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Kategorie: 


Hersteller

Thema: Trix-Preise/Märkte/Käufer/Geld/Jugend dazu Gedanken
sebisr - 12.01.18 23:56

Ich wollte damit jetzt nicht den Trix Neuheiten Beitrag damit versauen.
Die empfehlenden Preise sind für mich keine Überraschung, wobei auch ich selber teilweise blöd geschaut habe.

Man sieht doch deutlich, dass der Markt schrumpft und dies war schon vor zwanzig Jahren voraus zusehen. Viele Modellbahner haben jetzt ein Alter, wo sie für den Markt nur noch begrenzt zur Verfügung stehen. Machen wir uns doch nichts vor, einige der Käufer vor zwanzig Jahren sind mittlerweile verstorben und stehen den Markt nicht mehr zur Verfügung. Die Nachfolge-Käufer hat man nicht geschafft, ausreichend am Markt zu platzieren.
Die Folge ist, dass der Markt immer kleiner wird und das mindestens noch in den nächsten 15 Jahren. Wahrscheinlich werden nur noch wenige Hersteller übrigbleiben beziehungsweise viele auf Kleinserienhersteller übergehen.
Jetzt sind schon die großen Hersteller eher Kleinserienhersteller, jedoch mit entsprechenden Fixkosten. Diese Fixkosten müssen erst einmal gedeckt werden und das schlägt sich bei einem immer kleineren Markt im Endpreis nieder. Zu allem Übel steigen die Fixkosten ebenfalls, durch Sagen wir mal suboptimalen Markt- Politik -Bedingungen. Gerade hier wird es in Zukunft keine Verbesserung geben.
Die Modellbahn war schon immer Luxus, nur in letzter Zeit wurde dieser Luxus noch teuer.
Man sollte auch nicht vergessen, dass im Vergleich zu den Achtziger und Neunziger Jahre dem Bundesbürger immer weniger Geld in den Taschen geblieben ist. Genau deswegen tuen die Preise das zweite Mal weh.

Die Jugend ist weitgehendst für die Modellbahn verloren. Das liegt nicht nur am Preis, sondern vielmehr am Wandel der Jugend selbst.
Wieviel Rollmaterial benötigt man eigentlich?
Ich kann mein ganzes Material eh nicht gleichzeitig sinnvoll einsetzen?
Wir alle müssen langsam umdenken.
Gruß


Hallo,

ja Spur N ist tot. Und jetzt hol ich mir ein Eis.......

Gruß
Uwe

Hallo ,

ich kann es nicht mehr hören. Dann kauf doch für 200.000 € vier Spritzgießmaschinen, beschäftige
25 Mitarbeiter, unterhalte Gebäude und verkauf die Modelle dann für 16,35 € inkl. Mehrwertsteuer.

Es ist ja so einfach, ich frage mich nur warum es keiner macht, Moba ist scheinbar einfacher als Geld drucken !

Viele Grüße

Georg

Keiner hier aus diesem Forum verbietet des Dir Georg, auch weiterhin bei Minitrix einzukaufen und den Herrn Sieber wird es freuen.

Nur sei Dir bitte darüber im Klaren, das es hier im 1:160 Forum eine potentielle Käuferschaft gibt, die ihre Meinung trotz deiner Äußerung kundtut und die zusammengenommen ein jährliches Moba-Budget hat, welches für die N-Hersteller durchaus interessant sein sollte. Und wenn nun gefühlt 3 von 4 der hier sich äußernden Personen schreiben, dass sie bei diesen Preisen "die Segel streichen", dann heißt das, dass sie ihr Geld wahrscheinlich statt dessen bei den Herstellern ausgeben, die eben nicht diese exorbitanten Preise haben und auch nette Produkte anbieten. Bei mir bedeutet das konkret für die Neuheiten des Modelljahres 2018 bisher 2:0 für Piko (und es sind noch lange nicht alle N-Hersteller mit ihren Neuheiten in Erscheinung getreten).

Das braucht Dich zwar nicht zu interessieren Georg und Du kannst es ja auch schon nicht mehr hören (für Dich schreib ich es auch nicht) aber den Preisgestaltern bei Märklin sollte es schon zu denken geben, wenn sie ihre Stückzahlen auch absetzen möchten - denn schwups, plötzlich sind sie Kleinserienhersteller (wie schon an anderer Stelle geschrieben) und nicht mehr Marktführer. Der Markt für sie ist weggebrochen und die armen 26 Mitarbeiter und die tollen Gebäude können nicht mehr bezahlt werden.

Aber das wissen die BWL-Leute bei Märklin augenscheinlich besser und sie suchen ihre Käufer wohl lieber unter den Mitmenschen, die "unsere Armut ankotzt".

Dedl

Hallo

Hinzu, kommt noch der Formenbau und deren Unterhaltung. Leider halten die Formen auch nicht ewig und müssen ab und zu überarbeitet werden.
Ups, das muss ja auch noch jemand konstruieren?

Dann wollen meine Mitarbeiter pünktlich zum Ende des Monats, ihr Gehalt erhalten. Mist was mache ich, wenn ich zu diesem Zeitpunkt, über keine geeigneten Barmittel verfüge? Wahrscheinlich, weil noch nicht alle Rechnungen gestellt beziehungsweise bezahlt sind.
Dann muss ich einen (Kurz-) Kredit von meiner Hausbank in Anspruch nehmen, der wieder Geld kostet.
Jetzt kommt der Monat, wo ein externer Prüfer mein Gerätepark überprüfen muss. Das kostet wieder.

So ein Betrieb ist teuer.

Mal zu den Preisen der Mitbewerber von Trix.
Fleischmann versucht ja, über Vietnam an der Kostenschraube zu drehen. Das wird auch vorerst gelingen, aber man sollte sich schon heute bewusst sein, dass in Vietnam ebenfalls die Kosten in Zukunft steigen werden. Was dann, Kenia?
Persönlich finde ich den Weg von Trix/Märklin angenehmer, nur in Europa zu produzieren. Der Fleischmann-Weg wird funktionieren, aber nur wie lang noch.
Die Piko 82 Digital kostet mich derzeit 306€. Zum Vergleich mit einer digitalen Mintrix Schlepptenderlok (315€ G12) ist die Pikolok nicht erheblich billiger. Eine Sound Mintrix Schlepptenderlok liegt bei 350€, also 45€ mehr, gegenüber der Piko 82. Wohl gesagt, das eine ist eine Tenderlok, das andere eine Schlepptenderlok.

Leider gibt es immer mehr Menschen, die sich dieses nicht leisten können, weil einfach das Geld an anderer Stelle benötigt wird. Dazu kommen dann die bedingten Ausfälle, durch wegsterben.
Wie soll ich da als Hersteller noch Massen absetzen?
Gruß

Hallo,
Spezial in den Kommentaren zu den Trix Neuheiten ist vieles sehr emotional und teilweise damit auch unsachlich  wiedergegeben.
Tatsache ist aber:
-Modellbahn war noch nie wirklich billig.
-Kleine Auflagen bedingen einen größeren Einzelpreis. Große Auflagen bringen günstigere Preise aber es wird auch auf Halde produziert. Diese "Lagerartikel" werden dann, notgedrungen, günstiger ab- verkauft und der Hersteller,verdient daran dann auch nicht mehr wirklich. Ganz zu schweigen von den Händlern!  Zusätzlich beschwerten sich die Kunden über die Preise:" Zuerst teuer gekauft und danach wurde es billiger-unverschämt!". Gleichzeitig warten immer mehr Kunden, auf diese Abverkaufs- Aktionen und die Händler und Hersteller verkaufen erst recht nichts mehr bzw nur zu stark verbilligten Preisen und kommen damit in finanzielle Schwierigkeiten. Genau über diese Themen haben wir hier schon oft diskutiert und lamentiert.

Trix macht da schon lange nicht mehr mit.Es wird nur relativ wenig hergestellt und dies verkauft sich auch für einen vernünftigen Preis. Wobei vernünftig für den Hersteller heißt: Es wird etwas verdient und zwar mit einen Plus in der Kasse und nicht mit einen Verlust nach Abzug der Herstellungskosten..
Daraus folgt:
-Trix verkauft sich relativ gut und es gibt fast keine Abverkaufs Aktionen. Schon gar nicht bei Soundmodellen ,die ja, angeblich, keiner hier haben will.
-Trix ist wohl eher im oberen Preisbereich der Modellbahnanbieter anzusiedeln und fährt damit wohl auch ganz gut. Ein Mercedes gibt es auch nicht zu Preisen eines Dacia .Ob ein Dacia aber "immer" wirklich schlechter ist,hat auch mit vielen subjektiven Eindrücken zu tun. Von A nach B kommt man ,in der Regel, mit beiden. Prestige, Komfort, Wiederverkaufswert, Nachfrage-müssen extra bezahlt werden und es liegt immer im Auge des Betrachters, ob dies den Mehrpreis Wert ist.

Leider heißt das aber auch für mich als Kunde:
-Will ich ein bestimmtes Modell, habe ich immer weniger Zeit zum kaufen und muss es fast zum angebotenen Preis erwerben.
-Sonderangebote und Abverkaufsaktoinen werden in Zukunft immer seltener.
-Ich kann mir vieles nicht leisten. Preislich sind viele Modelle einfach nicht mehr, für mich ,bezahlbar.
Andere Dinge verbrauchen leider auch Geld und sind wichtiger (Versicherungen, Lebensmittel, Kleidung, Wohnung,...).Für das Geld, welches für mein Hobby noch übrig bleibt, bekomme ich einfach weniger als vor einigen Jahren. Damals gab es mehr Sonderangebote und auch Firmenpleiten. Wir konnten Superschnäppchen machen, aber auf Dauer, gibt es sonst unser Hobby auch nicht mehr,wenn dies so bleiben würde...Kein Hersteller kann es sich leisten, über längere Zeit, weniger einzunehmen als er ausgeben muss.
-Es gibt aktuell mehr Auswahl auf den Modellbahnmarkt. Viele Hersteller (trotz der damaligen Krise!) aber eben weniger fürs Geld.(zumindest weniger Masse aber auch immer mehr Klasse?)

Fazit: Ein schon immer etwas teureres Hobby ist noch einmal teurer geworden. Leider müssen wir damit umgehen oder das Hobby wechseln. Wer schon immer genug Kleingeld, für einen Luxus, wie ein Hobby, übrig hatte.....
-wird wohl laut meckern und dann trotzdem kaufen
-Andere wie ich, werden genauso viel bzw. eben wenig ausgeben können und damit auch einfach weniger Modelle für Ihr Geld bekommen. Wer früher 10 Modelle im Jahr kaufte ,wird wohl nur noch 5 oder 6 Modelle kaufen können.
-Second Hand Modelle sind für viele noch ein Ausweg aber in x Jahren wird dann wohl auch hier die Preise anziehen. Wenn viele nur Gebrauchtware kaufen, wer soll dann Neuware erwerben die mal zu Gebrauchtware wird?
Laut eines Händlers sind die Gebrauchtwarenpreise inzwischen auch schon nicht mehr in der Abwärtsspirale sondern bereits konstant.....

Gruß
Thomas

Gruß
Thomas



Hallo,
Ob ein Preis von 50 Euro für einen Güterwagen oder 60 Euro für einen Personenwagen zu hoch ist oder nicht muß jeder mit sich selbst ausmachen.
Ich für mich bin gerne bereit 60 oder 70 Euro für einen Personenwagen zu bezahlen wenn der Wagen die Detailierung eines NME, LS oder ACME Wagen hat. Bei einem Minitrix Wagen fehlen mir bei einen solchen Preis dann doch zu viele Details.

Gruß Alex



Hallo,

da ich immer wieder Gelegenheit habe, an der Quelle fundierte Gesprächserkenntnisse zu gewinnen, war einer der Erkenntnisse der letzten Zeit:

Pro Modellbahnneuheit in Spur N werden meistens nur noch im Durchschnitt mittlere dreistellige Stückzahlen produziert, entspricht größtenteils den vorliegenden Vorbestellungen der Fachhändler zuzüglich einer "Überproduktion", die aber das Controlling meist sehr kritisch sieht und deckelt.

Mit dem Ergebnis, dass es für "spätere Entscheider" immer schwieriger wird, bei begehrten Modellen noch zu annehmbaren Konditionen zum Zuge zu kommen.

Man sieht es ja schon jetzt auf ebay, alte Ware, die in Massen früher produziert wurde, sehr günstig und immer vorhanden, mit aber anziehender Preistendenz, wenn kein Schrott. Ausweichkäufer, die die hohen UVP nicht kaufen wollen oder können?

Begehrte Modelle aus aktuelleren niedrigen Produktionslosen kaum zu fairen Preisen zu finden (also nicht zu UVP oder läppische 10% darunter) oder gar nicht im Angebot, wochenlang, monatelang.

Somit ist der Kunde von heute echt im Zwiespalt, vorbestellen mit Liefergarantie oder abwarten bis Testberichte vorliegen, und dann erst versuchen, ein Modell zu bekommen. möglichst keine "B-Ware" mit bewegter Händler(rückgabe)vergangenheit (mit erneuter Auslieferung..).

Und auch eine Erkenntnis aus diesen Gesprächen:

Die Nachfrage nach den teuren Soundmodellen sei sehr gut, analoge Modellstückzahlen seien stark gesunken.

Mich kostet als Beispiel eine digitale Soundlok bei Fleischmann keine 60 € mehr als die analoge Version, dank meines Händlers.

Insoweit gut investierter Mehrbetrag, auch vom Spielwert und eventuellen späteren Wiederverkaufswert.

Modellbahner zu sein ist eine Art Luxus, so wie viele andere Dinge auch.

Die Frage nur, wo sind die Schmerzgrenzen, wenn die Lust und die Freude in Frust umkippt.

Ich sage aus meiner Sicht, es gibt aktuell kaum Modelle auf dem Markt, die mir eine Anschaffung zu UVP oder 10% darunter zum "Skonkorabatt" wert wären.

Jedoch bei annehmbaren Kundenrabatten (Händler belohnt deine gute Stammkundeneigenschaft) die Käufer und Händler zufriedenstellt, habe ich weiterhin viel Freude an dieser Leidenschaft.

Die Händlereinkaufskonditionen sind auch bei Minitrix nicht so dürftig, dass alle Rabatte über 15% unanständig wären.

Viele Grüße

Claus



Hallo,

ich sehe die Preisentwicklung zwar kritisch, aber relativ entspannt:
Alle die zu den jetzigen Preisen kaufen - sei es wegen Neuheit, bestimmte Lackierung/Epoche oder einfach wegen "haben muss" - sichern den Herstellern ihre Kostendeckung, Rendite und das Weiterbestehen.
Somit können sie sich dann auch spätere Abverkaufsaktionen leichter leisten ohne in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu kommen - und bei denen dann andere Käufer zuschlagen...

LG
Didi

Als Hersteller sollte man sich da wohl auch überlegen welche Käuferschicht man ansprechen will. Die, die ein hochwertiges Modell, bis ins feinste detailliert haben wollen, oder die, denen es nicht wichtig ist das der Wagen unter dem Mikroskop bis ins kleinste Detail stimmt.
Für erstere Grupe muß zwangsläufig ein höherer Preis her. Spaltet sich aber leider dann auch noch auf in diejenigen, die das Modell nur in der Vitrine stehen haben und eigentlich gar keinen Motor, geschweige denn Sound und Digital wollen (Beleuchtung ggf. schon), und diejenigen, die das Modell dann auch bewegen wollen, wo es bis ins letzte Detail naturgetreu klingen und fahren soll, etc. Die wird man aber auch wieder nicht beide gleichzeitig zufrieden stellen können.

Wenn man aber den Markt der Leute ohne MIkroskop-Augen bedienen möchte, dann darf man nicht den Preis der höchsten Detaillierung verlangen. Da kommt es nicht drauf an eine hochdetaillierte Lok mit ggf.  einem hochdetaillierten Wagen zu haben, sondern viele komplette Züge die mit bloßem Auge auf der Anlage realistisch ausschauen und nicht ständig Probleme machen. Dafür setzt man halt nicht nur 1 sondern 10 Modelle an den Kunden ab, die sich ggf. "nur" durch die Bedruckung unterscheiden. Der Gewinn je Modell ist selbstverständlich kleiner, der Gesamtgewinn muß es nicht sein.

