, dass sie eher die Frage aufwerfen: "Warum nochmals eine 110, wenn wir es nicht kompromisslos machen können, aus Kostengründen?"
Hobbytrain hat diesen Loktyp wirklich sehr schön und umfangreich in der Formen- und Farbenvielfalt auf den Markt gebracht.
Minitrix war meines Erachtens dafür bekannt, die Formen mit Handlauf an den Fronten herzustellen. Dann ist das der Bereich, wo die Exzellenz erwartet wird.
Man wird sehen. Entgegen der Unkenrufe bekommt das Unternehmen vieles los, ohne nennenswerte Rabatte.
Gruß
Firefox
LG Mike
Hallo zusammen
Für den Preis soll man auch noch an der Lok selber sagen wir ruhig raumfummeln.
Entschuldigung Aber bei Minitrix sind die glaube ich nicht mehr ganz bei Troost.
Schönen Feiertag
Frank
VG Moritz
ich finde es eigentlich schade, dass hier fast jedes neue Modelle, insbesondere von Märklin, in Grund und Boden geredet wird. Ich weiß nicht, was an der Front nicht gefällt? Die ist, gegenüber früher, doch inzwischen gut gelungen. Wir haben den Maßstab 1 zu 160, das sollte man auch berücksichtigen.
Ich schrieb es oben schon einmal. Die Minitrix Loks sind innen sehr hochwertig und robust. Hobbytrain verbaut Billigmotoren. Der niedrigere Preis muss ja auch irgendwo herkommen.. Ich finde solche Diskussionen irgendwie schräg. Es wird auch jedes Detail geachtet, aber innen kann alles minderwertig sein.
Gruß
Der Minitrix sehr zufriedene Jürgen
Die von spur.n.bahner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
- erstens das bei fast allen meinen MTX Loks relativ hohe „Losbrechmoment“ beim Anfahren und Abbremsen, selbst wenn ich CV2 auf null setze
- zweitens der Platinendecoder. Mich stört nicht die Tatsache, dass es ein „Zwangsdecoder“ ist, sondern dass die Lok bei Decoderdefekt ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. So letztens passiert bei einer 151, die ein Jahr aus der Garantie raus was und wo mir DMT erklärte, dass eine Reparatur unwirtschaftlich wäre da der Preis für das Ersatzteil so hoch war. Immerhin war es noch verfügbar!
- drittens der fast immer grausliche Sound
Daher ist MTX bei mir erst vierte Wahl hinter Arnold und FLM und Piko.
LG Mike
vielleicht hast Du mein Video zum Elefantenexpress gesehen. Die Lok fährt recht sanft an. Ich habe nur die CVs 3 und 4 verändert.
Und ja, der Platinendecoder ist ein immer wieder aufgeführtes Argument. Nur hat noch keine meiner Minitrix Loks damit einen Ausfall gehabt. Man kann sie u. U. bei einem Defekt auch an Märklin zur Reparatur schicken. Sicherlich kostet das einiges. Und was die 151 mit Sound anbelangt, hatte ich einmal einen zunächst gedachten Totalschaden, allerdings durch einen Absturz auf den Boden. Die Pufferbohle war weg und die Kupplungsdeichsel abgebrochen. Als Ersatzteil gibt es die nicht mehr. Da kaufte ich mir einfach eine gebrauchte aber fast neuwertige 151 für wenig Geld. Die Pufferbohle fand ich übrigens wieder und die Deichsel ist die gleiche, wie bei der 150. Die gibt es noch. So habe ich jetzt zwei 151er von MTX.
Aber vergleich mal die 151er von MTX und Fleischmann innen. FLM basiert immer noch auf der uralten 151 mit Dreipoler und ohne Zugschluss. Die von MTX ist auf hohem Niveau konstruiert.
Was den Sound anbelangt, ist er wirklich nicht der Beste. Aber, ich schrieb weiter oben, es hängt vom Schaltwerk der 110 ab. Die Loks mit Thyristerlastschalter knacken nur leise und ansonsten rauschen nur die Lüfter. Das Knacken beim Anfahren hört man bei der TRI Lok auch beim Modell. Fatal wäre es, wenn auch die 112 damit mit ausgrüstet ist. Die dürfte ein Nockenschaltwerk mit dem charakteristischen Rattern beim Aufschalten haben. Dann könnte man sich höchstens eine Geschichte ausdenken, dass man das Schaltwerk umgerüstet hat. Da hat Fleischmann übrigens einen sehr authentischen Sound. Die Fleischmänner finde ich übrigens auch sehr gelungen.
Die 112 von Minitrix werde ich mir vermutlich dennoch nicht zulegen, da mir die 112er von Fleischmann sehr gut gefallen.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: der-lange
Im Falle der Bügelfalte könnte es sein, dass aufgrund des Kostendrucks die gestalterische Sorgfalt leidet. Es wurden offenbar nicht mehrere Formvarianten des Modells entwickelt und produziert. Statt dessen legt der Hersteller ein paar Anbauteile bei, mit denen der Kunde sich die Formvariante selbst zusammenbasteln kann.
