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THEMA: Fleischmann ÖBB Rh 2016 – unruhiger Lauf
THEMA: Fleischmann ÖBB Rh 2016 – unruhiger Lauf
seb50 - 18.04.26 21:50
Hallo zusammen,
ich bin hier im Forum bisher eher stiller Mitleser gewesen und habe nun ein Problem, bei dem ich auf eure Erfahrungen hoffe.
Ich habe eine neu gekaufte Fleischmann Lokomotive – ÖBB Rh 2016 (Art.-Nr. 7370019) mit ZIMO Sounddecoder MS590N18 mit folgendem Fehlerbild:
- Bei niedriger Geschwindigkeit (Digitalbetrieb) läuft die Lok weitgehend unauffällig
- Bei mittlerer bis etwas höherer Geschwindigkeit treten sporadische kurze „Sätze nach vorne“ auf (kurze Beschleunigungsimpulse)
- Das Verhalten ist unregelmäßig, tritt in Kurven (R216) allerdings etwas häufiger auf
Weitere Beobachtungen:
- Kein Lichtflackern, keine Soundaussetzer → Stromaufnahme scheint stabil
- Problem tritt auch im Analogbetrieb auf, dort jedoch schwächer ausgeprägt
- Die Lok ist mechanisch hörbar lauter als meine nahezu baugleiche Fleischmann ÖBB Rh 2016 (Art.-Nr. 7370012), wobei sich dies nach längerem Einfahren etwas gebessert hat
Bisherige Maßnahmen:
Folgende Decoder-Einstellungen habe ich testweise angepasst, um herauszufinden, ob das Verhalten vom Decoder beeinflusst wird.
- CV56 = 70
- CV58 = 100
→ Insgesamt nur geringe Verbesserung des Fahrverhaltens
Hier ein kurzes Video, in dem das Verhalten zu sehen ist:
https://youtu.be/gTvhlnHgISo?is=6KTFsdXSdUBG0M7L
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit einem derartigen Fehlerbild gemacht bzw. Ideen, was als Ursache infrage kommen könnte (eventuell ein verölter Motor und/oder ein mechanisches Problem)? Da die Lok noch absolut neu ist und unter Händler-Gewährleistung steht, möchte ich ungern größere Eingriffe an der Lok vornehmen...
Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung!
Sebastian
ich bin hier im Forum bisher eher stiller Mitleser gewesen und habe nun ein Problem, bei dem ich auf eure Erfahrungen hoffe.
Ich habe eine neu gekaufte Fleischmann Lokomotive – ÖBB Rh 2016 (Art.-Nr. 7370019) mit ZIMO Sounddecoder MS590N18 mit folgendem Fehlerbild:
- Bei niedriger Geschwindigkeit (Digitalbetrieb) läuft die Lok weitgehend unauffällig
- Bei mittlerer bis etwas höherer Geschwindigkeit treten sporadische kurze „Sätze nach vorne“ auf (kurze Beschleunigungsimpulse)
- Das Verhalten ist unregelmäßig, tritt in Kurven (R216) allerdings etwas häufiger auf
Weitere Beobachtungen:
- Kein Lichtflackern, keine Soundaussetzer → Stromaufnahme scheint stabil
- Problem tritt auch im Analogbetrieb auf, dort jedoch schwächer ausgeprägt
- Die Lok ist mechanisch hörbar lauter als meine nahezu baugleiche Fleischmann ÖBB Rh 2016 (Art.-Nr. 7370012), wobei sich dies nach längerem Einfahren etwas gebessert hat
Bisherige Maßnahmen:
Folgende Decoder-Einstellungen habe ich testweise angepasst, um herauszufinden, ob das Verhalten vom Decoder beeinflusst wird.