Und wer sich auf hochpreisige hochdetailliere Modelle spezialisiert braucht auf den Nachwuchs logishcherweise nicht zu hoffen, der an die Geschichte nunmal über das Thema Spielzeug ran kommt.

Ach so, wer aber die hochpreisige Gruppe bedienen will, von dem wird auch erstklassiger Support verlangt, incl. z.B. Ersatzteilversorgung auf lange Zeit, Trix bietet das aber leider nicht. Wo sie sich im Markt positionieren wollen bleibt mir insofern ein Rätsel.

Gruß,
  Daniel

PS: Und man darf natürlich auch nichts verkaufen wollen, was es dann in der Realität nicht gibt, wie AB-Wagen bei der S-Bahn-Nürnberg.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ob ein Preis von 50 Euro für einen Güterwagen oder 60 Euro für einen Personenwagen zu hoch ist oder nicht muß jeder mit sich selbst ausmachen.
Ich für mich bin gerne bereit 60 oder 70 Euro für einen Personenwagen zu bezahlen wenn der Wagen die Detailierung eines NME, LS oder ACME Wagen hat. Bei einem Minitrix Wagen fehlen mir bei einen solchen Preis dann doch zu viele Details.


Guten Morgen zusammen,
das trifft es meiner Meinung nach sehr gut. Wer den Mut hat, solche Preise aufzurufen, der wendet sich an einen kleinen, sehr anspruchsvollen Kundenkreis. In den preislichen Regionen, in die Minitrix jetzt vorstoßen will, wird die Luft eben sehr dünn und der Anspruch extrem hoch. Wenn man dann farbliche Aufgüsse alter Klamotten anbietet, darf man sich über die kopfschüttelnde Kundschaft eben nicht wundern.

Hersteller wie LS Models haben zu solchen Konditionen perfekte Neukonstruktionen präsentiert, deren Detaillierungsgrad einmalig ist. Dazu gab es die ausgewählten Vorbilder wie die internationalen Nachtzugwagen noch nie von irgendeinem Hersteller.

Und wie man den vielen Analogbahnern oder Digitalbahnern, die keine D&H Multiprotokolldecoder verwenden wollen, Loks für 400 € und mehr verkaufen will, ist mir auch rätselhaft.

Von daher halte ich diese Preisentwicklung für wenig erfolgversprechend. Ich jedenfalls werde keine 290er Rangierlok für 259,00 € kaufen!

Es gibt ja noch andere Hersteller mit einem wesentlich besseren Preis-Leistungsverhältnis und einen riesigen Gebrauchtmarkt.

Viele Grüße,
Mathias

Hallo,
nehmt Euch mal einen Katalog 1965-1970, schaut Euch die dort abgdruckten Preise an, fragt Vaddern was er damals verdient hat und wieviel Modelle er sich pro Jahr leisten konnte. Über Rabatte und Ramschaktionen brauchen wir nicht mal nachdenken.

... und nein, Modellbahn war auch '68 kein cooles Hobby, auf das die Jugend abgefahren ist.

Wer heute jammert, dass er sich den 20. Werbetaurus nicht mehr finanzieren kann, hat eigentlich eher selbst ein Problem, als dass man sich um einen Hersteller sorgen müsste.

Übrigens trägt auch das wehleidige Rummgejammere und Genörgel dazu bei, dass man schon schief angesehen wird, wenn man sich zu seinem Hobby bekennt. Publikumsmessen müssen für die Hersteller der reinste Horror sein, wenn man sich mal eine halbe Stunde mit an den Stand stellt, weiss man auch warum.

Wer lieber bei Piko kaufen will, als bei Märklin kann das gerne machen. Ich muss solche Ankündigungen aber nicht glauben. Der große Teil hier hat das Geld, sich die Modelle zu kaufen, die man auch haben will. Die wenigsten kaufen irgendwo ein x-beliebiges Modell, nur weil es gerade günstig ist. Klar kann man über Preise diskutieren, aber man sollte das auch mit Argumenten machen, bei denen der Hersteller einen auch ernst nimmt.

Es gibt sogar irgendwo immer einen Punkt, wo man sich als Kunde für einen Hersteller nicht mehr rechnet. Dann gehört man nicht mehr zur Zielgruppe und kann hier noch so sehr auf die Trommel hauen, man wird dann nicht mehr wahrgenommen. Wenn die
Billigheimer, Nörgler und Schnäppchenjäger alle zu Piko abwandern, kann man Märklin nur gratulieren - alles richtig gemacht.

Gruß
Frank

Hallo Frank
Genau auch meine Meinung.
Allen schönes Wochenende Wolle

Hallo,

auf einen Aspekt möchte ich noch hinweisen: Einige von uns können diese Preise nachvollziehen und halten diese für angemessen. Wenn ich aber mit meiner Frau in einen Moba-Laden gehen und sie diese Preise sieht, schüttelt sie nur den Kopf.

Außenstehenden ist das nicht mehr erklärbar, so meine Erfahrung. Deswegen gibt es für mich auch Preisobergrenzen, ab denen es unanständig wird und bei denen ich dann lieber auf Mobabörsen kaufe.

Gruß
Markus

Natürlich werden durch diese Mondpreise gerade jüngere Interessenten vergrault.
Wenn man sich von seinem monatlichen Taschengeld nicht mal mehr einen einfachen Güterwagen leisten kann, dann passt da etwas nicht.

Ich verstehe die Hersteller nicht:

Warum bietet man nicht gängige Modelle (typische Personen- und Güterwagen, die sich auch gut verkaufen) permanent an, so dass sie auch permanent hergestellt werden und permanent verfügbar sind - zu moderaten Preisen? Wenn es dann für Leute mit großem Geldbeutel noch limitierte Sammlereditionen gibt, ist es OK.

Was aber nicht geht, sind Standardwagen in Uraltformen zu unverschämten Preisen und auf der anderen seite völlig realitätsferne, hässliche Hobby-Wagen zu immer noch gesalzenen Preisen.
Warum sollte man sich eigentlich solche Hobbywagen kaufen? Wenn ich Geld sparen will, kaufe ich mir lieber gute Gebrauchtware zu ähnlichen Preisen mit vernünftigen Modellen.

Vll. sollten die Hersteller mal eine umfassene Kundenanalyse und Kundenbefragung vornehmen,
um herauszufinden, ob ihre Angbote wirklich "passen". Und man sollte mal Konzepte aufstellen, wie man neue Kunden gewinnt - sicherlich nicht mit albernen Hobbywagen und Modellen zu Sammlerpreisen.

Marcel


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn man sich von seinem monatlichen Taschengeld nicht mal mehr einen einfachen Güterwagen leisten kann, dann passt da etwas nicht.


also mehr Taschengeld

gruß Detlev

Guten Morgen.

Die Diskussion geht erneut an der Realität der Märkte vorbei. Ist wie in den USA: Realitätsverweigerung einer erodierten Zivilgesellschaft.

Die Nettokaufkraft in der Breite die Notwendig ist (Massenproduktion braucht immer eine vorhandene Massenkaufkraft) für mittlere bis gehobene, nicht notwendige Konsumgüter des täglichen Bedarfs, in Europa, auch in der BRD sinkt beständig. Die Berechnung der Statistiker geht aber immer vom Bruttoeinkommen und von der Summe aller Gehälter (inklusive Chefetagen) aus. rechnet man aber mal die Einkommen aus Selbständiger Tätigkeit heraus, sieht es ganz anders aus.

Mittlerweile hat die BRD einen Bodensatz an Zuschuß bedürftigen Bürgern inkl. Neuankömmlingen, Arbeitslossen in SGB II, Rentner und nicht arbeitsfähige Menschen in SGB XII, Wohngeldbezieher aus Niedriglohnbeschäftigungen, die alle aus Sozialkassen in Summe von 25 %, Tendenz ansteigend (Altersarmut und Freisetzung durch Digitalisierung der Arbeitsplätze mit intelligenten Robotern).

Dazu kommen die Vernichtung mittels weniger Tycoone wie Amazon des Einzelhandels und Dienstleister durch die Umstellung der gesamten Dienstleistungsbranchen ins Internetsystem (Cloud) auf Lizenzwirtschaftsbasis.

Wir werden in den kommenden 10 Jahren gewaltige Probleme im Verbrauchssektor haben. Weil der erste gut bezahlte Arbeitsmarkt schlicht weg immer kleiner werden wird. Auslagerungen ins Ausland werden die Probleme der Konzerne auch nicht auf Dauer lösen. Roboter und Computer kaufen keine Waren ein.

Diese Erkenntnis bzw. Einsicht fehlt den Kapitalgebern an den Börsen und den Geldhäusern vollständig, weil die Zentralbanken die Liquidierung als Scheingewinne per Verschuldung der Märkte bedient.
Das heißt die Realität wird nicht abgebildet. Dadurch werden wenige zwar im Moment super schnell reich, aber der  Rest von uns super schnell über die Zinsverluste arm.

Die Zinsmarkt ist bereits zusammen gebrochen (Negativzinsen). Ist der Zinsmarkt zusammen gebrochen, explodiert der Staatsanleihemarkt als nächstes (Verschuldung der Staaten nimmt weiter zu). Das ist z. B. in Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien, usw. längst der Fall. In den USA sieht es genauso mies aus. Auch dort wird alles mit Gelddrucken zugekleistert.

Nun zurück zum Modellbahnmarkt. Der Markt schrumpft nicht durch Umstellung der Jugend, sondern durch Konsumverzicht in höherwertigen Sachen. Ein spannendes PC Spiel fürs Smartphone kostet 10 Dollar, ein Waggon 30 Dollar. Was kauft sich der Jugendliche, wenn das Taschengeld nur 10 Dollar beträgt?!

Es sei jedem natürlich und gerne gegönnt, der es sich leisten kann. Denn er hat noch ein gutes Einkommen.
Die Realität ist eine Andere da draußen jenseits des MoBa Kellers.

Die Tendenz geht nämlich Richtung Kaufkrafteinbußen für nicht nötige Konsumwaren durch weiter explodierende Kosten im Grundversorgungsbereich.
Vor allem die elektrische Energiebeschaffung wird immer teurer werden. Die Fahrzeugkosten in Anschaffung und Unterhalt und Wegekosten zur Arbeit (immer weitere Wege zu den gut bezahlten Arbeitsplätzen weil Wohnraum vor Ort immer teurer wird) werden weiterhin steigen (Maut, Benzin, Versicherung). Außerdem treiben Umweltzerstörungen durch Überdüngung über Jahrzehnte zum Beispiel die Wasserbeschaffung von Trinkwasser demnächst in die Höhe. Unsere Region ist schon betroffen. Die Müllberge wachsen weiter und die Entsorgung kostet viel Geld, also steigen die Kosten dafür im Gewerblichen und Privatbereich. Des weiteren steigen die Grundsteueraufwendungen für Liegenschaften nach einer Gesetzesreform für alle Hausbesitzer und Produktionsstättenbesitzer. Die Infrastrukturkosten werden ebenfalls an Hausbesitzer aller Art weiter zu nehmen.

Die Vermieter geben die Preise an die Mieter weiter. Die Industriebetriebe werfen die Leute raus. Weil die Preise unten bleiben müssen. Also das Monieren alles sei zu teuer ist absolut REALITÄTSFERN.

Normalerweise müsste eine Lok das doppelte Kosten, um Rentabel im Inland zu sein. Nun geht man ins Ausland. verliert aber die Arbeitnehmer im Inland. Das sind aber auch die Kunden. Das System hängt sich auf. in Asien reicht der Lohn ja auch nur für den Grundbedarf, sonst würde sich die Auslagerung nicht lohnen.
Kurzfristig macht man dann noch einen Gewinn, langfristig aber Verluste. Folge ist ein gegenseitiges Auffressen oder Untergehen. Warum wohl sterben die Innenstädte aus? Warum wohl stöhnen bereits die Konsumtempel am Stadtrand?
Blühende Landschaften....

Man kann dem Normalbürger keinen Vorwurf machen, weil selbst Fachleuten das Geldsystem längst aus der Hand geglitten ist. Die gute Beschäftigungslage sagt NICHTS über die Kaufkraftverteilungschancen oberhalb des Grundbedarfs in Gänze aus.

Grüße.

Frank

Hi.

Beachtet bitte ganz unabhängig vom Preis die Freizeitangebote / Veränderungen + die parallel angebotenen Spielmöglichkeiten / Gerätschaften.

Na?

Fällt etwas auf?
Ach?!

In den "guten, alten (Anfangs-) Zeiten" der Modellbahn sind:
- wievile Leute Skifahren
- Mehrfach in Urlaub (fliegen Fahren / PKW!!)
- Segeln
- Kreuzfahrt
- Kultur / Städtetouren
etc etc.... ? !!!!!!!

In den "guten, alten (Anfangs-) Zeiten" der Modellbahn gab es:
- Nintendo*
- X Box*
- Games on PC
- etc etc

Ich bitte das zu bedenken!

Vergesst bitte auch nicht den zeitgeist:
Kids: BMX, Skate boards, Abhängen am Bushäusel

Das mal nur so am Rande.

WE

PS Was ich allerdings nicht raffe:
Warum sagt die MoBaInd: BRD= zu teuer und dreht einem dann LS Wagensets für 199.- Steine aus fernost an?

PS2: Ich habe auch nur 24h/Tag, das muss sich jeder einteilen
PS3: Trotz extremen Bahnwahns bei mir hatte / habe auch ich Zeiten / Epochen in denen ich keine Lust/Zeit auf Bahn/Modellbahn habe:
- Wenn mein MTB Rahmen die Grätsche macht nach Dekaden, dann.......
.....und der Etat ist begrenzt
Das gilt auch für meine hochheiligen Salomon Skistiefel deren Kunststoff eines Tages mürbe wurde.....

Und als ich jung war gabe es "nur" die Bahn - und zwar an allen Ecken und Enden: In jedem Caff!
Das hatte man überall vor der nase - heute hingegen ist das Vorbild dünner gestreut.....




Zitat


Hinzu, kommt noch der Formenbau und deren Unterhaltung. Leider halten die Formen auch nicht ewig und müssen ab und zu überarbeitet werden.



Ich kann es nicht mehr hören!
Formenbau kostet heute einen Bruchteil von dem, was noch vor 20 Jahren nötig war. CAD Daten und Fräsautomaten bauen die Formen und nicht mehr die Hände von teuren Spezialisten. Aber es wird immer weiter dieses Märchen des ach so teuren Formenbaus erzählt. Komm doch mal ins Jahr 2018 und schau Dich mal am Markt um!

Das andere Firmen am Markt auftauchen, die zu Bruchteilen von Minitrix-Preisen verkaufen, auch Formen bauen lassen und zudem nicht über eine große Marktdurchdringung verfügen und entsprechend mehr Aufwand für Vertrieb, Marketing und Produktion aufbringen müssen, obwohl teilweise Modellexoten angeboten werden, zeigt doch, das da Luft ist noch Geld zu verdienen auch bei deutlich moderateren Preisen.

Was Trix da abzieht ist eine Kopie der Strategie von Fleischmann. Fleischmann hat das teuer bezahlt.

Wer meint einen Personenwagen für 90!!!! Euro anzubieten, der hat den Knall ja nicht gehört. Das ist doch völlig absurd. Für den Preis kann mich den ja beinahe von Hand beim Juwelier aus Gold schnitzen lassen

Nee, was da gerade versucht wird, ist nach meiner Erwartung Selbstmord. Erst die Tragödie der nicht analog funktionierenden Zwangsdekoder, die bis heute noch anhält. Noch immer tun die Dinger es nicht analog. Dann die Mondpreise, reichlich Qualitätsmängel und ein mehr als merkwürdiges Sortiment.

Na ja, mir soll es egal sein. 190 Euro für 3 Silberlinge als Wiederauflage... ja herzlichen Glückwunsch! Nee, das ist doch alles nur noch blanker Hohn.

