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THEMA: Kontaktfedern Drehgestellt Br218 abgebrochen Leiterblech

THEMA: Kontaktfedern Drehgestellt Br218 abgebrochen Leiterblech
Startbeitrag
Kosemund* - 29.12.17 21:38
Hi,

bin nach langer Zeit von Märklin HO auf Spur N umgestiegen und hab quasi gleich ne Katze im Sack gekauft. Hab aus nem Laden ne Digitale Br218 von Fleischmann erstanden, um später heraus zu finden, dass die Kontaktfedern an den Drehgestellen so verknickt und schwach waren, dass sie keinen Kontakt mehr hatten oder sogar noch abgebrochen sind. Im Laden auf gerader Teststrecke war alles OK, aber auf meiner kleinen Anlage mit kurven und Bergen eben nicht.

Stellt sich jetzt die Frage, kann man für solche Drehgestelle die Kontaktbleche/-Federn einzeln kaufen und auch montieren, oder muss ich gleich die Ersatzdrehgestelle von Fleischmann kaufen?
Bei 35€ pro drehgestell ist das nun nicht mehr so toll.

Die Bleche scheinen fast das einzige zu sein, was man nicht abschrauben kann. Sieht eher "mit Plastik angenietet" aus. Hat da jemand Erfahrung mit?

Mach mal ein Bild von ganzen!

Mit viel Finterspitzengefühl und einem Stück Decoderlitze kann man das auch dauerhaft mit dem Lötkolben "ersetzen".

Gruß, Michael

Hallo

Versuche es mit dem Angebot bei Ebay

https://www.ebay.de/itm/E3201-Fleischmann-1x-Ge...?hash=item5202807bcb

Beziehe auch von diesem Verkäufer an und zu div. Ersatzeile und war bisher
zufrieden mit der Abwicklung immer  sehr Korekt und schnelle Lieferung

Gruß
Eberhard
ad #2: Stimmt sehr guter Haendler!

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Fotos bekomme ich gerade leider nicht hin, aber mit Verweis auf die Bilder von eBay, die Kontakte sind bei dem 45° Winkel nach dem 90°winkel abgebrochen (falls das hilft :p).

Ich denke ich besorgt mir mal 2 von den Getriebeblöcken, schon mal besser als 2x 35€. Hoffe mal dass die dann besser halten. Dass das Blech so oft geknickt ist, ist ja auch nicht so toll, da hab ich auch anderes gesehen.

Danke für die schnelle Hilfe,

Gruß Jan
Hallo Jungs,
Vorsicht, man braucht 2 verschiedene Drehgestellböcke ( von Herrn Mende als A und B gekennzeichnet ). Meine Versuche, Kupferblechstreifen an die Reste anzulöten, sind bisher gescheitert. Händler tauschen grundsätzlich bei Verschleiß oder Abbruch der Kontaktbleche den Bock aus.
Gruß
Der Facharzt
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Zweisystemlok

Mit viel Finterspitzengefühl und einem Stück Decoderlitze kann man das auch dauerhaft mit dem Lötkolben "ersetzen".

Einen Anleitung dazu gibt's hier:
https://www.youtube.com/watch?v=6XhSLvLbQ8I

Grüße aus Assen (NL)
Jan
Hallo Jungs,
die Idee mit der Verkabelung ist schon etwas älter. Trix hat bei den aktuellen Modellen auch oft die Kontakte durch Kabel ersetzt. Der Gedanke hinter der Kontaktversion war eigentlich die problemlose Entnehmbarkeit der Bauteile zu Wartungs oder Reparaturzwecken. Deshalb ist am Einlöten der Kabel sicher nichts neues oder gar geniales. Allein von Fleischmann habe ich über 250 Loks, davon etwa 120 Diesel-und Elloks mit Drehgestellen. Genau bei 2 Loks mußte ich je 1 Drehgestell tauschen, weil der Vorbesitzer die Kontaktbleche zum Rahmen verbogen hatte, so daß sie brachen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 10 €. Ich habe die Böcke von einem sehr engagierten Privatmann wenig gebraucht gekauft, der die Teile extra vorher noch aufwändig reinigt. Solange die Teile noch erhältlich sind, werde ich die Loks nicht verkabeln.

