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Fleischmann Dampflokomotive BR 94 der DB

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Überblick

Decoder: Kuehn N025
Digitalformat: DCC
Schnittstelle: Nein
Fräsarbeiten: Nein
 

Einbau

Die Fleischmann Tenderlok BR 94 der DB (7094) kann problemlos digitalisiert werden. Die auf dem Motor angebrachte hintere Fahrtrichtungsbeleuchtung wird entfernt. Auf dem Träger findet der Decoder über dem Motor im Führerhaus genügend Platz. Der Anschluss des Decoders erfolgt in einer Festverdrahtung über die Anschlussdrähte des Decoders am Schleifer und direkt an den Motorkontakten. Bei der Digitalisierung sind keinerlei Fräsarbeiten notwendig. Folgende Einbauschritte sind nötig:

Zerlegung der Lok

a. Abnahme des Gehäuses. Der Beleuchtungsträger der hinteren Fahrtrichtungsbeleuchtung wird entfernt. Sämtliche Aufbauteile auf dem Beleuchtungsträger müssen zur Aufnahme des Decoders entfernt werden. Dort wird später der Decoder mit Doppelklebeband fixiert (im Bild rot straffiert).



b. Danach werden die Entstörspulen entfernt - an den vorhandenen Lötpunkten erfolgt später der Decoderanschluss (im nächsten Bild rot markiert).
c. Da kaum Platz für die Kabelführung besteht, müssen die Kohlefedern ebenfalls entfernt werden (im nächsten Bild grün markiert).
d. Die Leiterbahn zur vorderen Fahrtrichtungsbeleuchtung wird durchtrennt (im nächsten Bild blau markiert).
e. Masseschlussprüfung: Mit einer Durchgangsmessung wird der Massekontakt zwischen der Beleuchtung und den Schleifern ermittelt (hier über den linken Schleifer). Ebenfalls wird zur Sicherheit die galvanische Trennung zwischen Motor und Masse überprüft.




Einsetzen und Anschluss des Decoders

a. Zuerst wird der gelbe Anschlussdraht entfernt (dient zur Ansteuerung der hinteren Beleuchtung). Der Decoder wird mit Doppelklebeband auf der Lampenhalterung der hinteren Beleuchtung angeklebt.
b. Die Drähte müssen nach Bedarf recht knapp abgelängt werden.
c. Dabei zeigen die Drähte zum Kessel (rot markiert).




d. Zuerst werden die Anschlussdrähte zum Schleifer (ROT = Rechts und SCHWARZ = Links) an den Lötpunkten angelötet, an denen ursprünglich die Entstörspulen befestigt waren (im nächsten Bild rot markiert). Anschließend erfolgt der Anschluss des Decoderdrahtes an die vordere Fahrtrichtungsbeleuchtung (WEISS = vorne direkt an der Glühbirne - im nächsten Bild blau markiert). Die Decoderdrähte werden dabei seitlich unterhalb der Antriebswelle geführt, da sonst das Gehäuse nicht aufgesetzt werden kann.
e. Zuletzt werden die Motoranschlüsse (ORANGE = Rechts) und (GRAU = Links) direkt an den an Motorkontakten angelötet (im nächsten Bild grün markiert).



Das nächste Bild zeigt den vollständigen Anschluss des Decoders.



Zusammenbau und Testlauf

a. Die Lok wird wieder vollständig zusammengebaut und der Testlauf kann beginnen.
b. Fertig!

Anmerkungen

Der Umbau der BR 94 ist einfach. Es muss bei der Positionierung des Decoders und der Kabelführung die günstigste Position bestimmt werden. Ich habe bei der Decoder-Programmierung lediglich die Beschleunigungsrate und die Endgeschwindigkeit etwas reduziert, um dem Charakter einer Rangierlok zu entsprechen. Der reine Arbeitsaufwand betrug etwa 40 Minuten.


Danke an Detlef Cords-Michalzik für die Zusendung.