Ohne mich! ja, mich ärgert das, weil noch vor ein paar Jahren Trix tolle Modelle rausgebracht hat. E150 z.B. Aber seit unbrauchbarer Zwangsdekoder und nun auch noch Mondpreise, ist das alles keine Diskussion mehr wert.

Und mal Güterwagen wieder als Ganzzug anzubieten, im Sortiment gäbe es ja Möglichkeiten, davon hat man sich dann auch noch verabschiedet. Da werden Gaskessel im Bunt-Sortiment angeboten statt mal eine 20er Packung anzubieten. Wer will kann ja auch 5 kaufen. Ging früher ja auch. Aber nee, da wird zwangsgebündelt in Sets die keiner haben will, und zwangsdekodert, bis auch gar nichts mehr läuft. Und Personenwagen kriegen jetzt auch Zwangsdekoder, damit auch der Rubel so richtig rollt... glaubt man. Man macht mich das sauer!

Schade drum!

Einkauf bei Mtx in 2017: 0 Euro! Es gab schlicht nichts in Epoche III.
Plan für 2018: 0 Euro: Wucherpreise!

Und ich denke, daß nicht nur ich bei Trix nichts mehr kaufe. Egal welcher der aufgeführten Gründe dem jeweiligen Verzicht zu Grunde liegen.

Nein, so schwer ist es wirklich nicht, am Markt zu bleiben. Man hat gute Modelle gehabt, die man auch wieder auflegen könnte. Und ich glaub auch nicht, daß der Markt nur noch aus Vitrinenbahnern besteht, die sich nur noch Loks hinters Glas stellen, wo der Dekoder nicht weiter stört.

Gruß
Klaus


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die wenigsten kaufen irgendwo ein x-beliebiges Modell, nur weil es gerade günstig ist.


Hallo zusammen,
diese Aussage ist definitiv so nicht richtig. Bei meinem Fachhändler werden etwa die Hälfte der Modelle über Sonderpreise verkauft und die andere Hälfte verlangt einen Rabatt auf den empfohlenen Verkaufspreis, zu dem am Ende nur wenige Modelle über den Tresen gehen.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


... und nein, Modellbahn war auch '68 kein cooles Hobby, auf das die Jugend abgefahren ist.


Diese Aussage ist ebenfalls absolut falsch. In meiner Schulzeit in den frühen 80er Jahren hatte nahezu jeder Junge eine Modellbahn. In der Klasse meiner 9-jährigen Tochter gibt es keinen einzigen, der eine Modellbahn besitzt!
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Fragt Vaddern was er damals verdient hat und wieviel Modelle er sich pro Jahr leisten konnte.


Da brauche ich meinen Vater nicht fragen: meine erste eigene Lok war eine Roco 215er, die damals 59 DM gekostet hat. Die Minitrix Schnellzugwagen dazu 15,90 DM. Eine Garnitur aus 3 Schnellzugwagen mit Lok bei Modellbahn Meyer also genau 106,70 DM!

Das war mit meinem Taschengeld und ein wenig Zeitungen austragen problemlos möglich und wurde auch regelmäßig so praktiziert. Hauptsächlich dafür habe ich das Austragen der Zeitungen gemacht!

Heute kostet eine vergleichbare Garnitur aus 3 Schnellzugwagen mit Lok etwa 330 €! Bei einem Schülerlohn von 8 € pro Stunde, muss dieser also etwa 42 Std lang Zeitungen austragen, bis er nur die Garnitur zusammengespart hat.....

Für Schüler unter 14 Jahren geht gar nichts mehr. Unsere Tochter bekommt von uns zu Weihnachten und zum Geburtstag jeweils Geschenke im Wert von 50 bis max. 120 €. Was sollten wir damit im Modellbahnladen anfangen....?

Modellbahn ist für die Jugend heute faktisch tot. Unsexy und abstrus teuer!

Ich habe meine Bahn einem Auszubildenden und einem zum Mindestlohn beschäftigten syrischen Flüchtling vorgeführt. Die waren beide etwa 19-20 Jahre alt und echt interessiert.

Als sie aber hörten, dass der soeben vorübergefahrene Schnellzug rund 500 € im Laden kostet, da haben sie nur gelacht und ungläubig den Kopf geschüttelt..... Für den Azubi ein Monatslohn und für den syrischen Kollegen rund ein halber Monatslohn!

Viele Grüße,
Mathias

Tja,
die arme Jugend kann sich bis auf ein paar Ausnahmen (Nerds, Dealer, Flittchen) auch keine Harley oder einen Porsche leisten. Rennt doch mal in die entsprechenden Läden und macht Rabatz. Blondine im Cabrio sieht auch besser aus als alter Opa.

Ein fahrbarer Untersatz gehört doch genau wie MoBa zum Grundbedarf.

Gibt halt Dinge, die kann man sich erst ab einem gewissen Alter leisten - wenn überhaupt.

... und wer die Jugend herausgedrängt hat, darüber reden wir dann in Threads zu neuen Modellen oder Mindestradien.

Gruß
Frank

Guten Morgen!

Alle, die sich argumentativ für Märklins Preispolitik in die Bresche werfen und den Kritikern teilweise im weitesten Sinn Weltfremde unterstellen, mögen sich bitte die vorgestern angekündigte Neukonstruktion von Modellbahnunion ansehen. Ein bisher nicht vorhandenes Vorbild, mit öffnungsfähigen Schiebetüren, das in Varianten im März ausgeliefert werden soll und für das der Interessent knapp 30 Euro zu berappen hat:
http://www.1zu160.net/neues/news.php?id=3950

Das rief mir spontan die Erinnerung an Da-scheppert-nix-Winterkorn wach, der Ex-VW-Boss, der auf einer IAA einen Kia inspizierte:
https://www.youtube.com/watch?v=UMI-v6OqT_s

Wie schon gesagt, der zweiachsige Schwenkdachwagen von Mtx ist ein schönes Modell und wurde für 23 €/Stück im Zehnerdisplay (Einzelverkauf möglich) 2015, also vor gut drei Jahren, auf den Markt gebracht. Varianten im Dreierset lagen dann schon bei 30-33 € und nun kommt er als artverwandter Wagen (ohne Schwenkdach, sprich ein Bauteil weniger) einzeln für 35 €.
Zwischen diesem Beispiel und dem neuen MU-Wagen fällt euch aber schon ein Unterschied auf, oder?

Kurzer Blick auf den Hobby-/Einsteigersektor: Lollo vs. 218 von Fleischmann; noch Fragen?

Den meisten hier im Forum geht es nicht um bestimmte Hersteller, sondern bestimmte Vorbilder und die davon erhältlichen Modelle. Ein Ausweichen auf andere Hersteller ist deswegen nur in wenigen Fällen möglich. Gibt es das Wunschmodell nur bei Minitrix, dann überlegt man sich, ob der Preis genehm ist. So massiv wie jetzt, haben sich Modellbahner nach meiner Erinnerung bisher kaum gegen die aufgerufenen Preise geäussert, bestenfalls bei manchen Liliput-Modellen. Wenn Minitrix damit Erfolg hat, Glückwunsch. Angesichts des Einknickens bei Liliput hege ich meine Zweifel.
Mein diesjähriges »Glück« besteht darin, dass mein Sammelgebiet nicht bedient wird. Aber schon die letztjährige o/b-Schwemme konnte mich nur in Form eines D-Zug-Wagensets motivieren. Die Loks sind mir persönlich zu teuer.

Apropos zu »teuer«. Da ist doch neulich ein neuer Akteur aus dem Marktboden geploppt, wie ein Pilz bei feucht-warmem Wetter: Arndt Spezial-Modelle. ASM bringt die LHB-Nahverkehrswagen in feinen Varianten, Prototypen waren schon in Stuttgart zu sehen und es heißt, man produziere in Europa. 79 € für einen normalen Wagen sind ein stolzer Preis, doch bekommt man neben feiner Detaillierung, metallgelagerten Achsen (vorbereitet f. Innenbeleuchtung), geätzten Trittstufen eben Varianten, die auch die Unterschiede beim Vorbild berücksichtigen. Steuerwagen kosten 99 € inkl. Decoder, schon eingebauter Innenbeleuchtung und angesteckten Scheibenwischern.
Das sind echte Feinheiten, die ich kaum bei Minitrix sehe, die hier aber manche als Rechtfertigung für deren Preise behaupten.

Mein bisherige Freude an diesjährigen Neuvorstellungen wird durch echte Neuheiten junger und frischer Marktteilnehmer stimuliert und ich werde mich bemühen, das zu honorieren.

Schöne Grüße, Carsten

Frank:
mit dem Argument sollen dann aber die Hersteller nicht jammern das es so wenig Kunden gibt... und im Gegenzug die Preise noch weiter höher schrauben um noch mehr Kunden zu verlieren. Wer sich über fehlenden Nachwuchs beschwert, aber solch eine Preispolitik fährt, der ist auch selbst schuld.

Aber wie gesagt, mir fehlt noch etwas der Durchblick welche Kundengruppe Trix denn jetzt überhaupt ansprechen will. Den Nachwuchs schonmal nicht, die Qualitätsverliebten auch nicht, denn dafür passt der Ersatzteilservice nicht. Die preisbewussteren bzw. auf Betrieb ausgelegten Erwachsenen auch nicht, dafür passen die Preise nicht. Die Vitrinenbahner auch nicht, denn die geben kein Geld für Sounddecoder aus. Wer bleibt denn noch? Wenn man sich am Markt mal klar positionieren würde müßte man sich auch weniger berechtigte Kritik anhören.

@Klaus:
für Analogbahner muß der Zwangsdecoder auch kein Beinbruch sein, wenn er eben (wie es ja problemlos möglich ist) analog funktioniert und man den Preis der Massenproduktion ansetzt. Da kann es für den Hersteller dann günstiger sein nur eine Variante anzubieten, gerade wenn wir über Nicht-Sound-Modelle reden. Selbst im einzeln im Endkundenverkauf sind gute Decoder ja für kleines Geld zu haben, im Massenmarkt wären die Kosten ja nochmal entsprechend geringer.

Gruß,
  Daniel


Hallo Frank,

danke für deine Ausführungen in #16 und die umfassendere Perspektive und dein Blick auf übergeordnete Szenarien, um nicht zu sagen riesige Probleme. Vor diesem Hintergrund ist das Agieren Märklins der hilflose Versuch, die Marktführerschaft noch ein Weilchen aufrecht zu erhalten.

Schöne Grüße, Carsten

@ Mathias,
Arnold Katalog 1969/70

E03 50DM und 01 60 DM, wir sind beide im gleichen Alter und haben in die Windeln geschissen, statt Zeitungen auszutragen. Klar ist das Zeugs in den 80igern immer billiger geworden, wurden dann ja auch uralte und nicht mehr "zeitgemäße" Modelle verkauft, neue dann quersubventioniert, bis das Kartenhaus zusammenkrachte.

Modelbahn ist kein Spielzeug, sondern eher was für Fanatiker. Damit kann man auch keinem Azubi oder Flüchtling kommen. Mit meinen rund 300 Euro Lehrgeld (Chemielaborant, also der klassische Durchschnittsverdiener) bin ich auch nicht in den nächsten MoBa-Laden gelaufen.

Gruß
Frank

Hallo Frank,
die Modelle von Minitrix basieren oftmals auf Formen aus den 80er Jahren. Wer soll da für ein 2er Set Liegewagen 99,00 EUR bezahlen? Das ist doch lächerlich....

Bei mir hat die halbe Klasse ihr Taschengeld, Konfirmationsgeld oder Geldgeschenke in den Modellbahnladen getragen. Da gab es dafür ja auch noch richtig was....

Viele Grüße,
Mathias

Die Welt ändert sich und damit auch unser Hobby. Der stationäre Handel ist weggebrochen, dafür gibt es jetzt das Internet. Es ist viel einfacher an Informationen zu gelangen als früher und man kann ganz einfach weltweit einkaufen.
Ich kann als Privatkunde  eine Lok in Japan unter dem Einstandsspreis des Schweizer Händlers einkaufen. z.B: die Ge 4/4/ Albula Hier http://www.1999.co.jp/eng/10459891 Selbst mit Transport und Zoll kostet sie mich weniger als die Hälfte und auch aus Japan habe ich sie innerhalb von vier Tagen.
In den 80ern hätte man niemals direkt aus Japan bestellen können.
Mit MDS Modells gibt es ein Kleisnserienhersteller, der mit den UVP Preisen mit Kato mithalten kann. Zu den Modellen kann ich noch nichts sagen, die Fotos sehen aber ansprechend an.
Ich probiere gerne neue Hersteller aus und deshalb ist es für mich kein Drama wenn sich Minitrix in die Hochpreisecke stellt. Andere Hersteller und Händler werden gerne in die Bresche springen.


Viele Grüsse
Matthias


Hallo,

... inzwischen in Japan kostet (zufällig ausgewählt):
- ein Personenwagen 11 Euro (http://www.1999.co.jp/eng/10472928)
- ein 4er Set P.Wagen 78 Euro (http://www.1999.co.jp/eng/10472919)
- ein Containertragwagen 5 Euro (http://www.1999.co.jp/eng/10470387)
- ein 4er Güterwagen Set 50 Euro (http://www.1999.co.jp/eng/10465982)

Und es ist doch möglich...

Gruß
Zoltán

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

die Modelle von Minitrix basieren oftmals auf Formen aus den 80er Jahren. Wer soll da für ein 2er Set Liegewagen 99,00 EUR bezahlen? Das ist doch lächerlich....



Hallo,

schon lustig, 70 Euro und mehr für einen Schlafwagen von LS Models scheint kein Problem zu sein und es schein sich ja für den Hersteller zu lohnen.Gut, die sind schon top, aaaber das sind auch immer die gleichen Formen, anders lackiert und das ganze ist auch Made in China.....zuerst wurde auf Fleischmann eingedroschen, jetzt ist es wohl mal wieder Trix. Niemand wird gezwungen Trix Sache zu kaufen, aber gefühlte 1000 Beiträge über die Preise, oder Kommentare wie "Geld gespart", "Kunde weniger" usw. finde ich so langsam schon ziemlich nervig. Im Trix Neuheiten Thread stehen mehr Beiträge über die Preise, als über die Neuheiten...
Und hier gehts lustig weiter....

Gruß
Uwe

Hallo zusammen,

Minitrix ist mittlerweile eigentlich bei mir außen vor, das sie an mir, bzw. meinen Bedürfnissen und Wünschen vorbei entwickeln und produzieren. Die können noch so viel oder wenig NEU auf den Markt bringen, Geld werden sie von mir wohl kaum bekommen, so einfach ist das.

Einzig interessant finde ich die Bogenweichen mit polarisiertem Herzstück die neu sind, aber wohl auch nur in R3/4 und nicht in R1/2. Da würde ich mir vermutlich welche besorgen und die ohne austauschen.
Aber die scheint es ja auch nicht zu geben.

Reine Digitalmodelle die analog mit einem PWM Fahrgerät nicht funktionieren kommen mir bei der aktuellen Preissituation nicht ins Haus. Egal von welchem Hersteller.

Gruß Detlef

Ich verstehs nicht. Wirklich nicht. Warum zerbricht man sich über sowas überhaupt den Kopf? Wir haben ein schönes und erfüllendes Hobby, aber statt sich daran zu erfreuen und was schickes zu bauen, machen es manche sich und anderen nur mies. Was soll das? Immerfort hört man nur "Modellbahn ist tot", "Spur N stirbt aus" usw. usf.

Tut mir leid, wenn ich das mal etwas deutlicher sagen muss, aber ihr habt doch echt nen Treffer. Selbst WENN das zuträfe... Wen juckts? Man kann sehr, sehr viel selber machen, mit etwas Geschick sogar Fahrzeuge. Es gibt einen gigantischen Gebrauchtmarkt... Selbst wenn morgen sämtliche Hersteller wegfallen, ist das noch lange nicht das Ende. Also hört auf mit dem albernen Geschwurbel von der Apokalypse.

Viele Grüße
Carsten

Hallo Uwe,
du willst jetzt aber nicht ernsthaft die High-end Modelle von LS Models mit den 80er Jahre Formen von Minitrix vergleichen?

