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Gleispläne

Thema: Bahnhof Cristian/Neustadt (CFR, Regiotrans)
Jack C. - 08.02.11 20:03

Hallo N-Bahner,

jetzt wollte ich mal mein Projekt vorstellen. An sich ist es ja nur ein Teil einer "Punkt zu Punkt"-Anlage, sozusagen Bauabschnitt 1.

Bahnhof:  Cristian / Neustadt / Keresztényfalva (CFR, Regiotrans)

Der Bahnhof liegt im Burzenland in Transilvanien in der Nähe von Brasov / Kronstadt an der eingleisigen, nicht elektrifizierten Nebenstecke 203 (Brasov-Zarnesti). ( http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Date...stamp=20090516061824 )
Der Bahnhof besitzt nur Handweichen und Formsignale; läßt sich also von EPII bis VI fahren. Die CFR-Strecke wird seit ein paar Jahren von Regiotrans mit Personen und Güterverkehr bedient.

Der Bahnhof hat auf jeder Seite nur 1 Ausfahrsignal für alle Gleise, natürlich auf jeder Seite ein Einfahrsignal und ein Rangiersignal an dem nördlichen Gleisanschluss. Die ganze Anlage ist etwas in die Jahre gekommen. Ich möchte jedoch die etwas besseren Jahre zeigen, als der Güterschuppen noch nicht so zerfallen war oder die Formsignale noch Signallichter hatten...

Sicherlich ist es nicht der schönste Bahnhof, jedoch finde ich diesen sehr interessant, auch von den Betriebsabläufen, Gleisanschlüssen, Handweichen, Signale...

Rollmaterial war unter anderem 4-gliedrige Görlitzer DoStos (CFR) unterwegs. Heute sind es französische Treibwagen. Und jede Menge Kesselwagen für den Anschluss an das Total-Lager in Cristian und Zarnesti... Leider fehlt mir noch die passende Lok... vor allem die 060DA.

Das Ganze soll als Modul/Segmente gebaut werden.
Gleise Code40; 6 rechte Weichen, 5 linke Weichen, ca. 12,5m gerade Gleise.
Die Weichen und Signale sollen irgendwie mechanisch geschaltet werden, so wie im Original

(Bild1) Im Original ist der Bahnhof sehr lang, so dass ich diesen erst einmal um 2 Segmente kürzer bauen möchte (Bild2). Trotzdem wird das immer noch recht lang (ca. 4,50m), so dass ich den Bahnhof in meinem Zimmer mit einer 90°-Kurze um die Ecke bringe...

Die anderen Bilder (3-5) zeigen den Bahnhof noch einmal etwas Detailreicher.

Fotos folgen vom Orignial folgen später; natürlich auch von den Baufortschritten...

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Bilder sind ein bissel klein, zumindest die ersten beiden....

Rest hört sind sehr interessant an.

Gruß Knut

Hallo Frank,

Asche auf meinen Haupt, als ich in Nuernberg mein Zeit verpasse anderen hier bauen echte Rumaenische Bahnhoefe! ;)

Also, zuerst, gratuliere ich der Erbauer!

Wie waers mal mit die Kopfstuecke nach FREMO-Norm, so das deine Module/Segmente irgendwann bei unsere Treffen zum Einsatz kommen koennen? ;)

In Sache Rollmaterial, vergiss die Epochen III und IV nicht: CFR 40.000 (Pr. G8.1), CFR 50.100 (Pr. G10), CFR 230.000 (Pr. P8), CFR 150.000 (BR50) und CFR 150.1000 (BR52) gibt es als Modell, die Goerlitzer DBv Einheiten auch, Gueterwagen auch... Tja, es geht auch ohne die bekannte 060DA :)

Bin auf jeden Fall gespannt auf die Fortsetzung!

LG
Horia

@ Hallo Knut,

Bild1 sollte ja nur zeigen, dass das eigentlich ein recht lange Bahnhof ist... Die Details sind ja in 3-5 zu erkennen...

@ Hallo Horia,

nicht zu früh gratulieren... das soll jetzt ja erst losgehen. Natürlich sind die Stirnseiten nach Fremo... was denn sonst ..

Ja, natürlich Dampfloks... Danke für die Aufzählung, das hilft mir wirklich weiter, da ich bei Dampfloks immer noch viel Nachholbedarf habe...

Es gibt nur keine passenden Kesselwagen... !?

VG, Frank L.


Und hier nun ein paar Originalfotos...
Wie schon geschrieben, der Bahnhof hat leider seine besten Tage schon hinter sich...