- CV56 = 70
- CV58 = 100
→ Insgesamt nur geringe Verbesserung des Fahrverhaltens
Hier ein kurzes Video, in dem das Verhalten zu sehen ist:
https://youtu.be/gTvhlnHgISo?is=6KTFsdXSdUBG0M7L
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit einem derartigen Fehlerbild gemacht bzw. Ideen, was als Ursache infrage kommen könnte (eventuell ein verölter Motor und/oder ein mechanisches Problem)? Da die Lok noch absolut neu ist und unter Händler-Gewährleistung steht, möchte ich ungern größere Eingriffe an der Lok vornehmen...
Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung!
Sebastian
Hardwaredesigner - 19.04.26 09:10
Hallo Sebastian,
die MS-Decoder haben die CV56, damit beim Laden alter 8 Bit Soundprojekte, sinnvolle Werte in die CV147 und CV149 übernommen weden. Um die PID-Regelung besser einzustellen, sollte man bei MS- und MN-Decoder die CVs 147, 148 und 149 verwenden.
Meine Empfehlung für den 3-Pol-Motor von Fleischmann sind CV9=78, CV147=180, CV148=180 und CV149=180
LG
Markus
die MS-Decoder haben die CV56, damit beim Laden alter 8 Bit Soundprojekte, sinnvolle Werte in die CV147 und CV149 übernommen weden. Um die PID-Regelung besser einzustellen, sollte man bei MS- und MN-Decoder die CVs 147, 148 und 149 verwenden.
Meine Empfehlung für den 3-Pol-Motor von Fleischmann sind CV9=78, CV147=180, CV148=180 und CV149=180
LG
Markus
Hallo Sebastian,
genau so ein Verhalten hatte ich gestern auch mit einer nagelneuen Taigatrommel von Flm.
Ich hatte auch erst mit den CV´s (allerdings D&H Decoder) "gespielt", was aber keinen Erfolg brachte.
Doch rein zufällig konnte ich durch die Seitenfenster ab und zu ein Bürstenfeuer beobachten und das immer genau dann, wenn die Lok anfing Bocksprünge zu machen. Also habe ich den Motor ausgebaut und mal richtig gereinigt. Jetzt läuft die Lok bestens.
Ja, ich hätte die Lok auch zurück schicken können, aber weiß ich, was die nächste für Probleme macht?
Also von den letzten drei Loks von Flm war keine dabei, wo man nicht erstmal Hand anlegen musste.
1. Taigatrommel - Decoder wurde so heiß, das die Fenstereinsätze sich verformten
umgetauscht und die neue taumelte bis ich die Haftreifen gewechselt habe. Dann wurde diese auch wieder so warm, so das ich einen anderen Decoder eingebaut habe und jetzt läuft sie (noch?)
2. BR106 - taumelt wie auf Eiern / auch umgetauscht - taumelt immer noch etwas (erträglich), aber ich denke, daß dies an der Konstruktion liegt, da nur eine Achse angetrieben wird und die anderen drei durch den Stangenantrieb mitgenommen werden. Also macht ein erneuter Umtausch wohl keinen Sinn.
3. nächste Taigatrommel - Bockspünge beim fahren / Motor gereinigt und auch den Rest gleich mal entfettet
So langsam macht es kein Spass mehr.
Gruß
Raimond
genau so ein Verhalten hatte ich gestern auch mit einer nagelneuen Taigatrommel von Flm.
Ich hatte auch erst mit den CV´s (allerdings D&H Decoder) "gespielt", was aber keinen Erfolg brachte.
Doch rein zufällig konnte ich durch die Seitenfenster ab und zu ein Bürstenfeuer beobachten und das immer genau dann, wenn die Lok anfing Bocksprünge zu machen. Also habe ich den Motor ausgebaut und mal richtig gereinigt. Jetzt läuft die Lok bestens.
Ja, ich hätte die Lok auch zurück schicken können, aber weiß ich, was die nächste für Probleme macht?
Also von den letzten drei Loks von Flm war keine dabei, wo man nicht erstmal Hand anlegen musste.
1. Taigatrommel - Decoder wurde so heiß, das die Fenstereinsätze sich verformten
umgetauscht und die neue taumelte bis ich die Haftreifen gewechselt habe. Dann wurde diese auch wieder so warm, so das ich einen anderen Decoder eingebaut habe und jetzt läuft sie (noch?)