Hallo,
es spricht aus meiner Sicht nichts gegen gut durchdachte Anbautteile. So kann jeder sein Modell aufrüsten wie er es gerne möchte. Speziell bei den Schürzen der 112 wäre es vielleicht klüger gewesen die Lok ab Werk gleich mit montierten Schürzen zu liefern und dem Kunden die Option zu geben diese bei Nichtbedarf zu demontieren. Es gab ja parallel beide Varianten.
Die Version mit schwenkbaren Schürze wie von Fleischmann bei der Bügelfalten 110 finde ich persönlich auch nicht so toll.
Meine über 25 Jahre alte Hobbytrain Bügelfalten 110 läuft noch immer wunderbar und ist fürmich optisch am stimmigsten.
Ich bin mir aber sicher das auch die Minitrix 112 mit ihrem Metalldruckgußgehäuse ihre Käufer finden wird.
Grüße
Markus
die Lok steht nun vor mir auf dem Tisch und wartet auf die Montage der Zurüstteile. Mir der 111 und nun mit der 112 setzt Minitrix neue Maßstäbe.
Die Drehgestelle sind sehr detailliert. Und hier breche ich mal ab.
Der Betriebsbahner mit einer kleinen Anlage wird sofort wissen, was ich weiter schreiben würde.
Die Kaufverweigerer und Ökonomen hier, will ich gar nicht erst versuchen zu überzeugen.
Gruß aus Hemmoor
RS
mich musst Du als gelernten Ökonom nicht überzeugen. Ich bin von den Modellen begeistert.
Wird es von Dir ein Fahrvideo geben?
Gruß
Jürgen
könntest Du vielleicht das ein oder andere Bild Deiner neuen Lok mit Zurüstteilen einstellen ?
Ist die Lackierung in Natura genauso wie im Video von Haertle ?
Vielen Dank und schöne Grüße
Walter
Ich arbeite gerade an einer Lösung zur Fixierung der Blenden. Einfach nur deshalb, weil ich fürchte die Teile irgendwann im Betrieb im Tunnel zu verlieren ...
Das muss man nicht so machen, ich finde es aber besser.
Bilder folgen morgen, ok ? Ein Video ist für mich nur schwer machbar. Das können andere besser.
Gruß
RS
wir freuen uns auf die Bilder
Viele Grüße,
Simon
gerne morgen, das hält die Spannung aufrecht 😊
Viel Erfolg bei der Fixierung der Blenden, vielleicht hat das Forum ja auch noch Gedankenansätze dazu.
Schöne Grüße
Walter
vorweg noch mal der Hinweis, dass dieser Vorschlag nur für die Modellbahner gedacht ist, die es gerne perfekt und dennoch betriebssicher mögen. Der Beitrag ist nicht für die Ökonomen, Rechtsanwälte und für die Konstrukteure gedacht, die alles besser können als die Hersteller.
Der Lok liegen 4 Schürzen bei, 2 links, 2 rechts. Im einfachen Fall wird die Schürze mit den Zapfen in die Bohrung am Rahmen und in die Bohrung in Aufnahme für die Lichtleiter am Gehäuse gesteckt.
Dabei ist zu beachten, dass die Aufnahme der Lichtleiter keinesfalls auf Druck belastet wird, um zu verhindern, dass die Lampeneinsätze brechen.
Das sieht dann eigentlich schon ganz ordentlich aus.
Nachteil: Alles nur gesteckt. Verklebt werden darf so nämlich nichts, da sonst das Gehäuse nicht mehr vom Rahmen gelöst werden kann.
Das gefiehl mir nicht und ich habe mich daher für die nachfolgende Lösung entschieden. Nochmal der Hinweis: Dies ist keine Umbauanleitung für jedermann. Man muss schon das nötige Geschick haben. Und wichtig: das Gehäuse bleibt abnehmbar.
Vorgehen pro Schürze:
Ich habe den türseitigen Zapfen bis auf einen hauchdünnen Rest abgeschliffen. Dieser Rest dient der Führung am Gehäuse und später zum verkleben.
Das Gehäuse abnehmen und den pufferseitigen Zapfen der Schürze ohne Kraft in die Aufnahme der Lichtleiter stecken.
Ausrichten und den Sitz prüfen.
Schürze wieder abnehmen und mit ganz wenig Sekundenkleber Gel am Gehäuse fixieren. Kleben nur am Stummel des abgeschliffen Zapfens und im Bereich des Vierkants im Bereich der Rundung zum Gehäuse. Kein Kleber am verbliebenen Zapfen und der Bohrung in der Aufnahme der Lichtleiter!
Am Gehäuse sollte an der rot markierten Stelle noch etwas Material abgenommen werden, damit das Gehäuse mit Spiel auf den Rahmen montiert werden kann.
Bild 1: Schürzen und Zapfen
Die von RS zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Und dafür zahlt man dann vorher 320 Euro
Ja Dankeschön auch.
Frank
vielen Dank für Deinen ausführlichen und aufschlußreichen Erfahrungsbericht.
Es gehört schon eine Menge Geschick und Mut dazu, sich dieser "Challenge" von Mätrix zu stellen.
Für solch solch ein Bastelobjekt in minderer Qualität zahle ich keinen Premium-Preis.
Viele Grüße
Walter
... ich hätte auch 500 Euro bezahlt !