Die Formen bei LS Models sind exakt an das Vorbild angepasst, bei Minitrix wird da über viele Details gern mal hinweg gesehen.

Viele Grüße,
Mathias

Vielen Dank Carsten, Du sprichst mir aus der Seele. Unser Hobby ist letztendlich so tot, wie wir es tot reden. Wenn etwas mir den geforderten Preis nicht wert ist, dann kann ich davon träumen, aber lasse halt die Finger davon. Das gilt für den Neu- wie für den Gebrauchtmarkt.

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

du willst jetzt aber nicht ernsthaft die High-end Modelle von LS Models mit den 80er Jahre Formen von Minitrix vergleichen?


Hallo Mathias,

ich vergleiche nicht Hightech sondern die Fertigung und Fertigungsländer. Ob ein Gehäuse stimmt oder nicht...alles die gleichen Herstellungskosten.
Zumal Trix immer mehr in Ungarn produziert. In wie weit sich mitlerweile die Fertigungskosten zu Asien unterscheiden kann ih aber nicht beurteilen.....

Gruß
Uwe

Hallo Carsten,

du vergisst, dass es gerade die immer noch wichtigste Zeit der Neuheitenankündigungen ist, in der viele mit kindlicher Freude das Lüften der Geheimnisse erwarten. Zumindest geht es mir so und ich habe alljährlich meinen Spaß dran. Auch das ist ein Teil des Hobbies und bedeutet ja nicht, dass man alles andere stehen und liegen ließe.
Die sehr starke Positionierung gegen die minitrixschen Preise spiegelt das als sehr emotionales Thema wieder. Das zeugt von Hingabe und Verbundenheit zum Hobby.
Was du als Apokalypse benennst, ist im Wesentlichen ein Problem der Hersteller und derjenigen Modellbahner, die Fertigmodelle bevorzugen. Nicht allen sind Fähigkeiten gegeben, Rollmaterial selber zu bauen.

Schöne Grüße, Carsten

Hallo,
Wenn Trix mit Ihren Modellen genug verdient, warum sollten Sie dann für andere produzieren, die nicht wirklich zu Ihren Kundengruppe gehören? Baut Mercedes billige Einsteigerautos? Gibt es bei Boss billige Hemden?
Digital und Sound ist für die Hersteller so billig, das sich eine zusätzlich Analogproduktion schon fast nicht mehr lohnt und Analog bleibt bei immer mehr Herstellern liegen, nicht die anderen Modelle die hier gefordert werden. Die gibt es bei dm toys und anderen in Abverkaufs- Aktionen.Warum wohl, wenn es dafür so viele Interessenten geben sollte, wie hier manche meinen?
Fleischmann oder Arnold haben gerade große Probleme und die hören eher auf die Analogfans als Trix......
Ein Modell in Analog-Digital und Soundversion auf den Markt bringen? Bei diesen hochpreisigen und relativen Kleinserienprodukten mit Namen Modellbahn? Dazu der arme Händler, der die selbe Lok gleich in 3 Versionen besorgen muss...

Gruß
Thomas

Man hat ja fast den Eindruck, hier laufen ein paar Undercover-Minitrix-Mitarbeiter herum

Achja: Natürlich kann man als Mercedes-Benz teuere Autos verkaufen - aber ich gehe davon aus, dass man auch Topqualität mit vielen Extras bekommt. Ist das bei minitrixprodukten auch so?
Wenn ich an die Dostos zum Preis von an die 80€ denke, deren Rolleigenschaften UNGENÜGEND waren, wohl eher nicht....

Einige kleinere Hersteller wie NME oder Modellbahnunion zeigen, wie man gute bis sehr gute Qualität zu akzeptablen Preisen macht. So geht das.

Marcel


Zitat - Antwort-Nr.: 36 | Name: Marcel

Man hat ja fast den Eindruck, hier laufen ein paar Undercover-Minitrix-Mitarbeiter herum...


Die überzeugen mich aber nicht!

Dedl

Hallo zusammen,
für mich ist Minitrix so der nächste Insolvenzkandidat. Gehobenes Mittelmaß zu Spitzenpreisen zu verhökern hat schon bei Fleischmann zu großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten geführt...

Ich werde mir die Modelle dann wie üblich im Rahmen der Ramschaktionen gönnen oder ansonsten darauf verzichten.

Es scheint fast so, als hätten wir hier einige sehr vermögende Hobbykollegen unter uns. Sei ihnen von Herzen gegönnt; ist aber bei uns leider nicht so....

Viele Grüße,
Mathias

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

für mich ist Minitrix so der nächste Insolvenzkandidat.



warum wundert es mich nicht das dieser Kommentar von Dir kommt? Wenn ich alles so negativ sehen würde und mir eh alles zu teuer ist, würde ich mir ein anderes Hobby suchen.....

Gruß
Uwe

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

für mich ist Minitrix so der nächste Insolvenzkandidat.


warum wundert es mich nicht das dieser Kommentar von Dir kommt? Wenn ich alles so negativ sehen würde und mir eh alles zu teuer ist, würde ich mir ein anderes Hobby suchen.....

Gruß
Uwe



Fünfmal Daumen hoch.

Gruß Kai

#39:
1.) Unredliche Todschlagrargumentation
2.) Unnötig persönlich werdend
3.) Warum sollte man sich ein anderes Hobby suchen, weil Minitrix zu teuer ist oder falls sie Pleite gehen? Gibt zum Glück weit mehr als nur Minitrix...

Marcel

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Warum sollte man sich ein anderes Hobby suchen, weil Minitrix zu teuer ist oder falls sie Pleite gehen? Gibt zum Glück weit mehr als nur Minitrix...


Hallo zusammen,
genau so ist es! Wenn Minitrix unser Geld nicht will, dann nehmen die anderen Hersteller es sich gerne.

Und am Beispiel Fleischmann sieht man doch, wie günstig man deren Modelle am Ende bekommen hat. Man braucht eben nur etwas Geduld.

@Uwe: Nur weil Trix Luxuspreise für Mittelmaß aufruft, wird hier mutmaßlich keiner von uns gleich sein Hobby aufgeben....

Viele Grüße,
Mathias

Zumindest im Güterwagenbereich findet man für Epoche v und vi bei Hobbytrain, Modellbahnunion und NME gute Wagen und auch eine beachtliche Auswahl. Da muss es nicht Minitrix oder Fleischmann oder Arnold sein. Mein Eindruck ist eh, dass sich in den nächsten Jahren durch aufstrebende, spezialisierte kleinere Entwickler noch viel ändern wird. Wer für gut 40€ mal einen NME-Güterwagen gekauft hat, der weiss, wie viel Detaillierung bei diesem Preis möglich ist. Warum soll ich das Geld einem grossen Namen geben, obwohl die Wagen in punkto Detaillierung zum Teil auf einem Niveau aus dem letzten Jahrhundert sind? Habe das Gefühl, Minitrix und Co. Leben nur noch von ihrem Namen und der Vergangenheit. Das könnte sich noch bitter rächen, zumal auch die Techniķ und das Gleismaterial längst überholt und anderweitig Besseres zu bekommen sind.

Marcel



@Alle.

Die Preisvorstellung der Modellbahnindustrie ist keineswegs überzogen, sondern aus deren Sicht realistisch.

Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet die Masse der Käufer jenseits aller Foren. Deren Inhalte nicht wirklich auf Gehalt immer prüfbar sind.

Also dann fröhliches Diskutieren weiterhin.^^

Grüße an alle Händler, ihr werdet schon nicht verhungern, wenn euer Sortiment passt.

Der Markt hat sich verändert, also einfach weiter anpassen. Dann wird auch verdient.

Frank

Hallo,

jeder hat sein eigenes Wertgefühl für seine Moba. Die hohen Preise haben Ursachen, die hier auch schon tausendfach diskutiert wurden. Wenn ich aber so Polemik lese, wie: '...wenn Dir Trix zu teuer ist, kauf doch bei Piko...', dann muss ich schon nach der Intelligenz eines solchen Schreibers fragen.

Zum Einen sind die Modelle von Piko nicht wirklich billig. In den Augen von Piko und vielen Mobahnern sind sie jedoch preiswert.

Unabhängig davon, möchte ich jedoch meist ein bestimmtes Modell haben und das gibt es meist nur von einem Hersteller. Jeder, der dieses Modell haben möchte, muss dann entscheiden: Ist einem das Modell den aufgerufenen Preis wert?
Dann gibt es da noch die Diskrepanz der Modellwahl: während mittlerweile nahezu jeder Exot und Prototyp ein Modelldenkmal gesetzt bekommt, gibt es eine Reihe Modelle - insbesondere Epoche V und VI, wo regelmäßig geschlafen wird. Warum kann man keinen BR407 und Eurostar e320 in einem Anlagentauglichen Kompromiss zu einem fairen Preis anbieten? Oder einen DSB IC3, einen ntv AGV .italo?
Meine Schmerzgrenze liegt etwa bei 250 € für etwa 1,25m Zug. Das sind Lock mit 7 Wagen. 80€ für einen Wagen, sorry, nicht mit mir! Und es ist mir herzlich egal, welcher Grund für höhere Preise angegeben wird - mir ist es das nicht wert. Erst recht nicht, da ich den Eindruck habe, die verfehlten Modellentscheidungen der Hersteller bezahlen zu müssen, da die Modelle von einer immer kleineren Anzahl Modellbahnern gekauft werden, während wichtige Modelle, die teilweise mehrfach gekauft werden können, einfach völlig fehlen! Was ist mit dem 430? So blöd können die Modellentscheider eigentlich nicht sein - sollte man meinen. Statt dessen manövrieren sie sich immer mehr in die Sackgasse hinen und wenn es nicht mehr weitergeht wundern sie sich und sagen, die Modellbahner haben's nicht gekauft. Warum nicht? Weil sie andere Modelle wollten!

Jens

@Alle.

Auf PIKO, KATO, Doehler & Haass, Digitrax, Littfinski, TAMS, Digikeijs, Kuehn und NOCH lass ich Nichts kommen. Super Qualität und faire Preise.

Grüße.

Frank

Hallo,
@45) Was ist mit dem 430? So blöd können die Modellentscheider eigentlich nicht sein - sollte man meinen. Statt dessen manövrieren sie sich immer mehr in die Sackgasse hinen und wenn es nicht mehr weitergeht wundern sie sich und sagen, die Modellbahner haben's nicht gekauft. Warum nicht? Weil sie andere Modelle wollten!
so einfach

Ja da fängt das Problem schon an! Ich würde auch einen 430 wollen aber wie viel sonst noch?
Ich rede nun auch von wirklich kaufen und nicht im Forum schreiben:Ich will!!!... und kaufe dann doch nicht aus irgendwelchen Gründen (zu teuer,Digital,falscher Hersteller,....)
Der 425 als Modell wurde schon mal wie Sauerbier angeboten.Ob sich da das Schwesterfahrzeug 430 besser verkauft?

Eine Lok mit 7 Wagen für 250€? Da muss Du schon lang suchen!
Eine Lok ca 150€ und dann 100€ für 7 Wagen heißt dann 14,28€ pro Wagen.Selbst als Gebrauchtfahrzeuge ein relativ günstiger Preis.
Welcher Hersteller kann und will solche Anspruch wirklich befriedigen?
Egal ob Modellbahnhersteller oder sonst eine andere Brache

Gruß
Thomas


Thomas

Hallo,

Na ja den Et 425 würde ich schon wollen und es mir auch was kosten lassen....aber der Hersteller hat nur Mist geliefert und deshalb wollte ihn keiner mehr haben. Deshalb habe ich schon Sorgen ob der ICE 4 überhaupt was wird......

Aber einen 430 er hätte ich auch gerne

VG

Wolfgang

Hallo,

hier im Forum gibt es offenbar eine Anzahl Modellbahner welche die aufgerufenen Preise für angemessen und realistisch halten, und auch bereit sowie in der glücklichen Lage sind diese auch zu bezahlen.
Aber, und die folgenden Beispiele von Zitaten aus diesem Thread umreißen die Situation ganz gut:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn ich aber mit meiner Frau in einen Moba-Laden gehen und sie diese Preise sieht, schüttelt sie nur den Kopf.


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und es ist mir herzlich egal, welcher Grund für höhere Preise angegeben wird - mir ist es das nicht wert.


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Als sie aber hörten, dass der soeben vorübergefahrene Schnellzug rund 500 € im Laden kostet, da haben sie nur gelacht und ungläubig den Kopf geschüttelt...


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Unsere Tochter bekommt von uns zu Weihnachten und zum Geburtstag jeweils Geschenke im Wert von 50 bis max. 120 €. Was sollten wir damit im Modellbahnladen anfangen....?


Ich habe z.T. dieselben Erfahrungen gemacht - diese Preise sind einem Außenstehenden nicht mehr vermittelbar. Und schon gar nicht wird damit gelingen Neueinsteiger oder den Nachwuchs zum Kauf einer Modellbahn zu animieren.

Ebenso wird das vom Firmeninhaber an die Fahnen geheftete Vorhaben, dem Kaufkraftabfluss in den Gebrauchtmarkt entgegenzuwirken (soll heißen: indem man eine attraktive Varainte als Neukauf anbietet) damit zum Scheitern verurteilt sein...

LG
Der_Didi

Hallo Matthias,

du irritierst mich ein wenig.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

für mich ist Minitrix so der nächste Insolvenzkandidat. Gehobenes Mittelmaß zu Spitzenpreisen zu verhökern hat schon bei Fleischmann zu großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten geführt...


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

genau so ist es! Wenn Minitrix unser Geld nicht will, dann nehmen die anderen Hersteller es sich gerne.



Was sagt den der Herr Ballsieper so zu dem Thema wenn er auf dem Bremer Stammtisch auftaucht?

Zum AUS des Minitrix Gleissystems hat er sich doch auch an dortiger Stelle doch wohl geäußert, so deine damaligen Worte.
Deswegen gibt es jetzt als Neuheit ja auch die Bogenweichen R3/4 mit polarisiertem Herzstück - die R1/2 finde ich aber nicht?

Für mich ist Minitrix seit der Zwangsdigitalisierung, der entsprechenden Preispolitik, zuweilen bescheidenen Qualität sowie der katastrophalen ET Versorgung  (leider) kein Thema mehr.
Dieses zumindest für TFZ.
Das dort gesparte Geld stecke ich lieber in die Modifizierung von vorhandenem Rollmaterial oder gescheiter Gebrauchtware.

Auch andere Mütter (Hersteller) haben schöne Töchter (Modelle).

Gruß Detlef

Hallo,

ich frage mich bei den Preisen eher, wie die von Minitrix ausgewürfelt werden.

Die 103 und die 150 haben beide 6 Achsen, beide Sound, Führerstandsbeleuchtung und abschaltbares Spitzenlicht, trotzdem kostet die 103 20€ mehr wie die 150. Auch die 141 ist 10 Euro teuer wie die 150 obwohl hier 2 Achsen weniger verbaut werden.
Es wird doch wohl bei den E-Loks nicht so starke Untersiede in der Herstellung geben, so dass sich daraus die Preisunterschiede ergeben.

Und was den Kaufabfluß in den Gebrauchtmarkt angeht, macht doch Minitrix Alles Richtig. Die 290 gibt es ja schon als Gebrauchtmodell, aber eben weder Digital noch mit Sound, also tritt hier Minitrix nicht mit einem Analogmodell in Konkurrenz mit der Gebrauchten von Roco, sondern bietet die besser ausgestattete Alternative an, so dass der Kunde entscheiden kann, alt und Analog oder Neu und Digital.

Gruß Ben

Die Baureihe 150 ist ein "Gebrauchsgegenstand zum Ziehen von Güterzügen"; die Baureihe 103 "der Inbegriff der Deutschen Bundesbahn". Darum gab es von der 103 auch schon 1970 mehr verschiedene Modelle als von der 150 bis heute… Und die 141 ist ganz neu und mit Metallgehäuse (bringt Gewicht bei der ganzen Technik in dem kurzen Kasten).