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Das sagen User zu diesem Thema (5 Beiträge):

Am: 28.02.13 23:23

Man kann den Dekoder, wenn man das Rücklicht behalten will und das Führerhaus nicht mit dem Dekoder füllen möchte, sodass man noch einigermaßen hindurchschauen kann, auch unter dem Gewicht vor der Motorspindel platzieren. Je nach Dicke des Dekoders muss das Gewicht bis zum Loch für den Plastikstab etwas abgefeilt werden.
Dann entfernt man am besten die Schraube, die die Leiterbahnen mit dem Gehäuse der Lok verbinden, damit der Dekoder gut liegen kann. Für die Glühbrine vorne heißt dass, dass man beide Kontake am besten direkt an die Birne lötet, dass gibt die zuverlässigste Verbindung, weil das Blech für den einen Kontakt ist nach dem Durchtrennen nicht mehr so zuverlässig ist. Bei der Rückbeleuchtung muss man darauf achten, dass man das ansteckbare Teil auf dem Motor gegen die Motorkontakte mit einem Stück Isolierband, dass man auf die Innenseite der beiden Metallbleche klebt, isoliert und entsprechend zwei Kabel zu den Lampen führt.
Ich habe einen Kühn Dekoder eingebaut, damit läuft die Lok wunderbar. In der Beschreibung stand zwar, dass Entstörmaßnahmen (in diesem Fall die beiden Spulen) nicht ausgebaut werden sollen, dass geht aber hier platzlich nicht. Aber ohne Spulen läuft das auch prima und bei einigen Dekodern soll man die sowieso entfernen.
Beim Zusammenbauen ist es wichtig, dass man den Dekoder mit doppelseitigem Klebeband auf dem Lokboden fixiert und mit Isolierband nach oben gegen das Gewicht isoliert, damit es keine Kurzschlüsse gibt. Beim Aufsetzten des Gehäuses muss man darauf achten, dass Dekoder und Kabel wirklich genügend Platz haben, wenn nicht, muss man noch etwas nachfeilen.
Von: Conrail
Am: 12.07.12 09:58

Ich habe einen D&H05-B3 genommen und die hintere Lampenhalterung samt Birnchen erhalten können. Ebenso konnte ich die Motorkontakte voll erhalten. Von der Lampenhalterung schnitt ich die beiden Klötzchen vorn ab, dadurch erhält man einen kleinen Kabelkanal, wo die Litzen untergrbracht werden können.
Ich überlege aber noch die Litze durch Kupferlackdraht zu ersetzen, denn leider mußte ich den Fenstereinsatz entfernen um das Gehäuse ohne klemmen aufsetzen zu können.
Markus
Von: n-Marco
Am: 09.02.10 19:57

Habe ein problem habe ne esu micro decoder ein gebaut und der Motor läuft nicht
decoder ist in Ordnung Motor ist auf alle fälle drei polig
Von: andy100
Am: 06.02.09 11:31

Hallo,
Habe mich an dem Ursprungsbericht orientiert, entsprechende Änderungen vorgenommen und einen Trix SX-Decoder eingebaut.
Lichtplatine entfernt und Drosseln ausgelötet, nur eine Änderung habe ich vorgenommen...ich habe die Litze für die vordere Beleuchtung nicht direkt an die Glühlampe angelötet, sondern einen Trennschnitt vor der Lampenhalterung gesetzt um die Federkraft des Beleuchtungskontaktbleches zu erhalten.Auch habe ich nicht die Motoranschlusslitzen direkt an die Motorkohlenbuchsen angelötet, sondern an die vorhandenen Lötpunkte der Drosseln angelötet.
Bei Gelegenheit versuche ich noch eine Mini-LED für die hintere Beleuchtung einzubauen.
Gruß
Andy
Von: RalliHH
Am: 27.10.08 20:17

2 kleine Anmerkungen zum Einbaubericht:
1. Einige der GFN-Motoren haben leider ein direktes Kontaktblech im Motor zum Chassis. Dieses kann aber leicht entfernt werden. Unsere "8177 Trier" (GFN7823) hatte dieses Blech drin.
2. Beim hier beschriebenen Einbau wurde auf das Licht hinten ganz verzichtet, dies finde ich etwas schade. Mit ein bißchen "Fummelei" passen neue kleine Decoder (z.B. Tran DCX74zD) aber auch mit Licht rein.
Ansonsten ein wirklich leichter Umbau.

 


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