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THEMA: Problem nach Decodereinbau Fleischmann 781103 BR141

THEMA: Problem nach Decodereinbau Fleischmann 781103 BR141
Startbeitrag
nbahner1976 - 07.09.22 10:28
Hallo,
Habe eine Fleischmann 781103 BR141 mit Schnittstelle, analog fährt die Lok mit dem Brückenstecker einwandfrei. Habe einen PD10MU-4 Decoder eingesetzt , sobald die Lok dann auf dem Gleis steht fährt sie sofort los, gefahren wurde mit einer Z21. Habe es mit einem weiteren PD10MU-4 Decoder getestet und es zeigt sich auch hier das gleiche Problem. Die Decoder funktionieren in anderen Loks einwandfrei. Kennt jemand das Problem, liegt es an der Konstruktion der Lok, muss man da noch etwas anderes beachten beim Umbau ?
Vielen Dank im Voraus für die Hilfe
Mit freundlichen Grüßen patrick

Moin.
Normalerweise sind heute Loks die eine Decoderschnittstelel aufweisen für den Digitalbetrieb soweit vorbereitet. Manchmal sagt die Bedienungsanleitung einem was, ob was noch verändert werden muss.
Vielleicht hilft ja schon ein scharfes detailliertes Foto der Hauptplatine von oben spiegel- und blendfrei abgelichtet uns zur Ansicht gegeben weiter? Einmal mit eingestecktem und einmal ohne eingesteckten Decoder bitte, letzeres damit keine Leiterbahnen verdeckt sind.
mfg
Hallo,
Hier schon mal ein Bild von der Platine, der Decoder wird einfach nur in die Schnittstelle gesteckt. Die silbernen Halteklammern für die Platine hatte ich auch schon mal entfern weil ich dachte die sind vielleicht das Problem. Aber war leider nicht so.
Mit freundlichen Grüßen patrick

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Hallo Patrick,

mach doch bitte auch mal ein Photo von der anderen Seite des Motors -nicht daß da trotz DSS noch eine Masseblech zwischen Bürstendeckel und Motorblech steckt.

Grüße Michael Peters
Hallo,
Hier nochmal die andere Lokseite
Mit freundlichen Grüßen patrick

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Hallo Patrick,

laut Beschreibung sollte die Lok ohne Probleme und ohne Nacharbeit digital funktionsfähig sein. Aber der Decoder passt ja in zwei verschiedenen Positionen in die Schnittstelle. Hast du mal versucht diesen einfach mal um 180 Grad gedreht einzustecken? Fleischmann hat dafür extra die "1" für die Einbauposition in der Betriebsanleitung eingezeichnet. Ältere SX-Decoder für die NEM 651 hatten fünf graue und ein lilafabenes Kabel. Das lilafabene war dann die "1".

Grüße
Markus
Hallo,
Ja habe den Decoder richtig eingesetzt, habe ja schon viele Loks digitalisiert, aber hier hakt es irgendwie. sonst hätte ja nur das licht geleuchtet.
Mit freundlichen Grüßen patrick
Vielleicht ist ja auch die Schnittstellenbuchse ab Werk fehlerhaft
In der Buchse steckt normalerweise eine Dummyplatinchen ab Werk. Das Platinchen überbrückt PIN 1 und 3, sowie PIN 2 und 4. Dann fährt die Lok analog, sobald Strom fliesst. Nebenbei zweigt auf der Platine noch das Licht an PIN 5 und 6 von PIN 3 und 4 ab. Zieht man ihn ab sind alle 6 PINs ungebrückt. An irgendeiner Stelle passt dennoch was noch nicht zusammen.

Wie ist der Lichtstromkreis aufgebaut? LED oder Glühbirnchen?
Bei LED: Ist dort eine stabilisierende Hilfsschaltung für die Beleuchtung verwendet worden, damit das gleichmäßig bei Analogbetrieb leuchtet.? Kann den Decoder "irritieren". 1 Fall hatte ich bei einer GFN Lok, die Lok rast los, weil "Gleichstrom" entstand, obwohl für diese für digital ab Wrek ausgelgt wurde.