RS
danke für deine Bilder. Mit den zugerüsteten Schürzen sieht die Minitrix Bügelfalte sehr gut aus. Die Hürden für die Nachrüstung der Schürzen sind aber recht hoch und es sind gute Bastelkenntnisse notwendig. Bisher musste man ja bei Minitrix nicht eine neue Lok zerlegen sondern bekam eine voll aufgerüstete digitale Lok. Da geht Minitrix jetzt neue Wege.
Grüße
Markus
Ich denke, dass Trix sich für zurüstbare Schürzen entschieden hat, damit auch R1 Bögen durchfahren werden können. Sonst nichts.
Gruß
RS
alle anderen Hersteller einschließlich Minitrix haben es bisher immer hingekriegt mit festen Schürzen...
Gruß Engelbert
RS
Ich vermute, dass für eine ordentliche Formvariante einfach das Budget zu knapp war. Mit den vorhandenen Drehgestellen und Lokkasten war nicht viel mehr machbar. Ich würde sagen: am falschen Ende gespart bzw. für das Budget falsche Vorbildwahl.
Immerhin scheint der Pixeldruck verschwunden. Das reißt es für mich aber auch nicht raus.
Gruß
Andi
Zitat - Antwort-Nr.: 42 | Name: RS
... ich hätte auch 500 Euro bezahlt !
Hallo,
das freut mich v.a. für die Modellbahnhersteller, dass es noch Kunden gibt, die auch 500 EUR für (solche) Ellokmodelle bereit zu zahlen sind. Da ist dann ja noch Luft nach oben beim Drehen an der Preisspirale!
Die 111 und 112/143 hatte ich bei MTX zwischenzeitlich für Lichtblicke in Richtung vorbildgetreue Optik gehalten.
Aber bei der 112 erzeugt u.a. das zu tief liegende Lüfterband ein Störgefühl.
Sollte sich die Verwendung zweier Bedruckungsverfahren und dessen auf den Härtle-Fotos zu sehende Ergebnis bewahrheiten, so ist das Modell bei mir endgültig durchgefallen.
Viele Grüße
Steffen
mit Verlaub, solche Diskussionen finde ich unsäglich. Ich beobachte das häufig im Zusammenhang mit Modellen von Minitrix. Da zieht man wesentlich billigere Modelle, die gerade mal angedeutete Griffe haben und mit billigen Motoren ausgestattet sind, solchen Modellen vor. Der niedrige Preis scheint die Detailverliebtheit dann in den Hintergrund zu drängen. Auch auf die Qualität im Inneren scheint man keinen Wert zu legen.
Modellbahner, die die Minitrix Modelle schätzen und sie gut finden, müssen sich hier schon regelrecht rechtfertigen.
Ganz einfach, kauft dann diese Modelle einfach nicht. Ich halte solche Aussagen hier auch schon für ein wenig geschäftsschädigend. Sollen andere überzeugt werden, diese Modelle nicht zu kaufen? Und ich finde es frustrierend, lasse mich aber von meiner Meinung zu Minitrix nicht abbringen.
Zum Schluss noch ein Zitat aus den Soundprojekten: "Gute Fahrt mit Minitrix".
Gruß
Jürgen
keine Ahnung warum du hier so Minitrix verteidigen musst, aber keiner will Minitrix schlechtreden. Sie können ja sehr sehr gute Modelle produzieren - siehe 111, siehe Bduu-Fahrradwagen. Nur kommen dann immer mal wieder solche Klopper, die einfach nicht sein müssen.
VG Moritz
ich erlebe das eigentlich bei fast jedem neuen Minitrix Modell. Mal mehr, mal weniger. Ich lese hier, wie die Kommentare von RS beantwortet werden. Mir scheint es, als akzeptieren andere nicht, wenn einem ein Modell trotz Kritik gefällt. So ähnlich ging es beim Elefantenexpress. Und die Kritik startet oft, bevor die Modelle überhaupt ausgeliefert werden.
Gruß
Jürgen
sicher wird hier jedem die Freude an neuen Modellen gegönnt.
Allerdings ist es legitim und sinnvoll, dass man die Schwächen und Fehler in der Umsetzung neu erschienener Modelle anspricht bzw. in diesem Forum benennt. Das hat nichts mit Rufschädigung o.ä. zu tun.
Und wer soll sonst die positiven und negativen Punkte an einem neuen Modell ansprechen? Die objektive Modellbahn-Fachpresse...?
Viele Grüße
Steffen
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht.
Über teure Lebensmittel Preise wird sich aufgeregt.
Gruß
Frank
Was stimmt daran nicht? Man darf auch keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Ein Vergleich mit einer Hobbytrain 112 ist absolut unseriös.
Nur zum Vergleich, die angekündigte 110 in TEE Farben von Fleischmann kostet UVP 324,90 €. Mit Dreipoler und NEM651 Schnittstelle, also alter technischer Stand.
Gruß
Jürgen
LG Mike
VG Moritz
Es geht nicht um Vergleich mit anderen Herstellern und gönne jedem das was er sich kauft
wirklich von ganzem Herzen.
Ich finde nur 320 Euro für eine Lok zu bezahlen an der man noch selber rumfummeln muß
und die dann wohl doch nicht so toll aussieht wie manche sagen steht in keinem Verhältnis.