Mit kabellosen Grüßen

Der Facharzt
@Der Facharzt
Dat war jetzt ein bisschen spät; aber mein Fehler. Toll, wer hätte gedacht in Zeiten von Massenproduktion 2 verschiedene Getriebeblöcke vorzufinden? Hab schließlich auch ne andere Lok bei der es nur eine Art Getriebeblock gibt.
Jetzt hab ich 3 Getriebeblöcke A XD.
K, wat mach ich jetzt? Ich würde ja irgendwie gerne den einen Block umbauen zu Ausführung B oder die B-Aufnahme zu einer Ausführung A umrüsten. Dann hab ich genug Ersatzteile.
Nur wo bekomme ich Leiterbelch und Isoliermaterial her? Ich hab jetzt schon in einem Modellbaushop gesucht, aber die hatten sowas nicht (maximal son Stromleiterlack). Modellbauläden sind bei mir leider extrem dünn gestreut. Mit ein bisschen Blech, Isoliermaterial, Sekundenkleber und Löten (eventuell Fräsen) müsste sowas ja zu machen sein.

Gruß, Jan
Hallo,

Habe ein ähnliches Problem mit meiner FLM 210 (7232): sie stottert über Weichen und manchmal auch auf freier Strecke. Die Schleifer sind ausgeleiert und federn fast gar nicht, wo man sie hindrückt da bleiben sie.
Als ich diesen Artikel sah kam mir die Verkabelung als gute Lösung vor. Als dann die Drehgestelle schon demontiert waren habe ich es irgendwie geschafft den einen der Schleifer zum Chassis abzubrechen, wie genau: keine Ahnung, er lag jedenfalls plötzlich allein auf dem Tisch. Wahrscheinlich von selbst gebrochen.
Nach einer längeren Lötübung konnte ich das Teil wieder flicken, aber jetzt war es noch weniger flexibel.

Aber dann fiel mein Blick auf ein Schaumstoffplättchen aus einer Tablettenverpackung. Ob das als "Federpaket" funktioniert?
Anscheinend schon. Mit den Schaumstoffunterlagen habe ich jetzt eine gute Stunde Fahrbetrieb und die Lok bockt nicht mehr.
Jetzt kommt die Langzeiterprobung.

Im zweiten Bild ist auch der gelötete Schleifer zu sehen.

Gruss Jurgen



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Hallo Jungs
Es gibt doch von Flm und Mayerhofer diese Achsschleifer möglicherweise auch von anderen Firmen, Flm. wird vielleicht etwas zu steif sein aber die anderen müßten doch geeignet sein um sie auf die verbliebenen Reste auflöten zu können. Bei den Mayerhofer würden sich sogar die Rahmenreste verwerten lassen.
Solltet ihr mal versuchen, ich habe zur Zeit leider nichts defektes vorliegen.
Gruß elber
Hallo,

@Jürgen: Danke für den Einfall mit dem Schaumstoff, geniale Lösung!

Als Schleifermaterial zur Reparatur o.ä. hat sich bei mir Fühlerlehrenband bewährt.

Das Fühlerlehrenband ist federnd, mit der Schere zu schneiden, gut zu löten und magnetisch. Letzteres ist dann hilfreich, wenn mühselig zugeschnittene Teile das Weite suchen - ein starker Magnet hilft. Die Kosten halten sich im Rahmen, Nachteil ist eher, dass ich es nur in Gebinden gefunden habe, die für mehrere Modellbahnerleben hinreichen.

Das Fühlerlehrenband gibt es in verschiedenen Stärken. Ich habe mich für 0,03 mm entschieden, damit bekomme ich auch auf kurzen Federwegen angenehm niedrige Anpressdrücke hin.

Viele Grüße,

Udo.
Hallo zusammen,

ich fände da etwas schwarze Mayerhofer-Litze nach oben direkt an die Platine besser, auch wenn ich diese dann gelegentlich wieder auslöten müsste. Das Drehgestell muß ja nicht täglich zur Reinigung raus.

Just my 2 cents.

Grrüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard


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