Jetzt muss ich langsam mal los mir das Holz für die Modulkästen zu besorgen...

Noapte Buna
Frank L.

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Hi Frank,

Passende Kesselwagen gibts auch: bis in die 1960-1970ern waren Zweiachser (siehe meine Umbauten) recht verbreitet (allerdings mit Ep.III Schriften) zusammen mit UVA und MEVA "EKW"-Nachbauten (Minitrix, Zoltan hat mal Ungarische Mustern nachgebaut); ab 1970 kommen die modernere Typen (Roco, mit etwa Kompromisbereitschaft) und ab 1995 Knickkesselwagen (Minitrix), gebaut bei Astra Vagoane Arad.

LG
Horia

Hallo...

ich war vor ein paar Tagen wieder auf dem Bahnhof von Cristian... um etwas zu recherchieren. Unter anderem hab ich mir die Weichen noch einmal genau angeschaut. Bis auf ein paar Details scheinen  die Weichen die der Reichsbahnweichen zu entsprechen (Schwellenzahl und Abstände). Ich muss das in den nächsten Tagen aber erst noch zeichnen, um es wirklich vergleichen zu können.

Ich hab den Bahnhof mit EW190 Weichen geplant... Ein Teil der Weichen scheint auch EW190 zu sein; 1:7,5 oder 1:9 weiß ich im Moment noch nicht. Jedoch scheinen die Hälfte der Weichen EW300 zu sein... mist...

Da nehme ich schon so einen Nebenbahnhof und dann sind da so "große" Weichen verbaut. Auf den Modulen passen aber keine 4 EW300 Weichen hintereinander... Wenn ich nicht schon die Bretter gesägt hätte, würde ich das jetzt nicht so schlimm finden...

Entweder Module neu planen und neu zusägen, oder kürzere Weichen verbauen...

VG, Frank L.

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Hallo Frank,

zumindest auf den Fotos sind 190er Weichen - die Zungen liegen auf 9 Gleitstühlen.

Wenn es dort auch 300er Weichen gibt, würde ich das auch so bauen, denn, bitte nicht lachen, 190er Weichen wirken schon eher eng und bei Zugfahrten nicht wirklich elegant.

Ich denke, dass man die Weichen auch gut trennen und über die Modulkante hinweg verlegen könnte. Die Gleise müssen so und so zusammenpassen, ob sie innerhalb einer Weiche liegen oder einzeln dürfte da keine große Rolle spielen. Die Trennung sollte halt nicht gerade im Zungen- oder Herzstückbereich sein.

Ansonsten freue ich mich auf die ersten Bilder. Das ist ein tolles Projekt!

Grüße!
christiaN




Hallo ChrisiaN,

nachdem ich das geschrieben hatte, hab ich mir das später (Offline) auch gedacht... Weiche zerscheiden. Hab dann auf Fotos gesehen, dass die Weichenzunge sowieso bis zur Laderampe reicht. Das könnte gehn. Gut das Du mir dazu rätst.

Die 300er Weiche habe ich auf einen anderen Bahnhof vermessen (mit Füße)... Das wollte ich in Crisitian nicht machen. Man wird schon etwas komisch angeschaut, bzw. nachgefragt, was man da macht... Nachdem ich versucht habe zu erklären, mit meinem schlechten rumänisch, was das werden soll, waren sie sehr ferundlich. Der eine Stellwerter hat mir ein paar Sachen mit den Signal- und Weichenschlüsseln gezeigt... hab ich so noch nie gesehen.

Es gab aber einen Grund, warum ich alle 6 Weichen auf einem Modul haben wollte. Ich wollte das mechanisch stellen; 1 Stellheben für 2 Weichen (Gleiswechselweichenpaar)... keine Ahnungm ob das geht... Das geht dann aber nicht, wenn die Weichen über Modulkästen hinweg gehen... Also vielleicht doch Servos und Stellpult...

Zitat

Ansonsten freue ich mich auf die ersten Bilder. Das ist ein tolles Projekt!


Das liegt aber nicht am Bahnhofsname, oder?

VG, Frank L.

Hallo Frank,

auch ich habe mich gerade durch Deine Projektbilder geklickt. Ein interessantes Vorhaben, auf deren weiteres vorankommen ich gleichfalls gespannt bin und welches bestimmt Eure Braunschweiger Modulpalette durch ein "exotisches" Vorbild ergänzt.
Wenn es Dich beruhigt: Auch ich habe da so ein Projekt in der Hinterhand, welches eigentlich ein relativ kleiner Dorfbahnhof ist. Aber da sind sogar EW 500 in den jeweiligen Einfahrten verlegt.....