Unabhängig das ich 320 Euro für ein Modell für zu teuer halte. Aber wie gesagt es sei jedem gegönnt
Gruß
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: 57 | Name:
Ich finde [...]
Das ist das Entscheidende! Jeder bewertet das Preis-Leistungsverhältnis unterschiedlich. Dem einen ist das Minitrix Innenleben viel Wert, der andere bevorzugt eine Schnittstelle, den einen stören Anbauschürzen, den anderen nicht. der eine fährt schwere Schnellzüge die Anlagen rauf und runter, der andere bewundert sie in der Vitrine... Ein Fan einer Marke urteilt anders, als ein Skeptiker.
So kommt jeder zu seinem Ergebnis
Mir passt die Lok nicht in den Fuhrpark, deshalb kann ich da entspannt zuschauen. Mit der Schürze könnte ich sicherlich leben, bei der Lackierung würde ich das "echte" Expemplar genau anschauen. Das Exemplar von RS sieht wesentlich besser aus als die Lok die Härtle für das Foto erwischt hat.
Viele Grüße,
Simon
da bin ich völlig bei Simon:
Jeder legt seinen Schwerpunkt und seine Sicht der Dinge auf ein (neues) Modell: Der eine schätzt solide Technik, der andere legt Wert auf ein möglichst glaubhaftes Abbild vom jeweiligen Original.
Aber ich finde auch, dass jeder seine sachliche Kritik vorbringen dürfen sollte.
Für meinen Teil betrachte ich mir ein Modell immer sehr gerne persönlich, also wenn es mir physisch vorliegt. Auch gehöre ich zu jenen, die viel Wert auf die Stimmigkeit einer Umsetzung legen. Das in diesem Fall umso mehr, gehörten doch die Einheitselloks seinerzeit zu meinen beinahe täglichen Standard-Arbeitsgerät - sei es die 10er, 40er oder wie hier - das "Cremeschnittchen", die 112.
Aber anhand der gezeigten Bilder erahne ich bereits, dass sich bei mir bisher kein durchgreifendes Gefühl der mir persönlich so wichtigen Stimmigkeit einstellen mag. Das liegt vorallem an dem in der Tat mit gut bemessenen Abstand zur Dachkante platzierten Lüfterband, als auch an den eigentlich markant abgerundeten, aber hier nicht besonders wirkungsvoll ausgeformten Schürzen. Hier stimme ich in der Modellkritik mit Steffen #48 überein.
Positiv fällt mir die deutliche Verbesserung der Stirnseite gegenüber bisherigen Minitrix-Bügelfalten auf.
An dieser Stelle muss es eben gestattet sein, die Beobachtung auch zu formulieren. Sachlich, ganz ohne Empörung. Ebenso gehört es dazu, Vergleichsmodelle mit anzuführen.
Mein jahrelanger, beinahe täglicher Umgang mit den entsprechenden Vorbildern lässt mich meinen, dass Hobbytrain die Charkteristika dieser Loks schon überaus gut eingefangen hat, ebenso Fleischmann - sieht man von der ausschwenkenden Pufferbohle einmal ab. (EDIT: ein Teil der seitlichen Schürzen, sollte das eigentlich heißen... sorry 🥴) Warum sollte das denn verschwiegen werden?
Dennoch soll jeder Freude an jedweden Modellerscheinungen haben dürfen. Wenn das entsprechende "Schätzchen" das erste mal in der Hand liegt, kann daraus auch echte Freude werden und einen über gewisse Modellschwächen hinwegsehen lassen. Das ist auch gut so und liegt eben in der eigenen Wahrnehmung.
Insofern einen Gruß in die direkte Nachbarschaft nach Hemmor - ich wünsche RS viel Freude an seiner neuen Rheinpfeil-112.
Das meint
uNdercover
Zitat - Antwort-Nr.: 47 | Name: DerEine
Beim besten Willen, aber die Schürzen sehen furchtbar aus! Dass sie offenbar angesetzt wirken, kann man ja noch verschmerzen. Aber die gehen einfach nur schnurstracks nach unten. Das Original hat aber im unteren drittel mit sehr markanten, große Rundungen die Schürzen nach innen gezogen. Das fehlt im Modell, die Lok wirkt unten viel zu breit und eckig.
Auch das ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein etwas unschöner Kompromiss, eingegangen wegen R1-Tauglichkeit und dem damit erforderlichen Schwenkbereich der Drehgestelle. (Da es ohnehin separate Steckteile sind hätte man sie ja genausogut vorbildgerecht nach unten eingezogen konstruieren können.)
LG Didi
Zitat - Antwort-Nr.: 60 | Name: Der_Didi
Auch das ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein etwas unschöner Kompromiss, eingegangen wegen R1-Tauglichkeit und dem damit erforderlichen Schwenkbereich der Drehgestelle. (Da es ohnehin separate Steckteile sind hätte man sie ja genausogut vorbildgerecht nach unten eingezogen konstruieren können.)