Zur 290 kann ich dir nur zustimmen. Außerdem ist doch die Roco laut unseren Geleerten sowieso viel besser, weil sie statt zu großer lieber gar keine Lampen hat :)

Gruß Kai

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Auch die 141 ist 10 Euro teuer wie die 150 obwohl hier 2 Achsen weniger verbaut werden.



Die Lok bekommt auch auch neues Gehäuse oder ist eine Neukonstruktion laut Katalog. Das kostet eben mehr Geld, als ein vorhandenes Modell in einer anderen Lackvariante herzustellen.


Gruß
Uwe


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Was sagt den der Herr Ballsieper so zu dem Thema wenn er auf dem Bremer Stammtisch auftaucht?


Hallo Detlef,
eigentlich hat Herr Ballsieper mit Ausnahme des neuen Gleissystems bisher Wort gehalten! Wir haben darüber durchaus kontrovers mit ihm diskutiert!

Das Ende der analogen Lok durch die Zwangsdigitalisierung hat er beispielsweise angekündigt. Die Stückzahlen seien seit den 90er Jahren extrem eingebrochen und es lohne sich schlichtweg nicht mehr, analoge UND digitale Varianten zu produzieren, weil die Stückzahlen dann noch kleiner wären und der Handel mehr Varianten vorhalten müsse. An der analogen Lok lasse sich kein Geld mehr verdienen.

Und die Zwangsdecoder sorgen laut Herrn Ballsieper für bessere Margen, was logisch ist, da Minitrix dadurch den Kaufpreis erheblich mehr als die daraus resultierenden zusätzlichen Kosten erhöhen kann.

Wirtschaftlich noch spannender seien natürlich Soundloks, deren Anteil vor 2 Jahren bei etwa 10% lag und den Herr Ballsieper weiter steigern wollte, da sich so noch bessere Margen erzielen lassen. Und diese Margen werden von der unter finanziellen Zwängen stehenden Industrie dringend benötigt.

Die Qualität wollte Herr Ballsieper steigern und das sein ein langer Prozess, der ihm teilweise ja auch durchaus gelungen ist.

Eine Preisexplosion hatte Herr Ballsieper allerdings nicht angekündigt. Er hat lediglich gesagt, dass die immer geringeren Produktionsmengen zu eine immer ungünstigeren Verteilung der Fixkosten auf das Einzelstück führen und so steigende Preise kaum zu vermeiden seien.

Die Gefahr dabei ist aber immer eine Abwärtsspirale. Stark steigende Preise sorgen für noch weiter zurückgehende Verkaufszahlen und das wiederum für noch weiter steigende Preise....usw....

Betriebswirtschaftlich mag die Kalkulation von Minitrix also stimmen; ob sie zu steigenden Erlösen für den Hersteller führt entscheidet der Kunde. Und da haben sich viele hier im Forum ja schon klar positioniert....

Und ob mit derartigen Preisen noch Neukunden zu gewinnen sind, darf wohl mindestens bezweifelt werden.

Viele Grüße,
Mathias

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

sorgen laut Herrn Ballsieper für bessere Margen


Aber der Supportaufwand und die Reklamationsquote (weil die Elektronik ihre Schwächen hat) ist bestimmt auch gestiegen!

Grüße, Peter W.

Hallo Peter,
wenn ich Herrn Ballsieper damals richtig verstanden habe, dann kostet eine digitale Lok kaum mehr als eine analoge. Vor allem dann, wenn man berücksichtigt, dass man statt 2x 500 Stück, dann von einer Serie 1.000 Stück produzieren kann.

Und die zwangsdigitalisierten Loks sollen laut Herrn Ballsieper auch analog gut laufen.

Leider hat Minitrix diese Kostenvorteile durch die Zwangsdecoder nicht ansatzweise an seine Kunden weitergegeben....

Viele Grüße,
Mathias

Interessante Zahlen - demnach müssten sich damals die Loks ohne Sound weitaus besser verkauft haben, denn sowohl 2015 wie auch 2016 war jeweils die Hälfte der Trix-Neuheiten mit Sound. Im vergangenen Jahr waren dann ausnahmslos alle Modelle zumindest digital; wobei rund 2/3 Sound hatten. Dieses Jahr gibt es dagegen wieder drei komplett analoge Loks, dafür keine einzige mehr mit reinem Fahr-Decoder…

Das die aktuellen D&H-Decoder analog kaum auffallen, kann ich übrigens bestätigen - eher sind sie durch das PWM sogar im Vorteil bei extremer Langsamfahrt. Das Problem sind dann nur PWM-Schaltungen bereits auf Gleisebene. Einen weitergegebenen Preisvorteil sehe ich übrigens bei dem solo Interregio-Wagen - für 10€ baut dir da keiner Licht rein!

Das Trix ein Problem damit hat, ein Modell in zwei Varianten zugleich in den Handel zu bringen, während Brawa seine V 36 in H0 gerade in VIERUNDDREIẞIG Farb- und Ausstattungsvarianten angekündigt hat (und die E 44 in N in sechs), ist freilich auch eine bedeutende Aussage. Dieser Unterschied dürfte wohl vor allem in der Struktur von Märklin begründet sein, die immer noch gewohnt sind, mit für die Modellbahn astronomisch großen Stückzahlen zu arbeiten. Bei einigen der Neuheiten stehen ja Auflagen bei, so hat der Interregio in N (und auch die 103 dazu) 499 Exemplare, der Rheingold in H0 699 und dessen Märklin-Version gar 2999 Exemplare. Bei anderen Herstellern redet man von 300 Stück pro Variante. Warum diese Hersteller allerdings trotzdem ähnliche Preise halten können, kann ich mir bisher noch nicht erklären.

Gruß Kai

Hallo Matthias,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und die zwangsdigitalisierten Loks sollen laut Herrn Ballsieper auch analog gut laufen



Und genau hier irrt der Herr Ballsieper gewaltig.
Die Triebfahrzeuge analog bewegen oder vernüftig damit fahren und auch rangieren können sind 2 verschieden Dinge. Und wie sieht es mit den PWM Reglern aus? DAS ist auch Analog betrieb und denn müssen die TFZ auch begherschen wenn es heißt "Analog Betrieb oder  Analog gut laufen"

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

wenn ich Herrn Ballsieper damals richtig verstanden habe, dann kostet eine digitale Lok kaum mehr als eine analoge.


Was die Herstellung angeht, werden das maximal vielleicht 10 EUR mehr an Material sein

Leider wird bei der elektronischen Aufrüstung (Zwangsdecoder und/oder Zwangssound) eine vernünftige Überarbeitung der Getriebe und ein gescheite Wahl der Motoren außer acht gelassen.
Selbiges hätte auch einen vernünftigen Antrieb mit einer vorbildgerechten Maximalgeschwindigkeit zu Folge. Aber das Problem existiert leider nicht nur mein Minitrix, das zieht sich durch die bank hinweg bei allen Herstellern. Einzelne Modell bilden aber auch da glücklicherweise die Ausnahme.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Leider hat Minitrix diese Kostenvorteile durch die Zwangsdecoder nicht ansatzweise an seine Kunden weitergegeben....


Da bin ich 100% bei Dir.


Gruß Detlef

Eh, bei der Wahl der Motoren kann man Trix wenig vorwerfen - soweit ich die 218 analog getestet hatte, war das zwar kein Glockenanker, aber immer noch hervorragend und kein Vergleich mit früheren Modellen.

Das Problem zum PWM haben wir ja schon mehrfach beschrieben: Wenn der Strom schon beim Decoder "angestottert" kommt, kann er ihn nicht mehr sinnvoll für den Motor weiter zerhacken. PWM am Gleis sehe ich allerdings eh als Auslaufmodell, auch wegen anderer Probleme.

Gruß Kai

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Eh, bei der Wahl der Motoren kann man Trix wenig vorwerfen - soweit ich die 218 analog getestet hatte, war das zwar kein Glockenanker, aber immer noch hervorragend und kein Vergleich mit früheren Modellen.


Hallo Kai,
das ist definitiv richtig. Aber das können heute, mit Ausnahme von Fleischmann mit ihrem ollen 3-Poler, eigentlich alle Hersteller.

Viele Grüße,
Mathias

Naja, ich hatte jetzt zuletzt 6 Loks von 6 Herstellern - da ist Trix 218 knapp hinter der 156 von Arnold schon die beste beim Fahren. Wobei ich Pikos E18 bisher nur analog testen konnte, die nächste Fuhre Decoder muss erstmal erspart werden ;)

Gruß Kai

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Naja, ich hatte jetzt zuletzt 6 Loks von 6 Herstellern - da ist Trix 218 knapp hinter der 156 von Arnold schon die beste beim Fahren.


Hallo Kai,
das kann ich so bestätigen; die neuen Arnold Loks laufen wirklich hervorragend und Trix steht dem nur wenig nach. Früher waren die Loks dieser beiden Hersteller zwar zugkräftiger, liefen dafür aber furchtbar.

Ebenfalls hervorragend sind aber auch Mehano und Hobbytrain. Piko und Brawa laufen etwas schlechter und dann kommt Fleischmann.

Richtig schlecht lief bei mir aber glücklicherweise schon lange keine Neuheit mehr. Die Antriebe sind schon sehr viel besser geworden.

Viele Grüße,
Mathias

Zitat


Das Ende der analogen Lok durch die Zwangsdigitalisierung hat er beispielsweise angekündigt. Die Stückzahlen seien seit den 90er Jahren extrem eingebrochen und es lohne sich schlichtweg nicht mehr, analoge UND digitale Varianten zu produzieren, weil die Stückzahlen dann noch kleiner wären und der Handel mehr Varianten vorhalten müsse. An der analogen Lok lasse sich kein Geld mehr verdienen.



Dann sollen die doch zumindest den analogen Blindstecker beilegen, anstatt ihn für sagenhafte 10 Euro ( inkl. Porto ) zu verkaufe. Das die verbauten Dekoder von MTX nicht analogfähig sind, ist allgemein bekannt. Von falscher Fahrtrichtung, Stehen mit vollem Licht und anderen Absurditäten wurde da von vielen Leuten berichtet. Nicht umsonst gibt es hier im Forum immer wieder "Nachrüstsoftware" im Angebot.

Nee Leute, mich ärgert das einfach! Den Trix hat einfach schöne Modelle, gerade bei Güterwagen. Und das sie sich beharrlich weigern, diese zu verkaufen, verstehe ich einfach nicht. Wie gerne hätte ich einen Satz Schütgutwagen ( Name fällt mir gerade nicht ein, bisher nur in Ep.IV erschienen ) und die bereits benannten Gaskesselwagen. Ich nehme gerne 20 Stück VTG in Ep.III ) Gibts aber nicht! Statt dessen wollen die mir einen Uralt Silberling zu 90!!!!! Euro andrehen.

Auch die Loks sind doch von der Detaillierung gut, die Motoren bei Trix waren bisher kein Problem und die Getriebauslegung meist ordentlich. OK, bei 'ner Br03 schon zu langsam. OK. Aber warum gibt es keine 41er mehr zu kaufen? Ich hätte gerne noch die ein oder andere! Gibts aber einfach nur noch mit Blä-Furz-Tröööt zum 4 fachen Preis des Analog-Modells. Dazu sind die aktuellen Loks dank Sound auch nicht mehr betriebstauglich, fehlt doch jedes Gewicht noch 'nen Hering vom Teller zu ziehen.

Das Argument, einfach einen anderen Hersteller zu beglücken, fällt schwer. Meine Moba-Ausgaben fallen von Jahr zu Jahr, weil es einfach immer weniger Angebot gibt. Irre! Ich habe nunmal das Glück ein wenig Geld übrig zu haben. Würde ich gerne auch bei Trix ausgeben, aber die haben einfach nichts mehr zu verkaufen. Schade!

Also liebe Bobby-Car Hersteller: Ich will gerne bei euch kaufen. Also stellt bitte auch Produkte her und verkauft sie mir. Euren Blödsinn zu Mondpreisen mit massiven Qualitätsproblemen dürft ihr aber behalten! Wie gesagt: z.B. 20 Gaskessel VTG nehm ich sofort! Allerdings zu den Preisen, wie sie bei euch vor 4 Jahren noch üblich waren...

Übrigens: Das Spur N tot sei, wird von einigen immer wieder in die Welt posaunt. Das ist zum Glück bisher nicht eingetreten. Aber wenn ich sehe, daß Arnold nichts mehr in DB macht, Fleischmann auf Grund der Qualitätsprobleme bei Loks völlig außen vor ist, Trix sich aufgrund der Tröt-Furz-Knarr Kisten ganz aus dem Markt verabschiedet, ja dann wird es wirklich duster... Da ist eine 82er von Piko zwar schön, aber mein Etat würde mehr hergeben... Und 200 Euro für die 82er von Piko ist ja auch kein Pappenstil...

Und das andere Hersteller zwar schöne Modelle Glmhs z.B. bringen, diese aber auch nicht gerade von Haus aus betriebstauglich sind ( Rollwiderstand ), macht die Sache auch nicht besser.
Irgendwie ist N nicht tot, aber ein bißchen mehr Qualität zum Preis wird dringend erforderlich!

Bin gespannt, ob Trix erst in die Insolvenz geht oder vorher die Preise fallen und das Angebot zurück kommt. So jedenfalls glaub ich nicht, daß das Konzept aufgeht...

Gruß
Klaus

Hallo,
die Firmenpolitik ist bei Trix  aktuell so:
Loks möglichst mit Digitaldecoder oder sogar mit Sound anbieten.
Die Analogfahrer dazu bringen, eine Digitallok zu kaufen, weil der Preisunterschied Analog/digital sowieso relativ gering ist.(Zumindest für den Hersteller. Ob er den Preis an den Kunden weitergibt ist eine andere Sache)
Wagen möglichst mit Licht anbieten bzw auch Decoder, weil relativ viele Trix Kunden dies so wollen und nicht selber nachrüsten. Bastler werden eher weniger.
Viele Trix Kunden sind bereit, für zusätzliche Ausrüstung wie Digital, Sound ,Licht mehr zu bezahlen. Der Gewinn ist für den Hersteller dadurch wesentlich größer, als die zusätzlichen Kosten.
Das einige, nicht mal wenige?, Analog-Bahner dies nicht wollen oder manche Kunden sich auch nicht mehr leisten können und deshalb zu anderen Herstellern wechseln oder auch gar nicht mehr Neuware kaufen, wird in Kauf genommen.
Die zusätzlichen Einnahmen durch diese reinen Analog- Kunden sind viel geringer als der zusätzliche Umsatz ,der durch die Sound- und Digitalkäufer erzielt wird. Es lohnt sich für Trix schlicht nicht diese Analog Kunden ,im größeren Maß zu bedienen.

Solange Trix mit dieser Strategie genug Umsatz macht, können viele jedes Jahr gegen einen "Zwangsdekoder" oder "Lärm Loks" wettern aber es wird sich nichts ändern.

Ich denke, andere Hersteller, die jetzt noch von den verprellten Kunden so gelobt werden, steigen zum größten Teil,mit den Jahren auch auf die selbe Verkaufsstrategie um. Arnold und viele anderen fahren zwar noch oft 2 oder sogar Dreigleisig (Analog-, Digital-, Sound Ausführung) ,aber der Anteil der Neuheiten mit Digital oder Sound ab Werk, wächst auch da fast jedes Jahr mehr an und viele Analog- Loks landen dann doch im Abverkaufs Aktionen und verärgern viele Kunden, die nicht zum Schnäppchenpreis eingekauft haben.
Die meisten Hersteller haben eine relativ große Produktpalette,bei relativ kleiner Firmengröße. Wenn man da im Jahr 4 neue Lokomotiven als Neuheit oder Farbvariante herausbring und diese jeweils als Analog-Digital-, und Sound Lok anbietet sind das schon alleine 12 verschiedene Artikel in einen Jahr.Dazu noch einige Wagenneuheiten und schnell hat man alleine in einen Jahr 40 bis 50 neue Artikel in einer Spurweite. Dabei relativ kleine Auflagen bei großen Kosten. Ein Artikel der sich 300 bis 1000 mal verkauft, in 3 verschiedene Versionen anbieten? Kostet einfach zusätzliches Geld für den Hersteller. Inzwischen ist es sogar schon so, das eine Fremdfirma in China gar nicht mehr unbedingt bereit ist, solche geringen Auflagen, als Auftragsarbeit herzustellen! Lieber für eine andere Spielwarenfirma ein wesentlich einfacheres Produkt, in wesentlich größerer Stückzahl als Fremd Auftrag annehmen. (Bericht vor einiger Zeit darüber im Eisenbahn Kurier).   Schon deshalb versucht man aus kaufmännischer Sicht, möglichst wenig Varianten anzubieten und damit Kosten zu sparen. Die Händler würden am liebsten wohl auch nur einen Artikel im Lager haben und diesen aber möglichst oft verkaufen. Alleine wie viele Artikel ,sollte ein Händler von Trix in Spur N vorrätig haben, damit er das gesamte Sortiment anbieten könnte ? Dazu noch HO und alle andere Spurweiten und dies von zig Herstellern....