2. BR106 - taumelt wie auf Eiern / auch umgetauscht - taumelt immer noch etwas (erträglich), aber ich denke, daß dies an der Konstruktion liegt, da nur eine Achse angetrieben wird und die anderen drei durch den Stangenantrieb mitgenommen werden. Also macht ein erneuter Umtausch wohl keinen Sinn.
3. nächste Taigatrommel - Bockspünge beim fahren / Motor gereinigt und auch den Rest gleich mal entfettet
So langsam macht es kein Spass mehr.
Gruß
Raimond
Hallo Markus, hallo Raimond,
vielen Dank für eure Beiträge und die hilfreichen Ansätze!
@Markus:
Die von dir genannten CV-Parameter (CV9 sowie CV147–149) habe ich entsprechend deiner Empfehlung eingestellt und getestet. Leider ergibt sich daraus keine erkennbare Verbesserung – das Fahrverhalten bleibt unverändert, insbesondere die sporadischen Beschleunigungsimpulse treten weiterhin auf.
Zur besseren Veranschaulichung habe ich zwei zusätzliche Videos erstellt (einmal mit und einmal ohne Gehäuse).
Mit Gehäuse: https://youtu.be/slOxHl-fndY?is=Ep63i6_5OLrokmoz
Ohne Gehäuse: https://youtu.be/nZgHC4WttWk?is=VklOlLpCqYKiRtSV
@Raimond:
Vielen Dank auch für deinen Erfahrungsbericht – das klingt ja wirklich etwas frustrierend mit der Häufung an Problemen.
Ich muss sagen, so negative Erfahrungen habe ich bisher glücklicherweise noch nicht in dem Umfang gemacht, zumindest was das Fahrverhalten betrifft. Vielen Dank auch für deinen Hinweis hinsichtlich möglichem Bürstenfeuer.
Ich habe die Lok nochmals ohne Gehäuse beobachtet (siehe Video weiter oben), konnte von außen jedoch keine Funkenbildung oder sonstige Auffälligkeiten feststellen, wobei dies möglicherweise nicht zwingend aussagekräftig ist, da der Blickwinkel nicht ganz optimal war. Eine auffällig starke Erwärmung konnte ich ebenfalls nicht feststellen – das Gehäuse hat sich von außen eher nur handwarm angefühlt.
An dieser Stelle nochmals besten Dank für eure Unterstützung und die investierte Zeit.
Viele Grüße
Sebastian
vielen Dank für eure Beiträge und die hilfreichen Ansätze!
@Markus:
Die von dir genannten CV-Parameter (CV9 sowie CV147–149) habe ich entsprechend deiner Empfehlung eingestellt und getestet. Leider ergibt sich daraus keine erkennbare Verbesserung – das Fahrverhalten bleibt unverändert, insbesondere die sporadischen Beschleunigungsimpulse treten weiterhin auf.
Zur besseren Veranschaulichung habe ich zwei zusätzliche Videos erstellt (einmal mit und einmal ohne Gehäuse).
Mit Gehäuse: https://youtu.be/slOxHl-fndY?is=Ep63i6_5OLrokmoz
Ohne Gehäuse: https://youtu.be/nZgHC4WttWk?is=VklOlLpCqYKiRtSV
@Raimond:
Vielen Dank auch für deinen Erfahrungsbericht – das klingt ja wirklich etwas frustrierend mit der Häufung an Problemen.
Ich muss sagen, so negative Erfahrungen habe ich bisher glücklicherweise noch nicht in dem Umfang gemacht, zumindest was das Fahrverhalten betrifft. Vielen Dank auch für deinen Hinweis hinsichtlich möglichem Bürstenfeuer.
