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Überblick

Decoder: CT-Elektronik, Tran DCX 74D
Digitalformat: DCC
Schnittstelle: Nein
Fräsarbeiten: Nein

Einbau

Der Dekoder findet im Führerstand Platz.
Achtung: Die Gehäuseteile haben eine eindeutige Ausrichtung und passen nicht seitenverkehrt zusammen. Daher bei der Demontage die Ausrichtung merken!



Das Zerlegen der Lok ist relativ einfach. Zuerst zieht man den Führerstand nach oben ab (gegebenenfalls vorsichtig mit einem feinen Schraubenzieher beidseitig unterhebeln - siehe blaues Oval im Bild), danach können die beiden Motorgehäuse ebenfalls nach oben abgezogen werden. Nun kann der verbleibende Laufsteg mit Rahmenteil ebenfalls nach oben entfernt werden. Der verbleibende schwarze Lokrahmen kann erst nach Demontage der Drehgestelle nach unten abgezogen werden. Nun löst man die beiden Schrauben, die die Chassishälften zusammenhalten. Danach können die beiden Drehgestelle mit wenig Kraft nach unten aus dem Chassis gezogen werden. Das mittlere Gestell verbleibt am Rahmen.

Jetzt werden die beiden Lampenplatinen aus dem Chassis gezogen. Auch der Kondensator und der kleine schwarze Plastikteil, der den Kondensator hält, sind nun leicht entfernbar. Die Kondensatorhalterung unbedingt aufheben! Danach kann der schwarze Rahmen vorsichtig durch Aushebeln der sechs Rastnasen nach unten abgezogen werden. Die zwei Apparatekästen des Rahmens sitzen dabei klemmend am Chassis auf und müssen gleichmäßig abgezogen werden.

Das Chassis ist längs zweigeteilt und stellt auch die elektrische Verbindung aller Komponenten dar. Im Inneren befinden sich Motor und Kardanantrieb auf beide Drehgestelle. Beim Auseinandernehmen des Chassis ist unbedingt darauf zu achten, dass die beiden kleine Kardanwellen (ca. 5 mm lange "Hundeknochen"), die beiden Kunstoffabstandhalter, sowie die Kunstoffmuttern nicht verloren gehen. Die Kunststoffmuttern dürfen auf keinen Fall durch Metallmuttern ersetzt werden, da dies zu einem Kurzschluss führt!

Hat man die Chassishälften von allen Teilen (Motor, Kardanwellen, …) befreit, feilt man die Kanten des Bereiches leicht rund, wo die Kontaktfedern des Motors oben ans Chassis drücken. Dies ist nötig, damit das später eingeklebte Isolierband nicht von den Kontaktfedern an der Kante durchgescheuert wird und einen Kurzschluss verursachen, der den Dekoder zerstört. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die Rastnasen für den Kondensatorhalter nicht mit weggefeilt werden!

Nun wird für jede Chassishälfte ein ca. 1 cm breites Stück Isolierband abgeschnitten und so im Bereich der Motoranschlüsse ins Chassis geklebt, dass sie die Kohlehalter des Motors gegen das Chassis isolieren und oben ca. 1 mm überstehen. Dann den Motor in Chassis stecken und die beiden Chassishälften mit den Abstandhaltern zusammendrücken. Jetzt ist die erste Messung fällig, ob die beiden Chassishälften elektrisch voneinander isoliert sind. Ist das der Fall, wird das Ganze wieder auseinandergenommen.

An die beiden Kontaktfedern des Motors werden jetzt das graue und das orange Kabel innen (so, dass beim Einlegen des Motors in das Chassis, die Lötstelle von den Kontaktfahnen an den Motor gedrückt werden) angelötet. Dabei ist darauf zu achten, dass keine Litzen seitlich herausstehen. Als Hinweis, welcher Draht an welcher Kontaktfahne anzulöten ist, kann man sich nach dem Chassis richten, das mit links und rechts beschriftet ist.

Danach kann man den Antrieb wieder zusammenbauen. Dabei werden die Motordrähte im Bereich des Kondensatorhalters oben aus dem Chassis herausgeführt. Wenn man das Chassis jetzt noch nicht verschraubt, sondern zunächst nur mit Klemmen zusammenhält, schont man die Kunststoffmuttern, falls die jetzt fälligen Messungen einen Kontakt zwischen Chassis und einer der beiden Motorleitungen ergeben. In diesem Fall muss man nämlich das Ganze noch mal zerlegen. Ist alles in Ordnung, werden das Chassis verschraubt, der schwarze Kunststoffrahmen aufgesteckt und die beiden Drehgestelle eingeschnappt.

Im nächsten Schritt werden die beiden Anschlußlitzen des Dekoders für den Gleisanschluss abgelängt und auf ca. 5 mm abisoliert. Die abisolierten Enden werden verzinnt, in der Mitte zusammengebogen und nochmals verzinnt. Damit sind sie dick genug, um vom Kondensatorhalter gegen das Chassis festgehalten zu werden. Dazu werden die beiden Anschlüsse (rot und schwarz) mit dem Kondensatorhalter an der vorgesehen Stelle eingeklipst. Jetzt ist wieder Messen angesagt, ob es keine Kurzschlüsse gibt. Ist alles in Ordnung kann ein erster Test erfolgen, ob der Motor vom Dekoder korrekt angesteuert wird. Dazu klemmt man je ein Kabel mit Krokodilklemmen an jede Chassishälfte und die Ausgänge der Digitalzentrale (oder die Schienen). Wenn man jetzt die Lok unter Adresse 3 anspricht, müsste der Motor drehen.

Funktioniert alles so weit, kommt die Beleuchtung an die Reihe. Bei beiden Lampenplatinen wird die Diode ausgelötet und die Leiterbahn des anderen Anschlusses gleich hinter der Kontaktfläche zum Chassis durchtrennt. Danach werden das blaue und weiße bzw. gelbe Kabel an den Lampenanschlüssen angelötet (nicht an den Kontaktflächen!) und die Platinen ins Chassis gesteckt. Der nächste Schritt ist wieder die Kontrolle auf Kurzschlüsse.

Der Dekoder wird nun in Chassismitte isoliert auf das Chassis geklebt (Isolierband und doppelseitiges Klebeband) und die Lampenleitungen im Spalt zwischen den Chassishälften verstaut. Danach setzt man den oberen Rahmenteil und die beiden Motorabdeckungen auf, wobei auf die Seitenrichtigkeit geachtet werden muss. Als letztes verstaut man die überschüssigen Kabellängen und setzt das Führerhaus auf.
Jetzt gibt es erste Proberunden auf dem Gleis und die Anpassung der Dekoderparameter. In Standardeinstellung ist die Endgeschwindigkeit etwas zu hoch und muss herabgesetzt werden.

Danke an Thomas Keil für die Zusendung.

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