Gruß
Thomas


Kurz und gut: Du sagst es; allerdings Gewinn, nicht Umsatz.

Wenn die Leute für 500€ vorher drei analoge Loks gekauft haben und jetzt zwei mit Sound, dann hat der Hersteller alles richtig gemacht. Die dritte Lok kostet ihn nämlich in Entwicklung und Herstellung deutlich mehr als die beiden Sounddecoder. Und ich habe den Eindruck, dass außerhalb dieses Forums auch die meisten Modellbahner damit sehr gut leben können, weil sie in dem Sound einen Mehrwert sehen.

Gruß Kai

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Viele Trix Kunden sind bereit, für zusätzliche Ausrüstung wie Digital, Sound, Licht mehr zu bezahlen. Der Gewinn ist für den Hersteller dadurch wesentlich größer, als die zusätzlichen Kosten.


Hallo Thomas,
viele aber auch eben nicht. Sehr viele Modellbahnanlagen sind bis heute analog, viele Modellbahner fahren ihre Züge ohne Licht und Sound wird bekanntlich auch von vielen ausdrücklich nicht gewünscht.

Hinzu kommen Modellbahner, die auf Multiprotokoll keinen Wert legen und sich den verbauten Decoder aus verschiedenen Gründen gern selbst aussuchen!

Alle diese Modellbahner versucht Trix als Hersteller zu bevormunden und das kommt hier im Forum eben nicht gut an.

Wenn man dann noch die Arroganz besitzt, die Preise satt (es geht hier ja nicht um 5%) zu erhöhen, dann bin ich nicht mehr sicher, dass der große Name Minitrix noch ausreichend zieht....

Es gibt mittlerweile viele andere, kleinere Anbieter, die ihre Kunden nicht bevormunden und die für weniger Geld mehr bieten.

Und was passiert, wenn man diese neuen Anbieter ignoriert und vor allem auf die Kraft des Markenamens setzt, können große Namen wie SABA oder Nordmende sicher aus eigener leidvoller Erfahrung berichten.....

Von daher bin ich gespannt, wann Minitrix die ersten Ramschaktionen fährt und eine Rolle rückwärts einleitet....

Viele Grüße,
Mathias

Guten Morgen,

was ist an Trix-Dekodern ohne Sound und Trix-Dekodern mit Sound eigentlich soviel schlechter als bei anderen ?

RS


Hallo RS,
für mich als Selectrix Fahrer sind sie ideal.

Aber es gibt in Spur N ja nicht nur Selectrix, sondern eben auch die große DCC Welt, bei der die Trix Decoder bestimmte Möglichkeiten nicht abbilden. Und bei den analogen Modellbahnern gibt es auch immer wieder Kritik an der analogen Qualität der Decoder.

Zur Qualität des Sounds kann ich wenig sagen; das was ich da in den letzten Monaten gelegentlich am Stammtisch gehört habe, war auf jeden Fall in Ordnung.

Viele Grüße,
Mathias

Zitat

Ein Artikel der sich 300 bis 1000 mal verkauft, in 3 verschiedene Versionen anbieten? Kostet einfach zusätzliches Geld für den Hersteller



Bleiben wir mal bei Analog und Digital. Da können die gerne ihren vermurksten Zwangsdekoder einbauen. Aber sie sollen zumindest das Dummy-Plättchen reinlegen, dann ist die Welt schon viel besser. Das würde sie auch nur wenige Cents kosten und das ganze Theater hätte doch schon sein Ende. Aber nochmal 10 Euro mehr für 'ne Analog-Lok zu nehmen ist frech. Und die Digital-Dinger laufen halt nicht analog!

Aber die Fixierung auf die Lok-Diskussion finde ich fragwürdig. Beim Thema Wagen sieht die Sache doch viel schlimmer aus. Hier wurde der Preis eines Steuerwagens mehr als verdoppelt, nur weil er einen Dekoder beherbergt. 2 Euro mehr in der Fabrik und 45 Euro beim Kunden abziehen? Geht das wirklich?

Und das es einfach keine Güterwagen zu kaufen gibt, obwohl man genug Modelle in der Schublade hat...

Für mich ist Trix auf direktem Weg in den Selbstmord.

Gruß
Klaus


Guten Morgen,

Matthias, danke für Deine schnelle Antwort. Also demnach sind Trix-Dekoder einerseits ideal, andererseits funktional beschränkt (für mich und die meisten anderen ausreichend ?).

Nun muß ich Klaus fragen in welchen Modellen die vermurksten Zwangsdekoder eingebaut sind - werden die warm, riechen die ?

RS


Hallo,

die Argumentation, dass es für Minitrix einfach effizienter ist, keine analogen Modelle mehr extra zu produzieren und gleichzeitig die größere Marge bei Digitalmodellen zu nutzen, ist nachvollziehbar. Und ob oder inwieweit man die dadurch erreichten Kostenvorteile in Preiserhöhungen abbilden muss, muss allein Minitrix wissen.

Für mich ist bei dem Ganzen die Qualität der angebotenen Ware entscheidend. Wenn ich Geld in der Größenordnung, wie es Minitrix vorschwebt, ausgeben soll, muss an dem Modell dann auch alles stimmen, technisch wie optisch. Und das tut es gerade bei Minitrix sehr selten. Ob es nun eine zweifelhafte Set-Zusammenstellung ist  (z.B. 2xBimz plus Regio WRmz oder Rheingold mit 18.5 und 2 Packwagen), ob es falsche Porportionen sind (z.B. DB Einheitselloks - mal sehen, ob sie eine stimmige E41 hinbekommen) oder ob es grobe Detaillierung kombiniert mit vergurktem Antriebskonzeot ist (z.B. P8/38) -- bei keinem anderen Hersteller wurden in den letzten Jahren dermaßen viele wenig überzeugende Modelle produziert, wie bei Minitrix. Und solange dieses mäßige Qualitätsniveau bleibt, halte ich die angestrebte Preisregion für unangemessen.

Viele Grüße,

Udo.

Zitat - Antwort-Nr.: 66 | Name: westerland

... viele aber auch eben nicht. Sehr viele Modellbahnanlagen sind bis heute analog, viele Modellbahner fahren ihre Züge ohne Licht und Sound wird bekanntlich auch von vielen ausdrücklich nicht gewünscht.


Hallo Mathias,

das ist natürlich richtig - mit Betonung auf "bis heute".
Ein Hersteller tut aber grundsätzlich gut daran in seiner Produktpolitik nicht den Status quo weiterzuführen, sondern auf die Zukunft abzuzielen (und dass diese digital ist dürfte weitgehend unbestritten sein).

Auch Elektronikhersteller haben irgendwann VHS, Compactcassetten usw. eingestellt, Kamerahersteller bereits sehr früh analoge (Film-)Kameras auslaufen lassen und großflächig auf digital umgestellt - auch hier waren die Irritationen unter den Anhängern der Analogfotografie darüber nicht gerade gering...
Aus Sicht der Hersteller waren das aber die (einzig) richtigen Entscheidungen.

LG
Didi

Zitat

werden die warm, riechen die ?



Nee, die funktionieren einfach nicht. Der Grund ist hinlänglich bekannt und liegt in der vermurksten Software. Der Hersteller (D&H) hat eine funktionierende, die von Trix verwendete Software beherrscht den Analogbetrieb nicht. Für Platinendekoder mit dem selben Problem gab es schon Softwareupdates aus dritter Hand, die dieses Problem beseitigt haben. ( Hier waren es Sound VT98, Turmtriebwagen usw ). Der analog nicht funktionierende Schnittstellendekoder sitzt eigentlich in allen Modellen. Mir ist nicht bekannt, daß man mal neuere Software verwenden würde. Aber vielleicht geschehen ja doch noch Wunder. Als ich bezüglich der E44 mit Trix über Monate gestritten hatte, hatte man jedenfalls gesagt, man müßte nichts ändern, obwohl das Problem bei einigen Leuten hier im Forum auftrat. Von daher scheint man bei Trix das Problem zu ignorieren. Einen Blindstecker habe ich dann nach vielen Monaten endlich bekommen... Frechheit, Kunden so zu vergraulen und für blöd zu verkaufen!


Gruß
Klaus

Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 73 | Name: Klaus

Der Hersteller (D&H) hat eine funktionierende, die von Trix verwendete Software beherrscht den Analogbetrieb nicht.

Die neuesten Loks (z.B. 150 ozeanblau) haben eine neuere Firmware, die auch Railcom kann.

Dietrich

@65:

Nö, dein Gedankengang ist falsch.
Der Kunde würde zwar 3 verschiedene Modelle kaufen.
Der Hersteller verkauft aber von jedem Modell nur noch 2 statt 3 Stück, ergo muss er die Entwicklungskosten auf weniger Modelle umsetzen, sie werden pro Stück teurer.

@64:

Wie kommst du daruf, dass nur analoge Loks abverkauft werden? Sieh dir die Angebote und Restposten bei den divrsen Händlern an, da sind z.b. bei Fleischmann analog und Sound ziemlich gleich vertreten.

Lg, BS

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn ich Geld in der Größenordnung, wie es Minitrix vorschwebt, ausgeben soll, muss an dem Modell dann auch alles stimmen, technisch wie optisch. Und das tut es gerade bei Minitrix sehr selten. Ob es nun eine zweifelhafte Set-Zusammenstellung ist  (z.B. 2xBimz plus Regio WRmz oder Rheingold mit 18.5 und 2 Packwagen), ob es falsche Porportionen sind (z.B. DB Einheitselloks - mal sehen, ob sie eine stimmige E41 hinbekommen) oder ob es grobe Detaillierung kombiniert mit vergurktem Antriebskonzeot ist (z.B. P8/38) -- bei keinem anderen Hersteller wurden in den letzten Jahren dermaßen viele wenig überzeugende Modelle produziert, wie bei Minitrix.




Moin Udo,

Märklin-Modelle sind seit jeher - für meinen Geschmack - optisch nicht überzeugend. Warum soll man das mit der hauseigenen N-Marke anders machen.
In deiner Auflistung fehlt die 44 mit der 50er-Beschriftung.... äääh die 50er mit dem 44er Kessel.

Es gibt natürlich Ausnahnen, wie die 215, 217 und 218, aber es sind leider nur Ausnahmen, nicht die Regel.

Gruß
Marco

gelöscht

VG
Kurt Hegermann




Hoi,

ob die armen Hersteller Ihre Preispolitik aufgrund wirtschaftlicher Zwänge wirklich so gestalten müssen wie sie es machen kann ich nicht beurteilen, da fehlen mir entsprechende Kenntniss und konkrete Zahlen aufgrund derer ich so was schließen könnte. Die sind auch hier nicht zu lesen.

Der Trend zu elektronischen Fertigmodellen gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Ich Wünsch mir Lok und Wagen in analoger Ausfertigung, einfach zu öffnen und an geeigneter Stelle ne Schnittstelle. Dann bin ich Herr über mein Material und kann bestimmten welche Fähigkeiten/Eigenschaften/Qualitäten mein Decoder haben soll. Wer digital haben will ohne selbst Hand anzulegen muss eben einbauen (einstecken) lassen. Die Händler wirds freuen, die Decoder Hersteller auch und der Qualität würde es auch gut tun - weil dadurch einfach mehr vergleichsmöglichkeiten.

Im Grunde genommen haben wir als Masse es doch in der Hand. Vielleicht sind wir aber auch gar keine "Masse" sondern ne Ansannlung von Individualisten und Splittergruppen (hinsichtlich Interessen und Bedürfnisse).

Gruß und schönen Sonntag, Rainer






Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Spur N ist tot.


Hallo Kurt,
ich glaube nicht, dass das jemand behauptet. Spur N hat seit Jahren Marktanteile von rund 20-25% am allerdings schrumpfenden Modellbahngesamtmarkt.

Das ist alles andere als ein Grund zur Panik aber eben auch ein Grund sich darüber Gedanken zu machen, wie man das weitere Schrumpfen des Gesamtmarktes mindestens verlangsamen kann!

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der Trend zu elektronischen Fertigmodellen gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Ich Wünsch mir Lok und Wagen in analoger Ausfertigung, einfach zu öffnen und an geeigneter Stelle ne Schnittstelle. Dann bin ich Herr über mein Material und kann bestimmten welche Fähigkeiten/Eigenschaften/Qualitäten mein Decoder haben soll. Wer digital haben will ohne selbst Hand anzulegen muss eben einbauen (einstecken) lassen. Die Händler wirds freuen, die Decoder Hersteller auch und der Qualität würde es auch gut tun - weil dadurch einfach mehr Vergleichsmöglichkeiten.


Ich denke, dieser Text von Rainer trifft es sehr gut. Eine Schnittstelle wie die mtc14 mit einem Blindstecker dürfte ALLEN Modellbahnern gerecht werden!

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Auch Elektronikhersteller haben irgendwann VHS, Compactcassetten usw. eingestellt, Kamerahersteller bereits sehr früh analoge (Film-)Kameras auslaufen lassen und großflächig auf digital umgestellt - auch hier waren die Irritationen unter den Anhängern der Analogfotografie darüber nicht gerade gering...
Aus Sicht der Hersteller waren das aber die (einzig) richtigen Entscheidungen.


Ein Wechsel von analoger zu digitaler Fotografie ist ja auch ohne größeren Aufwand möglich! Bei einer analogen Großanlage mit analoger Technik ist das aber definitiv anders! Von daher werden viele analoge Anlagen auch die nächsten 20 Jahre überdauern! Trotzdem wird der Anteil der Digitalbahner natürlich kontinuierlich wachsen. Aber eben so langsam, wie wir es in den letzten 20 Jahren erlebt haben.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Für mich ist bei dem Ganzen die Qualität der angebotenen Ware entscheidend. Wenn ich Geld in der Größenordnung, wie es Minitrix vorschwebt, ausgeben soll, muss an dem Modell dann auch alles stimmen, technisch wie optisch. Und das tut es gerade bei Minitrix sehr selten.


Sehe ich genauso. Wenn man seine Preise so hoch ansiedelt, dann wird die Luft schnell sehr dünn und die Qualitätserwartungen hoch! Mit neu lackierten Formen aus den 70er/80er Jahren wird man der kaum gerecht werden....

Viele Grüße,
Mathias



Gähn.....
es ist schon langsam langweilig und wurde bereits alles schon in der Vergangenheit hoch und runter gebetet.
Findet euch einfach damit ab.
Entweder liegen lassen und nicht kaufen oder bestellen und darauf freuen.

Ich habe mir letztens mal die Frage gestellt: Was wäre wenn alle Modelle Top sind, Preise ok und keiner hat was zu meckern.
Dann gäbe es dieses Forum vielleicht gar nicht mehr. Weil alle sich langweilen.
Weil es ja nur tolle Erfolgsmeldungen geben würde. Oder kaum welche?
Das glaube ich eher.
Wenn dann jeder schreiben würde: Ich habe mein Modell heute bekommen. Bohr ist das toll !
Und das würde sich hundertfach wiederholen? Ich glaube nicht.
Das sieht man ja hin und wieder, wenn ein Modell Top ist das der Thread recht schnell ins Niemansland verschwindet.
Es sind alle aber da wenn es um das stänkern,meckern und aussetzen und totreden geht.
Jeder weiß es besser, hat aber doch keine Ahnung. Haben Vorschläge die sollen das non plus Ultra sind und genau so soll man es machen.
Warum macht Ihr es nicht selbst ?
Viele können mich nicht leiden. Da kann ich mit leben!