Ich habe die Lok nochmals ohne Gehäuse beobachtet (siehe Video weiter oben), konnte von außen jedoch keine Funkenbildung oder sonstige Auffälligkeiten feststellen, wobei dies möglicherweise nicht zwingend aussagekräftig ist, da der Blickwinkel nicht ganz optimal war. Eine auffällig starke Erwärmung konnte ich ebenfalls nicht feststellen – das Gehäuse hat sich von außen eher nur handwarm angefühlt.
An dieser Stelle nochmals besten Dank für eure Unterstützung und die investierte Zeit.
Viele Grüße
Sebastian
MXDecoderSpezialist - 19.04.26 16:34
Hallo Sebastian,
wenn die Verbindungen zum Motor nicht durchgehend fest verlötet ist, sondern auf Kontakten beruhen, welche nur mit Federkraft dagegen drücken, dann könnte es sein, dass diese Kontakte bei schnellerer Fahrt kurzzeitig den Kontakt verlieren, wodurch der Decoder keine Motor-Spannung mehr misst und hochregelt bis sich der Kontakt wieder schließt. In diesem Moment kommt es dann zu diesem Sprung. Sollte das die Ursache sein, dann würde es helfen, die Kontakte nachzubiegen, so dass diese fester gegen den Kontakt drücken. Kontaktspray auf den Kontakt schadet natürlich auch nicht.
Mechanische Spannungen im Getriebe oder gebrochene Zahnräder wären noch denkbar. Mit CV58=0 kann man testweise die Motorregelung deaktivieren und tesen ob die Lok bei langsamer Fahrt gleichmäßig fährt. Wenn ja sollte mechanisch alles passen. Danach wieder zurück auf CV58=255.
Beste Grüße
Oswald
wenn die Verbindungen zum Motor nicht durchgehend fest verlötet ist, sondern auf Kontakten beruhen, welche nur mit Federkraft dagegen drücken, dann könnte es sein, dass diese Kontakte bei schnellerer Fahrt kurzzeitig den Kontakt verlieren, wodurch der Decoder keine Motor-Spannung mehr misst und hochregelt bis sich der Kontakt wieder schließt. In diesem Moment kommt es dann zu diesem Sprung. Sollte das die Ursache sein, dann würde es helfen, die Kontakte nachzubiegen, so dass diese fester gegen den Kontakt drücken. Kontaktspray auf den Kontakt schadet natürlich auch nicht.
Mechanische Spannungen im Getriebe oder gebrochene Zahnräder wären noch denkbar. Mit CV58=0 kann man testweise die Motorregelung deaktivieren und tesen ob die Lok bei langsamer Fahrt gleichmäßig fährt. Wenn ja sollte mechanisch alles passen. Danach wieder zurück auf CV58=255.
Beste Grüße
Oswald
Hallo,
ich hätte auch Fett im Verdacht, weil ein etwas verharztes Getriebe sicherlich nicht gleichmäßig steif ist, und da der Decoder ja richtig viel Kraft aussteuern muss, kann natürlich plötzlich die Lok einen Bocksprung machen und dann bei Verminderung der Kraft gleich wieder in die Knie gehen.
Diese Theorie deckt sich ungefähr mit der Erfahrung von Raimond bei Lok 3.
Du musst natürlich wissen, ob du ein Säubern des Drehgestells in Kauf nehmen willst, oder die Lok zurücksenden möchtest. Da man das mit der Zeit sowieso an den meisten Loks machen müsste, ist es nur die Frage ob du unmittelbar nach dem Einkauf darauf eingehst, oder erst nach Ende der Gewährleistung und hoffst auf ein anderes Exemplar das zumindest bis dahin irgendwie taugt. Das ist die theoretische Frage, und du musst entscheiden, womit du "riskieren" willst. Das Modell anzufassen oder einige weitere (Einkaufs-) Runden drehen.
LG,
Gabor
ich hätte auch Fett im Verdacht, weil ein etwas verharztes Getriebe sicherlich nicht gleichmäßig steif ist, und da der Decoder ja richtig viel Kraft aussteuern muss, kann natürlich plötzlich die Lok einen Bocksprung machen und dann bei Verminderung der Kraft gleich wieder in die Knie gehen.