Gruß
Thomas

Hallo Frank,

Zitat

Das geht dann aber nicht, wenn die Weichen über Modulkästen hinweg gehen... Also vielleicht doch Servos und Stellpult...



Ach, Du meinst mit Hebelbank, Seilzügen, usw?
Das geht über Modulgrenzen hinweg wirklich schlecht, obwohl das auch schon mal jemand beschrieben hat.
Vieleicht wäre es eine Möglichkeit, wenn Du einen Modulkasten teilst und die Teile fest mit zwei anderen Modulkästen verbindest? So hättest Du kaum Verlust!?

Ich würde die Weichen jedoch in üblicher Manier mit Stellstangen stellen.
Ein schönes Hebelstellwerk ist entweder sehr teuer oder sehr aufwändig.
Da so ein maßstäblicher Bahnhof ja doch recht lang wird, wäre es zu überlegen, ob man nicht einen Kopf mit Servos bedient, damit man nicht ständig hin- und herlaufen muss.
Wenn schon kein sportliches Hobby, dann auch richtig

Weichen brauchst Du nicht zu vermessen. Man muss nur erkennen, um welchen Typ es sich handelt und kann dann eine passende Zeichnung suchen.
Schwellenlagepläne gibt es z.B. hier:
http://www.gleismodellbauer.de/reichsbahnweichen.html
Ich habe auch schon einiges gezeichnet oder aus dem Netz gefischt.
Du kannst mir gerne eine PN schicken.

Zitat

Das liegt aber nicht am Bahnhofsname, oder?


Ich hoffe ja mal, dass der Name auf Deinen Bahnhofsschildern wenigstens richtig geschrieben sein wird!

Wie kommt man auf so ein Vorbild?

Grüße!
christiaN


Hallo

@ Thomas:

ja das beruhigt ein wenig...
Bei Projekten ohne fertigen Gleisplan gibst immer wieder war Neues zu entdecken / immer wieder neue Überraschungen...

@ChristiaN:

Ich wollte das Modul mit den Weichenfeld über 3 Stellhebel (je Seite) betreiben. Je 2 gegenüberliegende Hebel sollten eine Wippe betreiben, Drehpunkt zwischen zwei Weichen, so dass mit der Wippe immer gleich die paarigen Weichen geschaltet werden... Obwohl ich davon schon abgeraten wurde... Nun lass ich das lieber und werde das mit Serovs machen...

Zitat

Weichen brauchst Du nicht zu vermessen. Man muss nur erkennen, um welchen Typ...


Ja, das war ja so ein Problem. Ich wusste bis jetzt ja nicht, dass es sich wirklich um Reichsbahnweichen handelt. Ich hatte bis jetzt keine Quelle gefunden, die darüber etwas ausgesagt hätte, was in RO für Weichen verbaut sind. Das war ja nur eine Vermutung. Da ich die Weichen jetzt mit Füßen gemesen habe, hab ich jetzt erst so langsam verstanden, was da so verbaut ist.

Ich kannte mich ja vorher nicht wirklich mit den Weichentypen aus. Ich hab nun im Januar meine erste Weiche gelötet (EW190 1:9) und stellte fest, dass diese sehr ählich war. Da ich beim Fotovergleichen immer wieder EW 300er (nichts ahnend) mit angeschaut habe, bin ich etwas durcheinader gekommen.

Jetzt bräuchte ich noch ein Schwellenbild von der 300er, um zu überrpüfen, ob das wirklich eine 300er ist.
Nach meinen Messunge hat die Weiche (von Weichenzungen Richtung Herzstück) 21, 16 und 12 Einzelschwellen zwischen den Doppelschwellen.
Die Zungen werden zwischen 3. und 4. Einzelschwelle gestellt. und die Herzstückspitze liegt auf Schwelle 7.
Radlenker gehen von 3. bis 10. Schwelle.
Abstand der Doppelschwellen ca. 47 Fuß (14,6m), ca. 35,5 Fuß (11m) und ca. 26,5 Fuß (8,2m) -> in 1zu160: 9,1cm, 6,9cm  und  5,1cm...

So lernt man mit der Zeit... das die Lichtsignale russische Vorbilder haben, Grenzeichen und ander Zeichen österreichisch... Weichen Reichsbahnweichen...

VG, Frank L.