Sind zwischen Gleisleiterbahnen und Motorleiterbahnen unmittelbar in der Nähe noch 2 Kondensatoren zur Funkentstörung zusätzlich verbaut worden? Diese können Probleme machen. D&H empfiehlt bei Problemen diese auszubauen.
Ich rede NICHT vom Kondensator, der zwischen den beiden Motorleiterbahnen in der Nahe der Lötstelle für die Motorkontaktfahnen sitzt.

Wurde eine Polyswitchsicherung für den reinen Analogbetrieb als Motorschutz gedacht verbaut? Die kann raus und / oder muß wenigstens überbrückt werden. Den Motorschutz übernimmt der D&H Decoder.

Sind so die üblichen Abfragen bei der Fehlersuche. Jeder muß dann selbst beurteilen ob etwas davon zuträfe.

mfg



Hört sich an, als würde der Decoder in den Analogmodus springen. Der Decoder erkennt das digitale Signal nicht richtig und hält es für eine hohe analoge Spannung. Entsprechend rast er. Das kann viele Ursachen haben... Am Besten den Analogmodus deaktivieren (CV29, Bit2=0). Damit das nicht passiert, mache ich das bei meinem Loks grundsätzlich. Das kann nämlich auch mal mitten auf der Strecke passieren und ist dann nicht so lustig.

Gruß
Andi
Hallo,
Aber der Decoder macht es bei den anderen Loks ja auch nicht, warum nur bei dieser Lok, wenn es so sein sollte. Irgendetwas wird da überbrückt und da ich nicht weiter finden kann vermute ich den Fehler mittlerweile in der schnittstellenbuchse
Mit freundlichen Grüßen patrick
Ich hatte mal Probleme mit der Schnittstelle, weil der Stecker vom Decoder auf der Rückseite das Metall berührte.

gruss Hartmut
Wenn Andi recht hat, dann ist die Platinenschaltung "mangelhaft". Darf eigentlich nicht passieren. Aber man weis nie was ein Hersteller sich dabei gedacht hat, als er die Platine für den Digitalbetrieb entworfen hat.
mfg
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: DerEine

Hört sich an, als würde der Decoder in den Analogmodus springen. Der Decoder erkennt das digitale Signal nicht richtig und hält es für eine hohe analoge Spannung. Entsprechend rast er. Das kann viele Ursachen haben... Am Besten den Analogmodus deaktivieren (CV29, Bit2=0). Damit das nicht passiert, mache ich das bei meinem Loks grundsätzlich. Das kann nämlich auch mal mitten auf der Strecke passieren und ist dann nicht so lustig.


Sorry, aber das ist Quatsch. Solange die Digitalspannung direkt anliegt, ist und bleibt es ja eine Wechselspannung, da erkennt kein Decoder Gleichspannung für einen Analogbetrieb.
Aus Unkenntnis dieses Modells und seiner Schnittstelle kann ich allerdings nichts zum Problem beitragen. Wenn die Decoder anderswo funktionieren, kann eigentlich nur noch ein Verdrahtungsfehler der Schnittstelle in Frage kommen.
Gruß Holger
Ich werde mal einen anderen Decoder bestellen , Zimo oder esu und das damit testen, vielleicht liegt es ja auch am dekodermodell.
Beitrag #14:

Wenn die Konkurrenz tatsächlich funktioniert, dann bitte hier rückmelden!

Danke.

mfg.
Hallo,

ich verwende seit längerem Zimo MX616 (Version mit Stiften) für Loks mit dieser Schnittstelle, z.B. Re 4/4. Der Decoder lässt sich direkt an Stelle des Analogsteckers einsetzen. Den Metallblock habe ich zur Sicherheit an der Stelle mit Lack isoliert.