Viele mögen mich, das ist schön und freut mich!
Warum? Weil ich vielleicht manchmal etwas schroff bin, aber lieber ehrlich,offen und frei raus als dieses rumgeeiere und jeden nur nach seinen Mund reden zu müssen weil er das hören möchte. Denn ich bin doch Verkäufer da sollte er das tun.
Nein!
Da bin ich wie ich bin oder anders gesagt.. authentisch!
Mich haben schon viele nach meiner Geschäftseröffnung 2007 ganz schnell als tot gesehen, wie so einige hier die Spur N.
Andere Händler haben später eröffnet und meinen Sie werden ganz schnell der King der Modellbahn Händler Szene. Da gibt es welche die haben wieder geschlossen weil Sie gemeint haben das Geld verdient man im Schlaf nur weil Sie groß sind, alles auf Lager haben.
Ne es sind 12-14 Stunden täglich und man muss sich rein knien. Und das langfristig.
Das man aber, so größer man wird, auch das Problem hat das die Ausgaben auch steigen und die Fixkosten nicht weniger werden, kommt man in die Situation, ständig nur Aktionsangebote raus zu hauen.
Das sind oft auch Verzweiflungs Verkäufe um erst einmal Geld in die Kasse zu spülen.
Das Zauberwort ist nicht Umsatz oder Umsatzsteigerung sondern : GEWINN
Nur so kann ich auf Dauer als Händler existent bleiben.

Ich habe mich stets für diese Spur eingesetzt und mich auch manchmal bei den Herstellern mit meiner Kritik unbeliebt gemacht. Aber auch die haben gemerkt. Der Harburger-Lokschuppen macht doch auch einiges richtig.
Er ist immer noch da!
Ich danke den ganzen Kunden die mich in dieser Zeit begleitet haben und auch so einiges anders verstehen als so mancher hier die nur ständig auf Hersteller,Händler und Modelle rum zu kloppen haben.
Daher nochmals. Lasst es liegen wenn Ihr es nicht haben wollt und kauf das was euer Herz begehrt. Und kauft es und freut euch darüber.
Millionen Menschen regen sich nicht auf weil ein I Phone in der Herstellung keine 10,- € kostet und es mittlerweile über 1000,- €  verkauft wird. Aber Millionen kaufen es.
Nur bei der Modellbahn da wird gemeckert was das Zeug hält.
Ich sehe es jede Woche neu. Erst der Doppelstockwagen 45,- €. Dann wird 2-3 Monate später die Innenbeleuchtung verlangt. 2 x LED Lichtleiste je 10,- € = 65,- € dann Einbaumaterial Schleifer ect und wenn der Händler es machen soll noch die Einbaukosten.
Aber ein Waggon komplett der für 89,- € UVP angeboten wird der dann im Handel für um die 70,- Euro verkauft wird,darauf wird negativ rum geritten was das Zeug hält.

Wünsche euch nun ein schönes Wochenende.

Gruß

Ingo

Hallo

Ich persönlich habe Spur N gewählt, damit ich lange Züge fahren kann.Das heisste meine Bahnsteige sind im Original 400m lang und ich will auch entsprechende Züge dort fahren lassen.Und zwar nicht nur einen sondern mehrere. Bei den Güterzügen auch mal einen Zug der einen Vorspann rechtfertigt. Also lange Züge, da kann dann auch zweimal die selbe Betriebsnummer eines Güterwagens vorkommen. Da werde ich bei Minitrix im Moment schlicht nicht bedient.
Für detaillierte Modelle und Gimmicks wie sich öffnende Türen und hebende Stromabnehmer würde ich einen grösseren Masstab wählen.
Das heisst eine Strategie die in H0 funktioniert kann in N durchaus scheitern. Weiterhin habe ich keinen Budgetposten Minitrx sondern Hobbies. Wird Minitrix unattraktiv kann ich auf andere Hersteller ausweichen. Wird die Moba insgesamt unattraktiv auf andere Hobbies. Die Rechnung statt drei Loks nur noch zwei wird also nicht aufgehen.
Wenn Kato es schafft für 80€ eine super Elektrolok auf den Markt zu bringen müssen die anderen vielleicht ihre Kostenstruktur überdenken.

Viele Grüss
Matthias


Hallo

Ich bin eigentlich erstaunt, wie und in welcher Richtung diese Diskussion verlaufen ist, dennoch zeigt dies sehr deutlich was. Einfach weil sehr sehr viele Emotionen mit drin sind.


Die Erwartungshaltung der Modellbahner an Firmen scheint doch sehr hoch zu sein. Natürlich kann keine Firma, alle Erwartung entsprechen, so dass es doch zu gewissen Enttäuschungen kommt.
Gerade Trix ist derzeit das beste Beispiel, wie es viele Wünsche und Träume bricht. Dazu kommen dann diese schönen Preise und fertig die Katastrophe.

Man hat es damals schon an den Herbstneuheiten 2016 zum Airport-Express gesehen. Das Interesse war damals vorhanden, einzig allein der Preis von fast 500 Euro hat viele dazu abgehalten.
Ich will nicht wissen, wie viele deswegen damals leicht enttäuscht waren.
Und nun enttäuscht Trix weiterhin, sei es mit Zwangsdecoder, Zwangslicht in Waggons, unzureichende Modelle oder am Preis. Kein Wunder, dass dann teilweise solche Kommentare zustande kommen. Wir sind halt nur Menschen.

Man sieht doch, wer Trix weiterhin kauft. Es sind die, die meist schweigen. Schaut doch einmal, wie schnell die Trix Artikel bei den Händlern verschwinden. Es gibt noch genügend Käufer.

Es wird ja immer gerne vom Ramschaktionen gesprochen. Im Nachhinein waren die ganzen Ramschaktionen für alle beteiligten eher negativ. Wenn ich noch daran denke, wie 2008/2009 das Roco Zeugs auf dem Markt geworfen worden ist, wie Trix zum Beispiel die Schürzenwagen auf dem Markt geworfen hat, das alles hat zu falschen Erwartungen geführt.
Manche Hersteller tun das immer noch und befeuern damit das falsche Schiff.

Gruß

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich sehe es jede Woche neu. Erst der Doppelstockwagen 45,- €. Dann wird 2-3 Monate später die Innenbeleuchtung verlangt. 2 x LED Lichtleiste je 10,- € = 65,- € dann Einbaumaterial Schleifer ect und wenn der Händler es machen soll noch die Einbaukosten.
Aber ein Waggon komplett der für 89,- € UVP angeboten wird der dann im Handel für um die 70,- Euro verkauft wird,darauf wird negativ rum geritten was das Zeug hält.


Hallo Ingo,
zum einen fahren die wenigsten Modellbahn mit Innenbeleuchtung und zum anderen staune ich über die finanziellen Möglichkeiten im Raum Hamburg-Harburg.

Ein Zug in Spur N hat schnell 6 Waggons und braucht eine Lok. Das sind nach Deiner Philosophie mal eben 600,00 €. Ich kenne viele Leute, die müssen da einen Monat von Leben!

Und auch für uns als klassischen deutschen Mittelstand ist das schlichtweg nicht mehr finanzierbar. Ich habe auch noch eine Familie und ein Haus zu bezahlen!

Und man sollte sich übrigens davor hüten, Kritik pauschal mit Meckern zu verwechseln. Und ich habe hier extrem viel konstruktive Kritik gelesen! Es tut mir sehr leid, dass wir Modellbahner nicht alles, was uns die Hersteller präsentieren, begeistert feiern.......

Und wenn Dich Kritik langweilt: keine zwingt Dich etwas zu lesen, was Dich nicht interessiert....!


Viele Grüße,
Mathias

Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

und zum anderen staune ich über die finanziellen Möglichkeiten im Raum Hamburg-Harburg.



Ich bin zwar nicht der Ingo, aber auch Du solltest wissen das er nicht nur in Hamburg verkauft sondern einen Grossteil über seinen Internetshop erwirtschaftet.
Komm mal wieder runter und bleibe bei den Tatsachen.

Gruß Kai

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich bin zwar nicht der Ingo, aber auch Du solltest wissen das er nicht nur in Hamburg verkauft sondern einen Grossteil über seinen Internetshop erwirtschaftet.
Komm mal wieder runter und bleibe bei den Tatsachen.


Hallo Kai,
zum einen: woher soll ich das wissen? Ich kenne Ingo nicht und seinen Laden auch nicht. Er nimmt sich zudem die Freiheit mir seine Geschäftsberichte nicht vorzulegen....

Zum anderen spielt das für die Beurteilung der Aussage, dass ein Zug in Spur N schnell 6 Waggons und eine Lok hat, die dann mal eben 600,00 € kosten. Ich kenne auch in Bremen viele Leute, die müssen da einen Monat von Leben! Und ich kenne wenige Leute, die sich das mal eben so leisten können!

Ob in Hamburg, in Bremen, in Dortmund oder in Stuttgart spielt dabei wohl kaum eine Rolle....

Viele Grüße,
Mathias

Wir alle müssen langsam Umdenken....

Nö; wir Modellbahner nicht.
Da Märklin und Co ( Minitrix/ Arnold/Hornby) meinen ; die Kundschaft ala Sammler und Spassbahner mit zu hohen Preisen vergraulen zu können; wird sich die Zukunft der grossen verändern.
Ich schau schon gar nicht mehr ; was * neu* kommen soll; den die Preispolitik mach ich nicht mit.
Zumal viele Modelle in 3 Jahren auf der Börse für sie Hälfte gehandelt werden.Dann kann man immer noch zu schlagen....
Schönen Sonntag noch.gruss Johann

Hi

Man kauft sich den Zug doch nicht gleich sofort, beziehungsweise man bestellt und weiß, bis zum Erscheinen ist das Geld zusammen. Sicherlich ist derzeit die Politik der Hersteller suboptimal dafür, dennoch ist auch dieses Problem noch lösbar.

Es gibt auch kaum Leute, die in ein Fotoladen gehen und Hals über Kopf eine Leica Kamera kaufen. Das sind wohlüberlegte Anschaffungen und die sollten auch mittlerweile bei der Modellbahn gemacht werden.

Ist es überhaupt nötig, das ich mir für 5€ Straßenfolie kaufen, wo ich die Straße doch nicht selber bauen kann? Sicherlich erfordert es Mehrarbeit, aber auf Dauer bin ich flexibler und günstiger. Das gesparte Geld kann man woanders einplanen.
Ich bin schon der Festen überzeugt, dass es nicht mehr so lange weitergehen kann, wie bisher. Nur welches scheint die richtige Richtung zu sein?
Gruß

Hallo zusammen,

bisher habe ich mich in solchen Diskussionen kaum beteiligt. Gehöre also zu den Schweigenden, die selten schreiben und dennoch seit bald 12 Jahren hier angemeldet und noch länger Lesend unterwegs sind.

Um mal zum Ausgangspunkt der Debatte zu kommen:

Die Entwicklung ist schwierig und als ich 1988 mit der MoBa anfing, waren 100 DM für meine Eltern viel Geld. Später im Studium war es ähnlich und schon ein Wagen-Set von Trix für 50 Euro war eine Hausnummer.
Heute habe ich mehr Geld und dennoch schlucke auch ich bei 200 Euro für ein LS-Models-CNL-Set mit drei Wagen. Ich hadere immer noch mit mir, ob ich es halten soll.

Seit Dezember bin ich nun auf Digital umgestiegen und habe mir die 211 von Minitrix mit Sound geholt, denn ich war völlig begeistert und erlebte die Faszination für die MoBa und einfaches Rangieren neu.

Warum kam es dazu?

Jahrzehntelang hatte ich keine Zeit mehr für eine Anlage und konnte nur sammeln. Meine Kasten-110 und meine 103 von GFN, beide mal zu einem Geburtstag geschenkt bekommen, lagen in der Schublade und fuhren nie. Module, Code 55, Blockbildung etc. kreisten im Kopf herum. Bausätze und Modelle wurden ausgewählt für das BW, die Kehrschleifenmodule usw..
Aber dann: wo in einer Wohnung die Holzarbeiten durchführen?
Wie die ganzen Modulkästen fertigen?
Resorb, Geländematerial, alles lag da. Häuser im Eigenbau und am Ende erkennt man, dass der Tag nur 24 Stunden hat und da draussen auch Beziehungen und Aktivitäten mit Freunden gelebt werden.

Und so macht man Abstriche und hinterfragt. Und ich fing an, radikal Material auszuwählen und wieder abzustoßen. Denn irgendwann verblasst der Wunsch des Nachbildens der Vergangenheit, denn man lebt ja im Jetzt mit Anderen.
Aber für Analogmaterial bekommt man bei Trödlern und auch bei Ebay nicht viel Geld. Nur wenige, seltene Loks haben sich im Preis positiv entwickelt.

Man fragt sich, wie man die Ziele der MoBa realistisch erreichen kann und das sah ich bei einem guten Freund mit seinem 10-jährigen Sohn:

Er kaufte ein Märklin-Set in H0 mit C-Gleisen und ergänzte damit die alten M-Gleise aus seiner Jugend. Es fing mit einzelnen Loks an und vor allem digital:
Einstecken: Lok erkennen und loslegen. Licht an, Licht aus. Der Junge hat sich tierisch gefreut und eines Tages auch eine Soundlok. Es macht einfach Spaß.
Dann noch die eine oder andere Weiche mal elektrisch umgerüstet oder zum Geburtstag einen Decoder geschenkt. Immer wieder etwas mehr Gleismaterial und so langsam konnten komplexe Teppichlayouts gebaut werden, die richtig viel Betrieb ermöglichten.
Und mit Digital war Mehrzugbetrieb kein Problem.

Aber: Der Vater arbeitet für Wirtschaftsprüfer und hat die notwendige Kohle, seinem Sohn mal so eine LOk zu kaufen.

Für mich zog ich die Lehre und sagte mir: warum hier weiter mit dem Analog rumeiern? Ich will endlich mal fahren und nicht ewig rumhandwerken. Dafür hatte ich keine Zeit im Alltag.
Die BR 211 hat 230 Euro gekostet - sehr, sehr viel Geld. Und ich habe meine PIKO-Loks und Tfz zum Digitalisieren und zum Soundumbau gegeben.
Mit der Steckkarte für die Mobilestation war das supereinfach. Karte einstecken, Lok laden und loslegen. Alle Sound- und Lichtfunktionen waren eingestellt. Los geht's.
Meine PIKO NS1200 klang dagegen grausam und das Einlesen war aufwändiger und von Hand zu machen.

Für Digital und Sound bin ich nun bereit, lieber weiter Teile der MoBa zu verkaufen und dann mit den Wenigen Spaß zu haben.

Und da kommen wir zu den wesentlichen Punkten, die mir auffielen:

* Moba ist teuer und ein Verlustgeschäft als Sammler, wenn es nicht Exoten sind.
* Analog-Loks bekommt man bei Trödlern genug und ich kann die Ware dort nur im Bereich von 20 bis 50 Euro pro Lok loswerden.
* Selbst Digitalisieren kann man mit Equipment und etwas Erfahrung. Ich habe früher selber Bausätze gelötet. Aber heute? Wie viele haben ernsthaft die Zeit, ihre alten Analogloks fit zu machen und was ist dann mit Sound?
* Wie viele haben Zeit für die Individualprogrammierung von Decodern und all den CV?
* All das braucht auch Werkzeuge, Ausrüstung, handwerkliches Geschick und Zeit.
* Das Hobby deckt viele Handwerksberufe ab und bereitet darauf vor. Aber wie sieht das heute aus?