Das habe ich zunächst auch gedacht, aber an der Front unter den Puffern hat man das auch "vergessen". Da wäre mehr als genug Platz. Warum die das wohl so gemacht haben, kann sich jeder selber ausmalen. Die zum Vergleich "unwürdigen" Hobbytrain-Modelle haben diesen Bereich R1-tauglich besser umgesetzt und dafür zwei verschiedene Drehgestellblenden. Wer sich erinnert: einige Hobbytrain Versionen hat man für'n Appel und 'n Ei beim großen C bekommen. Wer Premiumpreise aufruft, muss Premium liefern und darf nicht schon bei einfachen Vergleichen mit dem billigsten am Markt den kürzeren ziehen.
Und ja, Minitrix konnte das mal viel besser. Tatsächlich ist Minitrix der häufigste Hersteller der Loks in meiner Sammlung aber die jüngste ist geschätzt 10 Jahre alt. Modelle aus den 90ern, Anfang 2000er sind mir am liebsten: Fein, robust, schon dunkle Räder, gute Qualität "made in Germany", teilweise digital vorbereitet. Bei dem was die aktuell bieten, muss ich zu viele Abstriche machen.
Tja.
Gruß
Andi
bitte versteht mich nicht falsch. Natürlich muss es möglich sein, Kritik an Modellen zu äußern. Das ist völlig in Ordnung. Nur werden Modelle recht oft bereits in der Luft zerissen, bevor sie überhaupt ausgeliefert werden. Und gefühlt nehme ich dies verstärkt bei Minitrix Modellen wahr. Im Prinzip lese ich hier im Faden eigentlich auch nur negative Kritik.
Ich persönlich habe in letzter Zeit wieder verstärkt Minitrix Loks gekauft und bin mit ihnen durchweg zufrieden. Der letzte Neuzugang war der Elefantenexpress. Auch der wurde hier intensiv kritisiert. Ich finde, Minitrix hat die Formen stark verbessert, insbesondere die Front. Und das Fahrverhalten ist auch sehr gut, was ich auch bei anderen aktuellen Modellen beobachte.
Und was den Preis der 112 anbelangt, liegt der doch im recht normalen Bereich. 329,-€ UVP halte ich für durchaus angemessen. man bekommt sie im Handel unter 300,- €. Wie ich schrieb, die angekündigte 110 in TEE-Farben von Fleischmann kostet nahezu das Gleiche.
Ich habe selbst auch zwei 112er von Fleischmann und finde die ebenfalls sehr schön, auch ohne Sound. Daher werde ich mir die von Minitrix auch nicht zulegen. Nicht also, weil sie mir nicht gefällt. Wo bewegt sich denn die Pufferbohle bei den Fleischmann Loks mit dem Drehgestell? Die steckt doch auf dem Lokkasten.
Und was jetzt das Anbringen der Schürzen anbelangt, wird es schon einen Grund haben, dass die beigelegt werden. Ich gehe auch davon aus, dass auch das Fahren durch R1 möglich sein soll. Ich finde das legitim und auch nicht schlimm.
Auch bei anderen Modellen liegen in der Regel Zurüstteile bei. Ich erinnere nur an die Scheibenwischer der FLM Re421. Ein wahre Zumutung, die zu montieren. Ich habe es gelassen. Aber da wird weniger kritisiert.
Also, wem ein Modell gefällt, kauft es. Wem es nicht gefällt, der lässt es. So einfach ist es. Die Grenze dazwischen ist subjektiv und hängt auch ein Stück weit von der eigenen Kompromissbereitschaft ab.
Und noch ein Wort zum Vergleich mit Hobbytrain. Es gibt nicht nur das äußere Erscheinungsbild, es gibt auch ein Innenleben. Alleine die Motoren sind weniger haltbar, um es vorsichtig zu formulieren. Ich habe insgesamt 14 Lokomotiven der BR 110 / 112. Die einzige, die Probleme gemacht hatte, ist die 110 von Hobbytrain. Da blinkte das Spitzenlicht. Nein, es sind nicht die Fahrstufen, es hängt irgendwie von der Last ab. Nachdem ich die Fahrtrichtung invertiert habe, fährt sie nun mit Führerstand 2 voraus, da blinkt nichts.
Gruß
Jürgen
vielen Dank, dass Du nochmal Stellung beziehst.
In der Tat - es gibt natürlich auch ein technisches Innenleben 😊
Doch wie ich schon sagte: Es ist alles eine Frage der eigenen Priorität.
Deshalb kann ich auch nur für mich persönlich sprechen.
Wenn ein Modell zu mir findet, dann muss es ersteinmal an meiner Vorbildorientierung vorbei. Dann schaue ich mir erst die Technik an. Hintergrund: Wenn es ein Modell nicht an meinem Empfinden (und auch Sachverstand) vorbeischafft, kümmert mich das Innenleben nicht.
Sollte ein gelungenes Modell technisch schwächeln, dann bin ich ziemlich bemüht, das abzustellen.
Aber umgekehrt ist es doch deutlich schwieriger: Ein Modell mit optischen Schwächen lässt sich eben nur schwer - oder in manchen Fällen überhaupt nicht korrigieren. Das Lüfterband an dem Metallgehäuse wäre hier konkret solch ein Fall, hingegen die Schürzen ließen sich z.B. noch als 3D-Druck substituieren.