Grüße, Peter W.
Hallo Peter,
Danke für den Tip, werde versuchen den dekoder zu bekommen
Mit freundlichen Grüßen Patrick
Irgenwie liest man hier in letzter Zeit häufiger von Problemen mit den für MU gebrandeten D&H Decodern. Wenn zwei Decoder, wie eingangs beschrieben, in dieser Lok das gleiche Verhalten zeigen und in anderen Loks funktionieren spricht vieles für eine gewisse Inkompatibilität. Bei der 141 spielt sich die Digitalisierung nur auf der Platine ab, der Rest muss nicht modifiziert werden.

Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit Decoder aus anderen Loks zu tauschen?

Auf jeden Fall sollte man mal bei DM-Toys/MU anfragen, ob es Einschränkungen gibt. Das ist ja auch wichtig für die Weiterentwiclung der Decoder.

Gruß
Jürgen
Hallo

Meine 141 mit Schnittstelle hat einen PD05A direkt anstatt des Dummys in der Schnittstellenbuchse und läuft damit völlig problemlos.

Dietrich
In die seitliche Schnittstelle passt ein D&H PD05A-1 mit Flachbandkabel zum Ablängen bündig rein. Ein PD05A-4 könnte auch von der Höhe her auch noch passen. Die 500 mA Dauerstromabgabe für den Motor reichen normalerweise vollkommen für den Betrieb aus. Das nur mal so am Rande.
mfg
Was mir noch einfallt! Ein PD10MU-3 oder DH10C-3 kommt in die dafür gedachte Aussparung gegenüber der Schnittstelle und das Litzekabel wird dann über den Lokkörper gelegt und der angelötete Stecker in die Buchse gesteckt. Der PD10MU-4 in die Buchse direkt gesteckt könnte zu groß sein, je nachdem wir rum er rein muß (PIN 1) auch noch Bauteile das Metall des Gußkörpers berühren.
mfg
Meine ältere 141 betreibe ich mit einem eingelöteten D&H05, auch damit kommt sie klar. Die MU Decoder scheinen etwas anders zu sein.

Gruß
Jürgen
Hallo patrick,
ich hatte schon Fleischmann Loks mit Schnittstelle, aber falscher Beschaltung: Da war z. B. die Entstördrossel nicht in der Motorzuleitung, sondern in einem der Gleisanschlüsse. Auf Deinem zu kleinen und zusätzlich unscharfen Foto im ersten Beitrag kann ich das leider nicht erkennen - musst Du also mal selbst nachmessen.

Was man aber erkennt, ist dass die Entstörkondensatoren wieder mal falsch beschaltet sind. Soweit man das aus dem unscharfen Foto erkennen kann müssten wohl die unteren beiden KerKos raus, da sie den Motoranschluss gegen das Gleis schalten und damit Störungen einschleppen.

Gruß,
Torsten
Ich würde jetzt erst einmal nicht herumlöten sodern schauen, ob es mit einem anderen Docoder funktioniert. Grundsätzlich sind die Platinen so ausgelegt, dass sie mit einem Steckdecoder arbeiten können. Mir sieht es nach den Schilderungen so aus, dass hier ein Kompatibilitätsproblem mit den MU Decodern existiert.

Gruß
Jürgen
Hallo,
habe mir jetzt einen ESU 59827 bestellt, mal sehen ob es damit funktioniert. Werde dann sofort berichten ob die Lok damit läuft. Ich vermute auch mal es liegt an den MU Decodern. Kann so weiter an der Lok nichts erkennen was sonst den Fehler verursachen sollte.
Mit freundlichen Grüßen patrick
Vielleicht hat ja jemand eine vergleichbare Lok und könnte mal ein Bild von der Platine machen, nur zum Vergleich. Eventuell habe ich ja doch etwas an der Platine übersehen und die ist wirklich ab Werk fehlerhaft.
Vielen Dank im Voraus
Hallo Patrick,

ja, das ist ein guter Plan. Damit hat man den Übertäteer dann identifiziert.