Diese Theorie deckt sich ungefähr mit der Erfahrung von Raimond bei Lok 3.
Du musst natürlich wissen, ob du ein Säubern des Drehgestells in Kauf nehmen willst, oder die Lok zurücksenden möchtest. Da man das mit der Zeit sowieso an den meisten Loks machen müsste, ist es nur die Frage ob du unmittelbar nach dem Einkauf darauf eingehst, oder erst nach Ende der Gewährleistung und hoffst auf ein anderes Exemplar das zumindest bis dahin irgendwie taugt. Das ist die theoretische Frage, und du musst entscheiden, womit du "riskieren" willst. Das Modell anzufassen oder einige weitere (Einkaufs-) Runden drehen.
LG,
Gabor
Hallo,
Ohne freie Sicht auf den Kollektor, der hier durch die Platine verdeckt ist, kann man ein allfälliges Kollektorfeuer bei Licht erst dann sehen, wenn es bereits qualmt.
Lass die Lok abends laufen.
Was mir beim Video auffällt, ist das komische schleifen Geräusch.
Wir hatten vorigen Donnerstag am Vereindabend 3 solcher Loks am Tisch - eine RTS analog und zwei ÖBB in Doppeltraktion digital. Dar waren keine derartiges Geräusche, die fuhren auch in Kurven ganz leise.
Grüße, Peter W
Ohne freie Sicht auf den Kollektor, der hier durch die Platine verdeckt ist, kann man ein allfälliges Kollektorfeuer bei Licht erst dann sehen, wenn es bereits qualmt.
Lass die Lok abends laufen.
Was mir beim Video auffällt, ist das komische schleifen Geräusch.
Wir hatten vorigen Donnerstag am Vereindabend 3 solcher Loks am Tisch - eine RTS analog und zwei ÖBB in Doppeltraktion digital. Dar waren keine derartiges Geräusche, die fuhren auch in Kurven ganz leise.
Grüße, Peter W
Guten Tag Sebastian,
der Decoder wird unregelmäßig mit Strom versorgt, was unter Anderem am Aufblitzen der Führerstandbeleuchtung beim "Bocksprung" zu erkennen ist:
1.) Drehgestelle mit Druckluft aus der Dose ausblasen,
2.) Radsätze und Schienen mit Isopropanol reinigen,
3.) 10 Minuten je Richtung bei hoher Geschwindigkeit Runden drehen lassen.
Freundlicher Gruß
Hannah
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1.) Drehgestelle mit Druckluft aus der Dose ausblasen,
2.) Radsätze und Schienen mit Isopropanol reinigen,
3.) 10 Minuten je Richtung bei hoher Geschwindigkeit Runden drehen lassen.
Freundlicher Gruß
Hannah
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Hallo Hannah,
das ist mir beim Video erst garnicht aufgefallen, aber das aufblitzen im Führerstand ist bei jeder Runde zu sehen, und deshalb glaube ich, daß das Reflexionen von einer anderen Lichtquelle sind. Wenn ich bei meinen Loks mir die Führerstandsbeleuchtung so ansehe, bezweifel ich, das man diese auf einem Video überhaupt wahr nimmt. Dazu müsste "ich" den Raum schon abdunkeln.
Ich tendiere einfach zum Motor und bin gespannt auf die Lösung des Problems bei Sebastian.
Grüsse
Raimond
das ist mir beim Video erst garnicht aufgefallen, aber das aufblitzen im Führerstand ist bei jeder Runde zu sehen, und deshalb glaube ich, daß das Reflexionen von einer anderen Lichtquelle sind. Wenn ich bei meinen Loks mir die Führerstandsbeleuchtung so ansehe, bezweifel ich, das man diese auf einem Video überhaupt wahr nimmt. Dazu müsste "ich" den Raum schon abdunkeln.
Ich tendiere einfach zum Motor und bin gespannt auf die Lösung des Problems bei Sebastian.