Trotzdem bleibe ich gespannt auf das Modell und werde es mir auch ansehen. Vielleicht schaut das bei der angekündigten blauen 110 schon ganz anders aus.
Was Minitrix allgemein betrifft, so denke ich, dass hier auch schon viel Lob vergeben wurde. Beispiele dafür sind der überaus gelungene MDyg, Druckbehälter- und Zementwagen, oder die wirklich tolle 111. Auf der anderen Seite werden auch andere Hersteller nicht zu knapp kritisiert, exemplarisch hier mal die Überfettung genannt.
Zwar möchte ich mich hier nicht zur Größe meiner Sammlung äußern, aber alleine die HT-110er sind bei mir repräsentativ vertreten. Technische Probleme bereiteten mir diese Lokomotiven allerdings noch nicht und deshalb bin ich grundsätzlich sehr zufrieden mit den Modellen.
Du hast natürlich völlig Recht:
Nicht die Pufferbohle schwenkt am Fleischmann-Pendant aus, sondern ein Teil der Schürze.
Sorry, ein Flüchtigkeitsfehler im "Eifer des Gefechts". Aber besonders glücklich ist das eben trotzdem nicht.
Viele Grüße
uNdercover
es ist natürlich wahr, dass man Modelle nicht kaufen muss, wenn man sie nicht mag. Es ist aber auch wahr, dass niemand Foren lesen muss, in denen Meinungen vertreten werden, die man nicht mag ...
Bilder, auch echte, die wir Dank RS ja jetzt haben, können leider nichts über Fahreigenschaften und Sound sagen. Folglich machen die Pluspunkte, die eine Lok hat, hier nicht viel her. Für den Sound gilt das gleiche.
Was wir aber auf den Bildern sehen erzeugt - m.E. zurecht - Minuspunkte: Das Lüfterband liegt in der Tat zu tief, und das ist schon ein nicht stimmiger Gesamteindruck. Und die extra angesteckte Griffstange erscheint mir viel zu klobig ...
Die Idee, dass man die Schürzen abmachen kann, finde ich gar nicht schlecht, auch wenn es diese Lok mit altem Lüfterband ohne Schürzen wohl nicht gab. Aber ohne Schürzen und mit Pufferverkleidung ... Gab es das?
Gruß
Frank
Das ist sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich (aber natürlich nicht völlig ausgeschlossen). Mir ist solch eine Konstellation jedenfalls nicht bekannt. Was es aber gab waren Loks mit Schürze und ohne Pufferverkleidung.
Viele Grüße
uNdercover
Zitat - Antwort-Nr.: 64 | Name: 110 483-5
Aber ohne Schürzen und mit Pufferverkleidung ... Gab es das?
Hier wird ausführlich die verschiedene "Stationen der Demontage" beschrieben:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,10331862
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.ph...0331891#msg-10331891
110 418 (Bild 16) kommt da am nähesten... aber ganz ohne Schürzenteile mit Pufferverkleidung wohl nicht.
Gruß, Victor
ja, die Verkleidungen wurden suzessive entfernt.
Weiter oben wurde bereits ein Foto der 112 310-8 gepostet: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,11270035,page=all .
1972 hatte sie noch die Verkleidungen, das Modell stellt den Betriebszustand von 1971 dar. Das passt also schon. Auch der Rest scheint richtig widergegeben zu sein. Das einzige, was fehlt, ist das Kabel der Zugsammelschine. Ich finde das Modell gelungen, passt aber nicht in meine Zeit.
Auch im Jahr 1974 hatte sie noch alle Verkleidungen. Oben sieht sie aber bereits in Beige lackiert aus:
https://lokbildsammlung.de/Pages2/PhotoDetail?Src=0&PictID=SP_0905_00012
Schön wären wirklich mal Fahrberichte. Technisch dürfte sich die 112 nicht von der blauen Kasten 110 und dem Elefantenexpress unterscheiden. Sie fahren sehr gut und sind wegen des hohen Gewichts sehr zugstark. Da sind sie auch meinen beiden aufgelasteten 112ern von Fleischmann überlegen. Knackpunkt könnte der Sound wegen der Bauart des Schaltwerks sein. Da vermute ich nichts Gutes.
Interessant wären insbesondere Erfahrungen mit den Schürzen, inwieweit sie beim Fahren behindern können. Wenn ich die Bilder sehe, könnte auch R2 schon ein Problem sein. Man muss es aber in der Praxis sehen.
Gruß
Jürgen
ich hatte mich auf die Lok auch gefreut, werde sie mir nach den ersten Bildern hier aber wohl auch nicht zulegen. Mich stört ebenfalls die falsche Position des Lüfterbandes sowie die falsch ausgeformten Schürzen - Fehler, die ohne Mehraufwand vermeidbar gewesen wären und das Modell auf mich deshalb unstimmig wirken lassen.
Der Antrieb wird meiner Vermutung der gleiche sein wie bei der aktuellen Kasten-E10 aus gleichem Hause. Mein Modell dieses Typs hat mich antriebstechnisch enttäuscht. Der Motor mag haltbar sein, jedoch fährt die Lok nicht wirklich sanft an, auch diverse Versuche, dies durch Optimierung der CV-Einstellung zu verbessern, waren bisher erfolglos. So würde ich die Lok aus technischer Hinsicht nur als Mittelmaß bezeichnen wollen. Am originären Platinendecoder scheiden sich bekanntlich die Geister; zugutehalten muß ich dem Modell seine ordentliche Zugkraft.
