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Bei der Rangierlok der Baureihe 89 von Minitrix kann problemlos ein Kühn 25N Decoder zwischen Kessel und Fahrgestell eingesetzt werden. Dafür sind keinerlei Fräs- oder Bohrarbeitenarbeiten notwendig. Der Anschluss des Decoders erfolgt in einer Festverdrahtung über die Anschlussdrähte des Decoders am Schleifer und den Motorkontakten. Als Lötpunkte habe ich die Stellen verwendet, an denen ursprünglich die Spulen und der Kondensator der Entstörung befestigt waren.
a. Da bei der LOK keine Beleuchtung vorhanden ist, werden vom Decoder die beiden Anschlussdrähte Weiß (Licht vorne) und Gelb (Licht hinten) direkt am Decoder entfernt.
b. Ablängen der restlichen Drähte auf jeweils ca. 4 cm mit jeweils ca. 5 mm Abisolierung (die Längen dienen dem Zusammenbau - selbst testen).
a. Abnahme des Gehäuses mit den beiden Teilen Fahrzeugkabine und Kessel sowie Fahrgestell.
b. Der Entstörsatz wird entfernt – an den vorhandenen Lötpunkten erfolgt der Decoderanschluss (rot markiert).

c. Danach wird die Kontaktfeder die den Motoranschluss (Masse) zum Schleifer bildet, abgetrennt (rot markiert).

a. Der Decoder wird gegen das Metallgehäuse mit etwas Isolierband abgeschirmt und mit Doppelklebeband in die vorhandene Nut des Kessels eingeklebt. Dabei zeigen die Drähte in Richtung zum Motor.

b. Zunächst werden die Anschlussdrähte zum Schleifer (Rot = Rechts und Schwarz) angelötet (rot markiert im Bild unter Punkt 2c und im nachstehenden Bild).

c. Anschließend werden die Motoranschlüsse (Orange = Rechts und Grau = Links) an den Lötpunkten am Motor angelötet (rot markiert im Bild unter Punkt 2b und im nachstehenden Bild).

a. Die Lok wird wieder vollständig zusammengebaut - dabei ist darauf zu achten das die Drähte zum Decoder nicht beschädigt werden
b. Nun kann der Testlauf beginnen
Der Decoder ist von Außen nicht erkennbar.

Der Umbau der BR89-005 mit dem Kuehn 25 N Decoder ist äußerst einfach. Das Ergebnis ist eine kräftige Rangierlok, die im Rangierbetrieb sehr leise läuft. Die Endgeschwindigkeit sollte jedoch unbedingt stark reduziert werden. Der reine Arbeitsaufwand betrug etwa 20 Minuten.
Danke an Detlef Cords-Michalzik für die Zusendung.
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