Grüsse
Raimond
Hallo zusammen,
vielen Dank euch allen für die zahlreichen Hinweise, Tipps und die Zeit, die ihr euch für mein Anliegen genommen habt – das hilft mir wirklich sehr weiter!
@Oswald:
Vielen Dank für deinen hilfreichen und konkreten Hinweis zur CV-Einstellung. Deinem Rat folgend habe ich testweise CV58 auf 0 gesetzt. Leider zeigt die Lok weiterhin diese sporadischen Beschleunigungsimpulse (siehe Video weiter unten). Die Kontakte zum Motor habe ich mir ebenfalls nochmals genauer angesehen: Der Kontakt ist einerseits an die Leiterplatte angelötet und andererseits am Motor geklemmt. Die Federkraft wirkt dabei auf mich durchaus solide, sodass ich momentan nicht den Eindruck habe, dass hier ein loser Kontakt die Ursache ist.
@Gabor:
Vielen Dank auch dir für deine Überlegungen und die Einordnung hinsichtlich Gewährleistung und „Risikoabwägung“. Genau an diesem Punkt stehe ich aktuell ebenfalls. Ich bin in solchen Fällen grundsätzlich eher zurückhaltend, zumal sich ein mögliches mechanisches Problem – etwa im Getriebe – für mich noch nicht ausschließen lässt. Ich möchte ungern durch eigene Eingriffe die Gewährleistung gefährden.
@Peter W.:
Vielen Dank für den guten Hinweis, die Lok abends laufen zu lassen – das habe ich inzwischen ausprobiert. Dabei sind gelegentlich ganz leichte Blitze im Motorbereich zu erkennen – allerdings so schwach, dass sie sich kaum im Video festhalten lassen. Zudem treten sie weniger synchron zu den Beschleunigungsimpulsen auf.
Das angesprochene Schleifgeräusch ist mir ebenfalls aufgefallen. Es wirkt auf mich auch eher untypisch, insbesondere da ich ein baugleiches Modell von Fleischmann (gleiche Lok, jedoch mit ÖBB-Wortmarke statt Pflatsch-Logo) besitze, das zu den leisesten Loks in meinem Bestand überhaupt zählt.
@Hannah:
Vielen Dank für deine Einschätzung mit der präzisen Beobachtung sowie die damit verbundenen Ratschläge. Eine Führerstandsbeleuchtung besitzt mein Modell jedoch nicht. Daher liegt für mich die Vermutung nahe – wie auch von Raimond vermutet – dass das beobachtete „Aufblitzen“ eher auf Reflexionen zurückzuführen ist. Mit bloßem Auge ist mir jedenfalls nichts Entsprechendes aufgefallen.
Ich habe inzwischen ein neues Video im Dunkeln aufgenommen, in dem sich das Ganze vielleicht etwas besser einordnen lässt (ohne Gehäuse, Front- und Schlussbeleuchtung eingeschaltet, CV58 = 0).
https://youtu.be/L1dSxwKLkgI?is=P5KaMNZcL4PVBXDZ
@Raimond:
Vielen Dank auch für deinen Kommentar. Auch ich tendiere mittlerweile eher in Richtung Motor und/oder Getriebe bzw. Zahnräder.
Zusammenfassend deute ich das Verhalten inzwischen so, dass bei meiner Lok ein Problem im Bereich Motor und/oder Getriebe bzw. Zahnräder vorliegt. Gleichzeitig bin ich inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem ich voraussichtlich von eigenen Eingriffen an der Lok absehen werde. Zum einen steht mir aktuell kein geeignetes Reinigungsequipment vor Ort zur Verfügung, zum anderen kann ich nicht sicher davon ausgehen, dass sich das Problem allein durch eine Reinigung/Entfettung beheben lässt. Daher werde ich nun eher eine Reklamation des Modells in Betracht ziehen. Für weitere Hinweise bin ich selbstverständlich weiterhin dankbar und danke nochmals herzlich für die bisherigen Tipps, Ratschläge und Empfehlungen, die ich erhalten durfte.