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Hallo Frank,

ja, das ist eine 300er. Die genannten Anzahlen der Einzelschwellen stimmen genau.
Davon habe ich eine Zeichnung, aber ich weiss nicht woher, so dass ich sie hier nicht zeigen kann.

Ich habe zwei Weichen mit einem Hebel gekoppelt. Das funktioniert einwandfrei.
Den Drehpunkt habe ich etwas aussermittig versetzt, damit die nicht direkt angetriebene Weiche immer einen um ein paar/10 größeren Stellweg hat.
Leider habe ich kein vernünftiges Foto gemacht, aber so ein Hebel ist auch nicht wirklich spannend.
Frank Kaminsky hat das bei einem Hosenträger so gebaut:
http://www.wasserburg-finescale.de/technik/glei...-eines-hosentraegers
Andererseits ist ein zweites Servo heutzutage schon fast billiger als das Material für einen Hebel...

Grüße!
christiaN



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Hallo Jack,

tolles Projekt! Ich wünsche Dir viel Spaß und gutes Gelingen bei der Umsetzung.
Weichen kannst Du bedenkenlos an Modulkanten trennen (außer natürlich im Zungenbereich). Ich habe das in Durlach auch an ein paar Stellen so gemacht und hatte bisher noch nie Probleme damit.
Zu den mechanischen Weichen mit funktionsfaehigen Seilzügen habe ich mal bei einem FREMO-Treffen etwas von Henk Oversloot in Spur N gesehen. Leider beschreibt er auf seinen Internetseiten nur die Hebelbank: http://www.fs160.eu/fiNeweb/linesideitems/leverframe/leverframe.php
Aber er hat auch die Seilzüge über die Modulgrenzen hinweg funktionsfaehig gemacht. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern wie er das gemacht hat. Ich fand es nur sehr simpel und geradezu genial! Vielleicht mailst Du Ihn mal über seine Internetseiten an. Er kann Dir sicherlich helfen. Du kannst es in Deutsch, Englisch oder Hollaendisch versuchen.

Gruß,

Olaf

Hallo zusammen,

hui wie die Zeit vergeht. Ich wollte mal einen kurzen Zwischenbericht abliefern. Am Bahnhof hab ich leider noch nicht so viel gebaut. 2 Modulkästen sind fertig, eines hat schon die ersten Gleise. Das Bahnhofsgebäude ist auch schon fertig. Diese Woche habe ich angefangen meine erste eigene Weiche zu basteln. Die Fräs-, Feil- und Schleifarbeiten sind gut verlaufen.


In der Zwischenzeit habe ich an meinem Haltepunkt Schirkanyen / Halta Sercaia gebastelt und vieles gelernt. Der ist nun so gut wie fertig... kleine Details fehlen zwar noch...

Andreaskreuze, Laternen und BÜ-Sicherungssignale habe ich in den letzten Wochen mit LEDs ausgestattet und eine kleine Schalung gebastelt. Das rote Licht am Andreaskreuz blinkt schon. Für das weiße Licht muss ich noch ein kleines Blinkmodul löten.

Aber jetzt muss ich mal loslegen meinen Bahnhof zu bauen...

VG, Frank L.

PS. Anbei ein paar Fotos vom Halta Sercaia, die ich letztes Wochenende beim Fremo-Treffen in Rheine gemacht habe.

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Hallo Frank,

ich kenne das Vorbild nicht (bisher hat's nur bis Ungarn gereicht), aber das sieht in sich sehr stimmig aus: Schöne Gebäude, gute Farbgebung und die Vegetation passt auch. Gefällt mir sehr!

LG,
Rudi

Tolle Module. Richtig richtig fein

Hallo Rudi,

naja es ist halbwegs stimmig geworden. Anfangs habe ich viel zu wenig Fotos gemacht, so dass ich dann fehlerhaft geplant habe. Der größte Fehler ist die Länge. 60 cm wären hier besser gewesen, satt 40cm.

Google Maps hatte die ganze Zeit immer eine ganz schlechte Auflösung, so dass ich keine guten Anhaltspunkte für die Abstande/Maße hatte. Dafür ging seit einiger Zeit Streetview, so dass ich wenigstens einige Details planen konnte. Mittlerweise ist die Auflösung besser... bin aber nun irgendwie fertig.
http://maps.google.de/?ll=45.825057,25.144036&a...823&t=h&z=18

Hallo Sebastian,

naja, ist ja nur ein Modul bis jetzt...

VG, Frank L.

PS. Noch ein paar Fotos als Chronik...

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