Gruß
Jürgen
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 23 | Name:

Da war z. B. die Entstördrossel nicht in der Motorzuleitung, sondern in einem der Gleisanschlüsse.


Das ist bei fast allen Fleischmann Altkonstruktionen so, stört aber nicht wirklich. Die Heilsbronner waren offenbar elektrotechnisch nicht so ganz top, das hatten mir die zwei Herren am Messestand sogar mal ungewöhnlich ehrlich gestanden: "Da müssen wir noch viel lernen."

Grüße, Peter W.
Hallo Patrick,

auf deinem ersten Bild sieht es so aus, als hättest du auf der Platine die im Analog-betrieb verwendeten Leiterbahnen zu den Lämpchen nicht aufgetrennt, eines von beiden macht dann einen Masseschluss, wenn der Decoder mit weiss und gelb eingebaut ist. ich hatte das Problem schon ein paar mal, bin aber nicht sicher, ob es bei dir zutrifft.
Vielleicht überprüfst das zur Sicherheit mal, kostet nicht viel Aufwand.
Viel glück,
Dieter_H

Ergänzung: eigentlich sollte das nicht passieren, wenn eine Schnittstelle eingebaut ist (wie ja oben von Mitforisten schon erwähnt).
Trotzdem zur Sicherheit: Decoder und Birnchen entfernen, und mit einem Durchgangsprüfer feststellen, ob eines der Schnittstellenanschlüsse Masseschluss hat. Das dürfte maximal das rote oder schwarze Kabel sein, wenn der eine Radschleifer übers Gehäuse (=Masse) geht.
mfg

@Dieter, es ist eine Lok mit Schnittstelle. Da muss man nichts auftrennen. Decoder einstecken und dann sollte es klappen.

Seit 29 Beiträgen eiert man nun hier herum. Ist es so schwer, die Lok mal mit einem Durchgangsprüfer (- Piepser) für 5.-
zu kontrollieren, ohne Decoder und ohne Dummystecker?
Es wäre nicht die erste Lok, die ab Werk einen Fehler hat, dergestalt, dass eine Gleisseite am Motor liegt und es daher analog nicht auffällt.
Und falls tatsächlich kein Prüfer zur Hand ist, stelle man die Lok ohne Decoder und Dummy auf ein Analoggleis unter Dampf und geht mit einer Litze vom Gleis wechselseitig mal an die Motorkontakte. Funkt es, ist da eine unzulässige Verbindung.

Jürgen H.
@Jürgen,
ja, das ist mir auch klar, und hab just zeitgleich mit dir dasselbe ergänzt

Dieter H.
Hallo,
ich konnte den Fehler nun endlich finden. Hatte gestern Abend etwas Zeit ,habe die Lok komplett zerlegt und dann festgestellt das es eine schlecht ausgeführte Lötstelle an einem Motoranschluss gab ,die dadurch zu einem Radschleiferkontakt auf der Platine überbrückt hat. War nur minimal und kaum zu sehen Jetzt läuft die Lok wieder einwandfrei.  Vielen Dank noch mal für die Hilfe und die vielen Lösungsvorschläge.
Mit freundlichen Grüßen patrick
Habe die Stelle mal rot umrandet

Die von nbahner1976 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Patrick,

Gratulation zur Fehlerbehebung und das Foto, werde meine Loks und die Ersatzplatinen die ich noch habe dahingehend überprüfen.

Mir ist bei einer Lok aufgefallen dass der Motor manchmal nicht anlaufen will, und man wenn die Lok dann bewegt geht es wieder. Habe es bislang auf den Decoder geschoben. Vielleicht ist hier das Gegenteil der Fall und die Lötstelle hat einen Wackelkontakt.

Grüße, Peter W


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