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Wenn man die Lokomotive öffnet, zeigt sich einen eine sehr aufgeräumte Lokplatine - alle Bauteile sind auf der Unterseite der Platine angebracht.


Alle Bauteile auf der Platine (Dioden, Kondensator und Drossel) wurden entfernt - die Kupfer-Kontaktstreifen zu den beiden Lichtern und zum Motor wurden selbstverständlich belassen.
Der zweite Motoranschluss ist im Originalzustand über ein kleines Blech direkt an das Chassis angeschlossen. Dies muss unbedingt geändert werden. Dazu wurde die Blechlasche zum Motor hingebogen, sodass sie keinen Kontakt mehr zum Chassis hat. Danach wird ein feines Kabel angelötet und als zusätzlicher Schutz noch ein Stück Isolierband zwischen Motoranschluss und Chassis angebracht.

Das soeben angelötete Kabel vom Motor wird nach oben gezogen und an der Oberseite der Platine angelötet. An der Platine selbst muss an drei Stellen die Leiterbahn unterbrochen werden, die im nachfolgenden Bild rot markiert sind.

Nun kann der Decoder angeschlosen werden. An der Stelle, an der der Decoder seinen Platz findet, wurde das dem Decoder beiliegende Doppelklebeband aufgeklebt, das auch gleichzeitig den Decoder gegenüber der Platine isoliert.
Da das Kabel für das Licht an der im Foto linken Seite zu kurz ist, wird an einer freien Stelle auf der Platine das Kabel angelötet und wird von dort mit einem feinen Kabel weitergeleitet.
Das Kabel zur Schiene an der linken Hälfte im Bild ist zwar lang genug - die Isolierung hört aber etwas zu früh auf. Hier wurde ein kurzes Stück Kabelisolation von einem der abgelängten Kabeln als Isolationsverlängerung aufgefädelt.

Die einfärbige und starre Isolation der Kabel ist nicht unbedingt dienlich - hier sollte sich die Firma Trix ein Beispiel an anderen Decoderherstellern nehmen, die zum einen dünne und hochflexible Kabeln haben und das in den von der NEM vorgeschriebenen Farben.
Die Kabel müssen daher nach dem Verlegen stark zusammengedrückt werden, damit das Gehäuse dann wieder hinauf passt.
Die neueren Modelle der Ludmilla von Minitrix haben bereits eine Schnittstelle nach NEM 651.
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