Insofern mag die Rheinpfeil-112 aus der Entfernung ein gutes Betriebs- bzw. Fahrmodell sein, eignet sich jedoch nicht für die Vitrine.
Viele Grüße
Jürgen
ich habe die Lok seit gestern im Bestand und habe sie auf meinem Testkreis eingefahren. Die Fahreigenschaften sind, abgesehen von der Tatsache, dass ein sanftes Anfahren schwierig bzw. unmöglich ist (kenne ich aber eigentlich so von allen meinen anderen Minitrix-Modellen auch), für meinen Geschmack gut.
Die Schürzenmontage ist in der Tat etwas "friemelig", habe es bisher auch nur am Führerstand 2 gemacht, um zu testen, ob sie durch meinen Testkreis kommt (R2), selbigen bewältigt sie ohne Probleme.
Wie weit der Sound dem Original entspricht kann ich nicht sagen, ist aber auch nicht meine 1. Prio.
Die Diskussion hier finde ich grundsätzlich spannend und für jemand, der bisher H0-Bahner ist, bisher nur aus dieser Spurweite kennend.
Mein Fazit:
Mir gefällt dieses Modell, ich bin kein Experte dieser Baureihe, bestehe aber grundsätzlich nicht darauf, dass wie vor allem bisher aus dem H0-Bereich kennend, jedes noch so kleine Detail genau dieser vom Hersteller ausgesuchten Lokomotive (bis hin zum Rostfleck unter dem rechten Fenster, wie er im dargestellten Jahr xy am Vorbild vorhanden war) nachgebildet sein muss..
Das ist nicht mein Maßstab, akzeptiere aber definitiv andere Ansichten hierzu.
Viele Grüße
Steffen
bitte klärt mich mal bezüglich des Lüfterbands auf, inwiefern das falsch ist.
https://www.trix.de/de/produkte/details/article/16269#top
https://www.haertle.de/Modelleisenbahn/Spur+N/L...e+rot+DB+Spur+N.html
Ich zumindest, kann hier nichts feststellen.
Gruß
Jürgen
in der Lüfterband-Diskussion geht es um die vertikale Ausrichtung des Lüfterbandes.
Gegenüber der schlüssigen Dachkante sitzt das Lüfterband mit einem überdimensioniert wirkenden Abstand und scheint so das seitliche Gesamtbild der Lok optisch zu stauchen. Das ist jedenfalls der Diskussionshintergrund.
Das schreibe ich bewusst so, da mir - wie an anderer Stelle schon betont - das Modell physisch nicht vorliegt.
Siehe hierzu die Fotos von RS in #39.
und vergleiche es mit einer Original-Lokomotive; https://www.bundesbahnzeit.de/seite.php?id=606, z.B. Bild 10.
Viele Grüße
uNdercover
das gesamte Lüfterband sitzt etwas zu tief.
Vergleicht man mit Vorbildfotos (z.B. in #5), so sollte der elfenbeinfarbige Bereich oberhalb bis zur Dachkante viel schmäler/niedriger sein, jedenfalls schmäler als das elfenbeinfarbige oberhalb der Türfenster. Beim Minitrix-Modell ist es umgekehrt, gut sichtbar z.B. in #39 4. Bild.
Ja - es ist kein gravierender (oder im Wortsinn eigentlich doch
Dein 2. Link zeigt wie es richtig wäre - ist aber halt nicht von Minitrix.
LG Didi
Beim Elefantenexpress fällt das nicht auf, weil die 110 keine Regenrinne und Einzellüfter hat.
Gruß
Jürgen
Und genau da liegt auch meine Hoffnung auf die angekündigte, blaue Bügelfalten-110.
Viele Grüße
uNdercover
Gruß
Jürgen
Die von spur.n.bahner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
auf den Bilder Hobbytrain/Minitrix sehe ich Unterschiede bei den Türen. Bei Hobbytrain sind sie nach innen versetzt, bei meiner Bügelfalten-110er sind die Griffstangen quasi bündig mit den Außenwänden. Bei der Minitrix 112 scheinen die Türen (fast) bündig mit der Außenwand so dass die Griffstangen deutlich über die Seitenwand heraus ragen.
Das Vorbild scheint irgendwie dazwischen und die vordere Griffstange steht weiter ab as die hintere. Es ist aber wegen Licht & Winkeln schwierig anhand er Bilder einzuordnen. Vielleicht kannst du dazu noch eine Einschätzung geben, da du da ja einst oft auf- und abgestiegen bist
Soviel Bügelfaltenbeschäftigung hat jetzt einen Impuls ausgelöst: die Elefantenexpress-Lok ist bestellt. Bin sehr gespannt!
Viele Grüße,
Simon
das ist unglaublich schwierig einzuschätzen, ohne das Modell in der Hand zu halten.