Viele Grüße
Sebastian
vielen Dank euch allen für die zahlreichen Hinweise, Tipps und die Zeit, die ihr euch für mein Anliegen genommen habt – das hilft mir wirklich sehr weiter!
@Oswald:
Vielen Dank für deinen hilfreichen und konkreten Hinweis zur CV-Einstellung. Deinem Rat folgend habe ich testweise CV58 auf 0 gesetzt. Leider zeigt die Lok weiterhin diese sporadischen Beschleunigungsimpulse (siehe Video weiter unten). Die Kontakte zum Motor habe ich mir ebenfalls nochmals genauer angesehen: Der Kontakt ist einerseits an die Leiterplatte angelötet und andererseits am Motor geklemmt. Die Federkraft wirkt dabei auf mich durchaus solide, sodass ich momentan nicht den Eindruck habe, dass hier ein loser Kontakt die Ursache ist.
@Gabor:
Vielen Dank auch dir für deine Überlegungen und die Einordnung hinsichtlich Gewährleistung und „Risikoabwägung“. Genau an diesem Punkt stehe ich aktuell ebenfalls. Ich bin in solchen Fällen grundsätzlich eher zurückhaltend, zumal sich ein mögliches mechanisches Problem – etwa im Getriebe – für mich noch nicht ausschließen lässt. Ich möchte ungern durch eigene Eingriffe die Gewährleistung gefährden.
@Peter W.:
Vielen Dank für den guten Hinweis, die Lok abends laufen zu lassen – das habe ich inzwischen ausprobiert. Dabei sind gelegentlich ganz leichte Blitze im Motorbereich zu erkennen – allerdings so schwach, dass sie sich kaum im Video festhalten lassen. Zudem treten sie weniger synchron zu den Beschleunigungsimpulsen auf.
Das angesprochene Schleifgeräusch ist mir ebenfalls aufgefallen. Es wirkt auf mich auch eher untypisch, insbesondere da ich ein baugleiches Modell von Fleischmann (gleiche Lok, jedoch mit ÖBB-Wortmarke statt Pflatsch-Logo) besitze, das zu den leisesten Loks in meinem Bestand überhaupt zählt.
@Hannah:
Vielen Dank für deine Einschätzung mit der präzisen Beobachtung sowie die damit verbundenen Ratschläge. Eine Führerstandsbeleuchtung besitzt mein Modell jedoch nicht. Daher liegt für mich die Vermutung nahe – wie auch von Raimond vermutet – dass das beobachtete „Aufblitzen“ eher auf Reflexionen zurückzuführen ist. Mit bloßem Auge ist mir jedenfalls nichts Entsprechendes aufgefallen.
Ich habe inzwischen ein neues Video im Dunkeln aufgenommen, in dem sich das Ganze vielleicht etwas besser einordnen lässt (ohne Gehäuse, Front- und Schlussbeleuchtung eingeschaltet, CV58 = 0).
https://youtu.be/L1dSxwKLkgI?is=P5KaMNZcL4PVBXDZ
@Raimond:
Vielen Dank auch für deinen Kommentar. Auch ich tendiere mittlerweile eher in Richtung Motor und/oder Getriebe bzw. Zahnräder.
Zusammenfassend deute ich das Verhalten inzwischen so, dass bei meiner Lok ein Problem im Bereich Motor und/oder Getriebe bzw. Zahnräder vorliegt. Gleichzeitig bin ich inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem ich voraussichtlich von eigenen Eingriffen an der Lok absehen werde. Zum einen steht mir aktuell kein geeignetes Reinigungsequipment vor Ort zur Verfügung, zum anderen kann ich nicht sicher davon ausgehen, dass sich das Problem allein durch eine Reinigung/Entfettung beheben lässt. Daher werde ich nun eher eine Reklamation des Modells in Betracht ziehen. Für weitere Hinweise bin ich selbstverständlich weiterhin dankbar und danke nochmals herzlich für die bisherigen Tipps, Ratschläge und Empfehlungen, die ich erhalten durfte.
Viele Grüße
Sebastian
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