Und so stelle ich die These in den Raum, dass heute die Firmen hauptsächlich drei Gruppen abdecken und das so auch von den letzten Jahren in den Messeprospekten sichtbar wurde:

1. Sammler - die es sich als Vitrinenmodell leisten können - die klassischen Nietenzähler
2. MoBa-affine Erwachsene, die es sich leisten können und mit ihren Kindern ein wenig damit spielen wollen - es muss Spaß machen und es muss unkompliziert sein
3. Erwachsene, die mit der MoBa groß wurden und etwas machen möchten (Retro-Trend), aber nicht die Zeit haben für Großprojekte - Geld ist bedingt ein Thema - es muss Spaß machen, es muss unkompliziert sein.

Wer mit Familie, Partnerin oder Freunden regelmäßig Zeit verbringt, kann nicht mehr machen.
Kinder haben nicht mehr die Aufmerksamkeitsspanne wie früher und zu viele Reize sind jeden Tag da.

Ich gehöre in die Altersgruppe der Epoche IV, mit der ich aufwuchs. Es ist der Gang der Zeit, dass zwangsläufig diese nun langsam die Epoche III überwiegen wird. Weil hier ein Markt mit finanziell potenten Menschen erreicht werden kann. Ich habe weder Schürzenwagen, noch Oppeln, noch Kakadus live gesehen, noch von denen außerhalb des Forums gehört.

Es gibt für alles eine Nische:
* Analogbahner mit Riesenanlagen, die ihr 20-30 Jahre altes Rollmaterial nicht einfach so umstellen können und wollen, da viel Herzblut in die Elektrik floss
* Analogbahner aus Kostengründen mit Träumen von Großanlagen
* Handwerklich Begabte, die ihre Loks selbst umbauen und ihre Lieblingsdecoder haben.
* Programmierbegabte, die jedes CV individuell umprogramieren und bearbeiten wollen.
* Kenner, denen noch beim Schutzblech eines Avmz auffällt, dass da die Krümmung nicht maßstäblich ist.
* Sammler, die lange auf jeden einzelnen Wagen der Zugbildung warten und auf die Details Wert legen.

Alles ist eine Herausforderung, alles hat seine Berechtigung. Aber es ist in meinen Augen nicht die Mehrheit.
Und: Alles hat seinen Preis und das ist der, den sich nur Erwachsene leisten können. Kinder sind hier schon lange nicht mehr Zielgruppe, ausser wenn Erwachsene diese für die Kinder kaufen (s.o.). Und dann bleibt es EIN Hobby von vielen.

Dass Trix hier den Spagat wagt, finde ich gut und kann dennoch nachvollziehen, dass bei LS-Preisen auch LS-Qualität erwartet wird. Das stimmt teilweise nicht mehr bei Trix.
Aber: Bei den Loks bin ich auch der Meinung, dass Digital leicht zugänglich sein soll - Zwangsdecoder hin oder her - es interessiert die Masse nicht. Es ist wie mit Smart Phones - wer programmiert da selber?

A propos - dieses "Less is more" sieht man doch gerade bei der jungen Generation in Städten: Kein Auto mehr, aber ein Smart Phone für 800 Euro, um damit mit Familie und Freunden zu kommunizieren.
In einer Zeit, wo man nicht mehr 25 Jahre beim gleichen Arbeitgeber bleibt und räumlich flexibel sein muss, wird plötzlich schnell klar, warum bei KATO und TOMIX alles so einen Steckbau-Charakter hat.
Die Japaner haben schon lange nicht die Zeit und den Raum, wie hier in Deutschland manche in Ihren ausgebauten Dachböden und Kellern.

Und dass Kinder erreichbar sind, hat vor vielen Jahren hier jemand mit seinen kleinen Modulen gezeigt, wo in wenigen Wochen etwas Fahrbares entstand, was Spaß machte.

Und da sehe ich Digital und Sound durchaus als die Zukunft an - aber eben wenig, aber qualitätvoll und mit kurzweiliger Freude.

Beste Grüße
Firefox



Zitat - Antwort-Nr.: 87 | Name: sebisr

Nur welches scheint die richtige Richtung zu sein?


Tja, das ist die Gretchenfrage...

Aus Herstellersicht könnte es sogar sein (und der Eindruck drängt sich manchmal auf), von den Sammlern, Markentreuen etc. in den kommenden Jahren noch einmal so viel als möglich abzuschöpfen. Wie hier schon geschrieben wurde gewinnt diese Gruppe durch die Altersstruktur bedingt mittelfristig immer weniger an Bedeutung, und für die Zukunft wird man sich dann ohnehin etwas anderes überlegen müssen.

Noch als Nachtrag:
Zitat - Antwort-Nr.: 79 | Name: Westerland

Ein Wechsel von analoger zu digitaler Fotografie ist ja auch ohne größeren Aufwand möglich! Bei einer analogen Großanlage mit analoger Technik ist das aber definitiv anders!


Das ist nur bedingt richtig.
Klar, eine Digitalknipse ist schnell gekauft, aber viele Hobbyfotografen betreiben bzw. betrieben ihr Hobby ähnlich engagiert wie manche Modellbahner. Ein nicht unwesentlicher Wert an Zubehör wie z.B. Diaprojektoren wurde obsolet, man benötigte nun zusätzlich einen leistungsfähigen PC für die Bildbearbeitung, dazu kam dass manche Hersteller bei der Umstellung auf digital das Objektivbajonett gewechselt hatten und damit ein vorhandener Objektivpark von oft gut 4stelligem Wert nun gar nicht oder nur mehr mit Einschränkungen verwendbar war.
Dagegen mutet es sich eine Digitalzentrale zuzulegen und ev. ein paar Dutzend Loks mit Decoder auszustatten vergleichsweise einfach und günstig an.

LG
Didi

@89
Ja, so sehe ich das auch. Ein Freund von mir hat Jahre in teuerstes Projektorequipment gesteckt - alles analog, andere in analoge Kameras - alles für den semiprofessionellen Bereich

Und heute ist das in der digitalen Welt ein Klacks und die ganze Hardware für Tausende DM praktisch nichts mehr wert. Vintage.

Und da noch eine Ergänzung:
Es geht mir nicht darum, ob ich mir die Lok nicht leisten kann - es geht darum, ob ich bereit bin, eine bestimmte Menge an Geld in Modellen zu binden, wenn ich dafür mit anderen Menschen Zeit verbringen, kochen, essen gehen oder verreisen kann, um andere Freunde oder Verwandte zu besuchen.
Das ist eine knalleharte Abwägung.

Firefox

Zitat

Es geht mir nicht darum, ob ich mir die Lok nicht leisten kann - es geht darum, ob ich bereit bin, eine bestimmte Menge an Geld in Modellen zu binden, wenn ich dafür mit anderen Menschen Zeit verbringen, kochen, essen gehen oder verreisen kann, um andere Freunde oder Verwandte zu besuchen.
Das ist eine knalleharte Abwägung.



Hallo,
das ist keine knallharte Abwägung. Bei einem Entweder/Oder sollte man sich schleunigst von der MoBa oder einem anderen Hobby verabschieden, wenn dies zu Einschränkungen bei sozialen Bindungen führt. Es sei denn man möchte hier als Dauerposter enden und das Forum als Wohnzimmer betrachten.

Gruß
Frank



Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Aber für Analogmaterial bekommt man bei Trödlern und auch bei Ebay nicht viel Geld. Nur wenige, seltene Loks haben sich im Preis positiv entwickelt.



Wird sich aber ändern, wenn Trix und andere die Preise immer weiter erhöhen. Dann steigen halt auch die Preise auf dem Gebrauchtmarkt.

#83: meine volle Zustimmung, Mathias.

Marcel

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hallo,
das ist keine knallharte Abwägung. Bei einem Entweder/Oder sollte man sich schleunigst von der MoBa oder einem anderen Hobby verabschieden, wenn dies zu Einschränkungen bei sozialen Bindungen führt. Es sei denn man möchte hier als Dauerposter enden und das Forum als Wohnzimmer betrachten.


Hallo zusammen,
das sehe ich aber auch so! Das Modellbahnhobby ist bei mir daher auch nur eine von mehreren Interessen. Und meine sozialen Bindungen gehen auch nur zu einem kleinen Teil auf das Konto des Modellbahnhobbys.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Es geht mir nicht darum, ob ich mir die Lok nicht leisten kann - es geht darum, ob ich bereit bin, eine bestimmte Menge an Geld in Modellen zu binden, wenn ich dafür mit anderen Menschen Zeit verbringen, kochen, essen gehen oder verreisen kann, um andere Freunde oder Verwandte zu besuchen.


Von daher lege ich meine Modellbahnetat am Anfang des Jahres fest, damit nie meine Familie oder andere Hobbys darunter leiden.

Viele Grüße,
Mathias

@91,94
Volle Zustimmung.

@88: Das bestätigt meinen Eindruck, dass es zwischen "hat keine Soundlok, verteufelt sie aber" und "will nichts anderes mehr" nur SEHR wenig gibt :)

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dann steigen halt auch die Preise auf dem Gebrauchtmarkt.


Hallo,
da sehe ich wenig Gefahr. Die erste große Modellbahngeneration gibt bereits den Löffel weiter oder ab...
Das wird sich die nächsten 20 Jahre hinziehen in denen stets neue Konvolute oder Sammlungen auftauchen.
Die heut 40 Jährigen tun gut daran die aufzukaufen, wenn die in ihre Altersrente stolpern hat sichs eh mit 300 Euro Loks erledigt, die Hälfte von denen trifft sich auf dem Amt um die Rente aufzustocken.

Ach ja, Minitrix waren wir...
Hab ich, einen Bierwagen von anno staubig.
Und das liegt nicht am Wollen... die paar Modelle aus dem Hause die mir noch in der Sammlung fehlen finde ich in der Bucht, und zwar nur dort. Klingt komisch? Is aber so.
Soll man da lachen oder weinen?

Grüße Stefan


Hallo zusammen,
ich lebe jetzt! Mein Hobby macht mir Spaß! Ich mache mir doch keine Gedanken was in 20 Jahren ist.
Was soll das ganze nachdenken!!
LG
Bernd

Ahoi!

Ich fand das auch kacke als Windows auf den Markt kam und ich kein DOS mehr brauchte. Und Digitalfotografie war am Anfang auch Teufelszeug und mit "ernsthafter" Fotografie nicht zu vergleichen. Handys mit Kamera hab ich für Mumpitz gehalten und gezielt nach welchen Ohne gesucht. "Blöderweise" hat der Markt das anders entschieden. Ich hab ne digitale Spiegelreflex, die analoge liegt im Technikmuseumsschrank. Meine Rechner laufen alle mit Windows. Und wenn ich ein neues Handy kaufe ist mitenscheidend, dass die Kamera top ist. Und irgendwie muss ich gestehen ist alles besser so.

Und ich hab ne Anlage die analog verdrahtet ist und einen grossen Bestand an analogen Lokomotiven. Kaufe ich jetzt noch analoge Modelle? Ne. Ich kauf doch auch kein Auto mit Zweitaktmotor. Oder ein Wählscheibentelefon.

Klar kann ich Liebhaber von Wählscheibentelefonen von den Herstellern verlangen, dass sie die noch welche bauen. Nur warum sollte ein Hersteller das tun, wenn er damit kein Geld verdient? Oder auch einfach mit Tastentelefonen mehr Geld verdient?

Ganz ehrlich, wer jetzt absehen kann, dass er noch einige Jahre mit dem Mobahobby Spaß haben will und sich nicht für einen Umstieg auf Digital begeistern kann, dem geht es wie den Anhängern von VHS, Hi8, Wählscheibentelefonen oder Super8 Kameras. Man kann alles noch bekommen, aber eben nicht alles von allen Herstellern und vieles dann auch nur noch gebraucht. Wer ernsthaft behauptet analog sei heute für das Modellbahnhobby das bessere System, liegt einfach falsch. Digital kann mehr, kann es besser und bietet auch mehr Nutzen und Spaß. Und wer kampfhaft an analog festhält, ist halt irgendwann technisch veraltet und vor allem in der Minderheit.

Und für eine immer kleiner werdende Gruppe an Kunden lohnt irgendwann die Produktion nicht mehr, oder wird exorbitant teuerer. Trix hat für sich entschieden, dass der Zeitpunkt zur Einstellung von analogen Produkten jetzt ist, bzw. keinen neuen analogen Modelle mehr entwickelt werden. Das werden die nicht gewürfelt haben, sondern anhand von Zahlen entschieden haben. Und deren Zahlen umfassen eben nicht nur das Forum sondern ihre Absatzzahlen der letzten Jahre und das auch noch in mehreren Spuren. Extrawurst für N? Warum eigentlich? Also kommt damit klar, oder lasst es. Ich hab lange im Vertrieb gearbeitet. Kunden die sagen, ich würde ja kaufen, wenn das und das und das, so aber auf keinen Fall, sind zu 80% Kunden die sowieso nicht kaufen.

Und das hat nur vordergründig mit dem Preis zu tun. Sondern mit dem Rollenverständnis von sich als Kunden. Aber ich schweife ab......

Die Preise, ja mein Gott, UVP minus 10-20% sieht schon ganz anders aus. Und schaut mal in Eure alten Kataloge und schaut was da die Sachen in den 80ern gekostet haben. MoBa war immer Luxusspielzeug. Die Verramschereit mit den ganzen Pleiten halten einige hier aber immer noch für das Mass aller Dinge. Blöd nur, dass bei der Verramscherei die Firmen pleite gegangen sind. Luxus verkauft man langfristig nie erfolgreich über den Preis. Aber manche wünschen sich ja auch den Tod von Herstellern, nur damit sie sagen können, ich habs ja gewusst. Nö haste zwar nicht, aber fühl Dich ruhig besser, wenn es hilft.

Cheers
Jens


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Luxus verkauft man langfristig nie erfolgreich über den Preis.


Hallo Jens,
da gebe ich Dir Recht. Schon Fleischmann ist ja bekanntlich 2016 mit dem Versuch seine normalen Produkte zu Luxusartikeln zu machen grandios gescheitert und preislich massiv zurückgerudert.

Wenn man Hobbyartikel wie Modellbahn zu Luxus machen will, dann muss man den auch bieten. LS Models und einige andere haben es erfolgreich vorgemacht.

Mittelmaß als Luxus zu verkaufen, hat dagegen noch nie funktioniert!

Es gibt eben auch den Ansatz anderer Hersteller, die deutlich günstiger anbieten und auch nicht den Anspruch haben, Luxusartikel zu vermarkten.

Von daher: es gibt reichlich Alternativen und der nächste Sonderpreis kommt bestimmt. Und der rückt dann die Verhältnisse bei den Mittelmaßprodukten zum Luxuspreis in der Regel ganz schnell wieder zurecht....

Einen schönen Abend,
Mathias

Hallo Carsten (#34)

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

du vergisst, dass es gerade die immer noch wichtigste Zeit der Neuheitenankündigungen ist, in der viele mit kindlicher Freude das Lüften der Geheimnisse erwarten. Zumindest geht es mir so und ich habe alljährlich meinen Spaß dran.


Ja, geht mir meist auch so (wobei das Interesse bei mir stark gesunken ist, ich freu mich erst dann, wenn ich den Kram kaufen kann). Und warum muss man dann gleich wieder das Ende der Moba beschreien, nur weil man nicht exakt das bekommt was man will und am besten für lau?

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die sehr starke Positionierung gegen die minitrixschen Preise spiegelt das als sehr emotionales Thema wieder. Das zeugt von Hingabe und Verbundenheit zum Hobby.


Hingabe und Verbundenheit zeigt eher der, der was macht und Lösungen findet. Es gibt reichlich Hobbykollegen, die auch mit kleinem Budget wunderschöne Sachen zaubern. Die Jammerei dagegen zieht nur alle runter.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Was du als Apokalypse benennst, ist im Wesentlichen ein Problem der Hersteller und derjenigen Modellbahner, die Fertigmodelle bevorzugen. Nicht allen sind Fähigkeiten gegeben, Rollmaterial selber zu bauen.


Muss ja auch nicht, es gibt reichlich andere Möglichkeiten - Stichwort Gebrauchtmarkt. Und ich denke, die 3D-Druck-Technik wird künftig auch ausreichend gute Qualität für Modelle liefern.

Viele Grüße
Carsten


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