Deshalb versuche ich es mal anders herum:
Das Original der Bügelfalte hatte Griffstangen, welche oben, neben dem Führerstandsfenster, in Formstücken geführt waren. Diese Formstücke waren aus Aluminium und an dem Lokkasten angeschraubt.
An ältere Kasten-110er hingegen gab es auch abgerundete Griffstangen, welche direkt an den Lokkasten angeschweißt waren. Solche angeschweißten Griffstangen habe ich an Bügelfalten jedenfalls nicht bewusst in Erinnerung.
Die Türgestaltung, inklusive der Türfensterform gefällt mir bei dem Fleischmann-Modell mit Abstand am besten, ebenso die Ausführung der Griffstangen. Meinem Empfinden nach kann ich mich deshalb am besten mit dem Fleischmann-Modell identifizieren, wenn es um die Tür, Fenster, Griffstangen - und übrigens auch Spitzenlichtdetaillierung geht. In dieses Modell könnte ich glatt einsteigen, wäre es nicht in 1:160... 😄
Das Hobbytrain-Modell ist mir im Seitentürbereich etwas zu "flach", die Seitentürfensterausrundung (ui, langes Wort...) nicht ausgeprägt genug. Auch die Schräge der unteren Türkante ist bei Fleischmann vorbildlich; bei Hobbytrain ist das nur eine nicht abgeschrägte Hervorhebung.
Dennoch möchte ich ausdrücklich betonen, dass die Bewertung dieser absoluten Feinheiten nur eine Kritik auf insgesamt ganz hohen Modellbauniveau darstellt. Die Hobbytrain-Bügelfalte ist und bleibt eine hervorragende Umsetzung, maßstäblich breit und auch die Ausführungen der Schürzen (wenn vorhanden) verdienen bisher den ersten Platz.
Über die 110, 112, 140 etc. könnte ich jetzt unendlich weitererzählen, aber an dieser Stelle stoppe ich jetzt mal.
Zusammenfassung:
Hobbytrain und Fleischmann nehmen sich nicht viel. In der Tiefe der Detailgestaltung hat Fleischmann die Nase ein Stück breit vorn, Hobbytrain ist dafür maßstäblich breit und hat im Falle "beschürzter" Ausführungen die nach meiner Ansicht gelungenste Umsetzung zu bieten.
Das neue Minitrix-Modell müsste ich ersteinmal in der Hand halten, das vermag ich so nicht richtig einzuschätzen.
Anbei einige Detailfotos HT vs. Fleischmann
Viele Grüße
uNdercover
Die von uNdercover zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Ich finde, die Fensterstege zwischen Front- und Seitenfenster sind im Vergleich zum Vorbild deutlich zu breit geraten. Das hat mich schon bei der Fleischmann Lok gestört. Das hat bislang eigentlich nur Hobbytrain richtig gemacht. Rein optisch kann mich die Minitrix Lok nicht überzeugen.
Dass sie mich auch tecnisch ("Zwangs..."-Firmenpolitik) nicht überzeugt, ist in anderem Zusammenhang schon ausreichend breitgetreten worden denke ich.
Gruß Engelbert
Ich glaube bei der Optik und Detaillierung vergessen einige das es sich hier um Spur N handelt
und nicht um H0
Schönes Wochenende
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich glaube bei der Optik und Detaillierung vergessen einige das es sich hier um Spur N handelt
und nicht um H0
Das ist auch meine Sicht auf die Dinge. Da muss man Kompromisse eingehen, meine ich. Ich denke auch, dass viele hier großzügiger damit umgehen, dass die Griffstangen der HT 112 nur angedeutet sind.
Und ich teile die Ansicht, dass auch mir die Bügelfalten von Fleischmann am besten gefallen. Allein schon wegen des Sounds mit Nockenschaltwerk
Gruß
Jürgen
Denke ich nicht. Gerade wenn man unterschiedliche Hersteller für das gleiche Modell hat, sind die Vergleiche doch sehr aufschlussreich und man sieht, was möglich ist - und was eben nicht.
@uNdercover ganz herzlichen Dank für die detaillierten Infos und Einschätzungen!
Viele Grüße
Simon
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich denke auch, dass viele hier großzügiger damit umgehen, dass die Griffstangen der HT 112 nur angedeutet sind.
Hat nichts mit großzügig zu tun. Das gefällt mir einfach wesentlich besser. Wenn ich die Wahl habe zwischen "freistehend und zu dick" und "maßstäblich, aber nur angespritzt" ziehe ich Letzteres immer vor. Ob freistehend oder nicht - das sehe ich in 30 cm Entfernung nicht mehr. Viel zu dick hingegen schon. Leider ist das aber heutzutage üblich geworden.
Gruß Engelbert
das meine ich mit großzügiger
Gruß
Jürgen
Zum Thema N/H0 - einfach einen LS Wagen ansehen (ohne die KPL zu beachten)
Oder
Ihr schnappt Euch `mal einfach eine "Bruchnase von T* und Fleischfrau*
Oder/Und eine BB67 von T* und REE
Und selbst wenn ich die "Rohre" verknusen könne, die Lackttrennkante u d senkrechten "Röcke" sind dann auch nicht weg
Gruß aus dem Keller.
WE
PS: Verwundert bin ich, denn es ginge ja schon ..... BB9200!
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